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Beiträge von guma

  • d&b Q1

    • guma
    • 2. März 2004 um 19:21

    Danke Jungs, ich hatte das "dem Heil am ähnlichsten" bereits erwähnt.

    @ Volker

    Die Bezeichnung Bandpass für den Trick mit den Spalten vorm Lautsprecher im Vertec halte ich für reichlich übertrieben. Es mach nichts anderes als durch Beugung am Spalt eine sehr weite Aufdehnung des Abstrahlwinkes eines bestimmten Frequenzbandes.
    Allerdings machen die geraden Platten weder für den hineinstrahlenden HF-Bereich noch für den hineigebeugten Mittenbereich eine korrekte Constant Directivity Hornkontur.

    @ Jens

    Ich habe zuerst auch gestutzt, da sich das Horn in der Mitte und der "10Zolldipol" ja gegensinnig bezüglich ihres horizontalen Abstrahlwinkels verhalten.

    Der Trick geht in etwa so:

    Das Horn wird mit der Trennfrequenz so weit runtergezogen, das an der Maulöffnung gerade eben schon ein bischen horizontale Beugung passiert.

    Der "Dipol" wird gerade so weit in seinem oberen Frequenzbereich beschnitten das nur die allererste lambda/2 Situation 90° off axis entsteht.
    Günstig für diesen Trick ist, das nicht die gesammte 10"Fläche daran teilnehmen muß, sonder nur diese schmale "Austrittsöffnung."Der Abstrahlwinkel wird durch die off axis zunehmende Auslöschung enger.

    Interferenzen der 10-er werden dadurch verhindert, daß keine höheren lambda/2 Situationen durch die Trennfrequenz zugelassen werden.

    d&b verwendet eine Kombination aus passiv und aktivem Filternetzwerk, damit Phase und Laufzeit vor allem in diesem Abstrahlwinkel-"Übergangsbereich" off axis besonders im überlappungsbereich so stimmen, daß sich die beiden Anteile von Horn und Dipol in der im PP abgebildeten Art und weise ergänzen.

  • Midas Pro 40 Auditorium 28/12/4

    • guma
    • 2. März 2004 um 18:23

    Ja das stimmt, das Pult mußdeutlich älter als 15 Jahre sein.

  • d&b Q1

    • guma
    • 1. März 2004 um 08:38

    ... ja ein direktstrahlender 12"er ist natürlich bezüglich Richtverhalten eine genau so schlechte Lösung.

    Es ging aber um diese typische V-dosc-, Vertec - Anordnung:

    Die im 120° oder 90° Winkel angeordneten 8"er ergeben natürlich auch für einen weit runtergezogenen 2"treiber nach der als Beugungsschlitz wirkenden Waveguideöffnung keinen ordentlichen Horntrichter, sondern eine Art Kompromisschallführung mit wabernden Seitenwänden.

    Also: auch für den 2"er ist der horizontale Abstrahlwinkel alles andere als Konstant.

  • Midas Pro 40 Auditorium 28/12/4

    • guma
    • 1. März 2004 um 08:21

    Sehr gut klingendes Pult dank dem alten, trafosymetrierten diskret augebauten Eingangsverstäker, im Verbund mit Monitormix prima FOH-Pult.

    Aber: Auf Grund des Alters genau prüfen, alle Potis, Schalter, Fader testen und die Service- und Wartungsfrage vorm Kauf ultimativ klären !!!

  • d&b Q1

    • guma
    • 29. Februar 2004 um 22:37

    Eben !!!

  • LEXICON TIP

    • guma
    • 29. Februar 2004 um 22:33

    Verblüffenderweise besteht in Ebay z.Zt. ein merkwürdiges " Überangebot" an LEXICON 300.

    So ging das letzte 300 für 2125,- € über die "Theke" während gleichzeitig ein PCM 91 für 1843,- € verkauft wurde. Ich besitze beide Geräte und habe für mein Lexicon 300 mehr als das Doppelte neu bezahlt als für mein PCM 91. Hallqualität und Bedienbarkeit sind am 300 deutlich besser.

    Wenn jemand daran denkt sich mal ein richtig gutes Hallgerät zu kaufen, würde ich auf das laufende nächste 300 setzen. ( Ich kenne den Verkäufer nicht )

    Habe gerade ne philanthrope Phase :wink: :wink: :wink:

  • d&b Q1

    • guma
    • 29. Februar 2004 um 20:29

    @ Jens

    ...ok nach oben verhindert die niedrige Trennfrequenz ein zu starkes bündeln/beaming von freqenzen oberhalb von 1 KHz auf der Mittelachse, um aber eine kontinuierliche Öffnung des Abstahlwinkels für Wellenlängen, für die lambda/2 > 6,5" gilt, zu verhindern, funktionieren o.g. Linearrays nur auf der vertikalen nicht aber auf der horizontalen Achse.

