Ja, ist ein bisschen Abenteuerspielplatz hier. Für ein funktionstüchtiges System zuerst den DME-Treiber und danach den Manager und danach erst den gewünschten Editor installieren.
Beiträge von guma
-
-
Ok, wir reden jetzt eindeutig von verschiedenen Arten von Veranstaltungen. Hast Du auch schon mal überlegt, dass der USB die Belästigung für den Bier trinkenden Kleinstadtbürger auch veringern könnte ?
Ich persönlich kann auch ganz ohne Soundcheck aber wieso soll ich das mögen, und wieso soll ich das von Deiner Startposition anstatt von meiner eigenen auf dem USB befindlichen tun ??????? Die Frage bleibt immer dieselbe. Wenn Du Deine Arbeit am System-EQ und am via library von Dir übernommen Master-EQ richtig gemacht hast und meine am Bandequipment angeklemmten Mikros richtig gesteckt hast, bin ich sofort fertig.
-
Zitat von "rockline"
Man darf folgendes nicht außer acht lassen: es gibt sicherlich 100000 Tonleute die in aller Regel mit ihrer Band auf einfachen Systemen bis zu 10 x im Jahr irgendwie ihren Job machen. Kommen solche Bands mit eigenem (Gelegenheits)Techniker auf eine große Veranstaltung mit mächtig Material, muss das im Umkehrschluss nicht bedeuten das dessen mangelnde Erfahrung hier groß was reißen wird. Da würde auch ein mitgebrachtes File nichts nützen, was man sich mitunter selber irgendwo vom Operator einer PM5 oä. abgezweigt hat. Leider ist es oft auch so, dass junge Bands mit Achtungserfolg und CD-Deal in der Tasche plötzlich als Mittagsband auf großen Festivals auftauchen und ihren alten Jugendheimmixer zum Festivaltechniker mutieren ließen. Solche Jungens sehe ich immer schon von weitem. Das sind nämlich die, die bereits 3 Bands vorher schon ihre Runden um den FoH drehen um zu gucken was da so aufgebaut ist. Manche kommen die gar zu zweit weil es noch ein paar Racks mit Geheimequipment heranzuschleppen gilt. Und wie oft musste ich dann doch wieder aushelfen, weil die Insertstrippen auf Stereoklinke aufgelöst waren und so garnicht in die zwei Löcher des Kanalinserts passen wollten. Das man den Channelinsertschalter noch betätigen muss verkneife ich mir manchmal zu sagen, und staune derweil wie emsig an nicht aktivierten Kompressoren geschraubt wird! Soviel zu den Hobbytechnikern.Ich verstehe das nach über 30 Jahren Töpferei sehr gut und ich finde ebenfalls, dass es da oft besser wäre, wenn die "Proberaumfreunde" zu Hause bleiben würden.
Allerdings muß ich hier an zwei Stellen widersprechen b.z.w. finde, dass Du da zu viel in einen Topf wirfst.1. hat diese grundsätzliche Problematik erst mal überhaupt nichts mit 'presets vom USB laden ja oder nein' zu tun, denn wie Du selbst richtig bemerkt hast, ist das eben von egal welcher "Startposition" fürn Arsch b.z.w. nicht besser, sondern eher schlechter als das, was der FOH-Betreuer machen würde.
2. glaube ich überhaupt nicht, dass 5 Minuten vor dem Gig erscheinen und dann einen erträglichen Rock n' Roll-Sound abliefern, ein Merkmal oder gar Beweiß besonderer Professionalität ist, auch wenn hier etliche Leute Deiner Meinung sind. Natürlich ist es so, dass im Laufe einer Tour für den einen oder anderen Kollegen andere Dinge wichtiger werden, allerdings ist es nun nicht immer so, dass der Stress so groß ist, dass das gerade noch stillbare Bedürfnis nach Essen und Schlafen allein zum "spät Kommen - schnell Mischen - früh gehen-Takt" führt. Statt dessen gehört da auch ein gewisser Teil Unorganisiertheit und eine gehörige Portion "Zeit verplempern mit vermeindlich nötigen persönlichen Freiräumen" dazu.
