Denke auch: Für Mikrofonkörbe mit Schaum, Aufsteckschaum für Headsets und alle Geräte, "die sich selbst abschatten" taugt das UV-Thema nicht! Da bleibt´s beim wechseln, oder chemischer Desinfektion...
Beiträge von Jürgen Klingel
-
-
Vielleicht hätte da jemand ein nachvollziehbares Szenario?
Mir fällt da Keines ein:
Alle Phasen- und der Neutral-Leiter führen durch den Ferritkern, auf dem auch die Auswerte-Spule sitzt. Wenn eine Phase "fehlen" sollte, dann wäre sie nicht in der Lage, an einem Fehlerstrom beteiligt zu sein, der ja quasi an der RCD "vorbeifließen" muss, um eine messbare Differenz (was zur Abschaltung führt) zu generieren...
-
Also...mt-cases hat sehrwohl eine funktionierende HP: mt-cases
UV-C Desinfektion wird ja bereits vielfach angewandt...Produkte aus dem medizinischen und industriellen Bereich sind natürlich sündhaft teuer und/oder für "on the road" ab Werk kaum verwendbar.
Man desinfiziert damit erfolgreichWasser, Instrumente, Oberflächen usw. und erwischt auch "Chlor-resistente" Keime, weil deren Erbgut nachhaltig (bei ausreichender UV-Dosis) inaktiviert wird.
Damit die Sache funktioniert, müsste natürlich nachgewiesen sein, dass die inliegenden Geräte eine genügend hohe UV-Dosis abbekommen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich so eine Desinfektionsmöglichkeit im aktuell gefragten "Hygienekonzept" gut macht.
Das entbindet den Nutzer aber nicht davon, etwaige Hinterlassenschaften durch "stückige Aussprache"
(geiler Smiley
, okay... etwas übertrieben) zuvor zu entfernen und auch sonstigen Schmutz zu entfernen/abzuwischen.Alkohol-empfindliche Materialien könnten mit einer UV-Desinfektion eventuell besser klar kommen.
Kritikpunkt: Auch wenn die Innenseite des Cases vollverspiegelt sein mag...ich hätte da eine Lampe pro Ebene spendiert, damit da flächig genug verteilt wird, ohne Schatten durch den Inhalt.
Selbstbau ist definitiv auch möglich - prinzipiell könnte ich sogar mein selbstgebautes Belichtungsgerät für photopositiv-beschichtetes Leiterplatten Basismaterial mittels Umbau auf UV-C-Röhren zum Desinfizieren nutzen...
-
Juristisch nicht belangt werden können ist die eine Sache. Aber wie die Schuldigen mit der moralischen Schuld umgehen können, nochmals eine ganz andere...
Zur "moralischen Schuld" bleibt in dem Fall leider nur zu sagen: "Was juckt es die deutsche Eiche, wenn sich die Wildsau daran schubbert!?"

-
Ob dieser Definiition ließen sich wieder trefflich Haare spalten. Irgendwann wird irgendein Jurist sich mit sowas beschäftigen müssen

Für das Infektionsgeschehen maßgeblich, erachte ich den Abstand zwischen des Einen und des Anderen Riechkolbens bzw. Brüllorgans...sonst streckt noch einer die Hand aus und sagt: "Ab hier dann mal 1,5m, bitte!"

-
-
Hallo Jürgen
du willst doch nicht ernsthaft Budget Amps bei vielen zahlenden Kunden LIVE einsetzen
Hä? Warum sollte ich?
In Beitrag #12 empfiehlst DU dem Threadstarter einen Class-D Verstärker für 550€ neu zu kaufen.
Dann lobst Du diese, für seriöse Beschallung indiskutable, Ansammlung von minderwertiger Elektronik über den grünen Klee und kommst anschließend mit Messwerten einer ganz anderen Liga ums Eck?
Vielleicht sollten wir mal zum eigentlichen Thema des Threads zurück kommen... hier ist meine Meinung nach wie vor:
Für das vorhandene Budget würde ich einen gebrauchten, 2 Ohm tauglichen "Kreuzbrecher" (wenn Masse egal ist) anschaffen. Der wird dann mit allen Widerwärtigkeiten fertig, die man ihm an die Ausgänge hängt.
-
Ja, wo sind denn die Vergleiche mit Class-H-Design?
Da werden auch nur Class-D Endstufen verglichen und auch nicht gerade die Budget-Linie, von der Du als Kaufempfehlung für den Threadstarter gesprochen hast.
Da sehe ich LAB-Gruppen, die alten Crowns, Powersoft - alles "amtliches" Zeug, kein SYNQ-Audio oder derlei Klamotten.... für ein paar hundert Euro?
-
Hatte nicht JBL solche Konstrukte mit 2x15" für Bass und Lowmid in einem Gehäuse, bei der "Budget-Serie"...Teppich-JRX oder so? War auf jeden Fall nicht so "der Bringer"

