Ich wollte gerade auch verstehen, worüber hier gezackelt wird, jedoch ist der Gesichtsbuch-link out of order ? :roll:
Beiträge von guma
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@ Karel
Ja, das M201 gibt es noch neu als TG.
@ Schnet
Analoge Terzeqs gibt es inzwischen in ordentlicher Qualität sehr günstig. Das wäre gerade für akustische Sachen mit leisen Quellen eine große Hilfe gegen feedbacks. In dem beschriebenen Umfeld würde ich das M201 wirklich nicht schlecht finden. Alternativ könntest Du aber innerhalb Deines Budgets auch die sehr preiswerten aber trotzdem wirklich brauchbaren SC140 kaufen und hättest noch Geld übrig um wie von anderen hier ebenfalls vorgeschlagen noch ein bis 2 ordentliche dynamische Mikros zu kaufen, die dann nicht mehr den " eins für alles" Aspekt erfüllen müssen.
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@ Karel
Deine Argumente sind sicher alle berechtigt. Was aus eigener Erfahrung so ein bisschen gegen das C535 spricht ist, der Grenzschalldruck. Ich habe das mal mit geschalteter Vordämpfung am Impedanzwandler probiert ( -14 dB, wenn ich mich recht erinnere ) Trotzdem hat das Ding als Snare bottom gezerrt wie Hölle. Ich habe es zwar noch nie vor dem Gitarrenamp probiert, hätte da jetzt aber Bedenken.
@ schnet
Gibt es einen Master EQ ?
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Zitat von "Leitwolfi"
Weils grad zum Thema passt:
Geht die Gummierung von Titanex 4x4qm durch die Speakonstecker Zugentlastung durch?Danke für Infos!
Leitwolfi
Jawoll! Ich habe 400m solcher Kabel. Es dürfte allerdings keinen mm mehr dicker sein. :wink: -
Zitat von "marcoboy"
.... Allerdings glaube ich kaum, daß jemand, wenn er zwei Boxen nebeneinander stellt, sich über so etwas Gedanken macht...
Genau das ist der springende Punkt. Daher bin ich am 'Konzept Kammerer' in diesem Fall so interessiert. :wink:
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Wenn man Pegel und Laufzeit nicht mindestens pro Box besser noch pro Antrieb regeln kann , was dann möglicherweise in keinem Verhältnis zur Applikation steht, kenne ich nur eine, allerdings sehr effektive Methode 2 Stück 1 x 12" + 70° - 100° horizontal Horn sinnvoll achsenparallel neben einander zu betreiben. :wink:
Mich würde interessieren wie die Familie Kammerer das macht ?
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Schon mal sehr schick, dass man auch in der economy Klasse ( wenns denn so ist ) die farbcodierbaren OLEDchen beibehalten hat. :wink:
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Wir sollten noch ein bisschen über die Beschallungssituation wissen. Welche Lautsprecher, welche Amps, welches Pult mit welchen EQs.
Grundsätzlich finde ich die Idee mit den beyerdynamic M201 ganz gut so als robuster Kompromiß, der sich passabel eqen lässt.
Zu den bisher gemachten Vorschlägen ist zu sagen, dass sie zum großen Teil den Preisrahmen sprengen.
Als Kondensatormikro würde ich ein Kleinmembranmodell empfehlen, da diese die konstanteste Richtcharakteristik aufweisen und ein normales Stäbchen, da die Clipmodelle sich nicht überall befestigen lassen und ein Kleinmembranstäbchen mit Popschutz zur Not auch mal als Gesangsmikro geht.
Das Problem mit der Ampabahme lässt sich darüber lösen, dass man ein Modell wählt, in dem man im Impedanzwandler eine schaltbare Vordämpfung hat, am besten -10dB und -20dB schaltbar. Dann gibt es auch vor lauten Quellen kein Problem mit Verzerrungen und mit ein bisschen Kanal-EQ klingt auch das gut.Empfehlen würde ich das Rode NT55 und wenn das zu teuer ist, das t.bone SC140.
