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Beiträge von guma

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • guma
    • 7. Januar 2010 um 17:49
    Zitat von "holger schüller"

    Das einfache mischen einer "Kapelle" wie der Stefan es so schön schreibt geht nach max. 10 Minuten.

    Ich hatte vor ~ 3 Wochen meine ilive-T Premiere. Ich hatte mich so vorbereitet, dass ich mir mit ein bisschen Telefonanleitung von Wolfgang am editor ein Bandfile gebastelt habe, dieses bei Wolfgang an einem Abend überprüft und ergänzt und meinen "Deboingker" mit einer wirklichen Snare dort "eingespielt" habe, um ein Gefühl für die Arbeitsweise von Kompressor und Gate zu bekommen.

    Danach habe ich das file an die Vorortfirma geschickt, die freundlicherweise ihr Festival-Setup darauf weitergestrickt haben. Vorort hat das dann ganz nach meinem Wunsch funktioniert. Das hat zwar länger als 10 Minuten gedauert, allerdings habe ich mich dann auch wirklich gut gefühlt.

  • Rammstein Tour 2009

    • guma
    • 7. Januar 2010 um 13:52

    Ich hoffe, es wird an dieser Stelle für jedermann verständlich, warum ich diese Art von Threads aus dem Praxisboard herausnehme. :wink:

  • Hat jemand Erfahrungen mit AKG C 214

    • guma
    • 6. Januar 2010 um 19:49

    Ich habe diesen über ein Jahr alten Thread nochmals hochgeholt, weil

    1. an diesem Thread sehr schön zu sehen ist, dass es leider neben dem fachlich, sachlichen, interessanten eben leider auch noch einen psychosozialen Aspekt gibt, der wie in diesem Fall durch einen bizarr rechthaberischen Auftritt eines Einzelnen, der nur um das letzte Wort zu haben, sich so lange aufbläst, bis entweder fachlich schwächere nicht mehr mithalten können oder fachlich kompetenten Kollegen einfach die Lust vergangen ist, sich damit auseinander zu setzen und den Thread, der eigentlich längerfristig nützlich wäre, um die "Karriere" eines "neuen" Mikrofons anhand von Nutzererfahrungen zu beobachten, zu Nichte macht.

    2. ich "zwischen den Jahren" endlich die Zeit gefunden habe, zu dem angefragten AKG C214 eigene Hörtests zu machen, die für mich recht aufschlussreich waren. Ich zitiere nochmals die Erfahrung des geschätzten Kollegen 'oton'

    Zitat von "oton"


    Das 214 ist, wie simonspauli schon geschrieben hat, schlicht ein 414 mit Einzelkapsel. Ich habe es vor 2 Wochen das erste Mal in die Finger bekommen und im Studio mal gegen meine 414 B/ULS verglichen, die Mikros klangen sehr ähnlich, das 214 hatte einen Tick mehr Höhen, was aber auch daran liegen kann das meine 414er schon gut 10 Jahre alt sind.

    Diese Erfahrung kann ich jetzt nur bedingt teilen.

    Ich habe das C214 mit einem aktuelleren C414B-XLS, einem C414B-XLII und dem von mir in diesem Thread empfohlenen AT 4033 verglichen. Das XLII habe ich relativ rasch zur Seite gelegt, weil es sich wegen der sehr ausgeprägten Präsenzanhebung eigentlich gar nicht so richtig damit vergleichen lässt. Als Testsignal diente das mir am besten vertraute, die eigene Stimme.

