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  2. MuellerSound

Beiträge von MuellerSound

  • Probleme mit Konferenzsystem

    • MuellerSound
    • 11. Februar 2021 um 16:25

    Moin,

    teils deckungsgleiche Vermutungen meinerseits.

    Hätte nur weniger tief in der Materie ackern können, habe aber bei Konferenzen verschiedener Güte und Umsetzung bereits exakt jenes beobachtet:

    Es macht offenbar immense Unterschiede, ob Headsets oder Laptop-LS und eingebaute Mikros genutzt werden. Offene Quellen machen schnell viel Matsch, selbst wenn ein Teilnehmer selbst eigentlich still ist. Reicht schon manchmal sein eigener Lautsprecher - auch schon dann oft heftig störend, wenns von einem "echten" Feedback noch "weit" entfernt ist. Latenzen machen das teilweise dann noch unschöner.
    Ganz blöd wirds, wenn u.U. gar Teilnehmer in Hörweite zueinander mit jeweils eigenem Laptop und offenem Mikro dabei sind.

    Nähkästchen zu letzterem Worstcase-Szenario schon in kleinstem Maßstab: bei 3 Laptops im Haus und einer schnell-mal-den-Kids-was-zeigen-Skype-Konferenz endete dies mit einem irren Fiep auf drei Etagen, wo ich eine so gute Kopplung untereinander und eine so enorme Sensitivity der eingebauten Mikros nicht mal im Ansatz vermutet hätte. 8|

  • Mischen von Musicals

    • MuellerSound
    • 11. Februar 2021 um 16:08

    Stimmt - das gute alte Problem Kugel/Niere/Sens/Feedback...

    Bei ungeübten / ängstlichen / leisen "Quellen" in Verbindung mit Monitoring und/oder ziemlich lauter Front ist es v.a. mit ner Kugel immer schnell schwierig - gerade bei den günstigen. Die Niere löst einige Probleme, ggf. aber dann wieder zum Nachteil anderer - dass die nicht verrutscht, ist eben leider nur zu selten wirklich hinzubekommen. Und dann isses auch schnell wieder arg zu leise, man versucht aufzuholen, gleiches Problem in andrer Farbe ;)
    Ups, ich schweife ab. ?( Sorry.

    Das Rauschen habe ich bisher nicht so nervend wahrgenommen, hatte allerdings auch nur ganz selten und kurz einzelne Kanäle auf dem KH. Das macht bei längerer und intensiverer Abhöre sicher Welten aus, dafür war ich wahrscheinlich damit zu kurz und wenig an.

  • Mischen von Musicals

    • MuellerSound
    • 11. Februar 2021 um 14:34

    Moinsen,
    Musste ich doch selber jetzt erst nochma suchen ^^
    Ich hab die HSE-150/SK. War gerade tatsächlich verwundert, dass die auch nur bissi über 50 € kosten, hatte wohl irrtümlich was um 70-80 im Hinterkopf. However, Sachlage wie bei Euch...
    Die Dinger verrecken als mal ab und an nach ein paar Musicals, spätestens wenn bei einem "gut eingetragenen Modell" von den Darstellern selbst dran rumgezuppelt wird oder beim Umziehen ein Kabel im Kleid hängen bleibt...
    Bei den "professionellen" (Kat II) Produktionen etwas seltener, aber um die 6-8 dpa's in der Saison sinds immer. Macht also spontane 4k für die Tonne, den Verantwortlichen freuts freilich jedes Mal, wenn ich mit ner Nachschubforderung komme... ||

    Das kann ich bei Kat III weder selbst auslegen noch einer Schule oder einem Verein abverlangen. Daher wurde eben auch was bezahlbar auswechselbares benötigt. Mit den testweise auch mal genutzten Mipros war unser Kat II - Toner nie glücklich, also habe ich die nie selber getestet.

