1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche

Willkommen! Melde dich an oder registriere dich.

Um schreiben oder kommentieren zu können, benötigst du ein Benutzerkonto.

Du hast schon ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

Hier kannst du ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen
  1. PA-Forum
  2. guma
  • Menü
  • Menü
  1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen

Beiträge von guma

  • Der "Druckempfängerthread"

    • guma
    • 17. Dezember 2011 um 19:42

    Die sogenannte Bassschwäche der Druckgradientenempfänger, wie sie in der Literatur vielfach nachzulesen ist, ist unbestritten, ebenso wie andere vorhandene Nachteile von Druckgradientenempfängern gegenüber Druckempfängern.
    Allerdings arbeiten wir in der Beschallungstechnik zu 99% in mehrfacher Hinsicht in einem Anwendungssonderfall ( Multimikrofonie + Nahmikrofonie + hohe Quellenlautstärke + nahe regenerative Quelle = Lautsprecher ), der so von den Autoren wenig Berücksichtigung findet.
    Völlig klar, dass hier der richtungsabhängige Naheitseffekt für die Basswiedergabe und die Ausblendung entfernterer Quellen eine viel größere Rolle spielt, als die in der Regel aus einem Recording-Umfeld stammenden Autoren das gewichten.

    Spannend finde ich an dieser Diskussion weniger das fachliche, als ein unter Akademikerkollegen immer wieder anzutreffendes Phänomen, das ich mal als die Schwierigkeit angehäuftes Wissen in die praktische Anwendung zu überführen, bezeichne.
    Klassischerweise werden hierbei vernünftige Kriterien über Bord geworfen, wenn eine Eigenbeobachtung die jeweilige Wissensverknüpfung = Interptetation unterstützt, auch wenn wissenschaftliches Vorgehen das Ergebnis ad absurdum führen würde. Klassisches Beipiel ist der Arzt, der einen unsinnigen Therapieansatz mit einer Selbsterfahrung belegt. Der schmeist in der Regel alle Vernunft über Bord und findet niemals die Fehler in seinem "Selbstversuch", weil die Wertigkeit der eigenen Unversehertheit als Wahrhaftigkeitsbeweiß interpretiert wird, was natürlich kompletter Nonsens ist. Die Medizin hat daher in den letzten Jahren, natürlich nicht nur aus diesem Grund, die 'evidence based medicine' hervorgebracht, die die Wissensfehlinterpretationen von einzelnen Medizinern vor allem in der Therapie, also in der Praxis verhindern soll.
    Die Verknüpfung von Physikstudium + Interesse an Mikrofontechnik + Eigenerfahrung "Kugelmikrofon vor Bassamp" als repetitive Einzelbeobachtung ist danach definitiv nicht evidenzbasiert.
    Da in der "Anwendungspraxis Beschallungstechnik" praktisch keine Vorgehensweise Ergebnis randomisierter, kontrollierter Studien sowie Metaanalysen derselben ist, ist die interessante Frage eben die, was unser bester Krückstock statt dessen ist.
    Für mich ist ein Forum, in dem erfahrene Leute eine Unmenge von Beobachtungen aus sehr unterschiedlichen Umgebungen zusammentragen und zu ähnlichen Ergebnissen kommen, eine Krücke, mit der ich sehr gut leben kann, wenn es nicht um Leben und Tod geht. Auf jeden Fall ist die Qualität dessen, was die hier gescholtenen professionellen an Erfahrung einbringen, wenn ich die mit Wissen verifizieren kann, wertiger als Einzelbeobachtungen.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 17. Dezember 2011 um 18:17

    Der charmante Exkurs "Kugelmikrofone" findet sich bei "Signalquellen" wieder. :wink:

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 16. Dezember 2011 um 13:31
    Zitat von "Karel Noon"

    .... ich kann das " war alles prima, hat keiner gemeckert" gefasel nicht mehr hören..

    Ich auch nicht ! :D

  • ilive mit Laptop Problem Zuspieler Talkback AFL/PFL?

    • guma
    • 14. Dezember 2011 um 15:11

    Alles prima, vielleicht war meine Frage mißverständlich. Es war der Threadstarter gefragt. Was hat ein ilive rack mit Läppe als remote ohne Konsole für Vorteile gegenüber SAC mit remote Läppe und die Frage ist an den Threadstarter als SAC User gestellt.

  • ilive mit Laptop Problem Zuspieler Talkback AFL/PFL?