Statt dessen lerne ich immer wieder sehr gute und sehr professionelle auch ältere erfahrene Kollegen kennen, die sehr wohl für ihren Künstler früh aufschlagen, sich ein Bild machen, ein ( kleines ! ) Rack mit besonderen Lieblingen mitführen, allerdings dieses auch wieder wegtragen, wenn sie merken, dass alles vorhanden ist, was sie sich so wünschen, einen frühen aber ausführlichen Soundcheck machen, und nach dem Speichern ins Catering oder in die Koje bis zum Gig gehen. ( Denke da z.B. an Roman von Frau Stürmer, weil ich den gerade so erlebt habe oder, was mir ewig im Gedächtnis bleibt, war vor vielen Jahren ein Gig mit Peter Stumpf (PB), der sich damals für Herrn Chapman entsprechend ins Zeug gelegt hat. Je länger ich da so in meiner Erinnerung blättere, würde ich eher behaupten, dass es in der echten Rock n' Roll Oberliga gerade nicht unbedingt zum guten Ton gehört, 5 Minuten vorher aufzuschlagen.
-
Zitat von "rockline"
Du darfst mir aber schon abnehmen das ich den Job nicht erst seit vorgestern mache, und mir durchaus zutraue auf eine lange Tätigkeit als Tonmann zurückzublicken. Da sei es mir erlaubt die Sache weniger verklärt, dafür aber mit einer gesunden Portion Realismus anstatt Idealismus zu betrachten. Ich glaube kaum das ich so lange im Geschäft wäre wenn meine Talente irgendwie nicht dafür geeignet wären. Leider kann ich selbiges nicht bei jedem Techniker entdecken, und staune manchmal wie man einen Mix richtig vergurken kann. Auch bei Künstlern nebst Techniker, bei denen man eigentlich davon ausgehen sollte das sie besser klingen als die 3 Uhr Band ohne eigenen Techniker.
Leider wieder ein Mißverständnis. Ich würde Dich auch nicht besuchen wollen weil ich der Meinung bin, dass Du Deinen Job irgendwie nicht richtig machst, ganz im Gegenteil.
Statt dessen würde ich mir vorstellen, ich könnte Dich vielleicht davon überzeugen, daß es nicht so ablaufen muß, wie Du das hier mehrfach geschildert hast, sondern daß das durchaus auch angenehm und sinnvoll ablaufen kann, wenn jemand mit dem Stick kommt. Ausserdem könnte ich es vielleicht besser verstehen, woher Deine Abneigung dagegen kommt, wenn ich die Situation bei Dir mal real erlebt habe.
-
@ Klaus
Ich glaube, jetzt hast Du mich komplett mißverstanden. ( Klar, ich habe auch schon damit gerechnet: Wenn du das Thema anfasst, wird dich die Hälfte der Leute erst mal mißverstehen ).
Geh jetzt einfach mal davon aus, dass ich so dämliche Fehleinschätzungen nicht mache. Ich kann schon sehr gut unterscheiden, was Halle, Backline u.s.w. machen. Ich sorge logischerweise auch dafür, dass Dinge, die ich im Mix gemacht habe, und die Reaktion auf die genannten Umstände waren, in der aufgerufenen Version wieder genullt sind.
Ich will hier auf was anderes hinaus: Ein geladenes Bandpreset kann, wenn es klever gemacht ist, sehr viel schneller als ein konventionell durchgezogener Souncheck von null, der ja immer auch eine unmittelbare Adaptation an die "Systemverhältnisse" darstellt, Schwächen entweder im Systemtuning oder aber auch in der Arbeit des Mischers selbst detektieren. Darüber lohnt es sich mE mal nachzudenken.
Vielleicht liegt auch hier der Grund für die Aversion des einen oder anderen gegen die recall-Situation: Stell Dir vor, es spielt Dir jemand Dein Dummes Geschwätz von vorgestern vor. :shock: Ich finde der Spiegel, den einem die Speicherbarkeit vorhält, wird viel zu sehr unter den Teppich gekehrt.
-
... gemeint ist hier nicht die reine "Informatikebene" ( falsche Version, falsche portbelegung u.s.w. ) sondern die klangliche oder musikalische. Ich denke da passt auch der an anderer Stelle aufgetauchte "rockline-Frust" hin.
Gefragt wäre hier sowohl die aufmerksam zuhörende Meinung des Systechs, wie von Gert schon angedeutet, als auch von Mischern, die mit ein bisschen Fähigkeit zur Selbstkritik die Situation kennen, dass ihr Startfile ( oder auch gerne aus dem Analogen ihre "Standardeinstellung" und die gibts, Hand aufs Herz, auch bei denen, die von sich behaupten, sie schrauben vom genullten Pult aus immer nach Gehör ) überhaupt nicht funktioniert.
