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Beiträge von Jürgen Klingel

  • Mal ne Frage?? :)

    • Jürgen Klingel
    • 13. Februar 2008 um 19:37
    Zitat von "Jonas Deneu"

    Du Jobst mal so ne Frage wie riecht ein Mischpult in das Milch gelaufen ist? Soll jetzt keine Anspielung oder so sein ist nur ne allgemeine Frage. Stell ich mir schlimm vor Bier ist ja schon ekelhaft

    Boah! Mir dreht sich jetzt noch der Magen um, wenn ich an die Kaffeemaschine denke, die mal jemand mit Milch statt Wasser befüllt hat. Und ich Trottel hab diese stinkende Antiquität (war ne alte WIGO - aus den 60ern) auch noch repariert, gereinigt und desinfiziert...

    Würgen mit Jürgen :?

    Wenn dir Bier ins Pult läuft, nichts kaputt geht und du lässt das eintrocknen, dann riecht das mit ner Prise kaltem Rauch nach "Rock´n Roll", bei Milch müffelt das eher schon nach irgendwas zwischen Käserei und toter Ratte, bäh!

    Jürgen :grin:

    Edit:
    @DMS-Sound: K**** trifft die Duftnote ganz gut :twisted:

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Jürgen Klingel
    • 12. Februar 2008 um 18:40
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"

    Wurde grade erst repariert, kann also sein das verschiedene Bauteile dadurch kommen. Die Amp ist vorallem bei uns im Lager im Einsatz zum schnelltesten von Lautsprechern, als auch mal zur Hintergrundbeschallung.

    Ich hab sie für 10.- defekt erstanden.


    Für DAS Geld und DEN Zweck :wink: hätt ich sie auch genommen, denn:

    Des Elektronikers weiser Spruch des Tages: "Verstärker und Netzteile - kann man nie genug haben!" :grin:

    Jürgen

  • Ultradrive DCX2496 - Pegelanzeigen

    • Jürgen Klingel
    • 12. Februar 2008 um 00:39
    Zitat von "David Miller"

    was für probleme gibts denn mit dem teil so ?

    Zum Beispiel hier:

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=51909&postdays=0&postorder=asc&highlight=dcx2496&start=30

    bei ukw´s Beitrag.

    Wie gesagt, sind Sachen, die man in den Griff bekommt. für den Preis ist das Teil schon verdammt universell und flexibel einsetzbar.
    Und zur Not fährt noch die alte Aktivweiche mit - wurde bisher noch nie gebraucht :grin:

    Jürgen

  • Problem mit T.Amp TA-1400 *dringend*

    • Jürgen Klingel
    • 12. Februar 2008 um 00:15
    Zitat von "Ralle14"

    Dazu musste ich eine komplette Endstufenseite demontieren, damit ich an die Platine ordentlich rankam.

    Nachdem alle LEDs ausgetauscht waren, hab ich wieder alles zusammengebaut und eingeschaltet. Die "Active" LEDs leuchten, jedoch keine Protect LEDs beim Start der Endstufe. Ausserdem ist kein Relais-Knacken zu hören, die Endstufenseiten werden also nicht dazugeschalten (die LEDs auf den Endstufenplatinen bleiben auch aus).

    An den Lötpunkten der LEDs (Protect) liegt eine ungewöhnlich hohe Spannung von ca. 15V an.

    Woran kanns liegen, bin echt ratlos! Es ist sehr dringend, brauch die Endstufe bis Freitag wieder. :cry:

    Moin Moin,
    hast Du die Kiste 100%ig wieder so zusammengebaut, wie auseinander?
    Keine Kurzschlüsse fabriziert, oder unter Spannung was gebrutzelt?
    Sicherungen nachkontrolliert?

    Ich kenn die Schaltung des Amps nicht aber grundsätzlich:
    Sind die LED´s richtig gepolt angeschlossen?
    Haben die Superhellen die gleichen Durchlassstromwerte wie die Originalen?
    15 Volt an der LED gemessen spricht für defekte/verpolte LED.
    Wenn der Strom durch die LED noch für irgendwas anderes ausgewertet wird, könnte das die anderen Störungen mit verursachen...

