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Beiträge von guma

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • guma
    • 13. Juni 2010 um 13:14

    Eigentlich ein heimlicher Dauerbrenner, da hier sehr unterschiedliche Vorstellungen aufeinanderprallen, die zu Unklarheiten, Spannungen und Katastrophen führen. ich kann mir kaum vorstellen, dass meine eigenen, sehr unterschiedlichen Erfahrungen für die geschätzten Kollegen nicht genauso ein brennendes ( aber im Forum so ein bisschen totgeschwiegenes ? ) Thema sind. Da das Thema nicht nur für große sondern inzwischen auch für kleine Festivalsituationen von großem Interesse sein sollte und es für das Thema an sich keinen Unterschied macht, ob ich ein SD7 oder ein LS9 "verwalte" möchte ich hier gerne Meinungen, Erfahrungen und Ansichten sammeln, die die Probleme und hoffentlich auch sinnvolle Lösungswege aufzeigen.
    Ich persönlich halte manche erlebte Vorortsituationen für einen intelektuellen Offenbarungseid und Digitalpultburgen als Konsequenz aus nicht funktionierenden Absprachen für beschämend. ( Ja, mir ist bekannt, das in manchen Festivalsituationen der XLR-Stecker der einzig erkennbare gemeinsame Nenner ist :D:D )

    Ich werde im Verlauf des Threads gerne ausführlich eigene Beispiele zum Thema berichten und meine Ansichten im Detail darlegen, möchte aber an den Anfang des Threads nur zwei Postulate stellen:

    1. "In Zukunft halte ich mich streng an die 'Klaustonsche Regel' und mache das Vorortpult nach umpatchen meines files ( sofern vorhanden :wink: ) auf die inputs, outputs und communications der Vorort-Situation immer platt".

    2. "Für das Speichern eines Soundcheck-Ergebnisses auf einen externen Datenträger ( z.B. USB ) ist prinzipiell der Bandtechniker selbst verantwortlich ( allerdings nur, wenn er auch die 60 sekunden, die das dauern darf, hatte :wink: ) in zweiter Instanz auch der Babysitter aber keinesfalls der nächste Bandtechniker" !

  • LS9 und individuelle Custom Fader für Scenes

    • guma
    • 13. Juni 2010 um 07:50

    Ich verstehe den Sinn der Idee nicht. Ist das nicht ein bissschen um die Ecke gedacht ?
    In einem szenischen Ablauf verändert und speichert man die Dinge, die sich beim Szenenwechsel ändern sollen, dort, wo die Änderung am Pult passiert. Wieso sollte man dann die CF-Ebene automatisch ändern um dann dort irgend etwas von Hand zu ändern ?

    Kannst Du Dein Problem detailierter schildern, damit man verstehen kann, wass genau Du machen möchtest ?

  • Variable D, marketing als Tod des engineering ?

    • guma
    • 8. Juni 2010 um 12:52
    Zitat von "mediennutte"


    Gibt es von anderen herstellern auch solche konzepte wie Variable D ?

    Es gab vor über 45 Jahren von AKG eine Nachahmung, das D19. Wird heute in Ami-Land für viel Geld als Studio-Klassiker gehandelt.

  • EV TOUR-X TX2181

    • guma
    • 8. Juni 2010 um 11:58
    Zitat von "4711"

    Das finde ich auch. Topteile bei denen Stimmen schnell agressiv und schrill klingen sind für elektronische Musik ohne Probleme einzusetzen.

    Wie wahr, wie wahr. Deshalb geht das auch bei Boxenbauern mit Vorlieben für electronic beats öfter mal schief :D

  • EV TOUR-X TX2181

    • guma
    • 7. Juni 2010 um 13:59

    100 % Zustimmung @ billbo.

  • Variable D, marketing als Tod des engineering ?

    • guma
    • 7. Juni 2010 um 12:42

    Ich würde weiter das RE20 für live-Anwendungen bevorzugen.

    Das RE27 ist teurer und hat dafür lauter features, in denen ich für die Instrumentenabnahme in der Beschallung keinen wirklichen Vorteil mehr sehe:

    1. der Neodymmagnet erhöht zwar den Wirkungsgrad des Wandlers, und reduziert damit Rauschen durch weit aufgedrehte preamps allerdings in einem Bereich, den ich nur für Studios für relevant halte.