    • guma
    • 14. Dezember 2011 um 12:55

    Worüber ich mich wundere, ist, dass jemand, der bereits SACler ist, bei einer Lösung "von der Stange" auch nur Läppebedienung will. Ich dachte die Alternativen sind entweder SAC oder Pult ???

    Für Dein Problem empfehle ich eine Kombikabellösung CAT + Strom + 2 - 4 x AES/EBU, was natürlich auch Analogaudio kann. Das ist auf Dauer am flexibelsten und am einfachsten zu handlen.

  • Wie mikrofonieren

    • guma
    • 12. Dezember 2011 um 17:11
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    Was war das denn für ein Chor? 60-70 Sänger gegen eine Combo mit Flügel, dass muss doch schon akustisch funktionieren.

    Tomy

    Das könnte auch der Grund dafür sein, dass der Veranstalter trotzdem zufrieden war. :wink:

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 11. Dezember 2011 um 13:42

    Als ich den Thread startete, war mir schon klar, dass es für das Problem keine grundsätzliche Regelung geben wird. ( ... ich bin ja nicht ganz einfältig :D ) ... und natürlich ist mir auch klar, dass ich per Thread aus einem wenig selbstkritischen Mixer keinen besseren Menschen machen kann, denn die Erkenntnis, dass man mit etwas nichts anfangen kann oder nicht in der Lage ist zu verstehen, was die Intension ist und daraus die Konsequenz zu ziehen, dass man das dann lieber jemand anders machen lassen sollte, ist ja eine menschliche und keine fachliche Qualität.

    Trotzdem freue ich mich über die angeregte Diskussion und hoffe dass sich daraus für den einen odere anderen auch Denkanstöße ergeben. :wink:

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 9. Dezember 2011 um 18:19
    Zitat von "tonholg"

    Das lag mir fern. Ich wollte nur daraufhinweisen, dass es aus verschiedenen Gründen möglicherweise kein Postulat bezüglich objektivierbarer Kriterien eines Mixes geben kann.

    Ist akzeptiert. :wink:

    Was die von Tonholg aufgeführten Beispiele sicher belegen, ist, wie hier von mehreren schon gesagt, dass "ich kann alles mischen" einfach Unsinn ist, sondern dass ein Mischer nach Möglichkeit mit der dargebotenen Kunst was anfangen können und verstehen können sollte, wies gemeint ist. Das ist in bestimmten Arbeitsverhältnissen jedoch einfach nicht gegeben. Dazu braucht man aber keinen Mischer TÜV sondern einfach eine gesunde Selbsteinschätzung und so viel Ehrlichkeit, dass man die "schlechten Tag gehabt"-Ausrede nicht braucht sondern es schafft, sich selbst einzugestehen, dass man keine Ahnung hat, was "die da vorne" gerade machen.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 9. Dezember 2011 um 16:32

    Also jetzt nioch mal ganz im Ernst

    Zitat von "tonholg"

    Das mit den "objektiven" Kriterien für einen guten Mix ist so eine Sache.
    Es gibt nun mal diverse Genres oder Spielarten davon, die deinen genannten Kriterien konträr gegenüberstehen.


    Nein, Du hast es nur nicht richtig zu Ende gedacht !

    Zitat von "tonholg"


    Diverse Black-metal Bands z.B. wollen einfach, dass es fies rumpelt und matschig klingt.


    Das wäre also genretypisch und entspricht meinen Kriterien.

    Zitat von "tonholg"

    Bei Hardcore ist es meist so, dass der Gesang eben nicht schön über der Backline liegen soll sondern gegen zwei sehr laute gitarren anschreit.


    Gut, es muß ja nicht immer der Gesang der money channel sein, ich schrieb "meistens" !

    Zitat von "tonholg"

    Eine Shoegaze-Band wie my bloody valentine würde deinen Katalog, wie ein guter Mix zu sein hat, komplett ablehnen.


    Ich kenne zwar dieses Genre nicht, allerdings ist es möglicherweise ja auch so, dass manche Kunstwerke vor allem von "nichtmischen" profitieren.

    Zitat von "tonholg"

    Ein Kollege von mir machte vor einiger Zeit Monitorplatz für eine altgediente U.S. Hip-Hop Combo. Der alternde Rapper bestand darauf, dass sein Mikro feedbackt. Und zwar ordentlich. Der Kollege musste quasi die ganze Zeit gegen seine eigenen Ideale mischen.