    Die IMGs waren wie geschrieben ein Zufall - ob sie den vg. Onkel Ton glücklicher machen würden als die Mipros kann ich net sagen - ich jedenfalls kam relativ gut mit denen aus (wobei sie freilich auch mehr EQ't werden müssen und man einen richtig ernsthaften Vergleich mit dem dpa auch nicht zu arg beanspruchen darf).

    Nun - für den Kurs kann man es zumindest probieren ;)

    VG Andy

  • Mischen von Musicals

    • MuellerSound
    • 10. Februar 2021 um 23:16

    Servus,
    ein paar DPAs mieten ist m.E. eine sinnige Option - die Dinger sind ja nicht für nix State-Of-The-Art.
    Wenn das wirklich so gar nicht möglich und gewünscht ist:
    Ich habe für Musical-Zwecke im Kleinbudgetbereich schon ganz gute Ergebnisse mit Kopfbügeln von IMG hinbekommen - für deutlich unter dreistellig tatsächlich erstaunlich gut die Kugel-Kapsel.
    Fand ich mal bei LTT als interessanten Beifang und ist für billo-Kleinkram nun meine Wahl (vor allem, bevor u.U. gar der Verlust eines DPA auf meine Rechnung geht...)

    Vielleicht isses einen Versuch für Dich wert - m.E. lässt die sich ganz passabel zurechtarbeiten. Find ich zumindest klanglich um einiges einfacher als die t-bone.

    VG Andy

  • Ist "er" zu groß? ;-) The Box Pro Achat im Hobbybereich

    • MuellerSound
    • 8. Februar 2021 um 17:00

    Hola - nunja, Eigenrauschen auf Zimmerlautstärkeniveau ist zumindest mir selbst bislang nicht untergekommen, von demher fehlte mir hier Dein Erfahrungswert, floger, um meine Aussage vorsichtiger zu formulieren.

    Der Hinweis ist auf jeden Fall aber wichtig und wertvoll.

    Um dies für seinen Anwendungsfall zu bewerten, müsste m.E. der TE an einem/dem Klanggehölz seiner Wahl mit dem bevorzugten Minimal-Output den Praxistest machen

  • Ist "er" zu groß? ;-) The Box Pro Achat im Hobbybereich

    • MuellerSound
    • 8. Februar 2021 um 16:28

    Im sehr leisen Bereich kann es sein, dass Störgeräusche wie knistern, rauschen pp. - wo auch immer es herkommt im Signalweg - deutlicher wahrgenommen werden als wenn Hifi-Material verwendet wird.

    Der Grund ist einfach: PA ist auf entsprechend höhere Wirkungsgrade getrimmt; also wird auch der eventuell vorhandene og. Müll in entsprechend "hoher" Lautstärke ausgegeben. Wenn Musik läuft, isses normal net mehr störend, es sei denn, man hört wirklich so sehr leise Musik, dass die eigentlich fast nicht läuft...

    Manche Topteile klingen bei "sehr leise" sehr dünn.
    Ich gehe aber mal davon aus, dass mit "sehr leise" eben doch zumindest gut wahrnehmbare leisere Zimmerlautstärke und nicht flüstern gemeint ist? Dann relativieren sich og. Probleme...

  • Ist "er" zu groß? ;-) The Box Pro Achat im Hobbybereich

    • MuellerSound
    • 8. Februar 2021 um 15:48

    Wer mag, kann auch für sich alleine eine Front-PA wie in Wacken bauen - wenn er den Platz dafür hat... ;)

