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Beiträge von guma

  • Controllersettings

    • guma
    • 25. Juni 2006 um 11:22
    Zitat von "rockline"

    Das hier delayed wir ist klar, und zwar genau wie Guma sagt; Bandmas und Abstand direkt in Meter im Controler Subband eingeben.

    Jetzt hast Du mich leider missverstanden. Vielleicht habe ich das auch nicht klar genug ausgedrückt:

    Der unmittellbar messbare Abstand zwischen Sub und darüber hängendem Top ist deswegen ungeeignet, weil für diesen Referenzpunkt = Standort des Subs die Bedingung "gleiche Lautstärke" nicht erfüllt ist. ( SUB logischerweise viiieeel lauter ! ) Wenn man aber vom Sub weg ins gedachte Auditorium hinein läuft, kommt man irgendwann an die Stelle, an der die Trenfrequenz, vom Sub und vom Top abgestrahlt, gleich laut ankommt. Genau dort muß die Laufzeit stimmen und das ist die Referenz für das Delay. Umgekehrt könnte man natürlich auch den Punkt willkürlich festlegen und die Lautstärke angleichen. Dannach darf man allerdings das Lautstärkeverhältnis Top-Sub nicht mehr ändern.

    Für grössere Arrays wird das noch etwas komplizierter:
    Sagen wir mal das Top-Array wäre " 4 breit, 3 hoch. Dann müsste man genau genommen für jede Hauptabstrahlachse der einzelnen, übereinanderhängenden Tops die Pegel und Laufzeiten korrigieren ( wird bei guten Festinstallationen, bei denen man mehere Tage zum Einmessen hat, auch so gemacht )

    Oder man denke mal an ein Sub-Array, das nicht "Häufchen links, Häufchen rechts" sondern über die ganze Bühnenbreite verteilt ist. Hier muß man zur Laufzeitkorrektur noch eine weitere Raumachse beachten !

    Etwas geschickter funktioniert das Ganze bei einem hängenden line array mit groundgestackten Subs. Durch die Länge der Linie und das Curving wandert ( wenn das richtig gemacht ist ! ) mit zunehmender Enfernung der Bezugspunkt für das "TOP-SUB-Zuhörer-Dreieck" der Linie entlang nach oben, sodaß das Verhältnis Ankathete = SUB - Zuhörer zu Hypotenuse = Top - Zuhörer über eine gewisse Entfernung konstant bleibt. Dadurch entsteht eine größere Zone, für die das gemessene Delay stimmt.

  • Controllersettings

    • guma
    • 24. Juni 2006 um 20:35
    Zitat von "wasserkocher"


    zum Thema Band-Delay:
    also ich hörs auch und nutze die Möglichkeiten, so oft ich kann.
    speziell bei geflogenen Tops und gestellten Bässen mit Trennfrequenzen um die 120 Hz kann man auf die Art ein System punchen lassen oder sich totschrauben an diversen EQs.

    Das macht nicht speziell bei geflogenen Subs, sondern nur bei geflogenen Subs Sinn, und selbst da nur bedingt, da sich der Laufzeitfehler, wie für andere Frequenzbereiche auch, mit der Entfernung des Zuhörers ändert.

    Einfaches Beispiel, um es zu verstehen, muß man nur mal die Extrempositionen einnehmen:

    a) Zuhörer steht unmittelbar vor den Subs. Top und Sub hängen genau übereinander. Der zu korrigierende Versatz = dem Abstand von "akustisches Zentrum Sub" zu "akustisches Zentrum Lowmid" und lässt sich grob vereinfacht "mit dem Maßband von oben nach unten" bestimmen. Der Einfachheit halber nehmen wir mal an es wären 3,4m. Dann wäre die für diesen Zuhörer nötige Korrektur 10 ms.

    b) Zuhörer steht 70m von der PA weg. Der Laufzeitunterschied wäre aus der Differenz der Schenkellängen des aufzuspannenden Dreiecks "Zuhörerohr - Sub - Top" zu bestimmen. Diese Differenz geht nach den Regeln der Trigonometrie mit zunehmender Entfernung und kleiner werdendem, aufgespannten Winkel gegen null, d.h. für 70m Entfernung ist er sehr viel kleiner als für Position a). Die Entfernung Top - Zuhörer beträgt hier 70,10m ( Hypotenuse bei einem aufgespannten Winkel von 2,78° ) wenn der Abstand Top - Sub wieder die oben genannten 3,4m sind. D.h. der Versatz ist 0,1m, die Zeitkorrektur für diese Zuhörerposition wäre 0,294ms oder 294 microsekunden.

    Der Laufzeitfehler ändert sich also mit der Zuhörer-Entfernung und ist nur für eine bestimmte Messmicroposition oder ein kleines Zuhörerareal ( z.B. ein Schlaumeier-FOH :roll: ) korrigierbar, nicht aber für eine größere Zuhörerfläche.

    So jetzt sieht das mit dem delayen völlig sinnlos aus. Ist es aber doch nicht ganz, da man den Bereich, in dem die Laufzeit stimmen muß, einfach einschränken kann:

    Die Laufzeit sollte in der Zuhörerzone stimmen, in der sub und lowmid nahe der Trennfrequenz gleich laut sind. Das ist logischerweise nicht in Pos. a meines Beispiels. Liegt aber diese Stelle schon etliche Meter von der Membranebene weg, ist der Laufzeitunterschied möglicherweise so gering, dass für niedrige Trennfrequenzen die erste lambda/2 - Situation noch nicht erreicht wird. Dann ist das Delay überflüssig. :wink:

  • Kopfhörer Frage...Welcher ist der richtige für Monitoring

    • guma
    • 23. Juni 2006 um 21:13
    Zitat von "voetter1"

    Ich hab den Ultrasone PROline750
    Ist zwar etwas ausserhalb der Preisvorgabe, aber klanglich finde ich den äusserst super.

    Ich habe vor Kurzem von meinem geliebten Sony MDR 7506 auf Ultrasone gewechselt. Ich hatte einige Modelle zur Auswahl und habe mich für den HFI 550 entschieden.

    Achtung !!! die Bezeichnung HFI hat nichts mit "Hifi" zu tun, also nicht schönfärbend und "unbelastbar" sondern es ist ein preiswwertes aber sehr gut klingendes und seeehr lautes Musikermodell, geschlossen und für einen Kopfhörer mit ungewöhnlich fetten Bässen.

    Den Proline750 fand ich zu leise !!! ( den hatte ich zuerst gekauft nach dem Motto "für Guma nur das Beste" konnte aber Gott sei Dank noch tauschen) und es hat mich tierisch gestört, daß er je nach Position auf dem Kopf mit ein bisschen ( 0,5 cm !!?? ) verrutschen schon völlig anders klingt. Das kann man zuhause zwar machen ( ständig zurechtrücken ) aber live geht das nicht.

    Der HFI 550 kostet nur ein Drittel des proline750 und ist ein Klasse Livemodell.

  • Aufstellung von Tops - Eine Belehrung

    • guma
    • 22. Juni 2006 um 23:22

    ... und ich erinnere noch mal an die Seiten 10,11,12 dieses Threads:
    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=49924&sid=3515be8a1a03eab2d572c3db747c414a

  • Aufstellung von Tops - Eine Belehrung

    • guma
    • 21. Juni 2006 um 23:24
    Zitat von "Georg_Koeln"


    Sorry, wenn ich meine Unwissenheit in diesem Bereich oute, aber was verstehst du bitte unter einer "akustischen Achse"

    Kracky meint die akustische Mittelachse = Achse gleicher Lautstärke zwischen zwei Systemen in deren Überlappungszone, die je nach Pegel und Laufzeit überhaupt nicht der geometrischen Mittelachse zwischen zwei Gehäusen übereinstimmen muß. :wink:

  • Aufstellung von Tops - Eine Belehrung

    • guma
    • 21. Juni 2006 um 23:08
    Zitat von "Loloverde"

    Als ich mal die Beschallung einer langen Halle planen mußte, habe ich mir ein 60° Dreieck aus Papier geschnippelt um zu sehen, wohin und wie breit die Lautsprecher strahlen. 60° ist richtig breit.

    Willkommen im Club!

    Als ich dieses kleine Gedankenexperiment vor 28 Jahren zum ersten mal machte, war das Beschallungswesen in Deutschland gerade in einer echten "Blüte(n)zeit" ! Es gab in Berlin eine sehr angesagte Beschallungsfirma namens REVUE, die uns bei Konzerten mit einem Riesenhaufen von mir liebevoll "all in one Schuhkarton" genannten Boxen in grün,eine Cervin Vega Glücksedition, natürlich mit parallelen Kanten zu einer Wand aufgebeugt, beglückte. In der Kiste gab es neben einigen "Direktstrahlern" noch ein einsames 100° x 40° Hörnchen, das völlig "unstackbar" aus der gemeinsamen Schallwand herauslugte.

    Ergebnis:

    Im Gegensatz zum gut koppelnden Bass und lomid aus den Direktstrahlchassis verabschiedete sich der gesammte Hochtonbereich bereits nach wenigen Metern hinter einem imaginären Wollvorhang, entstanden aus der genialen Kombination von zu breitem horizontalem Abstrahlwinkel und zu kleinem Q, direkter Interferenz der auf Abstand von "Kompaktsystem zu Kompaktsystem" irrwitzig angeordneten, prima überlappenden Hörnchen und der indirekten Interferenz durch die nahen ersten Seitenwandreflektionen. Die damals gerade aufkommende Deutschsingerei, die heuer mal wieder einen Frühling hat, war dadurch Ihrer "Aussagekraft" komplett beraubt.

    Der dazugehörige mentale Status der Beschallergemeinde:

    Obwohl ja nun der simpelste unter den, die Gesammtabstrahlung eines Stacks beeinflussenden Parametern, war der Abstrahlwinkel eines Horns, seine Definition und sein Zusammenhang mit dem Q-Faktor als beschreibendes Parameterpaar und der Umgang mit den selben etwa 97% der Kollegen völlig unbekannt. Das hat sich meinen persönlichen Schätzungen nach auf heute vielleicht 85% Ignoranten verbessert. ( Man beachte immerhin eine Verfünffachung derer, die diese Mindesteigenschaft eines Beschallers aufweisen, im Gegensatz zu den 99%, die über den unwesentlichen Parameter "Frequenzgang" labern und meinen sie wären jetzt Beschaller !!!

    Jaja ich weiß. Mein Schreibstil teilt die Leserschaft in zwei Teile. Ich werde ihn trotzdem nicht ändern und hoffe die Mehrheit besitzt genügend Selbstbewußtsein und amüsiert sich !!! :D :lol:

  • Tascam DM 3200

    • guma
    • 21. Juni 2006 um 21:55

    So, ich habs mir mal "in natura" betrachtet:

    Ziemlich unnötig große Kiste mit für live unmöglich viel ungenutztem Platz auf der Bedienoberfläche. Jede Menge für live überflüssige Schalter und das dämlich monochrome Display der DM-Pulte. Habe sofort die Lust verloren, mich ernsthaft weiter damit für eine Live-Anwendung zu befassen. Sorry. :roll:

  • Controllersettings

    • guma
    • 21. Juni 2006 um 00:00
    Zitat von "rockline"

    Meist reichen 2 Filter pro Treiberbereich!

    Genau deswegen konnte man ( und kann man auch heute noch ) befriedigende Ergebnisse mit einem FDS 388 erzielen, der nur zwei Filter pro Band zusatzlich zur Weiche zur Verfügung stellt. Wenn das nicht reicht, würde ich mal über die Lautsprecher an sich nachdenken. :wink:


    Zitat von "rockline"

    Delayzeiten....das Zauberwort der Hochglanzbroschüren! Praktischer Nutzen für den Beschaller gleich Null.
    Ich spreche nicht von delayten Anlagen mit diversen Zeitzonen und größeren Abständen, sondern von den "Zeit und phasenoptimierten" Übergängen zwischen den Treibern von kleinen Millisekündchen!

    Hört kein Mensch - braucht kein Mensch! Wers nicht glaubt stelle sich bei uns am FoH auf und ich verstelle die Zeiten. Bei 1 Meter Differenz zwischen den Treibern fällt allmählich was auf......Blindtest gerne - aber bitte nicht blamieren!

    Das, denke ich, muß man vielleicht etwas differenzierter sehen:

    Ich komme ja aus einer Zeit, in der die Aktivweichen noch analog waren und die von mir zuletzt verwendeten Butterworth 18dB Filter schon gerade eben die wählbare Trennfrequenz aber noch kein regelbares Delay hatten. Es gab also nur die begrenzten Möglichkeiten der Phasenkorrektur a) durch Anordnung der Treiber b) entsprechende Anordnungen in der Passiveiche inkl. der Verpolung der Speaker c ) 1 x 360° "durchschwenkbar" in einer aufwändigen Aktivschaltung.

    Resultat damals für mich: Für tiefere Trennfrequenzen, für die der erste lambda/2 Punkt erst nach einigen 10 cm kommt, "mechanisch" für einen geringen offset sorgen. Für hohe Trennfrequenzen - Pech gehabt :(
    In meinem damaligen Vierweg-System ging das zwischen 12" und 2" ganz gut, da die Hörner nahezu gleich lang waren und für 1200 Hz Trennfrequenz der "Restfehler" durch die nicht koaxiale Anordnung gering war. Anders sah das für die Trennung der damals unvermeidlichen 2402 Bullets aus. 7.000Hz Trennfrequenz bedeutete für eine Anordnung mit einem 2365 Horn auf einer Schallwand einen Versatz von mehreren Lambda + x. Beim hin und her schieben im Versuchsaufbau wars dann aber ähnlich wie von dir beschrieben: Der Fehler war viel weniger auffällig als gedacht ! Damit habe ich mich begnügt.

    Später wurde mir dann aber was anderes klar: An diesem Experiment stimmen die Voraussetzungen nicht !!!!!!! Eine solche Treiber-Tweeter Kombination kann überhaupt nie für alle Abstrahlrichtungen phasengleich sein, egal wie genial die Laufzeitkorrektur ist denn selbst wenn auf der 0-Achse die Phase gerade stimmt, sind die akustischen Zentren der beiden Antriebe immer so weit von einander weg, daß bei 10° Änderung der Zuhörerposition die Phase bei der Trennfrequenz dort nicht mehr stimmt ! man hört also immer einen Phasenfehler. Dann nützt auch ein in 10 microsekunden-Schritten einstellbares Delay nichts ! d.H. entweder keine so hohen Trennfrequenzen oder Coax-Treiber oder eine kohärente Quelle.

    Ein (wohlgemerkt einzelnes ! ) Director-Top verhält sich einfach durch den geringen, kaum kompensationswürdigen Abstand von 12" und 1,4" Membran zueinander in der "Pseudocoaxanornung" sehr gutmütig. ( Ich erinnere daran, daß der Designer auch eine passive Trennung im Top im Auge hatte und daher für eine günstige Treiberposition sorgen mußte ) Die Trennfrequenz zum Sub ist tief, damit spielt ein versatz von einigen 10cm keine Rolle mehr !!! Thats it ! ( Aber nur für dieses System :roll: )

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 15. Juni 2006 um 12:06
    Zitat von "K-Ulrich"

    Na gut, aber bis du den Channel Link gesetzt hast, bin ich analog schon dreimal mit dem EQ fertig.

    Die Situation bei mir wäre ja, dass dieser link in meinem geladen file schon vorhanden wäre. ( übrigens muss man auch nicht das "channel job" Fenster öffnen, sondern kann Kanäle durch "select" drücken und halten wie beim PM5D pairen ).

    Im Allgemeinen ist es sicher richtig, dass man "on the fly" schneller auf einem analogen Pult ist. Je nach dem, wie gut man sich einen Job vorbereitet und seine Hausaufgaben gemacht hat, wird das Analoge vom Digitalen aber überholt. Das ist die Kernerkenntnis, die in dem von Wolfgang zitierten Spruch " digital ist schneller - es dauert nur etwas länger" steckt.
    Solange das "etwas länger" im Lager passiert, finde ich das in Ordnung und dass dieses Pult zur "Beschleunigung" ein gewisses Maß an "input" braucht, finde ich sogar ausgesprochen faszinierend.

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 14. Juni 2006 um 16:17
    Zitat von "K-Ulrich"

    Dann erklär mir mal, wie Du am M7 an zwei Klangregelungen gleichzeitig drehst, während Dir ein Blick aufs Insertrack Deine Compressorpegel zeigt.

    Ein gutes Beispiel:

    Ich habe auf dem Laptop den "selected channel" Schirm, der mit dem "select switch" des Pultes wandert, offen und den Rackschirm. Das geht bei den "Breitbandlappis" so, daß man beide Fenster vollständig sehen kann. Dort sehe ich was ich gerade am Kanal zu schrauben habe. Im Pult habe ich dann beispielsweise das Fenster offen, in dem man die "gain reductions" aller 48 Kanäle gleichzeitig sehen kann.
    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich je an zwei Klangregelungen unterschiedlicher Kanäle gleichzeitig gedreht hätte. Das kommt bei mir eigentlich nur vor, wenn ich zwei Monokanäle als Stereo benutze. Dann würde ich die am M7 "channel link" setzen und habs leichter als früher.

    Zitat von "K-Ulrich"

    Oder Du kommst auf ein Festival mit Deinem USB-Stick, aber es sind andere Mikrofone als gestern und das System klingt auch völlig unterschiedlich, da nützen Dir deine gespeicherten Daten auch nicht viel. Da bin ich wieder mit einem analogen Pult, wo schon den ganzen Tag eine Kick auf Kanal 1 war, wieder schneller.

    Den Fall, dass die Mikrofone so unterschiedlich sind, vermeide ich schon immer dadurch, dass ich entweder das kriege, was ich bestellt habe oder genau weiß, wie das, was ich statt dessen kriege, tut, ( Ich habe da in den letzten 30 Jahren ein ziemliches EQ to MIC file in meinem "Hauptspeicher" angelegt :lol: :lol: :lol: ) oder ich bringe Spezialitäten, die ich meine zu brauchen, selbst mit.

    Ein Lautsprechersystem entzerre ich nicht im Kanaleq. Statt dessen ahne ich inzwischen, wie hilflos der "Systemoperator" ist, der mich erwartet und mache mich bei dem, wenn nötig, ein bisschen unbeliebt, indem ich dort was ändere, wo sichs gehört. ( Gott sei Dank sind ja moderne Systeme auch dort speicherbar )

    Ich will jetzt nicht noch ausführlicher werden, aber sicher ist es so, dass die individuelle bisherige Arbeitsweise im Analogen es von Mixer zu Mixer sehr unterschiedlich leicht oder schwer macht, sich im Digitalen zurecht zu finden. Ich habe dafür Verständnis.

  • Unworte der VT-Branche

    • guma
    • 13. Juni 2006 um 22:00
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Mein Lieblingsunwort dieser Tage ist „Public Viewing“. Bingo!


    Jajajajaja !!!!! Meins auch !!!!!!!!!!!!!!!

    Erinnert mich irgendwie daran, das man auch schon vor 2000 Jahren den Pöbel, die plebs mit einfachen Gemeinschaftserlebnissen ( panem et circenses ) in Schach halten konnte.

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 13. Juni 2006 um 20:22
    Zitat von "bertZ"


    Das einzige Mal, das ich das Gefühl hatte, zu langsam zu sein, war beim Check, als ich die Gates für Kick und Toms einstellen wollte.

    Ich denke, daß wir ( bin auch noch nicht so weit :oops: ) mit erarbeiteten Presets in den Speichern wahrscheinlich auch hier schneller sind, als analog und dann häufig nur noch den threshold encoder auf der Oberfläche bedienen werden.

    Ich kann mich noch erstaunlich gut erinnern als ich vor langer Zeit meine BSS 502 dual gates neu hatte, an denen man eine Menge Zeug einstellen konnte, das ich zwar in der Sache konnte aber doch einige Zeit an den Hüllkurven-Parametern rumgedoktort habe, bis ich zufrieden war. Irgendwann hatte ichs dann mal im Hirn gespeichert wo ich wieder hin musste, wenn irgend ein Fremdmixer alles verschraubt hatte. Jetzt lade ich es nur noch als mein Setup oder hols mir aus meiner library. :roll:

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 13. Juni 2006 um 17:32

    oje...

    Ich bin seit 30 Jahren Analogpultbenutzer und das M7CL ist mein erstes Digitales. Ich bin damit nicht "langsamer" als mit den analogen, allerdings muß man sich damit ein bisschen auskennen und sich das so einrichten wie man das braucht.

    Visuell orientierten Menschen, die bunte Knöpfe von englischen Pulten mögen, empfehle ich unbedingt die zusätzliche Benutzung des Editors als Darstellungserweiterung. Ich vermisse dann eigentlich nichts.

    Ich denke es gibt heute sehr viel weniger schlechte Pulte als Mixer die "alles wissen" aber immer schlecht vorbereitet sind. Für mich hat es sich bewährt, das Manual gelesen, verstanden und einigermassen präsent zu haben, um dann wirklich Spaß an einem neuen Produkt zu haben.

    Gott sei Dank sehen das die meisten Besitzer grösserer Verleihfirmen ( sogenannte Arbeitgeber :wink: ) ähnlich wie ich.

  • High-End Klemmikro für Trompete

    • guma
    • 12. Juni 2006 um 16:06

    So, ich habe nun auch meine Edellösungsentscheidung gefällt:

    Wider Erwarten nicht SD und nicht AMT sondern Schoeps MK4 + Saxophonadapter SA2 mit Spinne + Aktivkabel zur CMC6 Speisung. Wie es aussieht, wird es in absehbarer Zeit auch eine Adaptation zu Shure Taschensendern geben !!!

    Diese Lösung ist bei exzellentem Klang und hochwertigster Kapsel für den Verleiher im Gegensatz zu den anderen Edellösungen auch noch als "normales Kleinmikrophon" und mit anderem Zubehör noch multipel anders verwendbar.

    Ich teile also Manuelas Meinung.

    @ Manuela

    Man kann laut Schoeps aktueller Stand für Alt und Tenor oder Trompete und Posaune auch eine normale MK4 Kapsel nehmen und die weiter in den Becher des Instruments hinein drehen. Klingt auch sehr gut und "trägt weniger auf" :wink: Das Sopran gehört natürlich durch ein zweites Mic ergänzt

  • M7CL - Tipps and Tricks

    • guma
    • 9. Juni 2006 um 19:19

    Zu den Effektanwendungen noch folgende Überlegung:
    Bei unseren bisherigen konventionellen Siderack-Effekten wollten wir doch immer zwei Sachen möglichst schnell:
    a) in einem Effekt die Parameter schnell und bequem ändern
    b) zielgerecht Programme wechseln
    Der in einem anderen M7CL Thread empfohlene Schritt, ein FX-pop up als Lesezeichen = bookmark auf einer benutzerdefinierten Taste anzulegen, ist eine ganz kleine Hilfe schneller in den FX- Editiermodus zu kommen allerdings mit folgenden Hacken:
    Man kann natürlich nur den geladenen Effekt editeren
    Der Schirm zeigt so lange nichts anderes an
    Man kann trotzdem nicht schnéll Programme wechseln
    Man kann nur Effekte im geladenen File und in der geladenen Szene editieren.

    Statt 4 user defined keys um 4 Effekte zu öffnen zu verbraten, finde ich fürs Editieren eine "Zweischirmlösung" besser und vielseitiger nutzbar:

    Labtop online benutzen. Auf einem modernen "16:9 Format" Laptopschirm kann man sich ein input channel window und ein rack window gleichzeitig zurecht schieben und diese dann stehen lassen. Um nur eine Hallzeit oder ein predelay zu ändern, kann man den Parameter genau so schnell am Lapptop bedienen. Nur ein Klick um am bereits offenen Rack den Effektparameterschirm zu öffnen ( Laptop als Rack und channel select )
    oder umgekehrt: auf dem Laptop nebeneinander ch 1-16 und ch 17-32 öffnen zur Übersicht und im Pult den "Rackschirm" einfach stehen lassen ....oder oder oder

    Zum FX-Programmwechsel helfen die user defined keys leider nichts. Vor allem kann man nur die FX-setups der gerade geladenen Szene bearbeiten.

    Für schnelle Parameterwechsel empfehle ich ( wie schon bei den konventionellen FX-maschinen ) ähnliche FXe z.b. Hall mit nur veränderter reverb time als setups in die FX-Programmspeicher zu legen und dann über den o.g. Focus aufzurufen, über den man trotz der beschriebenen Krücken auch komplexe Setups aus mehreren Effekten umschalten kann.

    Wenn man nur einzelne FX Programmwechsel ausführen will, ist es eventuell sinnvoll, ein bookmark zur effect libhrary anzulegen und den Effekt dort zu wechseln, allerdings muß man dann zum Editieren wieder züruck ins Rack wechseln.

  • Erfahrungsbericht M7CL

    • guma
    • 9. Juni 2006 um 18:41

    ... zu den bookmarks siehe meinen neuen Beitrag in "M7CL Tipps and Tricks"

    Schön wäre es wenn alle die sich berufen fühlen, im Tipps and Tricks - Thread Ihre Erkenntnisse zur Bedienung sammeln würden. Es wäre dann für alle leichter zu finden :wink:

  • M7CL - Tipps and Tricks

    • guma
    • 7. Juni 2006 um 23:22

    Da es inzwischen doch eine ganze Menge verkaufter Pulte gibt und vor allem die Zahl der Mischer steigt, die sich am Editor vorbereiten und "offline" Szenen für ihre Bands und Produktionen stricken, habe ich mir gedacht, es wäre doch hilfreich in unserer "Gemeinde" und nicht nur in einem YAMAHA FORUM ein paar Erkenntnisse zusammen zu tragen:

    1. Was ich für beide Seiten, Mischer wie Pultbesitzer für sehr hilfreich halte, ist die Installation des "Pult-Laptop-Netzwerks" auf den Jobs. Pulte ohne Rechner werden in der Regel mit dem "Fremd-USB" erst mal plattgemacht, d.h. es kann nur ein komplettes File aber nicht eine einzelne Szene geladen werden. Das müsste für viele Anwendungen aber gar nicht sein. In der Praxis stellt ein band-setup für eine Festival-Situation oft nur eine oder zwei Szenen dar, die man im Laptop bequehm über das "scene memory" ( das eigentlich sinnigerweise "scene library" heißen sollte ) von file zu file verschieben und so das "Festival-Basis-Setup" erhalten kann. ( "Verschiebebahnhof" für Szenen über Laptop USB) Ferner kann man über die Ergänzung mit dem Laptop definitiv eine übersichtlichere Bedienoberfläche bieten, da man beispielsweise im Pultschirm arbeiten aber gleichzeitig immer den selektierten Kanal sehen kann.

    2. Das Erzeugen von FX-Szenen über die FOCUS-Funktion, die nur Effekte umschalten und sonst nichts, ist wie wora schon entdeckt hat, noch mit Hindernissen verbunden, die aber überwindbar sind:

    a) Das bus- oder "mixbus" setup wird vom "focus" partiell überschrieben, d.h. die Konfiguration bleibt zwar erhalten, kann aber dort wo sie in der FOCUS-Szene anders ist, nicht mehr bedient werden ( grau ! ) Eigentlich imo kein richtiger bug, da das bus-setup ja eine deutlich tiefere Editierebene darstellt.
    Empfehlung:
    Das Bus-setup von Focus Szenen und anderen Szenen in einem File sollte gleich sein. ( Am besten mit der das Pult stellenden Firma das Routing vor der VA abgleichen, da ja auch die Aux send belegung ohne Umstecken kompatibel sein sollte )

    b) das "channel linking" der "Hauptszene" wird von der FOCUS-szene mit dem linking aus der szene, aus der der FOCUS generiert wurde, überschrieben. Dabei bleiben jedoch alle anderen Funktionen aus der entsprechenden Arbeitsebene "channel job" wie das VCA routing oder das "mute group routing" Gott sei Dank erhalten !! ( total unlogisch und ein echter von wora entdeckter superbug, hallo Yamaha !!! bitte ändern !!)
    Empfehlung:
    Das "channel linking" von Show Szenen und FOCUS-FX-Szenen gleich einstellen !!!

    so das wars fürs Erste
    to be continued !

  • M7CL-Update Empfehlung

    • guma
    • 5. Juni 2006 um 18:01

    Das aktuelle update ist nicht der Riesenwurf aber empfehlenswert !

    Achtung !!!!!

    Firmware V1.10. Die Pulte lesen danach weiter alte .YSE und :M7CL Files aber !!!!
    auf der neuen Fimware im Pult erzeugte Files lassen sich zuhause nur noch mit der neuen EDITOR V2.1.1 bearbeiten !!!!!

    Deswegen alle Nichtpultbesitzer und Zuhausesetupstricker unbedingt den neuen Editor laden und installieren !!!! Pulte mit alter Firmware lesen leider auch keine mit neuem Editor erstellten Files !!! Bitta daher alle Pultbesitzer Ihre Pulte zügig umzustellen !!!!!

    Für alle "Labtop mit Pult Benutzer": unbedingt neuen DME network driver V 1.1.0 laden und installieren !!!!!

  • Tascam DM 3200

    • guma
    • 5. Juni 2006 um 13:59

    Habe mir gerade mal das Manual geladen. Wär ja schon schön, wenn die o1v/o2r/DM1000 Liga mal ein bischen Konkurrenz bekäme. Der Preis klingt ja interessant und ein eingebauter t.c. FX ist auch mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ein Testbericht wäre schön.

  • Beyerdynamic m88 TG

    • guma
    • 1. Juni 2006 um 17:49

    Die Reparatur lohnt sich auf jeden Fall !!!! Ich kann dir den Preis nicht sagen aber ich weiß, das der Beyer-Service sehr gut ist und keine unverschämtem Preise macht.

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026
  • DiGiCo Live Mixing Lab: S-Series & Quantum – From Setup to Showtime

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 08:00 – Mittwoch, 28. Oktober 2026, 20:00
  • IT For AVs® | Core · Essentials

    Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:30 – Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:00

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