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Beiträge von fschleif

  • Dynacord XA-2 oder V-System

    • fschleif
    • 19. April 2008 um 10:59

    Im Prinzip sagt yamaha ja das, was ich auch schon gesagt habe.
    Ich finde allerdings, dass für kleine bis mittlere Sachen mit den V17 alleine schon ganz gut arbeiten kann - vernüftiges Amping und Controlling vorasgesetzt.
    V18PWH ist mMn kein Horn, sondern eben ein Resonator: keine Ladung, keine Ankopplung an die Luft über einen irgendwie gearteten Hornhals... Daher ist das eher eine Mischung aus BR und BP 4th order mit niedriger Güte...

  • Dynacord XA-2 oder V-System

    • fschleif
    • 18. April 2008 um 19:39

    Aaalso, ich würde das neue System nehmen, wenn das Geld da ist.
    Die XA2 ist so etwas ähnliches wie der Nachfolger der alten XA Serie und hat einige von deren Schwächen abgelegt. Das V-System war die teurere Touring-Version der XA, mit dem einzigen Unterschied, dass die V17 Bässe um 90° gedreht wsind (Portquer an der Seite und nicht unten).
    Ich mag die alte XA prinzipiell schon, allerdings sind die Tops recht agressiv. Und insbesondere die Systemendtufe ist keine gute Lösung. Die Stufe an sich ist zwar nicht schlecht, für das System aber definitiv zu klein. Um also alles raus zu holen, müssten noch 2 Stufen plus Controller hinzu. Für richtigen Rums auch bei größeren Sachen eigentlich auch noch die V18 Bässe.
    Letztes Kriterium wäre die Garantie: Schulen haben häufig zwar einmalig Geld für eine Anschaffung, für die Wartung ist dann aber kein Budget mehr vorhanden. Da ist man mit neuen Geräten und einer umfassenden Garantie auf der besseren Seite.

    Das wäre meine Empfehlung, obwohl ich sonst meistens auch dazu rate, gutes Grrbauchtmaterial zu kaufen, wenn das Budget begrenzt ist. Im vorleigenden Fall würde ich aber o.g. Gründen zur Neuware raten.

    In der Hoffnung, etwas geholgfen zu haben.

    Gruss

    Frank

  • PL-Audio?

    • fschleif
    • 15. April 2008 um 11:42

    Das ist eben das größte Problem der Marke PL - dass ihr etwas persönliches anhaftet.
    Ich kenne den Uli persönlich und habe selbst noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Warnungen sind mir aber sehr wohl bekannt.
    Ich gestehe Dir Deine Meinung ja auch gerne zu. Insbesondere, da wirlich weitgreifende Innovationen im Audiosektor ja eher die Seltenheit sind. Also hat man eine reichhaltige Auswahl.
    Der Grund, weshlab ich mich in diesen Thread überhaupt eingeklinkt habe, liegt darin, dass ich das Gebahren nicht fair finde, wenn hier nach der Qualität eines Produktes gefragt wird, und als Antwort der Vertrieb/Hersteller schlecht gemacht wird, ohne dass auf die ursprungsfrage eingegangen wird. Dass die meisten Antworten wohl mehr "Hörensagen" als eingene Erfahrungen sind, rundet das Bild ab.

  • PL-Audio?

    • fschleif
    • 15. April 2008 um 11:16

    Schade, dann fallen für Dich viele Hersteller per se weg. Weil sie früher mal "Mist" verkauft haben.
    Genannt sei z. b. Seeburg. Die alten Serien (90er) waren ja nichts so berauschend, also ist jetzt auch alles von denen Mist und Du probierst es nicht mal aus? Schöne neue Welt der Vorurteile...
    Desweiteren hinkt dein Verlgeich: Du bist Dienstleister. dein "Prdukt" ist die Interaktion mit dem Kunden. Bei einem LSP ist der Hersteller/Händler nur Mittelsmann. Wenn die Dinger funktionieren, dann funktionieren sie. Wenn Du als Dienstleister gut arbeitest, heisst das nicht zwingend, dass Du das auf der nächsten VA auch tust. Ich hoffe, es wird klar, was ich damit meine...

