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Beiträge von guma

  • Sprache / Gesang besser hervorheben

    • guma
    • 18. April 2007 um 23:05

    So, hier sind ja schon einige sehr vernünftige Tipps gegeben worden:

    Zum "Fenstern" gibt es eine Reihe von Aufsätzen im ezine von "live sound international" in der Kolumne "Jacks Place". Es nennt sich dort "frequency splitting" ( Ich kann zwar nicht alle seine Ansichten unterschreiben aber es ist eine nette Einführung )

    Es gibt natürlich nicht nur „Frequenzfenster“, die man für den Gesang öffnen kann, sondern auch „Zeitfenster“. Natürlich kann man hier einwerfen, dass Zeitfenster vor allem durch die Musiker im Arrangement und durch die Spielweise geöffnet b.z.w. leider auch geschlossen werden können. Es gibt allerdings durchaus auch audiotechnische Manipulationen auf der Zeitachse, die helfen. Hierzu zwei Beispiele, die etwas Phantasie und Geschick erfordern:

    1.Eine Snare, die neben “töck“ auch noch sehr viel „oing“ besitzt, kann nicht nur durch ihre Lautstärke, sondern auch durch ihre Länge den Gesang ganz schon überdecken. Man kann nicht nur durch Stimmen und Dämpfen, sondern auch durch geschicktes Anwenden von Ansprech- und Abklingzeiten eines Kompressors eine Snare kürzer oder länger machen. Wie es genau funktioniert, erkläre ich gerne für diejenigen, die mir als Hausaufgabe per p.m. Lösungsvorschläge für die Ausführung der Methode machen. :wink:

    2. Auf einen Kompressor in einem Gruppeninsert, am besten mit einem EQ im sidechain, kann man den Gesang zusammen mit den Instrumenten, die ihn am meisten überdecken, gemeinsam routen. Dann überbetont man am sidechain- EQ einen Frequenzbereich, der im Gesang besonders kräftig vertreten ist. Wenn man jetzt den Gesang am kanalfader laut macht, komprimiert er nicht nur sich selbst, sondern drängt auch alle anderen aufgeschalteten Signale etwas zurück. Man manipuliert also sowohl über das Frequenzfenster als auch das Zeitfenster mittels Kompressor automatisch. Diese Technik hat gegenüber „Ducking“ oder „Voiceover“ Anordnungen über einen Sidechaintrigger durch die Stimme, den Vorteil, dass sie sehr viel subtiler und unhörbarer einsetzbar ist. Sie erfordert allerdings viel Gefühl für die „Steuerlautstärke“ der Stimme und den richtigen Einsatz der attack-Zeit.

  • AKG C418 - Shure SM57

    • guma
    • 17. April 2007 um 19:49

    Schön, dass das mal einer der professionellen Kollegen ausspricht und die SM57-Snare-Doktrin durchbricht. Ich bin ja wahrlich schon ein alter Sack aber Gott sei Dank noch so flexibel zu merken, dass es für die Snare inzwischen einige wirklich geile Mikrofone gibt:

    Audix D1 für die "normal" satte
    Audix D3 für die fette, nach etwas Höhenanhebung briliante aber nicht kreischende ( meine Liebste )

    Shure Beta 56 für die harte

    Sennheiser e905 für die scharfe ( übrigens sehr angenehmes Handling, klein und leicht trotz dynamisch wie die audixen, funzt prima mit meinen D-vice Haltern )..... u.s.w.

    Ähh, ich finds prima, wenn alle andern ein 57 nehmen, dann hört man wenigstens den Unterschied. :wink:

  • Mikrofon Akustikgitarre Live

    • guma
    • 15. April 2007 um 11:10

    Ich habe zwei dieser Schoepshalterungen vorrätig, hatte aber selbst noch keine Gelegenheit, diese auf kleinen Bühnen zu verwenden. Vielleicht komme ich aber nächsten Samstag dazu.

    In "Klassikanwendungen" hat es jedenfalls hervorragend funktioniert.

  • Mikrofon Akustikgitarre Live

    • guma
    • 14. April 2007 um 19:25
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Klemm-Mikros in der Nähe des Schall-Lochs neigen tendenziell zu Rückkopplungen im Bereich weniger hundert Hz.

    ... daher empfahl ich bereits MK4S (mit kapselintegrierter Bassabsenkung zur Kompensation des Naheffekts ) oder eine Kugel ( ohne Naheffekt ).

