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Beiträge von guma

  • Suche Head Set

    • guma
    • 14. September 2006 um 20:59
    Zitat von "bemi"

    doch - imo geht bei Headsets ohne (massiv) EQ nix.

    Aber: wirklich "massive" Headsets gibt es nicht. Der soll sich das Teil selber kaufen, dann passt er auch drauf auf ;)

    Das ist Quatsch !!!

    Es gibt ein solches Headset. Es heißt Crown 311 und ist leider nicht ganz billig. Man kann es "shure konfiguriert" ( zusatzbezeichnung auf website nachschauen ) bestellen.

    Es ist kein "Musicalheadset", da der Mikrofonkopf etwas "aufträgt", es Klingt allerdings uneqed schon sehr gut und ist so rückkopplungsarm wie ein gutes Handmikro. Es wird von so unbekannten Größen wie Madonna, M. Jackson oder Garth Brooks benutzt. Da Leutenberg ja nicht so wahnsinnig weit von KA weg sein kann, kann man das ja mal bei mir testen.

  • Mal wieder Vintage Mikrofonie... diesmal: Pearl

    • guma
    • 14. September 2006 um 20:44

    "Pearl" als Mikrofonmarke war in den 80ern ein Vertriebsname für den damaligen Asiabilligschrott.

    Daraus heute 'rare and vintage' zu machen ist pure Verarsche. Punkt.

  • M7CL - Tipps and Tricks

    • guma
    • 14. September 2006 um 19:48

    Als eine Art "Encoder extension" schlägt 'hoernix' folgende Betriebsart vor:

    [zitat hoernix]
    Bei der letzten Musicalproduktion mit 28 Lavaliers und Orchester hab ich mir den BCR2000 Midi Controller von Behringer zugelegt und die Master Aux Sends und Matrix Outs fix belegt ( und die Hallzeiten ). Die 8 Centralogic Fader hab ich auf die DCA´s fixiert, und über den Behringer Controller hab ich dann immer schnell ohne zu suchen die Monitore und Matrixen im Griff. Vielleicht nicht neu, aber wer weiss... [/]

  • M7CL - Tipps and Tricks

    • guma
    • 13. September 2006 um 16:56

    @ WW

    Volltreffer. Du hast genau die zwei Sachen entdeckt, die uns am Editor auch nerven. ( Sonst Gott sei Dank nichts )

    User defined Keys gehen leider nur am Pult zu editieren. Channel Copy geht nur am Pult. Du kannst Dir nur mittels der Libraries Elemente Kopieren.

  • suche bezahlbaren "universal kleinkondesator"

    • guma
    • 12. September 2006 um 23:08
    Zitat von "Manuela"

    ich darf dir mal das NT6 empfehlen.

    wegen dem separaten VV ist es so winzig daß du es auch ohne Probleme auf Instrumenten setzen kannst..........

    Im Drumherum gibts u.a. ein chices Schwanenhälschen, das kann man oft prima gebrauchen. Für Instrumentenadapter am besten mal guggen was als Allgemeinzubehör zu bekommen ist, solche Spezialitäten wie Sax- und Violinadapter von Schöps werden hier nicht angeboten.

    Schön wärs, aber genau mit dem Zubehör haperts. Habe meinen Händler schon mit diversen Versuchen, fremdes Zubehör zu verwenden, genervt, leider ohne Erfolg. Es wird leider kein System daraus wie z.B. schoeps mit Aktivkabel + perfektes Zubehör.

    Daher einfach NT5.

  • Neuer Yamaha Digital Live Mischer?

    • guma
    • 12. September 2006 um 22:57
    Zitat von "Bastler"

    Delay bis 600 ms gibts auf jeden Fall schonmal in den Mix-Bussen, hab ich grad im Manual gesehen.

    Gruß
    Michael

    Nein, die delays liegen nicht in den Bussen, sondern ( wie beim M7 ) in den output-ports und sind über 'system setup' und dann 'outputports' zu erreichen d.h. auf den vorhandenen 8 b.z.w. 16 omniouts und bB auch auf den Kartenouts. Für ein Inputdelay müsste man allerdings ein Insert patchen, was dann zwar begrenzt möglich, aber nicht gerade Resourcen schonend wäre.

  • Neuer Yamaha Digital Live Mischer?