  • d&b Q1

    • guma
    • 29. Februar 2004 um 18:07

    ...also gut, owohl das im Q-Thema etwas off topic halte:

    Kleinpappe = Motor mit wenig bewegter Masse. Soweit so gut, was die Mechanik angeht ( Impulsverhalten u.s.w. ) alles prima.

    Für das Problem Kleinpappe und Direktivität gibt es meiner Kenntnis nach drei Wege, die akzeptabel, begehbar, sinnvoll, in der in der Praxis nützlich sind:

    1.) Hornlösungen für einen singulären 6,5/8"er wie z.b. Martin W3, W8.
    Kenne ich von 100 Jobs, eine ordentliche Lösung.

    2.) Großanordnungen von Kleinpappen ( 100-erte !!! ) "Das Wunder der Grobschnitt-PA". Mehrfach gehört und immer wieder verblüfft.

    3.) Bessel-Arrays. Funktioniert im Labor hervorragend. Ähnliche wege beschreiten auch neue Festinstallationskonzepte. In der mobilen Beschallung ist mir so was noch nie begegnet.


    Die Lösung in o.g. Linearrays folgt keiner dieser Anätze und hat zudem das Problem, daß für die Trennfrequenzen nach oben und unten vom Gesammtsystem Grenzen vorgegeben sind, die denen für die beste Direktivität widersprechen.

    Für das schlechteste Beschallungskonzept der Welt halte ich die allseits bekannte 15/3=15"/6,5"/tweeter - Lösung, weil sie im Mitteltonbereich selbst bei gutem onaxis-Frequenzgang so ziemlich die "unkonstanteste Direktivität" hat, die man sich vorstellen kann. Gott sei Dank hat sich dieses Prinzip langfristig nicht durchgesetzt.

    :wink: :wink: :wink:

  • d&b Q1

    • guma
    • 29. Februar 2004 um 13:53

    Schön, dass es mir gelungen ist, mal paar neue Diskussionsteilnehmer auf den Plan zu provozieren:

    Worauf ich hinaus will:

    Die typischen Lautsprecheranordnungen in V-dosc und Vertec haben tatsächlich ein Problem mit der horizontalen Direktivität, das nicht zuletzt auch an der Verwendung von in der Horizontalen relativ ungerichteten 6,5"/8" ern über einen weiten Frequenzbereich liegt.

    Ohne einen erschöpfenden Vortrag über das Zusammenspiel von "bündeln und beugen" halten zu wollen, empfehle ich den Schlaumeiern mal zu simulieren, was sich da bezüglich horizontaler Direktivität abspielt.

    Natürlich bleibt die mangelhafte Direktivitätskonstanz in der Horizontalen in reflektionsarmer Umgebung ( Open Air ) relativ unbemerkt, macht es aber nahezu unmöglich am horizontalen Winkel durch irgend eine Art von horizontaler Arraybildung was zu ändern.

    Da ich die Kontrolle über Direktivität für die mit Abstand wichtigste Eigenschaft eines Beschallungslautsprechers halte, finde ich den von d&b beschrittenen Weg besonders gelungen.

  • d&b Q1

    • guma
    • 29. Februar 2004 um 09:57

    ...also Neid beiseite...

    Zur Kleinpappendiskussion sollte man sich mal überlegen warum ne BOSE 802 so ne Scheißbox ist.

    1. Wirkungsgrad der Kleinpappen ist scheiße.

    2. (.. und das ist das schlimmste für einen Beschallungslautsprescher ) Eine kontrollierte Direktivität über einen größeren Frequenzbereich ist bei direkt absrahlenden Kleinpappen schlicht nicht möglich.

  • d&b Q1

    • guma
    • 28. Februar 2004 um 18:32

    LOMIDKEULE ???

    Für eine Lautsprecheranordnung, die sich in Abmessungen von 58 cm Breite und 61,6 cm Höhe ( 2xQ1 ) bewegt, ist die Beugung um das Gehäuse herum ab 300 Hz vollständig. d.h. für kleine Gehäuseabmessungen ist es immer und bei jeder Box so das man lomids annähernd gleich laut auch hinter der Box hört.

    Schön ist es, daß d&b durch die Dipolanordnung die gerichtete Abstrahlung nach vorne etwa bis zu dieser Grenze nach unten ausdehnen konnte.

    Meine Lebenserfahrung:1.) Die Welt wird von Neid und Mißgunst regiert. 2.) Ein Freak zu sein, schützt nich vor diesen Eigenschaften.

    NEID: :cry: Denkblase "Ich werde nie die Kohle haben, mir ein ordentliches Set dieser Lautsprecher zu leisten."

    Mißgunst: :cry: Denkblase "Ich hätte schon längst selbst diese Idee in die Realität umsetzen sollen, wo ich den Limmer doch auch kenne."

    Möge das auf sich selbst beziehen, wer nicht anders kann, auf jeden Fall geht die gesunde Eigenschaft, sich selbst ( und seinen Ohren ) zu misstrauen in einem Zeitalter, in dem Psychologen Eltern raten, ihrem Kind beizubiegen "Ich bin der Größte" und Selbstbewusstsein mehr zählt als Verstand, leider zusehens verloren.

