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Beiträge von guma

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 21. April 2008 um 08:57

    ... oder anders gefragt: " Wie machen es denn die, dies nicht so machen ?

    In diesem Zusammenhang finde ich es eben äußerst bescheiden ( Hallo Yamaha !!! ), dass im Editor keine 'channel library' anlegbar ist, also eben nicht einzelne Elemente wie bisher, sondern einen kompletten Kanal.

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 21. April 2008 um 07:42
    Zitat von "BillBo"


    Aha. Die Herren pflegen im Sitzen zu arbeiten.


    Nö, halbsitzend . Das Problem mit dem Ärmeln habe ich nicht. Finde das schlicht 'verwirrend'.

    Zitat

    eine grundsätzliche beobachtung zur bedienung möchte ich noch preis geben:
    wenn ich mit diesen pulten arbeite erwische ich mich oft dabei, das ich kleine änderungen (wie z.b. leicht am EQ zu schrauben bei einem solo) während des konzertes nicht mehr mache, weil es mir in dem moment zu kompliziert ist

    Zitat von "BillBo"

    Gut beobachtet, geht mir genauso.

    Ja, finde ich auch ein bisschen naheliegend, da etwas nachlässig zu werden. Allerdings hilft mir da die folgende Arbeitsweise, den nötigen Freiraum zu schaffen:

    Zitat von "BillBo"

    Eine weitere Änderung bei der praktischen Arbeit ist für mich, als Betreuer in bestimmten Fällen schon mal eine Art Premix vorzubereiten. Kanäle festlegen, nach Erfahrungswerten Gains und Lowcuts setzen, ein wenig Standard – Eqing und Panning, Mutegruppen, Snare Plate/ Gesangshall/ Tapdelay....

    Entscheidend dafür, wie viel Freiräume man nachher zur Feinbearbeitung hat, ist in welchem Bearbeitungs- oder 'Reife'stadium man seine presets ablegt. So habe ich mir für die Eingangskanäle Folgendes angewöhnt:

    Für mich selbst: Kanäle werden auch schon mit der entsprechenden Mikrofonie beschriftet z.B. ( BDD6 oder HH450 oder GitNT2 ) 'Phantom ein', wo nötig einfacher Voreq+Hipass, Kompressorpreset so, dass man oft nur noch den Threshold-Encoder braucht ....... dann hat man schon genug Freiheit sich das EQ-Fenster aufzumachen. Das finde ich, da man ja nur auf einen beliebigen EQ-Encoder tippen muß, auch nicht so umständlich.
    Für Gastmixer ist ein niedrigeres Bearbeitungsstadium ( z.B. Phantom, HP an-aus ) als preset sicher weniger "bevormundend"

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 19. April 2008 um 10:55
    Zitat von "heinz rudolf seeger"

    wenn da alles am pult funzt ist doch keine hexerei mit zu arbeiten. habe da nur eine stunde dran gesessen und dann klapt das schon. die meisten lehrgänge sind doch geldschneiderei
    heinz rudolf

    Freut mich, dass Du so talentiert bist.

    Hatten wirs in diesem Thread eigentlich irgendwo von 'Lehrgängen' ???
    Hast Du etwa für das Lesen dieses Threads Geld überwiesen ? Wenn ja, wieviel und auf welches Konto ?

    ... und... ich bitte alle Leser, die das 'klapt das schon' - Stadium nicht verlassen möchten, um Entschuldigung, dass ich sie mit diesem Thread belästigt habe. :wink:

  • Eventide H3000

    • guma
    • 19. April 2008 um 10:43

    Das ist schön allerdings besitzt nicht jedes H3000 diesen Algoritmus.

    In meinem H3000 gibt es nur die Algoritmen

    diatonic shift
    layered shift
    dual shift
    stereo shift
    reverse shift
    swept combs
    swept reverb
    reverb factory
    ultra tap
    long digiplex
    dual digiplex

    die drei letztgenannten sind die delays und obwohl 'ultra tap' sich so anhört, ist in diesem Algoritmus kein tap button konfiguriert. Darüber hinaus klingen die reverbs echt schräg, sodass ich in WWs Hallratespiel den dortigen 'H3000-Hall' nicht erkennen konnte.