    2. Der Wandler ist mit einer deutlichen Präsenzanhebung abgestimmt für Sprecheranwendungen im broadcast und hat eine schaltbare milde Absenkung für diese akustische Abstimmung. Zusätzlich hat es zwei unterschiedliche Bassabsenkungen, wie man sie für Sprache auch bei Kondensatormikros macht und die ebenfalls für die typischen Livemusik-Anwendungen an einem naheitseffektreduzierten Mikro so nicht nötig sind.

  • Variable D, marketing als Tod des engineering ?

    • guma
    • 7. Juni 2010 um 08:35

    Es ist dieses Mikro:

    http://www.coutant.org/635a/index.html

    Man kann es daran erkennen, dass schon die seitlichen Öffnungen für die "Hochtonports" im Kopf des Mikros fehlen.
    Es ist kein variable D, sondern ein omni = Kugel. Der Fernseh- "Auftritt" ist mit aller größter Wahrscheinlichkeit ist so, wie es damals meistens gemacht wurde: PLAYBACK :D:D Das Mikro wäre für live-Beschallung völlig ungeeignet. Reine live-Aufzeichnung könnte sein, würde ich aber ebenfalls ausschliessen.

    Bitte keine Beiträge mit irgendeinem Mikro hier hinein posten.

  • Variable D, marketing als Tod des engineering ?

    • guma
    • 6. Juni 2010 um 18:33
    Zitat von "Jueof"


    ....wenn ich mich nicht irre dann kam da letztens was über janis joplin im tv...

    Ich bin kein Nostalgiker, In was Frau Joplin vor 40 Jahren hineinschrie, ist mir völlig schnuppe. :roll:

    Zitat von "Jueof"

    ....ev blechmikro dieser bauart.

    spezifiziere "ev blechmikro" :?::D Die frühen Modelle waren, wie bei shure übrigens auch, aus Edelstahl, die späteren aus Aluminium-Druckguß, wie die meisten anderen Dynamischen aller Hersteller. :wink:

    Zitat von "Jueof"

    Was passiert denn wenn der singende die öffnungen am schaft mit der hand verschließt? Ist zwar bei den tiefen frequenzen nich ganz so schlimm aber dennoch
    Lg

    Was passiert, wenn ein Hühnerei auf den Boden fällt ?
    1. Für moderne Anwendungen ( ja es gibt sie und sie können durchaus anders sein als "in der Hand halten und hineinplärren" ) spielt das Zuhalten keine Rolle, da es bereits genügend funktionstüchtige Gesangsmikros für den handgehaltenen Betrieb gibt. Gesangsanwendungen profitieren vom Naheitseffekt, warum sollte man es dann also mit einem Mikro versuchen, bei dem derselbe reduziert ist ? Ich glaube, da hast Du mich irgendwie mißverstanden.
    2. Einen echten Bassverlust gibt es erst, wenn man das continuous variable D fast vollständig zuhält. Dazu braucht man eine ziemliche Pranke und muß dass Mikro wie einen Faustkeil in der Hand halten. Das war in den 60-ern, als das versucht wurde, allerdings überhaupt nicht üblich. Beim 666 oder bei RE 20/27 schafft man es garnicht. Definitiv waren diese Mikros auch für den handgehaltenen Betrieb nicht gedacht und ich sehe da keinen Vorteil, es dafür heute wieder einführen zu wollen.

    Darf ich den Sinn dieses Beitrags erfahren, er erschließt sich mir irgendwie nicht :roll:

  • Variable D, marketing als Tod des engineering ?

    • guma
    • 4. Juni 2010 um 01:27
    Zitat von "niggles"


    Schade daß die Gehäuse nix aushalten...

    Das wiederum kann man bei den EV Modellen nicht behaupten, die Gehäuse sind wie Panzer.

  • Variable D, marketing als Tod des engineering ?

    • guma
    • 3. Juni 2010 um 20:20

    Variable D, ein lebendes Fossil, ein vergessenes Prinzip für „Beschallungsmikrofonie“ ?

    Zunächst ein kleiner Einblick in das Funktionsprinzip:
    Gradientenempfänger, egal ob dynamischer Wandler oder Kondensatorwandler haben grundsätzlich das Problem, dass der Gangunterschied zwischen Membranvorder- und Rückseite, der den eigentlichen Antrieb darstellt, bei niedrigen Frequenzen winzig im Verhältnis zur Wellenlänge ist und die mögliche Antriebskraft über den Gradienten damit zu tiefen Frequenzen hin immer kleiner wird. Man spricht von der Bassschwäche der Gradientenempfänger. Dieses Problem wird in der Regel ( es gibt noch andere Kompensationen, auf die ich hier nicht näher eingehen will ) durch Dämpfung von Mitten ausgeglichen. Das Maß dieser Mittendämpfung und der kleiner werdende Gradient tragen erheblich zu einer mit sinkender Entfernung in Betrag und Frequenz zunehmenden Anhebung des unteren Frequenzspektrums, dem sog. Naheits- oder Nahbesprechungseffekts bei und führt oben zur relativen Präsenzanhebung quasi als Abfallprodukt.

