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  1. PA-Forum
  2. Hagen Jaeger

Beiträge von Hagen Jaeger

  • 1x15" oder 4x10" Subwoofer?

    • Hagen Jaeger
    • 13. September 2012 um 11:54

    Hallo,

    für mich recht eindeutig. Der A&D sieht ordentlich aus, kann 6mm Hub und hat gegenüber einem 15er wie bereits geschrieben im 4er-Pack mehr Membranfläche (sogar mehr als 18").

    Der Kappalite kann zwar etwas mehr Hub, aber das trotzdem hat der A&D in Sachen Membranfläche x Hub die Nase vorn.

    Der A&D hat eine 3"-Schwingspule und ein BxL von c.a 16. Das Membran-Antriebs-Verhältnis ist also auch besser. Außerdem kann man eine 4x10"-Box entweder mit 2x4 ohm, 1x2 ohm oder 1x8 Ohm betreiben, man ist je nach Veranstaltung(-göße) also mit dem Verstärker auch flexibel.

    Für mich spricht elektrisch und akustisch gesehen nix für den Lite.

    transporttechnischt ist es die Frage. Wenn die A&D wirklich in 35l zurechtkommen (ich würde ja eher 50 sagen) nimmt sich das eigentlich nix. gewichtteschnisch machen 2 doppel10er oder 4 single 10er kein Problem gegenüber dem Lite.

    Zitat

    Dann kommen, laut dem Haaner-Lautsprecher-Handbuch (Visaton) bei 3 weiteren Schallquellen, die das exakt selbe Signal abstrahlen, 12dB hinzu


    Das ist richtig. Für diese +12 dB benötigst du aber auch die vierfache Verstärkerleistung.

    Der Kappalite gibt sich mit 500-600W zufrieden. Die 4x10"-Box benötigt eher 1200-1500.

    LG - Hagen

    p.s : sagen wir lieber sie "verträgt" 1200-1500W, anstatt benötigt.

  • Das Beste Allround Horn ? Neuentwicklung ?

    • Hagen Jaeger
    • 12. September 2012 um 23:45
    Zitat

    Wobei du nicht von 4er Stack reden kannst (es sein denn zentral Bass) sondern nur von 2er-Stacks (bei L/R Anordnung). Da müssen die Einzelhörner schon gepflegte Abmaße haben.

    Also wenn man zwei 18"-Hörner, die meistens c.a 1m pro Stück hoch sind, baut und dann LR-Aufstellung benutzt, finde ich das ehrlich gesagt Schwachsinn. Mann muss die Hörner nebeneinander stellen, übereinander gewährleistet keine gute Standfestigkeit. Somit muss das Top eh mit Distanzstange auf Höhe gebracht werden. Da kann man auch gleich Kurbelstative für die Tops benutzen und die Subwoofer zusammenstellen.

    Finde den Ansatz Horn für das geforderte ziel ja nicht schlecht. Aber viele (eigentlich alle Nachbauer die ich kenne) erwarten zu viel von so einem 4er Hornstack. Da schreibt jemand, dass er mit 4 WSX 1000 Leute beschallt. ich weiß ja nicht was für eine Veranstaltung war, aber auf den Veranstaltungen die ich besuche wäre das echt dünn. man kann mit 4 BR's auch 1000 Leute beschallen, bei einem Public Viewing mit geringeren Ansprüchen vielleicht. Aber keine richtige "Musik"-Veranstaltung.

    Ich wollte das nur anmerken, nicht meckern. 4 18er sind 4 18er, richtig viel lauter geht nur mit mehr Lautsprechern, nicht mit "Horn" statt BR (mit einem echten Horn [kein Viertelwellenresonator] vielleicht schon, nur das kommt nicht weit rauf wenns gefaltet ist).

    LG - Hagen

  • Das Beste Allround Horn ? Neuentwicklung ?

    • Hagen Jaeger
    • 12. September 2012 um 12:37

    Hi,

    Zitat

    Ich fände mal einen Bericht klasse von jemandem der sich damit wirklich auskennt, und mal beschreibt wie sich das Horn bei verschiedenen Musikrichtungen und Einstellungen verhält etc.


    Die Frage ist was du dir von so einem Horn erwartest.

    Nur weil das Ding "Hornbass" heißt und Horn irgendwie immer direkt mit laut verbunden wird heißt das noch lange nicht, dass so ein Teil z.B. einen guten Doppel18er in die Tasche steckt.

