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  2. Hagen Jaeger

Beiträge von Hagen Jaeger

  • Proline 3000 an 6 18er Bässen – Erfahrungsbericht

    • Hagen Jaeger
    • 24. Juli 2013 um 15:04

    Moin,

    mal kurz zu deinen Limitern - da kann was nicht stimmen.

    Die DCX macht laut BDA bei Vollaussteuerung +22 dBu. Wenn du den Limiter bei -24 dBFS einstellst sind das -2 dBu. Das sind sowas wie 0,62V. Die T.Amps haben meiner Erinnerung nach 0 dBu Eingangsempfindlichkeit bei voll aufgedrehten Reglern, also 0,78V. alles RMS.

    Entweder deine Attackzeit ist zu lang eingestellt, oder da ist noch was anderes verstellt, wenn die Attackzeit sehr kurz gewählt ist und der Limiter bei -24 dBFS steht sollte es eigentlich unmöglich sein die Proline selbst bei voll aufgedrehten Reglern zum clippen zu bringen.

    Zu der Proline : wie haben da mal 2 NLW9600 in 4 Ohm Brücke dran gequält. Also uns sprang die Sicherung raus bevor die Endstufe thermisch überlastet wurde. Aber die wurde wirklich schon ordentlich heiß. Würde mal vermuten, dass das Musikmatrerial sich viel in der Näe der Tuningfrequenz abspielt und da kommt man mit 3 Bässen pro kanal dann eher auf sowas wie 2 Ohm. Das ist natürlich problematisch. Mal versuchen einfach 1-2 dB unter Clip den Limiter mit sehr kurzer Attackzeit einzustellen (eigentlich damit gemacht wenn man -24 dBFS am Limiter einstellt und die Potis auf Rechtsanschlag hat), dann kann man das denke ich auch wieder unbeaufsichtigt weggeben. Wenn da die ganze Zeit das rote Lämpchen leutet muss die natürlich gut schaffen. Meiner Erfahrung nach klappen die internen Limiter auch nicht so gut bei so niedrigen Lasten am Ausgang, bei uns hat man ein deutliches Verzerren/Murren aus den Bässen gehört als die vollausgesteuert war.

    Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht sind es wirklich die Lüfter. Die V6001+ z.B. kann man sogar mit 4 Bässen pro Seite richtig quälen, da wird irgendwie nix mehr als handwarm. Allerdings hat die auch echte Triebwerke da hinten drin...

    Zu den unterschiedlichen Signalen auf dem rechten und linken Kanal würde ich mir jetzt nicht so viele Sorgen machen wie es hier suggeriert wird. Nicht umsonst haben die Hersteller hinten ne Option für Stereobetrieb rangepackt.

    LG - Hagen

  • Erfahrung mit HF144

    • Hagen Jaeger
    • 19. Juli 2013 um 23:38

    Messstrecke ist kalibriert, ja.

    LG - Hagen

  • Erfahrung mit HF144

    • Hagen Jaeger
    • 19. Juli 2013 um 17:01

    Moin,

    hier meine Messung vom HF144 :

    http://s1.directupload.net/file/d/3321/3jk89wp7_jpg.htm

    In der angedachten Box mit den 2x15"ern :

    http://s14.directupload.net/file/d/3321/xeufgtpm_jpg.htm

    http://s7.directupload.net/file/d/3321/43ldglz2_jpg.htm

    Klingt echt nett das Teil. Braucht ein bisschen Zuwenndung bei der Weiche, aber alles machbar. Wenn er die Nature One übernächste Woche übersteht ist er definitiv ne Empfehlung wert.

    LG - Hagen

  • Erfahrung mit HF144

    • Hagen Jaeger
    • 14. Juli 2013 um 08:19

    Hab ich noch garnicht gesehen, vielleiht haben sie da u.a. diesen 2,5k-Einbruch unter Kontrolle bekommen? Die Frequenzgänge auf den Websites ffinde ich immer etwas... weiß nicht, unseriös? :P

    Ist die Frage wo der dann preislich liegt. Aber wenn der HF144 jetzt schon abgelöst wird, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass man da preislich ziemliche Schnapper machen kann - meine hab ich für das Geld was normal 2 ordentliche 1"er mit 1,7" VC kosten bekommen und die können sie denke ich klangtechnisch (lautstärketechnisch sowieso) schon recht gut ersetzen. Aber erstmal schauen wie sie sich dann im Topteil machen. Bis dahin.