    Variable D geht hier einen anderen Weg:
    Das Prinzip gibt über eine Art akustische Frequenzweiche ( vor allem durch Bedämpfung hoher Frequenzen auf dem längeren Weg mittels absorbierender Materialien in diesem Weg ) tiefen Frequenzen über einen längeren Port im Schaft des Mikrofons eine größere Weglänge zur Rückseite der Membran und so einen größeren Gradienten. Damit wird im Bassbereich ein größerer Anteil des Antriebs über den Gradienten erzeugt und das System braucht weniger Mittendämpfung.
    Das führt 1 . zu einem reduzierten ( nicht eliminierten ! ) Nahheitseffekt und 2. ( was viele nicht wissen ! ) zu einer bis zu tiefen Frequenzen gut eingehaltenen Richtcharakteristik, da die Qualität der Richtcharakteristik ebenfalls vom Gradienten bestimmt wird.

    Ein solches, speziell in der Nahmikrofonie relativ „lineares“ dynamisches Mikrofon mit reduzierten Nahheitseffekt und fehlender typischer Präsenzanhebung war leider in den Siebzigern und frühen Achtzigern als „PA-Anlagen“ dringend ein Mikrofon mit „Badewannenfrequenzgang“ aus Nahheitseffekt und Präsenzanhebung brauchten, um den Speakersystemeigenen, plärrend mittigen output auszugleichen, eher nicht so en vogue. Da war ein SM57 klar im Vorteil und wer damals die Wahl hatte, z.B. mit dem fünfstufigen Bassabsenker und dem Präsenzschalter des MD441, machte die Präsenz eher rein und ließ die Bässe drin. Das war die Zeit als das 57, der Badewannenklassiker „Standard“ wurde.
    Verständlich zwar, dass in einer Zeit, als Bässe in Beschallungsanlagen noch keine wesentliche Rolle spielten, der Nahbesprechungseffekt manche „Sprachsäule“ etwas ansprechender klingen ließ und die ersten Rock n’Roll-PAs wie die mittigen Voice Of The Theater , JBL 4560 + 2345 oder Martin Rasierer der 70er Jahre ein lineares Mikrofon auch nicht gerade brauchten. Die Ausstattung der damaligen Mischpulte mit EQ war spartanisch, an 4 – 6 vollparametrische Bänder pro Kanal, wie wir sie von modernen Digitalpulten kennen war noch überhaupt nicht zu denken. Das „Beinahe-Aussterben“ der Gattung Variable D liegt jedoch eher in falscher Firmenpolitik, möglicherweise dem mehrfachen Eigentümerwechsel der Marke und in einem unzureichenden Verständnis dafür, dass für heutige Beschallungssituationen durch Variable D auch neue Möglichkeiten entstehen. Sicher hat auch beigetragen, dass das angedachte Hauptaufgabengebiet für Variable D, die Sprechermikrofonie im Rundfunk , weitgehend von Kondensatormikrofonen übernommen wurde.

    Hier eine kurze historische Übersicht über die verschiedenen, meines Erachtens gut live einsetzbaren Modelle:
    Bilder und data sheets gibt’s unter http://www.coutant.org
    666 Die Urmutter der Variable D Mikrofone mit den drei erkennbar unterschiedlichen Wegen zur Rückseite der Membran..
    660 Vorgänger des weitgehend baugleichen PL6 der proline Serie schon mit continuous Variable D
    RE15 das linearste Mikro dieser Klasse
    RE10 in nahezu identischem Design wie RE15 aber nach oben und unten etwas eingeschränkterem nutzbaren Frequenzgang ( die mittigere Ausführung )
    RE 11 und das weitgehend baugleiche PL11 als Modell mit eingebauten Sprechkorb und Popschutz.
    RE 20 und das baugleiche PL 20, die heute noch gebauten Vertreter mit ein bisschen Badewanne.
    PL10, das zur Verwirrung in der Nomenklatur keine PL Version des RE10 ist, sondern ein eigenständiges Design, eher eine Art Baby-PL20.
    RE 27 das letzte neue Modell vor ~ 20 Jahren mit Neodym Magnet und Präsenzanhebung das an den Erfolg des RE 20 nicht mehr anknüpfen konnte aber noch gebaut wird.