    Nun, Spaß beiseite, sicher ist eine PA mit 2 12" Subs und 8"/1" Tops in einem 20qm Raum in aller Regel wohl kaum ausgelastet. Das Anwendungsfeld ist klassischerweise eher jenes für Hifi-Material, das oft auch ohne Sub-Unterstützung für die Raumgröße genug kann.
    Andererseits sagt niemand, dass man nicht auch PA-Kram vernünftig und wohlklingend als Wohnraumbeschallung einsetzen kann.. Ob es für einen selbst Sinn macht, muss man eben selbst entscheiden.
    Zeitweise nutze ich auch - einfach weil's halt Spaß macht, PA-Tops im Wohnzimmer oder im Garten - why not?
    Die weitaus wichtigere Frage, die man sich an der Stelle wohl stellen muss, ist jene, ob einem der Klang dieses Setups zusagt.
    Ich kenne einiges Thomann-Material, vieles ist gar net mal übel und mit manchem kann man sogar recht anständig arbeiten. Diese Tops und Subs habe ich allerdings bisher nie selbst angehört - kann also keine Aussage zu deren Klangqualität geben.
    Wenn möglich: Vorher anhören.
    Dann entscheiden, ob man für daheim eine PA "braucht" oder will.

  • Pulsar Masterpiece 108 Bedienung

    • MuellerSound
    • 8. Februar 2021 um 13:03

    Moin,
    damit wären wir dann mindestens zu dritt :)dafür*

    Ich habe - auch im persönlichen Kontakt, nachdem wir uns über dieses Forum kennengelernt haben - schon unglaublich viel von Rebecca lernen können und es ist immer wieder eine Freude, neue Tips zu testen und umsetzen zu können.

    Von Rebeccas Faszination für dieses Pult habe ich mich im positiven Sinne infizieren lassen (klingt heutzutage komisch) und nenne inzwischen zwei dieser Schätze mein Eigen. Ja, es braucht ein wenig Einarbeitung und Verständnis für die Funktionsweise und die Workflows, aber was man tatsächlich mit einem Lichtpult aus den 90ern zaubern kann, ist letztlich schon ne geile Nummer. Für meine Zwecke ist das Ding ein Preis-Leistungsknaller, in dem gesetzten eher kleinen Rahmen professionelle Beleuchtung umsetzen zu können - mit Hardware, was mir einfach viel lieber ist als eine onPC-Lösung.
    Leider fehlt mir zu häufig die Zeit, mich intensiv mit dem MP auseinanderzusetzen und Dinge zu üben und weiterzuentwickeln.
    Trotzdem hoffe ich, dass wir hier noch unglaublich viel mitnehmen und miteinander erarbeiten dürfen und dieser Thread sich wieder mit Leben füllt und eine gute Stelle für den Austausch untereinander bleibt.

    Seit einiger Zeit ist dies leider etwas erschwert, da Rebecca "moderiertes Mitglied" ist - ihre Beiträge erscheinen erst nach Freigabe durch die Moderation. Das kann (naturgemäß - auch Moderatoren sind nicht 24/7 online im Forum) schon mal dauern, so dass manche Beiträge dann zu Zeitpunkten erscheinen, die irgendwie seltsam oder überholt wirken. Manchmal wartet man allerdings auch lange oder gar vergeblich auf die Veröffentlichung.

    Nicht dass das falsch verstanden wird: Ich schätze und ehre die Arbeit unserer Forums-Moderatoren, sehr sogar. Ihr alle macht einen sehr guten Job. Viel Mist wird von Euch aus dem Forum ferngehalten und dies sowie das Achten auf einen vernünftigen Umgang kostet Zeit und Nerven. Das verdient Respekt, meinen habt Ihr.
    Hinsichtlich der vorgenannten Situation rege ich einfach mal ganz ganz höflich an, den Austausch vielleicht wieder ein wenig einfacher werden zu lassen - vielleicht kann man ja bei Betrachtung von Aufwand und Nutzen zu dem Schluss kommen, dass eine ständige Veröffentlichungskontrolle gar net mehr so nötig ist, wie es vielleicht mal vermutet wurde oder erschien. ;)

    VG Andy

  • Ergänzung/Verbesserung kleiner "Party" PA

    • MuellerSound
    • 1. November 2020 um 20:00

    Merci für die Erläuterung, dann kann man wenigstens einordnen, wie Du an diesen Gedanken kamst.