    LG - Hagen

  • 15er für 15"/1,4"-Topteil -> Eighteensound 15MB700 ?

    • Hagen Jaeger
    • 13. Juli 2013 um 19:25

    Beim 085er passt das denke ich auf jeden Fall mit dem Rumdrehen.

    Muss das Testen leider auf Oktober verschieben, da ich bis ende September in Koblenz bin. Aber ich will das auf jeden Fall probieren, wie richtig gesagt - kost ja nix.

    Groundplane kann ich hier ganz schlecht messen, maximal auf ner Wiese, und meinem Verständnis nach braucht man für die Messung am Besten ne Unterlage die nahezu 100% reflektiert - auch im Bassbereich - was bei so ner Wiese denke ich nicht unbedingt der Fall sein wird.

    LG - Hagen

    p.s :

    Zitat

    du kannst eigentlich immer davon ausgehen, dass du erst ab der doppelten Frequenz von dem gelben Strich unten genau misst.


    Warum das so sein soll erschließt sich mir jetzt nicht wirklich. Bei ~6ms und 48 kHz Abtastrate hab ich so c.a 3000 Samples im Gate. Macht ne Frequenzauflösung von 16 Hz, ARTA legt durch die Punkte ne Spline-Interpolation. in der Oktave von 200 bis 400 Hz hab ich also grob 13 Punkte durch die die Linie angenähert wird. Das ist jetzt nicht berühmt, aber um ne etwaige Auskunft über den Frequenzgang in der Größenordnung von +-2 dB zu erhalten reicht das doch dicke. Und um nen Einbruch bei 500 Hz zu diagnostizieren langt das doch allemal...

    LG - Hagen

  • Erfahrung mit HF144

    • Hagen Jaeger
    • 13. Juli 2013 um 19:21

    Moin,

    wollte das hier mal wiederbeleben weil ich mich bei meinem aktuellen Resteverwertungsprojekt für den HF144 entschieden hab.

    hatte noch ne LMT 151N hier rumstehen, da war das Gehäuse recht abgerockt und musste neu. Da hab ich kurzer Hand entschieden das ganze noch ne Nummer größer zu machen. 2 zusätzliche Kappalite 3015 waren auch noch da.

    Der HF144 soll bei mir am 18Sound XT 1464 ab c.a 900-1000 Hz über 2 Kappalite 3015 in CB.

    http://s7.directupload.net/file/d/3315/67qp344n_jpg.htm (die anderen 2 Lites sind noch im Keller.)

    Vom ersten Eindruck her ist der Treiber in Ordnung. Der orangene Phaseplug/Wellenleiter oder was auch immer da drinsteckt ist etwas gewöhnungsbedürftig - aber ok.

    Gemessen habe ich auch schonmal, den allseits gemessenen kleinen Einbruch bei 2,5 kHz erhalte ich auch. Ich poste die Messungen wenn ich meine Messstrecke mal kalibriert habe (das wird irgendwann nächstes Wochenende sein).

    Natürlich habe ich schonmal reingehört, einfach per Controller ab 800 Hz über nem 15er der hier rumstand reingehört. Mir ist nix negativ aufgefallen, musste den Hochtöner um gute 12 dB zurücknehmen (trotz breitbandigem Equalizing -5 dB bei 1 kHz), der ist also ziemlich laut. Denke seine 108-110 dB macht der tatsächlich. Der Mittenbereich war noch etwas quäkig, aber wie gesagt, muss ja alles noch feinabgestimmt werden wenn das Topteil dann steht (dienstag wird angefangen zu bauen). Der Hochtonbereich war für nen 1,4"er schon in dieser Grobabstimmung durchaus reizvoll, laut Messung ist auch noch sehr viel Empfindlichkeit bis 15 kHz rauf da (ab 10 kHz kommen da halt ein paar Resonanzen).