    Heutige Anwendungsgebiete:
    1. Der Benefit des Nahheitseffekts, also der Umstand, dass der durch ihn entstehende Pegelzuwachs von der Schleifenverstärkung nicht ‚gesehen‘ wird und daher nicht zu akustischen Rückkopplungen beiträgt, gilt nicht für Quellen, die selbst im Frequenzbereich des Nahheitseffekts ein Resonanzphänomen aufweisen z.B. akustische Gitarre, Flügel, Klavier. Jeder kennt das Problem des tieffrequenten Aufschwingens. Genau hier hat das Variable D Prinzip Vorteile. Vor allem im Zusammenhang mit heutigen gut richtungskontrollierten Vertikal-Arrays lassen sich verblüffende Nutzpegel vor Feedback erzielen.
    2. Der Anteil des Membranantriebs durch den Gradienten und damit die Voraussetzung für die Richtcharakteristik bleibt durch die Verlängerung des Gangunterschieds für tiefe Frequenzen erhalten. Gerade Anwender, die das Mikrofonsignal als Rohmaterial für eine intensive EQ-Bearbeitung sehen, sind heute mit einem solchen Mikrofon sicher besser bedient. Die bis zu tiefen Frequenzen sehr gut eingehaltene Nierencharakteristik ist ja geradezu die Voraussetzung für den rückkopplungs- und übersprechungsarmen Einsatz von Kanal-EQ. Ein Mikrofon, das in Nahmikrofonie-Situationen, aus denen die Beschallerei nun mal zu 98% besteht, linearer bleibt, als übliche Ein(Rück)weg-Gradientenempfänger wäre eigentlich ja geradezu die Grundvoraussetzung für ein wunschgemäßes EQen ?

    Meine Message:
    Man sollte einfach unter den heutigen veränderten Bedingungen also 1. lineareren und sehr viel besser richtungskontrollierten Lautsprechersystemen und 2. nahezu unbegrenzter Verfügbarkeit von EQ die Anwendungen von Continuous Variable D Mikrofonen als „nahmikrofonielinearisiertes Prinzip“ für Beschallung neu ausprobieren. Ich meine, da gibt es sowohl klanglich als auch hinsichtlich Übersprechen und Rückkopplung einiges zu experimentieren. Ich selbst habe diese Mikros für mich auf jeden Fall "wiederentdeckt" und im letzten Jahr interessante Ergebnisse erzielt.
    Viel Spaß bei der Jagd auf die alten Modelle. :wink:

  • LS9-Lexicon PCM 92/96 digital einbinden

    • guma
    • 2. Juni 2010 um 11:53

    Es gibt einen passiven Impedanzwandler/Adapter von Neutrik. damit sollte funktionieren. Seltsam, dass man gegenüber dem PCM91 den cinch-spdif eingespart hat :roll:

  • Kleine Strässologie

    • guma
    • 29. Mai 2010 um 22:10

    Nachdem sich hier ein Jahr nichts getan hat, bin ich zwischenzeitlich schlauer:

    CM 507 sehr ähnlich MBHO MBC 660, dem von Thomann verkauften Modell. Meines Wissens nach ein Elektret-Wandler, dafür klingt es wirklich ordentlich, allerdings sollte man bei Wertüberlegungen zum Gebrauchtkauf auch wirklich den t. Preis zugrunde legen.

    CM 601 hat wie MBHO MBP 648 einen Ausgangsübertrager ( ich mag ja den "Sound des Eisens" auch wenn das Puristen eher ablehnen ). Allerdings wird der beim 648 für einen Hochpass eingesetzte Schalter am Kapselanschluß des Impedanzwandlers für eine -10 dB Vordämpfung genutzt. Das finde ich auch sehr viel sinnvoller als einen teuren Schraubvordämpfer dazu zu bestellen. ( .... und würde ein neues 648 auch in dieser Mod bestellen ) Der alten Strässer-Kapsel fehlt gegenüber der K200 der Schutzgrill vor der feinen Drahtgaze, die als Staubschutz vor dem Resonator sitzt. Ich habe diesem Modell noch eine Austauschkapsel K400 spendiert, da ich akustische Lösungen für eine Bassabsenkung, wie sie für die meisten Liveanwendungen sinnvoll ist, bevorzuge.

