Danke WW. Das plugin ist sicher ein nützliches Tool fürs EQen, welches den SAC Usern auch live zur Verfügung steht. Ähnliches haben Kollegen früher mit einem auf pfl geschalteten RTA gemacht aber das plug ist natürlich komfortabler.
Das 'EQen auf Lücke', oder subtraktives EQen oder 'frequency splitting' ( alles Synonyme für die gleiche Sache ) lässt sich relativ gut auf die live Situation übertragen, wenn man berücksichtigt, dass die 'Komponente Raum' live eine zusätzliche Dimension darstellt und eben in kleineren locations die "Subtraktion" nicht nur Lücken für andere Instrumente öffnen muß, sondern der auf der PA erlaubte "Rest" eben auch eine sinnvolle Ergänzung zum Direktanteil von der Bühne + der Summe aller Raumreflektionen sein muß, was es im Studio in der Form nicht gibt. So entsteht live die Situation, dass das tatsächtlich nach Kanal EQ auf die PA geschickte Signal manchmal nur noch ein Fragment des Originals darstellt, was bedeutet, dass live vor allem für die Club-Situation unter Umständen noch mehr EQt werden muß als im Studio, also beispielsweise vom Bass nur ein wenig sehr tieffrequenter Anteil und Obertöne auf die PA kommen.
Um dieses EQen gehts in den 'Tipps for a better Mix' am 12., 13, und 15.1. was also tatsächlich mit Verstand übertragbar ist. Ebenso der Kompressortipp zur akustischen Gitarre am 14.1. Quatsch ist natürlich das Bearbeiten der Atemgeräusche im Gesang für live am 16.1., ebenso das 'compressor stacking' von heute 17.1.obwohl ich schon mal die Situation habe, dass ein dynamic EQ im Kanal, was ja prinzipiell auch ein Kompressor ist, und ein gesidechainter Summenkompressor für das gleiche Signal in der Kette liegen.