    Ich halte euch auf dem Laufenden, aber bisher gibts erstmal nix zu meckern, vor Allem für den Preis!!

    LG - Hagen

  • Ein Tapped Horn Projekt.....

    • Hagen Jaeger
    • 1. Juli 2013 um 08:05

    Jup, dann bist du jetzt an dem Punkst wo du son Dinge einfach mal bauen musst. Ohne Risiko Brennolz zu produzieren gehts nämlich nicht, das wär ja noch schöner, neue Konstrukte ausprobieren ohne Risiko, dass sie net klappen.

  • Ein Tapped Horn Projekt.....

    • Hagen Jaeger
    • 30. Juni 2013 um 22:15

    Ja gut, das wird nen leicht anderen Verlauf haben. Aber dieser typische fette Backloadedsound wird da wohl auch rauskommen. Der passt aber eben nicht immer :wink: ...

    Aber für deine Events die du machen willst... Könnte das schon funktionieren.

    Wobei die Frage wäre ob ein frontloaded Horn für dich nicht mehr Sinn macht wenn du tatsächlich acht Stück davon bauen willst.

    LG - Hagen

  • Ein Tapped Horn Projekt.....

    • Hagen Jaeger
    • 30. Juni 2013 um 20:10

    Bei http://hornplans.free.fr/ unter Bass/Sub -> TappedHorn gibts ein paar Pläne.

    Ich erkenne da irgendwie keinen großen unterschied zu backloaded Hörnern außer, dass der Treiber am Ende des Hornverlaufes im Horn sitzt. Inwiefern das jetzt nen unterschied zu z.B. nem SuperScooper macht weiß ich nicht.

    Den Einbruch bei der Frequenz 2*Hornlänge haben die wohl aber auch, deswegen eben nen begrenzen Bereich in dem man die sinnvoll einsetzen kann. Der kommt etwas später, weil der Treiber im Horn sitzt, aber trotzdem vorhanden.

    Es gibt sicher bestimmte Frequenzen bei denen die um einiges mehr als ne BR-Kiste können, aber die Frage bleibt wie breit dieser Bereich ist. Denn wenn das Horn lang wird weils tief runtergehen soll kommt der Einbruch früher, ist also immer ein Kompromiss.

    Soundtechnisch bekommt man einmal das direkt abgestrahlte Signal zu hören und kurz danach das Gleiche nochmal durchs Horn geschoben. Sowas kann subjektiv gesehen gut / kräftig / fett klingen, vllt auch noch punchig, aber wirklich flott glaube ich geht damit irgendwie nicht...

    Ich sage also mal 'Vielleicht', je nach Einsatzzweck kann das sinnvoll sein. Die ganzen Hybriden die mittlerweile aufgetaucht sind machen ja auch sowas ähnliches und die werden momentan ziemlich gehyped (manche zu recht).

    LG - Hagen

  • 15er für 15"/1,4"-Topteil -> Eighteensound 15MB700 ?

    • Hagen Jaeger
    • 30. Juni 2013 um 19:54

    Moin,

    wollte das Thema mal wiederbeleben. Mittlerweile habe ich die Box vermessen und ne passive Weiche dafür gebastelt (siehe Thread 'Bau einer passiven Frequenzweiche').

    Ergebnis ist das :

    http://s1.directupload.net/file/d/3302/cdonirsw_jpg.htm

    http://s1.directupload.net/file/d/3302/kjm5hbko_jpg.htm

    Gate war leider nur c.a 6ms lang, Messungen sind somit ab 200 Hz aussagekräftig.

    läuft rund das Teil, der 15MB700 war ne gute Entscheidung.

    Leider macht das Limmerflare - egal mit welchem Lautsprecher - immer so ne kleine Kerbe bei 500 Hz rein. Die fällt beim Hören garnicht störend auf.