    CM 901 ~ MBHO MBP 603 ist die eisenlose Version mit der gleichen Kapsel.

    CM 90 ~ Schoeps CMC5 + MK40. Dieses Modell finde ich ebenfalls für live sehr interessant, da sowohl die Nahheitseffektkompensation als auch der kleine Höhenpeak bei 9 -10 Khz für typische Liveanwendungen eher vorteilhaft ist und das den Preis attraktiver macht weil die Recordisten das nicht so gerne haben. :wink: Von der Angabe 24 V nicht abschrecken lassen, ich weiß da Abhilfe. Fragen hierzu per pm an mich.

    M17 = Beyerdynamic M69
    M800 = Beyerdynamic M88

    Diese Tabelle darf gerne ergänzt werden und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • guma
    • 29. Mai 2010 um 13:31

    Am dicksten habe ich das D40 in Erinnerung ( war aber kein Kriterium ). Allerdings hatte das am meisten Raumanteil. Am wenigsten Raumanteil und den trockensten Sound hatte das D3, welches ich meistens an der Hauptsnare nehme.

  • die kompakten Dynamischen, eine Bestandsaufnahme

    • guma
    • 29. Mai 2010 um 11:53

    Schade, dass sich bisher keiner für aufwendigere Tests gefunden hat:

    Wir ( Drummer und ich ) haben jetzt auf die schnelle ( Testdauer für uns im Lager ~ 45 min mit Aufräumen :wink: ) eine kleine Kopfhörersession gemacht:

    Side-Snare ( deren Natursound klasse ist ), bisheriges Mikro Sennheiser e905 hat uns nicht so gut gefallen.

    getestet:

    sennheiser e905 ( D-vice )
    audix D1 ( D-Vice )
    audix D3 ( D-Vice )
    AKG D40 ( proprietäre Klemme )
    beyerdynamic M420 mit t.spinne ( K&M Rimmklemme )
    Audio technica ATM23HE ( AT 8665 Klemme )

    Testabhöre: Audio Technica ATH M50.

    Selbstverständlich gehts hier nicht um eine objektivierbare Testung aber für einen Vergleich war uns das genug.

    Ergebnis:

    1. Die Mikofone klingen sehr unterschiedlich, es ist also nicht so wie hier manchmal behauptet wird, dass nur die Snare selbst den Sound macht.
    2. wir waren uns verblüffend schnell einig.
    3. Das Ergebnis war nicht einfach: "klingt am besten" sondern "ist in der Summe der Eigenschaften am Besten". Gewünscht war den Eigenklang besonders hervorzuheben, wenig Übersprechung ( HH ) und wenig Raumanteile zu haben ( das kann man in meinem Lager, einem ehemaligen Kühlhaus mit grauenvoller Akustik, besonders gut testen :D ), und genug Teppich ohne Bottom Mikro zu haben.

    Wir haben uns für das alte ATM23HE entschieden.

    Beim nächsten Gig wurde ich von drei Schlagzeugern, die von der Änderung des Mikros sicher nichts wussten, positiv auf den Sidesnaresound angesprochen. Ich selbst war überascht. wie treffsicher der Kopfhörertest war.

    Diskussion:

    Klar kam heraus, dass es nicht 'das beste Snaremikro' gibt, sondern nur das beste Mikro für einen bestimmten Sound mit einer bestimmten Snare. So würde ich nach diesem Test für eine gewünscht helle Snare unbedingt das M420 testen u.s.w. Das Abhören der mitabgenommenen Raumanteile in einem akustisch ungünstigen Raum mit einem sehr lauten Reflektionsmuster über Kopfhörer ist ein primaTestsignal für den Teil eines Mikrofons, der mit dem EQ eher nicht zu beeinflussen ist. Das kann man unter Studiobedingungen, also in der Regel eher 'trockener' Umgebung, logischerwiese nicht so testen.
    Die Schlußfolgerung daraus war, dass es sich unbedingt lohnt, mit jemanden, mit dem man regelmäßig arbeitet, dieses Experiment eben neu zu machen und nicht immer das gleiche 'Lieblingsmikro' zu benutzen.

  • PA Vergleich: Harmonic design No5 Kompakt Line Array

    • guma
    • 29. Mai 2010 um 10:38
    Zitat von "tobias kammerer"

    Übrigens ein Vorteil nahezu aller ernstunehmender LA´s gegenüber einem Horntop: Deutlich geringerer Klirrfaktor.