    Zum XLS fand ich den Unterschied sehr viel ausgeprägter als von oton beschrieben. Während das XLS für alle „Inkonstanzen“ eines Großmembranmikros erstaunlich neutral oder ausgeglichen klang, fand ich die von oton ebenfalls benannte Höhenanhebung des C214 sehr auffällig. Darüber hinaus war es in den oberen Mitten deutlich zurückgelegter, und gleichzeitig wärmer in den unteren Mitten sodass das C214 einen sehr schönfärberischen Eindruck hinterlassen hat. Sehr auffällig war dann aber die Sache mit der Rückwärtsdämpfung. Während das XLS wider Erwarten eine bei Doppelmembran im Direktvergleich deutlich ruhigere Rückseite hatte, fiel beim C214 sowohl bei 135° als auch bei 180° eine deutlich geringere Dämpfung im Bereich zwischen 2 und 5 Khz auf, also eben genau dort wo das Mikro von vorne sich so 'zurückgelegt' anhört. Das entspricht auch so in etwa der „Polarschemazeichnung“ des Herstellers ( Polardiagramm im Sinne einer Messung kann man es ja kaum nennen ). Insgesamt finde ich die Gestaltung des Frequenzgangs in Abhängigkeit von der Raumrichtung für ein Großmembranmikrofon ungewöhnlich. Am ehesten lässt es sich als „breite Niere im Präsenzbereich“ also genau dort wo Kleinmembrankondensatomikros ihre Niere besonders gut einhalten, beschreiben.

    Das AT4033 klingt in der Haupteinsprechrichtung, als Einzelmembranniere unerwartet, dem 414 XLS ähnlicher als das C214 !!!. Auf 180° und 135° stellte sich das 4033 ähnlich leise dar wie das 414. Zudem war es, wie ich das von anderen Großmembranen kenne, so, dass Bässe und untere Mitten hinten schlechter bedämpft waren.

    Daraus ziehe ich folgende Schlussfolgerungen:

    1. Dass Einzelmembran-Großmembranmikros immer weniger Tendenz zur Aufweitung der Richtcharakteristik gegen tiefere Frequenzen aufweisen, als ihre Doppelmembrankollegen, kann ich in diesem Fall in der Praxis nicht bestätigt finden. Das würde aber den in diesem http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=75937 Thread versuchten Begründungen widersprechen und nachträglich Tobias Kammerer recht geben. Ich habe jetzt wieder den Eindruck, dass es dafür zumindest keine grundsätzliche Regel gibt, sondern doch eine Designvariable der ‚back plate‘ darstellt.
    2. Das C214 sehe ich in der Praxis nicht so unbedingt wie vom Hersteller angedacht und diesen Sommer auf zwei Festivals so erlebt, als Drum-Overhead, vor allem nicht in einer Arbeitsweise, in der mit den Overheads das ganze Set abgebildet werden soll oder gar in einer Kick + 2 x OH Konstellation. Statt dessen könnte ich es mir wegen der „breiten Niere im Präsenzbereich“ noch am ehesten als Mono-Overhead zusammen mit einer Trommeleinzelabnahme vorstellen. Wofür es mir live eher gefallen würde, wäre das Saxophon. Dort könnte sich der auf Achse zurückgenommene Präsenzbereich klanglich angenehm auswirken und die, für ein GM ungewöhnlich, im lowmid besser kontrollierte Niere im Monitoring helfen.
    3. Als preiswerten Einzelmembran-Allrounder würde ich in dieser Klasse weiter das AT4033 vorziehen, wenn man eine Alternative zu den Kleinmembranen überhaupt möchte.

    Super wäre es wenn es noch weitere Erfahrungsbrichte zum C214 gäbe.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 4. Januar 2010 um 22:04

    Is ja gut jetzt. :D Bei den Stromguitarren waren wir uns ja jetzt alle mal einig, dass wir da keine Acht auf der Bühne haben wollen.