  • PL-Audio?

    • fschleif
    • 15. April 2008 um 08:38

    Eben. Z. B. die Big-Box. Das ist AFAIK eine Eigenentwicklung und dort steckt eben viel Erfahrung und Know-How drin. Einige andere Produkte der PL Palette sind bestimmt zumindest an bekannte Konzepte "angelehnt" - jedoch eben nicht nur stumpf kopiert. Das kennt man ja aus C...a: Man baut eine Holzkiste nach und schraubt irgendwas herein. Das ist PL nicht der Fall. Die Ähnlichkeit zu Etabliertem ist bestimmt gewollt, die Umsetzung ist jedoch durchaus professionell und spielt im Ergebnis in einer ähnlichen Liga wie das Original...

  • PL-Audio?

    • fschleif
    • 14. April 2008 um 18:08

    Jupp, werden sie auch. Aber eben als PL-Audio.
    das hat mir der Audiobörse nichst zu tun.

    Entwickelt oder kopiert... wohl beides, je nach Serie. Da die Bestückung bei den "Kopien" unterschiedlich ist, steckt da aber im Sinne der Abstimmung auch Entwicklung drin. Aber das ist ziemlich Haarspalterei, darüber zu diskutieren. Fakt ist, dass die Dinger funktionieren, für das gebotene Preis/Leistungsverhältnis sogar überdurchschnittlich gut.

  • PL-Audio?

    • fschleif
    • 14. April 2008 um 16:25

    Das ist ja der Punkt: Die Konstellation IST geändert - Uli ist nicht Geschäftsführer, der Name hat nichts mehr mit Audiobörse zu tun - was also noch? Man sollte den Produkten wirklich eine faire Chance geben. Hier werden sie aber ungeprüft zerschossen!
    Und Hand aufs Herz: Der Uli ist jemand, der in der Branche eine große Erfahrung aufzuweisen hat. Das ist mir doch lieber, als irgendeine "Marke", die aus dem Nichts auftaucht und hinter deren Entwicklung kein, nur geringes oder zweifelhaftes KnowHow steht.

  • PL-Audio?

    • fschleif
    • 14. April 2008 um 13:44

    Darüber hats ja schon einnge Threads gegeben...

    Leider ist der Tenor immer der gleiche: Das kommt von Uli; Gebrauchtsgeschäfte mit Uli waren zuweilen nicht so erfolgreich --> die Kisten taugen nichts!

    DAS IST DEFINITIV NICHT WAHR!!!

    Ich arbeite mit den 15" Coax Wedges und bin sehr zufrieden. PL-Audio hat nichts mit der Ausiobörse zu tun, sondern ist eigenständig. Es ist einfach nicht fair, jemanden absolut keine Chance einzuräumen, nur, weil früher mal was nicht reibungslos geklappt hat (wofür auch nicht in allen Fällen der Uli verantwortlich war.)

    Wenn ich die Beiträge in diesem Thread lese, kommt mir wirklich die Galle hoch: KEIN, absolut KEIN sachlicher Beitrag zu der Qualität der boxen, nur lari-fari über früheres Geschäftsgebahren...

    Da könnt isch misch escht uffrege!!

    In diesem Sinne...

  • Aussteiger sucht leichte Kleinanlage für mobilen Einsatz

    • fschleif
    • 6. April 2008 um 18:40

    Ich dachte, das wäre selbstverständlich :D
    Aber auch mit Controller sollte man sowas für das angegebene Budget bekommen... :D

  • Aussteiger sucht leichte Kleinanlage für mobilen Einsatz

    • fschleif
    • 6. April 2008 um 15:21

    Darf es gebaucht sein? Wenn ja, würde ich zu Nexo PS 15 raten. Die Kisten machen genau das, was Du haben möchstest, sind verbreitet, rel. kompakt, betriebssicher und lassen sich bei Bedarf problemlos mit Bässen erweitern '(die man ja auch zumieten kann).
    Halte ich persönlich für den genannten aktiven Kisten üblegen...

