Eben. Alles keine rocket sience.... Und "gerostet" ist natürlich extrem geil !!
es gibt einfach Dreckfuhler, die besser sind als das Orginal. :wink:
Beiträge von guma
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Ich erlaube mir mal hier ein bisschen aufzuräumen :
Das M260 und das M160 sind beides Hypernieren. Sie unterscheiden sich vor allem im Wirkungsgrad ( das 160 ist ein 'Doppelbändchen' und hat dadurch einen etwas höheren Wirkungsgrad ) und im Frequenzgang ( das 260 hat eine moderate Bassabsenkung als Naheffektkompensation ) Ein Bändchen als Niere ist mir nicht bekannt.
Das 260 hatte ich in diesem Thread als ein derzeit von mir bevorzugtes Hihat Mikro bereits genannt.Das ATM 450 ist nicht gerade eine perfekte Niere. Als Snare-Mikro finde ich es in den Höhen etwas zu breit. Es wundert mich nicht, dass es darüber zu viel HiHat gibt. Als HiHat-Mikro fand ich es ein wenig zu harsch, präsent, nicht seidig genug. Kommt natürlich auf das Genre an. Ich mag inzwischen als kleines Kondensatormikro mit seitlicher Einsprechrichtung das Beta 181S oder C lieber oder wenns ganz neutral sein muß eine MK4V. Als Acht eben am liebsten das AT 4081.
Ob für die Hihat eine Acht, eine Super/Hyperniere oder eine Niere gùnstiger ist, hängt vor Allem vom Positionsverhältnis Hihat-Snare-Becken und der für einen bestimmten Klang gewünschten Mikroposition ab. Man sollte da eine Auswahl im Mikrokoffer haben.

Die Frage, ob Mikro XY nicht nur zur Quelle sondern auch zu einem bestimmten Lautsprechersystem passend sein sollte, beruht auf einer Beobachtung, die ich ebenfalls schon gemacht habe und die sich schon das eine oder andere Mal aufgedrängt hat. Den 'Minimalisten' wird es an dieser Stelle sicher grausen und den 'Technikern' ist das vielleicht zu "esoterisch" aber irgendwie ist es doch naheliegend, dass ein besonders schriller zweizöller gerne ein besonders seidiges Bändchen mag, während ein System mit eher dezenten, zurückhaltenden, "Bändchenartigen" Höhen lieber ein eher lineares Kleinkondensatormikro hat. Ähnliches gilt sicher auch für die Abbildung von Lowmids oder z.B. Bässen aus einer Grenzfläche in einer Bassdrum, die vielleicht bessser zu einem Bandpass passen. Um das sinnvoll zu nutzen, muß man allerdings ein großes Repertoire an "Hörerinnerungen" für solche Mikro-Lautsprecher Kombinationen haben, sehr viele Mikros kennen und eine gewisse Neugierde dafür haben.
Respekt Peter !
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Ich hatte jetzt das Verdunklungsproblem am SD8 noch nicht, finde aber die kleine Bastelarbeit auf otons Foto nicht ganz sooo komplex. :wink: Werde mir mal einen Bogen extrafesten schwarzen Karton ans Lager legen. Das dürfte deutlich preiswerter werden als der Schirmeinbau in pro4/6/XL8