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Ich habe nebenbei den anderen "Kugelthread", den wir schon hatten, mal hier vorneangeheftet, Threadstart Mitte 2010 unter ähnlichen Voraussetzungen. Man beachte die in der Gesammtschau entstehende Endlosschleife und den Grillenfaktor ( natürlich nur für ganz harte Burschen :wink: )
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@ TomyN
Den ersten Teil Deiner Frage habe ich in diesem http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=79855 Thread beantwortet. Der wandlertechnische Kniff ist hier die über eine Art akustische Frequenzweiche Schall über unterschiedliche Weglängen zur Membranrückseite zu lenken und damit über sich mit der Frequenz ändernde Gradienten den Antrieb zu erzeugen und diese Konstruktion hält auch für tiefe Frequenzen sehr gut die Richtcharakteristik ein.
Diese Konstuktion finde ich sehr viel sinnvoller als Druckempfänger in lauten Umgebungen, wenn man einen reduzierten Naheitseffekt haben aber trotzdem eine Ausblendung umgebender Schallquellen haben möchte.Den zweiten Teil Deiner Frage haben wir im Prinzip hier http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=75937&start=75&hilit=Gro%C3%9Fmembranmikrofone abgefespert.
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100 % Zustimmung !
Es braucht natürlich eine beim einen längere und beim anderen kürzere Zeit, um das "ich kann und weiß alles" Stadium einzuläuten, sodaß die ganz jungen eher nicht betroffen sind.
Merkwürdigerweise habe ich dieses Stadium bis heute nicht erreicht ( und hoffe, es auch nie zu erreichen ) obwohl ich schon so ein alter Sack bin.


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Ich meinte die im Titel des Threads.

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@ Kracky
Hast Du die Gänsefüßchen bemerkt ? -
Zitat von "Audiowerk"
Ich habe es noch nie erlebt, dass sich die Musikanten stelltechnisch vom Techniker hätten beraten lassen..
Ich schon. Das geht, wenn sie sehr jung sind und von sich aus auf die Idee kommen, sich von Dir helfen zu lassen. Aber tu es niemals, wenn Du nicht danach gefragt wirst. :wink: -
Mir ging es eher nicht um "Theoretiker und Praktiker", da bin ich etwas mißverstanden worden.
Sowohl Tobias als auch Manfred haben sich eine Arbeitsumgebung geschaffen, in der sich auch die eine oder andere "Grille" hervorragend pflegen lässt und die Kontrolle von aussen im jeweiligen Biotop zwar vorhanden aber doch sagen wir mal "überschaubar" ist. Die Kröte mit dem anderen Bandtechniker von der Band aus xy-Stadt, mit dem man wahrscheinlich nie wieder etwas zu tun haben wird und der alles anders haben wollte, als man es sich so vorbereitet hatte oder die Kröte mit dem aufmüpfigen Kirchenrat oder dem Lokalverleiher, der sich über das EQ-Verbot des Bassisten hinweggesetzt hat, ist schnell vergessen.Bei Gert oder Klaus sind "Grillen" mit sofortigem Jobverlust verbunden. Der Wind weht deutlich rauer, und der Druck von aussen und die Kontrolle sind immens, es sind immer Neider und Wadenbeisser vorhanden, die den Job gerne übernehmen wollen. Daher müssen die beiden immer auf dem neusten Stand sein, die gefundenen Wahrheiten müssen sich täglich neu beweisen und für Nabelschauen wie z.B. Physiknachhilfe für Mitmenschen auf der Bühne ist in ihrem Arbeitsleben kein Platz.