    • guma
    • 10. September 2006 um 20:17

    Ja beim genaueren Studieren finde ich dann doch zwei Sachen die Bedienung betreffend etwas schade:

    1. Wie soundworx sagte, kein touchscreen :? Vielleicht ne Preisfrage ( ich weiß, ich weiß, die Gemeinde ist da geteilter Meinung, ob das geil ist oder nicht, allerdings habe ich inzwischen bemerkt woran da die fehlende Freude liegen könnte: Jungs, nicht tippen, sondern drücken ! dann funktioniert das. )

    2. und das finde ich nun unbestreitbar nachteilig: Aus der central logic des M7 wie auch der Bedienlogik anderer Pulte ( Digico ) fehlt die sinnige Anordnung von Multifunktionsencodern um den screen, so daß die Encoderfunktion sofort Elementen auf dem Schirm zuzuordnen ist.

    Insgesammt ist mir persönlich in der Taster/Encoder-Anordnung/Logik zu viel O1V und zu wenig M7 drin, was ja für diejenigen, die vom O1V kommen, vielleicht ganz nett ist. :cry:

  • Neuer Yamaha Digital Live Mischer?

    • guma
    • 10. September 2006 um 18:32
    Zitat von "wora"


    man hat wirklich zunehmend den eindruck, das die konkurrenz hoffnungslos abgehängt wird damit in zukunft auf 90% der rider "Yamaha Digitalpult" steht...
    wenn man ehrlich ist, braucht man das wort "konkurrenz" eigentlich nicht mal mehr in den mund nehmen.

    Ja, der Vorsprung ist inzwischen riesig. Man kann sich kaum vorstellen, daß das in absehbarer Zeit von anderen auch nur im Entferntesten eingeholt werden kann, denn die müssen jetzt nicht mehr nur endlich mal ihr erstes ( zu teures ) ans Laufen kriegen, sondern auch noch alle Segmente so bedienen, wie Yamaha das vormacht.
    Man kann wirklich den Eindruck gewinnen, das "Standard-Problem" habe sich inzwischen erledigt.

    Ansonsten erinnere ich daran, daß ich mehrfach in 2005 und zuletzt 3-06 empfohlen habe, für die meisten live-Anwendungen die DM 1000/2000 und O1V Phase einfach auszulassen.
    Here we are !!! Das hat weniger lang gedauert, als der eine oder andere vermutet hat :wink: :wink: :wink:

  • lexicon mx200 ridertauglich?

    • guma
    • 30. August 2006 um 20:45
    Zitat von "Ton_Opa"

    also ich finde ein M2000 relativ schlecht

    Das finde ich auch. Der Hall ist, egal in welchem Algorithmus, so dünn, daß er sich life einfach nicht durchsetzt.

  • lexicon mx200 ridertauglich?

    • guma
    • 29. August 2006 um 15:39
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"


    Naja .... PCM 70 steht schon noch hier und da mal drin.
    Aber 80/81 90/91 überwiegt doch mitlerweile.

    Genau, und diese Geräte klingen auch besser und sind, wenn man sich ein bisschen auskennt, zwar nicht so ganz einfach wie ein M1 aber komfortabler zu bedienen als ein PCM 70

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 29. August 2006 um 14:13
    Zitat von "BillBo"

    Den würde ich ganz gerne gegen Dein 200er Lexicon tauschen. So rein von der Rechenleistung her solltest Du Dir das mal in Ruhe überlegen :D

    Nö, einfach nö :lol:

    Ansonsten:

    1. Wir sind jetzt bei der allgemeinen Digital-Analog Diskussion angelangt. Das finde ich ja wichtig, aber in diesem Thread dann doch etwas OT.

    2. Als Denkanstoß: Wie lange laufen die PM1Ds schon ?!!!!

    3. Als Hintergrund zu den Meinungen der "Kritiker" sollte man, wie schon mal vorsichtig angedeutet, nicht vergessen, daß hier vor allem Freelancer und Mixer ihren Unmut äussern, die pro Job bezahlt werden und mutmaßlich die persönliche Lernkurve entweder nicht so gerne unbezahlt im Lager der Auftraggeber steiler machen oder aber als Bandbetreuer nicht die zeitlichen oder örtlichen Möglichkeiten haben, sich einzuarbeiten. Vielleicht sollte man da mal Möglichkeiten schaffen.

    4. In diesem Zusammenhang würde ich gerne mal die Meinung derer hören, die das Geld für die Mischpulte ausgeben, wenn man so will die Arbeitgeberseite. :wink:

  • Was brauch ich alles für einen guten Bass-/Snaresound?

