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Beiträge von guma

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 4. September 2012 um 00:04

    Ich denke hier liegt bei billbo und einigen anderen ein klitzekleines Mißverständnis vor:

    Hier ist nicht die Bandrider-Diskussion, hier ist nicht die "was muß ein Stadtfestausstatter/Clubbetreiber für Mikrofone vorhalten"-Diskussion, sondern hier wird gefragt, was für ein Instrument das beste oder auch meinetwegen das beste Mikrofon für ein bestimmtes Budget ist.
    Das wird leider von den Kollegen so ein bisschen durcheinandergewürfelt und nach Belieben gegen mich / meine Meinung verwendet. Das ist leider Unsinn geschätzte Kollegen. :D

    Zitat von "hunterstudios"


    Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass ein Mikrofon deutlich mehr zum Sound beiträgt als Mischpult XY.

    Das ist sicher richtig !
    ... und daher werde ich micht auch weiter nicht an diversen Digitalpultklangdiskussionen beteiligen aber ganz sicher weiter an Diskussionen über den Klangbeitrag von Mikrofonen.

    Meine Berechtigung hierfür ist unter anderem der Umstand, dass ich vor wenigen Jahren meine Einstellung dazu neu überdacht und überprüft habe und zu der Erkenntnis gekommen bin, dass ich dieses Thema in den davor liegenden 25 Jahren erheblich unterbewertet habe. Dabei sehe ich nur das klangliche Ergebnis und leiste es mir, dass mir dabei die Generation MP3, die Fraktion "Spass im Suff" und alle anderen sonst irgendwie Tauben egal sind. :lol: :lol: :lol:

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 3. September 2012 um 21:18

    @ billbo

    Ich schreibe keine Mikrofonieanweisungen für Populärmusikveranstaltungsstätten sondern Vorschläge für Interessierte, wie man es anders besser machen könnte !
    Dein Aufwand in geschriebenen Worten dafür, dass alles so bleibt, wie es schon immer war, fängt an, ein bisschen mächtig zu werden, findest Du nicht ?
    Ich glaube auch kaum, dass ich in der Lage wäre, eine Palastrevolution für Deine oder ähnliche heilige Hallen zu erzeugen. Genausowenig glaube ich, irgendwie Druck auf irgendwelche kleinen bis mittleren VT Firmen ausüben zu können, ihre Mikrokoffer irgendwie anders auszustatten. Um mich hier 'realitätsfremd' zu betiteln, müsstest Du, so finde ich, über mich erheblich mehr wissen.
    Auf jeden Fall bin ich nicht so bescheuert, in Bandrider alternativlos irgendwelches Zeug reinzuschreiben, was vor Ort sicher nicht vorhanden ist. Statt dessen würde sich in Deiner Hauslocation, falls ich dort jemals mit einem abendfüllenden Programm aufschlagen würde, etwas ganz einfaches abspielen, was sofort unser beiderseitiges Einvernehmen regeln würde:
    "Lass die Schublade zu, ich mache es selbst." So einfach ist das. :wink:

    ... äh und beim Zitieren von mehreren Quellen in einem Beitrag währe es mir sehr recht, wenn Du Dir die Mühe machst, im Kopf des Zitats den Autor zu erhalten. Ich lege überhaupt keinen Wert darauf, wie oben gerade geschehen, mit anderen Zeitgenossen in einen "Zitiertopf" geworfen zu werden. :roll:

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 2. September 2012 um 21:03
    Zitat von "rockline"

    Vom Anwendungsfall ist es ohnehin egal ob ein GLD oder X32 verwendet wird - machen beide das gleiche.