-
Mit dem Bau der Forenbox hatte ich auch schon geliebäugelt..
Es war mir dann aber, mangels Zeit, zu viel Arbeit.
Stattdessen wurde es dann ein Pärchen ND 212 von Audio-Zenit

-
-
Class D Fullbridge - 240 kHz PWM - sauberes Rechteck an den Mosfet Gates
110 VAC Ausgangsspannung,
25,10 Ampere Strom
2761 Watt RMS bei 4 Ohm - das reicht für den Dancefloor HIP HOP & EDM
bei 111 VAC setzt der Limiter ein
Sehr schön...und WELCHEN Verstärker hast Du da gemessen? Hersteller, Typ?
Mich würden die Hersteller-Angaben dazu interessieren, oder ist das alles streng geheim?
-
@ GnN
ich hab mir mal erlaubt in deiner Messung rum zu schmieren.Rot habe ich die Rise und Falltime noch mal übertrieben eingezeichnet.
So eine perfekte Rampe hätte ich nicht erwartet. Eher ein Überschwingen.Eben, man müsste schon wissen, an welchen Stellen die Tastköpfe ihre Signale erhalten haben.
So sieht das Signal aus einem mit 50Ohm abgeschlossenen Funktionsgenerator aus, aber im Leistungsteil einer Endstufe...ich weiß nicht.
Allerdings lasse ich mich gerne eines Besseren belehren

-
Welchen Verstärker hast Du gemessen und was soll die Messung der Flanken der PWM aussagen?
Interessant ist doch, was "hinten rauskommt", sprich Eingang zu Ausgang verglichen.
Dass eine Hoellstern mit ca. 320kHz Schaltfrequenz auf minimaler Baugröße unglaubliche Ströme rausgibt, steht ja eher weniger zur Debatte...
Und...was für mich Fakt ist:
Habe ich die Wahl zwischen alter Class AB oder H mit 2kW RMS und neuer Class D mit 2kW RMS...wenn Gewicht keine Rolle spielt, kommt die AB oder H ins Rack - warum? Weil bei der Class D bei 2kW "Schluss" ist, mehr kann sie i.d.R. nicht, während beim klassischem Konzept immer noch stärkere Impulse drin sind.
Wenn es in den Grenzbereich der angegebenen Leistung geht, haben Class AB oder H die Nase vorn.
Anders gesagt, wenn "Digital" dann mit Zuschlag auf die Ausgangs-Leistung kaufen und den Controller etwas schärfer werkeln lassen...
Hotspots auf Bauteilen hat es in den auf klein gebauten, zwangsbeatmeten Gehäusen oft sehr schnell:
Elkos, die in 10er-Packs mit Kleber zusammengepappt in nächster Nähe zu heißen Drosseln, oder Halbleitern gebaut werden...
Wenn bei einem "Eisenschwein" ein thermisches Problem auftritt, dauert es lange, bis die Kiste qualmt, wenn so ein 40mm Heul-Lüfterchen im 1HE-Gehäuse verreckt gibt es binnen Sekunden Rauchzeichen, wenn die Schaltung nicht wirklich umfassende Schutzfunktionen hat (was dann wieder richtig Aufwand/Geld kostet).
Noch was: Seit wann ist Pioneer mit ernstzunehmenden PA-Endstufen am Markt, von dem Heu-Vieh-Zeug für´s Wohnzimmer reden wir ja wohl nicht, oder?
-
Was wäre mit längs-aufgeschnittenem zweizölligem Gummischlauch vom Sanitär-Händler, oder "Kühlerschlauch", den man ums Gurtrohr legt - kann sein, dass es zu dick aufträgt und es halt auch nicht unter jede Clamp passen könnte...
-
Naja, fräsen kann man...ich hab mir sowas meistens geätzt.
Ihr wisst schon: Vorlage im Laserdrucker auf Folie drucken, mit UV-Lampe auf fotopositiv beschichtetes FR-4 Material (gerne die 70er Cu-Kaschierung) pausen, mit NaOH-Lösung entwickeln, dann im goldgelben Eisen-III-Chlorid versenken - und sich über die sch... gelben Flecken von Spritzern ärgern

Natürlich ist das ein Haufen Arbeit, Chemie-Gedöns und nicht jedermann's Sache...
Ich nehme an, das Layout ist nicht öffentlich und die Fertigung ausschließlich beim Entwickler soll die entstandenen Kosten decken helfen (was ich auch legitim finde)?
-
Streufeld-Trafos sind "Spannungs-weich", haben höhere Verluste als übliche Netzteiltrafos, werden wärmer und machen vermutlich öfter Probleme, wenn die verwendeten Isoliermaterialien in die Jahre kommen.
Da sie (bedingt) kurzschlussfest sind, braucht es wohl mehrere Windungsschlüsse bis sie kokelnd aufgeben