    Wenn jemand noch eine nützliche "Bühnen-Achtanwendung", einfällt, wärs super, damit der Thread nicht in einen sinnlosen "was man mit einer Acht alles lieber nicht auf der Bühne machen soll" Modus abstürzt. Dass es hier den einen oder anderen sinnvollen Denkanstoß gab, wollt ihr doch nicht bestreiten oder ? :wink:

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 4. Januar 2010 um 15:02
    Zitat von "billbo"

    Zur Gitarrenampabnahme: ich habe recht häufig mit den langhaarigen Kollegen zu tun, die auf der Bühne auch heute noch eine (oder gar mehrere) dieser komischen quadratischen Kisten mit den vielen 12“ern drin benutzen. Und da ist das durchaus ein Problem. Da zählt manchmal jedes halbe dB, wenn denn auch das Solo noch einigermaßen ordentlich rübergebracht werden soll; notfalls schneid' ich da schon mal einen Schlitz in die Frontbespannung und stecke das 57er so weit rein bis ich die Pappe spüre (und ziehe dann widerwillig :D einen cm zurück).


    Bist Du sicher, dass Du von den vier 12"ern einen hattest, der auch ging ? :D
    NB: Es soll ja in diesem Forum auch Kollegen geben, ( und ich glaube billibo gehört dazu ) die ein Spässchen vertragen, im Gegensatz zu gewissen anderen Herrschaften, deren Selbstbewußtsein sich so krankhaft aus der Beschallerei nährt, dass dann gleich mit allerlei Gepöbel und Drohgebärdchen aufgefahren wird.

    Zitat von "billbo"

    Eine Acht kann ich mir an dieser Stelle bestenfalls als Audiencemicersatz vorstellen.

    Könnte es möglicherweise sein, dass Du jetzt überlesen hast, dass der Kollege, dem ich so geantwortet habe, das AT4050 in Nierenposition betrieben hat ?

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 4. Januar 2010 um 12:17
    Zitat von "freeze"

    AT4050 hatte ich übrigens auch schon mal als Niere am Amp, klanglich völlig geil, jedoch wirklich (!) problematisch wenn ein Gitarrist sehr leise spielt.

    Ich kenne keine E-Guitarristen, die so leise sind, dass das ein Problem wäre :D:D :D. Äh, und .... dieses ist der 'Acht' Thread.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 4. Januar 2010 um 06:55
    Zitat von "freeze"

    Den Vorteil zur "klassischen" Niere am Gitarrenamp sehe ich momentan noch nicht wirklich.

    Den sehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Wenn der Amp auf der Bühne steht, ist eigentlich jede Amp-Position, auch eine seitliche, ungünstig. Am ehesten würde es noch auf einer "Komplett-inear-Bühne" gehen, aber dann kann man den Amp auch Backstage oder in die Kiste packen. Das mit dem Amp werde ich mir schenken, es sei denn in einer o.g. offstage Situation.

    Was noch eine mögliche sinnvolle Anwendung wäre, wäre das Saxophon. Zum einen klanglich, zum anderen könnte man die Acht dafür problemlos so winkeln, das die Gegenseite in die Luft, der "Schnürring" aber zu den Seiten und in das wedge schaut.
    OT: Schade, dass auch der unbeweglichste Saxer auf der kleinsten Bühne heute ein Clip braucht. Ein PL20 hat auch schon früher besser geklungen, als die meisten Clips. So kommt man leider kaum mal in die Situation, einem Saxophonisten eine Stativlösung mit einer Acht zu "verkaufen".

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 3. Januar 2010 um 15:00

    Wenn der niedrigere output früherer Modelle und/oder die fehlende Robustheit bisher der Hinderungsgrund für den live-Einsatz waren, würde allerdings schon einiges für das teurere AT-Bändchen sprechen, wenn man den "Bändchenklang" haben möchte. Wie immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 3. Januar 2010 um 12:54
    Zitat von "tobias kammerer"

    ...ich beschalle leider auch Wald und Wiesen Punkrockfestivals...

    .... dorthin würde aber auch niemand entweder eine billige aber empfindliche Bändchenacht oder eine robuste aber im Verhältnis zu teure Aktivbändchen- oder Modularkondensatoracht schleppen. Es ging ja nicht darum, dass nun immer und überall eine Acht an den dafür geeigneten Quellen stehen sollte.