    Jetzt habe ich neulich das Seeburg K2-Topteil mal gesehen. Die sind ja lustig drauf, die bauen den Lautsprecher einfach verkehrt herum ins Horn :grin: (oder machens alle anderen verkehr rum und die genau richtig?? :P ). Find ich lustig, will ich bei meiner Box auch mal probieren. Da ich bei c.a 900 Hz akustisch trenne sollte das Magnetchen da kein sonderbar großes Problem bereiten - aber man muss es eben mal messen.

    Vorab : hat das schonmal jemand probiert? Was ich mir denke : Man erhöht das Kompressionsverhältnis etwas und ändert den Hornverlauf (eigentlich nicht gut, da nicht gleichmäßig und ziemlich sprunghaft nach dem Magnet). Im schlimmsten Fall erhält man irgendwelche zusätzlichen Resonanzen und Einbrüche, im besten Fall kann man nochmal nen dB mehr rausholen.

    Was meint ihr?

    LG - Hagen

  • [Erledigt] Löschen

    • Hagen Jaeger
    • 16. Juni 2013 um 10:16

    kann gelöscht werden, danke.

    Hallo Forum,

    ich suche zwei gute 1,4" Kompressionstreiber die ich an zwei Eighteensound XT1464 montieren und über je 2 15"ern (Kappalite 3015) ab c.a 1000 Hz betreiben kann.

    Preislich dachte ich an max. 200 Euro je Treiber, gern weniger... Falls es etwas drüberliegt... Naja, schickts einfach mal los. Mir ist ein verhältnismäßig hoher Wirkungsgrad im Hochtonbereich wichtig, Treiber die ab 6-7kHz wieder auf 100 dB Sensitivity abfallen und nur tierische Mittenraketen sind würde ich gerne außenvor haben. Max. SPL sollte aber ebenfalls zu den 2 15ern passen.

    Gekauft sind die XT1464 noch nicht, also falls jemand Coax-Treiber (bei der Preisvorstellung denke ich eher unwahrscheinlich) oder andere passende Kompressionstreiber mit anderen Größen anzubieten hat würde ich auch diese Vorschläge gerne entgegennehmen - wenn sie zu den Anforderungen passen.

    Sind schon gehobenere Anforderungen, aber ich denke für den Preis lässt sich gebraucht bestimmt was finden. Achso, bitte keine abgerockten Teile anbieten, die sollen schon noch ein paar Jahre halten.

    LG - Hagen

    p.s : habe den Faital HF144 gefunden, sowas in der Richtung würde mir wohl taugen. Vielleicht hat da ja jemand gebraucht was in der Hochtonschublade liegen ... :wink:

  • Was ist von dem 21" Zoll Bass zu halten ? Ebay

    • Hagen Jaeger
    • 5. Juni 2013 um 10:30

    Kann man so pauschal nicht stehen lassen, ist die Frage wie der Xmax angegeben ist / ausgerechnet wurde. Wenn das einfach nur obere Polplattenhöhe-Schwingspulenwickelhöhe ist, dann ist das nix berühmtes, aber durchaus ok. Wenn man ne 10mm hohe Polplatte annimmt kommt man mit +Hg/4 auf über 7mm.

    Außerdem sagt Xmax zwar viel, aber lange nicht alles über den Lautsprecher aus.

    Aber die Angaben sind natürlich wie fast immer dürftig...

  • 4 x 10 Zoll anwinkeln?

    • Hagen Jaeger
    • 14. Mai 2013 um 22:19

    Bin sehr interessiert an deinen Messergebnissen, vor Allem von den "Stummeln".

    Zitat

    Phaseplug wirkt im oberen Frequenzbereich? Da ich bei 500Hz trenne muß ich mal sehen ob der da noch etwas bewirkt.


    Ein Phaseplug macht eigentlich zweierlei Sachen. Ersteinmal erhöhst du das Verhältnis von Hals- zu Mundfläche, machst also die Biegung des Hornes stärker. Diese hat direkten Einfluss auf die untere Grenzfrequenz des Hornes, je "steiler" das Horn (also größer der Biegungsfaktor), desto höher die untere Grenzfrequenz. Der Biegefaktor hat ebenfalls Einfluss auf die Impedanz, die der Lautsprecher sieht und deswegen auch Einfluss auf den Lautstärkegewinn, den der "Trichter" macht.