    Vielleicht sollte ich auf dieses Forum doch lieber verzichten.

  • Digital-EQs

    • guma
    • 27. Februar 2004 um 21:47

    Genau, bin ganz Deiner Meinung Rainer. Mit einem ordentlichen Messprogramm, einem Satz parametrischer Filter und einer kleveren Bedienoberfläche dazu kann ich auch sehr gut auf sogenannte "graphische" Equalizer verzichten.

  • d&b Q1

    • guma
    • 26. Februar 2004 um 08:49

    Diese Boxenhörparty war bei mir um die Ecke. Aus den inzwischen mehrfach genannten Gründen war ich trotz Einladung nicht dort.

    Ich habe mir jedoch die Meinungen der dort angetretenen Beschaller aus der Region angehört, die sich deutlich von Peter Jehles unterscheiden.

    Gekauft wurde wie gesagt Q1.

    ...und dann.. windstabil !?! :lol: :lol: :lol:

  • ... und nochmal Q1

    • guma
    • 25. Februar 2004 um 08:55

    Ähem, ich bin Beschaller und nicht Vergleichstester.
    Bitte Threadanfang nochmal lesen !!!!!!

    Mich interessiert ob mit Lautsprechern bestimmte Ergebnisse zu erzielen sind. Diese kann man messen und hören.

    An dieser Stelle unterscheidet sich auch der " ich hol mir vorm Lautsprecher einen runter" vom Beschaller:

    Der Wichser macht Vergleichstests ( am besten in der örtlichen Kinderwichsbude sprich "soziokulturelles Zentrum" )

    Der Beschaller beschallt ( vergleicht ) mit einem System die Anwendbarkeit und Flexibilität in vielen verschiedenen Beschallungssituationen, denn er hat ,( wenn er gut ist), die dazu nötigen Aufträge. Um die davon gewonnenen Erkenntnisse zu integrieren, benutzt er dann etwas, das Grosshirn heißt, was aber nicht jedem zur Verfügung steht.

    Dieser Thread ist ausschließlich für Großhirnanwender gedacht.

  • ... und nochmal Q1

    • guma
    • 24. Februar 2004 um 19:50

    Keins.

  • d&b Q1

    • guma
    • 24. Februar 2004 um 19:46

    @ Jens

    Es ist doch ganz einfach:

    Ich übersetzze mich mal selbst: Bei real existierenden Lautsprechern geht es nicht um " kohärent oder nicht kohärent" sondern um " mehr oder weniger kohärent". Ich hoffe Du kannst mich verstehen, denn ich bin sonst eigentlich oft Deiner Meinung.

  • ... und nochmal Q1

    • guma
    • 24. Februar 2004 um 10:25

    ... so die praktischen Erfahrungen wachsen ins "unermessliche", bin immer noch nicht fertig aber in einer Hinsicht könnt Ihr euch schon mal entspannen:

    Sowol ich, als auch alle von mir unabhängigen Parallel-Tester kommen was die praktische Reichweite vor dem bei der 15° vertikalen Öffnung unvermeidbaren Hochtonabfall für ein 6 - 8 Elemente-array auf 75 - 80 m ! Das ist ganz schön weit!

  • d&b Q1

    • guma
    • 24. Februar 2004 um 10:02

    ... zum 1000 sten mal:

    1. Es ist kein normales Horn sondern besitzt im Halsbereich einen toroidal waveformer.

    2. Die Diskussion um Line array oder nicht Line array ist Ausdruck für die gnadenlose Dummheit ihrer Betreiber.

    Es geht bei allen real existierenden Line arrays nur um " mehr oder weniger line array" und die Frage für welche praktische Anwendung nun 5°-8° ( v-dosc, vertec u.s.w. ) oder 12° - 15 ° ( EAW, d&b Q ) vertikal die günstigere Lösung ist.

    Glaubt Ihr denn wirklich die Akustik-kracks würden sich, nur weil sie von d&b " gekauft " sind, so vornehm zurück halten und seit Ihr wirklich so naiv zu glauben, daß d&b nicht in der Lage gewesen wäre, einen wave former mit kleinerer vertikaler Öffnung fürs Q zu stricken ????

    Die wirklichen Fragen sind:

    Wo ist der Markt ? Wie ist der Bedarf ? Welches ist die Flexibelste Lösung?

  • Digital-EQs

    • guma
    • 23. Februar 2004 um 08:30

    Ein BSS VARICURVE ist kein Digital-EQ sondern ein sehr gut klingender analoger EQ mit digitaler Steuerung und wird leider nicht mehr hergestellt.

    Er sollte gebraucht für 1200 - 1500 € zu haben sein.

  • Electro Voice LF2150 (oder auch LF 215)

    • guma
    • 16. Februar 2004 um 08:22

    Die von Dir abgelichtete LF 215 ist aus dem Design ersichtlich erheblich älter als 1989. Da gab es noch keinen EVX.

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