    Will sagen: H3000 ist nicht gleich H3000 !!!! Die Geräte lassen sich zwar bis heute mittels EPROMs upgraden, kostet allerdings richtig Geld und der deutsche Vertrieb achtet sorgsam darauf, dass keine Grauimporte bedient werden. Man muss also das Gerät zum upgraden einschicken.

  • Eventide H3000

    • guma
    • 18. April 2008 um 16:35

    Ja, die alten leider nicht.
    Aber unter den neueren Eventides hat schon das eclipse, neben allen Qualitäten des alten H3000 aber viieel besseren Hallalgoritmen, eine TAP-funktion mit einem weithin sichtbaren, phosphorgrün blinkenden Tap-Button.

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 18. April 2008 um 11:28
    Zitat von "Loloverde"

    Das nächste mal wird der Preset mit gemuteten Kanälen gespeichert.

    Ja, das ist sicher eine gute Idee. Ich mache es so, dass ich als Angewohnheit aus den Musicalbereich als Szene 1 immer die "gemutete Standardanwendung" mit offenem Zuspieler und, wenn benötigt, offenem MOD abablege. Im einem "Bandfile" würde ich als szene 1 eben immer die Band gemutet ablegen.

  • Der preiswerte Großmembraner für Gitarre

    • guma
    • 17. April 2008 um 20:10

    In der preisklasse wären das audio technica 2020 und das AKG perception 120 testenswert. Habe aber beide in Gitarrenanwendung noch nicht probiert.

  • Der preiswerte Großmembraner für Gitarre

    • guma
    • 17. April 2008 um 17:54

    Welche Preiskategorie in € strebst Du denn an ? Muß es extern polarisiert sein oder darf es auch back plate permanent polarisiert sein ( schön gell, wie man das böse Wort umgehen kann :) )

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 17. April 2008 um 10:55

    Hm, ich habe auch ein Problem mit dem 'autoselect'. Was ich allerdings gut finde, ist die Verknüpfung 'cue' mit 'select'.

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 16. April 2008 um 09:46

    Hier der link:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=52407&highlight=tipps+tricks

    Ein Beispiel, um zu verstehen, worauf ich hinaus will:

    Verwendung des schlecht zugänglichen Hochpass:
    1. Konzept des Weglassen von features, für diejenigen, die eigentlich am GL 2200 arbeiten wollen, dann eben einfach beim soundcheck nur noch an oder aus, auf das Einstellen der Frequenz verzichten und im preset zu Hause alle auf 100Hz stellen.

    2. Für die, die das feature nutzen wollen, im channel Übersichtsfenster einstellen und danach erst , wenn erwünscht, das EQ-popup öffnen dann gehts tatsächlich ein bisschen schneller.

    Das ist trivial, allerdings denke ich, man kann, wenn man viele solcher Kleinigkeiten zusammenträgt, das Bedientempo erheblich steigern. Man muss sich sich halt selbst ein bisschen disziplinieren. :wink:

    Wär schön, wenn alle helfen würden, so was zusammen zu tragen.

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 16. April 2008 um 08:56

    Um jetzt mal wieder auf meine eigentliche Intension für de LS9 zurück zu kommen:

    Was ist denn nun am praktikabelsten ? Welche Arbeitsweise geht am schnellsten ? Wieviel schreibt Ihr konkret und im Detail schon in die presets und welche genaue Abfolge von Bedienschritten geht bei der reduzierten Knöppezahl am schnellsten ? Bitte das mag manchen zu trivial erscheinen aber vielleicht findet doch der eine oder andere dadurch einen Pfad seine Arbeitsweise zu "ökonomisieren" ?

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 17:01
    Zitat von "microsound.de"


    Das Problem mit einem LS9 ist nicht mehr, irgendeinen Kanal mit dem richtigen EQ, Monitor, Dynamics und Effekten hinzukriegen, sondern zu wissen, welches Setup ich wie am schnellsten hinkriege. Ich habe auch schon ein paar Szenen von verschiedene Bands drin, wo ich dann aber nicht mehr weiß, ob ich da dieses oder jenes Mikro am Start hatte, ob da drei oder vier Monitore konfiguriert waren etc. . Dann kommt die Frage: Szene nehmen oder alles neu?