    Dann soll der Weg der bei höheren Frequenzen unterschiedlich schwingenden Membrane zur Halsfläche auch so gelegt werden, dass eine Addition der Schwingungen von den unterschiedlichen Orten der Membrane stattfindet, das macht dir je nach Auslegung mehr Schalldruck und / oder gleichmäßigeren Frequenzgang bei hohen Frequenzen.

    Durch das Einsetzen eines Phaseplugs verschiebst du also sowohl die untere, als auch die obere Grenzfrequenz nach oben. Bei einem Horn, dass bis 500 Hz spielen soll finde ich einen Phaseplug nicht unbedingt notwendig, vor allem wenn man damit "tief" runter will. Außerdem will so ein Phaseplug (vor allem für den Effekt bei höheren Frequenzen) gut gemacht werden, mit "einfach ein Ei" da reinsetzen ist es nicht unbedingt getan (wobei das ja zumindest laut viele Herstellern ganz gut zu funktionieren scheint *grins ...)

    Natürlich funktioniert so ein Stummel nicht nur als Horn, sondern u.a. auch als einseitig offenes Rohr, schlussendlich kommen dann so viele Faktoren rein die beachtet werden müssen, dass man mit Messen weiterkommt als mit Simulieren, deswegen bin ich an jeder MEssung interessiert, die du bereitstellen kannst.

    LG - Hagen

  • Lautsprecher "flugfähig" machen

    • Hagen Jaeger
    • 10. Mai 2013 um 16:02
    Zitat

    Du Jonas, was meinste denn genau, wie sieht den dein Budget aus ? Das mit dem Fliegen ist nicht so einfach, da muss man vieles Beachten z.B. bla bla bla und bedenke auch das du mit etwas selbstgebasteltem nichts öffentliches machen darfst.


    Das wird mehrmals und auch in mehreren Foren im Internet schon beantwortet, Das ist nicht der Grund warum der Thread hier existiert.

    Es wird eben wieder nach einer Budgetlösung zum Fliegen gesucht. Jobsti hat dir da was vorgeschlagen.

    Dass das nicht jeder gutheißt, der ' [...]"ein wenig" mehr Erfahrung [...]' hat ist selbstverständlich und auch eigentlich von vorneherein zu erwarten.

    Ich habe selbst nach Lösungen Ausschau gehalten, wenn man große Boxen vernünftig fliegen will wird es eben teuer, besonders wenn man es nachrüsten will - und noch budgetintensiver wenn es für Gehäuse sein soll, die dazu nicht ausgelegt wurden (respektive es dazu keine Anbauteile zu kaufen gibt, oder Selbstbau). Es gibt wie gesagt und bereits vorgeschlagen Budgetlösungen, die muss nicht jeder gut finden.

    Anscheinend suchst du aber nach einer Budgetlösung die von allen angepriesen wird (Eher der Grund warum der Thead existiert)? Die gibt es, wie bereits anfänglich gesagt, nicht. Ich glaube diesmal wäre es sinnvoller dies einfach so hinzunehmen und für sich selbst auszumachen ob man lieber eine Budgetlösung verbaut, die nicht jeder gutheißt, mehr Geld auf den Tisch legt, oder es eben sein lässt.

    Ich finde die Idee mit den Ständern im Pool ehrlich gesagt garnicht mal so blöd. Was gibt es denn dagegen einzuwenden (außer dem recht fragwürdigen Argument, dass du das nicht 'willst'?).

    Wie gesagt, eine günstige Lösung für das Fliegen (selbst 'nur' über einem Pool), die hier jeder gutheißt wirst du nicht finden, das wird nicht passieren. Deine Anfrage wird sich in anderen Diskussionen verlaufen.

    LG - Hagen

  • Was ist von dem 21" Zoll Bass zu halten ? Ebay

    • Hagen Jaeger
    • 18. April 2013 um 20:32

    Hi,

    ich würde was günstige 18er und auch 21er angeht auf Altbewährtes zurückgreifen oder gleich was amtliches holen, die vereinzelten Lückenfüller die hier und da mal auftauchen sind sicherlich nix schlechtes und mit etwas Glück auch Soundtechnisch vielleicht das beste fürs Geld, aber es geht bei so nem Beschallungslautsprecher halt nicht nur 100% um den Sound.

