Soundcraft 800B
Bin mir nicht mehr sicher ob da der Pre nicht auch TL072 war oder schon ein NE5532, zumindest gab es Modifikationen damit.
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Bin mir nicht mehr sicher ob da der Pre nicht auch TL072 war oder schon ein NE5532, zumindest gab es Modifikationen damit.
So ich habe jetzt mal das manual durchforstet:
Ich finde das Pult für Digitaleinsteiger, für Bands mit recording-Ambitionen und für Leute, die auf den problemlosen Betrieb von vorhandenem externen Fx oder insert Gerät nicht verzichten wollen, wirklich nicht übel. Es ist irgendwie näher am Analogen als ein 01v., der die direkte Alterative darstellt aber ohne Erweiterung ja nur 12 Mic-Kanäle hat. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass ein bisheriger GL2200 Benutzer und 01v-Hasser an diesem Ding Spass hat.
Was ich so ein bischen zweischneidig finde, ist das sehr starre routing. Das ist zwar für den Einsteiger zunächst eher ein Vorteil, weil man sich da nicht so leicht verirrt, aber dass die auxe nur pre allem, also auch pre EQ oder post allem schaltbar sind, finde ich z.B. nicht so prickelnd.
Auch schade, aber wegen der wirklich gelungen übersichtlichen Bedienoberfläche auch verzichtbar, ist der fehlende Editor als Darstellungserweiterung.
@ jim
Ich finde den für die, verglichen mit den Mitbewerbern opulente hardware Ausstattung ( viele encoder, viele beleuchtete, farbcodierte Taster ) und das implementierte Multitrackrecording nicht teuer. Wenn die erste Chinagurke für unter 1000 € auftaucht, wirst Du den Unterschied merken können.
Mensch Wora, der liebe niggles spricht doch von Leuten. die gar keinen Inhalt haben. ![]()
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Zitat von "Sascha-Kohl"Ganz ehrlich, wer es sich heute noch leisten kann Digitalpulte abzulehnen, der hats entweder geschafft, oder bald keinen Job mehr.
Das war jetzt ausnahmsweise gerade mal nicht das Thema.
Zitat von "Sascha-Kohl"Bei mir läuft das folgendermassen, Pult wird laut Rider vorbeschriftet und konfiguriert, Gains, EQs etc. bleiben genau da wo sie sind, Routing (Subgruppen, DCAs etc.) nur wenns im Rider steht, ansonsten gar nix.
Genauso will ich das auch haben, ich will keine vorentzerrten, eingepfiffenen Monitore haben, die ein freundlicher Mitarbeiter mit nem 58er totgezogen hat.
Ich will das mit meinen Mikros selber machen, dann weiss ich was ich hab.
Und seid bitte nicht sauer, wenn ich euch treffe und erstmal die EQs flat mache
Bishierher einverstanden. Aber:
Zitat von "Sascha-Kohl"(ohne es gehört zu haben).
Das ist eine Form von Arroganz, die zu einem bestimmten Stadium tonkutscherischen Schaffens gehört, das bei manchen Zeitgenossen dann folgt, wenn sie das Gefühl haben, was zu wissen und das dahingehend fehlinterpretieren schon alles zu wissen oder noch schlimmer: alles besser zu wissen.
Es gibt nicht wenige Situationen im richtigen Leben, in denen Du darauf angewiesen bist, erfahrenen Leuten zu vertrauen, weil für ein komplett neues Monitor-Eq-ing einfach keine Zeit ist. Da nützt auch das beste Digitalpult nichts, weil die Monitor-EQ-Presets vom letzten Job meist nichts nützen :-D. Dann hört man sich die benötigten Wege erst mal an, bevor man sie platt macht und beschränkt sich darauf, nur dort was zu ändern, wo die Quelle nicht zur Vorarbeit passt. Das spart Zeit. Du kannst im Zeitalter speicherbarer EQs oder Pulte zwar keinen Monitormann mehr damit ärgern aber Dir selbst manchmal Stess ersparen. Wenn Du als Bandmixer auf ein Festival kommst, an dem ich Monitormix mache, kann ich Dir gerne mal eben alle EQs flat machen, um dir 5 Minuten später zu sagen, dass Dein Monitorcheck gerade schon vorbei ist ![]()
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Zitat von "Knut Prenzel"...bisher keinen kontakt hier.
