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Beiträge von guma

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 28. Dezember 2009 um 16:18

    Ich würde mal so sagen:

    Es gibt in der Veranstaltungstechnik tatsächlich Menschen, die ihre Logistik, ihr Material und ihren Umgang mit Veranstaltern und Künstlern so im Griff haben, dass sie es sich leisten können, hier über nette Dinge wie Bändchenmikrofone zu plaudern. Ich würde 'wora' als 100% Erwerbsprofi aus eigener Erfahrung dazu zählen.

    Wer allerdings so gestrickt ist, dass seine Laufbahn über das Stadium des steten sich aufreibens an den drei o.g. Faktoren nicht hinausgekommen ist, dem mag in diesem täglichen Kampf mit den "wahren Problemen" tatsächlich das Thema 'Bändchen' wie ein Pippifax vorkommen. Ich muss einräumen, dass Sozialisationsdefizite und in deren Folge Kommunikationsdefizite zu den häufigsten Fehlerquellen in der Veranstaltungstechnik gehören ( neues Seminarthema ??? ) und ein sicher bedeutenderes Diskussionsthema abgeben würden als Bändchenmikrofone allerdings muß ich auch hier den Kollegen Tepfer und Radtke aus eigener Erfahrung ein perfektes Zeugnis ausstellen.

    Übrigens erhalten weder Kollege Tepfer noch Kollege Radtke noch ich Provisionen vom deutschen Vertrieb. Wir sind daher frei von "PR-Bemühungen".

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 28. Dezember 2009 um 13:46
    Zitat von "tamtürk müslümanlar"


    Uihhh, da kann ich natürlich nicht mithalten. Bei meiner größten VA wurde einem Jungen die Vorhaut abgeschnitten und da hab ich gerade so 120 Pax satt bekommen und du denkst wirklich Monacor hat soviel 4" Pappen auf Lager, damit bei Rock auf 300m noch was ankommt ?

    Kann es sein, dass Tamtürks Beschallungswelt und woras Beschallungswelt einfach nur sehr wenig miteinander zu tun haben und es daher möglicherweise sinnlos ist, über Sinn und Unsinn der Anwendung eines solchen Bändchenmikrofons zu streiten ???

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • guma
    • 27. Dezember 2009 um 13:39

    So ich hatte ( Dank an wora ) das 4081 jetzt auch für einen live-Test. Leider stressiger Job, sodaß ich keine Vergleiche mit anderen Mikros anstellen und keine verschiedenen Quellen ausprobieren konnte. Das Mikro macht einen sehr robusten Eindruck. Ich gehe davon aus, dass es das robusteste Bändchen darstellt, das jemals gebaut wurde.
    Ich habe es ebenfalls an der Hihat eingesetzt. Zunächst hatte ich beim Soundcheck den Eindruck: "Das kann ein gutes ( ab KM184 aufwärts ) Kondensatormikro auch !" ( wie gesagt, leider kein direkter Vergleich ) Während des Konzerts stellte sich das für mich allerdings etwas anders dar: In lauter Umgebung habe ich selbst mit guten Mittelklasse-Kleinmembrankondensatormikros öfter das Problem, dass die Hihat entweder im Mix zu leise oder sofort sehr schrill ist, was sich mir dem EQ nur sehr begrenzt verbessern lässt. Eigentlich hielt ich das bisher für 'fact of life' ( z.B. 1,5" oder 2" Treiber :wink: ) Mit dem 4081 hatte ich jedoch gerade bei lauten, vollgepackten Songs plötzlich eine gut hörbare und trotzdem sehr seidige Hihat ! Die 'Acht' war beim PFLen tatsächlich eher ein Vorteil. Ich konnte vor allem verblüffend wenig Snare hören. Allerdings fehlt auch hier ein AB-Vergleich.
    Wie gesagt: Ein direkter Vergleich mit CMC5/MK40, meine bisher am besten klingende Variante steht noch aus.

    Zitat von "tobias kammerer"

    Das vor dem Gitarrenamp sollte hoffentlich ein Scherz sein.

    Das glaube ich nicht. Mach Dich mal schlau, wofür die Royer ( auch live ! ) so alles eingesetzt werden.

  • Yamaha Studio Manager für I-Phone

    • guma
    • 25. Dezember 2009 um 17:38

    Es gab doch schon mal was für einen palm, das Be-Mix. Ist aber irgendie schon wieder platt. Weiß jemand, was daraus geworden ist ?