    Ja genau ! Dieses Problem kenne ich vom M7 nur zu gut.

    Zitat von "microsound.de"


    Wenn ich dann noch irgendwo hin komme, wo erst geklärt werden muss, was technisch überhaupt geht. Ich habe 6 Monitorwege vorgesehen, aber die haben eine andere Reihenfolge als ich es geplant habe, dann geht das Theater los: Patch ich um, oder werden die Monitore umgesteckt und lauter solche Sachen. Und immer schwebt das Damolkles-Schwert über einem: bloß jetzt keinen Fehler machen!
    Mein Wunsch wäre ein "Config-Wizard", der mir die Changes erst mal entgegennimmt, übersichtlich darstellt und dann am Schluss die neue Config übernimmt. Überhaupt sollte mann Szenen viel ausführlicher dokumentieren können, damit man später weiß, was man da gemacht hat.

    Das mit dem Config-Wizzard wäre natürlich eine tolle Sache. Ich habe es bisher so gelöst, dass ich wenigstens ein bisschen was als Dokumentation in die Textfiles der Szenenautomation hineingeschrieben habe.

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 16:49
    Zitat von "Sascha-Kohl"

    Wenn ich jetzt aber wo hinkomme und da steht ein LS-9 und ich hab kein File, ausserdem nur 5 Minuten für Soundcheck und einrichten, dann hab ich ein Problem.

    Das ist klar. 8)

    Zitat von "Sascha-Kohl"

    Leider hab ich die von GUMA beschriebene Szene in ein bestehendes Pultsetup laden immer noch nicht begriffen geschweige denn hinbekommen.

    Ab hier gehts wohl um den M7 Ist zwar OT aber dann sollten wir uns doch mal in Karlsruhe sehen.

    Zitat von "Sascha-Kohl"

    Lade ich mein File habe ich weder meine UDKs noch meine Grundeinstellungen (Autotouch Faderdingens etc.)

    Das stimmt nicht. da machst Du etwas falsch. Die UDKs sind für den M7 im file gespeichert. Du hast sie nur dann nicht, wenn Du das file nur auf den M7 Editor erzeugt hast oder nur eine Szene und kein file laden kannst. Für den LS9 gibts die UDKs im Editor und da wirds mal Zeit das der M7 Editor entsprechend ( Hallo YAMAHA ! ) upgedatet wird.

    Zitat von "Sascha-Kohl"

    2. Über das Pult spielen noch die anderen Bands alle, ausserdem haben wir komplexes Matrixrouting mit Delays und EQs für die gesamte Halle sowie das Foyer und die Oberränge. - Ja toll, schon mal scheisse.
    Könnte man mit der Szenen einfügen Routine hinkriegen - Szene rein, alles was wichtig ist auf recalsafe schalten, gut is. Jetzt weiss ich aber nicht genau wies funktioniert und der Babysitter auch net, ausserdem hat er sowieso keinen Läppe am Start und will auch net, dass ich da jetzt wo die andere Band noch spielt drin rumfingere (verständlich).

    Also diese Situation müsste für den M7 nicht sein, wenn man sich meine "Bedienungsanleitung" dafür verinnerlicht hat und das auch wirklich geübt hat aber das ist wieder ein anderes Thema :wink:

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 14:47

    Ich sagte ja, ich kann Ihn verstehen. Wenn man seinen Beitrag genau liest, hat man aber eher den Eindruck, dass die größte Katastrophe im gestrichenen 'extra Monitormix' mit Monitormann liegt. Ohne separaten Monitormix hätte ich auf so eine plötzlich vorgefundene Situation auch keine Lust. Allerdings würde ich mir für M7CL und LS9 für die "Hausbands" Setups auf den USB und in den Koffer legen.

    Bitte, bitte dies ist der Thread 'praktisches Arbeiten mit dem LS9' und nicht der 'Ich habe keinen LS9 bestellt' Thread !!!!!!!!!!!!!!!!