    • guma
    • 28. August 2006 um 21:45

    Nur mal so nebenbei:

    Mit 17 und als Schüler habe ich mir mein erstes Sennheiser MD 441 gekauft. Das kostete 430,- DM, was damals vor 30 Jahren eine gewaltige Summe Geldes war. Dafür habe ich 4 Wochen lang einen Ferienjob gemacht. Ich "brauchte" allerdings kein Geld für Handies, Klamotten u.s.w.

    Ich kann das "ich armer Schüler"Gequatsche nicht mehr hören, es hängt mir am Halse raus :D:evil::D

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 26. August 2006 um 18:58

    HuuuHuuu, wie gruselig !!!!

    Dein Pessimismus in Ehren aber so gruselig wirds hoffentlich nicht werden. Ich habe da z.B. letztes Jahr ein Lexicon 200 erstanden, 22 Jahre alt , ein "Digitalprodukt der ersten Generation !" und was soll ich Dir sagen: es gibt Ersatzteile und es gibt Menschen, die es reparieren können !!!!! Ich weiß, ich weiß man kann das nicht so ganz vergleichen aber so schlimm wirds wohl wirklich nicht.

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 26. August 2006 um 09:09
    Zitat von "BillBo"

    „Herkömmliche Analogpulte wird es in 5 Jahren nur noch im Museum geben“ (der freundliche TAC – Vertreter bei der Vorführung des ‚Amek Recall’, irgendwann Anfang der 90er Jahre).

    Genau, deshalb ist mein Recall auch inzwischen ein analoges bisschen computergestütztes "Beinahemuseumsstück" das 13 Jahre lang Geld verdient hat, sich bester Gesundheit erfreut, tatsächlich keinen einzigen kratzenden Poti hat und wohl noch so lange neben dem M7CL weiter arbeiten darf, bis der PMDIGIVASON7D rauskommt.

    :lol:

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 25. August 2006 um 18:37

    Bevor ich auf BillBos Betrachtungen im Einzelnen eingehe, noch ein paar allgemeine Überlegungen:

    1. Ob etwas "Rn'R" ist oder nicht hängt sicherlich nicht davon ab, welches Equipment dafür benutzt wird, also nicht alles wofür ein Fender Twin benutzt wird, ist Rn'R, Geräte müssen auch nicht eine gewisse "Patina" angesetzt haben. um Rn'R-tauglich zu sein und mit dem letzten XL3 stirbt auch sicherlich nicht der "rock n'roll".

    2. Wie bei verschiedenen anderen Autoren von Beiträgen in diesem Thread weise ich nochmals darauf hin, dass in Billbos Beitrag an keiner Stelle auf konkrete, erlebte Situationen, die die jeweilige Anwendung als unpraktisch, unübersichtlich, unausführbar oder sonst irgendwie übel anhand von realen Erlebnissen erscheinen lassen. Es ist nicht klar, ob der Autor einen, zehn oder hundert M7CL-Kontakte hatte. Es fehlen komplett Hinweise darauf, in welcher Konstellation die Erstkontakte mit dem Pult abgelaufen sind, welche Vorbereitung, Unterstützung, Zeitfenster u.s.w. gegeben waren. Konkrete Fakten und Tatsachenbeschreibungen, aus denen man deutlich entnehmen könnte, ob es sich um entdeckte reale Unzulänglichkeiten des Gerätes oder der jeweiligen "Provider" handelte, kann man ebenfalls nicht erkennen.

    Ich betrachte BillBos Überlegungen daher als subjektive, irgendwie "erstkontaktgestützte" "was wäre wenn" Szenarien eines erklärten Nostalgikers, den ich als solchen sehr schätze.


    Zitat von "BillBo"

