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Beiträge von guma

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 08:33

    Die zur Schlagzeug-Montage geeigneten Bauformen gibts eigentlich nur als Elektrete. Wie da die 'zum Sparpreis' Versionen sind, weiß ich nicht. Zu testen wäre für Drums z.B. die Superlux-Kopie der pro35 aber bitte ohne Gewähr.
    Was als 'Stäbchen' einen robusten Eindruck macht, ist das ATM450, das ausserdem als Stäbchen recht klein ist und durch die "side adress' Montage der Membran auch an Trommeln geschickt platzierbar ist. Beim NT5 stört das Kunststoffgewinde, da sehe ich bei Stockhieben die Kapsel wegfliegen. Ob das beim NT55 auch so ist, muß ich mal nachschauen.

  • EV RE20 öffnen

    • guma
    • 3. Januar 2012 um 07:13

    Ja, es ist definitiv nur der Schaumstoff. Das Mikro ist danach wieder frisch wie der junge Frühling ! Das 'machen lassen' kostete vor Jahren mal ~ 80 € keine Ahnung, was es jetzt kostet. Die Teile sind korrekt, Du brauchst sie beide. Ordentlich von den Schaumstoffbröseln reinigen. Ich habe es bei einem PL10 mal selbst gemacht, das Problem war, das Sytem wieder ins Gehäuse zu schieben, ohne die Schaumstoffhülse dabei aufzuschieben und zusammenzupressen. Vielleicht verrät Telex ja den Trick ?

  • Audioausfall Soundcraft Vi4

    • guma
    • 2. Januar 2012 um 16:15
    Zitat von "wora"

    im gegensatz zu den digicos ...

    Das möchten Hersteller und Besitzer anderer Pultfabrikate gerne so sehen. :D

    Ich hatte am 26.12.11 folgendes Erlebnis: 2 x jeweils 45 sec input dropout, ( schön, 1500 Menschen blicken auf mich :oops: ) die SD8 meldet brav "kein MADI Rack", Nach Untersuchung des Kabels: schlecht b.z.w. falsch verarbeitete BNC Strippe ( war nicht das Orginalzubehör ! )

    So, jetzt würden natürlich anwesende "Techniker" sicher gerne erzählen: Ha klar, war DiGiCo, das macht "öfter" Probleme. :roll:

    Fakt ist:
    1. Das Pult konnte für das Kabel nix.
    2. Der Bediener ( in dem Fall ich :D ) hat auf das bei DiGiCo anschließbare zweite BNC Paar und somit auf die Redundanz verzichtet also selber blöd !!

    Meine Langzeitbeobachtung sagt etwas anderes:
    1. Digitalpulte machen alle mal Probleme ( Gott sei Dank selten ), da geben sich die Fabrikate der Mittel- Oberliga nichts, auch die vielgelobten "unzerstörbaren" Yamahas kacken mal ab. Da reichen "Eigenbeobachtungen" definitiv nicht aus, um valide Daten für eine vergleichende Statistik zu sammeln.
    2. Es gibt unter den "frühen Pulten" einige echte schwarze Schafe, die nicht mehr hergestellt werden oder sehr überarbeitet wurden. Dazu darf man wohl das Mackie zählen.

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 2. Januar 2012 um 14:27

    Eben. Es zerrt nicht die Kapsel sondern der Impedanzwandler. Wenn der Pultpreamp zerrt, sitzt das Problem in der Regel vor dem Mischpult aber das kommt ja bei uns nicht vor ! :D

  • Multitools - Welche sind die Besten für ca. 100€?

    • guma
    • 30. Dezember 2011 um 15:59

    Aha, Karo und Blechsemmel sind ostalgische Multitools. Wieder was gelernt. :D

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 30. Dezember 2011 um 15:37

    Das wiederum ist jetzt auch nur halb wahr. Extern polarisierte Kapseln sind zwar in der Regel teurer, können aber nicht meistens auch mehr Pegel ab. Die Kapsel ist eben nicht der "Schrittmacher" für die Pegelfestigkeit !
    Denk z.B, an dieses Elektret Modell:
    http://www.dpamicrophones.com/en/products.aspx?c=Item&category=234&item=24387#specifications

  • Multitools - Welche sind die Besten für ca. 100€?

