Hab mit Blockflöte angefangen.
Später Schlagzeug in der Musikschule.
Verschiedene Auftritte als Sänger.
Aufnahmetechnik, PA-Technik, Produktionen im kleinen Stil - mehr privat, als sonst was. Investiert in Mehrkanal-Aufnahmetechnik (ADAT), Mikros, Synthies, Sample-Player, PCs mit entsprechender Software (Atari, Cubase, usw.).
Vieles wieder verkauft. Private Pause.
Der Kumpel von damals checkt heute grosse Nummern als Produzent. Er könnte mir sicher Kontakte zu den Größen des Geschäfts beschaffen - nur habe ich zu ihm selbst kaum noch Kontakt - er jettet ständig durch Europa und macht Coca-Cola-Trucks, Sylvester-Partys an der Akropolis und so'n Zeugs - lebt im Hotel und hat Handy-Rechnungen über hunderte Euros...
Da ich inzwischen ein geregeltes Einkommen und Privatleben habe, dachte ich, ich könnte so neben her wieder Hobbymässig quereinsteigen. Aber hat sich erledigt. Meine Energie hat nicht gereicht. Zuviele bieten inzwischen mehr und besseres Equipment - ohne annähernd Ahnung mitzubringen. Der Trend ist leider, dass der Preis zählt - egal mit welcher Qualität.
Ich hab nicht den Saft und die Kohle, das Gegenteil zu beweisen.
PA-, Musik-, Live-, und sonst was Business geht heutzutage eigentlich nur ohne Familie und bei Verzicht - oder grossen Einschränkungen - im privaten Leben. Wer jung ist, kriegt das vielleicht auf die Reihe.
Ich hab mich reduziert auf eine Mini-PA mit guter Grundausstattung. Das biete ich im kleinen Rahmen ohne Gewinnabsichten an, so wie ich es leisten kann. Das macht mir mehr Freude, als an Kommerz zu denken. Ich suche mir die Aktionen aus, wo ich mit meinem Equipment solide Audio anbieten kann, und muss nicht der Nachfrage hinterher rennen.
Alles ganz entspannt und Spass dabei. Hier und da gibbet ein paar Euros Unterstützung, wenn die Party ein Erfolg war.
Mein Fazit: Nur anbieten, was man auch leisten kann und was einem Spass macht.