@ crassmike
Lies das bitte mit ironischem Unterton, dann klingt ´s anders. Wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung! *Dich* wollte ich nicht treten.
Gruss Thomas
@ crassmike
Lies das bitte mit ironischem Unterton, dann klingt ´s anders. Wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung! *Dich* wollte ich nicht treten.
Gruss Thomas
Hawedieehrediemadlnservusdiebuam!
Fornax
>Also kann man mit ca. 2x200W/8Ohm rechnen?
Ich weiss nicht, womit „man“ so rechnet, ich beziehe mich lediglich auf das Datenblatt von Philips. Das halt ich auch für aussagekräftig und die Leistungsangabe ist in jedem Fall vertrauenswürdiger als die Angabe des Brennwertes der Endstufe, wie es offensichtlich der Hollywood-Vertrieb macht. Die prognostizierten 10% Klirr musst Du aber dann zur Strafe mit den eigenen Trommelfellen absorbieren ![]()
>Das mit Chinesien…Der ganze Schrott…diesen Schrott…diesen Schrott…
Ich habe mir jetzt einfach erlaubt, das Zitat auf die wenigen aussagekräftigen Stellen zu kürzen und kann mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass ich mit Blick auf die von Dir betriebenen Internetseiten, die ich, nebenbei bemerkt, mit grossem Vergnügen besucht hatte, nun schon einen weit ausufernderen Wortschatz erwartet hätte. ![]()
Falls es Dir bei der Lektüre meiner Zeilen entgangen ist: Das Ding ist kein Schrott und es und seine Brüder und Schwestern aus dem Land des Lächelns könnten vielleicht auch mal Deinen Arbeitsplatz kosten. So sollte das verstanden werden! Die Chinesen bauen alles, von der Jubelelektronik bis zum Auto. Und sie haben gelernt, dass Reverse Engineering genau so teuer zu stehen kommt, als wenn sie ´s gleich g´scheit, also „forward“, machen. Die Jungs lernen unglaublich schnell und Geiz wird auch weiterhin geil bleiben. Die werden uns noch zusch…aeh…meissen mit unglaublich Billigem und dabei durchaus Brauchbarem. Das hab ich mit dem Wegducken gemeint. Natürlich wird sich kein ernsthafter PAler das Ding zulegen, im Glauben, dass es einem amtlichen Amp die Show stiehlt.
Da ich ja nicht weiss, was Du im Wohnzimmer stehen hast, kann ich Dir nur versichern: mit *meiner* Home-HiFi-Endstufe lässt sich auf kleinen Partys vortrefflich Alarm schlagen, das können ungezählte, zur Abwehr gerufene Cops bestätigen
Asche, Cola und Notstromaggregat haben ihr auch nichts anhaben können. Und wenigstens 2 Paar Sintron-„Boxen“ hat sie auch schadlos in ´s Elektroschrott-Nirvana gespuckt. Wenn Du immer noch nicht überzeugt bist, darfst Du sie auch gerne mal ein paar hundert Meter schleppen…
Dass das Ding-500/800 im Hinblick auf ihren Haupteinsatz keinen Anspruch auf das Attribut „professionell“ hat, habe ich IMHO ausdrücklich betont.
Umso erfreuter bin ich, dass Du dem ihm offensichtlich eine Chance geben willst. Wenn Du ´s dann verreisst, ist ´s ja akzeptabel, so aber haftet Deiner Aussage schon etwas Engstirniges an. Sei mir bitte nicht bös’!
@ crassmike
>Dann hat TBF geschrieben, dass die D-800 zur D-500 die "doppelte Zahl" hat
Sag mal, bist Du Pisa?? TBF drückt sich doch wirklich eindeutig aus und bedient sich hierzu einer bildhaften, wortreichen, gar lyrischen Sprache. Orthographisch sowohl, als auch grammatikalisch unanfechtbar!
Aber jetzt absolut ausschliesslich für Dich: Er meint, dass in der 500er 2 Stück TDA8920 stecken, in der 800er auf Schreckis Bild jedoch 4 Stück. Das Layout beider ist identisch, bei der „kleinen“ sind einige Bauteile nicht bestückt. So hat die NT-Platine Platz für 4 Kondensatoren, sind aber nur 2 bestückt. Bei der Amp-Platine hat’s Platz für 4 Elkos, 2 bleiben leer.
Ein TDA8920 enthält eine Brückenendstufe, d.h. in der 800er sind vermutlich jeweils 2 Brückenendstufen parallel geschaltet. Wie das funktioniert, kann ich erst sagen, wenn ich die „grosse“ in Händen halte. Das Datenblatt der TDAs schweigt sich diesbezüglich aus, d.h. der Hersteller gibt kein Referenzdesign für eine solche Anordnung heraus. Das muss aber nix heissen…
Jetzt mach doch den Schrecki nicht so runter, die Wortwahl finde ich unangemessen! Pump lieber die Pics auf dein’ Server, sonz waa Juchndfoascht füan Aasch!