    Wie ich das sehe, solltest Du dann ordentlich Interesse z.B. für den DCX entwickeln ;)

  • Ergänzung/Verbesserung kleiner "Party" PA

    • MuellerSound
    • 30. Oktober 2020 um 11:36

    Ein Feedback Destroyer hilft Dir bei Deinem Setup kein Stück, das Gerät ist in Deinem Fall fernab vom Thema.

    (OT: Wie kommst Du gerade auf solch ein Gerät, das ist mehr oder weniger ausschließlich was für eine Gefahrenminimierung in Monitorwegen, wenn man entweder keine Zeit, keine Lust oder kein Feingefühl dafür hat, wie man die Feedbackproblematik selbst und mit nem EQ in den Griff bekommt. Dann kann ein Feedback Destroyer schonmal bedingt weiterhelfen. In einem Ausspielweg für eine Main-PA hat der keinerlei Daseinsberechtigung...)

    Wie ich oben schon mal empfahl, macht es im Zweifel mehr Sinn, einen Controller (wie z.B. den DCX2496) anstelle der Weiche und ggf. weiterer Geräte wie z.B. EQ, Kompressor/Limiter, .... zu nutzen.

    Mit anderen Gerätschaften kommt man auch zum Ziel, wenn man weiß wie, jedoch ist in der Summe der Anforderungen, wenn es über die reine Trennung hinausgeht, ein Controller letztlich sinnvoller (und einmal gescheit eingestellt auch DAU-sicherer, da nicht irgendwer mal irgendwo dran rum fingert und Dir Trennung, Pegel und EQ verschraubt...)

  • Theater und welches Pult? Ein Workshop - Erfahrungsaustausch und Herangehensweisen mit verschiedenen Systemen

    • MuellerSound
    • 26. Oktober 2020 um 17:07

    Ja, genau so habe ich das auch verstanden :)

  • Ergänzung/Verbesserung kleiner "Party" PA

    • MuellerSound
    • 23. Oktober 2020 um 10:52

    Moin, lol, ja diese Erkenntnis trifft viele, wenns mal erst angefangen hat :D

    Gut, dass Du meine Hinweise zu zwei vs. vier Tops verstehst. Deine aktuellen Überlegungen dazu erscheinen so auch plausibel.

    Frage: Wenn Du den Eindruck hast, aus dem Pult kommt zu wenig Pegel - Du hast doch bei der CX 2310 sowohl Ein- als auch Ausgangsseitig Gainpotis… Hast Du damit mal (vorsichtig(!)) probiert, wie sich die Geschichte verhält? Klar, gegenüber XLR (symmetrisch) fehlt RCA oder Klinke Pegel, iirc 6 dB. Die würfen sich aber ja damit aufholen lassen...

    Bei all den Gedanken zum Thema PC, Apps, Plug-ins pp. halte ich mich dezent raus, hab ich zuwenig Ahnung von.

    Bässe erweitern - würde ich halt iwo auf den Zettel als eventuelles Kür-Projekt nehmen; kann man halt gelegentlich machen, wenn es einen wirklich juckt, weil man eben dann doch mehr braucht oder will. Erstmal ist die Baustelle ja dann versorgt ;)

  • Ergänzung/Verbesserung kleiner "Party" PA

    • MuellerSound
    • 22. Oktober 2020 um 16:42

    Das "Fächern" bereitet mir gerade stirnrunzeln.

    Also - um die Abstrahlung breiter zu bekommen isses Unfug und sogar u.U. kontraproduktiv, da man sich dann wenns blöd läuft einen wilden Interferenzgenerator bastelt.
    Soll das heißen, dass Du evtl. später weitere Zonen beschallen oder Outfills betreiben willst, kann das funktionieren, bedarf aber einfach auch der vernünftigen Überlegung, was man denn echt braucht und was man dafür einsetzt.

    Was für eine Aktivweiche hast Du? CX2310? Ja, geht, kann man mit arbeiten, hab ich auch im Rack.

