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Beiträge von guma

  • Hysterie um Beta-Tester Situation ???

    • guma
    • 21. August 2011 um 14:04

    Angeregt durch diesen putzigen Beitrag

    Zitat von "Wetterauer"

    Moin Männer,
    ist das schon comedy oder redet Ihr noch über ein Pult der Profiklasse?
    Ich beginne zu verstehen warum manche Firmen sich schon wieder von ... digitales Mischedelprodukt..... trennen...

    versuche ich mal abzuarbeiten, wo zwischen Buschtrommel, Inkompetenz und Produktbashing der letzte Rest Wahrheit zu suchen ist.

    Ich war gestern in einer Region nördlich von Frankfurt, die dem pseudonym o.g. Schreibers "großräumig" zuzuordnen ist.
    Die vor Ort befindliche Veranstaltungstechnikfirma hatte dort ein sehr verbreitetes ...Mittelklassemischprodukt...aufgebaut, das zu meiner Zufriedenheit funktionierte. Bei Gesprächen während des Jobs wurde die o.g. Story von den wegen "Unzuverlässigkeit" verkauften Pulten ebenfalls sehr bereitwillig kolportiert. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde dann auf Nachfrage meinerseits nach einen anderen ...Mischedelprodukt mit sehr bunten Knöpfen ...., das die Vorort-Firma vor 2-3 Jahren gekauft hatte, stolz berichtet: Das ... Mischedelprodukt mit sehr bunten Knöpfen.... würde jetzt mit der neuen Software endlich stabil funktionieren. :D

    Was ich mit meiner kleinen Einleitungsgeschichte sagen will, hier mal als Postulate und Diskussionsgrundlage:

    1. Frei nach meinem kleinem Spass von der "preußischen und der italienischen Erziehung" sind ein nicht unwesentlicher Teil der sog. FOH Betreuer nach wie vor von der einen oder anderen Edeldigitalmischmaschine schlicht überfordert, mögen das aber nicht so gern zugeben. ( selbst 100-fach erlebt ) ... oder positiv ausgedrückt: Wäre jeder FOH Betreuer mit seiner Edelmischmaschine so vertraut, wie z.B. Herr Wagener mit seinem Lieblingsmischprodukt, würde sich das angesprochene "Problem" sofort um ein bis zwei Zehnerpotenzen verringern.

    2. Die Hersteller sind meiner Meinung nach allesammt nicht in der Lage ein ad hoc fertig entwickeltes Produkt zu liefern, was jedoch bei der Komplexität der Dinge in der Sache selbst liegt. Es gibt eben keine "fertig" entwickelte Software, weil man in der Regel nicht zu Anfang eines Produktzyclus alle Anwendungsfälle vorausplanen und alle "Bug-auslösenden Verknüpfungen" durchspielen kann. Ich kenne kein digitales Mischprodukt, welches keine Abstürze, einfrierende Bildschirme, "wenn-dann" Bugs im routing u.s.w. aufweist.

    3. Die Veranstaltungstechnikfirmen wären meiner Meinung nach gut beraten, dafür zu sorgen, dass
    - entweder ihr Eigenpersonal zum jeweiligen Mischprodukt passt ( mentale Grundaustattung, auch Intelligenz genannt und/oder auch Willen, das zu lernen mit der Option diese Leute auch auf geeignete Schulungen zu schicken und eine gewisse "Demut" statt der Überheblichkeit gepaart mit Pseudowissen, die ich so manchmal antreffe ),
    - oder eben Geld in die Hand zu nehmen und Leute zuzubuchen, die sich wirklich auskennen. Dann müssten meiner Meinung nach auch keine Pulte verkauft werden "mit denen man nicht arbeiten kann".