    Wenn du die LEDs ausbaust und mit nem Vorwiderstand und ner Fremdspannung, Netzteil, 9 V-Block... verbindest, leuchten sie?

    Hast Du nen Service-Manual mit Stromlaufplan von dem Teil?

    Gruß, Jürgen

  • Ultradrive DCX2496 - Pegelanzeigen

    • Jürgen Klingel
    • 11. Februar 2008 um 23:57
    Zitat von "Manuel Steins"

    Jetzt knapp ein Jahr... beim Einschalten gibt der Ausgang 1 bevor sie gemutet werden direkt mal nen dicken Impuls raus...
    Ein dbx Driverack steht schon auf der Einkaufsliste :D

    Meiner ist "knackfrei", sollte das Ding mal sonstwie anfangen mit spinnen ist das no Prob:
    Der DCX 2496 gehört zu den "gut erforschten" Geräten, die Macken sind bei Ausfällen bekannt und man kann meistens was dagegen tun...
    Außerdem, wer nach der Gewährleistungsfrist noch mehr Spass haben will, kann ja auch modden :grin: - kann aber schnell mehr als das Gerät kosten :P

    Gruß, Jürgen

  • super-pa-reiswarmhalteplatte oder Amtlicher AMP?

    • Jürgen Klingel
    • 11. Februar 2008 um 23:17
    Zitat von "Ralle14"

    Omfg was is das denn?? :shock: :shock:

    Hihi, nen sehr aufgeräumter 2*100 Watt/4 Ohm HiFi-Verstärker, für Leute die ein bisschen angeben wollen: "Ey, Alder! Check´s dir ab, hab nen Disco-Verstärker an den Boom-Boxen, geht voll ab, Mann!"


    Schade um den Platz im 2 HE Stahlblechkasten, aber sauberer, ""übersichtlicher" Aufbau, anständig bestückte Platine, Endstufe wahrscheinlich mit IC-Bausteinen, einfache Ausführung der Ausgangsklemmen lädt Kinderzimmer-DJs zum Anschluss der Boom-Boxen ein... :|
    Missfallen: RK-Trafobefestigung, Metallscheibe direkt auf die Wicklungen, ohne Iso-Scheibe; Schutzleiteranschluss in falscher Farbe, Verschraubungsausführung am Bodenblech sieht ebenso untauglich aus; Verwendung verschiedener Dioden in der Graetz-Schaltung... :?

    ...Was kost der China-Böller?

    Gruß, Jürgen :wink:

  • Woher Platinenmaterial für FW mit CU >35um?

    • Jürgen Klingel
    • 11. Februar 2008 um 22:51
    Zitat von "Mnyut"


    Eine ähnliche Technik hab ich früher durchaus auch schon bei sehr professioneller Elektronik gesehen die viel aushalten musste.
    Während meiner Ausbildung haben wir mal ein kompaktes Leistungsmodul entwickelt und da wurde, weil wie bei einer Weiche genug platz war, parallel zu den eh schon üppigen Leiterbahnen 1,5 - 2 mm dicke Kupferlötbrücken gezogen.

    Genau! Wir mussten damals in der Ausbildung für nen leistungsfähiges Eigenbau-Netzteil Kupferdraht strecken (dass er gerade wird), mit dem Hammer flach klopfen, dann flächig auf die Leiterbahn auflöten und anschließend mit dem Glaspinsel blank bürsten. Heidenarbeit, hat aber gut funktioniert/ausgesehen :grin:

    Auch gerne gemacht:
    Die durchgesteckten Spulen/Kondensatorendrähte auf der Lötseite umbiegen und flächig mit der Leiterbahn verlöten, ist IMHO optisch und funktionell akzeptabel.

    Gruß, Jürgen :)

  • FI fliegt, sobal ich meine Alto 2.4 einschalte. was tun ?

