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  2. guma

Beiträge von guma

  • Gain Staging

    • guma
    • 30. Oktober 2024 um 23:25
    Zitat von pfeiffe

    kein Problem für mich, ich lerne gerne dazu. :thumbup: Du benutzt dann also den Trim um Deine Fader in die 0dB Stellung zu bekommen?

    Nein ich brauche den Trim fast nie. Ich mache meine Lautstärke mit dem Kanalfader und wenn ich genau darüber nachdenke, ggf noch bei manchen Quellen den 'gain makeup'/output des Kompressors als 'post eq/ post comp trim'.

    Kannst Du mal begründen, warum Du ausgerechnet den Kanalfader als die für mich komfortabelste Stelle, um die Lautstärkeverhältnisse deiner Signale zusammen mit dem, was so von der Bühne kommt zu einem Mix zu vereinen an der 0dB Marke vertäuen möchtest? Für Bassisten gibt es bei mir traditionell auch die mögliche Kanalfaderposition — ♾️ ;)

  • Gain Staging

    • guma
    • 30. Oktober 2024 um 22:55

    Ach so und wie man trotz 'gain am Optimum' sehr gut durch sein eigenes „gainstaging“ kommt:

    Ich starte am Master bei -6dB. Kann sein, dass ich im Verauf je nach PA auch bei -3 oder -10dB lande. Drums und Percussion schicke ich direkt auf den Master und nutze den Kanalfader als das, wofür er gedacht ist, als Lautstärkeregler. Mir ist es dann völlig humpe, wo ich für die gewünschte Lautstärke am Kanalfader lande, weil ich sicher weiß, dass der im Gegensatz zum gain den Klang nicht verändert und in meinem setting im Pult nichts mehr kommt, was die Dynamik verändert. Deshalb gibt es bei mir auch keinen Masterkompressor. Spätestens nach Kick und Snare weiß ich dann, ob die PA zu groß/zu klein ist, ob mich der Systemer versucht zu verarschen oder nicht. ;)

    Summenkompression und Anpassungen der Pegelverhältnisse für alle anderen Quellen mache ich in Subgruppen. Das erlaubt mir, auch alle übrigen Eingangskanalfader zu zähmen, d.h. in einem sinnvollen Arbeitsbereich zu halten so, dass ich in der Regel weder Fader unter -20dB noch über +3dB habe.

    In Kanälen oder Summen, in denen ich Kompressoren am Laufen habe, kontrolliere ich akribisch die tatsächlichen Pegelverhältnisse, wobei die API artigen Plugins mit einer Art Autoleveling tatsächlich über die Anzeige zu bewachen sind, weil man bei viel Kompression keinen Pegelverlust wahr nimmt und sich dann über unerwartete Feedbacks freuen darf und umgekehrt bei Modellen, an denen man gerne manuell den gain makeup oder den output hochdreht wie die 1176 artigen, beim Souncheck auch mal den bypass drückt um zu wissen, was man hier mit seinem „gain staging“ so fabriziert. ;)

  • Gain Staging

    • guma
    • 30. Oktober 2024 um 22:17
    Zitat von pfeiffe

    Meine bisherige Vorgehensweise:

    - Channelfader auf 0dB

    - Masterfader auf 0dB

    - Gains entsprechend der gewünschten Ausgangslautstärke der Kanäle anpassen.

    Das mache ich seit 48 Jahren nicht so!

    Der Gain Regler ist kein Lautstärkeregler sondern dazu da, eine Quelle, ein Mikrofon an den optimalen Arbeitsbereich seines ihm zugedachten preamps anzupassen. Basta. Das klingt am besten und rauscht am wenigsten. Zu Zeiten von analog und fold back vom FOH ging das anders auch nicht wirklich gut.

    Heute wo die preamps auf der Bühne stehen und man sich über CMRR kaum noch Gedanken machen muss, sollten auch Quellen, die viel Verstärkung brauchen, kein Thema mehr sein und den Pad sollte es nur noch für extrem hochpegelige line Quellen brauchen.

    30 durch Missbrauch des Gains als Lautstärkeregler schlecht an ihren preamp angepasste Mikros sind ausnahmsweise mal für den Klang so desaströs wie eine miese PA in einem miesen Raum. Tut mir leid, keine andere Botschaft zu haben. :|

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • guma
    • 30. Oktober 2024 um 12:24

    Verstehe ich nicht.

    Bei mir steht im AppStore 'mindestens ios 11' und die 2.1.9 beta läuft auch auf einer uralten 12.5.7 ipad Gurke???

  • Behringer WING

    • guma
    • 30. Oktober 2024 um 11:10

    Folgender Hinweis zu fw 3.04

    Es gibt einen Bug im channel copy Auswahl Menü:

    Im scope gibt es die Untermenue/Einblendfenster SEND/MAIN für Inputs und SEND/MAIN/FEED für Busse, in denen man individuell einzelne Pfade für copy an- oder abwählen kann.

