@ Jack, @ PA-Peter:
....ähem, Over-easy und die automatische Attack-Funktion sind zwei verschiedene Sachen.
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Neues Benutzerkonto erstellen@ Jack, @ PA-Peter:
....ähem, Over-easy und die automatische Attack-Funktion sind zwei verschiedene Sachen.
@ Jack, Toff, PA-Peter:
Wenn der 166XL zu dumpf klingt, liegt es meist an der zu kurzen Attack-Zeit. Für viele Solistensignale ( Vocals, Gitarre, Bläser ) ist es günstiger eine mittlere Attack-Zeit zu wählen, die frühe Transienten besser durchlässt. Damit verschwindet meist auch der Eindruck eines Höhenverlustes.
Möchte meinen Vorednern allen zustimmen, Darüber hinaus finde ich das PCM 70 weder gut bedienbar noch klanglich wirklich die Offenbarung !!! Es ist darüber hinaus einfach nicht mehr zeitgemäß.
Ich würde ein gebrauchtes 91er oder 300er vorziehen.
@ audiobug
Schon wieder falsch gewickelt mein Lieber, denn dieses für mich gebaute Produkt hat keinen Namen und braucht auch keinen, denn ich habe kein Interesse dieses Produkt zu verkaufen, sondern lieber meinen Kunden etwas sehr Exclusives zu vermieten.
Scheint schon wieder etwas zu sein was in Deiner Erlebniswelt nicht vorkommt, ich allerdings kann über den damit erzeugten Umsatz nicht klagen.
Die Box erfreut sich inzwischen einer über 5-jährigen Einsatzzeit, war eine der ersten in Deutschland, in der ein DE 900 verbaut wurde und befindet sich damit inzwischen in bester Gesellschaft.
Was ich übrigens selten dämlich finde ist, daß Du mit mir über einen Gegenstand zu diskutieren oder Urteile abzugeben versuchst, über die Du
schlechterdings nichts wissen kannst. :shock:
Nachdem nun ein Weilchen vergangen ist würde mich interessieren ob Du nun weiter gekommen bist und von den empfohlenen Lösungen schon welche gehört hast.
@ Audiobug
Man sollte immer wissen was man will und es profund umsetzen können ![]()
Unter den Tüfftlern kenne ich eigentlich mehr Leute, die gute elektroakustische Lösungen produzieren, denen man aber was die Straßen- und riggingtaugliche "Hardware" angeht unter die Arme greifen muß. Wenn Du Dir die Historie all der etablierten Firmen anschaust so sind sie alle, egal ob deutsch, amerikanisch oder englisch aus der Kombination von Tüfftlern und Rock n' Roll Praktikern entstanden. Ich selbst gehöre der Generation von Menschen an, die dem verwendeten Produkt noch nicht so entfremdet sind, daß ich zu einem Zeitpunkt X, als es das Produkt Y noch nicht gab, mir selbst helfen konnte ein innovatives Produkt in Industrie-Qualität zu generieren, ohne irgend etwas kopieren zu müssen. Schönen tach auch :lol: :lol: :lol:
Das ist sicher eine gewohnt gut klingende und mit den veränderbaren Abstrahlwinkeln auch interessante, innovative Lösung.
... aber kann mir mal jemand sagen warum eine solche Kiste mit 2x12", 4x5", 2x1" nicht "self powered" im Zeitalter von Neodynium, Wabentechnik, Kohlefaser und Epoxydharz 87 Kg wiegen muß :roll: :shock: :roll:
Du nimmst ein Saxophon am besten nicht mit einem SM 58 ab. :wink:
Die Fa. heißt EMO und der EQ ist tatsächlich sowas wie ein DN27.
Ich kriege meine Kisten auch aus Hamburg, obwohl ich in Südwestdeutschland sitze. Einfacher Grund: Ich kann bei Amptown am Telefon eine Kiste mit Sonderwünschen beschreiben und kriege sie richtig geliefert. Das hat vorher noch kein anderer Casebauer geschafft.
@ Peter
Wie Du weißt, bin ich H 3000 Besitzer, allerdings kann man nach den folgenden Kochrezepten auch mit vielen anderen Geräten exzellente Doubling-Effekte erzeugen. Drei Strategien ( alle Delays natürlich ohne Feedback):
Im Dual Pitch shift mode z.B. H3000, aber auch SPX 990 (z.B. von good old pitch shift weiterprogrammieren) oder T.C. M1. Den einen Kanal 2-5 cent nach oben, den anderen um den gleichen geringen Betrag nach unten Panning maximal L-R, Delayzeiten 15 - 40 ms aber immer mit etwas offset zwischen den beiden Kanälen ! Daran denken daß die Erzeugung des Pitch Effekts selbst ein Delay produziert welches die Geräte aber nicht anzeigen.