    • Jürgen Klingel
    • 11. Februar 2008 um 00:53

    Eine Einbau-Möglichkeit zum Lösen des Problems, habe ich bei zwei baugleichen Endstufen angewandt:

    hatte noch zwei elektron. Zeitrelais aus dem Elektro-Installationsbedarf rumfliegen, werden mit 230 V nach dem Netzschalter angeschlossen und überbrücken nach einer einstellbaren Zeit nen Leistungswiderstand, der auch bei defektem Kontakt den Trafostrom abkann.

    Diese Relais sind gerne mal in alten Anlagensteuerungen übrig...


    Gruß, Jürgen :)

  • OT-Beiträge aus "Party und Stage Bilder...."

    • Jürgen Klingel
    • 11. Februar 2008 um 00:14
    Zitat von "hell&dunkel"

    Im Flugzeug, nicht für Start/Landebahn.
    Daher die 28V.

    Ah so!
    Wieder was gelernt, muss nachher mal in den Schaltschrank und in der Fläche von unserem Heli-Landeplatz spicken, was da verbaut ist. :grin:

    Jürgen

  • Woher Platinenmaterial für FW mit CU >35um?

    • Jürgen Klingel
    • 9. Februar 2008 um 23:13

    Hallo,

    anständiges FR 4 + Zubehör gibts hier:

    http://www.octamex.de/shop/?page=shop/browse&category_id=57108753ef4d5fc647d1e2fcdc5f3712

    Gruß, Jürgen :)

  • OT-Beiträge aus "Party und Stage Bilder...."

    • Jürgen Klingel
    • 9. Februar 2008 um 21:04
    Zitat von "Sunshine Sound"

    LANDING weil die Lampen im Flugzeug eingebaut sind. (oder? :oops: )

    25h ist ne sehr lange Lebensdauer für die Leuchtmittel, wieso? Weil der ACL ein Effekt ist für wenige Sekunden.

    LANDING,
    die Funzeln sind in der Flugplatzbefeuerung drin, werden mit Leistung und Strom angegeben. Man kann die Lampen über Stromwächter/Regler in der Helligkeit steuern UND man kann sich anzeigen lassen, wenn eine ausfällt (weil der Strom sensiert wird - kein Strom: Lampe/Zuleitung kaputt; zuviel Strom: auch irgendwas faul...) Langsames hochdimmen kann der Regler natürlich auch, das bringt Lebensdauer...

    Zumindest habe ich das alles bei kleineren Wattagen der Lampen schon gesehen, die sehen ähnlich einer H3-Autofunzel aus. Die sind in der Betonplatte eines Heli-Landeplatzes eingebaut.


    Greetz, Jürgen :)

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 9. Februar 2008 um 20:48
    Zitat von "sparbrötchen"

    Ist leider nicht leicht die T4M zu kaufen, in Frankfurt und Wiesbaden kriegst die nur im Hauptbahnhof. Karstadt und Co habe T4M ausgelistet.

    Nö, nach FF a. M. oder Wiesbaden fahr ich nicht :grin:
    Da bestell ich mir nen Abo und fertich, mir gefällt das Magazin und natürlich der Stil, wie die Zeitschrift geschrieben ist.

    Nen Kumpel hat das LP-Magazin abonniert, herrliche Spinnerei, voll abgehoben (Kult um exorbitant teure Plattenspieler und DrumRum, Voodoo z.T. in konzentrierter Form), aber wenn ich ihn besuche, komm ich an der aktuellen Ausgabe kaum vorbei :lol:
    Das macht auch irgendwie...süchtig :grin:
    Jürgen

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 9. Februar 2008 um 19:41
    Zitat von "tthorsten"

    Ich fordere einen Test im Tools 4 Music von Studio R und den neuen angeblich besseren Sparbrötchen amps (QSA hiessen die glaub ich )

    Also jungs schickt eure amps ein martin kennerknecht und Stefan Kosmalla testen die sicherlich objektiv

    Christan Boche ala Wurst Werner wird sicherlich eine nette schreibe dazu verfassen.