    Ob das so ist, kommt bei mir erst nachdem ich mit beiden gemischt habe, also in der

    Fortsetzung :wink:

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 2. September 2012 um 13:55

    @ billbo
    Ich leite nie was aus Einzelbeobachtungen ab. Liegt an meinem Nebenjob. Wenn da nicht alles wasserdicht tausend mal gegengecheckt ist, heißt die Folge:
    ... und Leichen pflasterten seinen Weg .... :shock: :D:D8)

    Zitat von "billbo"

    Deine Affinität zu eher außergewöhnlichen (und vor allem kostspieligen) Mikrofonkonzepten wirkt auf mich manchmal auf ähnlich geheimnisvolle Art manisch – fremdgesteuert wie die meinige zu Fragen der allgemeinen Tourcatering ....

    Wenn Du mal freundlicherweise meine Mikrofoniervorschläge der letzten 2 Jahre nachzählen würdest, wüsstest Du, dass das nicht stimmt. Nur weil ich mir für ein ganz bestimmtes Umfeld auch mal ein Schoeps genehmige, ist das unter meinen Vorschlägen für andere eher die Ausnahme. Wenn ich hier manchmal einen umfangreicheren Vergleichstest veröffentliche und dabei auch teurere Modelle heranziehe, ist das noch lange kein "Anschaffungstipp". ( ...wobei ....manche Anschaffungen sind ja auch Investitionen fürs Leben wie die Erfahrung über die Langlebigkeit von Mikrofonen zeigt :wink: ) Vielleicht mache ich mir mal selbst die Mühe füer einen review.

    Wenns ein "Problem" mit meinen Tipps gibt, dann eher mit der Beschaffung von Modellen, die nicht mehr hergestellt werden.

    EDIT

    Ich habe mal so ein bisschen in meinen Beiträgen zurückgeblättert:

    Vielleicht sollte der eine oder andere unterscheiden, ob ich

    a) ein neues oder altes Mikrofon "bespreche" und meine Erfahrungen oder Vergleiche mit irgend etwas anderem zu Besten gebe ( darunter fallen auch meine Ausführungen zu AT4081 oder beta 181 falls ich das Billbochen damit verärgert haben sollte :lol: zur Entspannung darf da aber gern auch nochmals mein Thread "Die kompakten Dynamischen" gelesen werden ... da gibt es Tipps für Mikrofone, die deutlich billiger sind als ein SM57 )

    oder

    b) einen konkreten Tipp zu Mikrofonierung von Instrument XY gebe

    Im Fall b) mache ich es konsequent so, dass ich entweder etwas Bezahlbares empfehle oder zu einer teuren für gut befundenen Variante noch einen Tipp für eine preiswerte Alternative gebe. So war z.B. mein Tipp für Cajon ..... e604. :lol: :lol: :lol:
    ...oder snare bottom M422 als preiswerte Alternative...oder aktuell das e614 für die Hihat

    Ich weiß, dass ich mir da nichts vorzuwerfen habe.

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 2. September 2012 um 10:43

    "praxisfern" ist so ein klassisches pauschalisierendes Scheinargument von Leuten, die den größten Teil ihrer Arbeit unreflektiert so und so verrichten weil sie sie immer so verrichten. Das ist schlecht vor allem, wenn das über Jahrzehnte so geht. Ich darf das sagen, weil ich solche Zeiträume überblicke.

    Ich weiß sehr genau, dass nicht jedes neue Mikrofon eine Innovation darstellt, die man unbedingt haben muß, aber man sollte von Zeit zu Zeit seine Gewohnheiten mal mit anderen Optionen gegentesten was bei Mikrofonen auch ein altes gegen ein anderes altes Mikro sein kann. Das kann man logischerweise nicht im Festivalbetrieb machen, sondern sollte das zunächst im Lager/Proberaum und dann in einer nicht öffentlichen Soundchecksituation mit Zeit zum Probieren tun. Das ist praxisnah !