    Allerdings halten viele Beschaller unterschiedliche Mikrosets für 'fein und gediegen' oder 'wet and dirty' vor. Das ist ja nichts neues oder besonderes.

    Für erste Versuche mit einer Acht in einer sagen wir mal "wechselnden" Umgebung ist das Audio Technica AT2050 eine sehr robuste Lösung. Es ist kleiner und mit 239,- € t.VK nochmals 50,- bis 70,- € billiger als ein Rode NT2A.

  • Excalibur

    • guma
    • 2. Januar 2010 um 23:01

    Da die Spalte Historie auf der website fehlt, sie die Frage erlaubt, welchen Ursprungs dies putzige Firmchen nun ist ?

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 2. Januar 2010 um 22:05
    Zitat von "tobias kammerer"


    ich denke, daß Vieles, was man live nicht tun soll, einfach daher kommt, daß man sein Hirn stärker nutzen muß.


    Das sollte man immer ..... auch wenns schwer fällt. :D

    Zitat von "tobias kammerer"

    Hi Hat ist gerade nicht wichtig, mein Gesangsmikro ist mir gerade runtergefallen, also nimm ich mal das da...


    ...das ist jetzt aber wirklich mal ne extrem lebensnahe Situaion ! :D

    Zitat von "tobias kammerer"

    Ich beschalle sehr viel Oberliga Jazz und Klassik, da stolpert man komischerweise leichter mal über Mikrofonexperimente ?????

    ...dann sind die o.g. Gefahren für Dich ja eher hypothetischer Natur :D

  • wozu taugt der uralt klassiker SM57 noch so alles?

    • guma
    • 1. Januar 2010 um 17:10

    für unverbesserliche SM57 Fans gibt es jetzt dieses nette Produkt:

    http://www.granelliaudiolabs.com/information.html

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 1. Januar 2010 um 16:12
    Zitat von "Elias"

    Wie sind eure Erfahrungen, wenn ihr in den Kanal rein hört was das übersprechen anbelangt ?

    Aus diesem Thread:

    Zitat von "guma"

    Die 'Acht' war beim PFLen tatsächlich eher ein Vorteil. Ich konnte vor allem verblüffend wenig Snare hören.

    PFL = pre fader listen = vor dem fader hören

    zum Thema "enge" und "breite" Richtcharakteristiken empfehle ich Dir diesen Thread.

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=77374&p=641647&hilit=enge+Niere#p641647

  • gl2800 oder gb4?

    • guma
    • 1. Januar 2010 um 12:12

    Unabhängig von allen Argumenten für Digitalpulte ist es umgekehrt immer noch so, dass es nur wenige Anwendungen gibt, bei denen es unbedingt ein Digitalpult sein muß.

    Bei der angedachten Applikation würde ich wegen der Auxe ebenfalls für den GL2800 plädieren. Obs da wirklich sonst qualitative Unterschiede gibt, kann ich nicht sagen. Eine Methode die sich bewährt hat, ist in einem Laden meines Vertrauens nicht nur die Verkäufer nach Rückläufern, sondern auch die Werkstatt zu fragen.

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 31. Dezember 2009 um 13:36
    Zitat von "sascha-kohl"

    ... Strässer (irgendwas)

    Was ist ein Strässer ( irgendwas ) ? Meinst Du ein Beyer Strässer, ein Haun/MBHO Strässer, oder ein Schoeps Strässer ( irgendwas ) ??? ... oder wolltest Du es in Deiner Aufzählung vielleicht lieber weggelassen haben ? :D

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 31. Dezember 2009 um 13:27
    Zitat von "tamtürk müslümanlar"


    Ich selbst verfüge über einige M 130 und M 160 und war der Erste, der sich vor 18 Jahren wagte, den Four Tops M 500 vor die Nase zu setzen.