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 13:05

    @ Sascha-Kohl

    Ich kann Deinen Ärger schon verstehen, allerdings glaube ich inzwischen, dass man mit sehr gut vorbereiteten Setups sogar Spass an einem, wohlgemerkt Einzeljobmit einer so grossen Band-Besetzung mit einen LS9-32 Haben kann. Interessant ist eben genau der Weg, wie man so was macht.

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 12:26

    OK, damit wir nicht nur über das Netzwerkthema reden, wie wärs, wenn ein paar LS9 Routiniers wie Tobias Zw. oder Steffen aus Riegelsberg oder... über ihre Arbeitsweise und setups berichten ?

  • Mikro mit möglichst wenig Raumanteil

    • guma
    • 15. April 2008 um 12:21

    Das ist ja geil, da kann man gleichzeitig inhalieren, wenn man erkältet ist. :lol:

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 11:27
    Zitat von "DasIch"

    Das ist mir noch garnicht aufgefallen.
    Trotzdem ich glaube ich würde dich bitten bei dir im Rechner die IP zu ändern. Ist ja auch kein großer Akt.

    Also wenn du alleine da wärst, hätte ich wohl kein Problem damit, auf einem Festival, wo ich zwischendurch immer selber Zugriff haben möchte, wäre ich nicht dafür, das am Pult zu ändern.

    Wenn vor Ort schon ein funktionierendes Netzwerk ist, ist das kein Problem. Dann würde ich ja den USB über den Vorort-Läppe laden und keinen eigenen Rechner anschliessen.
    :wink:

    Wenn aber kein Läppe vorhanden ist, würde ich das mit der IP-Änderung so machen wie beschrieben und meinen Läppe anschliessen.

    Das Problem ist aber im Augenblick das 97% der Pulte noch die .128 IP haben. Das ist so lange in Ordnung, wie der Läppe nur das eine Pult kennen muß. Klassen wäre, wenn Ihr eure IPs erst mal selbst ändert. Dann wäre die Wahrscheinlichkeit auf immer die gleiche Adresse zu stossen, viel geringer. :wink:

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 10:46
    Zitat von "DasIch"


    Aber wieso wolltest du die IP vom Pult ändern, das könntest du doch in deinem Rechner machen.

    Das Problem ist folgendes:

    Die meisten Pulte sind wohl noch im Auslieferungszustand d.h. die IP endet auf 128. Mit meinem Läppe bearbeite ich aber über einen DME-Treiber unterschiedliche Pulte auf dessen Adressliste. Dann dürfen dort die IPs nicht gleich sein, sonst versagt der DME Treiber seinen Dienst. Statt also alle anderen Pultadressen zu löschen, ist es aus meiner sicht besser den Pulten neue Adressen zu geben. Ich stelle also die MAC-Adresse des Pultes im Läppe ein und die IP Adresse, die kompatibel zu meiner Liste ist, im Zielpult.

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • guma
    • 15. April 2008 um 10:13

    Freut mich zu lesen, dass die Mehrheit Ihre setups vorher strickt.

    Interessant fände ich zu erfahren, wie sehr ins Detail beim setup-Stricken gegangen wird. Also wie weit wird beispielsweise ein Kanal vorausbearbeitet ? Sinnvoll in dem Zusammenhang finde ich, wie man auch an Billbos Festsellung, dass die Frequenzwahl für den Hochpass relativ unzugänglich ist, erkennen kann, den Hochpass eingestellt schon in geeigneter Weise ins preset zu tun und dann vor Ort mit Channel copy oder EQ copy and paste zu arbeiten. Gleiches gilt übrigens auch für den schlecht zugänglichen sidechain EQ der Kompressoren.

    Ich habe das jetzt mal so angefangen, dass ich mir die gleichen presets in verschiedenen Bearbeitungsstadien gespeichert habe.

    Hätte übrigens jemand ein Problem damit, wenn ich als Mixer mit dem eigenen Läppe anrücke und eben mal das Netz selbst vor Ort an eurem Pult aufmache und die IP verändere ?

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