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 22:58
    Zitat von "Stofferl2003"


    ....also für den Nagel auf den Kopf: da braucht es aber schon diese "Multitool": :D
    http://brookandhunter.com/mo-tools/mo-to…-inlay-axe.html

    ich hab´ für einen Freund eins bestellt. Das Ding ist grandios!
    Christoph

    Mann, mit Streitaxt! Das sähe aber 'Her Majesty' überhaupt nicht gerne. 8) :lol:

  • Multitools - Welche sind die Besten für ca. 100€?

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 22:55

    Hoho, gerade mal über mein Verhältnis zum Ledermann nachgedacht. Bin sozusagen Spätentwickler :D . Daher schafft es das Ding mangels Gewohnheit bei "Kofferjobs" nicht vom Koffer an den Gürtel. Aber immerhin: ich habe es schon benutzt und Dank Kofferdauerwohnung noch nicht verloren. :lol: Auf Jobs, auf denen ich mit eigener Lasterfüllung bin, habe ich richtiges Werkzeug und Brötchen schmiere ich im Hotel.

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 18:21

    Ich kenne tatsächlich keine Pulte, die 12 V als Mikrofonspeisung abgeben, zumindest nicht die im Musik- und Unterhaltungssektor üblichen. Könnte höchstens noch bei irgendwelchen sehr alten ELA Anlagen sein.

    Zum "tauben" Mikrofon ist zu sagen, dass man, wenn man wenig Erfahrung damit hat, eben erst mal ohne Vordämpfung ausprobieren sollte, wo tatsächlich die "Schmerzgrenze" für den Impedanzwandler bei korrekt gepegeltem preamp ist. Für mich selbst ist es sicher so, dass ich die Vordämpfung nur benutze, wenn ich für die "Paarung" einer bestimmten Quelle mit einem bestimmten Mikrofon schon Erfahrung habe. Dabei verlasse ich mich bei preiswerteren Mikrofonen nie auf die Herstellerangaben.

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 17:14

    @ Rockline
    Die Kapseln in den Produkten namhafter Hersteller sind für die Verzerrung nicht das Problem. Hier werden 170dB und mehr vertragen. Die für die Verzerrung interessante Stelle in der Signalkette ist der Impedanzwandler/Vorverstärker im Mikrofon. Hier sind die Hauptunterschiede.

    Zitat von "elektrikus"


    wora: Die Bestimmung des Grenzschalldruckpegels ist in der Norm (DIN EN 61938) festgelegt.

    wora hat bisher in diesem Thread nichts geschrieben ??? Die Din-Norm scheint allerdings hier nicht Weltweit zur Anwendung zu kommen. :wink:

    Zitat von "elektrikus"


    Zur Beachtung: der Grenzschalldruckpegel kann bei Kondensatormikrofonen von der Höhe der Versorgangsspannung abhängen (12V, 24V oder 48V Phantomspeisung).

    Spielt für die live Anwendungen, um die es hier geht, überhaupt keine Rolle.

    Zitat von "elektrikus"


    Im realen Betrieb kann es passieren, daß eine hohe Mikrofonempfindlichkeit zu Verzerrungen im Eingangsverstärker des Mischpultes führt, obwohl das Mikrofon selbst nicht zerrt. Bei einem "tauben" Mikrofon wird das nicht passieren.


    Das ist bei modernen Mischpulten bei sachgerechter Benutzung nicht so. Ich gehe davon aus, dass alle die, die sich hier für meine Ausführungen interessieren, in der Lage sind, Übersteuerungen ihrer Pultpreamps zu vermeiden. :roll: Was verstehst Du unter einem "tauben" Mikrofon ?