    Diese Einblendfenster kann man über CLOSE in der rechten oberen Ecke schließen aber scheinbar auch indem man außerhalb des Einblendfensters klickt. Tut man das, friert derzeit die Auswahl ein, d.h. man kann nur noch all/none wählen. Die normale Funktion der Auswahl in den Einblendfenstern kehrt erst nach Neustart der Konsole zurück. Der Bug ist beim Entwicklerteam bekannt und wird beim nächsten update behoben sein. Solange bitte mit CLOSE schließen und NICHT DURCH DANEBEN KLICKEN!

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • guma
    • 30. Oktober 2024 um 07:33

    Es ist genau genommen komplexer:

    Der App-Store zeigt für heute morgen für ios als release Version noch 2.1.8 als aktuell an.

    Davids changelog board auf seiner Seite zeigt für desktop und die Android-Version 2.1.9 für ios jedoch noch 2.1.8 als release Version an.

    Die aktuelle beta Version für ios ist 2.1.9 (build535), die seit vorgestern Nacht über die TestFlight-Plattform zu testen ist. Diese zeigt als erste auch nicht mehr die Kompatibilitätswarnung mit der Wing firmware an.

    Die verschiedenen Plattformen stellen die Versionen des Entwicklers unterschiedlich schnell ins Netz, wobei google playstore für die Android Version am langsamsten ist. Möglicherweise ist die 2.1.9 release Version für windows schon da, was sich meiner Kenntnis entzieht, da ich die nicht nutze.

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • guma
    • 29. Oktober 2024 um 19:27

    PAFrank

    Welche Version nutzt Du aktuell? V2.1.8 beinhaltet bereits die Anpassung an die Wing V3 firmware.

    Ich habe die selbe Frage vor einigen Tagen auch direkt an David gestellt. Seine Empfehlung „ignorieren und weitermachen“ allerdings bin ich betatester und aktualisiere immer zeitnah.

    Bei Herstellern, die David gut unterstützen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass er superschnell auf firmware updates reagiert und seine Version quasi zeitgleich oder sogar schon vor dem Pultfirmwareupdate erscheint. ;)

  • Allen & Heath AHM

    • guma
    • 29. Oktober 2024 um 15:05

    Berechtigte Frage, ich schau mal, dass ich die sobald ich kann, zusammenführe,

  • Das Wurst Mikrofon

    • guma
    • 28. Oktober 2024 um 15:01

    Deshalb ja auch Wurst … ^^

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 28. Oktober 2024 um 10:53

    secluded

    Genau mein Reden! Mache ich mit anderen Editoren auch so. Irgendwas geht am Editor immer besser und wenn‘s nur das Beschriften ist. Außerdem gibt es meistens eine Übersichtsdarstellung, auf der man online mehr Kanäle oder eine eigene Userübersicht im online Betrieb sehen kann.

    Bringt das ‚Editor online' bei einem Hersteller keine Vorteile, liegt es nicht an der Methode sondern entweder ist der Editor sch…lecht oder der Anwender kann die Vorzüge nicht erkennen.

  • Das Wurst Mikrofon

    • guma
    • 27. Oktober 2024 um 15:35

    …und … ja ich weiß um die Bedeutung von Tocotronics und beatsteaks für die deutsche Musikszene (hatte in den 90ern auch mal die Ehre mit Tocotronics) aber bahnbrechend fand ich den Sound dieser Bands wirklich nicht. Daher kann ich den Tontechniker, der die Platten verbrochen hat, auch nicht als den großen Meister oder gar in einer Linie mit den amerikanischen Studiolegenden sehen also nein, man muss ihn nicht kennen.

    Ich mag allerdings Leute mit neuen Mix- oder Mikrofonierideen, vor allem dann, wenn sie die Vorteile ihrer Idee plausibel und hörbar demonstrieren können. Daher trotzdem :thumbup: für Herrn Schneider frei nach dem Motto:

    Auch ein Schaumschläger trinkt mal nen Korn.

    iron

  • Das Wurst Mikrofon

    • guma
    • 26. Oktober 2024 um 14:50

    Ich hab mich mal noch ein bisschen durch die Videolinks, die man so zum Thema finden kann, durchgeklickt:

    1. Ich fühle mich in meinem Vorurteil bestätigt, dass davon 97% von Deppen für Deppen gemacht ist.

    2. Dass Generation YouTube meint, mit Hilfe davon könne man sich „alles“ draufschaffen ist nicht nur schlicht illusorisch sondern bei dem vielen Schrott auch zeitaufwendiger als sich das von jemandem, der es versteht, ganz old school erklären zu lassen.