  • Wurst Werner gründet "W.U.R.S.T. Audio™"

    • guma
    • 12. April 2007 um 20:58
    Zitat von "Wurst Werner"

    Sorry, aber ich glaube hier werden nur noch doofe Witze auf meine bzw. WURST-Audios Kosten gemacht. WURST-Audio distanziert sich hiermit öffentlich von solchen und ähnlichen Nonsense-Postings.

    Um die Seriosität von WURST-Audio zu unterstreichen, stelle ich an dieser Stelle unseren neusten Prototypen einer 2x12"/1,5" Box mit dem Projektnamen:
    H.A.M.S.T.E.R. vor.
    Wir befinden uns z.Z. noch in der aktiven Vergleichsphase, dennoch möchte ich anhand von aussagekräftigen Bildmaterial die Leistungsfähigkeit der WURST-Audio R&D Abteilung unter Beweis stellen. Bei einem spontanen Mini-Forumstreffen, wurde H.A.M.S.T.E.R. erstmals mit ähnlichen Konstrukten 1:1 Vergleichen. Bild eins zeigt die Forumskollegen „Wora & Rockline“ bei dem kläglichen Versuch mit altem Hornholz mit der aktuellen H.A.M.S.T.E.R. Konstruktion mitzuhalten.


    Wie ihr seht, betroffene Gesichter. Zu wenig Output, zu groß, aufwändiges Amping – klar da gibt es lange Gesichter. Sorry, Kollegen - aber so gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen!


    Eine andere Welt: Das H.A.M.S.T.E.R.-->


    Ein ultrakompaktes 2x12“High-Power-Topteil der Oberklasse für Beschallungen von 50 bis 5.000 Personen. Angetrieben vom eigens entwickelten S.E.N.F-Verstärker mit einer Gesamtleistung von mehr als 10 FantastKw wird eine bis dato in seiner Gesamtheit unbekannte Performance erereicht, die neue Maßstäbe setzt.
    Weitere Test folgen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Wurst Werner_WURST-Audio

    Alles anzeigen

    ....und auch hier wieder im Vordergrund...

    eine heimlich gemachte Aufnahme während eines o1v96 Bedienoberflächenmotivationstrainings. Nicht einmal vor Kleinnagern machen die "Inselreiskocher" halt. Naja bei Festlandreiskochern wären die ja schon längst im Kochtopf. Äh, appropos wo sind sie denn die lieben Tierchen ? :D :shock: :D :o

  • Mikrofon Akustikgitarre Live

    • guma
    • 11. April 2007 um 15:51

    Wenn man für live schon ein teures Kondensatormic wie das gezeigte DPA nehmen will, würde ich als im livesound sehr viel besser, weil bewegungsunabhängig und lauter ein Schoeps mit der entsprechenden Schalllochhalterung nehmen. ( entweder CCM oder CMC + Aktivkabel + MK Kapsel z.B. MK4S mit leichter Bassabsenkung oder Kugel auprobieren. )

    Ansonsten finde ich Miniaturmics von DPA oder Countryman auch sehr passabel.

    Man muß sich allerdings darüber im Klaren sein, dass auch alle Mikrofonlösungen sehr viel EQ brauchen, wenn man eine vernünftige Lautstärke erzielen will. Daher finde ich die Vorbehalte gegenüber Pickuplösungen ein bisschen abwegig. Es gibt sehr gute Pickups und sehr gute Gitarrenbauer, die so was einbauen. Vielleicht bist Du nur noch nicht an den Richtigen geraten.

  • Yamaha Pulte per Midi fernbedient

    • guma
    • 10. April 2007 um 15:20

    Willst Du dann die Leitungen, die zum "Kaskadieren" nötig sind, durch den Saal legen ???? Au weia !!! Nicht, dass ich die Idee an sich schlecht fände einen LS9 als "Stagerack" und einen zweiten als "Steuerpult" zu benutzen aber da wird noch einiges mehr nötig sein als eine midi-Leitung :wink:

  • Yamaha Pulte per Midi fernbedient

    • guma
    • 10. April 2007 um 15:15

    Ich kann das ja alles gut verstehen ( Kosten, Geschleppe u.s.w. )......

    aber die betriebssicherste Lösung wäre dann doch ein "Analogsplitter", wenn man den BühnenLS9 belassen will, und ein Multicore. Man kann dann auch eine "Minimalaudioperipherie" anschließen ( Talkbackmicro + Lieblingslexicon ) und die Pausenmusik für den MP3/USBslot selbst wählen :D:D

  • Neues Pult

    • guma
    • 8. April 2007 um 13:58
    Zitat von "Thomas Schäfer"

    ML2800

    Hallo erschtemol

    Kann es sein dass Du der erste "ML2800" user bist :D:D

  • soundtracs 24-4 aufnahme probleme

    • guma
    • 7. April 2007 um 16:55

    Nein, dieses mal verschieben wir das nicht ins partypa-forum sondern ins Blinden- und Analphabetenforum :D

    two track out = zwei spur out = recording out

    Es gab einmal ein Aufzeichnungsgerät, das hieß Tonbandgerät, das hatte für Stereo zwei Spuren .... aber das ist eine andere Geschichte......

