Und, weil es eigentlich auch hier hineingehört, aus einem anderen Thread:
Zitat von "wurzlsound"
Was ich eigentlich mit meiner Aussage bezwecken wollte ist:
Gitarre sollte mit jedem Mikro gehen und zwar ohne Schnickschnack.
Das hat ja überhaupt niemand bezweifelt. Genau wie man eben mit einem SM58 unter sinnvoller Nutzung des Naheffekts und der Präsenzanhebung einen erträglichen Bassdrumsound machen kann. In meinen Anfangszeiten, als die Auswahl an bezahlbaren Mikros noch klein war, war es üblich ( und von den Herren Zierenberg und Pawera, die die ersten Praxisnahen Bücher schrieben auch so empfohlen ), das "Mikro was übrigbleibt" vor den Gitarrenamp als unkritischste Quelle zu stellen. Es gibt logischerweise keinen zwingenden Erfordernisse für die Auswahl ausser dem Grenzschalldruck, also beispielsweise nicht wie: "Mit welchem Mikrofon wird ein leises akustisches Insrument am lautesten ?". Das war in meinem Fall ein Shure 515SB, ein Dosenöffner sozusagen. :wink: Das gilt natürlich für ein begrenztes Budget uneingeschränkt weiter. Wenn man allerdings mit den Ohren an die Sache geht, kann man es natürlich völlig anders machen und die Unterschiede sind groß. Das ändert ja nichts daran, dass es der künstlerischen Freiheit belassen bleibt, für einen gewünschten Schrottsound auch ein entssprechendes Mikro zu verwenden.