    Hier wäre jetzt der Platz für eine produktunabhängige sachliche Diskussion zur Situation und zwar wie vernünftige erwachsene Menschen z.B. wie ich mich an eine sehr interessante Diskussion mit Peter Jehle zu diesem Thema beim Forumsjubiläum erinnern kann. ... und bitte ... Ich wäre jetzt sehr dankbar, wenn wirklich ein bisschen nachgedacht würde, statt eine vorgefertigte Altmischerlebensweisheit aus der Schublade zu ziehen...und... ich sags ganz ehrlich...der Schwank vom selbsterklärenden Pult... ich kann ihn nicht mehr hören, denn dazu müssten alle Menschen gleich schlau sein, gleich 'ticken' und die gleichen Ansprüche haben. :wink:

  • Bitte um Identifikation des Amps 'cpa-m600'

    • guma
    • 21. August 2011 um 12:49

    1. Überschriften bitte so formulieren, dass man wenigstens erahnen kann, um was es im Thread geht !!!!!!!!!
    2. für Endstufen gibt es ein Board !!!!

  • Neues von midas?!

    • guma
    • 19. August 2011 um 20:46

    @ Peter

    Ich wollte damit nur scherzhaft zum Ausdruck bringen, dass das was da kommt, kein Digitalpult ala LS9, Si Compact u.s.w. und auch kein digitaler Venice wird. Das meinte ich mit Behringer-Budget. Eigentlich war damit ganz positiv gemeint, das der Besitzer schon eine low budget Schiene hat und daher unter der brand 'Midas' keine weitere aufmachen wird. :-D. Es gibt also keinen Grund gereizt zu reagieren. :wink:

  • Sinn von Powercon?

    • guma
    • 19. August 2011 um 13:05

    gibts die nur als Fertigkabel oder auch zur Selbstmontage ?

  • Neues von midas?!

    • guma
    • 19. August 2011 um 11:46

    .... und nein, um alle feuchten Träume zu zerstören: Das sieht nicht nach dem ersten Midas zum Behringer-Budget aus. :D:D

  • DiGiCo SD-Konsolen Tipps and Tricks

    • guma
    • 19. August 2011 um 11:38

    In der nächsten Zeit wird es verschiedene TIs zu intererssanten Themen in der SD Pulte Anwendung geben, hier die TI5 zum Thema Netzwerk/Remote zusammen mit einem Quickstart Tutorial von Sebastian Oeynhausen. ( der link zur TI befindet sich unter dem Video )

    http://www.atlanticaudio.de/sd9_support.php

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 18. August 2011 um 12:29
    Zitat von "billbo"

    ...Der kluge Mann baut vor.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    Ich mag kluge Männer, daher die Frage :-D... und ich bin es gewohnt für andere immer ein bisschen mitdenken zu müssen :wink:

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 18. August 2011 um 12:12

    Sucht der Eigentümer dieser Firma zufällig einen Partner ????

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 17. August 2011 um 19:22

    Ich wußte nicht, dass das Phänomen bei der älteren "hart aber herzlich" Generation schon so um sich gegriffen hat, ( vielleicht auch schlicht Bequemlichkeit 8) ) möchte hier aber aber nochmals an einen eigenen Beitrag zu einem anderen sehr verbreiteten Mischprodukt erinnern, der mir hier und jetzt besonders angebracht erscheint:

    Zitat von "guma"

    Ansonsten sehe ich das so: ( very off topic )

    Leute, die was mit technischen Geräten zu tun haben, teilen sich in zwei Hälften: Die eine Hälfte ist "italienisch" ( die Zugehörigen dieser ethnischen Minderheit mögen es mir verzeihen aber es stammt aus erster Hand :wink: ) erzogen, haben also zur Stärkung des Selbstbewußtseins immer eingeredet bekommen, dass sie die Größten, Schönsten und Besten sind. Konsequenz: Wenn sie mit der Nutzung eines Gerätes Schwierigkeiten haben, ist erst mal das Gerät schuld oder dessen Hersteller. Leider nimmt in Deutschland dieses Erziehungsmodell zu.

