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Beiträge von guma

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 8. Januar 2012 um 23:38

    Ja eben. Die klassische Overhead Position ist für live in vielen ( wenn nicht den meisten Fällen :roll: ) einfach Grütze. Trotzdem ist sie von vielen live Mischern kritiklos so übernommen worden.
    Die live Erfahrungen gehen überwiegend dahin, dass der Snareanteil in den OHs, selbst wenn sie über Input-Delays mit dem Snaremikro synchronisiert sind, dem Snaresound nicht gut tut und erfahrene live Mischer entwickeln daher eher 'Vermeidungssrategien'.

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 8. Januar 2012 um 23:20

    @ Zacki

    Wahrscheinlich wurde das Thema hier im Forum nicht beantwortet, weil zu wenige das Mikro aus Eigenerfahrung kennen. Wenn ich mir die technischen Daten ansehe und die mit meinen Erfahrungen korreliere, dann sind bei 130 dB 1% THD und 132 dB 3% THD ein sehr schneller Anstieg der Verzerrungen bei noch gering grösseren Lautstärken zu erwarten. Das ist für Posaune und Trompete definitiv zu wenig ! Je nach Instrument, Spieltechnik und Künstler können bei diesen Instrumenten in maximaler Nahmikrofonie auch durchaus 140 dB erreicht werden.

    145 dB 1% Klirr wie beim AT pro35 wären also ein sinnvoller Wert für den Grenzschalldruck für diese Instrumente.

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 8. Januar 2012 um 23:06

    Ok, das ist natürlich schon sehr viel Input zu dem Thema.

    Ich bleibe mal bei dem konkreten Beispiel aus den 'Mix Tipps'. Hier ging es nicht darum, wie wir es live oft tun, die OHs leiser zu machen, weil das Blech zu laut ist. ( Im bearbeiteten Schnipsel ist auch kaum Beckenarbeit zu hören :wink: ) Es wurden die Overheads leiser gemacht um weniger 'room sound' auf der Snare zu haben, der zwar im Drummix OK aber im Gesammtmix zu altbacken war.

    Im live sound brauchen wir keinen 'room sound' von den Overheads für die Snare ! Wir haben schon mehr 'room sound' für die snare als wir brauchen können, durch Direktschall von der Bühne für kleine Auditorien oder durch Übersprechen in Vocalmikros und/oder aus Monitorboxen bei größeren Bühnen. Gibt es also zusätzlich zu viel Snare in den Overheads, lösen wir ( die live Mixer :wink: ) das Problem nicht 'im Mix' sondern auf der Bühne, und zwar wie ?

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 8. Januar 2012 um 20:24

    @ bemi

    Ich hatte darum gebeten, statt allgemeiner Meinungen, das Thema am konkreten Beispiel abzuarbeiten. Kannst Du das bitte nachholen ?

  • Warum Studiomischtechniken nicht Bühnenkompatibel sind

    • guma
    • 8. Januar 2012 um 18:22

    Angeregt von Volkers aktuellem link zu http://www.therecordingrevolution.com schlage ich vor, die Inkompatibilitäten zwischen 'live sound mischen' und 'Studio mischen' herauszuarbeiten.

    Klar sollte sein, dass 'recording' und 'mixing' im Studio zu 98% getrennte Prozesse sind, live jedoch 'recording', wenn man damit nicht einen Aufzeichnungsprozess sondern den Part 'von der Quelle übers mikrofon bis einschließlich zum preamp' meint, völlig untrennbar mit dem Mischen verbunden und der Prozeß nicht wiederholbar ist.
    Ebenfalls sollte klar sein, dass im Studio im Gegensatz zu Bühne alle Wechselwirkungen zwischen Aufnahme, Wiedergabe über Lautsprecher und Auditorium entfallen.
    Trotzdem finde ich das Thema ausserordentlich spannend. Für wirklich Interessierte bitte ich statt allgemeinem Blah sich zum Einstieg mit diesem Part des Tutorials auseinander zu setzen und zu überlegen, was für live hier nicht stimmt:
    http://therecordingrevolution.com/2012/01/01/5-m…q-part-1-of-31/
    Ich hoffe auf eine angeregte Diskussion. :wink:

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 8. Januar 2012 um 17:29

    Ja, ich sehe das sehr ähnlich wie Marco. Sowohl die 'Sättigung', als auch das Geldverdienen mit Hirn statt Material. Die M7en und die LS9en sind gerade in den kleinen Verleihbuden noch nicht wirklich bezahlt geschweige denn amortisiert und Leute haben gerade schon ziemlich ihre bescheidenen intellektuellen Möglichkeiten strapaziert, damit umgehen zu können. Vor allem Firmen, die für viel Geld an ihren Yamahas das 'Gummiwurstproblem' durch proprietäre abgesetzte Pres und Ether oder rocknet gelöst haben, werden eher nicht wechseln. Ausserdem macht das GLD natürlich auch dem eigenen Produkt sprich iliveT Konkurrenz, denn viele der gekauften Ts machen Jobs, für die das GLD locker auch reichen würde, b.z.w. etliche Ts wurden gekauft, weil es für wenig Geld mehr als ein LS9 sehr viel mehr konnte. Diese Gründe, ein T zu kaufen, entfallen durch GLD.
    Da im GLD die meisten Digitalpultträume wahr werden, gibt es aber auch nicht mehr so sehr viele Gründe allgemein fettere Digitalkonsolen zu kaufen oder anders ausgedrückt, eine bestimmte 'Pultklasse' erledigt sich damit ganz, wenn sich GLD als zuverlässig und robust genug erweist und für Kompaktprodukte anderer Hersteller wirds dann sehr eng.
    Zusammengefasst sehe ich sowohl durch die 'Lagerbestände' an Ts, LS9s, M7s oder gar SI compacts ( da habe ich die Kaufentschlossenen auch nicht abhalten können obwohl sich da meiner Meinung nach die Totgeburt schon abgezeichnet hat :roll: ) als auch durch die vernünftigerweise abwartende Haltung wegen der sonst noch in Kürze am Markt erscheinenden Produkte die GLD Kauflust nicht so euphorisch wie es das Produkt vielleicht verdienen würde.

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 5. Januar 2012 um 12:18

    Wenn die hardware ( Taster, Motofader u.s.w. ...) ordentlich ist, hat das Pültchen natürlich auch einen, für das Geld bisher nicht dagewesenen Bedienkomfort. Eigentlich muß man SAC und Co dankbar sein, denn dadurch entsteht ja der "Evolutionsdruck" Richtung Bedienkomfort. :wink:

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 5. Januar 2012 um 10:04
    Zitat von "wikinger"

    ... mit dem GLD wird das ganze "Kombitauglich"

    Ich denke, das ist der springende Punkt. Will man bei den Konkurrenzprodukten auf die 'Gummiwurst' ( danke an Bernd für diesen wunderbaren Ausdruck :D ) verzichten und kein SAC sondern ein Pult und nicht über eine Drahtlos-remote mischen, wirds immer nochmal für die Preisklasse ganz schön teuer.

    Die GLD Lösung ist damit unter dem Aspekt "Ich will ein richtiges 'kabelgebundenes' Mischpult aber keine Gummiwurst" meiner Kenntnis nach neben den Roland-Produkten bisher das einzige 'unter zehntausend Produkt' ( Si compact + die kleine Vi Stagebox ist teurer oder ? )

  • Schwachsinnige Lautsprecherverteilung?

    • guma
    • 4. Januar 2012 um 22:50

    Ich rede nicht davon, dass das Aufhängen und Verkabeln kein Geld gekostet hat. :roll:

  • Schwachsinnige Lautsprecherverteilung?

    • guma
    • 4. Januar 2012 um 22:15
    Zitat von "thetechnican"

    Soweit ich informiert bin, wurde die Sachen alle über eine Firma bestellt und von einer Privatperson installiert.

    Das ist das Problem. Das Problem ist, das bei der Installation schon nicht verstanden wurde, warum sowas Geld kostet und jetzt soll es wieder kein Geld kosten.

    Merke: Wenn in so einem Fall Leute dem 17 jährigen DJ, von dem sie vermuten, er könne dort was bewegen, "Gratistipps" in einem Fachforum geben, verstehen sie entweder nicht genau, worum es eigentlich geht, oder sie sind freundlich, weil sie ein Geschäft wittern.

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 4. Januar 2012 um 14:36

    @ Jens

    Stell Dir vor, ich würde mit Nachnamen Raab heißen. Das wäre vieeeeel schlimmer ! 8)

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 4. Januar 2012 um 14:28

    Ja OK, ich gebs zu: Klaus und ich haben an Weihnachten auf Hauei geheiratet. Unser wichtigstes Thema in den Flitterwochen: Die Fähigkeit ( oder Unfähigkeit ) mancher Menschen über sich selbst zu lachen.

    "Hasstiraden" für

    Zitat von "guma"

    ansonsten: "JayDee erklärt uns, wie ein Mischpult aussehen müsste" ist natürlich so wie "JayDee erklärt uns, wie eine Box aussehen müsste", iss klar ne ?


    ist natürlich super. :wink:

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 4. Januar 2012 um 13:39

    @ Wolfgang

    Ich finde das Ding eigentlich super, besonders gelungen finde ich, dass man sich eben für jeden Job aussuchen kann, ob man den kleinen 1 HE I/O Expander vorne oder am Pultplatz benutzen möchte. Das würde auch manch größerem Pult gut zu Gesicht stehen, bei dem "local racks" schon gleich ziemliche Brummer sind. Das mit dem Editor muß natürlich schon deswegen sein, weil das SC-Konkurrenz-Pültchen ja auch einen hat.

    ansonsten: "JayDee erklärt uns, wie ein Mischpult aussehen müsste" ist natürlich so wie "JayDee erklärt uns, wie eine Box aussehen müsste", iss klar ne ? 8)

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 23:05

    Klar, wenn jeder Mischer zukünftig so ein Pültchen zu Hause stehen hat und selbst billbo auf dem Flug nach Moskau entspannt Zeitung lesen kann, weil statt russischer Pultüberraschungen im Laderaum ein eigenes GLD80 ohne Gepäckzuschlag schlummert, brauchts natürlich keinen Editor mehr. :D:D

  • Neues von Allen & Heath?