    Holà,
    scheint, wir haben da ne Lawine losgetreten :oops:

    Jetzt wird´s halt doch Zeit, dass ich zu meinem Tools-Abo komm, gleich mal einchecken... :grin:


    Greetz, Jürgen

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 8. Februar 2008 um 22:43

    Sodele,
    danke an TAMARIS für die Bilder.
    Dann gebe ich mal ohne mit anderen Verstärkern zu vergleichen meinen SENF dazu :wink:

    Foto 1+2: unspektakulär, bis auf die fehlenden, ehemals nicht berührungsgeschützten Bananenterminals...

    Foto 3: Hier schon erkennbar, Trafoleitungen primär/sekundär kreuzen sich, liegen aufeinander ---> suboptimal.

    Foto 4 u. 5: Wilder, zum Teil schlecht handgelöteter Drahtverhau, unglücklich über sich erhitzenden Emitter-(Grill)Widerständen angebracht.

    Foto 6: Da wurde offensichtlich mit nem zu schwachen Lötkolben/oder zu kurz erhitzt und die Trafodrähte mit einem dicken "Klecks" angepappt - Lötzinn muss fließen, sonst gibt´s "Kalte"!
    Hui, wasn´n das? Railspannungen über Transistor-Befestigungsschrauben auf den Kühlkörper gelegt und darüber an die anderen Transistoren verteilt, tststs!
    Liebe Brasilianer: Wenn Ihr schon konsequent auf dicke Drähte, fetten Strom und kurze Leitungswege achtet, dann setzt bitte nicht auf eine zufällige Kontaktierung der mit dem Kollektor verbundenen Transistor-Kühlfläche über die isolierende Wärmeleitpaste. Das kann jetzt funktionieren, wenn aber die Pampe mal bei längerer Temperaturbelastung austrocknet, oder die Schrauben nicht mehr ganz so fest sind...

    Foto 7: Nehme an, die XD wird von hinten nach vorne gekühlt, dann sind die Temperatursensoren passend angebracht, Platz scheint ja - ob des großzügigen Ansaugtunnels - nicht Mangelware zu sein :grin:

    Foto 8: Hübsch :D

    Foto 9 - 11: Heiteres Kabelbraten, starre CuL-Drähte auf Kupferpads zu löten ist problematisch, es ist fast unmöglich, diese ohne mech. Spannungen aufzubringen, noch schlimmer, wenn mal etwas ruppig transportiert wird, das reißt schon mal ab. Genauso, fliegende Keramik-Scheibenkondensatoren auf den OP gelötet, blauer Kondensator C98 wurde vom Lötkolben geknutscht :oops: Ansonsten: Siehe Foto 6

    Foto 12, 13: Erfreulich, der C 63 Leitungsschutzschalter ist einem C 16er gewichen, damit ist Selektivität an einem normgerecht (mit B13 bei 1,5 qmm/B16 bei 2,5 qmm-Automaten) installierten Schukoanschluss immer noch problematisch. Das wäre aber bei Anschluss per CEE-System umgehbar, vorausgesetzt, der Anschlussleitungsquerschnitt lässt dies zu.

    Hat der Verstärker eigentlich noch irgendwelche sekundärseitigen Sicherungen, oder wird der Kurzschlussfall durch kontrollierten Abbrand gemanagt? :grin:

    Insgesamt ist Verbesserungspotential vorhanden, ein anderes Innendesign der Endstufe bezüglich Aufbau und Verdrahtung der Komponenten bietet hier einige Möglichkeiten. Der hohe Anteil an Handarbeit ist eine Chance, durch gut geschulte MA eine hohe Fertigungsqualität zu erreichen.
    Die Qualität der Verarbeitung rechtfertigt momentan nicht den hohen Preis.Leider beschleicht mich das Gefühl, dass an den Amps wenige Personen -durch den gesalzenen Preis - viel Gewinn erzielen, aber dieses Geld nicht in angemessene Fertigungsqualität investiert wird.

