So, ich habe aus einem 8mm starken offenporigen Schaum ein rundes Plättchen ausgeschnitten und das mit lösemittelfreiem UHU nach Abnehmen des Einsprechkorbs auf den Metallgrill vor der Membran ala SM57/58 vorsichtig aufgepunktet. Leider ist es für den Härtetest im Moment zu draussen zu warm. :wink:
Beiträge von guma
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Zitat von "hunterstudios"
Im direkten Vergleich ist mir jetzt aufgefallen, dass die M3000 Effekte wesentlich sauberer auflösen.Das ist natürlich klar. :wink: für eine live Situation ( nicht für den Kopfhörer
) sind die X-Plate und X-Rooms, wenn sie entsprechend bearbeitet sind, wirklich gerade für Drum und Percussion recht brauchbar. -
Die "Gummilippenhalterung" ist eindeutig Shure. Da das Mikro nicht über den gesammten Schaft den gleichen Durchmesser hat ( soweit man das bei der bescheidenen Auflösung erkennen kann :roll: ) könnte es auch ein Bändchen ( bei den Amis recht beliebt ) wie dieses http://www.pelusomicrophonelab.com/R14.html sein.
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Zitat von "hunterstudios"
Ich wollte eigentlich vermeiden den Drums Hall vom 01v96 zu nehmen, ich finde, dass diese sich nicht besonders gut durchsetzten.Hast Du schon mal versucht, aus den 01V Rooms und Plates etwas Bässe und Höhen rauszunehmen und sie dafür etwas lauter zu machen ?
Gibt es für 01V96 nicht auch das ADD ON EFFECTS package ? Die darin befindlichen X-Plates und X-Rooms sind eigentlich ganz ordentlich.
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Ja das tappen von Reverbzeiten ist nicht besonders zielführend.
Ich sehe da folgende Optionen:
1. Die Drum und Percussion Reverbs aus den Yamaha Programmen nehmen ( 'rooms' und 'plates', die sind dafür eigentlich richtig gut).
Dann die komplette double engine des M3000 für einen Solisten Hall z.B. in den 'combined' Algorithmen wie z.B. den VSS3 'RMX16', der besonders fett ist und darin wenn überhaupt die predelayzeit mit dem TAP verlinken.2. in den 'combined' des TC einen wählen, in dem eine Hälfte ein Delay ist und das gemischt mit Hall verwenden. Dann die Delayzeit des zum Hall gemischten Delays tappen. ( Mache ich auch so, der Effekt heißt bei mir 'GUMAS Frühling'

)3. Wenn man das TC tatsächlich als 'split engine' benutzen möchte:
eine 'Plate' für percussion suchen und einen 'Hall' für vocals und auf die TAP funktion verzichten. -
Ja, ich persönlich habe ja bisher auch nur Erfahrungen mit Grenzflächen ( eigentlich ist diese SM57 Anordnung ja auch eine Art Grenzflächenanordnug ) und mit der mal beschriebenen Kombination aus zwei MK4S oder MK40 und dem Schertler Grand Piano Stereoset.
Daher bin ich ebenfalls an Experimenten mit den genannten Mikros interessiert.
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@ Klaus
Diese Positionierung des SM57 kommt, wenn ich das richtig weiß, ursprünglich mal aus Amerika. Wir hatten ja in dem sehr ausführlichen alten Thread noch ein Foto eines anderen Kollegen mit dem 57 am gleichen "Loch" allerdings mit einer K&M Halterung mit einem etwas längeren Bügel, womit man das Mikro etwas neigen konnte. Sehr interessant wäre, ob eben ein RE20 oder schlanker ein altes RE15 oder eben ein M160 nicht noch besser funktionieren würde ?
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Das ist genau, worauf ich hinaus will:
Wahrscheinlich ist es so, dass eben nicht ein einziger Mikrofontyp, b.z.w. ein Pärchen davon zum besten Ergebnis führt, sondern eine Kombination von Mikrofontypen mit einer besten räumlichen Anordnung und einer Aufteilung in Frequenzbereiche für die jeweiligen Typen in ihrer besten Position.
Dabei wird es wahrscheinlich so sein, dass es Kombinationen gibt, die überaschend gut funktionieren, die aber bei der Vielzahl der Möglichkeiten für Beschallung so nur selten oder noch nie ausprobiert worden sind.