  • Yammi SPX990 Tap Delay aktivieren

    • guma
    • 5. April 2007 um 21:50

    Du lese hier:

    http://www.yamaha.co.jp/manual/german/index.php

    musse du dann nur gebe de SPXe in de suchefenstere !

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • guma
    • 2. April 2007 um 19:44

    Ich stelle mal die These vom Kollegen 'Jeremy' hier ein, die wahrscheinlich so wissenschaftlich nicht bewiesen ist, aber doch eine denkbare Erklärung bietet:

    Zitat von "Jeremy"

    Ich denke, dass das vor allem eine hörpsychologische Geschichte ist. Mit den Stöpseln im Ohr verfolgt einen der ja eher künstliche Raumeindruck überall hin, egal ob und wie man sich bewegt. Das Ohr geht somit davon aus, dass die Schallquelle ganz nahe ist (stimmt ja auch) und zeigt sich irritiert, dass es sich im Vergleich zum Knochenschall, der sich ja sonst gleich nahe anfühlt, um ein ganzes Stück versetzt ist (7,5 ms sind ja in etwa 2,5m Entfernung). Beim konventionellen Monitoring liefern die Augen dem Gehirn die Zusatzinfo, dass man sich jetzt von der Schallquelle weg- bzw. zu ihr hinbewegt. Das wiederum ermöglicht es dem Gehirn, in gewissem empirischem Umfang fiktive Laufzeitkorrekturen vorzunehmen. Diese Info fehlt bem IEM, sodass das Gehirn auf die "hochauflösende Ortung" schaltet, und da können ja Laufzeitunterschiede im Bereich einer Schädelbreite durchaus wahrgenommen werden.

    --
    Jeremy

    Was mir in diesem Zusammenhang auch noch eingefallen ist, das Ganze aber nicht unbedingt einfacher macht:

    Ich habe über zwei Jahre mal als Sänger ausschließlich mit einem Kopfhörermix geprobt. Damals war ich ein absoluter Fan von massiven Chorus- und Doubling-Effekten auf der Stimme und habe mir die entsprechend laut gemacht. Trotz des delays zwischen 20 und 40 ms zum Original habe ich das überhaupt nicht als störend beim Singen empfunden. Möglicherweise war der so erzeugte "Haas"- oder Präzedenzeffekt für das eigene Hören im Mix bedeutsamer im positiven Sinne als die dabei "ruinierte" räumliche Orientierung.

  • Latenzzeiten: wie viel ist praxistauglich im Monitorbereich?

    • guma
    • 2. April 2007 um 17:14

    Bei allem Respekt vor Herrn Michael...

    Bis jetzt konnte keiner in diesem Thread eine hörphysiologisch plausible Erklärung dafür abliefern, warum über 20ms 'akustische' Latenz zwischen Sänger und einem klassischen Großbühnen-Sidefill tolerabel sind und 7,8ms 'digitale' Latenz im inear inakzeptabel.

    In meinen Augen ( Ohren ) ist das entweder woodoo oder Herr Michael hat sich über einen versehentlich erzeugten Kammfiltereffekt ( z.B. Lautsprecher und inear ) oder eine versehentlich viel längere Latenz beschwert.

  • Meinung: Wie benehmen sich Profis?

    • guma
    • 1. April 2007 um 22:24

    @ klauston

    ... Ist halt schon schwer, dümmliche Musik für Teenies gemacht zuhaben, und dann zu merken, dass das schicksalhaft bis zum Rentenalter so weiter geht. Da muß logischerweise täglich ein anderer schuld sein in diesem Falle Du. Mach Dir nichts draus. :wink:

  • Abnahme von Streichinstrumenten

    • guma
    • 30. März 2007 um 15:21

    Schön, dass Dir das AT 350 gefallen hat.
    Hast Du die normale Halterung oder den Klettstreifen benutzt und die damit möglichen unterschiedlichen Positionen mal gegeneinander getestet und kannst was über klangliche Unterschiede sagen ?

