Ihr habt ja vielleicht Sorgen. Das ist ja bestenfalls ne Anekdote aber keinesfalls ein Grund, sich zu streiten. :roll:
Beiträge von guma
-
-
Ich mache hier mal einen neuen Thread auf:
Ja, ich habe zwei KSM141, die als Niere identisch zu den KSM137 sind. Klingt meiner Meinung nach besser als der sog. Weltstandard SM81. Shure-typisch macht es einen sehr robusten Eindruck. Ich benutze die, wenn mir Schoepse zu schade sind. Da es in der gleichen Preisregion spielt, wie die von mir genannten MC930 / MBP648 hier noch folgende Überlegungen:Von den MC930 habe ich mal ein defektes Gehäuse gesehen. Es war an den Stegen der Gehäuseöffnungen für die hinteren Schalleinlässe gebrochen, sodaß der Wandler mit dem Grill vom Schaft abfiel. Welche Art von abuse dazu führte, kann ich nicht sagen. Das sollte beim KSM137 nicht möglich sein. Wäre also ein klares Plus für eine Rockbühne.
Klanglich sehr subjektiv habe ich das so in Erinnerung:
Am schönsten war das MC930, am neutralsten das KSM ( hörte sich fast so ein bisschen "hart" an, wie das manchmal über die Schöpse gesagt wird bedeutet aber im Klartext 'neutral' ). Das MBHO klang am "zurückhaltendsten", "gefälligsten" irgendwie so ein bisschen "out of phase" wers mag..... äh und was mir da noch einfällt:
Nein, das MBHO klingt nicht dem Schoeps am ähnlichsten auch wenn Herr Haun mal Mitarbeiter bei Schoeps war .... das ist Wunschdenken einiger Anwender. Verblüffenderweise klingt das KSM dem Schoeps am ähnlichsten obwohl Amerika ein bisschen weiter von Karlsruhe weg ist als Obrigheim.


Wers nicht glaubt, darf mich gerne besuchen, ich habe die Mikros alle da... Und nein ich verschicke sie nicht zum Testen und nein ich stelle keine Aufnahmen ins Netz und ja, man kann Mikrofone bei mir mieten, wenn entweder eine persönliche Gesichtskontrolle stattgefunden hat oder man bereit ist, den Kaufpreis als Kaution zu hinterlegen.

Zum KSM 137 gabs mal noch diesen http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=68073 Thread. :wink:
-
Also ein KM184 ist natürlich für jemand, der es sowohl im Studio als auch für live nutzt, sicher das vielseitigere Mikro. Wenn Du mit dem Klang zufrieden bist, ist das sicher eine gute Wahl, absolut "riderfest" und mit hohem Wiederverkaufswert. Alternativ kommen als Kleinmembrankondensatormikros in der Preis- und Qualitätsklasse noch das MC930 oder MC950 von beyerdynamic ( etwas weniger teuer ) in Frage oder das MBHO MBP 648 mit einer KA200N Kapsel.
Ordentliche Bändchen ( keine Chinaböller ) kosten Geld und sind mE was für Leute, die schon gute Kleinmembrankondensatormikros haben und eine Klangliche Alternative haben möchten. Chinabändchen sind was zum Experimentieren im Studio.
-
Prima, dann sind wir ja bezüglich der Hihat einer Meinung. Probier mal ein M260, was eben unten herum schlanker ist und ein leichteres Bändchen hat .... :wink:
-
Was sind "Naturmusiker" ???????
... und ... manche Erfahrungen muß man im Leben auch nicht machen... wenn man supranasal ordentlich ausgestattet ist ... ich kann daher nur was zu den 4560 ... aber leider nix Praktisches zum Thema beitragen-.