    Wenn dann noch EQ (und ggf. weiteres) nötig ist, dann bietet sich eigentlich schon fast der Griff zum Controller an, der machts dann in einem. Beliebter Standard ist der Behringer DCX, kann alles was man braucht für akzeptables Geld. Jobsti hat gerade einen Beitrag auf Youtube zu den neuen Omnitronic DXO-26E / DXO-24E veröffentlicht, anscheinend auch recht brauchbar. Thomann hat ein 4x4 Mini-DSP für 80 Flocken, was wohl auch ganz passabel taugt, aber nur mit Laptop eingestellt/verändert werden kann.

    Softwarelösungen muss ich passen.

    (Mini-)Pulte für Zuspieler gibts ja nach Gusto quasi alles mögliche, da fällt es mir schwer, einen "einfach mal so" Rat zu geben.

  • Ergänzung/Verbesserung kleiner "Party" PA

    • MuellerSound
    • 22. Oktober 2020 um 10:43

    Gerne.

    Grundsätzlich sag ich immer, bevor man sich Zeug kauft, sollte man es möglichst vorher mal anhören - ob es denn zum eigenen Vorhaben und den Vorstellungen passt.

    312er RCF-Tops sind relativ verbreitet, da sollte sich eine Möglichkeit finden, mal bei wem ein Ohr dranzuhalten ;)
    (btw., Du schreibst "erst einmal zwei Stück" - was genau hast Du vor? An der Stelle einfach nur der Hinweis: die 312er sind nicht wirklich geeignet, um davon pro Seite zwei Stück nebeneinander zu stellen, falls Du das iwie im Hinterkopf für einen "Systemerweiterungsgedanken" haben solltest - das wäre m.E. der falsche Ansatz...)

    Da Du ja im Bassbereich derzeit was hast, finde ich den Ansatz für einen ersten Schritt so insgesamt ganz gut - da kann man im Zweifel immer mal noch was dran verändern, wenn man langfristig damit nicht glücklich ist. Aber zunächst mal ist was verfügbar.

    Mit der 4-700 arbeite ich im Setup einer befreundeten Band öfter mal, die kann schon ganz ordentlich was und iirc bringt die nach Messungen (ich glaube auch vom Stefan) sogar etwas mehr wie angegeben. WENN Du also tatsächlich das Geld ausgeben willst und kannst, dann ist dieser Amp auf jeden Fall kein fauler Griff - die Leistungsdaten sollten soweit passen bei Deinem Material.
    Die 4-1300 wäre (derzeit) bei Dir etwas überdimensioniert imho - und evtl. gibts da auch dann in der Leistungsklasse bessere Alternativen.

    Musst Du Dir überlegen, ob es Dir derzeit so wichtig ist, schwere Amps zu ersetzen und das Geld zu investieren.

    Ich persönlich habe im Bestand fast ausschließlich Kupferklumpen / Eisenschweine und fahre damit gut. Andererseits weiss ich es auch zu schätzen, wenn ich nachts um eins ein Amprack mit vier Amps alleine und mit einem Gang weggetragen bekomme, statt viermal zu laufen und jedes Mal zu hecheln...

    VG

  • Ergänzung/Verbesserung kleiner "Party" PA

    • MuellerSound
    • 20. Oktober 2020 um 13:00

    Grundsätzlich muss man sich halt irgendwo positionieren, was den eigenen Anspruch an das Material angeht.

    Es muss klargestellt werden, welchen Einsatzzweck man verfolgt - danach sucht man idealerweise das passende Material aus.

    Beispiele:
    Öfter mal Kleinkram, 30 Leuts zur lockeren Geburtstagsfete, wenig Pegelanspruch, Hintergrundbeschallung: geht mit einem tiefgehenden "Fullrange"-Topteil ohne Bassunterstützung, solange man untenrum nicht zuviel erwartet. Muss es doch mal ordentlich rummsen, kann das Top mit Bässen unterstützt werden. Hier gehen viele dann auf den Kompromiss 12" Kisten, weil 15" nen Schlag schwerer und sperriger sind, v.a. auf nem (frei-stehenden) Stativ...