    Wie war das mit der Akzeptanz der verschiedenen möglichen Mic-Positionen ?

  • FOH- bzw. Stage-Bilder

    • guma
    • 19. März 2007 um 20:16

    AAHHRRRGGHH :D

    Ich weiß, was es für ein Bild ist:

    Es ist eine Aufnahme während eines Motivationstrainings für die Bedienoberfläche des 01v :idea:

    :D:D:D:D:D:D:D:D

    Äh, nätürlich meine ich das vorletzte Bild, das von der CeBIT !

  • Neues Array von Harmonic Design

    • guma
    • 18. März 2007 um 11:53

    @ glässing
    Jawoll, denn ausser der suspekten Verbindervariante, finde ich das Sytem prinzipiell mal eine genaueren Betrachtung und einen Hörtest wert.

    Ich hoffe, Du hast nicht "nur" einen Messetermin, sondern kannst was Praktisches berichten. Vielleicht sollte ich auch mal einen Termin in Phillipsburg machen, das ist ja von KA nicht weit.

  • Neues Array von Harmonic Design

    • guma
    • 18. März 2007 um 10:50
    Zitat von "Manuela"

    Autoschwabbeln in einem PA System ? Sehr innovativ ...

    lG Manu

    ... und merke:

    Hub ist nicht immer gleich Schub :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


    Aber mal Spaß beiseite:

    Eine völlig logische Entwicklung zeichnet sich hier ab: Seit es von BMS, B&C u.s.w. fertige "wave former" Lösungen für die 1" Treiber gibt, die nur noch eine "Resthornführung" für den gewünschten horizontalen Abstrahlwinkel brauchen, wird bei den kleineren PA-Boxenbaufirmen fieberhaft an bezahlbaren Kleinvertikalarrays gewerkelt. Besonders begrüssenswert finde ich in diesem Zusammenhang wie in o.g. Beispiel, die Doppel-8"/2" Varianten der Anfangszeiten durch Einmal-8"/Doppel-1" zu ersetzen. Mir persönlich ist es viel weniger suspekt, in einer kurzen Applikationsvariante die 1-Zöller zu bedämpfen und für viele koppelnde 8-Zöller in einem längeren Array genug " 1-Zoll-Headroom zu haben, als aus einem 2-Zöller in einer längeren 8"/2" Anordnung mittels "Entzerrung" genug inkohärente obere Höhen herauszukitzeln.

    Was man allerdings leider auch an der Abbildung sehen kann, das oft die Hardwareprobleme nicht ernst genug genommen werden: Eine Verbindung der Elemente mit Flacheisen und Maschinenschrauben wie das zumindest auf dem Bild aussieht, mag zwar in der Festinstallation seinen Dienst tun, ist aber leider völlig roaduntauglich !!!!! Oder sehe ich das falsch ?

  • Feedbackanfälligkeit eines Headsets

    • guma
    • 15. März 2007 um 15:28
    Zitat von "klauston"

    Natürlich ist ein Headset im Normalfall anfälliger.

    Das kann ich so nicht bestätigen. Es ist wie immer im Leben eine Frage des Preises. Die meisten Headsets sind tatsächlich feedbackanfälliger als 'handheld' Versionen.

    Aber Ausnahme: das Crown 311. allerdings ist das nicht billig. Es wurde u.a. von Madonna, M. Jackson, Kylie Dingenskirchens u.s.w. erfolgreich life benutzt. ( äh, und meiner Wenigkeit ebend ) Es hat einen ziemlichen Knödel vor der Fresse, wurde allerdings wegen seiner Wirksamkeit auch von oben genannten Tanten akzeptiert. :wink:

  • Großmembran als OH bei den Drums

    • guma
    • 13. März 2007 um 20:58

    Gute Erfahrungen habe ich mit AKG C414, Audio Technica 4033, und Audio Technica 4050. Bei den Reiskochern vom Festland habe ich den Eindruck, daß die Richtcharakteristik, die bauartbedingt bei Großmembranen frequenzabhängig eh nicht so genau eingehalten wird ( unten Tendenz zur Kugel, oben Superniere ) noch weniger konstant ist. Wenn Du Dich vom 530 aus verbessern willst, würde ich Dir in einer bezahlbaren Preisklasse empfehlen, statt einer Großmembran mal Rode NT5 auszuprobieren.

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

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