    Gruss

    Frank

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 28. März 2008 um 10:58

    Danke Bemi für die Stellungnahme. Ist aber halb so wild: Der Kollege hat den original Post aus diesem Thread in Word kopiert und die Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen. Sind also keine persönlichen Mitteilungen...

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 28. März 2008 um 10:14

    Hm... Wenn ich mir den Spiegel-Artikel durchlese, stelle ich mit leichter Verwunderung fest, dass die Diskussion hier deutlich sinvoller und mit merh Fakten belegt geführt wird. Das ist toll für dieses Forum, irgendwie aber traurig für ein "Blatt" wie den Spiegel.
    Auch wenn es wieder leicht off-topic wird: ich halte von einer Anpassung der Scriftsprache tatsächlich gar nichts, weil dadurch das Sprachniveau definitiv gesenkt wird. Begründungen dazu habe ich bereits oben gegeben. Sprach-Evolution findet statt - und zwar seit jeher. Dazu muss man sich nur z.B. Goethe-Texte durchlesen... Trotzdem besteht da ein Unterschied: wenn sich Schreibweisen ändern, tut das wenig zur Sache (seyn wird zu sein, Bureau wird zu Büro. Das ist eine normale Entwicklung). Wenn jedoch das Kulturgut Sprache dahingehend vereinfacht wird, dass der Sinngehalt eines Satzes aufgrund von Aufschmelzung fester Regeln nicht mehr erschlossen werden kann, ist das in meinen AUgen problematisch. Die Gross-Klein-Scheibung gehört dazu. Zum einen kann durch konsequentes Kleinschreiben Zweideutigkeit hervorgerufen werden (ein paar lautsprecher: wieviele denn nun? 2 oder ein ganzer Sack voll? nur als Beispiel). Zum anderen sinkt die Lesbarkeit eines Textes nachweislich (Quellenangabe zu dieser Behauptung habe ich leider nicht zur Hand, liesse sich aber wohl auftreiben). Wer sich davon überzeugen will, welches Niveau eine Sprache erhält, die ihre grammatikalischen Reglen auf ein Minimum beschränkt, der lese aufmerksam englische Texte. Es sollte direkt auffallen, dass die Sätze viel einfacher konzipiert und kürzer geschrieben sind. Die konfuse Kommasetzung führt dazu, dass Sätze häufig 1,5- bis 2-mal gelsen werden müssen um den Sinn zu erfassen (da einfach durch die anfängliche Satzstellung die grammatikalische Fortführung des Satzes nicht deutlich ersichtlich ist.) Daher bin ich übezeugt, dass eine Vereinfachung der sprachlichen Regeln zu einem Niveauverlust führt. Man kann jetzt trefflich darüber streiten, ob diese Verlust nicht sogar nützlich ist, um zu sehr verschalchtelte Sätze zu vermeiden. Das ist Ansichtssache. Die Tatsache hingegen lässt sich kaum von der Hand weisen...

    Diese Diskussion über Sprache ist aber nur ein kleiner Teil ds Problems, das zu Beginn dieses Threads angepsrochen wurde. Zwar spiegelt die Ausdruckfähigkeit bis zu einem gewissen Punkt die (gesellschafltiche) Bildung wieder, aber nicht sie allein. Es bestehen Defizite in multiplen Gebieten, die sich dann entspreched vielfältig äussern. Was mir da einfällt sind mangelnde Begeisterungsfähigkeit, wenig Engagement, kaum Eigeninitiative. Diese Kritikpunkte treffen z. T. traurigerweise aber nicht nur auf die Jugendgeneration zu, sondern sind quer durch die Gesellschaft zu beobachten. Allgemeinnützige Vereine haben Mitgliederschwund, Kommunalpolitik hat wenig Zulauf und auch Gründungsoffensiven laufen häufig schleppend. So gesehen kann man den Spiegel-artikel unterschreiben: Die Jugend passt sich ihren Vorbildern in mancher Hinsicht an - und übertrifftsie dabei...