    3. Das zweiteilige Filmchen von Frau Massy:

    Entweder die Frau ist tatsächlich so bescheuert, was man sich bei ihrem Erfolg nicht vorstellen kann oder es ist für Männer im Besonderen und denkende Menschen im Allgemeinen maximal diskriminierend und auf jeden Fall weder hilfreich noch lustig. :rolleyes:

  • Das Wurst Mikrofon

    • guma
    • 25. Oktober 2024 um 23:37
    Zitat von wora

    also wenn ich das richtig verstanden habe, dann geht es darum das gesamte drumset mit nur einem mikro einzufangen.

    ich sage jetzt mal: wenn der raum und die bühnenlautstärke das erlauben und auch die musikart dazu passt: warum nicht?

    spart viel verkabelungsarbeit... ;)

    So wie der Herr Schneider es nutzt, ist es ein 'Zumischmikro' also ein Mikro/Halterung/Kabel mehr… ;)

  • Das Wurst Mikrofon

    • guma
    • 25. Oktober 2024 um 23:22

    Also für inear funktioniert es bestimmt, da keine unerwünschten Wechselwirkungen mit der „Aussenwelt“, falls dieser Sound gewünscht wird.

    Für FOH funktioniert es bestimmt ebenfalls, da die Abstände zu den Quellen auch nicht wirklich groß sind ähnlich wie ich es mal für die zwei Achten im Set demonstriert habe. Problematisch sehe ich, wenn bei sehr viel Kompression die Umgebung, der Bühnenspill zu weit hochgezogen wird.

    Ich würde es eher mit der Transe bearbeiten. Ein 57 wäre eher nicht mein bevorzugtes Mikro dafür, lieber eine Kleinmembranniere, das AE2300 oder die Warm Audio D19 Replik. Die ist auch relativ klein, daher gut zu platzieren und die Präsenzanhebung sollte zu dem Zweck ganz gut passen. ;)

  • Das Wurst Mikrofon

    • guma
    • 25. Oktober 2024 um 22:21

    Habe mir erlaubt, das mal ins Praxis-Board zu holen.

  • Große Bühnen mit Point Sources

    • guma
    • 25. Oktober 2024 um 22:04

    Dass es gute junge/jüngere Techniker gibt, steht ausser Frage.

    Gemeint ist hier, das Mißverhältnis zwischen immer mehr und besserem Equipment und im Verhältnis dazu immer weniger Menschen, die das wirklich bedienen können.

  • Große Bühnen mit Point Sources

    • guma
    • 25. Oktober 2024 um 07:26
    Zitat von Fux

    Oder anders gesagt: Wer auf einem Soundcraft 200B keinen vernünftigen Livesound hinbekommen hat, dem gelingt das auf einem neuen Digitalpult zum Preis eines Mittelklassewagens auch nicht.

    Es ist genaugenommen viel schlimmer:

    Für das Geld, was der 200B nackt kostete, kriegst Du ohne Berücksichtigung der seither stattgehabten Geldentwertung einen kompletten FOH mit vollgestopften „Sideracks“ d.h. die Mischtechnik ist für nahezu jedermann verfügbar. Obwohl es also viel mehr Menschen gibt, die so etwas besitzen, wird die Fähigkeit, damit umzugehen immer seltener.

    Mit dem Verständnis für die Direktivität von Lautsprecherarrays war es damals beschissen und dass sich daran etwas geändert hat, liegt weniger am Willen der Anwender sondern vor allem an der Hartnäckigkeit der großen Hersteller, das Menschen zu erklären. Dafür mal Danke!

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 24. Oktober 2024 um 19:56
    Zitat von felixgrampp

    Zur Zeit gibts im Editor aber ja auch gar keine udk‘s zu drücken. Man kann sie nur konfigurieren.

    Im DM7 Stagemix geht beides, also UDKs konfigurieren und drücken. ;)

  • YAMAHA DM7

    • guma
    • 24. Oktober 2024 um 19:50

    Gingen in den CLs eigentlich UDKs vom Editor aus zu bedienen?

  • Behringer WING

    • guma
    • 24. Oktober 2024 um 17:22

    Die Frage ist halt was man machen will. Ich fand es jetzt schon sehr entspannend, wenn man einfach durch Wechsel von einer komplett verkabelten AES50 Stagebox zur nächsten und Laden des nächsten snaps die nächste Truppe am Start hat.

    Kackt ein Pult ab, gibts den letzen Arbeitszustand am mitlaufenden Editor, nächstes Pult gesynct, weiter gehts…

    Ich weiß nicht, wie man sich behilft, wenn ein A&H Mixrack aussteigt aber dann ist auch ein zweites Mixrack fällig, dem man irgendwie sagen muss, was gerade die Aufgabe des Vorgängers war und ich glaube nicht, dass mehr als 0,1% aller Mixrackjobs mit einem perfekt havariesyncronisierten zweiten Mixrack ablaufen, falls das überhaupt möglich ist.

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