... und nein, ich meine nicht Jack Alexanders MD441 Schnellfeuergruselkabinet !!!
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Sehr interessant im Zusammenhang fände ich folgendes kleines Experiment:
Das 4099 hat ja die Besonderheit, dass in der Kapselabstimmung dem Naheitseffekt entgegen gewirkt wird so dass ein linearer Frequenzgang für die schon recht geringe Entfernung von 20cm erzeugt wird. Das bedeutet für den Nahheitseffekt, das in Abständen < 20 cm eine mäßige Bass/lowmid-Anhebung stattfindet in Abständen > 20cm jedoch eine relative Bassabsenkung.
In einem Flügel haben wir bei der Nahmikrofonie zwei Besonderheiten für eine Beschallungssituation:
1. Die Abnahme findet für Beschallung in einem teilweise oder ganz geschlossenen Hohlkörper statt. Daher kommen sinnvoll auch Druckempfänger/Kugelkapseln zum Einsatz, denn das Aufnahmeverhalten der Einheit Instrument-Mikrofon wird nicht mehr nur von der Richtcharakteristik des Mikrofons über dessen Frequenzgang sondern von der Wechselwirkung des Mikrofons mit dem es einschließenden Hohlkörper bestimmt.
2. Für die Anfälligkeit gegenüber Rückkopplung kann ebenfalls das Mikrofon nicht mehr ohne die Quelle betrachtet werden, da Resonanzphänomene des Instruments unmittelbar Bestandteil der Rückkopplungsschleife werden.
Eigentlich verhält es sich im "freien Raum" ja so, dass der Anteil des erzeugten Pegels in der Beschallung, der dem Nahheitseffekt geschuldet ist, sehr viel weniger an der Rückkopplungsschleife teilnimmt, da bei der großen Differenz zwischen 'Abstand Mikrofon-Quelle' und 'Abstand Mikrofon-Lautsprecher' die Schleifenverstärkung diesen Anteil nicht "sieht". ( Wenn man so will der "SM58-Effekt" ). Wahrscheinlich ist es so, dass das von Klaus als "Lautstärke vor Feedback mittels SM57 am Schallloch" , also über der resonanzärmeren Zone über einem der Löcher im Gußrahmen des Flügels beschriebene Phänomen einer günstigen Kombination aus eben dieser Resonanzarmut mit dem ausgeprägten Nahheitseffekt des SM57 zu verdanken ist. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass die Anhebung durch den Nahheitseffekt eine starke Richtungsbezogenheit aufweist, was eine Anhebung durch einen elektrischen Filter nicht leistet.
Bekanntlich sind die ersten Feedbacks, die uns beim Flügel in der Nahmikrofonie Probleme machen, immer tieffrequente "Resonanzschleifen". Interessant wäre nun mal vergleichszutesten, welche Mikrofonie ( keine pickups ) wirklich am lautesten geht:
1. Kugel/Druckempfänger ohne Nahheitseffekt aber mit dem linerarsten Frequenzgang
2. klassische Gradientenempfänger mit linearer Abstimmung ohne Berücksichtigung des Nahheitseffekts.
( z.B. MK4 )
3. dynamische Gradientenempfänger mit ausgeprägtem Nahheitseffekt und Präsenzanhebung ( SM57 ).
4. dynamische Gradientenempfänger mit ausgeprägtem Nahheitseffekt ohne Präsenzanhebung mit nicht rotationssymetrischer Aufnahmencharakteristik ( Bändchen, z.b. M160 )
5. dynamische Gradientenempfänger mit 'kontolliertem' Nahheitseffekt ( variable D, am liebsten das kleine RE15, das leider nicht mehr gebaut wird, hat die linearste Beziehung zwischen Aufnahmewinkel und Frequenzgang )
6. Gradientenempfänger mit einer Kapselabstimmung, bei der die Abstimmung den Nahheitseffekt gerade so kompensiert, daß eine Linearität für einen bestimmten kleinen Abstand erzeugt wird ( hier wäre das DPA 4099 einzuordnen aber auch die sogenannten Sprachkapseln von Schoeps MK4S, MK4A und MK40 mit einer kleinen Höhenanhebung. -
Wir haben bis 7.11.2010 inzwischen 13 Anmeldungen, d.h. das Seminar findet planmäßig statt und die Daten für die Überweisung der Seminargebür gehen morgen raus.