    Schade eigentlich, wenn die beschriebenen Daten der StudioR einer "amtlichen" Messung standhielten, wäre das kein schlechtes Konzept.

    Wie gesagt, meine offene Meinung, kein Vergleich mit anderen Amps.
    Dieses Urteil erlaube ich mir auf Grund Erfahrung im Bereich industrieller Elektronikfertigung für namhafte Groß-Unternehmen.

    JM2C,
    Jürgen :)

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 7. Februar 2008 um 21:11
    Zitat von "Tamaris-PA / MTS"


    Foto kann ich nachreichen, wenn mir sagst von was du gerne eine Detailaufnahme hättest.


    Hallo zusammen,
    also das Foto mit dem geschraubten Groundlift (hübscher Querschnitt, der da "verdrahtet" wird) zeigt ja zufällig die Polklemmen, diese sind definitiv NICHT berührungsgeschützt, ein VDE-Prüffinger würde das wohl bestätigen.
    So sieht ne amtlich berührungsgeschützte Polklemme aus:

    http://www.wbt.de/index.php?id=46&backPID=46&tt_products=30
    Schon klar, ist aus der High-End ansatzweise Voodoo-Ecke, aber wenigstens passt da nen guter Querschnitt rein.

    Dann stößt mir noch dieser 63 Ampère C-Charakteristik-Automat auf:
    Zum Schutz vor Überlastung durch Kurzschluss wäre
    ausgehend von Verlegeart C (Mantelleitung in Luft oder auf dem Fußboden) ein Mindestzuleitungsquerschnitt von 10 qmm!!! fällig, ist dieser an der Endstufe montiert?

    Also, @TAMARIS:
    Nen Foto, von dem Bereich, wo die Anschlussleitung ins Gehäuse geht, bzw. um den "Monsterautomat" rum wäre interessant.

    C 63 in nem Verstärker, wo gibts ´n sowas! Man stelle sich vor, es lässt jemand die Stufe an nem kleinen Aggregat laufen und "der schwere Ausnahmefehler tritt ein", das Aggi kann den Kurzschlussstrom zum Blasen der Sicherung nicht liefern und irgendwann fackelt was ab, wer Den Schaden von der Grillparty hat, braucht für den K-Salat nicht zu sorgen :grin:

    Bei großen Endstufenleistungen, wäre ich dann statt SNT eher für nen Drehstromtrafo, B6-Gleichrichter rein und ab die Post. Wer solche Teile braucht, hat i. d. R. auch nen Kraftstromanschluss zur Verfügung. 8)

    So long,
    Jürgen

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 7. Februar 2008 um 07:18
    Zitat von "Jens Droessler"

    Von Netzspannung kann überhaupt keine Rede sein. Es liegt definitiv KEINE NEtzspannung an den Speakons an.

    Wo bitte ist denn der Schutzleiter in den Boxenkabeln bei Amps wie der DigAm K20 oder LAB Gruppen FP13000, die weit jenseits der 150V Ausgangsspannung liegen? Ich sehe leider keinen Unterschied, ob der Amp komplett ausgesteuert sein muss oder eben nicht, damit die Spannung anliegt.

    Dem besagten Forumsuser habe ich angeboten, den Fehler der Endstufen zu beheben, allerdings wollte er das nicht. Soll ich ihn dazu zwingen?

    Wie gesagt, die Amps müssen nicht jedem gefallen. Abgesehen von Dummheiten, die dem Hersteller passiert sind, die ICH aber IMMER bereit war, auszubügeln, sind die Amps vollkommen im Einklang mit geltenden Gesetzen, sonst würde ich sie garnicht verkaufen.

    Guten Morgen,

    jo, danke, das genügt mir als Antwort, bitte entschuldige mein Aufbrausen, "Keine Netzspannung am Ausgang, das wollte ich hören!"
    Dass jeder Amp, der jenseits gewisser Ausgangsleistung operiert, eine potentiell gefährliche Ausgangsspannung liefern kann, ist mir schon klar.