Und im Übrigen würden eine Handvoll locker aus dem Handgelenk gestreute Satzzeichen, gelegentliches Redigieren vor dem Abschicken und eventuell die Verwendung einer dieser neuen Seniorentastaturen mit den extragrossen Knöpfen Deine Beiträge durchaus bereichern.
schrecki
>Ich war davon ausgegangen, dass der Amp lediglich ein Schaltnetzteil hat, ansonsten aber konventionell aufgebaut ist.
Wenn Du das –Dein!- Bild anschaust, kannst Du doch deutlich sehen, dass der Verstärkerteil recht ungewöhnlich aufgebaut ist und in keiner Weise den von konventionellen Endstufen gewohnten Anblick bietet. Die dicken Induktivitäten rechts vom Kühltunnel hätten Dir schon auffallen sollen. Da Du sonst gute Beiträge schreibst, empfand ich den Hinweis auf die Toschibären auch als gelungenen Schenkelklopfer.
Also…sorry…ich fand’s gut ![]()
Und noch ´n Flacher zum Abschied:
>Wer sich einen Haufen Müll ins Rack schrauben will kann dies gerne tun, ich werde es nicht.
Ich auch nicht, was ein gemeiner HiFi ist, *stellt* sein Glump ins Rack ![]()
So, nun schiesst zurück, aber verlest Euch bitte nicht
Servus
Thomas Melchior
>Kann man das Gerät auch zur Not brücken?
Ja, einmal, aber dann is es hin ![]()
Das Ding ist schon gebrückt. In der D500 sind 2 Philips TDA8920 drin, einer für jeden Kanal. Der Chip wird von Philips als "2x100W class-D power amplifier" bezeichnet. Als Mono-BTL bringt ein Chip laut Spec an 6 Ohm 210W bei 10%. Soll's noch gut klingen, will das aber keiner...
In der Vorstufe sitzen TI-NE5532, das ist guter Standard. Die Elkos haben ein Rating von 35Volt, das ist bei einer Betriebsspannung von um die 30 Volt ausreichend, nicht vorbildlich.
Auf der Hollywood-Spec steht: "Professional Digital Amp".
Genau das bekommt man auch für's Geld, eine sehr professionell aufgebaute Digitalendstufe!
Dass sich das Ding professionell einsetzen lässt, hat ja niemand behauptet ![]()
Ich empfehle jedem deutschen E-Ingenieur das Studium des Inneren das Amps. Das ist hervorragendes Budget-Ingeneering!
Verarbeitung ist sauber, Bauteile sind nicht schlecht, das Gehäuse ist aus Stahlfolie und die 19"-Ohren aus 2mm Alu halten eine grobe Behandlung des Ampracks sicher nicht aus. Aber das Ding-500 bekommste auf Efluch für 150 Teuros. Dafür ist das Preis-Leistungs-Verhältnis IMHO hervorragend!
Der Amp lehrt uns Europäer eines: Tief wegducken! Wenn die Chinesen die nächsten Jahre so weitermachen seh ich schwarz für unsere Elektronikindustrie. Liebevolle, zarte Kinderhände löten billiger als eine Bestückungsmaschine...
Wie Freund TFG (TippFehlerGenerator) schon versuchte mitzuteilen, liegt das Ding-500 klanglich leicht vor meinem Jamaha AX-1050, einem Home-HiFi-Boliden der 90er-Jahre des letzten Jahrtausends. Dieser leistet mir schon lange Zeit gute Dienste, hat aber als Referenz nun ausgedient.
Störend am Ding-500 ist im Vergleich zum Jamaha einzig ein leichter Rauschteppich, der aber wohl nur bei LSPs mit hohem Wirkungsgrad zu hören ist. Für Home-HiFi der gehobenen Lautstärke und kleine Partys bis 100 Leutz ist das Teil perfekt.
Die von Manuela kritisierte Kühlung mit 2x40mm Turbine ist ausreichend.
1HE fordern halt ihren Tribut. Wer will, kann sich ja eine Temperaturregelung reintweaken. Sonst laufen die Lüfrer aber recht leise. Wer mal wissen will, wie eine sauschlecht konzipierte Kühlung arbeitet, soll sich mal den neuen 1HE-Amp vom Conrad leihen...oder gleich Muttis Haarfön auf Stufe 2 schalten. Ich hatte letztes WE den Conrad zum Testen, hab ihn aber nur mal eingeschaltet, den Lüfter gehört und dann GLEICH wieder zurückgebracht.
Grüsse
Thomas Melchior