Eine Erklärung wäre für mich ( nur so als Einstieg in den Thread :wink: ) dass der Vorort-Techniker im Kopf keine saubere Trennung zwischen den Aufgaben der System-EQs, der Master-EQs und/oder MonitorsummenEQs und den Kanal-EQs hat. Das ist, solange man nur für sich alleine arbeitet, kein Problem, kann aber für andere, die auf einem so behandelten System arbeiten müssen, sowohl für den Saalmix als auch für den Monitormix eine echte Katastrophe sein. Das Problem gibts natürlich schon immer, allerdings tritt es bei einem download eines files, in dem zwar logischweise keine ausgefeilten Einstellungen aber so eine Art gemässigte Start-Position ( gesetzte Hoch und Tiefpässe, Quellen- oder Mikrofonbezogene Eigenheiten, die man als wiederkehrend kennt ) abgelegt hat, sehr viel drastischer auf.
-
Hm, ich denke immer mehr, ich müßte mal bei rocklines zu Hause einen Gig mischen.
Digitalpultinformatiker bin ich sicherlich keiner ( bin definitiv nur interessierter Anwender und habe von Informatik keine Ahnung, dafür aber von Musich ), ich habe eher das Gefühl, dass es sich hier um eine Ansammlung von unguten Erlebnissen mit inkompetenten Bandmischern ( die gibts natürlich auch zu Hauf
) gepaart mit der selbstgefälligen Erkenntnis, auf "meinen" Veranstaltungen überhaupt auf Fremdmischer verzichten zu können, handelt, die mit Digitalpultverwaltung erst mal überhaupt nichts zu tun hat und genauer betrachtet sich schon zu Analogzeiten eingeschlichen hat. -
EDIT: Klaus und ich waren jetzt wohl gleichzeitig. Ich nehme natürlich Bezug auf den Threadverlauf vor Klausens Beitrag :wink:
...allerdings können die Pulte dafür nix, sondern es ist wie meistens eine Form menschlichen Versagens. Ich setze mich ( meistens, nicht immer ) durch. Das ist oft mühsam und nicht jedermanns Sache. Man will ja nicht anecken oder ist schon resigniert. Ich kann bei der Vorabklärung bestimmter Umstände sehr penetrant sein. Ausserdem bin ich flexibel, da ich inzwischen etliche Pulte bedienen kann. Die kleinen und großen Katastrophen, die ich bisher erlebt habe, waren mehrheitlich der Gestalt, dass sich die Betreiber an ihren Pulten oder Netzwerken nicht wirklich gut auskannten. Das kommt leider in jeder Riege vor, auch im Umfeld von öffentlich rechtlichen Anstalten oder Ausbildungsstätten für Veranstaltungstechniker und sind dann nicht primär sondern erst sekundär ein Problem des zu knappen Zeitfensters.
Das "Drei-Uhr-Band-Problem", das ich mit den jungen, mit denen ich unterwegs bin, auch kenne, ist eben auch ein Problem von Menschenführung. Deppen gibts ja bekanntlich überall, allerdings lerne ich auch da immer wieder was dazu, wann man bei wem das richtige Argument auspacken kann.

Aber bitte: Ich sehe das eben nicht so: "Die Welt ist schlecht und ich bin ein Held, weil ich in ihr zurecht komme" sondern eher so: " die Welt ist manchmal ein bisschen schlecht, in diesem Augenblick muß ich noch ein bisschen schlechter sein"
-
Dass man auf einem 800B ordentlich mischen kann, steht ausser Frage. ( Mein zweites Pult 1982 war ein 800B
) aber:1. Ich möchte heute kein 800B mehr haben und ich möchte auch nicht mehr den Unsinn wieder zurechtschrauben, den mein Misch-Vorgänger darauf zusammengeschoben hat.
2. Dies ist der Digitalpulteverwaltungsthread und nicht der Analogpulte-liebhabthread !
-
Eben... und dafür sind Sammlungen von Datenträgern der oben gezeigten Art äusserst hilfreich. :wink: Wenn ich so auf meinen Schreibtisch schaue, siehts darauf aus wie in Gerts Vesperbrotkästchen.

@ billbo
Warum sollte ich das von Dir beschriebene Zeitfenster für das Geschraube im Concert Hall verplempern anstatt in ein PCM81/91 u.s.w. eine PCMCIA Karte zu stecken und meinen Scheiß zu laden ?????
Warum sollte ich mir an einem Digitalpult einen Wolf schrauben und dabei einem Analogpult nachtrauern anstatt dort genauso meinen Scheiß zu laden ???? Das bisschen Mühe, bis ich das ordentlich kann, ist mir das allemal wert.