    Was es mit den Class-D Endstufen auf sich hat, warum da am Ausgang "komische" Spannungen anliegen, nun ja, das wird noch zu recherchieren sein, nachdem ich nen Probeabo für die Tools4music vor einiger Zeit beauftragt hatte, aber nie eine Ausgabe gekommen ist... :?

    Gruß, Jürgen :)

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 7. Februar 2008 um 01:45
    Zitat von "Jens Droessler"

    Über die Bauweise kann und darf ich nichts sagen. Die Frage ist aber, wo in der VDE bitte etwas über Spannung, die nicht auf berührungssicheren Buchsen vorhandensein darf, steht. Das würde mich stark wundern, denn dann wäre jede SchuKo-Dose verboten.
    Fakt ist: Die Amps trennen allpolig vom Netz. Es gibt lt. VDE und auch CE zwei Betriebszustände, nennen wir sie "an" und "aus". Installation, Anschließen etc. darf WIE ÜBLICH nur im Zustand "aus" getätigt werden. Im Zustand "an", der mit "Betrieb" gleichzusetzen ist, ist nunmal mit Spannung auf den Ausgängen zu rechnen. Ob mit oder ohne Eingangssignal spielt übrigens lt. VDE keine Rolle. Und somit ist die Gesetzeslage eindeutig: Das Ganze muss nur berührungssicher sein.

    Fakt ist ebenfalls, dass genügend Class D-Amps dauerhaft Spannung auf den Ausgängen haben (Siehe Test in der T4M). Ich verstehe nicht, warum DA keiner "verboten, verboten" brüllt.

    Danke Jens für die rasche Antwort,

    ich erwarte auch nicht, dass du Firmengeheimnisse ausplauderst.
    Fakt ist: Es ist bei einer Schuko, Euro, Drehstrom, whatever-Netzspannungs-Steckvorrichtung NICHT möglich mit spannungsführenden Teilen in Berührung zu kommen - konstruktionsbedingt durch umfassende Gehäuse, voreilender Schutzkontakt...weder beim Einstecken, noch im laufenden Betrieb.

    IEC/CE sagt:
    Lautsprecheranschlussklemmen an Audiogeräten, und zwar an Lautsprechern generell und an Verstärkern, sofern nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie eine Leistung bringen, die mehr als 34,5 Volt an den Lautsprecherklemmen erzeugt, müssen berührungssicher sein.

    Bananenbuchsen/Polklemmen, die (ich habe kein gescheites Foto von einer X8-Rückseite) IMHO beim bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht berührungssicher sind (Szenario: untergeklemmter Kabelschuh, Einzeladern die herausstehen) haben an Verstärkern, mit solchen Ausgangsleistunge eh nichts verloren, was natürlich auch andere Hersteller trifft (der liebe Speakon IST berührungssicher)

    Für mich macht es aber einen Unterschied, ob ich an Amp-Ausgängen eine Erd-bezogene Spannung habe, was bei nicht vorhandener galvanischer Trennung der Fall wäre, oder meinetwegen 180 Vss, die ich aber zwischen 1+ UND 1- (rot UND schwarz) abgreife.
    Wie sich die Äußerungen einiger Forumsuser darstellen, ist das aber der Fall, sprich, galvanische Trennung nicht vorhanden. Da muss ich sagen:
    Mir wärs zu gefährlich. :oops:

    Das ließe sich noch weiter spinnen:
    Dann könnte man ja sagen, die Lautsprecher werden mit Netzspannung betrieben, okay, wo ist der Schutzleiter in der Speakonleitung? Seit wann werden an Boxen VDE-Prüfungen gemacht, sind die automatisch Schutzklasse II oder führen wir das jetzt ein? :o
    Anschluss nur durch Elektrofachkraft, Prost Mahlzeit, schicken wir mal die Hälfte (oder mehr)der User nach Hause...!