    Aber ja, bei häufiger Nutzung allein und ohne Bässe ist man u.U. besser mit nem 15er Top aufgestellt als mit einem 10" Top.

    Fahren eh mehr oder weniger grundsätzlich Bässe mit, dann sucht man sich die Zahl der Bässe und die Größe vom Topteil nach dem aus, was es abzuarbeiten gilt...
    Vorteil: reine Tops, die nicht darauf gezüchtet werden müssen, auch tief spielen zu können, sind oftmals lauter als ein "Fullrange-Top" ähnlicher Leistungsklasse, weil sie den Rumms eben nicht machen müssen, aber dann auch im Zweifel nicht dazu zu zwingen sind.
    Nachteil: Bässe werden quasi Pflicht, der Aufwand für Verkabelung, Trennung/Controlling, Amping pp. ist größer.

    "DAS Idealsystem" für eine größere Bandbreite an VA-Größen gibt es kaum. Jede Anschaffung sollte sich am eigenen Bedarf orientieren und optimalerweise mit wenig Aufwand skalieren lassen. Hierzu gibt es sicher bei 5 Befragten am Ende auch 7 Ansätze zur Lösung.

    Ich persönlich habs dem Grunde nach so (Größenordnungen liegen mit eigenem Material in der Region kleiner Geburtstag bis Dorffest gegen 500 Pax; wenns größer wird, miete ich zu):

    Für den Großteil meiner Jobs habe ich ausreichend leistungsfähige 12" Tops, die für "Mini-Sachen" auch mal ohne Bässe klarkommen. Mit bis zu vier Bässen (12" TappedHörner) ist auch mal ne ordentliche Fete drin, wenns ganz dick muss, dann kommen über bis 8 Bässe eben dickere Tops (2*12").

    Für kleinere /unauffälligere oder "beengte" VA gibts zu 1-2 Bässen handliche 8" Tops.
    Derzeit wird im Bassbereich bei mir aufgerüstet, vor allem wegen der "größeren" Veranstaltungen, wo künftig amtliche 18" mitfahren.

    Klar ist das jetzt auch schon wieder (vor allem für einen Einstieg) recht viel und auch viel unterschiedliches Zeug. Vermutlich würde ich mir mit Blick auf Deine Fragestellung dann ein vernünftiges 12" oder auch 15" Topteil gönnen, das eben keine reine Topteil-Abstimmung hat und demnach auch untenrum ein wenig angeschubst werden kann. Für die Geschichten, die mehr Dampf brauchen, kämen nach und nach Bässe dazu - oder werden beim Kollegen um die Ecke angemietet...

    Es kommt eben voll drauf an, was man in welcher Größenordnung machen will.

    Beste Grüße, in der Hoffnung, nicht noch mehr verwirrt zu haben ;)

  • Ergänzung/Verbesserung kleiner "Party" PA

    • MuellerSound
    • 18. Oktober 2020 um 16:50

    Moin, schließe mich meinem Vorschreiber ziemlich an.

    Habe die 310er recht oft in der Hand, wir nutzen die als Monitore, Frontfill und Sidefill bei mittleren Bühnen im Musical.

    Vernünftig EQt (viel braucht es noch nichteinmal) klingen die schon recht gut und können auch ziemlich laut noch ordentlich sauber.

    Also ja, kann man durchaus ordentlich mit arbeiten.

  • Theater und welches Pult? Ein Workshop - Erfahrungsaustausch und Herangehensweisen mit verschiedenen Systemen

    • MuellerSound
    • 15. Oktober 2020 um 22:33

    Servus zusammen,

    Schon mal merci für Eure Kommentare und Ansätze - freut mich :)

    Ich selbst sehe das Thema vollkommen offen-sportlich und werde mich demnächst zuhause damit auch nochmal physisch und mit mehreren Geräten auseinandersetzen.