Tut mir leid. Kein Verständnis für Vororthysteriker mit panischer Angst vor Pultupdates oder mitgebrachten USBs und kein Verständnis für ewig gestrige, die sich weiter wehren, sich die Pulte draufzuschaffen.
Den besagten Roland habe ich übrigens deshalb abgewählt, weil auf der zwischenzeiligen Gesprächsebene am Telefon klar wurde, dass mein zu erwartender "Vorortbetreuer" sicher keine wirkliche Hilfe für die Umsetzung meiner Wünsche an besagtem Pult geworden wäre. Keine gute Voraussetzung für ein Moped, von dem ich erst zwei Tage vorher wußte. ( wora hatte mit besagtem Verein auch schon ein wenig Erfahrungen sammeln können ). :wink:
-
@ simonstpauli
Ja, so erlebe ich das auch. Das "file per mail" klappt bei seriösen Firmen ganz gut. Insgesammt wird die Situation auch langsam besser. Natürlich ist es ein wenig mühsam, einige Digitalpulte gleichermassen auf dem Schirm zu haben.
Der Knackpunkt ist doch der: Ich hatte gerade aktuell eine Situation, ein Roland-System benutzen zu sollen, mit dem ich mich vorher noch nicht beschäftigt hatte. Da wurde mir von einem ( eher einfach strukturierten ) VT-ler natürlich auch erklärt, dass das kinderleicht wäre und man einfach loslegen könne. Wie immer habe ich mir die ungefähr 250 Seiten Bedienungsanleitung durchgelesen um festzustellen, dass es da wie bei allen anderen Pulten auch, um dem Pult die gewünschten Busstrukturen, FXe, Dynamics beizubiegen genau so viel ( zu speichernde ! ) Vorbereitung braucht. Der Unterschied ist einfach der: In der von Rockline geforderten Unterwerfung unter die Vorortsituation mache ich das, was das Pult will, mit der von mir vorbereiteten USB-Version macht das Pult, was ich will. Das ist einfach eine Frage des Anspruchs. Ich hätte auch hier von einer "Vorort-Situation" aus einfach auf zu viel verzichten müssen. Natürlich gibt es auch bei mir den " Keine Lust auf noch ne neue Digitalgurkenlernerei - Analogpultanforderungsreflex", der in diesem Fall zu Tragen kam, vor allem wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ich auf das Teil regelmäßig stoße, gering ist. Allerdings schleppe ich dann auch das eine oder andere Peripheriegerät und die eine oder andere FX-Speicherkarte mit was einfach nur mühseliger ist als ein USB-Stick.
-
Hier scheinen sich doch Parallelwelten aufzutun. Wo ist der Integrationsbeauftreagte ?
und
Ein analoges Pult, das man speichern kann, wolltet ihr ja auch nicht. Sonst wäre ein bestimmtes Produkt häufiger verkauft worden.
und
wenns ein intellektuelles oder, was ich auch vermute, ein Trägheits- b.z.w. Faulheitsproblem ist, muß es auch die passenden Mehrheiten dazu geben. Warum sollte man auf die nicht auch hier im Forum treffen können ?
schönen Gruß an Concert Hall



-
Ich habe mir den Thread nochmal durchgelesen. Wenn es sich bedauerlicherweise in der Realität des Touringgeschäfts noch nicht so durchgesetzt hat, dass die Mischer mit einer Handvoll USB gespeicherten sinnvollen settings für ihre (Band-)Bedürfnisse auf den gängigsten Digitalpulten unterwegs sind, gibt es mE dafür nur zwei Erklärungen:
1. Die Geräteentwicklung läuft der mentalen Entwicklung ihrer Benutzer sehr voraus. Wenn schon die Option "Speicherkarte für Effektgeräte" in den letzten 15 Jahren mangels Beschäftigung damit extrem selten genutzt wurde, wie lange wird es dann wohl dauern, bis die Kollegen mit der Speicherei eines ganzen Mischpults in der Gegenwart ankommen ? Der Unterschied ist nur: War es bei den FXen noch eine Frage des Überblicks ( was ich da im FX brauche, stelle ich schnell von Hand ein ) kann mir keiner erzählen, dass jemand, der mehr als 10% der Möglichkeiten eines Digitalpultes nutzt, in der Lage ist, aus einem Werks-Default oder einem Setting eines anderen Mischers heraus ein Maximal-Ergebnis zu produzieren. Dass einige von uns in der Lage sind, als FOH-Babysitter ein vernünftiges Festival-Schnellstart-Default zu stricken, mit dem man einigermaßen arbeiten kann, will ich ja dabei garnicht in Abrede stellen, ich war allerdings noch nirgens, wo sich jemand erkennbar bemüht hat, so ein sinnvolles Start-preset anzubieten. :wink:
2. Die andere uncharmante Version ist das Fehlen mentaler Ausstattung !!! Will sagen: Ich befürchte, dass die Anzahl derer, die intelligent genug sind und trotzdem diesen und keinen andern, besser bezahlten Job machen, eben wegen der bekannten Bedingungen klein ist und bleibt. Oder noch anders ausgedrückt: Die Schnittmenge derer, die schlau genug sind, mehrere Digitalpulte sinnvoll zu bedienen und zu verwalten und gleichzeitig verrückt genug, diesen Job zu machen, ist kleiner, als die Gemeinde so von sich zugeben mag. :wink:
-
Zitat von "Jueof"
Da ja nun bisher kein aktuelles statement vorliegt traue ich mich. 2003 tv grausam. Aber das lag an carlos himself. Bitte um einen bericht nach deinem konzert und viel spass und ey issn geschenkt von deiner liebsten..