    Möchte hier nicht auf Produkten rumhacken, die eh nicht meine Kragenweite sind, hab mich nur stark gewundert, dass man neuerdings von Amps Stromschläge bekommt, die noch nicht mal aussteuerungsmäßig zappeln. Dass da die Class-D auch drunterfallen sollen ist genauso shocking!

    Abschließende Frage: Findet eine galvanische Trennung zwischen 230 V- Netz und Endstufenanschlüssen statt, ja oder nein?

    Wäre auch schön, wenn das mal jemand messen könnte, was da raus kommt (oder lieber nicht :grin: )

    Wünsche eine gute Nacht,

    Jürgen

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 6. Februar 2008 um 22:28

    DirkB
    Du meintest Aussagen wie diese:

    Also....ich weiß nicht wie ichs sagen soll.....

    beide Endstufen haben diese Prikeln.
    War einfach nur ne sache des Ableitwiderstands
    meinerseits.

    Gruß Holger


    DAMNED! Wenns ohne Signal "prickelt", dann gehört sowas in die Tonne, zur Reparatur, aber nicht auf den Markt. :evil:

    Will hier nicht die Pferde Scheu machen, aber, wenn DAS wahr ist, dann gute Nacht!

    Auch ein Primärseitiges Netzfilter sollte keine Einflüsse auf die LS-Buchsen haben, und wenn da eine Railspannung von >100 Volt oder so auf den Buchsen liegt, ist das auch Murks... :roll:

    Zur Technik
    Was StudioR als "Dynamic Cooler-DCCS" System verkauft, ist nix anderes wie die vollisolierten End-Transistor Kühlkörper, wo die Transistoren ohne Isolierscheibe direkt mit dick Wärmeleitpampe draufgeschraubt sind - machen andere Hersteller auch...
    Würde mich aber nicht wundern, wenn bei dem chaotischen Drahtverhau mal irgendwo was gequetscht wird und durchschlägt. Die unglaubliche Menge an Lötzinn, die auf den Platinen verkocht wurde, zeugt auch nicht gerade von hochwertiger Arbeit.
    Man mag sagen: "Sch...egal wie´s aussieht; Hauptsache..." - STOP, es hat in einer hochwertigen Elektronik-Schmiede einen Grund, warum man Bauteile aufliegend auf der Platine lötet, Lötzinn nicht zum Kleben und Zuschmieren verwendet, Kondensatoren nicht in der Luft baumeln lässt, Transistoren nicht mit Wärmeleitpaste ersäuft und Leitungen nicht kreuz und quer aufeinanderdrückt...

    Ginge man nur nach Euro/Watt wäre der Amp akzeptabel, von der Verarbeitungsqualität ist er es für die saftigen Preise nicht.

    Nein, ich habe noch keinen StudioR gehört, live und offen gesehen, also mag man mir Hörensagen und Spekulation unterstellen, bittesehr.
    Aber die Fotos auf TAMARIS´ Homepage habe ich aufmerksam studiert und genug gesehen... Da hilft auch der scheinbar mittlerweile vorhandene Plastikdeckel auf dem Drahtverhau nichts :cry:

    Interessante Theorien zum Netzteilaufbau kursieren da im PA-Forum-Thread: Schwingungspaketsteuerung (ließe ich mir bei ner Elektro-Heizung gefallen, Netzfrequenz anheben (da brauchts wieder nen Zerhacker zu, also wieder Gleichstromzwischenkreis, MOS-FET´s...),Sparschaltung (prickelnd :twisted: )

    Was man machen kann, ist: Den RKT so auslegen, dass er weniger Streufluss hat, dadurch weniger Leerlaufstrom nimmt, nicht so warm und damit kurzzeitig überlastbarer wird. Das Ganze geht einher mit hohem Wirkungsgrad, großer Spannungssteifigkeit ABER verdammt hohem Einschaltstrom.
    Wobei die erstgenannten Faktoren durchaus für einen leistungsfähigen Amp wünschenswert sind, auf den hohen Einschaltstrom würde man wohl lieber verzichten :wink:
    Softstart gibts in den StudioR keinen? Die etlichen mF Elko-Kapazität aufzuladen ist natürlich ein zusätzlicher Kraftakt, den ein Sicherungsautomat mit seiner schnellen magnetischen Auslösung erstmal verkraften muss.