    Die andere Hälfte hält sich zunächst selbst für zu blöd. ( eigentlich naheliegend, denn der Hersteller ist ja nicht ganz selten Experte, vor allem wenn er schon eine Weile am Markt ist ) Das nennt man auch selbstkritische Grundhaltung ( ich nenne das mal "preußisch", ist leider vom Aussterben bedroht ) Diese führt dann nach etwas Mühe häufig entweder zu einem entspannten, angenehmen Nutzen des Gerätes oder zu hilfreichen Verbesserungsvorschlägen an den Hersteller aber verblüffend selten zum Produktwechsel.

    Vorschlag an die Meckertanten und Onkels: Wir warten das nun tatsächlich in greifbare Nähe rückende update ab, und schauen, was an Fehlerdokumentationen und Verbesserungsvorschlägen dort tatsächlich Einzug gefunden hat. 8)

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 17. August 2011 um 14:33

    @ niggles

    Ich streite ja garnicht ab, dass es speziell unter der M7-Klientel genügend Mischer und FOH Betreuer gibt, die auf den Läppe verzichten und jedesmal von irgend einem "Mehroderweniger-Default" aus mischen. Das ist aber immer auch mit einer gewissen Anspruchslosigkeit verbunden entweder der "Quelle" oder des Mixers oder beiden. Da ist das für Deine fiktive Baustelle sicher richtig beschrieben. Unbestritten ist es aber so, dass der Läppe für file-Verwaltung, in/outputpatching ( speziell bei Rocknet ) und ähnliche Aufgaben eine echte Hilfe darstellt und den Service für anspruchsvollere Aufgaben enorm erleichtert.

    Für das Gemäkel am Läppe als backup fehlt mir einfach jedes Verständnis.

    @ all

    An meiner Einstellung zur update- und Dokumentationspolitik bei DiGiCo hat sich nichts geändert, da wurde aber Besserung gelobt ! :wink:

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 17. August 2011 um 14:18
    Zitat von "guessi"

    Ich finde die Idee grundsätzlich ganz gut, leider habe ich auch schon recht viel Zeit mit Netzwerkproblemen an der SD8/9 verbracht - woran auch immer das am Ende lag.

    Du wolltest doch nochmal nachvollziehen, ob die Tipps zur IP-Vergabe im "Tipps and Tricks" bei Dir etwas bringen ? Bei mir hat das definitiv mein anfängliches Problem gelöst. Ich habe ja wie gesagt dazu kein echtes Expertenwissen, sondern ich folge nur Kochrezepten und Grundweisheiten so wie sie mir plausibel erscheinen. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass Sachen, die "Netzwerker" zunächst für Humbug erklärt haben, dann in unserem speziellen Umfeld doch Sinn gemacht haben, weil die Hersteller sich nicht immer an Konventionen halten. Ich würde mich nach wie vor freuen, wenn uns da mal einer mit dem nötigen Hintergrundwissen die Zusammenhänge erklärt.

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 17. August 2011 um 13:29

    Nach meinen gewonnenen Erkentnissen zur Remote- und Havariefunktion des Läppes kämpfe ich unbedingt dafür, dass die Kollegen den am SD8 da hinstellen, wo ihn der Hersteller sich hin gedacht hat. :wink:

    Beim M7 hat das zumindest in meinem bescheidenen Umfeld Gott sei Dank deutlich zugenommen. Ich war jetzt nacheinander bei drei OÄs als Bandmixer, bei denen die Kollegen selbstverständlich einen online Rechner am M7 zur file-Verwaltung hatten. Ist mir klar, dass das ganz schön zäh ist, wenn die Kollegen dazu Jahre brauchen aber immerhin, steter Tropfen höhlt den Stein.

    Ich freue mich schon jetzt auf das verdutzte Gesicht der Kollegen, wenn das Andocken meines Läppes an die regionalen "Fremd-SD8s" nur zwei Minuten dauert. :wink:


    .... Mann, wenn ich mir überlege, wie wir jahrelang Berge von Siderack-Geraffel an Pulte angeschlossen haben, verstehe ich einfach das Gepienze wegen des bisschen Laptop nicht....oder ist es doch Überforderung ???