    Z.B. der HKM 21 XX PA, mit dem ich selbst schon mehrere male für mich früher und Kollegen immer zwischendurch was gebaut habe, der hat bekannte "Macken" (für den Preis zu erwarten und ok), aber die Bekanntheit eben dieser Schwächen und die Tatsache, dass der Speaker nun seit mehr als 5 Jahren erhältlich ist, spricht da nochmal für sich. Den HKM kann man direkt bei der HKM Group bestellen (Kontakt z.B. per Email) und der kostet incl. Märchensteuer und Versand laut letzter Bestellug sowas wie 170 Euro. Für den Preis kann man da nix sagen und ziemlich lustige Partybässe bauen.

    Die Schwächen vom HKM sind meiner Erfahrung nach einmal die Aufhängung und dann das passende Gehäuse. Der braucht schon recht erwachsene Volumina um Spaß zu machen, unter 250l netto in Bassreflex geht hier eher nix. Die Aufhängung ist schnell ziemlich porös (meine bekamen teilweise irgendwann kleine Risse in den Rippeln) und war beim letzten Lautsprecher den ich gekauft habe auch irgendwie nicht wirklich dicht, zu wenig Beschichtung. Wenn man sich da aber zu helfen weiß, dann ist das alles handelbar. Wer einen möglichst lang unversehrten und wartungsarmen Lautsprecher möchte, der ist da aber eher falsch, wie eigentlich bei einem Großteil dieser Art von Produkten.

    Für Bastler aber ne runde Sache. Ich würde deswegen eher sowas für einen ähnlichen Preis nehmen als irgendein Ebayangebot auszuprobieren, wenn man weiß auf was man sich einlässt kann man wie gesagt durchaus vernünftige Semi-Pro-Sachen damit aufbauen. Weitere Alternativen sind wie gesagt der P.Audio 21er, den ich selbst noch nicht gesehen habe, und die GBS 21er (dort als 22" angegeben ...... :? :wink: ), der 3422 ist dem HKM wohl ziemlich ähnlich, wenn die nicht sogar aus dem gleichen Werk kommen.

    LG - Hagen

  • Entscheidungshilfe: Was aus 8x Kappa 15 LF machen?

    • Hagen Jaeger
    • 12. April 2013 um 17:50

    Hi, das mit der Tiefe sollte auf jeden Fall passen. Der 15LF hat ja ziemlich mittig auf dem Magneten noch den "mehr xmech"-Hubbel. Außerdem habe ich bei der Zeichnung auch nur grob und mit 16cm Tiefe gezeichnet.

    Was eher die Frage ist ist wie es mit dem Magnetdurchmesser aussieht. Wenn der beim 15LF deutlich größer ist wirds eng / zu eng. Aber da beide ne 3" VC haben, ähnlich viel Xmax, BxL und beide aus Ferrit sind wird das denke ich hinhauen. So wie ich en 15LF im Kopf habe (länger keinen mehr gesehen) ist der Magnetdurchmesser dort sogar kleiner als vom UW-4.

    LG - Hagen

  • Entscheidungshilfe: Was aus 8x Kappa 15 LF machen?

    • Hagen Jaeger
    • 11. April 2013 um 21:07

    Achso, noch was wichtiges, bevor du anfängst drauf loszubauen schau erstmal ob der Kappa 15LF ähnliche Maße wie der 15LB075 UW-4 hat. Das ist zwar nicht ultra knapp aber wenn der Magnet vom 15LF nun deutlich mehr Durchmesser hat als der vom UW-4 und auch noch mehr Einbautiefe, dann könnte es eng werden mit dem Platz nach unten. Datenblatt vom UW-4 findet sich bei ElderAudio.

    LG - Hagen

  • Entscheidungshilfe: Was aus 8x Kappa 15 LF machen?