:lol: :lol: -
Zitat von "billbo"
Richtig
Ich vergleiche das ein wenig mit der wohl berühmtesten aller JBL - Boxen, Typ 4560. Die war ursprünglich als Lautsprechergehäuse in einer ziemlich riesengroßen Kinoschallwandkonstruktion konzipiert und funktionierte dort tadellos. Verkauft wurde sie später (für den 'universellen' Betrieb) an Laien in Riesenmengen ohne diese Schallwand - völlig ungeachtet der Tatsache, dass sie einsam und allein als Bassbox eigentlich ein schlechter Witz war.Ob die Youngsters unter uns überhaupt verstehen was gemeint ist ???
... und ... ich glaub, das war ein ziemlich germanisches Problem: Sieht man frühe Who oder Zep PAs oder Bob Heils frühe Anordnungen, dann gabs die Schallwand doch im Sinne einer großen Anzahl der 4560, die dann insgesammt einigermaßen spielten... völlig daneben jedoch die frühe Produktiv/Cordier Variante mit 1-2 Martinbin-Copien und einer einsamen 4560 darauf + 1 x Horn/Treiberkombi. :wink:
-
Zitat von "R880"
Ich denke es ist bauartbedingt, dass hier ein gewisser Höhenabfall vorhanden ist.
Klar,... Und das Erfreuliche bei Bändchen ist ja, dass Höhen, die man per EQ reindreht, eben nicht nerven. In sofern finde ich es zunächst auch nicht so wichtig, ob ein Bändchen einen leichen roll off in den Höhen hat oder nicht. Für nicht so besonders komfortable Digitalpultlösungen wie LS9 oder 'no soundcheck' Situationen finde ich es aber live ganz praktisch, wenn das Mikro schon ohne EQ macht was es soll. Das bedeutet nicht, dass ich Purist oder EQ-Gegner bin, es ist nur einfach schneller.
-
Ich habe zwei AT4081 und ein royer 121 live ( das ist ein Modell mit einem etwas dickeren Bändchen ). Das hat deutlich weniger Höhen als das 4081. Als Drumoverhead bevorzuge ich die 4081. Das 121 nehme ich für Jazzgitarre und Sax. Für HH habe ich, wenn es ein Bändchen sein soll, am liebsten das M260, welches eine Art Naheffektkompensation im Frequenzgang hat, sodass man nicht viel unten herum rausdrehen muß.
-
...also isch hab jetzt gekuckt:
Auf meinen beiden TLII steht auf der Rückseite ebenfalls ULS. Is also nommaaal ! -
Zitat von "R880"
Bei dem Frequenzgang von ultra linear zu sprechen, ja ich weiß ja nicht.
... wie ich bereits sagte:Zitat von "guma"Marketing-Quatsch .
!Zitat von "R880"Ich meinte übrigens "elaboriert". Und ja, ich musste nachsehen :lol:
Das war doch der Prof. Börne und nicht ich ! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
-
Ne, aber freut mich, wenn der Hersteller und ich zum gleichen Ergebnis kommen.



...äh und 'Terminologie' ist die Lehre von den Bezeichnungen und Begriffen. Der Rest war deutsch und AKG-isch.