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 17. August 2011 um 12:09

    Hallo und Dank an Jürgen für den ausführlichen Beitrag. :wink:

    Zitat von "Juergen Wilhelm"

    Um eine Redundanz zu erreichen, muss man lediglich eine zweite DSP1D erwerben,
    was grob ca. 15% des Systempreises entspricht. Diese wird dann als sog. Mirror Engine verwendet.


    Das hatte ich schon richtig verstanden, allerdings war mir nicht klar, dass die DSP1D nur 15% des Systemgesammtpreises ausmacht, was allerdings immer noch ein 5-stelliger Betrag gewesen sein dürfte. :wink:

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 17. August 2011 um 06:51

    @ niggles

    Ist jetzt ganz einfach:

    Du möchtest zwei Baustellen von zwei Beschallern vergleichen ? Kein Problem ! Für meine Baustelle ist es mir völlig gleichgültig, ob es bei "allen" anderen Beschallern "keine" Läppe-Pult-Netze an der Baustelle gibt. Ich mache es so und ich mache es seit 2006 auch auf den M7 Baustellen so, daher muß ich mich auch für den SD8 Remote Rechner nicht umgewöhnen. Allerdings finde ich das Gebahren, den Pultläppe als mitgebrachtes Spielzeug des FOH-Betreuers zu deklarieren so ein bisschen schäbig der Berufsgruppe gegenüber.

    Du hast allerdings ein Problem, wenn Du das doppelte Umpatchen der von den Bandmischern mitgebrachten M7-files auf Dein Rocknet ohne Läppe auf dem Job erledigen willst. :wink:

    Zitat von "niggles"

    .....das macht in der Praxis keine Company. Wir auch nicht. Wenn dann ist es die private Maschine des FoH-Betreuers. Der am zweiten Festivaltag plötzlich früh weg muss weil sein Flieger zum Auslandsgig geht und der dann vom Systech vertreten wird ("die haben doch eh alle eigene Mischer dabei..."). Ohne passenden Läppe versteht sich.
    Während der Soundchecks regelmässig Stromausfälle und Unterspannung weil die Stromjungs mit unangemeldetem Catering, Platzregen in schrabbelige zugemietete Verteiler und schlecht gewarteten Aggregaten kämpfen; der Lastabwurf für die Kühlcontainer und Bierstände lässt sich nun mal höchstens während der Show rechtfertigen.
    "USV? Die Jungs vom Licht haben das auch im Griff, die GrandMA/Hog/Pearl von denen kommt gleich wieder hoch."

    Bei dieser Vorstellung von Planungs-, Führungs-, und Kommunikationskatastrophen würde ich mir als Dein lokaler Wettbewerber jetzt ganz tief ins Fäustchen lachen ! :wink:

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 16. August 2011 um 22:57
    Zitat von "mellotron"


    SD8: Redundanz mit Laptop - das ist Workaround und nicht Workflow, noch dazu bei dem nach wie vor unbrauchbaren Editor.
    USV, Laptop, Pult schräg stellen bei Sitzkonzerten, EQ-Potis unterscheidbar markieren, sehr helle Pultleuchten kaufen, F11 und F12 aus den Tastaturen herausbrechen... Dann kann man damit anfangen zu arbeiten, oder was?
    Was macht Ihr denn, wenn Ihr nachmittags dem FOH-Betreuer Euer File geben sollt, damit er das "ins Pult baut" (weil Snapshot schieben im Livebetrieb ohne Audioaussetzer ja nicht geht)? Bringt Ihr dann USV und/oder Laptop mit?