Das gleiche, in dem Fall erwünschte, Verhalten haben die verbreitetsten Vertreter dieser Spezies: "Klingeltrafos" (die Namensverwandtschaft ist rein zufällig...) im Haus-Verteiler zuständig für die Versorgung vom Gebimmel, Türöffner etc. Der Strom ist auf ungefährliche Werte im Kurzschlussfall begrenzt, es fällt keine Sicherung, die Anlage bleibt in Funktion. Irgendwann gibt bei Kurzschluss halt der Thermoschutz auf...sorry für offtopic.
Schade, denn die Stromversorgung sollte in einem Verstärker "die sichere Bank" sein und nicht die Diva, um die man sich sorgen muss.
Mit dem Wissen aus dem verlinkten Thread dürfte der Verkauf schwer sein.
Aber, einige User der E-Bucht sind anfällig für blumiges Werbegeschwurbel.
Mit schönen Fotos und den richtigen Schlagworten angepriesen, kommen da bestimmt ein paar Euronen bei rum

-
Schickes Teil...sieht "LKW-überfahr-sicher" aus. Neudeutsch wäre das dann "ruggedized"-Design

-
Seit flächenhafter Verbreitung der (digitalen) PLL-Technik bei Empfängern und Sendern spätestens ab den 80er-Jahren sind Abstimm-Wegläufer quasi nicht mehr vorhanden. Das Ausgangssignal des VCO einer "eingerasteten" PLL wackelt höchstens noch auf den letzten Nachkommastellen am Frequenzzähler...
Der DAB-Sender wird Probleme machen, weil er die Squelch-Schwelle weit hoch drückt und die Zecke mit ihrem Senderchen kaum mehr signifikant darüberkommt. Die Folge ist, dass die Reichweite sehr schlecht wird.
Geht man mit dem Mikro nach draußen, wird vermutlich der Squelch auch noch schneller durch den DAB-Sender aufgesteuert und es stört wieder hässlich!
Übel ist der ganze hochfrequente Mist, das wurde schon erwähnt, der heuer im Äther herumschwirrt, verursacht durch allerlei elektronische Helferlein, die in inflationärem Ausmaß an sämtlichen tauglichen Prüf- und Zertifizierungsfrei vorbei, aus aller Herren Länder zu uns eingeführt werden.
Wen interessieren schon Konformitätserklärungen und "Chinese Export"-Zeichen

Gewissheit würde ein Scan im Frequenzband bringen, dann könnte man beurteilen, wie hoch der Störpegel ist und ob die Daisy mit genug Dezibel Pegel darüberkommt - vermutlich wird das Ergebnis schockierend

-
Im Kleinleistungsbereich - darin bewegen wir uns noch, würde ich nur noch Inverter-Aggregate mit Sinus-Ausgangsspannung einsetzen.
Ich habe mir selbst so ein günstiges Teil angeschafft mit 1,6kW Dauer- und 2kW max. Leistung (ein "möchtegern HONDA EU20i", Chinesen-Nachbau mit ähnlicher Optik und vergleichbarerr Ausstattung).
Der Vorteil ist, dass das Gerät (wie der gute HONDA) mit einem Zwischenkreis arbeitet, der Benzinmotor läuft auf kleiner Drehzahl und wird nur bei großer Last beschleunigt (man kann diese "Smart Throttle"-oder ECO-Funktion abschalten, dann wird immer max. Drehzahl gefahren - frisst halt Sprit und macht Krach, empfiehlt sich aber bei dynamischen Lasten, wie zum Beispiel Audio-Endstufen oder PAR-Beleuchtung über Chaser)
Vor dem ersten Einsatz habe ich (misstrauisch ob der Tauglichkeit der Regelung) mittels Oszilloskop, Frequenzzähler und Multimeter die Spannung kontrolliert und mit verschiedenen Lasten getestet sowie die Überlasteinrichtung absichtlich bis zur Ausgangs-Abschaltung "provoziert":
Bei Überlast kommt eine Warn-LED, der Ausgang bleibt stabil bis es zu viel wird, dann wird der Ausgang abgeschaltet und fertig! Kein Spannungseinbruch und rumgewürge des Motors, wie man das von Asynchrongeneratoren kennt, wenn der Motor fast abwürgt und Frequenz und Spannung in den Keller sinken.
Am Ausgang kommt ein Sinus raus, besser als aus der Steckdose zu Hause, ob jetzt Dauerlast gefahren wird oder nur ein Notebook dranhängt. Bei harter Lastaufschaltung (1500W Halogenstrahler) gibts einen kleinen Spannungseinbruch bei stabilen 50Hz, binnen 1s geht die Drehzahl hoch und es kommen wieder 50Hz mit 230V.
Bei deaktivierter Eco-Funktion ändert sich bei der Lastaufschaltung nur der Sound des Gerätes, es klingt dann halt sonorer - kennt man ja von Motoren, wenn man den Berg hoch fährt, nicht schneller wird, aber Vollgas geben muss...