    Ich habe die WSX auf einer VA gehört. 2 pro Seite, outdoor auf ner Wiese. Ging bis c.a 50 Hz und hat in so ziemlich allen lagen gut gespielt. Pegeltechnisch weiß ich nicht ob die voll ausgesteuert waren (würde ich aber schon sagen) und fand das vergleichbar mit 18"BR's.

    Ich glaube was du letztendlich baust ist nichtmal so sehr wichtig. Ob es nun 186- oder 1850-Horn (die sich nur im Rückkammervolumen nennenswert unterscheiden), oder WSX ist ist vielleicht mehr eine Glaubensfrage. letztendlich spielen da alle Pappen in ein einseitig offenes Rohr, dass gegen ende hin größer wird. Das klingt je nach Faltung und Proportionen, sowie Hornanfang (WSX hat ne mini Vorkammer, soll denk ich nur die gleichmäßige Belastung der Membran sicherstellen was bei den Wellenlängen eher unnötig ist) etwas unterschiedlich, aber im Grunde genommen weiß man worauf man sich einlässt.

    Lies dich doch einfach mal ins Forum bei speakerplans ein, da gibts ein ganzes Abteil zu den 186 / 1850 Hörnern. Dann weißt du in etwa was auf dich zukommt.

    Viel lauter als BR wird so ein horn aber nicht machen, zumindest nicht in dem Bereich den du willst. 3-4 dB sind vielleicht im Nutzbass drin... ? Ein Horn "klingt" halt einfach anders als eine BR-Kiste, das ist definitiv so, das habe auch ich mittlerweile eingesehen. Hat keinen Port, der durch sein Eigenleben wesentlich zum klang einer BR-Box beiträgt.

    Achso, wenn dir das Größe-Output-Verhältnis bei einem T18 zu schlecht ist weiß ich net recht ob du mit 2-4 Hörnern dann wirklich glücklich wirst.

    LG - Hagen

  • Fullrange bis 500€

    • Hagen Jaeger
    • 3. September 2012 um 19:12

    Hi,

    Habe mal kurz reingelesen. Ich würde dir auch zu einem SubSat-System raten.

    Ich arbeite selbst öfters mit Fullrangetopteilen (z.B. LMT-151N) auf kleinen Veranstaltungen.

    Fullrangetopteile auf Ständern müssen drin wie draußen meistens ziemlich was schaffen können um ordentlichen Tiefstton zu bringen (auch wegen der "blöden" links-rechts-Aufstellung), ein Bass mit Bodenankopplung hats da wesentlich einfacher um den Tieftonbereich gleichmäßig abzudecken. Die Ankopplung von Bass zu Topteil ist bei recht weit auseinandergestellten Topteilen (die man meist so stellen muss) zwar nicht so einfach und auch nicht für alle zu beschallenden Punkte perfekt zu meistern, aber meiner Erfahrung nach klappt das immer noch hörbar besser als FR-Topteile auf Stativen die dann auch wieder links und rechts stehen.

    8"/1"-Topteile sehe ich oft auf dem Gebrauchtwarenmarkt, ansonsten fand ich die Nova Visio VS 8 für den Preis eigentlich ziemlich gut. 15"-Bässe, auch kompakte, gibt es ja recht viele zu guten Preisen. z.B. die Thomann 15"er.

    Tut sich vom Packmaß her nichts mit 2 guten Fullrangetopteilen und dürfte klanglich auch ansprechend sein. Bei Bedarf lässt sich das Ganze mit einem 2. 15er erweitern.

    LG - Hagen

  • LDE SUB 15A und LDESUB 15 mit Kappalite mischen ????

    • Hagen Jaeger
    • 31. August 2012 um 23:56

    Hi,

    wir haben im HiFi-Forum, PA-Abteilung, versucht darüber zu diskutieren. Ich wollte es theoretisch angehen, ein paar praktische Versuche sind aber auch dabei.

    http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=237&thread=480

    Wenn die Gehäuse die Gleichen sind, dann geht das. Wenn in dem Subwoofer2 aber wirklich nur ein Kappa 15 drinsteckt musst du mit der Leistung aufpassen. Wenn da die Schwigspule fast komplett aus dem Magnetspalt schießt ist nicht mehr wirklich vorherzusehen wie sich der Lautsprecher verhält. Soweit ich weiß kann der Kappa15 gerade mal 3mm Hub (Eminence misst glaube ich ab wann die "Verzerrungen" / THD 10% überschreiten, also nicht über Schwingspulenlänge und Magnetspalttiefe), da ist ab 200W schluss befürcht ich...