-
@ WW
Börne an Thiel:
War mein Text zu lang, der code zu elaboriert ? Bitte um einen erneuten Leseversuch.
:lol: -
Da das hier weiter für Gesprächsstoff sorgt:
Ich meine, auf meinen 2 TLII steht auf der Rückseite auch ULS. Werds heute Abend mal nachschauen. "TL" steht zwar für transformatorlos, "ULS" ist jedoch nur ein Marketing-Quatsch ( Ultra Linear Serie ), was eigentlich nonsense ist, denn das Mikro mit dem Übertrager, das ja nur "ULS" heißt, ist eigentlich das technologisch weniger lineare und der Höhenpeak des TL kommt ja nicht durch die Übertragerlosigkeit sondern durch die veränderte Membran zustande. Auf jeden Fall bezeichnet umgekehrt "ULS" nicht die "Transformatorhaltigkeit" und wird daher vom Hersteller terminologisch nicht als Widerspruch betrachtet. Also ein TLII ist so gesehen auch gleichzeitig ULS und das darf denn auch auf der Rückseite stehen. :wink:Aus heutiger "klangästhetischer" Sicht wäre es vielleicht sogar sinnvoll, ein 414 zu haben, das " linearer" ist ( sofern man das über Großmembranmikros überhaupt sagen kann ) also mit der Membran ohne Höhenanhebung und ohne Übertrager ( was dem Typ "LTD" entspricht = limited edition, gabs nur ganz kurz ) und eins, was beide färbenden Eigenschaften hat, also den Übertrager und die Membran mit dem Höhenpeak.
-
Wieso 'jetzt' ? :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
-
Als ich 2006 den touchscreen, den es vorher nur in extrem teuren Pulten gab und der ab dieser Zeit im M7CL zum ersten Mal einer großen Zahl von Tonleuten zur Verfügung stand, im Forum zum Bedienelement der Zukunft erklärte, gab es hier einen ziemlichen Aufstand und jede Menge Touchscreenhasser. Ihr erinnert euch vielleicht ?
Heute will es natürlich keiner mehr gewesen sein und der touchscreen ist kaum noch wegzudenken. Allerdings, und da gebe ich Kracky Recht, beherbergen die screens von M7CL, CL1/3/5, den VIs sowie den ganzen DiGiCo Pulten bisher vor allem Darstellungen von Bänken "analoger" Strips, Detaildarstellungen über popups sowie eine fenstermenuegeführte Verwaltung derselben.
Die bildhafte Darstellung des line6 Teils ist tatsächlich etwas Innovatives, worüber es sich nachzudenken lohnt, allerdings kann ich keine Zielgruppe erkennen, für die das aktuelle Teil ernsthaft in Frage käme. Für Tonleute zu wenig "Mischpult", für Musiker zu teuer und zu viele features, mit denen sie mE überfordert sind. -
Zitat von "Kracky"
Gerade wenn man die Produkte von Digico anschaut die ja im kleinen jetzt schon fast nur aus einem Display bestehen, siehe SD11, ich könnte mir eine solche Softwareumsetzung natürlich im professionellem Rahmen sehr gut auf dem Pult vorstellen und es wäre erst der Anfang. Den wenn man mal ehrlich ist, gerade bei den Digico Pulten ist doch der Bildschirm mit so vielen optischen Information voll gestopft das der ein oder andere alt ehrwürdige dort ohne optische Sehhilfe sicher sein Problem hat auf die schnelle zu finden was er sucht.
Ich verstehe was Du meinst, allerdings ist SD11 vor allem deswegen ein schlechtes Beispiel, weil es um dessen Bildschirm herum im Gegensatz zu anderen 19" Digitalmischern wie LS9-16 extrem viele hardware Bedienelemente gibt, die aber sehr kompakt angeordnet sind. Schaus Dir einfach mal richtig an. Ausserdem brauche ich für den Schirm nicht meine beste Lesebrille es ist also OK. :wink:
-
OK, ich setze mal alles Positive voraus:
- In nahezu jedem Jungmugger steckt sowieso ein verrkappter Tonmann
- in jeder Band ist mindestens einer, der sich dafür hält
- mit neuen oder kompliziert scheinenden Funktionen eines Geräts gibt es immer auch Genies ( gerade unter Musikern ), die ohne Wissen spielerisch das Richtige tun.
- man kann Funktionen auch weglassen. :wink:aber ich kenne aus Erfahrung den "Langzeitverlauf" von funktionsüberfrachteten Geräten und ich kenne den " live abuse" von einfachen Dingen wie EQ oder Kompressor. Ich werde auf keinen Fall den Tonnotarzt machen, wenn im desaströsen Muggereigensound jetzt noch der abuse von Werkzeugen wie Multibandcomp u.s.w. mit der gleichen Kinderrassel/Laufstallmentalität von der Heim-DAW jetzt ins feedbackgeneigte live Territorium transferiert wird.



Die Anwesenheit dieser Spielzeuge werde ich nur ertragen, wenn die "Endstrecke" ein Köpfhörer/inear ist aber auf gar keinen Fall, wenn das in einen Lautsprecher geschickt wird.

-
Dazu müssten wir jetzt wissen, welches die theoretischen und praktischen Vorzüge des DANTE Protokolls sind. :wink:
-
Zitat von "gert"
Es geht doch nur darum die Anzahl der guten Plaetze zu erhoehen.
Genau das ist die richtige Anleitung dafür, in welchem Korridor die Laufzeiten stimmen sollten. Deshalb ist es auch ziemlich sinnlos, exotische Mess- oder Zielorte als Argument gegen das Messen und für eine "eh alles für'n Arsch" Theorie aufzubringen. :wink:
-
Ja, four steps to heaven:
Erst denken,dann Messorte festlegen, dann messen und dann die Messung richtig interpretieren.
Ich messe oft, ich denke aber vorher und nachher.