....womit wir dann da wären, wo solche Threads immer hin führen. :roll:
-
Äh ja, meine guten Erfahrungen waren 1994 oder 95. Da war das mitgebrachte Personal von Showco und der Sound gut bis sehr gut. Das muß natürlich heute nicht zwingend genau so sein.


-
Ich hatte vor Jahren mehrfach das Vergnügen: Damals war es so, das der mitgebrachte Teil der Crew beispielsweise überhaupt kein Problem damit hatte, von 1:00 Uhr bis 5:00 Morgens die Show für den nächsten Tag vorzubereiten mit einem Perfektionismus, der heute seines gleichen sucht. Und... es gab kein Gepienze über die Vorort-PA sondern nur entspanntes aber zielstrebiges Arbeiten.
-
Ich habe brav den Fragebogen augefüllt, aber ist es nicht ein bisschen unrealistisch, die Frage nach der Vertikal-Arraybarkeit bei einem heutigen "Touringsystem" komplett aussen vor zu lassen ???
-
Wenn das Pult in einer geschützten Umgebung steht, der Monitor nicht ständig transportiert werden muß und für keine anderen hier im thread genannten Augaben gebraucht wird, würde ich lieber einen Studio-Monitor z.B. KRK ROKIT 5 oder 6 nehmen, die um Längen besser klingen, allerdings sind da die Chassis ohne Gitter eben ungeschützt.
"Erkennen", wie Du es nennst, kann man das "Gemischte" allerdings schon. Wenn Du den Monitor nicht dort stehen lassen kannst, sondern ihn ständig hin nund her transportieren mußt, würde ich das FBT Ding OK finden.
-
Zitat von "gert"
Vielmehr glaube ich, dass bessere Möglichkeiten und bessere Systeme die Unzulänglichkeiten der Mischpultbediener besser ans Tageslicht führen.Das ist 100% meine Meinung. Ausserdem bin ich ebenfalls der Meinung, dass es taube Nüsse in jedem Lebensalter gibt und guter Sound nicht ausschließlich Folge von Erfahrung ist, allerdings hilft die schon sowohl auf der Mischer wie auf der Systech-Seite. :wink:
-
Ein Umkehrprädikat "Du bist zu doof, du darfst unser System nicht kaufen" kann oder will sich eben kaum ein Hersteller leisten.

Ausserdem: Wir sind im Praxis-Board und nicht im System-Bashing-Board. Wer damit unglücklich ist und gerne über Lautsprecher, die er ( oder die Leute, die im Arbeit geben ) nicht bezahlen kann, schimpfen möchte, darf sich gerne woanders austoben. :wink:
Als Musikkonsument ist tatsächlich die Wahrscheinlichkeit auf das genannte Problem bei braunen Boxen zu stoßen eher klein. Selbst auf d-Vdosc oder das neue braune Kleinarray beim Stadt- ,Dorf-, Sportfest zu stoßen, wo die üblichen tonahnungslosen Exdissenkomplettanbieter wursteln, ist ziemlich unwahrscheinlich, weil da den Profilneurotikern die ( finanzielle ) Luft ausgeht. Passiert das dann aber doch mal, wenn der Besitzer ein Söhnchen ist, sind die tonalen Ergebnisse genau so mau, wenn der sich nicht helfen lässt. Es gibt kein abuse-sicheres System. Es wird nur mit dem Preis und der know-how-Pflege eines Produkts die Wahrscheinlichkeit kleiner. Das gilt aber für andere Hersteller auch.