Auch wenn ich jetzt zur Darstellung der Unterschiede ein bisschen übertreibe, ist hoffentlich verständlich, wo für mich der Hauptunterschied in der Wertigkeit der Aussagen liegt. :wink: -
Ich kenne Gert, Klaus, und vor allem wora schon ein Weilchen. Ihnen gemeinsam ist über alle Teilaspekte ihrer Arbeit, dass sie, obwohl sie nicht mehr zwanzig sind, ständig ihre eigene Vorgehensweise überdenken, versuchen, immer wieder neue Wege zu gehen und dazuzulernen. Ausserdem haben die Kollegen durch ihre ausgedehnte "Reisetätigkeit" viel mehr Gelegenheit, anderen über die Schulter zu schauen, wovon sie, und das merkt man den Beiträgen an, auch ausgiebig Gebrauch machen. Das halte ich als Background von Beiträgen in einem Forum für sehr sinnvoll, b.z.w. eine dem Wesen eines Forums sehr nahe liegende Grundvoraussetzung.
Mir persönlich sind Beitrage von Leuten, die vor zwanzig Jahren mal Physik studiert oder vor 15 Jahren mal die SAE besucht haben, um dann mit den Eigeninterpretationen des Unterichtsangebots ein Feld zu beackern, in dem die Notwendigkeit zur Selbtsreflektion nicht so überlebensnotwendig ist wie im Oberliga-Freelancer-Geschäft, eher weniger bedeutend, vor allem, wenn sich wie in meinem obigen Ausführungen schon mal freundlich formuliert, so einen gewissen "Empirik-Autismus" an den Tag legen. -
Zitat von "klauston"
Recorded doch öfter mal die Einzelspuren und hört Euch diese in Ruhe mal an, das ist heute mit Laptops gar nicht mehr so schwierig. Ihr würdet Euch wundern, welche gelobten Dinge auf einmal ganz große Augen verursachen, weil man das nicht erwartet hätte, was man hört.
Genau das ist das aufschlußreiche Experiment, was das Übersprechen auf der Bühne und die diesbezüglichen Qualitäten von Mikrofonen angeht. Da geht so manche Legende den Bach herunter. Wem das zu aufwendig ist, der kann ja schon mal mit der PFL Taste üben.

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Hm, ich hatte noch nie das Bedürfnis, wikipedia Zitate zum Diskussionargument zu machen. Stimmt da was mit mir nicht ?

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Zitat von "guma"
Das ist sehr einfach zu widerlegen:
In dieser Rechnung wurde der Naheitseffekt unterschlagen !!!
Dieser wirkt richtungsabhängig, ist im 90° Winkel null und kann auf Achse bei Nahmikrofonie der Quelle frequenzabhängig über 20 dB "Zuschlag" geben, ohne das eine entferntere Quelle einen nennenswerten Anteil daran Teil hat. :wink:
So ist das halt mit der Physik: Es ist zwar keine Regel falsch aber man muß eben auch alle für eine Anordnung gültigen zur Anwendung bringen, sonst ist das mit der praktischen Anwendung Bullshit
Ich glaube mein letzter Absatz geht gerade in der schnellen Beitragsfolge unter. Bitte nochmals beachten. :wink:
Der Spruch mit der für recording und live gleichermassen gültigen Physik ist genau an dieser Stelle Blech weil es eben um angewendete Physik unter ungleichen Bedingungen geht. :wink: -
Zitat von "tucks"
Na das kann man ja überschlagen: Beim 1,73-fachen Abstand hat der Druckgradientenempfänger das gleiche Übersprechen wie der Druckempfänger... D.h. eine Kugel in einem Zentimeter Abstand überspricht soviel wie eine Niere in 1,73 cm Abstand...
Das ist sehr einfach zu widerlegen:
In dieser Rechnung wurde der Naheitseffekt unterschlagen !!!
Dieser wirkt richtungsabhängig, ist im 90° Winkel null und kann auf Achse bei Nahmikrofonie der Quelle frequenzabhängig über 20 dB "Zuschlag" geben, ohne das eine entferntere Quelle einen nennenswerten Anteil daran Teil hat. :wink:
So ist das halt mit der Physik: Es ist zwar keine Regel falsch aber man muß eben auch alle für eine Anordnung gültigen zur Anwendung bringen, sonst ist das mit der praktischen Anwendung Bullshit