    Darüber hinaus ist 'nicht den eigenen Gepflogenheiten entsprechend' oder 'fremd' solange nicht praxisfern wie man es nicht unter gleichen Bedingungen selbst probiert und überlegt hat, ob das nicht eher an der eigenen Trägheit/Eingefahrenheit/Unflexibilität liegt oder an irgend einem Detail, das man eben doch nicht so gemacht hat, was einem zu dem Ergebnis 'praxisfern' gebracht hat. Ich beispielsweise bin sehr zäh, und finde dann den Detailfehler ( s.o. D-Flex statt D Clamp, die unkaputtbare Klemme statt der normalen "Beipackklemme" ). Meistens entstehen Detailverbesserungen nur dadurch, dass jemand zäh genug war und nicht gleich aufgegeben oder irgend etwas vorschnell für unbrauchbar erklärt hat.

    Diese Nummer mit den angeklebten Miniaturmikros an den Percussions beispielsweise stammt zumindest für Deutschland aus dem Anfang der Achtziger, als uns Herr Zierenberg unbedingt seine neuen Countrymans für nahezu jede Anwendung aufs Auge drücken wollte. Aus der Praxis wissen diejenigen, die das zäh genug probiert haben, jedoch, dass das Einsatzgebiet für diese Art von Mikrofonie ausserordentlich beschränkt ist, vor allem was die Umgebungslautstärke angeht.

    Also: "nicht der eigenen Praxis entsprechend" ist nicht gleich "praxisfern". :wink:

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 1. September 2012 um 23:35
    Zitat von "billbo"

    Das liegt meiner Meinung nach (auch und unter anderem!) am inflationär zunehmenden Vorhandensein von zu vielen Kondensatormikros auf viel zu kleinen Bühnen.

    Das erlebe ich aber durchweg anders. Sowohl in den Clubs als auch bei meinen Lieblings VT Firmen.
    In den Clubs gibt es in der Regel einen übrig/hängengebliebenen abgebrochenen "Pädagogik- oder-sonstwas-Studenten" mit nebulöser aber alterskonsolidierter Ahnung von Elektroakustik und uuuuuhhhnglaublich viel praktischer Erfahrung, der extrem daran interessiert ist, dass sich an seiner Beschallungssituation bis zur Rente nichts mehr ändert und da er das bezüglich der Pulte schlecht verhindern kann, muß wenigstens alles andere so bleiben wie es immer war. Daher bleibt auch die Mikrokiste auf dem Stand 10 x SM57, 10 x SM58, 6 x MD421, 1 x D112, 3 x "any Condenser" .
    Die "von Ton keine Ahnung ex DJ-Buden jetzt über Bühnenbau zum Komplettanbieter" Firmen machen das, was ihnen irgend ein Tonguru sagt, dann am liebsten, wenn es wenig Geld kostet und wenig Widerstand bei der Kundschaft auslöst. Was wird das also sein ? .... 10 x SM57, 10 x SM58 ...... :lol: 8)
    Das mit den zu vielen Obertönen halte ich für einen Schwank, den man wirklich am besten zu Hause mit zwei Flaschen Bier und einem Dampfradio bekämpft. Dafür, dass manche Kollegen zu höhenlastig mischen oder mit Kondensatormikros nicht umgehen können, können die Kondenatormikros nichts. :wink:
    Übrigens: ein wirklich auf Linearität getrimmtes Kondensatormikrofon klingt gegenüber einem SM57 erst mal dumpf. Woran das wohl liegt ... ? 8) :lol: 8) :lol:

    ... Und noch was: die Nummer mit dem AKG C393 = SE300B + CK93 ( wie gesagt auch ein eher 'mittiges' Modell ) gegen SM57 an den Congas ist ja für jeden überprüfbar weil das AKG auch recht verbreitet ist und das Teil kriegt man gebraucht für einen passablen Kurs, da es für die üblichen Kondensatormikroanwendungsbereiche im Studio nicht gerade der Renner ist.