    Das würde ich mal so pauschal nicht unterschreiben. Das hängt in der Praxis zu sehr von der Anzahl der eingesetzten Systeme, der Art des Antriebs, den Hornflares und der tatsächlich gefahrenen Lautstärke ab.

    Zitat von "tobias kammerer"


    Deshalb wäre ich sehr vorsichtig mit schnellen Behauptungen, was besser ist.

    Eben. :D:D

  • Politik in diesem Forum

    • guma
    • 25. Mai 2010 um 22:10
    Zitat von "Sound-Klinik"


    Der Beitrag über Griechenland und die EU hatte anfangs keinerlei Bezug zu irgendwelchen Verschwörungstheorien und sollte lediglich eine inzwischen u.a. auch in Deutschland immer beliebter werdende Mentalität (egoistische "ich-Gesellschaft" mit schwindendem Verantwortungsbewußtsein gegenüber anderen) illustrieren......................
    Es geht hier um Egoismus und Verantwortungslosigkeit des Einzelnen - ein "Trend", der sich in vielen Geschäftsbereichen (auch in der Veranstaltungs-/Beschallungsbranche !) zeigt. Aber wir können sowas natürlich auch ignorieren. Das Problem war m.E. nicht das Thema, sondern der "gepflegte" Umgangston einiger.
    Übrigens:
    Politik „bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“

    D.h.: Wir alle sind immer irgendwie "mittendrin" ! :wink:

    Da bin ich ganz Deiner Meinung. Deshalb hatte ich zunächst, wie einige vielleicht mitbekommen haben, auch nur einen Block herausgenommen, den ich als "entgleisend" betrachtete. Ich fand den gesellschaftsmoralischen Ansatz auch wirklich OK. "Politikfrei" ist natürlich auch nicht zu verwirklichen.

    Allerdings ist es schon so, dass 1. Reizthemen wie dieses leider in der Diskussion immer eine gewisse "Entartungstendenz" aufweisen und 2. sich immer einer von uns Moderatoren als Richter darüber aufspielen müßte, wieviel da noch erlaubt ist und was dann nicht mehr geht. Das geht dann sicher zu sehr in Richtung Zensur. Ich finde das im technisch Inhaltlichen wie im 'Forumsverhaltenscodex' schon anstrengend genug.
    Daher stimme ich Michael zu und finde es gut, politische Themen anderen Foren zu überlassen.

  • Burn-Out...

    • guma
    • 25. Mai 2010 um 13:19

    Genau so würde das ein guter Arzt auch unterschreiben ! Machen muß man es allerdings selbst.

  • Trolle & Spam

    • guma
    • 24. Mai 2010 um 08:42

    Aus aktuellem Anlass:

    Ich erinnere daran, dass wir sehr wohl, bei völliger Beratungsresistenz, Usern eine Pause zu Nachdenken verordnen.

  • No Angels Tour

    • guma
    • 22. Mai 2010 um 15:14

    Ich habe mir den Thread nochmals in seiner Gänze durchgelesen:

    1. Es scheint mir doch vorrangig so, dass das Lob für den Kollegen mehrheitlich für die Mühe und die Offenheit, hier Einblicke in persönliche Arbeitsweisen zu geben, verteilt wurde. So verstehe ich dass jedenfalls für meinen Part.

    2. Darüber hinaus haben wir zwei vor Ort Beobachter mit gegensätzlichen Beurteilungen des klanglichen Ergebnisses. Das spricht für mich auf jeden Fall dafür, dass es sich um 'Geschmacksache' handelt und ich wie jeder andere, der nicht dort war, nicht äussern kann, ob mein Geschmack getroffen wurde oder nicht.

    3. Daher halte ich es für völlig unzweckmäßig über diesen Punkt weiter zu diskutieren, es sei denn, es melden sich hier noch zwanzig weitere Besucher, die auch alle nachweislich vor Ort waren und ihre Meinung dazu Kund tun wollen.

    4. Ich würde mich auf jeden Fall in Christians Position dazu überhaupt nicht äussern, geschweige denn mich rechtfertigen.

  • No Angels Tour

    • guma
    • 21. Mai 2010 um 10:54

    Ein Tipp:

    Das liegt daran, dass auf dieser Erde tätsächlich noch ein paar wenige Exemplare herumlaufen, die nicht alles besser wissen/können, sondern tatsächlich merken, wenn jemand anderes etwas so macht, dass man davon lernen oder zumindest Respekt davor haben kann. :wink:

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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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  • IT For AVs® | Core · Essentials

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