    @ tamtürk
    Das M 500 war in den 70ern und frühen 80ern ein sehr gängiges Mikrofon im Bereich Schlager und seichte Unterhaltung, also nichts Ungewöhnliches.
    Super wäre es, wenn Du detailiert beschreiben könntest, was Du mit 'einigen M 130' machst, und wie Du sie genau einsetzt.

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 29. Dezember 2009 um 19:14

    Hier noch ein paar Ansichten zur Preisgestaltung des AT4081:

    Ich finde das Preisniveau äusserst klug gewählt. Ich denke schon, dass es da eine klare Vorgabe an die Entwickler gab, die nicht überschritten werden sollte. Das finde ich auch völlig in Ordnung. Der Straßenpreis wird sich etwa bei dem des KM184 einpendeln. Wer also kein Geld für ein KM184 ausgeben will, wird auch keins für ein AT 4081 ausgeben. Das hat auch erst mal nichts mit der Frage Bändchen oder Kondensator zu tun. Trotzdem entsteht ein neuer Markt von Leuten, denen ein aktives Royer bisher zu teuer war, oder die wie ich nach einer robusteren Alternative für die Bühne suchen oder die sich in dieser neuen Preisregion zum ordentlichen Kleinmembrankondensator noch eine klangliche Variante leisten wollen.

    Eine Suche nach der maximalen Klangneutralität finde ich in dieser Preisklasse ebenfalls nicht so ganz richtig platziert. Ein mbho mbp648 mit k200n ( gutes, bezahlbares KM, angeblich das Schoeps für Arme ) ist für mich ebensowenig "klangneutral" wie ein gutes Bändchen. Eigene Vergleiche Schoeps/mbho, die mir schon mit meiner eigenen Stimme eine klare Antwort geben, in der das genannte 648 mit der Nierenkapsel vergleichsweise 'hohl' klingt, haben das für mich geklärt. ( bitte, meine persönliche Meinung ) Der Maßstab Klangneutralität kostet einfach mehr Geld. Was ich damit sagen will: Für Leute, für deren Geldbeutel das MC930 ( auch ein prima Mikrofon ) das höchste der Gefühle ist, stellt sich die Frage nicht und für Puristen, die für ihren Job die Neutralität eines Schoeps brauchen auch nicht.

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 29. Dezember 2009 um 14:48

    Ja, es ist nicht ganz einfach zu lesen, wer sich aber mit mir darüber auseinandersetzen möchte, sollte es tun.

    In den PDFs sind übrigens jede Menge sehr aufschlussreiche Zeichnungen ?! Die besten Abbildungen sind im letzen der von Christian eingestellten PDF-links. Lustigerweise kann man aber schon auf der ersten kleinen Skizze im ersten pdf einen der Tricks erkennen, wenn man sich mit dem Innenleben von Bändchen ein bisschen auskennt. :wink: Nach Betrachtung der Patentblätter bin sehr zuversichtlich, dass diese aktiven Bändchen auch Verleihbetrieb ( ich meine jetzt nicht irgend einen Indieschuppen mit geregelter Bierdusche, in den ich auch kein gleichwertiges Kondensatormikro schleppen würde :wink: ) problemlos mitmachen.

    Was ich noch in der Sache beitragen kann aber vergessen hatte zu erwähnen:

    Ich besitze seit ungefähr 1 1/2 Jahren zwei M160 Bändchen, von denen ich eines fabrikneu gekauft habe und das andere etwa 18 Jahre alt und mit schon ganz erheblicher "Geschichte" :-D. Was soll ich sagen: sie klingen gleich und ich setze sie mit wachsender Begeisterung und ohne Probleme live ein. Das Doppelbändchen des M160 ist unter den passiven Bändchen die Konstruktion mit dem höchsten Wirkungsgrad. In der Praxis ist das so, dass das M160 etwa ähnliche Verstärkungen braucht wie ein ordentliches Tauchspulenmikro. Damit ist das Rauschen, wohlgemerkt des Pultvorverstärkers ähnlich "bedeutend" für live-Anwendungen wie für andere dynamische Mikros auch. Selbst für Quellen wie Flügel, bei denen ich sie ebenfalls mehrfach eingesetzt habe, spielt das Rauschen in der Beschallung keine Rolle. Sehr angenehm ist mir allerdings Klang und Rükkkopplungsunempfindlichkeit in dieser Anwendung aufgefallen. Dass ich diese Mikros nicht in dem üblichen Rockfestivalbetrieb einbaue, liegt übrigens mehr am Misstrauen gegenüber der alten Beyer-Korbbauweise. Meinen M69 und M88 ist vor der TG Ära regelmäßig die vordere Korbhälfte weggeflogen, allerdings hat mir Beyer und dafür bin ich heute noch dankbar, für bezahlbares Geld an die alten Mikros einen TG-Korb gebaut.

    Wie ist das jetzt mit den üblichen Vorurteilen gegen Bändchen ????

    Ich erwarte, dass hier ausschließlich in der Sache weiterdiskutiert wird.

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 29. Dezember 2009 um 12:33

    Genau das finde ich eben auch sehr schade. Ich wünsche mir dringend konstruktive Diskussionen und mehr Respekt vor Leuten, die Sachen real ausprobieren und ihre Erfahrungen hier kund tun.

    Es ist dem geschriebenen Wort nicht anders als mit Musik:

    Laut und viel ist nicht per se richtig, führt nicht zwangsweise zum besten Ergebinis und vor allem nicht zum größten Respekt der Leser.

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 29. Dezember 2009 um 07:32
    Zitat von "christopher hafer"


    Mit anderen Worten: Kollegen, die hier widersprechen
    - sind nicht Erfahren genug um hier mitreden zu können
    - stellen generell minderwertiges Equipment zur Verfügung bzw.
    - haben und wollen kein gutes Equipment
    - sind (vermutlich) überhaupt nicht in der Lage, Unterschiede zu hören oder gar zu wollen, weil ihnen "bessere" Qualität ein Dorn im Auge ist (dies ist wahrscheinlich der übliche Fall...).

    Schön, wenn man sich einig ist überhaupt erst gar nicht SACHLICH diskutieren zu wollen.

    Ok, bis hierhin ist die Psychopathologie schon hinreichend selbst dargestellt und bedarf keiner weiteren Erläuterung.

    Zitat von "christopher hafer"


    .......wer dies übersieht hat entweder einen schleichenden Qualitätsverlust zu befürchten oder regelmäßig sehr teure Kapselerneuerungen!
    Dass das AT4081 hier besser wegkommt glaube ich einfach nicht, denn die "äußere" mechanische Qualität ändert wenig am anfälligen Grundprinzip des Wandlers.


    Zitat von "christopher hafer"


    Dazu kommt bei der klassischen passiven Variante (z.B. M160) ein sehr geringer Ausgangspegel, der in Kombination mit leisen Signalquellen (z.B. Piano) schnell zu einem Problem werden kann.

    Schön, auch hier wieder das übliche Gepoltere mit dem Halbwissen von vorgestern.

    1. Schon mal darüber nachgedacht, wofür die vielen Patente für das At 4081 vergeben worden sind ? Ich diskutiere gerne weiter mit Leuten, die bereit sind, sich zu informieren, bevor sie sich in die Tabakspfeifenmanier zurücklehnen.

    2. Das M160 ist nun mal gerade das schlechteste Beispiel für den schlechten Wirkungsgrad des Prinzips. Auch darüber bitte mal stille Einkehr.

    3. Schon mal darüber nachgedacht, wie der Wirkungsgrad einer Kondensatorkapsel ohne den dazugehörigen Vorverstärker/Impedanzwandler ist ? Wieso also nicht dem Bändchen einen Vorverstärker spendieren, was ROYER ja schon vorgemacht hat ?

    Irgendwie ist seit Harry Olson ja doch schon ein bisschen Zeit vergangen !

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    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

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