    • Hagen Jaeger
    • 6. April 2013 um 20:18

    Dann mal viel Spaß beim basteln, denke auch nicht, dass die Kiste verkehrt sein wird ;-).

    achso, du solltest natürlich irgendwie noch Versteifungen im Gehäuse unterbringen, ein gut dimensioniertes Dreieck mittig in der Breite (von vorne geschaut) links oben im Plan, dass Rückwand und Deckel verbindet und evtl. was am Boden (da muss man aber platztechnisch schauen, da ist nicht mehr so viel Platz vom 15er zum Boden - siehe Plan) wäre anzuraten. Die Seitenwände sind durchs Horn / Expo-Port genug versteift.

    LG

  • Entscheidungshilfe: Was aus 8x Kappa 15 LF machen?

    • Hagen Jaeger
    • 6. April 2013 um 12:30

    Naja, so ein Horn macht seien Schalldruck ja aufgrund der Impedanzanpassung / -Veränderung von Quelle bzw. Hornanfang zu Hornmund. Wenn man jetzt ein paar Kisten nebeneinanderstellt und an dieser Impedanzwandlung somit nochmal ein paar Parameter ändert, dann kann man dadurch schon mehr als 6 dB erreichen. Aber das ist jetzt nur eine wage Vermutung einer Erklärung, tendenziell sieht man ja eher, dass die Kisten leiser werden und das ist eigentlich bei den meisten Konstrukten in diese Richtung der Fall.

  • Entscheidungshilfe: Was aus 8x Kappa 15 LF machen?

    • Hagen Jaeger
    • 5. April 2013 um 19:46

    Ja, das ist tatsächlich so, sieht man ja auch gut an Bennis Messung vom MBH (Single vs. 4er-Stack). Es macht eben 'hörtechnisch' den Eindruck als ob die Tiefen lauter werden würden, zumal mehr schallabstrahlende Fläche auch gleich immer etwas mächtiger wirkt.

    Das mit dem Controller denke ich mir auch, wie bereits angesprochen, aber auch die Aufstellung ist wichtig. Wenn man die Tops LR stellt und die Bässe mittig mit einigem Abstand zu den Tops, dann darf man sich an manchen Stellen nicht über fehlenden Kick beklagen, das ist dann leider so. Man kann versuchen sehr steilflankig zu trennen um den Überlappungsbereich klein zu halten, doch das dreht die Phase stärker und erhöht somit wieder die Gruppenlaufzeit. Ob man mit IIR- oder FIR-Filtern arbeitet ist hierbei übrigens recht egal, schlechtes Zeitverhalten weisen bei steiler Flanke beide Varianten auf. Stellt man Bässe und Tops L/R, dann kann man den Effekt etwas entschärfen, aber auch hier erhält man dann Positionsabhängige und frequenzabhängige Einbrüche, im kompletten Bassbereich. Wenn man die Bässe mittig gestellt hoch genug laufen lässt, dann werden die Interferenzmuster so engmaschig, dass der Effekt subjektiv schwächer wird, aber dann werden die Bässe eben noch stärker ortbar - und ob das dann im Vergleich auch klingt ist wieder die andere Frage.

    Das mit der Impulsantwort ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig, doch manchmal auch garnicht das Entscheidende. Manchmal fehlt es einfach nur an Lautstärke im gewünschten band, bzw. eine leichte Überbetonung liefert schon annähernd das gewünschte Ergebnis. Rein von der Theorie kann ein Hybrid z.B. garnicht 'knackiger' als eine gut gemachte BR-Kiste klingen, da die 2. Portresonanz im Übertragungsbereich ist, hier die Phase nochmals stärker gedreht wird und somit die Gruppenlaufzeit hoch ist. Doch wie man sieht führt bei manchen Konstrukten nur die einfache Oberbassbetonung zum Eindruck 'ist knackiger'. Es gibt eben die physikalische / signalverarbeitende Theorie, dann aber auch die Psychoakustik, die macht der perfekten Theorie dann in der Praxis nicht gerade selten einen Strich durch die Rechnung ;-).

    LG - Hagen

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