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 25. Dezember 2009 um 12:48

    Hier noch ein paar Vorschläge für eigene Versuche:

    Neben den bisher genannten Anwendungen Hihat und Flügel/Klavier kämem noch in Frage:

    - Overhead, Beckennahabnahme, Drumminimalmikrofonie
    - E-Gitarre in einer dafür günstigen Amp-Aufstellung
    - Percussion
    - Chor und Orchestermikrofonie in geschickter Platzierung

    Mikros: für erste Versuche muß es nicht gleich ein Royer ( billigste Ausführung 121 passiv 1158,- ) oder Shure KSM313 ( ehemals Crowley&Tripp Naked Eye, gleiche Preisklasse ) sein :D :wink:

    Für AKG SE300B Nutzer gibts die CK94
    Für NT2A oder 414 Nutzer gibts die Umschaltoption obwohl Großmembranen Achten nicht ganz so perfekt im Einhalten der Acht sind.
    Beyer M130 ( wenn's auf der Bühne nicht ganz so grobschlächtig zugeht )
    Das AT 4081 ist als "ROYER-Killer" in der aktiven Ausführung als ausserordentlich preiswert zu betrachten, auch wenns natürlich absolut gesehen ein Haufen Geld ist.
    Was mir immer noch fehlt, sind Erfahrungen mit preiswerten China-Bändchen. Hier könnte man ab 79,- € eine Acht bekommen, allerdings gibts da das Problem Ribbon-Sag ( Durchhängen des Bändchens ) was entweder durch Umtauschaktionen ( :D ) oder auch selbst mit etwas Fingerspitzengefühl in den Griff zu bekommen ist.

    Ich hoffe immer noch auf Erfahrungsberichte mit den Chinabändchen ! ( ... oder muß mal eins zu Silvester bestellen ( ... ist ja ein Chinaböller :D:D ))

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • guma
    • 24. Dezember 2009 um 16:49

    Ich hatte das Thema schonmal irgendwo als Nebenschauplatz. Das Erscheinen des AT4081 als ausgesprochen live taugliches Bändchen nehme ich gerne als Anlaß einige Vorurteile und Fehllenkungen abzuarbeiten.

    In verschiedenen 'Standardwerken' kann man lesen, das die Anwendung der Acht-Charakteristik, des sog. offenen Gradientenempfängers, live nicht üblich ( was wohl wahr ist ) oder nicht sinnvoll ist, b.z.w. es keine Anwendungen gäbe ( was ich entschieden bestreite und auch gerne den Gegenbeweis antrete ). Ich bin der Überzeugung, das auch hier mal wieder unreflektiert abgeschrieben wird oder ( genau so schlimm ) ein gewohnheitsmäßiges Verhalten in Nachhinein versuchsweise begründet wird, was beim genauen Hinschauen eigentlich nicht haltbar ist.

    Folgende Denkanstösse für eine angeregte Diskussion:

    1. Die Acht ist die vom Frequenzgang unabhängigste Richtcharakteristik, d.h. sie wird über das Hörspektrum am konstantesten eingehalten. Diese Konstanz als solche führt zu einer ausgesprochenen Rückkopplungsunanfälligkeit.

    2. Wird die Acht für nicht spiegelsymmetrische Quellen so eingesetzt, dass der vom Schallereignis abgewandte Anteil ins "Leere" also z.B. in den Himmel zeigt, ergibt sich für die zwei anderen Raumachsen eine nahezu perfekte 360° Auslöschung. ( Beispiel die im aktuellen AT4081-Thread genannte Hihat-Anwendung. Hier liegt sowohl das restliche Drumset als auch die restliche Bühne im maximalen "Auslöschungsradius" der Acht ).

    3. Das einzige reale Argument das früher gegen einen Liveeinsatz von Achten sprach, war der hohe Preis ( z.B. der der KM120 oder der MK8 Kapsel ) Verschiedene Modelle in Bändchentechnik sind aber inzwischen zu einem akzeptablen Preis zu haben und klingen richtig gut. ( eigentlich bedauerlich, dass das gute alte M130 nicht mehr Beachtung in Beschallerkreisen gefunden hat, was wohl auch an der wenig robusten Ausführung des Korbes gelegen haben mag )

  • wozu taugt der uralt klassiker SM57 noch so alles?