    Achso, wichtig wäre dann auch noch, dass die Subwoofer die gleichen Lowpass- / Highpassfilter und eventuell Equalizer (hier ists nicht so kritisch) haben, sonst passt die Phase nachher nicht.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 11. Juli 2012 um 16:01

    Ich bin so einer der keine Griffschalen im Resonator ham möchte, weil er sich einbildet dass das nen Einfluss haben könnte :P .

    Hast ja recht, ich hör jetzt auch auf zu nörgeln.

    Also bis bald dann, denke ende nächster Woche stehen die Dinger wenn der Proto klappt.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 11. Juli 2012 um 09:09

    Hi,

    ok, danke für die Ideen. Habe gedacht, dass ich vielleicht eine einfache Lösung nur übersehe, quasi den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe, aber dem scheint ja nicht so zu sein. An der seitlichen Klappe stört mich auch, dass der Griff dann da reinkommt. Naja, eigentlich braucht einen das ja nicht zu stören, aber das wird viel Rumsägerei.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 10. Juli 2012 um 21:35

    Meinst du sowas hier? :

    http://s7.directupload.net/file/d/2947/fp2f9xmn_jpg.htm

    Wäre irgendwie hinzubekommen mit quetschen und ziehen. Habe aber gehofft, dass es eine einfachere Lösung gibt, um das dicht zu machen muss man quasi ein Leistenkonstukt in Form dieser Öffnung sägen und die Klappe dann auch in der Form. kompliziert und materialaufwendig :( ...

    Ich befürchte, dass ich nicht drumherumkomme. Das mit der abnehmbaren Seitenplatte ist echt so ne blöde idee? :lol:

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 10. Juli 2012 um 15:42

    Ich scheine noch nicht ganz zu verstehen was du meinst, du meinst eine Strebe die man mit der Revisionsklappe mit rausnimmt? Dann müsste ich die Strebe ja in diesem Bereich dreiteilen (1x oben fest, in der Mitte mit der Klappe rausnehmbar, darunter wieder fest)

    Außerdem, wie soll die Strebe da vernünftig mit der Schallwand verbunden werden? Einfach auf Press finde ich da ziemlich gewagt... Oder ich habs eben noch nicht verstanden :)

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 10. Juli 2012 um 15:20

    Dagegen spricht die mittige Strebe( in Bild 3 von vorn gut zu sehen), die auch Rückwand und Schallwand versteift ... die geht quasi 1x mittig durchs komplette Horn... :wink:

    Diese Strebe kann ich wohl kaum weglassen, denke vor Allem die gegenübersitzende Platte will richtig versteift sein. Schließlich ist die Hinterwand 70x80cm groß, unversteift wird die definitiv zu stark schwingen denke ich.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 10. Juli 2012 um 14:55

    Im Hornverlauf kann ich das leider nicht anbringen. Habe mir schon überlegtdas vordere Hornbrett dann nur zu schrauben+dichten, dber da ist ja die Strebe vor. und die muss unbedingt so sein wie sie ist, wenn ich die wie beim MBH 118 nach vorn auslaufend mache - das bringt nix. habe den MBH gebaut, ist definitiv 'ne Schwachstelle bei dem Konstrukt.

    Zitat

    Ansonstem mach doch einfach eine Revisionsklappe mit Abnehmbarem Deckel


    Natürlich hatte ich diese Idee auch schon. Das Problem ist, dass die Klappe dann eine ziemlich außergewöhnliche Form bekommen müsste damit der Speaker dadurch passt, mit einer rechteckigen Klappe bekomme ich nirgends genug Platz um den Lautsprecher herauszubekommen. Serviceklappe mit komischer Form -> macht viel Arbeit, deswegen die Idee einfach eine Seitenwand abschraubbar zu machen mit Dichtband dazwischen und genügend Schrauben.

    Warum taugt das nur für Protos? Die Frage soll nicht stichelnd sein, ich frage ja extra weil ich das noch nie so gemacht habe. Aber zumindest theoretisch gesehen ist doch gegen genügend Scrauben (jede 10cm eine vielleicht) nix zu sagen, oder lockern die sich mit der Zeit oder schwingt das Ganze zu stark weil keine flächige Verbindung zwischen den Brettern herrscht?