Hallo Knut, willkommen im Forum.
Zwei kleine Denkanstösse:
1. Dies ist keine 'kontakt'-Börse.
2. Wenn man gleich drei Threads 'zumüllt', statt eine konkrete Frage zu stellen, wird das meist mit der entsprechenden Begeisterung aufgenommen.
Zitat von "simonstpauli"
Eben. Bin schon sehr gespannt.Preamps halte ich für nicht so kritisch ab einer bestimmten Klasse.
Ist Ethersound-Hardware gewünscht oder kann ich "blank", nur mit meinen Ohren und dem Laptop kommen?
Den "preamptest" kann ich hier schon mal vorneweg nehmen:
Ich habe für "klein aber fein" einen LS9-16, einen RME Octamic II und einen Focusrite ISA 428.
Der RME wird von Leuten, die Klassikaufnahmen machen, für seine Klangneutralität geliebt und gilt bei Schoeps als Referenz für den Weg eines, sagen wir mal an die Grenze des an Neutralität technisch Machbaren getriebenen Mikrofons in eine digitale Bearbeitungsebene.
Die ISA Produktlinie gilt als analoge Wohlklangslegende und soll die klanglichen Eigenschaften teurer Analogpult-Klassiker auf sich vereinen. Er kann ferner durch die Umschaltbare Eingangsimpedanz für die Einheit Mikro-Kabel-Preamp unterschiedliche Situationen schaffen, die den Klang , naja, "beeinflussen".
Mein einfaches Ergebnis ( und ich habe in den letzten Wochen wirklich viel Zeit in das Vergleichshören investiert ) :
1. Zwischen dem RME und den Yamaha preamps kann ich keinen Unterschied hören. Das entspricht den Erfahrungen, die andere Forumsmitglieder auch schon gemacht haben.
2. Zwischen den ISAs und den Yamahas kann ich einen Unterschied hören. Klingt irgendwie "gefälliger" bei Stimmen und bei Gitarren. Das liegt aber, wie Christopher Hafer hier auch schon mal treffend erwähnt hat, an Nichtlinearitäten, an Verzerrungen, die sich eben nett anhören und sollten eher als Effektgerät und nicht als Referenz für einen neutralen Preamp gewertet werden.
Bei einem Digitalpult-Preampvergleich wird wohl das Gleiche herauskommen.
@ simonstpauli
Ja, das war der richtige Tipp ! An Mix-Sends als mögliche Returns habe ich garnicht gedacht !!! und da sind wirklich noch zwei frei ! So kann ich auch über deren panpots den Snare-Hall ziemlich in die Mitte legen ohne ihn ganz mono zu machen ![]()
1. den 'random hall' Algorithmus benutzen.
2. im manual unbedingt über den Sinn der parameter 'shape' und 'spread' nachlesen, danach das predelay kleiner machen, dafür aber den "Anhall", also die natürliche Anschwellzeit des Halls über die o.g. parameter regeln. Das führt ebenfalls zu sehr großen Halls, die aber statt einer predelay-Pause ein natürliches "Anschwellverhalten" haben.
ein shure E901 hast Du sicher nicht genommen :roll:
:roll:
Wenn Du eine Sennheiser Grenzfläche nimmst, wäre das e912 das sinnvollere Mikrofon. :wink:
... und aus dem "zugemischten Saalton" entnehme ich, dass es sich um recording und nicht um Beschallung handelt, dies ist aber ein Beschallungsthread ![]()
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@ wora
Bezüglich der Monosummierbarkeit verhalten sich unterschiedliche Geräte sagen wir mal "verschieden" ![]()
, wobei das mit der Geräteklasse besser wird.
@ simonstpauli
1. Nein, ich wollte nur die ganze Rechenleistung in einem Monohall haben.
2. LS9-16 + MY-16AE + 12 Kanäle aus externen preamps = 28 Miceingänge + 2 externe FXe stereo über die Karte + 1 externer FX über 2Track spdif in auf internen stereo return + 2 interne FXe auf zwei weitere interne stereo returns + MP3 auf den vierten internen stereo return = alle externen Eingänge belegt + alle internen Kanäle belegt = Schicht ! ... undda war mir noch dieser klitzekleine insert-Snarehall eingefallen aber er war dann "halfengine" auch ganz o.k. ![]()
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Zitat von "simonstpauli"... und auch allgemeiner Routing-Logik
aha ??????
auf digitaler Ebene sollte doch Summieren genau so einfach sein wie splitten :roll:
ein Summierverstärker wie im Analogen ist sicher nicht nötig. ![]()
Also Ihr wollt mir sagen, dass es halt nicht geht und ich mit Feststellung richtig liege ?