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 28. März 2008 um 08:12

    Hallo Kevin,

    ich hab kein Probelm damit, wenn Du mich zitierst, Du kanst auch gerne meinen Namen oder meinen Nick dazu setzen.
    Wie Du schreibst und man glaube ich unschwer erkennen kann, handelt es sich um größtensteils Tippfehler. Das sollte man berücksichtigen und nicht mit Geschreibsel vergleichen, das die grundlegenden Gramtaikregeln nicht kennt, nicht anwendet und bei dem Rechtschreibung eher Lautmalerei gleicht. Ich habe obigen Text auf der Arbeit zwischen "Tür und Angel" getippt - man möge mir daher Wegstabenverbuchsler nachsehen... -)

    @ Kai: Bei Deiner erstern AUssage simme ich Dir zu: klar ist die Sichtweise von Sky auch nicht repräsentativ. Sehe ich genauso, kam aber aus meinem Text nicht raus.
    Deinen zweiten Vorwurf kann ich nicht gelten lassen. Ich habe eine Statisktik bemüht, die Du ja auch bestätigt hast. Eine Interpretation und Auswertung solcher Daten ist dann widerum zwingend subjektiv - daher habe ich sie so gekennzeichnet. Was aber nichts an den Daten an sich ändert, die Schlussfolgerung, die daraus gezogen wird, muss jeder für sic hselbst finden. Ich habe lediglich meine dargelegt.

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 27. März 2008 um 16:56

    Die Subjektivität tut wenig zur Sache - es wurde anfänglich von einem allgemeinen Bild gesprochen, das sich recht deutlich abzeichnet. Alle über einen Kamm scheren ist bestimmt nicht der Königsweg, aber so funktioniert leider Statistik. Wenn Kai auf einer als gut bekannten Schule unterrichtet wird, so hat das einen Selbstverstärkungseffekt: die "Schlechten" werden auf eine solche Schule nicht gehen, folglich hat Kai keinen Kontakt zu ihnen. Ob diese Eindrücke dann repräösentativ sind, muss jeder für sich entscheiden.

    Repräsentativ hingegen sind statistische Erhebungen von Abiturientenzahlen: Diese sind zwischen 1994 und 2007 um 19,5 % (normiert auf die Schu
    ulabgägnerzahl der entsprechenden Jahre) gestiegen. Da ich bezweifel, dass die Schüler in diesen letzten Jahren schlauer wurden (die Schlauheit der Schüler dürfte im wesentlichen über mindestens Jahrzehnte hinweg weitestgehend als konstant angenommen werden können), beschleicht mich der Eindruck, dass der Zugang zur allgemeinen Hochschulreife in den letzten Jahren einfacher wurde (zu dutsch: doch hinterher werfen). Oder hat sich die Qualität des Lehrkörpers um 20% verbessert? Fällt mir jetzt auch etwas schwer, das zu glauben...

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 27. März 2008 um 16:17

    Uni mit Schule zu verlgeichen macht wenig Sinn. In der Uni wird der Stoff im wesentlichen einmal präsentiert, danach kann jeder selber sehen, wie er ihn sich aneignet. Das kann und soll die Schule so nicht machen. Auch eine Berufsschule nicht, denn die Fähigkeiten, die in den beiden Institutionen vermittelt werden sollen, sind sehr unterschiedlich.

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 27. März 2008 um 15:44

    Ich kenne das österreichische Schulsystem nicht - aber so, wie Florian das schildert (und wenn es auch konsequent so umgesetzt wird), kann man jedem österreichischem Absolventen nur gratulieren.
    Was mich allerdings noch interessieren würden: Wie sehen die Lehrpläne inhaltlich aus? Wenn Vergleichbarkeit mit dem deutschen System (über das diese Diskussion ja geht) besteht, dann sollten wir über den Tellerrand schauen und von unseren Nachbarn lernen.
    (Ich frage mich allerdings, warum man so wenig von der österreichischen Elite hört... Und diesen Einwand meine ich durchaus nicht polemisch)