Als Delay mit Chorus, z.B. T.C. D2. Man wählt wieder einen Delaymodus, in dem zwei Delayzeiten seitengetrennt einstellbar sind 20 - 60 ms aber mit einigen ms offset und eine sparsame Sinusmodulation mit mittlerer Frequenz und wenig Tiefe dazu, Panning maximal L-R.
Als "mehrstimmiges" Delay. H 3000 8 Stimmen, PCM 80/81 6 Stimmen, Spx 990 6 Stimmen. Wird oft Multitap Delay genannt, was aber missverständlich ist, nix mit Tap Delay zu tun hat und besser Multitrack Delay heißen müßte. Man kann in diesen Algorhythmen 6 oder mehr Delayspuren in Delayzeit, Panning und Level regeln. Der Trick beteht nun darin, diese drei Parameter so geschickt zu verteilen, daß ein sehr fettes Stereobild entsteht. Vor allem die Level sollten jeweils 3-6dB unterschiedlich sein bei Tracks, die nah aneinander gepannt sind, da sonst die zwangsweise entstehenden Kammfiltereffekte zu penetrant sind.
Viel Spaß beim ausprobieren. :idea:
Und an die notorischen Presetbenutzer: "Spätestens hier hörts dann auf gell"?! :lol:
@ andi.h
... oder ich könnte natürlich nen prima Adventskalender daraus basteln.
Insidertip: In Würzburg gibts noch nen alten ARIES Tisch, bei dem auch der Tip=return ist. :idea:
@ andi.h
Für "zu Faule" bleibt mein allumfassendes Superretroglobales vom Anbeginn aller Mischpulte geführtes Megainsertarchiv für immer verschlossen. :roll: :lol: :shock: :lol:
... ja der Trick ist ganz einfach: Man nimmt zwei Schaumstoffunterlagen z.B. aus einer Mikrofonverpackung oder Noppenschaum und legt die Grenzflächen direkt auf die Harfe ( natürlich nicht auf die Saiten :wink: ) Es wird dadurch keinerlei Resonanz von der Gußharfe übertragen.
Dort gibt es normalerweise so viel Platz, daß man mit der Position für das ausgeglichenste Ergebnis spielen kann. Für ein lautes und "monitorfähiges" Ergebnis muß allerdings, wie wora schon sagte, der Deckel zu sein. Das hat auch den Vorteil, daß die Grenzfläche vor allem reflektierte Signalanteile von der glattlackierten Deckelinnenfläche aufnimmt, was eine sehr homogene Lautstärke von allen Saiten erzeugt. Die Kabel kann mann seitlich der Tastatur, ohne sie einzuklemmen, an den Spalten, die die Filtzunterlagen für den tastaturnahen Deckel bilden ausleiten.
Für geringere Lautstärken funktioniert das auch mit Deckel auf "Halbmast". :wink:
Ich mache das schon seit 20 Jahren so mit immer gutem Ergebnis. Ein "Ankleben" wäre bei "meinen" Flügeln nie in Frage gekommen.
Der Makel der Selbstbaulösungen in der Regel anhaftet, ist, daß es meist entweder Sparlösungen sind oder was genau so schlimm ist, daß die Professionalität nicht konsequent bis zu Ende durchgezogen wird. Bei mir waren für jedes noch so kleine Detail professionelle Zulieferer ( Gehäusebauer und -lackierer, Frontgitterhersteller, Weichendesigner, ATM-flighware u.s.w. ) im Boot. Sie gehen ferner paarweise Amptowngecased auf den Job. Dadurch war die Box natürlich auch nicht billiger als eine ( schlechtere ) von der Stange. Es gab nur eben das nicht fertig zu kaufen, was ich wollte. Da ich schon sehr lange im Geschäft bin, weis ich, daß viele heute großen Companies immer wieder entweder eigene Designs hatten, wenn der Markt ein solches Produkt nicht hergab oder bis heute eigene Entwicklungen favorisieren ( Typisches Beispiel: Clair Brothers ) oder heutige Boxenfabrikate sind aus solchen Verleiherwerkstätten hervorgegangen ( z.B. Turbosound, Martin audio u.s.w. ) Meine Erfahrung in den 5 Anwenderjahren der o.g. Box ist, daß es noch nie Kritische Bemerkungen oder gar einen Erklärungsnotstand meinerseits gab, was sicher auch am professionellen Umfeld liegt, in dem die Box "lebt". Einzige Frage bisher: "Sind die auch von d&b ?" :lol:
Die Frage nach dem Wiederverkaufswert stellt sich für mich nicht, da ich sie sicher noch die nächsten 10 Jahre oder länger zu benutzen gedenke ( eben bis sie auseinanderfallen ) :wink:
Trotzdem kann ich Dich verstehen. Daher auch die obigen Tipps.
