Wie bereits geschreiben: Kein Kurzschlus ist perfekt. Die Gesamtimpedanz liegt so trotzdem weit under 8 Ohm.
Du kannt mir glauben oder den Amp weiter quälen.
Wie bereits geschreiben: Kein Kurzschlus ist perfekt. Die Gesamtimpedanz liegt so trotzdem weit under 8 Ohm.
Du kannt mir glauben oder den Amp weiter quälen.
Müsste die Box nicht stumm sein, wenn sie kurzgeschlossen ist?
Naja, kein Kurzschluss ist perfekt. Außerdem werden nur die Tiefen kurzgeschlossen. Ist ja noch ne Spule dazwischen.
was eher wie eine MAC Adresse aussieht???
IPv6?
Der TT wurde spürbar leiser,
Weil du den Amp kurzschließt!
der HT wurde spürbar lauter.
Bzw. kriegt mehr tiefen.
Schließ mal nur den 8 Ohm Widerstand kurz. (Der weiße Klotz beim T.)
bei einem Wert von 8,2Ohm kann dieser auch genauso gut parallel zum HT liege, um einen Spannungsteiler mit dem 1Öhmer zu bilden.
Für eine Dämpfung von 1dB? Das wage ich zu bezweifeln.
Aber ich habe ja schon angemerkt, dass ein Schaltplan helfen würde. Der ließe sich bei einer so simplen Schaltung ja einfach rauszeichnen.
Kann ich die einzelnen Bauteile einfach einmal überbrücken, um das zu testen?
Nicht alle! Nur den 8 Ohm Widerstand am T-Terminal. Der sollte in Reihe zum Ausgang liegen. Allerdings schieben dir die geänderten Impedanzverhältnisse dann die Cutoff-Frequenz des HT nach oben. Versuch macht kluch. Ein Schaltplan wäre hilfreich.
Dann ist er vielleicht einfach kaputt. Bzw. was macht denn der wirderstand in der Weiche? Kann es sein, dass der den HT dämpft?
Wharfdale macht doch PA - also zumindest so was ähnliches. Kann es sein, dass der Tieftöner einfach etwas zu effizient für den kleinen Hochtöner ist?
Was habt Ihr denn für Mikros? Wie montiert?
Ein Gerät, das sich durch ein falsch gemachtes Kabel zerstören lässt, würde ich gleich entsorgen. Wie bereits geschrieben: Wenn es bisher funktioniert hat und nix kaputt gegangen ist, dann wirds wohl auch weiterhin gehen.
EDIT: Du kannst ja auch das Mikrofon an das Pult anschließen und den Vocalist in den Insert einschleifen.
also ich habe schonmal in einer sehr komplexen installation nur durch auftrennen eines einzigen schirms zwischen automatikmixer und nachfolgender matrix zwei stockwerke vom brumm befreit
Das kann aber ohne Trennübertrager auch nach hinten losgehen. Insofern plädiere ich dafür Groundlift nur in Kombination mit einem Übertrager zu verwenden.
und es gibt tatsächlich DI boxen (vor allem aktive!) die keine 100%ige galvanische trennung machen, auch nicht wenn man den groundlift schaltet.
Gibt's sowas aktuell noch? Selbst die Millenium DI-33 hat ne 100%ige galvanische Trennung.
aber über die daseinsberechtigung von groundliftschaltern in der veranstaltungstechnik brauchen wir uns jetzt nicht wirklich streiten, oder?
Meiner Meinung nach gehören die aber in eine DI-Box, und nur da hin. Also da wo es eine galvanische Trennung gibt. Damit wird dort nämlich der Schirm der unsymmetrischen (!) Leitung von Störströmen vefreit.
Wer andere Meinung ist, lese sich in die Pin-1-Problematik ein. Eine Endstufe, die einen Groundlift braucht hat ein anderes Problem. Und Schirme werden überall mit dem Gehäuse und Potentialausgleich verbunden. Ich sehe keinen Grund, das nicht zu tun.
Wie bereits geschrieben finde ich an keiner meiner Endstufen und Aktivboxen einen Groundlift.
Der Schirm gehört möglichst niederohmig und großflächig an das Gehäuse angebunden. Dadurch werden alle Störungen abgeleitet, egal welche Frequenz. Es darf im Gerät aber nur eine Verbindung zwischen Gehäuse und Audiomasse geben.
Bei symmetrischer Verkabelung gibt es dann garkein Problem.
Ist die Verkabelung unsymmetrisch gehört trotzdem die Referenz des Eingangs (nicht die Signalmasse!) and die Buchse geführt um interne Brumschleifen zu vermeiden.
Brummschleifen machen sich nur durch schlecht designte Geräte oder unsymmetrischer Verkabelung bemerkbar. Ein Groundlift oder Auftrennen des Schirms bekämpft nur Symptome.
Es sind weder alle Geräte über PE geerdet (Schutzklasse 2, zB Laptops, Funk-Empfänger,...)