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 10. Juli 2012 um 12:08

    Habe mir überlegt wie ich das Ganze revisierbar mache.

    Eigentlich ist mir nur eigefallen eine Seitenwand unverleimt zu lassen und nur mit Schrauben + Dichtband zu befestigen / dichten. hat das jemand schonmal gemacht / gesehen, erwies es sich als praxistauglich?

    Hat jemand von euch noch eine Idee?

    Ich möchte den Lautsprecher auf jeden Fall "hinter" die Schallwand montieren, also quasi in die Druckkammerseite der der Schallwand. Der Aerodynamik und der durchgehenden Strebe wegen.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 10. Juli 2012 um 10:16

    Hab da etwas mit den Angaben geschludert irgendwie. Die alte BR war ein 70er Würfel mit 220l Nettovolumen und 42 Hz Tuning. Eckport :

    http://s14.directupload.net/file/d/2947/7osjqfq2_jpg.htm

    Die Neue wird lediglich 10cm höher, also 80x70x70 c.a . Komme dann auf 180l Rückkammer, Tuning wird wieder zwischen 40 und 45 Hz liegen (so genau bin ich da nicht, man weiß nie was so ein "Randport" dann letztendlich macht).

    Portfläche der alten Br und des neuen Mischlings sind übrigens gleich, da habe ich nicht gespart (1/2 Sd, c.a 800 cm²).

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 9. Juli 2012 um 23:24

    Es geht in die heiße Phase, habe mich entschlossen das Gehäuse einfach auszuprobieren, schlechter als BR wird es schon nicht sein (hat immerhin selbes Tuning der Rückkammer und nur 20l weniger Volumen).

    Habe mich mal an Google SketchUp gemacht. Will alles nicht so wie ich, aber das Ergebnis ist ganz ok um sich das Gehäuse mal in 3D anzugucken. Poste ich natürlich hier, vielleicht interessierts ja noch wen :

    http://s7.directupload.net/file/d/2946/zymh3fl9_jpg.htm

    http://s14.directupload.net/file/d/2946/byf4b2ud_jpg.htm

    http://s14.directupload.net/file/d/2946/2a8lsnva_jpg.htm

    Hier noch einen finale Simulation, alte BR vs. neuer Kurzhorn-BR-Bandpassmischmasch-Hybrid-Wieauchimmer.

    http://s14.directupload.net/file/d/2946/v2ypzpx7_jpg.htm

    Keine ahnung wo die 3 dB Wirkungsgradunterschied herkommen, in der Simulation sind sie eben da. Cone Excursion meint auch, dass der Speaker bei gleicher Leistung mehr Auslenkung macht, scheint was dran zu sein. Ich vermag es aber nicht endgültig zu beurteilen.

    Gehäusemaße sind mit 80x70x65 nicht klein, aber auch nicht riesengroß für nen 21"er. 2 übereinander mit Füßen machen 1,65m, Unterkante 15er c.a 1,8m, gute Stackhöhe denn.

    die kommenden Wochen wird dann gebaut, ihr werdet auf dem Laufenden gehalten.

    Laut Simulation mit meinen Daten aus dem HiFi-Forum vom HKM XX 21-PA passt der da auch ganz gut rein. Vielleicht für den ein oder anderen ineressant.

    LG - Hagen

  • Suche 12" TMT

    • Hagen Jaeger
    • 23. Juni 2012 um 18:51

    Evtl. Interesse an einer gut erhaltenen T.Amp D 3400?

  • Stromerzeuger, mind. 20A, 230V dauerhaft.

    • Hagen Jaeger
    • 23. Juni 2012 um 12:06

    Danke für den Tipp, ich erkundige mich mal, trotzdem nehme ich natürlich gern Angebote entgegen.

    LG - Hagen

  • Stromerzeuger, mind. 20A, 230V dauerhaft.

    • Hagen Jaeger
    • 23. Juni 2012 um 10:50

    Hallo,

    ich suche einen Stromerzeuger für meine Musikanlage. Betrieben werden sollen eine American Audio V6001+ (4 Ohm pro Kanal [2x1,8kW], kein 2-Ohm-Betrieb), 1-2 TSA 4-700, 1-2 Laptops und 1-2 Mischpulte.

    Bisher haben wir nur die V6001+ benutzt + Laptop & Mischpult sind mit einem 3,5kW-Stromerzeuger ausgekommen. Ich denke nun sollten es aber mind. 4,5 oder mehr kW werden.