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 27. März 2008 um 15:32

    Ich gebe Sky da in vielen Punkten Recht.
    Insbesondere die Kurspolitik in der gymn. Oberstufe gibt mir zu denken: Ein Abitur stellt eine ALLGEMEINE Hochschulreife dar - was, bitte, hat da Spezialisierung zu suchen? Das macht die Uni oder die Ausbildung. Bei den anderen Schulformen verhält es sich genauso. Ein Beispiel: Von angehenden Technikern/Naturwissenschaftlern etc. hört man immer wieder gerne, dass geistesswissenschaftliche Bildung für sie nicht nötig wäre, sie wollten schliesslch eine Maschine baune. Dass zum einen gesellschaftliche Normen (neben der Erziehung im Elternhaus) massgeblich in diesen Fächern unterrichtet werden und, wichtiger noch, in einen Gesamtzusammenhang gestellt werden (das unterscheidet eine freie demokratische Schulbildung von poltischer/ideolgischer Indoktrination autoritärer Staaten). Darüber hinaus vermitteln Geisteswissenschaften Werte sowie Moralvorstellungen und Hinterfragen diese. Fehlt dieses Wissen einem z. b. Techniker, kann er zum einen in seinem Berig nicht sozial interagieren und wird zum anderen zur "Waffe", da er sein Handlen nicht hinterfragt. Umgekehrt kann ein Geisteswissenschaftler nicht auf eine solide mathematische Grundausbildung verzichten. Nicht nur, weil er dann nicht in der Lage ist, einfachste Rechenprobleme zu lösen, sodern weil die Mathematik angeandte Logik ist und darüber hinaus Problemlösungsstrategien vermittelt, die in weiten Bereichen Anwendung finden können.
    Deswegen führt zu starke Spezialisierung in allgemein bildenden Schulen in die Irre. Sie torpediert zum einen eine breite Allgemeinbidung und schmälert aus oben aufgeführten Gründen darüberhinaus sogar die Qualität von "Spezialisten".
    Leider ist dieser Trend nicht neu - die sträkste Aufweichung der gymnasialen Oberstufe fand man Ende der 1980er Jahre, als der Kurswahl was keine Schrnaken gesetzt waren und man daslegendäre Abitur mit "Kunst und Stricken" ablegen konnte. Inwieweit die heutige Misere sich also auf das Kurssystem beziehen lässt, sei dahin gestellt - zuträglich für das Bildungsniveau ist es meiner Ansicht nach aber auf keinen Fall.

  • Heutige Schulbildung

    • fschleif
    • 27. März 2008 um 13:54

    Wow - ein langer Thread zu einem wie ich finde überaus wichitgem Thema. Der Tenor in den Beiträgen ist ja auch durchweg einheitlich.
    Ich möchte aber trotzdem zu einigen Dingen auch kurz meine Einschätzung loswerden:
    Zunächst mal kann ich dem vielzitierten "Süd-Nord-Bildungsgefälle" nur widersprechen. Ich habe NRW-Abi (gilt ja im Süden nicht unbedingt als Auszeichnung), habe an einer kleinen NRW Uni 2 Studiengänge abgeschlossen und bin dann als Mitarbeiter an eine Uni in BW gewechselt. Nun habe ich dort deutliche Unterschiede erwartet - und nicht vorgefunden. Das Bildungsgefälle kann ich demnach definitiv nicht bestätigen. Woher kommt es also? Ich kann mir vorstellen, dass im Süden u. U. objektiv die Aufgabenstellungen schwieriger sind, Schüler allderings auch viel expliziter auf genau diese Aufgaben hingeführt werden. Welches System jetzt im Ergabins das Bessere ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Mein zweiter Kommentar bezieht sich auf den Vorschlag, z. B. die Gross- und Kleinschreibung in der deutschen Sprache abzuschaffen. So etwas ist ein vollkommen falscher Weg, denn jegliche "Vereinfachung" von Sprache hinsichtlich ihrer grammatikalischen Komplexität geht zwingend mit einem Verlust des Sprachniveaus einher. Der Grund dafür liegt darin, dass explizite Regeln einen Satz ein-eindeutig definieren. Werden die Reglen aufgeweicht (wie z. B. bei der aktuellen Satzzeichenregelung geschehen), ist ein Satz nicht mehr klar definiert, es bedarf Umschreibungen oder eben einfacherer Satzkonstruktionen, um einen Inhalt unmissverständlich verschriftlichen zu können. Auch hier ist die Ursache klar: die schriftliche Sprache ist zunächst einmal die Wiedergabe des gesprochenen Wortes. Da dort aber Sinnabschnitte und Betonungen durch die Satzmeoldie kenntlich gemacht werden können, diese Möglichkeit im geschriebenen Wort jedoch wegfällt, müssen dort einheitliche und eindeutige Konventionen getroffen werden, um einee unmissverständliche Verbalisierung zu ermöglichen.