Welche Laptops und Funkempfänger hat BSS gleich nochmal gebaut...?
Geräte die Schutzklasse 2 sind, sollte man sinnvollerweise über den Schirm ins Erdungskonzept einbinden. Abgesehen davon, dass der Kopfhörerausgang an Laptops unsymmetrisch ist.
noch liegt der Schirmanschluss bei sinnvollem Schaltungskonzept hart auf dem PE.
Ich kann mich irren. Aber die meisten Geräte haben eine ziemlich niederohmige Verbindung zwischen Schaltungsmasse und PE. Es ist sogar von Vorteil, wenn man den Schirm niederohmig ans Gehäuse anbindet. Dann werden sämtliche Störströme nämlich garnicht erst ins Innere des Geräts gelassen. Ich sehe auch keinen Sinn darin, dass die Elektronik gegenüber den Ein- und Ausgängen wild umherfloatet. Das muss alles der Differenzverstärker wieder rausfiltern. Und das funktioniert auch nur solange man sich innerhalb der Versorgungsrails befindet.
bei BSS geräten war an den symmentrischen XLR-inputs grundsätzlich der Pin1 unbelegt.
Die hatten aber grundsätzlich Übertrager drin oder?
Da aber alle Geräte über den PE geerdet sind, ist das alles nicht so tragisch.
Aber heir ging es ja eigentlich um das Auftrennen der Phantomspeisung. Und das geht nunmal nicht sinnvoll mittels getrenntem Schirm.
es könnte ja z.b. sein dass das signal dort drin irgendwo entkoppelt wird, entweder über kondensatoren oder trafoübertrager.
Jo. Aber dann wohl sinnvollerweise direkt Ausgang. Und dann git's ja so oder so kein Problem.
Das kann so nicht stimmen. Nach dieser Argumentation wäre jeder Groundlift brandgefährlich und mit Sicherheit längst verboten.
Schon mal geschaut wo es einen Groundlift gibt?
- Endstufen: Da dind die Spannungen sowieso deutlich höher. Außerdem gibt's da keine Phantompower und keine unisolierten oder anderweitig geerdete Ausgänge.
- DI-Boxen: Da ist ein Trafo drin. Also auch kein Problem.
Überhaupt funktioniert ein Groundlift nur, wenn es sonst keine Verbindung zu weiteren eventuell geerdeten Geräten gibt, oder wenn die Ein- und Ausgänge mit Übertragern ausgestattet sind.
Groundlift ohne Übertrager ist nur eine billige Notlösung, die z.B. bei Endstufen und Aktivboxen funktioneirt.
EDIT: Ich hab gerade mal nachgeschaut. In meinem Bestand (relativ neu, Nova, LD, KS) gibt es kein einziges Gerät mit Groundlift. Scheint sicherheits- und EMV-technisch wohl doch ein Problem zu sein.
denn dann müsste das potential der signalleitung ja irgendwie am gehäuse anliegen.
Nein, aber das der Schaltungsmasse. Und wenn du zwischen Signalleitung und Schaltungsmasse keine 48V hast (das war ja der Sinn der Übung), dann muss die Schaltungsmasse auf 48V liegen, mit allen daraus folgenden Konsequenzen. z.B. hängt dann das Gehäuse des Mikrofons auch auf 48V. Das kann man an den Lippen durchaus spüren.
Ich würds nicht machen, und auch niemandem empfehlen.
dann kappt man im verbindungskabel auf einer seite den schirm, dann hat sich das mit der phantompower auch erledigt.
Das funktioniert so aber nicht. Entweder holt sich das Gerät die Masse über den Schutzkontakt, oder dessen Gehäuse schwebt auf 48V. Beides nicht gut.
Was sagt die Bedienungsanleitung?
Bei so Geräten wie dem Vocalist ist ja eine Verwednung zwischen Mikrofon und Pult vorgesehen. Deshalb könnten die durchaus 48V-fest sein.
Ob die Ausgänge nur mechanisch, oder auch elektrisch unterschiedlich sind, steht sicher auch in der Anleitung.
Wenn es mehrere Jahre funktioniert hat, dürfte jetzt auch nichtsmehr passieren. Wenn es schadet, dann sterben Ausgangselkos, was sich auch elektroakustisch bemerkbar gemacht hätte.
Es gibt mehrere Punkte zu bendenken:
- Pegel: Bei vielen Pulten ist der XLR-Eingang für geringere Pegel ausgelegt. Die A&H ZED-Serie hat z.B. eine doppelte Stufe am XLR. die lässt sich allerdings trotzdem bis auf -6dB runterdrehen.
- Phantompower: Nur wendige Geräte vertragen Phantopmpower am Ausgang. Wenn sich das beim PUlt nicht einzeln schalten lässt, du aber Phantompower brauchst, kannst du dir damit den Vocalist zerschießen.
Es kommt also mal wieder, wie so oft, drauf an.