Zitat von "SMPTE"hm ok
ich verstehe das problem irgendwie gerade überhaupt nicht.
wie du eine "rack" FX prozessor als insert setzt weisst du warscheinlich oder?
wo ist jetzt das problem bei diesem den left output als insert return des snarechannels zurückzuführen und den "right output" einfach unpatched zu lassen?
Äh doch, doch, Du hast mich genau verstanden. Es ist jedoch so, dass beim ungepatchten zweiten Kanal tätsächlich nicht nur ein bisschen ER und Phasengedöns fehlt, sondern vor allem die neuen X-Reverbs wie ein echtes 'double engine' Gerät funktionieren und die beiden Seiten auch unterschiedlich klingen. das heißt man lässt dann tatsächlich eine "Hälfte" weg. Man kann zwar den Insert send auf beide 'Eingänge' des FX patchen allerdings nicht die zwei Ausgänge auf einen Return. Ich mache es daher bereits so wie von Dir beschrieben also nur eine Seite gepatched bin aber nicht glücklich. :?
Zitat von "peter2802"Hallo Guma!!
Welches Yamaha denn??
Beim M7 (LS9 wohl auch) kannst Du den Insert-Punkt doch im Patching festlegen, leider hat das Pult (bzw. die Hardware) nur z.B. 32 Input-Wandler und 16 Output-Wandler für analoge Signale.
Was Du darüber wohin sendest entscheidet das Patching !!mfg.
Peter
Ist mir alles bekannt, hat aber mit der Lösung meiner Frage nur wenig zu tun.
Da ich nahezu nie Fxe über Insert betreibe, das aber für einen Snarehall gerade machen will, jetzt erst darüber gestolpert:
Da es keine richtige routing Ebene gibt wie in manchen guten Hardware Fxen, frage ich mich, wie man den Stereoreturn z.B. eines X-Rev monosummiert, um ihn, ohne einen weiteren Kanal zu verbraten, in den Insert return zu schicken oder gibt es einen Monoreverb, den ich übersehen habe ? Wie macht ihr das ?
Zitat von "feute"Oder umgekehrt, dass man als FOH - Betreuer ein Pult supporten muss, auf welchem man nicht 100%ig sattelfest ist.
Das sollte man eben genau nicht machen !!!!! Mischer bevorzugen Pulte mit FOH-Betreuern, die dazu passen..... und ich persönlich habe auch nicht immer Lust den Betreuer des Betreuers zu machen. Die perfekte Kenntnis sollte ja gerade den Unterschied zwischen Betreuer und Bandmixer ausmachen.
Da es auch in diesem Thread nicht in erster Linie um Geräte, sondern um die praktische Gestaltung einer Dienstleistung geht, gerne weiter in 'Praxis'
Zitat von "oTon"ich könnte z.B. die neue Probebühne der Eventakademie in Baden-Baden anbieten, ich denke wenn ich das ein wenig in meinen Unterricht einbinden kann sollte das kein Problem sein.
Kostet uns nichts, Heizung ist da, gute Akustik, kleine Anlage (d&B Q) ist auch vorhanden und ein M7CL auch schon da. Ausserdem genug Strom etc.
Mehrspurmitschnitte hätte ich auch noch eine Menge.
guma: wir können natürlich auch 5 Stunden lang Moorange spielen lassen .. ;-))
1. Ja, da hatte ich ja auch schon das eine oder andere dozierende Vergnügen. Wäre für mich o.k.
2. wenn die dazu Lust haben ??? Ich habs mal angekündigt.
... und auch dieses schöne Thema gehört nach Praxis, denn hier gehts um Mischpraxis !
Auch nach 'Praxis', denn hier gehts um komplexe, praxisbezogene Lösungen, die nicht in ein Geräteunterthema gehören.
Ich habe das nach 'Praxis' genommen, weil dieses Thema keiner Gerätegruppe zuzuordnen ist und sozusagen 'Hilfe von Praktikern für Praktiker' darstellt.