    Die Zitate aus Griechenland und Rom sind weit verbreitet, wenn auf gesellsachftliche (Fehl-)Entwicklungen hingewiesen wird. Sie sind in vielerlei Hinsicht auch gerechfertigt, denn eine Gesellschaft muss sich weiterentwicklen und diese Entwicklung trifft insbesondere bei etablierten Personen nicht häufig auf Gegenliebe. Was wir zur Zeit jedch in Deutschland erleben (wie es in anderen Statten aussieht, kann ich nicht beurtleilen) geht mMn einen Schritt weiter. In der hir angepsroichenen Jugendkultur werden Werte nicht ersetzt, sondern abgeschafft. Da eine Gesellschaft sich jedoch über ihre Werte definieren muss, führt dieser Effekt zwangsweise zu einer schrittweiten Verrohung. Soziologisch könnte man Kultur vielleicht verstehen als die Konvention, "tierische" Verhaltensmuster zu unterdrücken (z. B. Recht des Stärkeren etc.). Schmälert sich also Kuktur, geht das mit einem Verlust an Zivilisation einher. Den Efeekt davon möge sich jeder ausmalen.

    Wie kann es zu einer solchen Entwicklung kommen? Meiner Meinung aus vielen Gründen. Ein wichtiger ist sicherlich in der Bildungspolitik zu suchen. Es wurde postuliert, dass Deutschland mehr Hochschulabgägnger und dementsprehcend mehr Abituierenten benötigt. Da per Dekret eine Gesellschaft nun aber einmal nicht schlauer wird, muss zwangsweise das Niueveau der entsprechenden Institutionen gesenkt werden, bis die geforderte Abschlussquote erreicht wird. Der Effekt einer solchen Politik ist aber sehr weitreichend: es sinkt nicht nur da Ausbildungsniveau, sondern es stellt sich zwingend eine Metalität ein, die Leistungsorientierung ausssclhiesst. Die Erfahrung lehrt, dass eine hohe Eigeninitiative nicht notwendig ist, um Ziele zu erreichen. Diese Eigenintiative fehlt dann in allen Lebensbereichen (schaut Euch Mitgliederzalhen in Sportvereinen, Orchestern, allgemeinnützigen Einrichtung etc. an). Hier sehe ich das größte Problem: Initiative muss wieder attraktiv werden! Es muss der "jungen Generation" vor Augen geführt werden, dass es sich lohnt, sich zu engagieren - in welchem Bereich auch immer. Ob das unsere Bildungseinrichtungen leisten können, kann bestimmt kontrovers diskutiert werden. Ich denke schon, denn Kräfte sind vorhanden. Der große Vorteil der "Eigenintiative" ist ja ihre "Eigendynamik": Wenn das Interesse und die Bereitschaft geweckt wurden, geht die Weiterentwicklung ganz von alleine. Wenn hingegen an Symptomen kuriert wird, erzwungene Intetgration betrieben wird uvm. wird mittelfristig das gewünschte Ziel (nämlich reflektierende, eigenverantwortliche, mündige Bürger) nicht erreicht, sondern es werden Kräfte gebunden, die für wesentliche Hilfestellungen nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Puh - der Beitrag ist doch länger geworden, als geplant (und doch bin ich noch nicht alles losgeworden :) )...

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • fschleif
    • 25. März 2008 um 13:58

    Florian: Was machen die denn da?? Beherbergst Du Hamster?

  • Wer haftet?

    • fschleif
    • 18. März 2008 um 10:04

    Druck aus dem System? Hast Du die Subs zu hause gelassen? :)
    Sorry für OT

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