    • guma
    • 24. Dezember 2009 um 11:20
    Zitat von "christian götz"


    @ guma: du lässt deine 57er lieber in der schublade? darf man mal nachfragen warum bzw. was du sonst so an gitarre, snare oder percussions benutzt? rein interesse halber... ich überlege gerade ob ich nicht mal ein beyerdynamic m201 an der snare probieren soll. kann jemand dazu oder zum beyer was genaueres sagen?

    Ich persönlich ziehe an der Snare ein Audix D3 ( klingt etwas dunkler aber passt perfekt zusammen mit den 'Teppichhöhen' eines Snare-Bottom Mikros ) oder D1 oder Sennheiser e905 ( Präsenzanhebung mit einem gutmütigen "plateau", die sich über den EQ nach Wunsch formen lässt ) vor. Diese Mikros finde ich sowohl mechanisch in Bauform, Größe, Schwingungsdämpfung und Robustheit als auch elektroakustisch als auch subjektiv klanglich besser.

    Das M201 ist ein tolles Mikro. An der Snare ist es ( zusammen mit der nahbesprechungskompensierten "gestutzten" Version M420, die leider nicht mehr gebaut wird ) entweder eine Alternative für einen eher hellen Sound oder ein sehr günstiges tolles Snare Bottom Mikro.

    Ich sehe keinen plausiblen Grund, für Top und Bottom das gleiche Mikro zu verwenden. Ganz im Gegenteil.

    Ich habe über mein "Verhältnis" zum sm57 schon sehr viel geschrieben und mag mich nicht ständig wiederholen. Für die Abnahme von percussion ( z.B. Congas ) ziehe ich inzwischen ein AKG C391 ( oder C393 ) mit -10dB Vordämpfung vor. Das geht viel lauter ( ich kann mich an manigfaltige, klägliche Versuche von mir und vielen Kollegen erinnern, mit viel Geschraube aus einem sm57 vor dem ersten Gejaule eine hörbare Conga zu erzeugen ), ist durchsetzungsfähiger und macht definitiv weniger Übersprechen auf einer vollgestellten Bühne. Für Gitarre gibts schon etliche Beiträge von mir.

    Bitte für ältere Threads auch mal die alternative Suchfunktion in google site:paforum.de suchbegriff eingeben. Dort findest Du z.B. http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=65525
    Viel Spaß beim Lesen.

  • wozu taugt der uralt klassiker SM57 noch so alles?

    • guma
    • 23. Dezember 2009 um 15:01

    Ich habe 6 Stück SM57.

    Meine Lieblingsanwendung: in der Schublade lassen.
    Mein sozialverträgliches Bedienkonzept: komentarloses Rausholen auf Verlangen.

  • Beta 98 D/S für Hihat ?

    • guma
    • 22. Dezember 2009 um 22:21

    Äh, nur dass ich hier nicht mißverstanden werde:

    Schräg finde ich bei drei Mikros die Variante Kick + Snare + OH ( es sei denn es gibt keine Toms :D ) und plausibel finde ich die Snare für die FX-Send-Nummer.

    HH von unten finde ich nicht so prickelnd und ein Clip direkt an der HH-Maschine braucht eine sehr gute mechanische Entkopplung.

    .... äh ja, es ging ja um eine Stativsparvariante und in Folge um eine Mikrofonie mit wenigen Mikros und nicht darum, wie man am besten einen Clubsound hinbekommt. ( Wobei auch der Begriff "Club" sehr dehnbar ist :D )
    Wie sich der eine oder andere erinnert, brauche ich selbst im Club für den richtigen attack sogar zwei Mikros an der Snare. :D :wink: :D
    ( die brauchen, ( D3 mit D-vice + z.B. ATM350 von unten ) wenns ein muß, gar kein Stativ ! :D

  • Beta 98 D/S für Hihat ?

    • guma
    • 22. Dezember 2009 um 12:56

    Jetzt haben sich meine Ergänzungen zu meinem vorherigen Beitrag mit Deinem neuen post überschnitten :( Bitte nochmal nachlesen.

    Zitat von "marce"

    ....da ich die OHs ja zwingend brauche, um das Schlagzeug in Ansätzen nach vorne zu bekommen....


    Das verstehe ich nicht.

