So, ich habe mal den alten Test von 3/97 vom Speicher geholt und hör ihn mir als Betthupferl noch mal an. 22 Mics u.a. auch C 12, MKH 80 Brauner VM1 und ( man höre und staune ) eine Schoeps Grossmembranstudie ( !!! )
Beiträge von guma
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Kurze Zusammenfassung unseres sehr netten Telefonats:
1. Das stargate ( das ich persönlich nicht kenne ) erzeugt viel bessere natürliche Halls, als die mir bekannte space station, die ein gutes multitapdelay aber kein besonders tolles Hallgerät darstellt.
2. Das Lexicon 200, das Micha getestet hat war möglicherweise defekt ( Geräusche während des Bootens ). Ausserdem gibt es Vorbehalte wegen der Störanfälligkeit gesockelter ICs. ( Daraus möge jeder seine eigenen Schlüsse ziehen ).
3. das neue 206 beinhaltet neben der von mir ungeliebten space station noch "richtige" Hallalgoritmen u.a. einen 480er inspirierten, der sehr gut sein soll.
4. Wir sind beide sehr gespannt auf das "M 7" von Bricasti :wink:
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Zitat von "songe creux"
4050 > Niere: Enttäuschend, verfärbt im Mittelton, ausgesprochen nasal, ein Quervergleich zum 414er in Niere bestätigte dies deutlich.Das wundert mich aber sehr. Im production partner gab es vor einigen Jahren einen Großmembranvergleichstest und eine CD mit Aufnahmen ( Stimme und alternativ Klavier ) unter anderem mit einem 414 als Referenz und AT 4050, AT 4033a, verschiedenen Neumännern, DPA u.s.w. von diesen Mics klangen das 4050 und das 4033 dem 414 am ähnlichsten ???
Ich habe selbst zwei 414XLS im Lager und gerade ein gebrauchtes 4050 erstanden. ( ist noch unterwegs ) Da werd ich das auch noch mal vergleichshören.
sehr gespannt bin ich, wie du das 350 findest !
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Is ja gut, also ich hatte meine 'Space Station' ein paar Jahre und da kam aus den 8 Taps wirklich nur eín Schattern raus. Vielleicht kam aus dem "stargate" ja wirklich was Vernünftigeres raus. Ich meine das war auch erheblich teurer. Das 200 benutze ich nun schon eine Weile live ( im April werdens 2 Jahre wie man am Threadstart unschwer erkennen kann ), es macht sehr gute, live auch durchsetzungsfähige Halls und ist sehr viel besser als manches moderne Tiptastergerät zu bedienen. Empfindlich ist es überhaupt nicht, sonst wärs entweder in den letzten 23 Jahren oder spätestens bei meiner live Anwendung schon abgekackt.
Is ja schön, wenns auch Ursa Major Fans gibt. Ich bin froh, dass meins damals einen Käufer gefunden hat.
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So jetzt war ich dann auch mal auf Herrn Moores Homepage und weiß, wo Du Deine Weisheiten her hast. Allerdings finde ich meine Meinung über die 'space station' und die neue replik bei Herrn Moore bestätigt:
In designing the new SST-206 Space Station, I used a powerful contemporary 24 bit DSP to replicate the original Space Station sound, complete with simulation of the 12-bit floating point converters, the 7kHz bandwidth, and the artifacts of time modulation." Moore added that he resisted the temptation to change the sound of the original unit, affectionately characterized by some of its users as "garage grunge."
"garage grunge" ist für mich eben kein Hall, sondern ein spezielles Geräusch, sicherlich unnachahmlich, aber überhaupt nicht meinen Geschmack treffend und auch nicht den Geschmack vieler anderer Audioschaffender, sonst wäre er sicherlich erfolgreicher gewesen.
Mit dem Direktimport ist das wohl nicht ganz einfach aber es gibt ja einen deutschen Vertrieb.
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Ich höre, wenn ich richtig zuhöre im Dach mit JBL 4425 ( 12" + Arschbacke ) und auf dem Hometrainer mit Genelec 1029A :wink:
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Zitat von "thieloliver"
Also heisst es dann evtl doch Subgruppen bauen und dadurch auxe verlieren- und zwar für jede stereo Gruppierung 2 Stück. Da ist man Ruck Zuck wieder bei 8Aux 8Gruppen.Ja das heisst es. Allerdings reichen für eine angenehme Mischerei bei den meisten Bandjobs m.E. zwei Stereogruppen aus. Dann hat man immer noch 12 auxe für FX, Lautsprechermon und inear. Eine offene 16 Aux-Bus-Struktur ist ja auch ganz nett für das Geld.