    1.) Dienstleister im renommierten, passabel laufenden 1000er Club. 100 Veranstaltungen im Jahr; vorwiegend kleinere/ mittlere internationale Rock/ Pop - Acts, für die „richtige“ Hallen zu teuer sind. Im Prinzip immer die gleiche Produktion; zur Vermeidung von Transport -/ Personalkosten der Einfachheit halber gleich auch am Einsatzort gelagert. FOH: ein älteres Midas XL/ Yamaha PM/ größeres Soundcraft nebst ordentlicher Peripherie. Kennt jeder, kann jeder, akzeptiert jeder. Betreuer gibt’s oftmals nicht – der macht während der Show Monitor (irgendwas Unkaputtbares von Soundcraft/ TAC/ Crest mit genügend Aux).
    100 mal im Jahr das gleiche Ritual. Tourfraktion/ Band: „WIR BRAUCHEN (es folgt der bescheiden aufgestockte Rider der letzten Bon Jovi – Stadiontour)..... no A&H, no Behringer..... please no digital consoles..... unabdingbarer Vertragsbestandteil..... Abweichungen gefährden die Show“..... usw. usw. Veranstalter: „Deal ist Haustechnik, schaut bitte mal, ob’s damit geht. Extras gerne, gegen Berechnung“. Tournee: „Wie sind die Vorverkäufe? Okay, Haustechnik passt“.
    Digitalpult (M7CL wäre für diese Größenordnung wohl angemessen) ? Auf gar keinen Fall bitte. Unnötiger Zusatzstress für Booker („könnt Ihr nicht noch mal mit dem Tonmann reden?“), Bandtechs, örtliche Betreuer. Keiner der Beteiligten will das wirklich.

    Das sehe ich anders:
    Für solche Läden sehe ich das M7 als Idealbesetzung. Definitiv würde hier der Gang mit dem USB zum Pult meinen alten Traum von der teilweisen Reproduzierbarkeit der Jobs ein bisschen näher bringen und ich weiss aus den letzten 8 Monaten definitiv, dass ich in einer solchen Situation eine kürzere "vor Ort Vorbereitung" hätte. Ich würde eine Tour mit lauter "lokalen" M7 sofort machen und gut zurecht kommen. Dass in der Richtung, was die Ausstattung solcher Läden betrifft, nicht schneller und deutlicher was passiert liegt m.E. vor allem am bekannt extrem langsamen Turnover von Clubequipment und nicht am Verhalten von Bookern, die das sowieso nicht interessiert und ich muss den letzten versifften, abgefuckten Clubsoundcraft auch nicht immer haben.


    Zitat von "BillBo"

    2.) Die Brot – und Butter – Tournee. Nightliner, Hänger dran, fertig. 60 Shows in 65 Tagen. 60 mal hintereinander unterschiedliches Holz, unterschiedliche Mikros, unterschiedliche Akustik; unterschiedlich aufgelegte Musiker, unterschiedlich lautes Publikum, unterschiedlich befähigtes örtliches Personal; unterschiedlich akzeptables Umfeld (Catering, Duschen, Garderoben). 60 unterschiedliche Pulte.
    Nein, Guma, ich möchte da gar nicht für alle möglichen infragekommenden Digitalpulte im Vorfeld mit Laptops, Editoren und USB – Sticks hantieren; vielleicht für eine Band, die ich vorher nicht so genau kenne, und deren Kanalliste oder gar Besetzung sich im Laufe einer solchen Tour durchaus auch schon mal verändert. Und am Veranstaltungstag, vor und während einer hitzig – heftigen R&R – Schlacht mit all ihren Unvorhersehbarkeiten, möchte ich das schon gar nicht.
    Wenn ich als Bandtech gut drauf bin, nehme ich stattdessen ein paar Lieblingsmikros und Peripheriefavoriten mit. Hoffe, dass ich die nicht jeden Tag brauchen werde, und werde sie fast jeden Tag brauchen. Und erwarte örtlich analoges, bekanntes Standardgerät, an dem ich mir innerhalb weniger Minuten selbst zu helfen weis, auch wenn mal irgendwo was hakt und der Haustechniker des Tages vielleicht ausschließlich bulgarisch spricht.
    Digitalpult? M7, vorkonfiguriert nach persönlichen Ideen und Vorlieben eines mir unbekannten, vielleicht sogar richtig fähigen Tonmenschen, der aber heute leider auf einer anderen Veranstaltung arbeitet und mir einen Kollegen geschickt hat? Siehe unter 1.)

    Hier kann man, so glaube ich, sehr gut den Anwender erkennen, der sich bisher nicht oder wenig mit dem M7CL-Editor auseinander gesetzt hat. Der Editor macht einem gerade eben unabhängig von setups irgend eines Vorgängers, sondern erlaubt einem täglich nach dem Laden an zuverlässig dem gleichen Punkt mit seiner Arbeit zu beginnen. Definitiv geht das resetten des Pultes und das umpatchen einiger outputs am Editor schneller als das analoge patchen von Outboard und das Anschließen von wenigen mitgebrachten Peripheriegeräten. ( Wir können das gerne mal mit der Stoppuhr machen :wink: )


    Zitat von "BillBo"

    3.) Festivalhopping. Egal, ob Stadtfest oder Groß – Open Air. Mal per Flugzeug, mal Nightliner, mal auch im Sprinter. Häufig auf den letzten Drücker. Ankommen, Linecheck, los. Hoffentlich hat mein Vorgänger ordentlich gearbeitet. Welchen Hall hat der eigentlich für Snare benutzt? Was soll’s, werd’ ich ja in ein paar Sekunden merken.
    Digitalpult? Um Gottes Willen! Bevor ich mich auch nur an dessen grundsätzliche Eigenheiten rangetastet habe, ist die Show gelaufen. Und mein Star wird mich anschließend fragen, warum die Delays denn heute so ‚unmusikalisch’ geklungen haben.

    Klar, jedesmal ein anderes Digitalpult, das geht natürlich nicht. Aber hier beginnt sich ja mit dem PM5D und dem M7CL ja doch ein gewisser "Standard" zu entwickeln.

    Zitat von "BillBo"

    4.) Die große Vollproduktion. Zwei Trailer, drei Trailer, viele Trailer. Auf ein paar Kilo und Euro mehr oder weniger kommt es nicht an. Von Veranstalterseite möchte man Band und Crew gut gelaunt sehen; man weis dort aus Erfahrung, dass das im Zweifelsfall die Performance der riskanten Großunternehmung sicherstellen hilft. „Was möchtest Du denn gerne so alles am Frontplatz?“
    Ganz klar: mischen auf Digitalpulten ist Arbeit. Mischen auf XL4, Heritage, PM 4/ 5000 auch. Aber: darüber hinaus macht es damit auch richtig Spaß! Ein feines, silikongedämpftes ‚Conductive Plastic’ - Poti fühlt sich anders an als ein fizzeliges Endlos - Encoderknöpfchen. Ich höre analog, ich denke analog, ich bewege mich analog. Im Idealfall bin ich nicht „nur“ Techniker, sondern auch Teil der Band, und mit meinem „Instrument“ Teil der Show. Und nur, wenn’s richtig Spaß macht, kann ich dabei auch richtig gut sein.
    Digitalpult? M7? Keine Frage, wenn ich freie Wahl habe zwischen Bösendorfer Concert Grand und Casio E - Piano, muss ich da nicht soo lange überlegen.

    Ist jedem klar, dass ein M7 keinen XL4 ersetzt. Obs dann der PM7D oder der Digico D6 wird werden wir ja hoffentlich noch erleben :)

    Zitat von "BillBo"

    5.) Die Teilproduktion. Backline, Deko, Mikros, Plätze, Monitorsetup im 12 – Tonner. Ansprüche hoch, Budget und Transportkapazitäten begrenzt. Dafür aber Tourneeproben und etwas Zeit für sorgfältige Planung. In Ear sponsored by Sennheiser.
    Digitalpult(e)? Ja, genau hier kann ich sie mir vorstellen. Auch einen M7, zumindest am FOH. Spart Platz, Geld und Gewicht; ich kann mich einarbeiten, mich an die Eigenheiten meines Arbeitsgerätes gewöhnen, mir in Ruhe alles so einrichten, wie ich es haben möchte, mit vertretbarem Aufwand ein gutes Ergebnis erreichen. Meinen Supidupi – Röhrenkompressor, den heiß geliebten Vintage - Hall o.ä. kann ich ja trotzdem mitnehmen, wenn ich es für nötig halte. Und letztendlich finde ich mich auch mit dem Gedanken ab, dass es mit einem XL4 ja eigentlich doch noch etwas schöner.......
    Am Monitorplatz hingegen komme ich mit einem M7 hier u.U. schon wieder in Bedrängnis. Wir betreuen empfindsame Seelen. „Der hat Stereo – In Ear, will ich auch!“ Künstler denken nicht in profanen Zahlen. Mit 16 Aux, die ja auch Drum Sub, Sidefills, Notfallwedges etc. versorgen sowie als Effect Sends herhalten müssen, bin ich da eher am Ende, als mir lieb ist.
    Meine Anregung daher für M7CL 2.0 (falls der Herr Yamaha hier gelegentlich mitliest): 24 Busse gibt’s eh; für den Monitorfall wäre es äußerst sinnvoll, statt 16x Aux + 8x Matrix ein Setup mit 8x Mono – Aux + 8x Stereo – Aux aufrufen zu können. Das dürfte rein auf Softwarebasis machbar sein (hypothetisier’ ich mal) und würde den potentiellen Anwenderkreis erheblich erweitern. DANN kauf’ ich mir das Teil vielleicht auch.

    Also das "Monitorproblem" liegt nun schlicht an der Unkenntnis des Schreibers, wie jeder, der sich mit dem Pult auskennt bestätigen wird, denn definitiv kann man die 24 Busse zu frei verwendbaren mono- oder Stereosummen machen und die 8 Matrixbusse sind, da sie ja von jeden Eingangskanal aus wie ein auxsend benutzt werden können, nicht mit einer "Analogmatrix" zu vergleichen, sondern stellen eine echte Bereicherung für einen schnellen inearmix dar.

    Meine Empfehlung weiterhin: Erstmal mehr praktische Erfahrungen sammeln, Gelegenheit gibts bestimmt genug. :wink:

  • M7CL-Update Empfehlung

    • guma
    • 19. August 2006 um 18:58

    Firmware V1.11

    Zu empfehlen, da ein Bug in Mixern ab V1.06 beseitigt wurde, den auch einer hier im Forum schon erlebt hat ( ich glaube wora ) und der ziemlich ätzend war: ab und an haben diese Pulte den HA gain nicht recalled beim Szenenwechsel. Das ist jetzt behoben.

    DME-N Networkdriver V1.11

    Zu empfehlen, da es mit der neuen Firmware zusammen den Netzwerkbetrieb sicherer und möglicherweise auch zuverlässiger und ( für manche auch überhaupt erst so ) installierbar macht.

    Good Luck

  • siderack2go

    • guma
    • 19. August 2006 um 10:06

    Ich würde das "Togo - Rack", also das Rack aus Togo flexibel halten und dort das hinein tun, was es auf der jeweiligen VA nicht gibt.

    Den Transendesigner gibt es tatsächlich oft nicht, also hinein damit und dann den Lieblingshall und den Lieblingskompressor dazu. Höchstens 4 HE sonst lässt der Spassfaktor für alle Beteiligten nach ( denk an den Weg vom Muckerparkplatz zum FOH, denk and die Zeit, die das Anschliessen auf einem Festival dauern darf, der Babysitter wirds dir danken )

  • Kabel aufwickeln (Video)

    • guma
    • 14. August 2006 um 20:40
    Zitat von "codesieben"

    *hüstel* :D :D :D

    Hiergegen empfehle ich AMBROXOL 3 x 40 Tropfen ( nein das ist keine unerlaubte Pharmawerbung sondern der generische Name des Wirkstoffs ) per os. Erleichtert bei manchen Menschen das morgentliche Abhusten.

    Oder: Einfach mit dem Rauchen aufhören :wink:

  • Flügel abnehmen ohne die Optik mit Mikrostativen zu stören

    • guma
    • 12. August 2006 um 19:06
    Zitat von "djvomght"

    genauso mach ich das auch mit gutem Erfolg. Welche Mikros nimmst du? Bei mir sind's Crown PCC160.

    Bisher SM91A, was ich eigentlich ganz gut finde, ( vergesse nie das Gesicht von Tanja Maria, als ihr auf dem Wedge der eigene Flügel lauter entgegenblies, als das Instrument selbst und das gutklingend und ohne pickup, die EQ Kurve sah auch sehr interessant aus :) ) seit neuestem schoeps entweder mit BLCg als Grenzfläche oder mit TCg, dem von oTon erwähnten Tischstativ.

  • neues M7CL Problem... schlecht geplant ?

    • guma
    • 12. August 2006 um 12:14

    @ seven

    Nochmal: Ich selbst fände es supergeil eine offene Architektur zu haben, in der man z.B. im Eingangskanal Sachen wie Signalfluß, EQ-Splitting für Mon von FOH oder sidechain für Dynamikprozessor u.s.w. selbst wählen kann.

    Meine Erfahrung sagt aber, dass 90% der Kollegen das bisher entweder nicht verstehen, es für pipifax halten oder schlicht damit überfordert sind.

    Ein Beispiel:

    Seit 20 Jahren gibt es in meinen FOH-Racks min. zwei Kompressoren, die einen externen parametrischen EQ mit 3 -4 Filtern im side chain haben. Ich kann mich nicht erinnern jemals in diesen 20 Jahren einen Fremdtech erlebt zu haben, der das benutzt hat. Statt dessen wurde der side chain entweder nicht bemerkt oder, nach entsprechendem Hinweis von mir, gebypasst.

    Übertrag mal das Beispiel auf den Diskussionsinhalt dieses Threads !?!

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