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 1. September 2012 um 18:45

    @ Billbo
    Ich finde schon, dass es angebracht wäre, dass Du meine Beiträge liest, bevor Du dagegen anschreibst.
    Das mit dem Wechsel vom SM57 auf das C 393 war nach einer mehr zufälligen Erfahrung bei einem kleineren open air. Ich habe mal eine Zeit lang sehr viel Latino Musik gemischt und natürlich immer ein SM57 an den Kongas gehabt. Die Entscheidung für den Wechsel war ausschließlich "geht lauter vor Feedback" bedingt und wurde später x -mal in unterschiedlichsten Situationen gegengecheckt, ( mmh ja Chefchecker :D ... auch eine sehr charmante Proll-Formulierung für die Intoleranz gegenüber Leuten, die eine andere Meinung haben :roll: ) liegt also definitiv nicht an der jeweiligen "Beschallungsumgebung".
    Benutzt Du regelmäßig einen Kopfhörer, um auszuprobieren, wie Du akustische Instrumente am lautesten kriegst ? Das ist aber nicht gut fürs Gehör 8)

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 1. September 2012 um 17:37

    Naja, das ist eben der Unterschied:
    Ich kann 20 Jahre etwas machen ( SM57 für Congas ) und trotzdem im 21-sten Jahr feststellen, dass etwas anderes besser funktioniert. Ist für mich das Gegenteil von Altersstarrsinn. :wink:

  • Wenn sie nebeneinander stehen ...GLD 80 / X32

    • guma
    • 1. September 2012 um 13:02

    Vorbemerkung:

    Ich kaufe sicher keins der beiden Pültchen, bin kein "iliver" und kein "B.Hasser" habe aber schon ein Weilchen Erfahrung mit verschiedenen Digitalpulten und bin einigermaßen zufällig im Laden meines Vertrauens über die beiden Pültchen in netter Zweisamkeit gestolpert. ( Hier zeigen sich übrigens ganz klar die Vorteile eines 'real world' Ladens und an dieser Stelle sind eben die Grenzen des Netzes :wink: ) Besten Dank an den freundlichen Mitarbeiter.
    Mir ist der Preisunterschied bekannt, allerdings ist mir auch bekannt, dass ein großer Teil von Käufern dazu neigt, das Produkt schön zu reden, das in der eigenen Preisrange liegt und mit einer "Rache des kleinen Mannes - Mentalität" das Produkt schlecht zu machen, das für den eigenen Geldbeutel unerreichbar ist.

    Erster Eindruck:

    GLD 80: Übersichtlich, kompakt, schlank, leicht, aufgeräumt, ausgereift
    X32: Unübersichtlich, groß, bullig, unordentlich, "einmal mit allem, scharf"

    Wegtragprobe:

    GLD80 lässt sich problemlos alleine wegtragen, im Zweifelsfall ohne Case auch ohne abzusetzen bis zum Kombi. In einem Leichtbau-Case alleine handlebar.
    X32: Kann ich mit Mühe anheben, will ich nicht alleine aus dem Showroom tragen. Ist gecased nicht nur wegen des Gewichts sondern auch wegen der Größe sicher nur zu zweit handlebar.

    Bildschirm:

    GLD80: Touchscreen, vernünftige Größe, Funktionsfenster übersichtlich, überschaubare Anzahl und gut touchbare Größe der Funktionselemente pro Bildschirm, Sinn und Funktion erschließt sich mir sofort.
    X32: Minischirm, keine Touchfunktion, gute Schärfe und Kontrast der Dartellung, etwas überfrachtet, Sinn und Funktion der Darstellung erschließt sich mir erst mal nicht.

    OLEDs:

    GLD80: Knallbunte, große OLED-Leiste erlaubt Blitzerkennung selbst zusammengestellter Bänke. Schrift nicht besonders scharf und kontrastreich.
    X32: Farbgebung eher dezent, kein ausgeprägter Signal/Wiedererkennungseffekt für die Bank. Schrift scharf, kontrastreich sehr gut lesbar.