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Hmm, das ist dann für die graphic EQ Bedienung nicht blöd und vor allem für das patch editor Fenster praktisch. Allerdings kann man dann natürlich nur Sachen im Editor bedienen, die man auch mit der Maus wirklich bedienen kann. Das blödeste im Editor finde ich dabei, dass es keine popups gibt wie im M7 screen oder im Digico screen.
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Zitat von "hoernix"
...aber ich hab immer meinen Tablet Pc daneben für grafische EQs und Effekte
@ hoernix
Dämliche Frage, da ich mich mit den Tablet-Dingern nicht auskenne:
Kann man mit dem tablet nur mehr sehen ( weswegen ich ja immer einen Läppe mit EDITOR fordere ) oder kann man damit dann auch schneller bedienen als mit dem Läppe ? Wenn ja, kannst Du das für Computerdeppen wie mich mal erklären und Beispiele nennen. Das wäre für mich vielleicht ein Grund doch ein LS9 zu mögen. ( Im Editor kenne ich mich gut aus ) -
Jetzt mal ernsthaft:
Die vernünftige Antwort auf Deine Frage hängt auch davon ab, was Du inzwischen so an Outboard zu Deinem 8-BUS angehäuft hast. Das M3000, das im B2B steht, finde ich für den Preis eigentlich ganz in Ordnung. Allerdings muß auch das drumrum dann stimmen und es ist nicht ganz klein.
Als digitale Lösung käme in der Preisregion auch noch ein LS9 16ch mit Erweiterungskarte in Frage. Die fürs und widers in den entsprechenden Threads nachlesen.
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Zitat von "mediennutte"
das ist glaube ich die momentan schwierigste preisklasse...
Das sehe ich genau so !
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Zitat von "MarkusZ"
ZITAT Schoeps/Wuttke:
Bei Druckgradientenempfängern kann, aber muss nicht, ein Mikrofon mit größerer Membran eine etwas bessere Tieftonübertragung zur Folge haben, weil der Gradient, dem größeren Membrandurchmesser entsprechend, über einen größeren Umweg gebildet wird. Das hat jedoch zur Folge, dass der Gradient BEREITS BEI MITTLEREN FREQUENZEN NICHT MEHR ALS MEBRANENANTRIEB GEEIGNET IST, so dass die Richtcharakteristik nur noch durch Druckstau und Interferenz mehr oder minder erhalten wird.Dieses Zitat bezieht sich, wie man in demselben unschwer erkennen kann, eben nicht auf die von Schoeps hergestellten Kleinmikrofone, sondern beschreibt die Nachteile von Großmembranmikrofonen und sagt überhaupt nichts über die Entstehung des Druckgradienten oder den Sinn von Ports aus. Schoeps ist mit Recht stolz darauf, wegen eben dieses beschriebenen Nachteils keine großen Membranen zu verbauen.
Also ganz einfach: Falsches Zitat. Sollte Markus aber dennoch Zweifel daran haben wies gemeint ist, kann ich Herrn Wuttke gerne persönlich fragen. :wink: Bei dieser Gelegenheit werde ich auch gerne nochmals den bei einer MK4-Kapsel tatsächlich wirksamen Membran/Elektrodendurchmesser und die effektiv wirksame Länge der Strecke zum Aufbau des Gradienten erfragen.
Zitat von "MarkusZ"Jetzt versuchst du vollends das Pferd von hinten aufzuzäumen. Die unterschiedlichen seitlichen Einlässe dienen genau dazu, einen möglichst konstanten Gradienten bei unterschiedlichen Frequenzen zu erreichen. Dies geschieht aber nicht durch Interferenzen (hier befindest du dich abermals auf dem Holzweg) sondern durch akustische Filternetzwerke. Deshalb trägt das von dir erwähnte RE20 auch die Bezeichnung Variable-Distance und nicht Variable-Interference!
Ja, eben nicht durch Interferenzen !!!!
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Merkwürdiges Filter was Du da beim Lesen einsetzt :roll: -
Gerade problemlos installiert und getestet:
DME-Treiber V1.1.3
... und wieder lohnt der Versuch den Editor mit diesem neuen Treiber und dem "Keine Lust auf M7 Läppe" ans Laufen zu kriegen.
Firmware V1.12
der von wora entdeckte BUG, bei dem die virtuellen EQ-knöpfe im Schirm die Bewegung am encoder nicht zeigen, obwohl der EQ arbeitet, ist behoben ...