Du kannst mir ja mal Deinen Mufu-Frust per pm mitteilen.
Meine "custom made" Lösung hat einen Hochständerflansch und insgesamt 12 (!) Fliegepunkte über die sowohl ein Schwenkrahmen als auch Ringschrauben, als auch Verbinder für die 3-breit-Lösung verwendbar sind. Ich habe ihnen einen DE 900 1,5" Neodym B&C und ein Limmerhorn mit 60° rundem Abstrahlwinkel spendiert. Dadurch war es möglich zu den üblichen "Monitorwinkeln" zwei weitere Seitenflächen mit 15° anzuordnen, damit man mit zwei Boxen einen 90° Horizontalwinkel und mit drei einen 120° Winkel erzeugen kann. Das geht mit dem Limmerhorn tatsächlich sehr gutartig. Die Hörner mit rundem Querschnitt haben zwar ein leichtes Höhenbeaming auf der Mittelachse und tragen nicht so sehr weit. Allerdings machen die "arrayvorteile" und die Tatsache, daß man das Horn für monitoring nicht drehen muß, das locker wieder wett.
Das Mufu-Projekt habe ich nicht weiter verfolgt, da ich meine Lösung schon hatte. Was hat Dich denn da gestört ?
So die Audience Delight heißen AD 12 und AD 15, die Seeburg Acoustic line heißen TSM 12 und TSM 15. Viel Spaß beim testen :wink:
Was Du suchst habe ich vor ca. 5 Jahren auch gesucht und unter den käuflichen Produkten nicht gefunden. Meine Antwort: ich habe sie mir, allerdings mit einem tief abstimmbaren 12", in Kleinserie ( 20 St. ) bauen lassen. Wenn ich auf die letzten 5 Jahre zurück blicke, eine gute Entscheidung.
In diesem Forum hat es vor ca. 2 Jahren einen ähnlichen Ansatz gegeben ( Mufu-Projekt ). Wie es darum steht weiß ich nicht.
Die Hacken:
Die gewünschte Vielseitigkeit schreit nach hochwertigen ( teuren ) Komponenten und nach einem ausgeklügelten ( teuren ) Riggingsystem für eine relativ kleine Box.
Eine homogene, interferenzarme horizontale Arraybarkeit von 2 oder 3 Elementen braucht kein klassisches CD-Horn, sondern einen konischen oder eliptischen Trichterquerschnitt für einen gutartigen off axis response ( mit dem Thema könnte man sicher ein paar Seiten füllen, aber laß es einfach mal so stehen )
Aktuell kenne ich außer der guten alten Meyerlösung noch zwei weitere, die mir brauchbar scheinen: Audience Delight und Seeburg. Die Typen trage ich noch nach. :wink:
@ marcel
Frage zum MX 882 Ultralink:
Ich liebäugle schon sein seit längerem mit diesem Teil, obwohl ich mir es sonst überhaupt nicht vorstellen kann, meine Racks mit einem Behringergerät zu verschandeln !!! Es wäre für mich allerdings für einige Anwendungen ein idealer Problemlöser. Eigentlich ist es ja ein sehr simples Gerät, an dem sogar Behringer nicht viel falsch machen kann oder ???
Muß man wirklich immer mit dem Kaputtauspackeffekt rechnen ????
Ich benutze seit ca. einem Jahr ein D3 für Snare. Das micro ist noch unempfindlicher als die anderen Drumaudixe, was ich für Snare eher als Vorteil empfinde.
Toll finde ich, wie wenig Störgeräusche/Übersprechung zusammen mit der D-vice Halterung produziert wird. Am meisten verblüfft hat mich jedoch volgender Effekt:
Das Ding kling zunächst ohne EQ für ein Snaremicro etwas dumpf. Dreht man jedoch etwas Höhen oder obere Mitten rein klingts superpräsent ohne das typische Nachklingeln, das ich mit allen anderen Snaremicros ( SM 57, Beta 57, MD 441, M88 u.s.w. ) mehr oder weniger produziert habe. Oft habe ich das auf die schlecht klingenden oder schlecht gestimmten Snares geschoben was zum Teil sicher auch stimmt. Jetzt habe ich aber so oft hintereinander bei unterschiedlichen Snares meine kurzen, cleanen Traumhöhen produzieren können, daß es doch auch mit dem Micro zu tun haben muß.
... und für die ganz hartnäckigen Kunden, bei denen das headset unter "Zahnspange" läuft, gibt es ja auch noch das countryman "earset" da gibts dann wegen der Optik und dem Tragekomfort wirklich nichts mehr zu meckern !!!