    Encoder:

    GLD80: Ich mag die Gummihaptik. Ich bin erklärtermaßen kein Freund der Lichterkranzdarstellung, man kann allerdings die LEDs allesammt sehr gut sehen.
    X32: Die Knöpfe sind riesig, ich kann leider bei einer für meine Körpergröße ( 178 ) eigentlich günstigen Aufstellhöhe die LEDs auf der mir abgewandten Seite der Encoder nicht ohne Turnübungen ablesen.

    Fader:

    Die Motorfader in den preiswerten Pulten ersetzen sowieso nicht das Gefühl, das wir von einem frischen P&G "Analogfader" in einem XL3 kannten, allerdings bilde ich mir ein, dass die X32 Fader ein bisschen charmanter gleiten.

    Bedienversuche:

    GLD80: Ich kann ohne Anleitung sofort inputs patchen, Bänke zusammenstellen, farbcodieren und beschriften ( bin wie gesagt kein iliver, mein letzter Kontakt damit ist > 3 Jahre her ). Ich schaffe es mühelos, ein Signal durchzuschicken und einen Effekt darauf zu legen.
    X32: Ich finde den Zugang zur Bankstruktur nicht ... wo ist die Bedienungsanleitung ... ich habe keine Lust mehr ... ich gehe lieber ins Lager ( 2 min weg :wink: ) und bereite einen Job vor.

    Fortsetzung folgt .... allerdings würde ich es vorziehen, hier mit Leuten zu diskutieren, die sich ebenfalls die Mühe machen, die beiden Pulte mal real neben einander zu stellen ... statt hier für das jeweils schon gewählte Teil zu werben.

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 1. September 2012 um 10:27

    ...eben. Ausserdem gibt es von Audix als Ersatz für die einfache D-Serie Klemme auch noch eine unkaputtbare.

    Mit der Kombination D-Clamp und D-Flex im Mikrokoffer kann man auch jeden Fall die meisten Percussionsanwendungen erschlagen.

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 31. August 2012 um 17:06

    Ich hab's oben schon geschrieben: DFLEX

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 31. August 2012 um 12:31
    Zitat von "deep-house"

    ich finds trotzdem gut, wenn die jungen Kollegen einfach mal fragen und man sich auch darum kümmert, soweit man die Erfahrung hat. Schließlich haben wir alle auch mal angefangen. Es ist auch sicherlich gut nicht immer gleich ins Party PA zu verweisen. Instrumentenabnahme ist m.E. auch eher was für hier.

    Da gebe ich Dir völlig recht. Wenn jemand anständig fragt, geben wir auch gerne Antwort, gerade wenn es sich um Schüler oder Studenten handelt, bei denen wir merken, dass da echtes Interesse und Lernwilligkeit besteht.

    Zitat

    Es gibt schon genug Foren für "alte Säcke" wo sich ganz eigenartige Gestalten tummeln. Wenn die ihre Erfahrungen nicht teilen wollen, sollten sie nicht schreiben.

    Mmh, jetzt machst Du mich neugierig. :D Was wäre da z.B. so ein Forum ?

    Zitat

    Ich für meinen Teil hatte noch kein Vergnügen mit Congas, kann dazu also nicht viel sagen, hätte automatisch zu einem e604 od. vergl. mit Rimklemme gegriffen.


    Um noch mal auf die Startfrage einzugehen: ( manchmal antworte ich ja auf so eine Frage einfach trotzdem, weil 'Congamikrofonierung' als solche ja von Interesse auch für andere sein kann, obwohl ich die Relevanz für 'Schulmusical' so sehe wie billbo )