    Schrieb ich irgendwo in meinen Kriterien was dagegen, dass Feedback ein künstlerisches Stilmittel sein könnte ? Ich kann mich da an einen kleinen schwarzen Mann aus den späten 60ern erinnern, der aus Feedback eine Kunstform gemacht hat.

    Du wolltest mich gerne irgendwie so verstehen, dass ich irgend etwas Gelacktes zum Maß des Mischens erhebe ? Isses aber nich. :D

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 9. Dezember 2011 um 14:47

    Das ist doch prima. Schon haben wir einen Katalog von Dingen, die ich nicht mischen kann ( ... und will ) :D

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 9. Dezember 2011 um 13:36

    Äh, schrieb ich irgendwas über Kunst oder Geschmack ?

    Ich glaube mein "Katalog" war eindeutig "Kunst- und geschmacksfrei" und wenn man sich freundlicherweise mal die Mühe machen würde, wirklich darüber nachzudenken, statt einfach drauf los zu quatschen ..... ich finde schon das es ein paar objektive Kriterien für guten Mix gibt, meinetwegen gerne auch als Ausbildungsinhalte.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 9. Dezember 2011 um 10:35
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich hab schon zuviele bekannte Künstler und Bands mit miesem Sound gehört, als dass ich stehen lassen könnte, dass sich der Markt von allein bereinigt. Ich behaupte nicht, dass mein Sound allen gefällt, aber in diesen Fällen gehts wirklich um Sound, der völlig daneben lag, also nicht die Gitarren mal einen Tick zu leise und die Snare mit zuwenig Druck, sondern voll daneben. Selbst wenn die PA Mist gewesen wäre (was sie in keinem der Fälle war), sollte ein fähiger Techniker ein Mindestmaß an Qualität liefern können, oder? Und eine "shit in, shit out"-Problematik kann ich mir bei solch etablierten, routinierten Künstlern auch nicht vorstellen...

    Ja so ist es. Es geht defininitiv nicht um Geschmacksfragen und nicht um Kinkerlitzchen. Wir können ja mal einen einfachen Katalog aufstellen für "Mindestanforderungen" für einen sachgemäßen Mix. Natürlich schließen wir hierfür mal äussere Unabänderlichkeiten aus wie Konzerte in akutisch unmöglichen b.z.w. unwürdigen Umgebungen, die das Mischen an sich einfach nicht zulassen. Die sind ja auch in der Verantwortlichkeit des Veranstalters und nicht des Mischers.

    Hierzu gehört für mich:

    - Kann man die beteiligten Instrumente hören ? ( Dummies natürlich ausgeschlossen )
    - Kann man Soli als solche wahrnehmen ?
    - Steht der money-channel, also bei moderner Unterhaltungsmusik meist der Gesang, deutlich vor dem Rest ?
    - Ist der Klang der Instrumente im einzelnen wie auch der Gesammtsound so, wie er auf Tonträgern zu hören ist, wiederzuerkennen ( wobei 'wiedererkennbar' logischerweise nicht bedeutet, dass es klingen muß oder kann wie auf der CD ).

    Das sind doch eigentlich einfache Forderungen. Trotzdem werden sie einfach zu häufig nicht erfüllt.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 8. Dezember 2011 um 21:37
    Zitat von "billbo"


    Arroganz ist gar nicht mal selten ein anderes Wort für Unsicherheit.


    ...ist die am zuverlässigsten wiederkehrende Erfahrung mit "Kollegen" in meinem Beschallerleben und erlebe ich allerdings häufiger bei Jungmischern im "aus dem gröbsten raus"-Stadium, wobei das vielleicht schon ein Phänomen ist, das in einem bestimmten Lebensabschnitt gehäuft vorkommt, denn vor 25 Jahren warens eigentlich die gleichen Typen. 8). Das wiederum passt exzellent zu "ich kann alles mischen". :D

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 8. Dezember 2011 um 18:46

    Ok wir sind jetzt bei der persönlichen Zufriedenheit angelangt. Da hat bestimmt jeder seine eigenen Kriterien. Mir ging es allerdings im weitesten Sinne um Publikumszufriedenheit.