    Mein Budget liegt bei c.a 700 Euro dafür. Ich schaue mich gelegentlich auf Ebay um, bis jetzt nix gefunden.

    Bisher habe ich mit diesen Erzeugern geliebäugelt :

    http://www.rotek.at/a000/000/000000113_00_RT_A_de.html (auf Ebay für 760 Euro drin)

    http://www.rotek.at/a000/002/000002184_00_RT_A_de.html (auf Ebay für 670 Euro drin)

    Aber vielleicht ist da ja gebraucht noch mehr rauszuholen.

    Wichtig ist mir, dass der Generator 1-phasig sein sollte und eine elektronische Spannungsreglung wäre auch ganz nett...

    Vielleicht hat ja einer von euch sowas was er loswerden will.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 2. Juni 2012 um 18:31

    Moin,

    Zitat

    ich würde das ding nicht als horn bezeichnen

    Ich auch nicht. Deswegen habe ich es absichtlich und penibel "vermieden" das Ding hier irgendwo als vollwertiges Horn zu bezeichnen.

    Ein Bandpass 6. Ordnung ist das allerdings nicht. Es ist eines dieser Konstrukte bei denen man nicht ganz klar sagen kann was es denn nun tatsächlich ist.

    Wie bereits geschrieben sieht die cone excursion-Simulation wie die eines Bandpasses 6. Ordnung aus. Ein Hubminimum bei c.a 40, das andere bei 80 Hz, eine Oktave auseinander, wie bei den meisten Bandpässen 6. Ordnung weswegen diese auch als One-note-Bässe oder besser noch Two-for-one-note-Bässe verschrien sind. Warum liegt ja auch auf der Hand und ist für mich schlüssig.

    Die Simulation der Gruppenlaufzeit sieht aber nicht wie die eines typischen bandpasses 6. Ordnung aus, der Peak bei der oberen Frequenz ist flacher. Insgesamt ist der Schall gesamt etwas verzögert (logisch, einmal muss erstmal der Resonator angeregt werden, beim anderen mal muss der Schall erst durchs "Horn" / Bandpasskammer / whatever.

    eine passende Verzögerung des Topteils ist also ratsam und für mich auch machbar (DCX 2496), damit vermindert man gleichzeitig den peak der Gruppenlaufzeit auf der Tuningfrequenz. +1 wie ihr hier immer schreibt.

    Der Hornstummel hat ne Länge von c.a 1,3-1,5m. Viertelwellenresonanz liegt also bei c.a 60-65 Hz. Das BR-Tuning liegt bei 42 Hz. Im 4er-Stack sinkt das auf 38 Hz und der Stummel lädt was tiefer, vielleicht 55 Hz. Jetzt schaut man sich einfach mal an wie breitbandig so ein BR-Port denn eigentloch wirkt und sieht : das passt genau zusammen, ich habe mir bei meiner Idee schon ein paar mehr Gedanken gemacht als es einige von euch hier anscheinend glauben wollen - schade.

    Zitat

    das Horn schön kurz machen,
    und den BR mit ordentlich Fläche


    Ergibt viel Wirkungsgrad im Kickbassbereich über 80-100 Hz und nen Peak bei 40-50 Hz wo das BR-tuning liegt. und was ist mit Nutzbass?

    Zitat

    Außerdem funzen Ripole auch ohne Langhubchassis zu killen ;)


    Das ist ein gutes Argument aus der Praxis, danke, habe ich garnicht dran gedacht ;) .

    Das mit der Wellenlänge und der Membranegröße macht auch Sinn. Wenn ich es probiere probier ichs einfach mal so wie gezeichnet, meine Bedenken sind weit genug minimiert worden.

    Zitat

    wie mir diese unzähligen resonanten Eimer auf den Wecker gehen.


    Also ich hab mittlerweile schon viel gehört. Für die Musik die ich damit mache braucht es keine CB (elektronisches), hier geht es nicht in erster Linie darum jeden Ton absolut naturgetreu wiederzugeben, da ist es nicht so schlimm wenn ein Ton mal dezent lauter als der andere ist und kaum merkbar länger ausschwingt.

    Ich habe aber auch schon Bandpässe gehört die man für absolut nichts gebrauchen konnte. Das war sehr laut, aber da hat garnichts mehr annähernd gestimmt, zu hoch und schlecht abgestimmt mit ungeeigneten Lautsprechern. Da kam nur noch gedröhne raus.