    BlaBlaBlubb, ich laber zuviel, kurzum:

    Hat mal jemand sich die Mühe gemacht, die angegebenen Leistungen zu verifizieren und mal an den Ausgängen nach gefährlichen Spannungen zu schnüffeln, bzw.: ein schnöder BGV A3 / VDE 701 - 702 Checkup würde da wohl Klärung bringen.

    Greetz, Jürgen

    P.S.: Würde gerne mal ein Anschauungsmuster zerpflücken, da muss doch dahinter zu kommen sein, was es mit der "Wunderkiste" auf sich hat... :grin:

  • Studio-R

    • Jürgen Klingel
    • 6. Februar 2008 um 18:24
    Zitat von "DirkB"

    Und, haben die Dinger nun einen Spartrafo als Netztrafo drin, wie ich aufgrund der hohen Dauerleistung vermutete?

    MfG

    DirkB


    :shock: nen SPARTRAFO???

    Das würde ja heißen, man kriegt grundsätzlich eine gescheuert, wenn man am Ausgang mal zufällig dranfingert, auch ohne Signalspitzen, die an der oberen Railspannung kratzen!

    Nee, oder?
    Wo ist der VDE-Papst?
    Bitte sagt, dass das nicht wahr ist!

    das kommt ja direkt nach: http://www.elektriker-horst.de/

    Gruß, Jürgen :oops:

  • Hilfe... Behringer HD400 Entbrummer Problem!!!

    • Jürgen Klingel
    • 4. Februar 2008 um 12:32
    Zitat von "Soundflash"

    Langsam: 1 Behringer = 4 Buchsen (2In/2out) = Stereo In/Out, richtig?

    Also sind das alles Mono-Klinkenstecker und insofern kommt auf 1 Monoklinkenstecker auch 1 chinchstecker! Geh also nicht Stereo in einen Kanal, sondern jeweils Mono!

    So:

    Input 1 = "schwarzer" Chinchstecker (L) von Soundkarte
    Input 2 = "roter" Chinchstecker (R) von Soundkarte

    Output 1 = "schwarzer" Chinchstecker (L) zum Mixer
    Output 2 = "roter" Chinchstecker (R) zum Mixer

    Hoffe ich hab das richtig verstanden was ihr meint, wie könnte ich das noch testen bzw. was mich irritiert:


    Warum STERO-Klinkenstecker??? Heißt dass ich kann gar nicht mir Mono-Klinkenstecker rein oder wie??

    Alles anzeigen

    Aalsoo,

    eine Monoklinke, auf einen Kanal Cinch = passt!

    Was wie "Stereo-Klinkenbuchsen" aussieht, sind symmetrische Anschlüsse. Ist aber egal, da ja ein Monoklinkenstecker von selbst den "Ring" mit der Masse verbindet und damit den Eingang asymmetrisch speist.
    Selbiges passiert mit dem Ausgang, einen Monoklinkenstecker dort eingesteckt, macht aus einem symm. Signal mittels schnödem Kurzschluss wieder asymm.
    Sollte für den Fall hier aber egal sein.

    Für mich kommen nach Deiner Beschreibungnur zwei Dinge in Frage:

    nen Gehörschaden, äh ich meinte ein kaputtes "Ohr"-Gerät,
    oder ein Fehler in den Leitungen, hast Du die gemessen auf Durchgang oder Kurzschluss zwischen Seele und Mantel?

    Wow, was für nen Krimi:
    "Soundflash und der Fluch des Ohres" :grin: - erhältlich im gut sortierten Musikalienhandel, oder bei "big T.de", vielleicht auch bald im B2B oder der Bucht :lol:

    Keep on tryin´,

    Jürgen :)

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026

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