Zitat von "rockline"Das hier delayed wir ist klar, und zwar genau wie Guma sagt; Bandmas und Abstand direkt in Meter im Controler Subband eingeben.
Jetzt hast Du mich leider missverstanden. Vielleicht habe ich das auch nicht klar genug ausgedrückt:
Der unmittellbar messbare Abstand zwischen Sub und darüber hängendem Top ist deswegen ungeeignet, weil für diesen Referenzpunkt = Standort des Subs die Bedingung "gleiche Lautstärke" nicht erfüllt ist. ( SUB logischerweise viiieeel lauter ! ) Wenn man aber vom Sub weg ins gedachte Auditorium hinein läuft, kommt man irgendwann an die Stelle, an der die Trenfrequenz, vom Sub und vom Top abgestrahlt, gleich laut ankommt. Genau dort muß die Laufzeit stimmen und das ist die Referenz für das Delay. Umgekehrt könnte man natürlich auch den Punkt willkürlich festlegen und die Lautstärke angleichen. Dannach darf man allerdings das Lautstärkeverhältnis Top-Sub nicht mehr ändern.
Für grössere Arrays wird das noch etwas komplizierter:
Sagen wir mal das Top-Array wäre " 4 breit, 3 hoch. Dann müsste man genau genommen für jede Hauptabstrahlachse der einzelnen, übereinanderhängenden Tops die Pegel und Laufzeiten korrigieren ( wird bei guten Festinstallationen, bei denen man mehere Tage zum Einmessen hat, auch so gemacht )
Oder man denke mal an ein Sub-Array, das nicht "Häufchen links, Häufchen rechts" sondern über die ganze Bühnenbreite verteilt ist. Hier muß man zur Laufzeitkorrektur noch eine weitere Raumachse beachten !
Etwas geschickter funktioniert das Ganze bei einem hängenden line array mit groundgestackten Subs. Durch die Länge der Linie und das Curving wandert ( wenn das richtig gemacht ist ! ) mit zunehmender Enfernung der Bezugspunkt für das "TOP-SUB-Zuhörer-Dreieck" der Linie entlang nach oben, sodaß das Verhältnis Ankathete = SUB - Zuhörer zu Hypotenuse = Top - Zuhörer über eine gewisse Entfernung konstant bleibt. Dadurch entsteht eine größere Zone, für die das gemessene Delay stimmt.