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 14:17

    Man hat schon den Eindruck, dass die Testbedingungen der Einzelnen Hersteller zur Ermittlung des Grenzschalldrucks sehr unterschiedlich sind und es daher keine allgemeingültigen Regeln für die praktische Nutzung insbesondere von günstigeren Modellen gibt.

    Sehr konservativ wird bei Neumann und Schoeps gemessen:

    Zu Schoeps fällt mir ein, wie mir Christian Langen einmal sagte: Wir haben zwar das -20 dB Dämpfungsglied im Programm aber selbst mit sehr lauten Quellen bei praktischen Tests ( Trompete, Snare ) haben wir das noch nicht gebraucht. Das deckt sich auch mit meinen Eigenerfahrungen.

    Zu Neumann habe ich die Erfahrung gemacht, dass man an der Pegelfestigkeit kontinuierlich weiter gearbeitet hat, also je neuer das Modell umso pegelfester. Das entspricht ja auch 'Stand der Technik'. So ist es beispielsweise so, dass das neue TLM102 sich ohne Vordämpfung ganz nah vor den noch so lauten Gitarrenkombo stellen lässt, ohne dass man sich eine Vordämpfung wünscht und man den Gainregler am Digitalpult einfach auf Anschlag links lassen kann. :wink:

    Bei den 'guten' AKG Modellen C451/C452/C414 nutze ich für sehr laute Quellen - 20 dB ( bei den C451/2 wie bei Schoeps als zwischen Kapsel und Impedanzwandler schraubbares kapazitives Dämpfungsglied ) das funzt einwandfrei. C460/480 habe ich bisher nur an leiseren Quellen benutzt.

    Ähnlich ist meine Vorgehensweise bei Rode und Beyerdynamic. Bei Rode nutze ich für sehr laute Quellen das NT55 in -20dB-Position, bei den Großmembranen genügt für E-Gitarren die -10dB Vordämpfung. Für die neueren Beyerdynamic MC 930/50 genügt die -15dB Vordämpfung für sehr laute Quellen, die älteren MC713/723 sind mit geschalteter Vordämpfung nichts für sehr laute Quellen.
    Wie sich das bei den Chinaböllern verhält, kann ich nicht sagen, ich würde aber sicher großzügiger die Vordämpfungen benutzen, da hier in der Regel Schaltungen älterer europäischer Modelle kopiert werden, die noch nicht so pegelfest waren.

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 13:36

    Ich spalte hier mal ein paar Beiträge aus einem anderen Thread ab, damit das nicht untergeht. Das Thema ist sicher interessant.

  • Wie mikrofonieren

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 13:23

    Ich sehe alles ! :D

  • Erfahrungen zum Grenzschalldruck der Kondensatormikrofone

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 10:56

    Ja, da muß ich Bernd Recht geben. Was ich so im Laufe der letzten 30 Jahre an Erkenntnissen zum Thema Grenzschalldruck zusammengetragen habe, ist reine Empirik, funktioniert für mich allerdings ganz gut. Beispiel:

    Das Blue Line Duo SE300B + CK91 wird von AKG mit einem Grenzschalldruck von 132 dB und 142 dB 1% Klirr mit -10 dB Vordämpfung am Impedanzwandler angegeben. Das Neumann KM184, das keine schaltbare Vordämpfung hat, mit 138 - 142 dB 0,5% Klirr je nach Meßverfahren. Fakt ist, dass das AKG selbst mit geschalteter Vordämpfung an der Snare zerrt wie Harry, das Neumann an der gleichen Eingangsimpedanz am Pult jedoch völlig problemlos seinen Job verrichtet.

  • "wir machen das immer so...."

    • guma
    • 29. Dezember 2011 um 07:08

    ... um mal auf Wolfgangs Ausgangsthema zurückzukommen:

    Ich bin der Meinung, dass das Phänomen 'wir machen das immer so' wohl bildungs- aber nicht altersabhängig ist. :wink:

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • guma
    • 28. Dezember 2011 um 23:05

    Na, Rauschen war auch so in den letzten Jahren kein Thema bei der Auswahl 'life-tauglicher' Kondensatormikromodelle oder ?