    Das "Haupt und Stütz" - Ding aus dem Studio würde ich für die Club-Situation einfach mal mental streichen. Eine Clubbühne ist einfach keine isolierte Drumaufnahmesituation und ein Studio hat nicht den nächsten plärrenden Lautsprecher in 1m ( Drummonitor ) oder 4-5-m ( PA ) Entfernung. Dafür sehe ich das eine OH nur noch als Störsignalempfänger und "Interferenziator" Dann lieber eine reine "Trommelmikrofonie mit 4 Mikros" wie oben genannt.

  • Beta 98 D/S für Hihat ?

    • guma
    • 22. Dezember 2009 um 12:24
    Zitat von "marce"

    ....Außerdem gibt's dann meist weniger Ärger mit dem Schlagzeugmonitor als bei einer Kick-2xOH-Mikrofonierung....

    OK, wenn der Schlagzeuger die Snare auf den Monitor wünscht ( was im Club ja auch schon ganz schön schräg ist, aber bitte, jeder darf den Weg seiner Selbstzerstörung selbst wählen wir sind da ja nur Erfüllungsgehilfen :D:D:D ) sehe ich das völlig ein. :wink:

    Klanglich ziehe ich persönlich, wenn die Mikros reduziert werden müssen, entweder Kick + pseudoAB oder die von wora mal vorgeschlagene 2 Mikro Methode 'Kick + Acht' vor, wobei die Acht schon ziemlich ins set hineingebaut werden muß ( also nicht OH !! ). Was im kleinen Club wirklich nicht funktioniert, ist, wenn das AB wie im Studio weit über dem Set trohnt. Wenn der Drummer sehr laut Becken spielt, gibts als Clubvariante ja auch noch die 4 Mikro Methode ( Kick + Snare + 2xToms ohne OH ) :wink:

  • Beta 98 D/S für Hihat ?

    • guma
    • 22. Dezember 2009 um 12:05
    Zitat von "marce"

    würde ich auch mal versuchen - kleiner Keller und kleine Bühne klingt nach Kick-Snare-OH-Mikrofonierung...

    ist zwar schon ein bisschen OT, aber kann mir jemand einen plausiblen Grund nennen, warum man live in einer 'drei-Mikro-Anordnung' ausgrechnet der Snare ein extra Mikro spendiert, statt Kick + 'pseudo-AB' ??? Ok wenn der Schlagzeuger nicht anders kann, als die Becken zu dreschen und die Snare zu streicheln :D:D . Aber mal im Ernst: Bei guten Schlagzeugern sollte das mit der Auswahl der Mikros, der Richtcharakteristik und Positionierung zu erschlagen sein ?

  • Soundcraft GB-Pultausgänge

    • guma
    • 22. Dezember 2009 um 11:54

    Jawoll, wegen dem "impedance balanced" würde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen. Natürlich ist die CMRR etwas schlechter als bei einer Schaltung mit Differenzverstärker oder Übertrager, was allerdings in 98,5 % der Fälle bei line Pegel keine praktische Rolle spielt. Allerdings fällt dafür ( wie billbo schon sagte ) die Verzerrung durch den Übertrager oder den Differenzverstärker weg, ( die ebenfalls kaum eine Rolle spielt :wink: ).

    Auf jeden Fall war der Stereo Master Out meines ersten Soundcraft 1S vor ( im Januar sind es genau ) 32 Jahren ebenfalls 'impedance matched' und ich kann mich nicht entsinnen, das es bei Anschluß an einen symmetrischen Eingang einer Weiche mit 50m Core dazwischen je ein Brummproblem auf dem Output gegeben hätte. :wink:

  • Merkwürdige Bassverteilung bei einem Tanzereignis

    • guma
    • 21. Dezember 2009 um 12:13

    Ich habe mir erlaubt, dieses Thema abzukoppeln.

    Für eine vernünftige Analyse dieses Hörerlebnisses braucht man tatsächlich mehr Details und präzisere Angaben. Man kann allerdings erahnen, das es Folge von nicht sachgemäßer Anordnung war.

  • A&H ILive FOH+LS9 Monitorlösung

    • guma
    • 20. Dezember 2009 um 12:52
    Zitat von "rockline"

    Mach doch einfach einen passiven Y-Split - fertig. Ich würde den zusätzlichen Abgang zum LS9 direkt an die XLR Buchsen in diesem A&H Stagebox-Kasten anlöten.