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Äh ... und ... Kommando noch mal zurück:
Wenn ich "hier in der Gegend" FOH Betreuer am M7 machen müßte und ich könnte meine Delays aus irgend einem Grund nur über die Matrix machen, würde ich den Kollegen 'wora' anrufen und sagen:
Höma wora ich muß da bissi Delay über Matrix machen. Kannst Du in Deinem file schoma die Stereosumme mit 0dB auf die Matrixe 1 - 6 schicken, ich hack Dir die Zeiten vor Ort in den Editor bevor wir das abschießen.
Also: was war das nochmal für ein Vollpfosten, der zu dem bisschen telefonieren + EDV nicht in der Lage war ?????????? Hau im Doch von mir einfach mal ganz großzügig eine wegen Dummdreistigkeit aufs Maul !!!!!!!!!
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Ja, klar. Ich mache es z.B., wenn ich FOH Betreuer am M7 bin so, wie ich es oben beschrieben habe ( also Stereo raus = Yamaha Default und Schluß ) Dann kann jeder sein file haben ( wenn er dazu in der Lage ist :wink: ). Wir haben das ja auch allesammt hier schon ein paar Seiten vorher kund getan, wie wir das gerne hätten ( also keine Matrix, keine Comms u.s.w. )
Habe ich hardware FXe daran, teile ich die auxe vorher im Rundschreiben mit. Die sind dann nicht auf dem Yamaha aux 13 -16 Default, sondern logischerweise direkt davor.. Sind die im Fremdfile belegt, ist das für die Kollegen in der Regel kein Problem, entweder darauf zu verzichten oder sich etwas Hübsches auf einen freien aux patchen zu lassen. -
... wobei sich das Problem des Threadstarters so liest, dass das genannte M7 tatsächlich einen Defekt hat.
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Ja, bisher ist die praktikabelste Lösung die, dass es nur eine definierte, möglichst einfache Output Konfiguration gibt, z.b. "Stereo auf den ersten beiden oder den letzten beiden output ports + foldback, falls kein monitormix" und sonst nichts, d.h. z.B. auch keine Comms über das Pult.
Die richtige Antwort auf dieses Problem wäre allerdings, dass die Hersteller endlich eine von mir geforderte funktionstüchtige "partial load" Funktion einführen, mit der man große aber sinnvolle Blöcke übertragen kann aber z.B. nicht die output Sektion überschreibt.
Bisher gibt es herstellerübergreifend die Option, über libraries zu arbeiten. Dabei ist die bisherige DiGiCo Variante noch am sinnvollsten, bei der ein preset auch aus mehreren Kanälen bestehen kann. Damit kann man immerhin z.B. das Drumset als Ganzes transplantieren.
Die andere Variante heißt
Fleiß, Kooperation und Kommunikation.
Das scheitert an den Niederungen der Natur des Durchschnittsmenschen. :roll:
Zitat von "wora"alternative: ich solle doch mein pultfile vorher zuschicken, man würde es dann in das showfile einpflegen. da ich mit dieser vorgehensweise aber leider mehrere schlechte erfahrungen gemacht habe, lehne ich das mittlerweile ab.
Das funzt, wenn die Firma so ordentlich und vorausschauend plant, dass das "zusammengeführte" file so früh vorhanden ist, dass man das zum Gegencheck auch noch mal sehen kann. ( hat bei mir mit einem DiGiCo file schon geklappt :wink: )
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Für meinen AMEK hatte der Casebauer die Polsterung so gearbeitet, dass das Case die Filzstifte gerne fraß aber nicht freiwillig wieder hergab. Wenn man das 140 Kilo Pültchen etwas anhob, gab es nach Festivals immer reichlich frische Stifte.

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Wie ich aktuell erfahren habe, wird man die RIOs via DANTE Karten auch von M7CL/LS9 aus remoten können, also nicht nur inputs empfangen sondern auch steuern. Ferner soll es, wenn ich das richtig verstanden habe, auch so sein, dass man einen M7CL nach den gainen der RIO vom CL-Pult aus "isolieren" kann, sodaß man zwar keinen eigenen gain hat und den trim benutzen muß, jedoch ein kompensiertes Signal erhält, welches also keine "gainschwankungen" vom FOH "hört".
Wenn das beides zutrifft, muß man also definitiv seine ( bisher hoffentlich noch mit Analogcore betriebenen ) M7CL/LS9 nicht verschrotten, sondern kann sie aufwerten b.z.w. mit Digicore und RIO pres weiterverwenden. Der MOPS bleibt dann, wer ES oder ein fremdes Digicore System gekauft hat. :wink:
Also wer sein LS9 liebt und es nicht verschenken will .....

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Ja, wahrscheinlich kann man einen großen Teil der Strippen stecken lassen, wenn man eine geschickte Dolly Lösung hat ?
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Mit den Aktiv-LA-modulen habe ich mich noch nicht so richtig ernsthaft beschäftigt. Gibt es da inzwischen eine ordentliche Strom/NF/AES/Netzwerk-kombikabel+wasserdichter Multi/Kombisteckerlösung ?
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Zitat von "Seven"
Im günstigen Fall wird ein Bug dann zum Feature...
Kannst Du da ein konkretes Beispiel eines beliebigen Herstellers nennen ?
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SPÄTZÜNDER