    Das interpretiere ich als sehr ausführliche Zusammenfassung von Aktionen unwilligen, uninspirierten, unverständigen, lustlosen oder schlicht zu dämlichen Bedienpersonals, also ein netter Katalog von Auschlußkriterien nicht für das Abwählen eines Pultes sondern eher für einen verständnislosen Bedienaspirant.
    ...wobei "Potis unterscheidbar markieren" ist natürlich sehr geil, das würde mich vielleicht zum Einzahlen in einen "Mischerhilfsfonds" erweichen können. :D:D:D

    @ WW
    ... Ich meinte jetzt vor Allem das Abwählen eines "externen" Rechners als Redundanz. Das sollte doch wohl einem SACler ein mildes Lächeln entlocken können ? :D:D

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 16. August 2011 um 20:43

    Ich hole jetzt doch noch mal etwas weiter aus:

    Ich hatte ja bereits seit Anfang 1994 Erlebnisse mit "komputergestützten" Mischpulten unter anderem das "Ausflippen" der Mute und VCA Automation nach Stromausfall an der ersten Version meines AMEK, was dann ja in einer Folge-CPU behoben wurde. Da ich damals schon für einen sicheren Musical-Betrieb auf das Backup eines Läppes angewiesen war, dachte ich natürlich schon damals nicht nur wie alle anderen über Havarie-Netzteile sonden auch über Havarierechner nach. Unter den damaligen Möglichkeiten blieb es allerdings dabei, einen zweiten Thinkpad mit der Software bereit zu halten ohne eine "aktive" Redundanz.

    Einige Zeit darauf war ich bei dem superwichtigen Einführungsseminar des PM1D. Auf meine Frage nach einem "Redundanzsystem" wurde milde gelächelt und versprochen, dass man eine entsprechende Steuerung zur Verwaltung eines redundanten Systems dann zur Verfügung stellen würde, wenn die Anwender bereit wären, dafür das Pultsystem ein zweites mal zu kaufen. :roll: :D:D
    Hätte man dann zur Einführung eines PM5D oder Vi6 oder sonst einer etablierten Kiste ein internes Redundanzsystem eingebaut und für ein Wiederhochfahren folgenden Fenstertext eingeführt,

    Das System wird nach einem unerwarteten Ereignis neu gebootet. Wünschen sie die gesicherten Daten des letzten Betriebszustandes aus der redundancy unit zu laden dann klicken sie jetzt 'Yes'.

    und hätte das die marketing Abteilung als die Supersafety schlechthin verkauft, wären wir alle schwer beeindruckt gewesen und hätten gedacht boa ey, welch ein Fortschritt.

    Tatsächlich ist es ja so dass Y-Pulte oder Vi-Pulte als recht betriebssicher gelten und daher ein echtes Redundanzsystem nicht so vehement gefordert wird, allerdings ist es nicht so, dass sie nicht abstürzen. Die Erfahreneren unter uns, auch ich selbst, können da Einiges aus dem Nähkästchen erzählen.

    Bei einem SD8, dem 'Urmodell' der kleineren SD-Pulte gibt es auf der linken Seite diese sehr nette Aufstellfläche für einen Läppe, d.h. der Entwickler hatte sich aus seiner Sicht gedacht, dass der dort aufzustellende Läppe integraler Bestandteil des Mischsystems sein sollte. Wie klug er wirklich ist, kann ich nicht genau sagen, allerdings treffen unter dem Gesichtspunkt 'Redundanz' einige Kriterien zu, die diese platte Idee sehr sinnvoll machen.
    Da die Software auf einem 'embedded XP' basiert, wird unter dem Aspekt 'Redundanz' Folgendes erreicht: der Läppe, der das redundante System darstellt, wurde nicht vom Pulthersteller gebaut, nicht von ihm konfiguriert und nicht gehosted. Also haben wir hardwaremäßig einen entscheidenden Schritt zur sichersten Form der Redundanz, der diversitären Redundanz. Die dadurch mögliche Sicherheit kann ein vom Hersteller eingebautes System nicht leisten, da damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass eingebaute Fehler wiederholt werden. Der einzige Schritt, der noch sicherer wäre, wäre wenn auch softwareseitig das Betriebsystem und die Software aus einem anderen Stall kämmen, was natürlich utopisch ist.

