Mein erster Kontakt mit den Bose Stäbchen war vor 7-8 Jahren, bei einem spontanen Job wurde die PA vom Keyboarder gestellt und bestand aus zwei Säulen nebst 4 Subs. Nicht wirklich ausreichend für eine 14-köpfige Rock-/Soul-Band mit Bläsern, und das KMS der Sängerin war auch kaum in den Griff zu bekommen ![]()
Vor zwei Jahren hatte ich dann mal wieder (unter anderem) Säulen im Einsatz, dieses Mal für die Beschallung einer Menschenkette von fast einem Kilometer Länge. Im Gegensatz zu den 12" Mufus auf großen Stativen war die Wurfweite vergleichbar, und das bei deutlich weniger Gewicht und Packmaß. Klanglich unauffällig im positiven Sinne - da war nichts, was großartig gestört hätte.
Einziger Nachteil war, dass für reine Sprache zwar keine Subs unter den Säulen (L1 Model II) notwendig gewesen wären, allerdings schien das Ampmodul das zu erkennen und den EQ der Säule selbst anzupassen. Die Säule selbst klang dann ohne Sub ziemlich unbrauchbar, sodass dann doch noch die Subs mit kamen,,,
Nachteil der Stäbchen (auch der größeren Stäbchen/Stäbe von anderen Herstellern) im Bandkontext ist halt, dass die vor allem in den Mitten prinzipbedingt sehr breit abstrahlen und das da gerne mal zum Koppeln neigt, wenn die PA vor/neben der Band steht.
Andererseits liegt es auch oft an dem Material, das über solche Säulen läuft: Für die Sounds, die aus einem Tyros kommen, passt das perfekt - möchte ich allerdings die Snare so mischen, dass sie sehr attackreich und fett kommt, sind größere Pappen definitiv die bessere Wahl.