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 22:28

    ...dafür aber hoffentlich zügig eine ipad app. Sonst wirds mit dem LS9-Killer nix. :wink:

  • Audioausfall Soundcraft Vi4

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 18:06
    Zitat von "stepu"

    .... sondern mal ne Frage in die Praxis, verkabelt ihr genrell redundant,
    garnicht oder nur ab und zu? Das wäre ja eine Idee, die Fehlersuche zu beschleunigen.
    Ein kaputtes Catkabel suchen braucht schon seine Zeit...

    Ich werde es nach dem oben genannten Erlebnis in Zukunft für das MADI beim SD8 immer machen. Habe ja jetzt schön Lehrgeld bezahlt. :?

    ( ...wobei ich sagen muß, dass ich in oben beschriebenen Fall auf fremden Rat ( ... wir machen das immer so :D:D:D ) gehört habe und damit etwas gemacht habe, was völlig gegen mein übliches Sicherheitsbedürftnis geht ) :roll:

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 17:43
    Zitat von "guma"

    Beim NT5 stört das Kunststoffgewinde, da sehe ich bei Stockhieben die Kapsel wegfliegen. Ob das beim NT55 auch so ist, muß ich mal nachschauen.

    So nachdem ich heute nen Lagertag hatte habe ich auch mal nachgeschaut:

    Das NT55 hat tatsächlich im Gegensatz zum NT5 am Impedanzwandler ein Metallgewinde und kein Kunststoffgewinde! Ich kann mich auch sehr gut an den Beitrag eines Users vor Jahren erinneren, der von einer weggeflogenen NT5 Kapsel berichtete, was ich auf besagtes Kunststoffgewinde zurückführe. Das sollte beim robusteren NT55 mit dem Metallgewinde nicht mehr passieren.

    Zu den Beyerdynamic TG D57c, TG D58c, TGI53c, die ja noch recht neu sind, gibt es Folgendes zu sagen.

    1. Den Rimhalter fand ich schon bei den Vorgängermodellen galaktisch. Ich habe mir den dann einzeln für andere Mikros gekauft.
    2. Die Vorgängertom/snaremikros der Opusreihe habe ich nicht gekauft, obwohl ich die klanglich ganz gut fand, weil ich in einem Set eines Kleinverleihers mehrere (!) mit mechanisch geschrotteten Kapseln entdeckt hatte. Das ging natürlich garnicht !
    3. Aus dem Zusatz "TG" entnehme ich, dass man das bei Beyer wohl gemerkt und "TG-mäßig" überarbeitet hat, denn auch bei Sichtprüfung der beiden neuen Anklemmmodelle macht das einen sehr viel robusteren Eindruck.
    4. Das Stäbchen ist deutlich kleiner als übliche extern polarisierte Kleinmembrantypen und sieht auch sehr robust aus. Ob das klingt und ein gutes Kleinmembran für Becken und Hihat ersetzen kann weiß ich nicht, allerdings könnte man sich bei den geringen Abmessungen auch überlegen, ob man das mit einer entsprechenden Halterung sozusagen als "Universalmikro" für andere Sachen aber eben auch auch für Toms nimmt.
    5. 140 dB Grenzschalldruck ohne weitere Angaben für das TGI53c scheint mir als "Universalmikro" so ein bissschen knapp, für die beiden Rimmodelle finde ich keine Angaben. Bedeutet, dass man das leider ausprobieren muß. :roll:

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 10:52

    Jo, mit der Leistungsangabe warten wir noch ein bisschen. :wink: ... und jo, es ist tatsächlich noch ein bisschen mehr drin als 10"er und 1,4" er . :D

  • Audioausfall Soundcraft Vi4

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 10:47
    Zitat von "gert"

    Ich habe schon Schraubenzieher gesehen die bei Fehlbedienung nicht richtig funktioniert haben. :D
    .

    Eben. Das obige Beispiel habe ich deshalb erzählt, weil in die "Digitalpult-Gerüchteküche" mit 100% er Sicherheit auch "Ereignisse" einfließen, für die wie bei meinem Beispiel die Pulte nix können.

  • Neue Lautsprecher von d&b ?

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 08:40
    Zitat von "4Art"

    Die 1.2 KW bedeuten wohl (reine Spekulation!), dass die Endstufe so weit wie möglich systemtechnisch kompatibel bleibt. 1 x D80 = 2 x D12 - damit ist vorstellbar, dass die Endstufen in einem Controlling-Netzwerk problemlos miteinander spielen.

    So ist es. Ausserdem sind es, in d&b Amps gedacht, keine 2 sondern 4 HE, die man spart. :wink: ( wobei das Gehäuse des D12 schon länger etwas unzeitgemäß groß im Verhältnis zur Leistung war :roll: ).

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