    Vieleicht noch mal ein anderer Blickwinkel:
    Die illusionäre Verkennung besteht darin, das hier stillschweigend davon ausgegangen wird, dass wir alle, jeder in seiner Nische und auf seinem Level meistens einen guten Job machen. Das ist natürlich Quatsch. Ebenso ist es nicht so, dass sich alle Nieten von alleine erledigen. Im Gegenteil: Je "geschäftstüchtiger", je serviler,je charmanter, je was weis ich, was noch alles, einer ist, je länger hält er sich. Und wenn ich da die letzten 30 Jahre zurückblicke, verstehe ich beim einen oder anderen bis heute nicht, wie der sich in dem Gewerbe halten konnte.

    Schlechte Bäcker verkaufen an einem geeigneten Standort weiter Brötchen, schlechte Chirugen sind kaum aus ihrem Arbeitsvertrag zu feuern, auch wenn sie eigentlich genug Leichen in ihrem Keller haben und schlechte Autowerkstätten finden auch ewig wieder einen Dummen, bevor sie wirklich schließen müssen.

    Fakt ist, dass sich unter uns massenhaft unbegabte oder einfach schlechte Mischer tummeln, die von Publikum immer wieder ertragen werden müssen und wenn die es bis zu einem bestimmten Erträglichkeitslevel geschaft haben und dann von sich glauben, dass sie alles mischen können, und darüber hinaus keine Zweifel oder Selbstkritik aufbringen, würde ich es sehr schön finden, wenn man da ein wenig Druck in eine qualitätsorientierte Richtung aufbringen könnte. Solange es Beschäftigungen ohne klassischen deutschen Arbeitsvertrag sind, werde ich mir erlauben, wo ich beratend Einfluß nehmen kann, auf genreorientierte Lösungen für ein gutes Ergebnis zu drängen. Eigentlich eine logische und publikumsgerechte Situation, dass es so wenige Mischer in Festanstellung gibt.

  • Upgrade DiGiCo SD8

    • guma
    • 8. Dezember 2011 um 13:09

    Die offizielle upgrade Ankündigung für SD8 ist jetzt auch da:

    http://www.digico.biz/sd8_overdrive/index.html

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 8. Dezember 2011 um 12:01

    Jawoll, und in meinem Fallbeispiel waren ziemlich viele unzufrieden. :wink:

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 8. Dezember 2011 um 11:00
    Zitat von "gert"

    ...Für mich steht fest das man Sachen die man zum einem besser kennt und zum anderen besser mag besser mischt.
    Ausserdem steht für nicht fest das wenn man bestimmte Jobs ablehnt es nicht zwangsläufig deswegen ist weil man Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen ist sondern nach reichlich probieren gemerkt hat das man es nicht machen will.
    Ich glaube man sollte als Tonmann gerne 2 bis 3 gleisig fahren aber nicht immer behaupten man kann alles.
    Das lernt man viel später das Spezialisierung kein Schimpfwort ist und es eigentlich vielmehr Spass macht wenn man sich in seiner Position wohl fühlt.

    Danke für diese perfekte, klare Zusammenfassung meiner Ansichten. :)

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 8. Dezember 2011 um 10:40
    Zitat von "marce"

    ...Ich behaupte mal frech - ich kann alles mischen. ( Aussage 1 ) Und es wird immer, egal um was es geht, jemanden geben der meint "oh, also der Bass, der sollte aber eher funkig klingen". Oder das die Balance im Bläsersatz ein wenig zu ungunsten des Saxophons war. Es wird aber sicher immer auch jemanden geben, der den Mix, den ich abliefere (oder gar den Sound) super findet.


    Ich kann den Rahmen für geschmackliche pipifaxen ziemlich gut von "Mix komplett daneben" unterscheiden. Ich brauche daher keine verniedlichte Version meines geschilderten Beispiels. :roll:

    Zitat von "marce"


    Entscheidend ist denke ich, was man unter mischen versteht


    Das ist allerdings seeehr richtig. :wink:

    Zitat von "marce"

    Ok, deswegen bin ich vielleicht auch nur einer kleiner Toni, der für 3,4 Verleiher und ebensoviele Bands ab und zu mal Ton macht ( Aussage 2 )


    Mir ( ... und hoffentlich anderen auch :roll: ) fällt auf, dass diese Aussage im krassen Widerspruch zu Aussage 1 steht :D :roll: :-D.
    Ich schlage daher statt "ich kann alles mischen" folgende Ausdrucksweise vor:
    "Ich glaube, beim Mischen des mir zugänglichen Spektrums, den dort üblichen Anforderungen zu genügen".
    Das würde ich für eine realistische und glaubwürdige Selbsteinschätzung in der hier beschriebenen "Mischwelt" halten.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 7. Dezember 2011 um 23:59

    Diese Meinung teile ich ebenfalls nicht, sie kommt mir allerdings bedauerlicherweise bekannt vor. Der Herr vom Klangkrankenhaus empfiehlt hierzu wegen der Klangneutralität gerne Kugelmikrofone. :D

  • Mischen um jeden Preis ?