... und 14 weitere ( !? ), von denen ich nur sagen kann: "Was ein Glück, dass ich die alle noch nicht erleben durfte" :roll: :wink: -
Der Vollständigkeit halber sei hier noch folgendes ergänzt:
Bei dynamischen Mikrofonen gibt es für einen ganz anderen Zweck nämlich zur Unterdrückung des Nahbesprechungseffekts ( und nicht zur Elimination von Interferenzen ) eine weitere Art von Laufzeitgliedern ( angloam. ports ), die sogar genau das Gegenteil von dem machen, was hier behauptet wurde: die gezielte Erzeugung von Auslöschung. Bekanntestes Beispiel: das variable-D prinzip von Electro-Voice.
Diese ports haben mit den ports, die für die Ausbildung des Gradienten zuständig sind, nur bedingt was zu tun.
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Schätze die im Bild gezeigte Anordnung diente einem "Regenmacher" als Werkzeug

( oh Mann, heute ist ein schöner Tag und ich freu mich ja so !!! ) -
Hmm, ich besitze einen AKG K240, der etwa 31 Jahre auf dem Buckel hat. Da er an den Kopfhörerverstärkern der alten Soundcrafts immer zu leise war habe ich ihn später nur noch zuhause benutzt. Vor ca. 20 Jahren war eins der systeme kaputt ( zerrte ) sodaß ich es auswechseln mußte ( ging problemlos ) Erstens konnte ich keinen Unterschied zwischen den beiden unterschiedlich alten Systemen hören und zweitens klingt das Ding eigentlich heute noch einwandfrei. Benutzen tue ich ihn jetzt nicht mehr, da ich diese Ultrasones habe und das Echtlederohrpolster etwas hart und unbequehm geworden ist.
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Aha, ein Wespennest :lol: :lol:
Zitat von "MarkusZ"Leider würde ein solcher Empfänger gar nicht funktionieren, deshalb existiert er in der Realität auch nicht und da es völlig sinnfrei ist, sich über die physikalischen Eigenschaften von inexistenten Dingen Gedanken zu machen, werde ich sicher nicht extra meinen Taschenrechner hervorkramen, um das nachzurechenen :wink: Hint: weshalb heisst es wohl LAUFZEITglied???
Gegenfrage:
Wie groß oder in welcher Dimension stellst Du Dir denn für ein Kleinmikrofon ( z.B. CMC6/MK4 ) die Differenz zwischen den Strecken vordere Gehäuseöffnung/Membran und dem Weg über den Port zur Membranrückseite so vor oder bei welcher Frequenz würde denn die erste lambda/2 Situation entstehen ?
Das LAUFZEITglied ist nicht dazu da, wie du vielleicht meinst, Laufzeitfehler zu korrigieren, die so groß sind, daß sie die Interferenzen im hörbaren Bereich erzeugen, die der Threadstarter vermutet, sondern dazu eine kleine, definierte Laufzeitdifferenz = Gangunterschied zu erzeugen, die das von mir oben beschriebene Phänomen des Druckgradienten erst möglich macht.
In den von Dir genannten Links sowie in dem etwas ausführlicheren Buch "Mikrofonaufsätze" von Schoeps (übrigens ein persönliches Geschenk des Autors Jörg Wuttke an mich ) wird die Funktionsweise des Ports nicht erklärt. Der Port ist übrigens nicht mit der Druckausgleichskapillare zu verwechseln, die in reinen Druckempfängern für den Druckausgleich in der Kammer hinter der Membran ( Elektrode müsste man bei einem Kondensatormikro eigentlich sagen ) sorgt.
Der Irrtum des Threadstarters beruht wohl darauf, das der beim Druckgradientenempfänger benutzte Gangunterschied nicht größer sondern kleiner ist als lambda/2 der höchsten zu übertragenden Frequenz also z.B. kleiner als 1/2 x 340m/s / 17.000 1/s = 1cm (mein o.g. Beispiel ). Eine "lambda/2 Situation" entsteht dabei nicht !
Sehr einfach zu verstehen, wenn man sich vor Augen führt, daß es beispielsweise in Miniaturmikrofonen möglich ist, einen ( wohlgemerkt akustischen ! ) Gradienten entstehen zu lassen. Da wird die Dimension unmittelbar einsehbar.
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@ MarkusZ
Wenn der Gangunterschied, der für den Gradienten benötigt wird, 1 cm beträgt, ab welcher Frequenz braucht man dann den akustischen Tiefpass ? :wink: Wie erreiche denn ( ausser über den Umstand der Abschattung durch das Gehäuse und der fehlenden Beugung vor der Membran für hohe Frequenzen, der aus einer Kugel = Druckempfänger doch ein etwas gerichtetes System macht ) für hohe Frequenzen eine exakte Niere ? Wie stellst Du dir das bei einer Doppelmembran vor ?