Es sind noch Plätze frei und ich bitte diejenigen, die noch Interesse haben, mit der Anmeldung nicht bis "auf den letzten Drücker" zu warten.
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@ paranoize
Bobson hatte ja seine Frage dahingehend präzisiert, daß er um die Ergänzung neuer Mikrofone der letzten zwei Jahre als Ergänzung zu den Zitaten der alten Threads gebeten hat. Daher dachte ich, es wäre das neue 4099 gemeint. Hast Du das 4099P schon mal probiert ?
Der hier genannten "alten" Lösung würde ich die Schoepsvariante mit CCM oder über Aktivkabel abgesetzter MK -Kapsel und dem kleinen TCg favorisieren.@ all
Hat jemand schon mal das 4099 gegen das ATM350 getestet ? Das Teil sieht in der 'Popschutz = mechanische Entkopplung + Minischwanenhalslösung' ja sehr ähnlich aus und der Preisunterschied ist seit den letzten AT-Preiserhöhungen ja nicht mehr so riesig. :wink:
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Onkel GUMA behauptet es heißt 4099 :wink:
http://www.dpamicrophones.com/en/products.aspx?c=Item&category=118&item=24378
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Ja, dieser Thread zum Thema ist sehr ausführlich einschließlich Bilddokumentationen und darin sind auch links zu weiteren Flügel-Threads.
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Ich hatte noch keine Zeit. Ich nehms mir mal für kommemdem Sonntag vor. :wink:
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Jep, dann ist es das von e-on zitierte Modell auf der coutant Seite. Gratuliere zu Deinem Schnäppchen. :wink:
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'seven' hat das super auf den Punkt gebracht. Ich wollte auch wirklich keine Diskussion SAC gegen irgendwas lostreten. Ich versuche mir eher Gedanken über die Zukunft zu machen und das Problem "Controller", das für mich vielleicht wichtiger als für andere ist, ein wenig mehr in den Vordergrund zu rücken. :wink:
@ WW
gibt es eigentlich diesen Zehnfinger-Touchscreen inzwischen zu kaufen und benutzt den schon wer für SAC ?
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Handelt es sich bei Deinem Modell tatsächlich um die Variante mit leicht konischem Schaft und Schalter wie auf der Coutant-Seite oder sieht es eher aus wie die aktuelle Variante 260.80 nur mit DIN-stecker
Dann entspricht es eher diesem Modell:
http://www.beyerdynamic.de/shop/media//da…260_DB_D_A3.pdf
mit dem oben beschriebenen typischen Frequenzgang. :wink:
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So ich habe mal nachgekramt
In einem beyerdymamic paper von Ende 80er Anfang 90er Jahre:
ZitatErklärung der Kennbuchstaben für bestimmte Produktausführungen
N 3-poliger kleiner DIN-Normstecker ( "Kleintuchel" ) bzw zugehörige Kupplung, symmetrisch 1+ , 3- , 2 Masse
N(C) oder C 3-poliger Neutrik XLR-Stecker bzw uzugehörige Kupplung oder Äquivalent, symmetrisch 2+, 3-, 1 Masse
N(T) 3-poliger großer DIN-Normstecker ( "Großtuchel" oder früher einfach Tuchel ), symmetrisch 1+, 2-,3 Masse
Sollte auf Deinem Mikro wirklich der Buchstabe C am Ende der Bezeichnung stehen, wurde irgendwie daran gebastelt.Ich besitze zu meinem M260 N(C) einen Original-Meßschrieb ( den ich nicht rausrücke :wink: ), der oben genannte Naheffektkompensation und in dem Höhen einen gutmütigen roll off aufweist, wie er für Bändchen typisch ist und den man mit EQ sehr schön kompensieren kann.
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Is ja gut. Es heißt dann aber nicht N(C). :wink:, genauso wie Dein M69 N ( nicht M ) nicht N(C) heißt.
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Du hast keinen TYP N(C), denn C bedeutete mal Cannon = XLR. Die Beschaltung suche ich heute oder morgen mal noch raus. Es hat eine Bassabsenkung b.z.w. Naheffektkompensation, da es für Sprache gedacht war und ist daher ein super Hihat-Mikro und klingt daran sehr seidig. Es ist ca 3 dB leiser als ein M160, da es kein Doppel- sondern nur ein Einzelbändchen hat.