    • guma
    • 7. Dezember 2011 um 14:38
    Zitat von "billbo"

    Können wir eigentlich generell den hehren Gedanken der schöpferischen Klangformung (Studioarbeit) so ohne Weiteres auf eine X – beliebige Livesituation übertragen? Ich behaupte: nein. Hartholz auf Metal Kick Pad wird immer Klickiklicki klingen. Filz auf Evans Öl doppelt immer dumpf. Es klingt wie’s klingt; ich kann das Angebot lediglich verwalten. Und sollte dabei tunlichst den Versuch unterlassen, es gemäß meines persönlichen Geschmacksempfindens zu vergewaltigen. Das geht fast immer schief. Ist die Idee des programmangepassten örtlichen Tonlers realistisch? Ich behaupte: nein.

    Du gehst romantischerweise davon aus, dass der geneigte Jungclubmixer das Signal tatsächlich so belässt, wie es auf der Bühne ist, d.h. du gehst romantischerweise davon aus, dass Mischer sich so verhalten, wie Du Dich verhalten würdest ?

    Das ist ja geradezu wildsozial68erromantisch :D:D

    Ich mußte leider gerade erleben, wie ein Steinberger-Bass auf dem dicken Bauch eines schwarzen Mannes aus New Orleans, der dieses Teil mit dem schnellen Daumen bearbeitete, die meiste Zeit nicht oder undefiniert dumpf wabbelnd zu hören war, ein perfekter Funk Bläsersatz, sich kreischend wie eine SKA Kreissäge in mein Ohr bohrte und aus dem genre-typischen uäkadiuäkadi der Gitarre eine dunkle Bratgitarre áus den grunge Sümpfen wurde und ich weiß ganz genau, dass man der Truppe und den Instrumenten anhören konnte, wie 's gemeint war ?
    Und nein ich bin weder Bassist noch Posaunist und nein der Systemer ist auch nicht schuld. Da ist es hoffentlich verständlich, dass mir sofort 4 Mixer in town einfallen, die diese Sorte Musik artgerecht behandeln.

    Ich bleib dabei: Man sollte nur mischen, wenn man weiß, wie 's da oben gemeint ist! ... und in dem Fall habe ich auch kein Verständnis für Leute, die ihren Kühlschrank füllen müssen, ... statt dessen sollte ich noch viel unnetter werden, als in meinem Threadstart empfohlen und statt dem zeitweiligen Austausch lieber eine generelle Ablösung des erlebten Herrn empfehlen ?

    Wie gert schon sagte: professionell ist zu wissen, was man nicht so gut kann.

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

Letzte Themen

  1. 20 bis 20KHz Eigenbau

    iwk
    15. Oktober 2026 um 21:43
  2. Suche PC-Software für Kronauer DPX Pro/4 (Zwei Zeck-Systeme: ASP / 212.2 / PT5 / PT7 / PT9)

    maxxdj
    13. Oktober 2026 um 20:47
  3. Reparatur Sennheiser MD 431 MK1

    source81
    13. Oktober 2026 um 13:02
  4. 3D Drucker - was verwendet ihr so?

    nojunk
    13. Oktober 2026 um 09:04
  5. The Box Pro Achat 118a preset

    Manu3
    12. Oktober 2026 um 07:24
  6. billiger Scanner gesucht - kennt jemand den OEM/ODM?

    skippa
    11. Oktober 2026 um 19:33
  7. Handy direkt mit 2.1 System über Subwoofer verkabeln

    jawo
    10. Oktober 2026 um 23:09
  8. Seitlicher Balkon - wie kommt der Schall darunter?

    JeTo
    8. Oktober 2026 um 12:57
  9. Kölner Oper 8000 Mängel nach Kosten von 1.5 Mrd

    slaytalix
    8. Oktober 2026 um 06:30
  10. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
Stil: Core von cls-design
Stilname
Core
Hersteller
cls-design
Lizenz
Kostenpflichtige Stile
Hilfe
Supportforum
cls-design besuchen