    Der Witz ist nun, dass diese sehr hochstehende Form der Redundanz durch die XP basierte software leicht zu realisieren ist und fast nichts kostet !!! Tatsächlich ist es so, dass der Remoterechner nach einem Stromausfall bei intaktem Akku nicht seine Verbindungsdaten vergisst ( von mir inzwischen 100 fach getestet ! :wink: ) und tatsächlich durch einen einzigen click 'mirror to selected' der letzte Zustand des Pultes zuverlässig rekonstruiert wird und zwar nach der Redundanzlehre sogar zuverlässiger als es ein internes System könnte, und das für 500 € + einen ordentlichen Akku !!!!! Hierdurch wird aber eben nicht nur das Stromausfallsszenario abgefespert, sondern auch andere mögliche Abstürze, bei denen bei anderen Pulten erst mal Schluß ist.

    Ich hoffe der eine oder andere Leser kann nachvollziehen, worauf ich hinaus will. SAC-ler dürfen an dieser Stelle jetzt gerne milde lächeln. :wink:

  • Bassanteil bei Großveranstaltungen im Rock-/Metalbereich

    • guma
    • 16. August 2011 um 14:43

    Ich finde auch, dass ~ 20 Jahre Waabber-Bass genug sind ! :D:D

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 16. August 2011 um 11:54
    Zitat von "mellotron"

    Und Du läßt dann Deine PA und Dein Monitorring auch einfach angeschalten und wartest, daß der Strom wiederkommt?

    Ist die Vorgehensweise nach Stromausfall nicht mehr folgende?
    1. Amps und Backline physisch ausschalten
    2. auf Strom warten, eventuell messen
    3. Pult anschalten, Inputs muten (würde durch Pult-USV wegfallen, aber kaum Zeitersparnis, da das zusammen mit 4. erfolgen kann)
    4. Backline anschalten
    5. Amps anschalten
    6. Entmuten

    Und was passiert eigentlich mit dem DiGiRack auf der Bühne? Braucht das dann auch eine USV? Stellt die SD8 (z.B. dieses Pult) automatisch wieder den Kontakt her zu dem Rack, welches bei Stromausfall ausgeht? Das müßte ja dann auch zusammen mit 4. passieren. Wenn man natürlich trotzdem rebooten müßte, wäre die kleine Zeitersparnis weg.

    Alles anzeigen

    Das Madirack braucht keine USV, da da im Wesentlichen nur Pres und Wandler drin sind. Das ist auch ein Unterschied zu anderen Konzepten.

    Der Rest der hier beschriebenen Prozedur wäre bei meinem Amping ebenfalls nicht nötig, da es so konzipiert ist, dass es wie bei Festinstallationen auch mit dem "Hauptschalter" zu bedienen ist. :wink:
    Das Messen entfällt bei mir ebenfalls und wird durch "Ablesen" der Spannungen an meiner schicken Stromstation ersetzt, was etwa drei Sekunden dauert. :wink:

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 16. August 2011 um 07:21
    Zitat von "sw474"

    ....

    wenn der Strom ein Pult verläßt und anschließend wieder kommt, hat alles wieder so zu sein wie es ist....

    Das ist zwar schön, wenn es das tut, aber:

    1. ist 250,- € für eine USV für ein Pult im 5-stelligen Bereich ja wohl pille-palle und erinnert mich an manche Hobbyisten, die nach einer Major-Investition kein Geld mehr für Kabel und Cases haben.

    2. wird dieses "Problem" in ca. 2 Wochen der Vergangenheit angehören. :wink:

    3. Hat es durchaus positive Seiten, an einem Pult weiter arbeiten zu können, wenn der Strom weg ist. :wink:

    4. werde ich daher auch nach dem update die USV behalten. :wink:

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • guma
    • 15. August 2011 um 16:27

    Komisch nur, dass ich das Problem nicht habe und ich quäle das Pult seit einigen Monaten ziemlich intensiv und ich habe bis zu 8 FX sends am laufen. :wink: Ich denke nicht, dass ich etwas falsch mache, damit der Fehler bei mir nicht auftaucht, sondern dass ich etwas richtig mache. :wink:

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

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