    ... aber für Nichtelektroniker erst wenn die Garantiezeit um ist. :D

  • Behringer, Midas und Klark Teknik unter einem Dach

    • guma
    • 20. Dezember 2009 um 12:44
    Zitat von "rockline"


    Sollte es in absehbarer Zeit ein 48 Kanal Digitalpult mit 2 bis 3 TFT für runde 5000.- geben


    Bis hier hin super, vor allem "2-3 TFT" !!! ( super OT: Ihr dürft mich jetzt alle prügeln, aber auf den zweiten Blick würde ich inzwischen, statt dem riesigen "channel Strip" des großen ilive-T, dessen Verhältnis "Informationsgehalt zu Platzbedarf" ich sehr bescheiden finde, zwei weitere Schirme mit einer wirklich guten Grafik und ein paar gut platzierten Tastern und encodern darunter auf dem selben Platz sehr viel besser finden. )

    Zitat von "rockline"


    sollte dies doch jeden freuen. Eins ist sicher: Behringer könnte das bauen!


    Das Problem finde ich dabei weiter, dass es die Chinesen bauen. Das macht vor allem Herrn Behringer glücklich, und unsere Freude über den netten Preis halte ich weiter genau wie bei allen anderen Herstellern, die in China bauen lassen, für extrem kurzsichtig.

  • Welcher Eventide Harmonizer

    • guma
    • 19. Dezember 2009 um 10:36

    Für den typischen eventide "Micropitch-Sound" ( leicht seitendifferentes Delay + eine Seite leicht nach oben die andere leicht nach unten verstimmt ) genügt das älteste und einfachste Modell ( H3000, gelbe Tasten ) Der Hall der alten Geräte ( vor DSP 4000 ) ist sehr "technisch" und sie haben keine digitale Schnittstelle. Alle älteren H3000 lassen sich in spätere ( S/B/SE H3500 ) upgraden, allerdings müssen sie für die Hilfe des deutschen Vertriebs auch wirklich über den selben gekauft worden sein !!! sonst zahlt man vor dem support erst mal einen satten "Aufschlag" für den Grauimport.

    Ein modernes Gerät mit genügend Rechenleistung für einen natürlich klingenden Hall und allen gewünschten Schnittstellen für einen Betrieb in einer digitalen Umgebung ist der eclipse. ( 1HE ) Für live braucht es keines der neuen großen Geräte.

    "riderfest" ist auch die älteste H3000-Mühle aus den 80-ern, denn 1. können 90% der Leute, die so ein Gerät auf den rider schreiben, eh nicht damit umgehen und die anderen 10% machen darauf einen einzelnen Spezialeffekt, der auch mit der frühesten und kleinsten Ausbaustufe geht.

    Ich selbst habe einen Ur..H3000, der noch regelmässig im Dry-Hire ist und da gabs noch nie die Anforderung für eine höhere Ausbaustufe. Für meine eigenen Mischereien habe ich einen eclipse, den ich super finde.

  • Behringer, Midas und Klark Teknik unter einem Dach

    • guma
    • 10. Dezember 2009 um 12:40

    ... allerdings waren die Entwicklungskosten für den XL3 sicher deutlich geringer. :D:D:D

  • Namm show 2010 - ANGST!!!

    • guma
    • 9. Dezember 2009 um 09:28
    Zitat von "Tobias Niedenthal"

    Wir haben das PSSO FG auf der PLASA '06 bzw. der PL&S '07 vorgestellt. Die Auslieferung verzögerte sich aufgrund neuer Richtlinien (RoHS) dann allerdings auf Ende 2008.

    Auch andere, hier im Thread genannte Firmen haben sich an diesen Richtlinien bekanntlich (fast) die Zähne ausgebissen... :D

    Wenn noch Fragen zum Pult, dann fragen... :)


    Gruß aus Würzburg

    Der Preis ist nach dem Behringer-Venice aber nicht mehr so ganz "marktgerecht", oder ?

  • Behringer, Midas und Klark Teknik unter einem Dach

    • guma
    • 9. Dezember 2009 um 09:22

    Das Bedauerlichste daran wäre wohl, wenn das, wie so oft, zu einer Verlagerung von Arbeitsplätzen nach China führen würde. Ich meine, Herr B. wäre in dem Alter, in dem man sich nach dem Erfolgsrausch auch mal über das Thema 'Unternehmerverantwortung' Gedanken machen könnte. Aber die Triebfeder für diese Art von Einverleibung hat mit Sicherheit auch schon die passende moralische Absolution im Gepäck.

    Wie schön wäre es, wenn ich mich irren würde. :roll:

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