Ich befürchte, Du machst da einen "Nebenschauplatz" auf, der nicht unbedingt das gedankliche Problem des Threadstarters löst.
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Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"
Z.B. Wenn A genau einer Wellenlänge entspricht, ist der Druck vorne
immer genau gleich groß wie hinten. ........ aber nicht zur gleichen Zeit !!!
Na, dämmerts jetzt ?
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Hmmm, ich hatte jetzt auch meinen Erstkontakt mit dem LS9.....
Dieses Ereignis hat dann aber doch mehr Fragen aufgeworfen, als es in mir spontane Glücksgefühle erzeugt hätte. Ich muß mich da wohl etwas revidieren:
Zitat von "guma"Die Menues sind aber denen des M7 so ähnlich, daß jemand der auf dem M7 schon gearbeitet hat, keine Probleme haben sollte, etwas zu finden...
Gut ich habe zwar wirklich alles gefunden was ich wollte, allerdings war das sehr viel mühseeliger, als ich mir das vorgestellt hatte. Intuitiv ist die Bedienung schon, aber die benötigten Intuitionen dauern einfach deutlich länger als es beim M7 Erstkontakt war. Wenn man dann alles gefunden hat, bleibt die Bedienung immer noch langsam. Ein Beispiel: ( Ihr dürft mich gerne rügen, wenn es ( ohne bookmarks ) schneller geht )
Im Rack 8 den algoritmus ändern und dann die predelayzeit ändern:
4 x (!) den 5-8 button drücken, auf das algoritmusfenster scrollen und auswählen, auf den algorithmus scrollen und auswählen, zum Parameter scrollen und auswählen und dann die predelayzeit bedienen :roll: :roll: :roll:
Ich hoffe es versteht jeder was ich meine ?! und die M7 user denken mal daran, wie das beim M7 geht :wink:Davon abgesehen, daß das Display für mich nur noch mit Lesebrille bedienbar ist, kamen dann bei der wirklich schnuckeligen Taschenpultabmessung des 16ch-Teils noch diese Fragen in meinen Kopf:
1. Das Pult für kleine Jobs
? ( aber wozu brauche ich für die kleinen Jobs dann z.B. 16 nur über einen encoder bedienbare auxe ? )2. Der 01v user :? Was ist für kleine Jobs wirklich notwendig, was der LS9 mehr kann oder bleibt man da nicht beim o1v der die Hälfte kostet. ?
3. Was nützen mir die features von großen Pulten im kleinen, wenn ich nur mühseelig ran komme ? Da stimmt für mich der "features to handling Quotient" irgendwie nicht.
4. Bei analogen Pulten wars doch so: kleines Pult = einfaches Pult, großes Pult = schwerer überschaubares Pult. Durch den LS9 fällt mir auf, das sich das genau ins Gegenteil verkehrt: großes digitales Pult = einfaches Pult, kleines digitales Pult = schwerer überschaubares Pult.
Das besdeutet aber in der Auswirkung, das man hier noch mehr Vorbereitung reinstecken muss, um einen komfortablen Job zu machen. Oder anders augedrückt: bei den realen Jobs, auf denen das Pult stehen wird, könnte das patchen eines kleinen FX/Insertracks an ein kleines ( schnelles ) Analogpult tatsächlich sehr viel schneller gehen wenn nicht alle Beteiligten ihre Hausaufgaben auf dem USB gemacht haben.5. Ich mag Menschen, die mit Disziplin an technische Sachen rangehen. Ich weiß aber auch, dass diese den Japanern eigene Eigenschaft bei dem Teil des Kollegiums, der jetzt hier an die Digitalgeschichte kommt, eher seltener anzutreffen ist. Das wird bestimmt lustig



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Zitat von "bertZ"
Vielen Dank an guma für diese wunderbare Erklärung. Es ist aber doch trotzdem so, dass sich die Richtcharakteristik frequenzabhängig ein wenig ändert.
Ich schrieb ja "(weitgehend)", um nicht gleich ein Buch zu schreiben. Bekanntlich ändert sich bei den meisten Nieren der Frequenzgang nach oben Richtung Hyperniere. Das zu vermeiden ist etwas aufwendiger und wird nur von den Edelherstellern, insbesondere Schoeps, bis an die Grenze des physikalisch Machbaren verhindert.
Von dem guten Duzend Mikrophonbüchern, die ich gelesen habe, finde ich das empfehlenswerteste "das Mikrophonbuch" von Andreas Ederhof.
Die Erklärungen sind auch für einen Nichtphysiker gut verständlich und trotzdem keine "Dünnbrettbohrerei" ( Der Mann ist studierter Maschinenbauer aber auch Studiofreak )