    Sowas will ich nicht. Ich will aber auch keine Cb, habe ich selbst schon gebaut (200l und extrem versteift, ebenfalls mit dem RCF LF21N451) - macht alles richtig, macht aber einfach keinen Spaß, zaubert mir kein Grinsen ins Gesicht. Und bei genannter Musik gehts eben mehr um Spaß als um HiFi - meine subjektive Meinung, aufgebaut auf durchaus akzeptablen Erfahrungswerten.

    Deswegen überlege ich schon länger was man da machen kann. Br geht gut, klar. Aber das Kistchen lies sich so wunderbar simulieren, dass ich in Versuchung geriet einfach mal in die runde zu fragen.

    Ob das nun ein Bandpass 6. Ordnung oder eine BR-Kiste mit Stummel vor dem Lautsprecher ist - keine Ahnung. Nichts von beidem wirklich aber von jedem ein bisschen. Die Simulation bestätigt das.

    Eigentlich ist der Hauptgrund warum ich an sowas gedacht habe die erhöhte Bandbreite. ein 40/80 Hz Bandpass läuft eben auch nur in dieser Oktave. Das simulierte Konstrukt macht oberhalb der 80 Hz eben ganz eindeutig nicht dicht - trotz der bandpassartigen Cone-Excursion. Und den RCF 21er kann man auch wunderbar über 80 Hz benutzen, aller Buhrufe und Großpappenfeinde zum Trotz.

    Ich wollte hier auch nicht Argumente sammeln um dann nachher alle nacheinander abzuweisen falls das jetzt jemand denkt, aber irgendwie wird zu voreingenommen an die Idee herangegangen. "Hat 2 Kammern die beide die Außenluft sehen, issn Bandpass 6. Ordnung, is scheiße" - ganz so einfach ist das nicht würde ich mal ganz frech behaupten ...

    Die Diskussion zum Treibereinbau fand / finde ich auf jeden Fall sehr interessant, ich suche mal nach SRAM's Beitrag / Erklärung darüber, danke.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 1. Juni 2012 um 18:54

    super Link, da ist das Problem der Schieflast die auf den Lautsprecher wirkt auch gut gelöst. Leider würde das Ganze so nicht mehr mit meinen gewünschten abmaßen funktionieren :( ...

    Mal schauen was sich da machen lässt. Mein größtes Problem ist momentan noch den Port vernünftig in die Kammer zu bekommen, bei 1/2 Sd Fläche (die sollte es bei so einem hubfähigen Speaker wohl schon haben damit es nicht dünn wird) wird der ziemlich lang und könnte durch die Schallwand (quasi-Rückwand der Kammer) ziemlich in Funktion und Frequenz beeinflusst werden.

    Tapped Horn geht ja in Richtung backloaded Horn, so ähnlich wie Super Scooper 21. die haben aber einen recht eingeschränkten Übertragungsbereich, ist das Horn kurz (also die obere Grenzfrequenz vor dem berühmtberüchtigten Einbruch im FQ-Gang hoch) ist untenrum nicht viel los, will man tief runter muss der Verlauf länger werden und der Einbruch verschiebt sich nach unten, ergo auch die obere Grenzfrequenz. Ich hätte mir wohl lang schonmal einen Scoop gebaut, soll ja brutal gehen, aber 80 Hz obere Grenzfrequenz ist für mioch nicht akzeptabel und einen 4. Weg halte ich für sehr kompliziert und nicht nötig.

    LG - Hagen

  • Subwoofergehäuseidee - Diskussion, Meinungen & Ideen

    • Hagen Jaeger
    • 1. Juni 2012 um 07:38

    Siehste, sowas habe ich mir doch schon gedacht :wink: .

    Ich gucke fürs Amping auch garnicht nach den Leistungsangaben, sondern nach der Schwingspulenhöhe und Dicke der oberen Polplatte. Dadraus wird dann errechnet was der Speaker konservativ kann und dementsprechend wird verstärkt. Da ist der RCF aber mit 9,5mm ganz gut aufgestellt denke ich.

    Wollte nur wissen wie stark sich diese "schiefe Belastung" auswirkt, vielleicht hätte es ja jemand gewusst. in Zeiten von Doppelzentrierungen und Plastikanteilen / anderen chemischen Fuchsereien in der Membrane dürfte das wohl tatsächlich nicht mehr das größte Problem werden.

    LG - Hagen

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