... Aber ... Besser spät als nie. :wink:
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Ja, beschweren sollen/müssen wir uns schon. Ausserdem sind die Digitalpulte am Markt inzwischen in jedem Preis-Segment zahlreich und Hersteller müssen sich Strategien ausdenken, um was zu verkaufen. Da reichen "bunte Versprechen" nicht mehr aus. Die oben von mir vorgeschlagene Strategie, updates "preussischer" also mit Ankündigungs-mail und Termin abzuliefern, wäre eine solche Idee für einen Wettbewerbsvorteil.
Ratet mal, welches ich für das "preussischste" Herstellerland halte. :wink:
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Es ist doch so:
Natürlich weiß ich nicht welche Berufsgruppe bei den Herstellern da welchen Anteil hat, allerdings glaube ich schon, dass die Programmierer da einen ordentlichen Teil verantworten.
Wenn es so ist, dass in einer Gruppe, die für mich bei dem Verhältnis zwischen Kreativität und komplexen abzuarbeitenden Regeln durchaus vergleichbar ist, ein Mitarbeiter für eine vergleichbare Arbeit doppelt so lange braucht wie ein anderer, würde ich, wenn das Angebot am Arbeitsmarkt groß ist, versuchen, die Schlafmütze los zu werden.
Kann ich das nicht ( z.B. wenn es niemand gibt, der die Schlafmütze ersetzen könnte ) muß ich meine Kundschaft entsprechend anders "lenken". :wink: -
Zitat von "ret"
BTW: Programmieren ist eben nicht wie Mauern oder Fließen legen oder mal nen Soundcheck machen, wo man fast genau weiss, wie lange man braucht. Das soll keine Entschuldigung sein, aber eine Erklärung. Und - sorry wenn ich das jetzt so sage - man sollte nicht über Dinge urteilen, von denen man nix versteht.
@ ret
Diese Argumentationsweise kommt mir extrem bekannt vor. :wink: Ebenso das Abwälzen auf eine andere Berufsgruppe ( Hier die Vertriebler ) Du hast etwas überlesen. Ich schrieb: " noch diffiziler und unkalkulierbarer". Trotzdem kann man als direkter Beobachter genau sehen, warum etwas lange dauert. Dass Programmierer relativ unkontrolliert arbeiten dürfen, liegt meiner Meinung nach einfach nur am Mangelzustand ( Angebot und Nachfrage ) und am Ausnutzen desselben. -
Bei allem Verständnis für 'rets' Argumente. Mir läuft das zu undiszipliniert ab. Dieses "Wir brauchen so lange wie wir brauchen" Geschwafel hängt mir am Hals heraus. Es ist eben auch bei Y so, dass nicht auf einen angekündigten Termin software geliefert wird, sondern ich habe entweder einen rss feed, der bei jedem Y Ereignis schreit oder ich kucke einmal pro Woche auf yamahaproaudio.com. Ankündigungen gibt es hier keine.
Also es gibt, wie ich sagte, von den Herstellern entweder unterminierte, nicht zutreffende oder gar keine kalkulierten updates.
Ich darf hier mitreden, weil ich etwas koordiniere, bei dem die "Protagonisten" bei etwas noch diffizilerem und unerwarteter reagierendem als software ebenfalls gerne "ich brauche so lange wie ich brauche" arbeiten. Allerdings bin ich da in der Lage den "Schaffensprozeß" zu beobachten und da lassen sich ganz klar die Punkte ausmachen, an denen die Arbeit zeitlich aus dem Ruder läuft b.z.w. unkalkulierbar wird. -
Um hier mal zurückzufinden:
Um das beurteilen zu können, fehlen mir noch user Erfahrungen zu "update Gebaren" bei den Soundcraft - und Midas Pulten. Wäre schön, wenn es hier statt "vertriebsnahen statements" echte Anwendererfahrungen zu 'wie oft, wie geplant, wie zuverlässig, wie bertreut, wie kontrolliert, wie vorhersehbar und angekündigt' das abläuft, gäbe. :wink: -
Ich darf nochmal erinnern, dass der Sinn dieses Threads nicht 'Digital contra Analog' und auch nicht 'Mecker über XY-Fabrikat' sondern eine kritische Betrachtung der verschiedenen "Gepflogenheiten" der Pulthersteller zur Reifung ihrer Bediensoftware ist.
Ich bitte da beim Thema zu bleiben. -
Ich finde auch schön, dass "weiß isch nett, brauch' isch nett" features ein Wettbewerbsvorteil fürs Bedienpersonal sein können. Will sagen: Prima wenn Pulte so sind, dass sie Arbeitsplätze schaffen, statt sie zu vernichten.

:lol: