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Beiträge von guma

  • Warum klingts bei den Stars öfters mal scheisse ???

    • guma
    • 20. März 2005 um 17:37

    zu ADMINs 3.) ...Beschallungsanlage für eine Halle ordentlich einrichten... fällt mir noch ein:

    unter Touringstreß kommt es ja leider vor, daß Rigging, Lautsprecherkonfiguration, -anordnung und -ausrichtung sowie manche notwendigen Arbeiten am Systemprocessing überhaupt nicht an die akustischen Verhältnisse der jeweiligen Location adaptiert werden, sondern nur unter logistischen, d.h. Auf- und Abbau bezogenen Gesichtspunkten abgearbeitet werden. ( Heute waren wir mal wieder besonders schnell ) Dann ist es vielleicht wirklich besser, die Mixerbude nicht zu verlassen, um nicht hören zu müssen, wie schrecklich es wirklich ist. :D ( So erlebt bei einer bekannten amerikanischen Fa. mit C... Allerdings nützte in diesem Fall weder das selbstverliebte Spiel des Systemoperators am Lake contour processor vom FOH-Platz aus während der show, noch das auf Drums und Bass beschränkte Mischen des offensichtlich in einem Generationskonflikt stehenden Mixers was, um die show zu retten.)

  • Warum klingts bei den Stars öfters mal scheisse ???

    • guma
    • 20. März 2005 um 14:17

    Ich stelle das Thema mal allgemein auf, vielleicht möchte der eine oder andere was dazu sagen und zitiere mich zum Einstieg ohne Anspruch auf Vollständigkeit nochmal selbst:

    Warum sind "Audiointeressierte" im Allgemeinen und Mixer im Besonderen so häufig als Konzertbesucher von "Oberligakonzerten" enttäuscht ?

    Ich gehe zunächst mal in mich:

    1. Wenn ich als "Nurzuhörer" zu einem Konzert gehe, was ich nur bei besonderen Lieblingskünstlern tue, sind natürlicherweise meine Erwartungen besonders hoch. ( Vielleicht zu hoch ? ) Irgendwie will mein Unterbewußtsein, daß sich genau das Kribbeln im Nacken einstellt, was sich rational betrachtet höchstens alle 100 Jobs mal bei eigenen Konzerten einstellt.

    2. Ich habe die Band schon mal vor Jahren gehört, als ich selbst noch beeindruckbarer war und höre jetzt kritischer.

    3. Ich habe ein Problem damit untätig rumzusitzen und nicht den gewohnten Einfluß nehmen zu können. Das "Ich könnte es ja viel besser" Phänomen.

    Auf der anderen Seite gibt es aber auch typische, "konstellationsbedingte" Gründe, warum gerade große Produktionen besonders Scheiße klingen.
    Nur zwei Beispiele:

    1. Ein früher häufiger Grund, der zu Zeiten von Inearmonitoring eigentlich aussterben sollte: Die Bühne ist zu laut. Gleichgültig ob zu laute Backline oder zu lauter Monitor, die "Richtcharakteristik und das Laufzeit,- Phasen- und Interferenzverhalten des Gesamtstrahlers Bühne" ist bekanntlich unter aller Sau und die "Laufzeitwillkür des Übersprechens auf alle Microphone" tut ihr Übriges. Leider ist es nun nicht so, daß professionelle Musiker immer besonders vernünftig und umsichtig sind, was diese Dinge angeht. Im Gegenteil ist die Situation eher so, daß beispielsweise Monitorleute auf dem Karrieremäßig dünnen Eis der Oberliga zur Arbeitsplatzsicherung gelernt haben, jeden Lautstärkewunsch des Künstlers zu erfüllen.

    2. Nur wenige Stars haben das Glück, einen wirklich fähigen LIFE-Mixer zu beschäftigen, d.h. ein Allroundgenie, das sowohl Künstler und Mixer als auch Techniker und Systemoperator in Personalunion ist. Heute findet man statt dessen leider oft die Konstellation, daß der "Mann des Vertrauens" für die Band ein "Zweitligastudiomixer" ist, der aber gute Kontakte zu den A&Rs hat oder sich sonst durch besondere "Nettigkeit" hervor getan hat und maximal ein Mischpult mit Peripheriegeräten bedienen kann und seinen Arsch vom Mixerplatz nicht wegbewegt. Diesem wird nun vom "Systemoperator", der in der Regel von der Hirecompany kommt, Puderzucker in den Arsch geblasen, da die Firma ja von dessen goodwill abhängig ist und gern weiter Jobs für den Künstler machen möchte. Selbsverständlich stellen sich diese beiden immer gegenseitig ein gutes Zeugnis aus leben aber in der stetigen Angst vom jeweilig anderen bei der Band oder beim Tourmanager oder bei sonst einem Wichtigen angepisst zu weden. So kann unmöglich eine kritische, fruchtbare und ständig auf Verbesserung und maximale Leistung bedachte Zusammenarbeit funktionieren.

    Diese Liste kann man beliebig fortsetzten, was man aber unschwer erkennen kann: es sind nicht technische sondern in der Regel menschliche Gründe, die für schlechten Sound sorgen.

  • Anastacia Konzert Dortmund

    • guma
    • 20. März 2005 um 14:09

    Um das mal wieder auf den Ausgangspunkt zurück und vielleicht doch noch eine nützliche Diskussion in Gang zu bringen:

    Stellen wir doch mal die Frage allgemeiner: Warum sind "Audiointeressierte" im Allgemeinen und Mixer im Besonderen so häufig als Konzertbesucher von "Oberligakonzerten" enttäuscht ?

    Ich gehe zunächst mal in mich:

    1. Wenn ich als "Nurzuhörer" zu einem Konzert gehe, was ich nur bei besonderen Lieblingskünstlern tue, sind natürlicherweise meine Erwartungen besonders hoch. ( Vielleicht zu hoch ? ) Irgendwie will mein Unterbewußtsein, daß sich genau das Kribbeln im Nacken einstellt, was sich rational betrachtet höchstens alle 100 Jobs mal bei eigenen Konzerten einstellt.

    2. Ich habe die Band schon mal vor Jahren gehört, als ich selbst noch beeindruckbarer war und höre jetzt kritischer.

    3. Ich habe ein Problem damit untätig rumzusitzen und nicht den gewohnten Einfluß nehmen zu können. Das "Ich könnte es ja viel besser" Phänomen.

    Auf der anderen Seite gibt es aber auch typische, "konstellationsbedingte" Gründe, warum gerade große Produktionen besonders Scheiße klingen.
    Nur zwei Beispiele:

    1. Ein früher häufiger Grund, der zu Zeiten von Inearmonitoring eigentlich aussterben sollte: Die Bühne ist zu laut. Gleichgültig ob zu laute Backline oder zu lauter Monitor, die "Richtcharakteristik und das Laufzeit,- Phasen- und Interferenzverhalten des Gesamtstrahlers Bühne" ist bekanntlich unter aller Sau und die "Laufzeitwillkür des Übersprechens auf alle Microphone" tut ihr Übriges. Leider ist es nun nicht so, daß professionelle Musiker immer besonders vernünftig und umsichtig sind, was diese Dinge angeht. Im Gegenteil ist die Situation eher so, daß beispielsweise Monitorleute auf dem Karrieremäßig dünnen Eis der Oberliga zur Arbeitsplatzsicherung gelernt haben, jeden Lautstärkewunsch des Künstlers zu erfüllen.

    2. Nur wenige Stars haben das Glück, einen wirklich fähigen LIFE-Mixer zu beschäftigen, d.h. ein Allroundgenie, das sowohl Künstler und Mixer als auch Techniker und Systemoperator in Personalunion ist. Heute findet man statt dessen leider oft die Konstellation, daß der "Mann des Vertrauens" für die Band ein "Zweitligastudiomixer" ist, der aber gute Kontakte zu den A&Rs hat oder sich sonst durch besondere "Nettigkeit" hervor getan hat und maximal ein Mischpult mit Peripheriegeräten bedienen kann und seinen Arsch vom Mixerplatz nicht wegbewegt. Diesem wird nun vom "Systemoperator", der in der Regel von der Hirecompany kommt, Puderzucker in den Arsch geblasen, da die Firma ja von dessen goodwill abhängig ist und gern weiter Jobs für den Künstler machen möchte. Selbsverständlich stellen sich diese beiden immer gegenseitig ein gutes Zeugnis aus leben aber in der stetigen Angst vom jeweilig anderen bei der Band oder beim Tourmanager oder bei sonst einem Wichtigen angepisst zu weden. So kann unmöglich eine kritische, fruchtbare und ständig auf Verbesserung und maximale Leistung bedachte Zusammenarbeit funktionieren.

    Diese Liste kann man beliebig fortsetzten, was man aber unschwer erkennen kann: es sind nicht technische sondern in der Regel menschliche Gründe, die für schlechten Sound sorgen.

  • d&b C7/C4

    • guma
    • 19. März 2005 um 08:48

    ... na wirds jetzt doch Q ? :)

  • d&b C7/C4

    • guma
    • 13. März 2005 um 10:28

    Eigentlich wäre die Ergänzung mit einem einzelnen C4 TOP pro Seite genau das Richtige. Je nach Auditoriumsformat würde das C7 als "bis 20m System" agieren, die C4 sollte dann relativ hoch stehen, um über diesen Bereich "hinwegzublasen", die C6 könnte je nach dem als "neardown", "centerdown" oder "sidedown" herhalten. Ob das vom Amping und Stacking gut zu machen ist muß man mal durchspielen.

    Mit dem vorhandenen Material bietet sich ohne Zukauf aber noch, falls ein Stereoamp für die C6-en vorhanden ist, die Möglichkeit an daraus ein Delayline zu bauen. Das geht gut, wenn man im Zelt eine zentrale FOH-Position beim Veranstalter durchsetzen kann. Man kann dann z.B. die C6-en unmittelbar links und rechts hinter dem Pultplatz geschützt auf Hochständern aufstellen.

    Um mit den Möglichkeiten der unterschiedlichen Abstrahleigenschaften der genannten TOPs richtig "spielen" zu können, muß natürlich jede Box eine eigene Amphälfte haben. :wink:

  • Allen & Heath ML 5000 vs. Soundcraft MH3

    • guma
    • 12. März 2005 um 14:19

    Ein ML 5000 ist eigenlich ein MH4. Das sagt wohl alles.

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • guma
    • 10. März 2005 um 16:09

    @ Sachsensound

    Ich wollte eigentlich keine d&b Diskussion lostreten.

    Das von Dir erlebte würde ich definitiv einem Userfehler zuordnen. Weder in der Praxis noch in der Simulation kenne ich Ergebnisse wie von Dir beschrieben. :roll:

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • guma
    • 10. März 2005 um 00:03

    Was ich an der Diskusion nicht so ganz verstehe:

    2 X 4 = 8 Stacks Director haben inkl. Rigging neu auch mal richtig viel Geld gekostet oder ? Die "vier Stück günstig gebraucht gekauft und vier Stück dazugemietet Nummer" kann ja nicht das Äquivalent sein.

    Was mir gut an der Diskusion gefällt:

    Jetzt endlich wo Leute nicht nur theoretisieren, sondern ernsthaft über Kauf nachdenken, fällt plötzlich das Argument der "multiplen Einsatzfähigkeit" schwerer ins Gewicht, als die Linearraytheoretiker-Diskusionen vermuten ließen. Ihr denkt an meine Worte über größere horizontale Öffnungswinkel: "ETWAS WENIGER LINEARRAY BEDEUTET MÖGLICHERWEISE SEHR VIEL MEHR PRAKTISCHE ANWENDBARKEIT ( vor allem für den hier beschriebenen Markt )

    Das heißt z.B. mit wenigen Elementen ein funktionstüchtiges Groundstack bauen können oder mit einer Variante des Einzelelements und dem gleichen SUB, dem gleichen Amp und dem gleichen Processor die geliebte SUB/Distanzrohrmitkurbel/TOP Clubvariante bauen können !

    Nein ich meinte jetzt nicht unbedingt das JBL Ding :lol:

  • PAA2

    • guma
    • 8. März 2005 um 14:56

    @ Oliver/ RodeVT
    Wie wärs mit verschieben nach "Messtechnik" ?

  • Soundcraft GB 4

    • guma
    • 8. März 2005 um 14:47

    Ja eigentlich finde ich die Idee mit den "Masterausgangsverzögerungsrelais" ganz nett. ( Kann es jemand im Forum zum Nachrüsten basteln ? )

    Allerdings ist es so kein "Pultstandard" und auch bei größeren und anerkannten Pulten nicht regelhaft eingebaut, sodaß ich es als Entscheidungskriterium für oder gegen einen GB4 etwas überzogen finde.

  • Soundcraft GB 4

    • guma
    • 7. März 2005 um 19:21

    Wer hat gesagt: "alle Amps + Pult an einer Sicherung" ??? Ich wüsste jetzt nicht, aus wessen Beitrag man das so verstehen konnte ???

    Wieso "Kabeltrommel zum FOH in falscher Steckdose" ???

    Schätze 'Martin, live-team' meinte eine gemeinsam geerdete Quelle sprich einen gemeinsamen "fetten Roten" oder höchstens noch einen gemeinsamen FI oder so oder was ???

  • Soundcraft GB 4

    • guma
    • 6. März 2005 um 16:53

    Naja das würde ich nicht unbedingt zum Qualitatskriterium für Pulte machen. Ich kenne auch große Pulte die beim Einschalten ganz schön Lärm machen.

    Dagegen helfen entweder Amps die beim wieder eingeschalteten Strom erst mal in Stand by gehen oder

    Was die Großmutter noch wußte: Erst Pult und dann Amps einschalten. ( geht bei netzwerkfähigen Amps ganz bequem. :wink: )

  • Dynacord Cobra2 ? Dynacord XA2 ? oder D&B C7

    • guma
    • 6. März 2005 um 09:27

    Da im Augenblick etliche Verleiher in Deutschland ihr d&b Material auf Q umstellen, sollte es C7 eigentlich zu vernünftigen Kursen gebraucht geben. ( siehe Gebrauchtseite dieses Forums oder VPLT Gebraucht-Seite ) Durch die Ergänzung der Produktpalette mit Q ist die C Linie natürlich kein schlechtes System geworden. :wink:

  • Höherer Nutzwert DBX 2231 vs. DBX 1231

    • guma
    • 2. März 2005 um 20:01

    Ich habe lange Zeit in meinen Seminaren die Meinung vertreten der 2231 und der 966 seinen als gleichwertig einzustufen.

    Davon möchte ich hiermit Abstand nehmen. Nach einer Menge Arbeitserfahrung mit beiden Geräten würde ich heute klar den 966 vorziehen.

    1. Im Monitoring ist der regelbare Hochpass vor allem für Benutzer von Thiele-Small abgestimmten Passivboxen eine gute Ergänzung.

    2. Klanglich hat mit der BSS als FOH-EQ immer besser gefallen. Obwohl ich keine Messergebnisse vorlegen kann, hatte ich beim dbx den Eindruck, daß das Signal nachdem an den Filtern vor allem abgesenkt wurde auch nach Gainkorrektur das Signal irgendwie "blasser, adynamer" geworden war, während mit dem BSS ausser der Frequenzgangsbearbeitung keine weiteren Artefakte aufgefallen waren. Ich hätte, wenn mir der 370 nicht über den Weg gelaufen wäre, für den selben Zweck selbst auch den 966 gekauft. Der geringe Mehrpreis zum dbx lohnt auf jeden Fall.

  • Q4 EQ GEQ 234 von innen

    • guma
    • 1. März 2005 um 16:55

    @ PA-Peter

    Ich muß zu Wolfgangs Ehrenrettung ebenfalls bestätigen, daß ich schon zwei mal Wackelkontakte duch Neutrik Platinen-Stecker an Geräten erlebt habe, an denen ich das nicht für möglich gehalten hätte !

    Einmal an einem BSS Varicurve ( man höre und staune ) und einmal an einem SPL Transient Designer. Beide Male waren die Stecker am Gehäuse verschraubt und trotzdem wurde die "Steckkraft" an die Platine weiter gegeben. Welcher Neutriktyp genau verbaut war, kann ich Dir allerdings nicht sagen.

  • usb soundkarte mit xlr eingang und phantom speisung

    • guma
    • 1. März 2005 um 16:45

    Jo, ich auch Edirol UA-5A. Funzt seit 1,5 Jahren bestens.

  • Erfahrungen mit d&b C4 und Q1? Empfehlungen?

    • guma
    • 26. Februar 2005 um 20:20

    @ MicMusic

    Wir haben Dich schon richtig verstanden, allerdings ist es tatsächlich so, daß es Q-Konfigurationen gibt, die auch mit wenig Aufwand fliegen können, wo bisher über fliegen garnicht nachgedacht wurde. So wiegt beispielsweise eine 3 x Q1 mit Flybar Konfiguration nur 67 Kg, ist aber flexibler winkelbar als das Groundstack.

    Für die Seitenbühnen Variante käme z.B. eine Q10 pro seite auf Distanzrohr mit zwei Bässen pro Seite in Frage.

  • Klark Teknik DN 370

    • guma
    • 26. Februar 2005 um 19:10

    Äh, da ja die Einbautiefe jetzt das ganz wichtige Thema ist:

    Der Klark ist in dem Rack in dem er eingebaut ist, das Gerät mit der geringsten Einbautiefe :D:D

    ... ein BSS Varicurve ist beispielsweise deutlich tiefer als ein DN 370,
    ... will sagen: ich finde das in diesen Dimensionen einfach völlig irrelevant. :roll:

  • Q4 EQ GEQ 234 von innen

    • guma
    • 26. Februar 2005 um 19:06

    Schön wir sehen hier einen EQ mit geringer Einbautiefe. Ändert sich jetzt was an euren 19" Rackformaten ?

  • Klark Teknik DN 370

    • guma
    • 26. Februar 2005 um 15:52

    Ich schlage vor hierfür einen Q4 Thread zu eröffnen.

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