    Nur dass ich hier nicht mißverstanden werde: Ich sehe das sc140 nicht als Ersatz für das NT5 oder NT55. Es ist nur für den kleinsten Geldbeutel schon ein richtig brauchbares Mikrofon. Vor 30 Jahren gabs für 100 DM nur wirklich grauenvollen Koreaelektretschrott, der nicht nur grauenvoll klang, leich kaputt ging sondern auch wirklich störend rauschte.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • guma
    • 28. Dezember 2011 um 19:22
    Zitat von "guma"

    Ja die Ähnlichkeit ist auch in Echt frappierend. :D Ich probiers mal bei Gelegenheit aus. :wink:

    Der Durchmesser des Kontaktstiftes ist sehr unterschiedlich >>> funzt nicht. 8)

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • guma
    • 28. Dezember 2011 um 13:06
    Zitat von "klauston"

    Noch was zu den NT5:
    Ich hatte auf einem Festival mal einen Leslie, da hatte die Box ein Problem, es kam kein Output raus ( war halt was kaputt, der Musiker wußte das auch )
    Mit den 57ern war es unmöglich, das im Monitor so laut zu bekommen, das es der Musiker hören konnte, ohne das es pfeift.
    Ich hab dann meinen Mikromann geschickt, erst mal ein 57er gegen ein NT5 zu tauschen. Da hat er mich noch mit großen Augen angeguggt.
    Danach war es aber einfach, das laut zu bekommen im Monitor und der FOH mann hat sich auch gefreut, weil er das endlich an der Front auch rüberbrachte.
    Daraufhin haben wir das 2. 57er auch getauscht und alles war gut.

    Da haben sich dann der Mikromann und der FOH erstaunt unterhalten, das Sie das nicht gedacht hätten..... :D:D:D:D:D
    Ja, alle waren glücklich...

    Alles anzeigen

    Das bestätigt mal wieder, das die Legende vom feedback sichereren dynamischen respektive SM57 Blödsinn ist. Dasselbe habe ich bei leisen und daher koppelgefährdeten Percussions schon X mal gehabt: Tauscht man das 57 gegen ein ordentliches Kleinmembran, ist das Koppelproblem gelöst. :wink:

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • guma
    • 28. Dezember 2011 um 13:02
    Zitat von "audiobo"

    guma: hast du mal ausprobiert ob die Kapseln des SC140 auf die NT5 passen... das sieht ja schon verdächtig aus... :D
    http://www.thomann.de/de/media_bdbviewer_AR_195305.html?image=8&small=1
    http://www.thomann.de/de/media_bdbviewer_AR_114506.html?image=0&small=1

    .

    Ja die Ähnlichkeit ist auch in Echt frappierend. :D Ich probiers mal bei Gelegenheit aus. :wink:

  • Umgangston und unrichtige Anschuldigungen

    • guma
    • 27. Dezember 2011 um 10:59

    Ich kann mich jetzt an ein pöses Wort eines Kollegen erinnern, welches in Folge einer unsinnigen Unterstellung ausgesprochen wurde. Ich tue mich als Moderator schwer, den Beitrag mit dem pösen Wort der Ablage zu übereignen, wenn das der einzige Ehrenkodex ist, und die unsinnige Anschuldigung jedoch zu belassen, weil sonst von Seite mancher, meiner Meinung nach in ihrer Geisteshaltung noch verwerflicherer Zeitgenossen sehr gerne von Zensur gesprochen wird.

    Also entweder es bleibt ein gewisses Maß an Emotionalitat erhalten oder ich werde in Zukunft radikal auch alle Anstößigkeiten mitenfernen, die, auch wenn sie vordergründig sauber formuliert sind, nachvollziehbar zu den jeweiligen Emotionalitäten geführt haben.

    Ich empfehle stille Einkehr allerseits und denke man sollte das jetzt auch nicht so hoch hängen. :wink:

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