    Mit der Rimbefestigung wirst Du bei Congas speziell mit dem e604 eher kein Glück haben. Ich habe mal in einem Musikhaus mit einer riesen Auswahl an Congas eine Testreihe gemacht mit der Absicht den Rimhalter ( von ~ 20 getesteten Modellen ) heraus zu fischen, der am universellsten an der Conga einsetzbar ist. Das war dann einer von Audix mit einem Mechanismus ähnlich der alten Beyerklemme mit einer zusätzlichen Arretierungsschraube ( DFLEX ) aber auch der ging nicht bei allen und die gute alte LP Claw erst recht nicht. Man kann allerdings auch zum Äussersten gehen und ein Stativ benutzen. :wink:
    Zur Mikrofonwahl muß ich sagen, dass in einer Salsa Truppe mit richtig lauten Bläsern und Timbales schon früher als mal Mühe hatte, die Conga mit SM57 laut genug vor Feedback zu kriegen, obwohl das exzellente Percussionisten waren. Mein AHA erlebnis hatte ich dann als ich nicht genug 57er dabei hatte und auf zwei AKG Blue line mit einer Superniere ausgewichen bin ( SE300B mit CK93 ) was jetzt ein eher hart/mittig klingendes Ding ist. Das stellte sich für die Durchsetzungsfähigkeit der Conga aber als Vorteil heraus und ich konnte die plötzlich nahezu beliebig laut machen.

    Daraus kann man ableiten, dass möglicherweise sogar das sonst unbeliebte C1000 ein prima Congamikro abgeben könnte und man nicht unbedingt ein besonders schön/seidig klingendes Kleinmembranmodell braucht. :wink:

  • XLRs für AES multicore

    • guma
    • 29. August 2012 um 15:13

    und wenn ich nicht so böse wäre, würde ich sagen:
    Wir überlassen es dem Hersteller, das im Mikrofon so zu machen. :wink:

  • Mikrofonierung Conga

    • guma
    • 29. August 2012 um 12:33

    Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Congas einzeln mit zwei Kleinmembrankondensatormikros abzunehmen. Ging bei allen Versuchen lauter als 2 x SM57 also auch sicher lauter als 1 x SM57.
    Ich würde z.B. 2 e614 ( Hyperniere ) für die Congas und ein Perception 170 für OH nehmen. :wink:

  • Gesang setzt sich schlecht durch! PraxisTipps - Irgendjemad?

    • guma
    • 28. August 2012 um 15:40

    Jungs wir sind Obertrotteln !

    Es war das letzte geräuschvolle Geschenk von WW an das Forum, damit wir eifrig diskutieren und nicht merken, dass er sich in der Zwischenzeit mit einer siebenstelligen Uli-Provision nach den Philippinen abgesetzt hat. :shock: :D:D :lol: :lol: :lol:

  • Gesang setzt sich schlecht durch! PraxisTipps - Irgendjemad?

    • guma
    • 28. August 2012 um 08:19

    Es ist Ferienzeit.

    Wollen wir den Thread umbenennen in:

    'Praktische Unterschiede zwischen rhythmisch geordneten und rhythmisch ungeordneten Geräuschen' ?

  • Gesang setzt sich schlecht durch! PraxisTipps - Irgendjemad?

    • guma
    • 27. August 2012 um 19:26

    Schon witzig, dass man mit Industrielärm Geld verdienen kann. :D

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 27. August 2012 um 18:19

    Ebenfalls seit heute

    V532 für SD11 !

    Jetzt ist die Familie wieder komplett und die Anwender müssen sich keine großen Gedanken darüber machen, was im jeweiligen Pult geht oder nicht geht, wie man das so von anderen Herstellern kennt. :wink:

  • DiGiCo SD9/11 V532 Update Empfehlung

    • guma
    • 27. August 2012 um 18:18

    Seit heute ist auch für die SD9 und SD11 Konsolen die V532 auf dem Weg über den ftp Server downloadbar

    Features siehe meine ausführliche SD8 update Empfehlung :wink:

    Bei der ersten Übersicht für SD 11 festgestellt:

    Man hat sich wohl entschlossen, auch den SD11i usern die Multichannels zu spendieren. Sehr schön, da die 'Multi Channels' wie auch 'Set Spill' für das kleine Pult mit wenig fadern eine große Hilfe sein können !

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • guma
    • 27. August 2012 um 13:40

    :D:D:D :lol: :lol: :lol:

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