    Die Krönung eines MP ist (zumindest von mir) nicht vorgesehen, wenn auch ich mich tatsächlich selbst und ehrlich freuen würde, wenn ich selbst die Aufgabe am MP gut und einfach lösen kann, zumal ich eben auch eines besitze.

    Ich habe aber auch LC2412, LED-Commander und ne Software-Lösung zur Hand und werde mich in all diesen Welten mal damit versuchen, wobei ich vermutlich bei den Moving lights noch bissi Probleme haben werde - fehlende Praxis halt...

    Der Austausch und der Einblick in verschiedene Arbeitsweisen und Systemeigenschaften stehen für mich im Vordergrund.

    Grundlegend werde ich wohl ebenfalls die benötigten Szenen basteln und diese dann iwie mit nötigen Fadezeiten pp verheiraten. Beim MP, mit LC und Software kann ich aus einzelnen Szenen neue setzen und beim MP in "Environments" auch zu komplexeren Dingern zusammenfügen, muss aber da noch nach dem (für mich) praktikabelsten Weg schauen.

    Danke für Eure Beteiligung schon mal ganz grundsätzlich :thumbup::)

    VG Andy

    (... der ne Ausbildung nur als Stifte- und Papierschubser vorweisen kann und sich mit solchen Themen tatsächlich selbst von der Pike auf intensiv versucht, auseinanderzusetzen) ;)

  • Theater und welches Pult? Ein Workshop - Erfahrungsaustausch und Herangehensweisen mit verschiedenen Systemen

    • MuellerSound
    • 13. Oktober 2020 um 10:09

    Guten Morgen alle miteinander...

    Diesem neuen Themen-Post voranstellen möchte ich zunächst ein Outing, dass der Inhalt des folgendes Beitrages nicht meiner Feder entstammt.

    Ich stelle den Text auf die Bitte von Rebecca ein, die Anfang August dieses Thema eröffnen wollte, was jedoch leider nicht funktioniert hat.

    Da bei mir momentan viel los ist, habe ich es leider nicht früher geschafft, endlich mal den Text hier rüber zu kopieren und diese Worte dazuzuschreiben. Heute endlich hab ich mal den Moment...

    Den Thread finde ich sehr interessant und werde mich auch an der Diskussion beteiligen, allerdings bitte ich schon vorab um etwas Nachsicht - wie gesagt: Hütte brennt und Zahl der Hände ist arg begrenzt.

    Ich würde mich freuen, wenn hier eine gute, produktive und sachliche Diskussion mit dem Ziel des Erfahrungsaustausches und -berichtes aus unterschiedlichen Welten der Lichtbedienung entsteht.

    Merci schon allen, die sich in diesem Sinne beteiligen ;)

    Beste Grüße

    Andy


    Genug der Einleitung, nun zum Thread meiner "Ghostwriterin":

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    Theater und welches Pult? Ein Workshop

    • Rebecca

    Theaterlicht... und wie mit dem Pult umsetzen? Ein Workshop.

    Welches Pult nehmen, die alte Frage. So viele Meinungen... Dabei ist das Pult das man gut kennt immer das beste!

    Da gibt es immer vielfältige Aussagen, was dem einen zum" schreiend weglaufen "ist, ist dem anderen womöglich der Himmel.

    Wie kann man aber einen wirklichen Eindruck von der Arbeit mit einem Pult bekommen? Raus finden was zu einem oder dem Budget besser passt?

    Lässt sich etwas übernehmen?

    Darum dieser Thread.

    Ich stelle eine einfache Theater Aufgabe und von EUCH wünsche ich mir EURE Lösung!... wie ihr das mit dem Pult eurer Wahl macht. D. H. DIE GANZEN PROGRAMMIERSCHRITTE. Es geht darum einen Eindruck von der Struktur und Arbeitsweise des jeweiligen Pulte zu bekommen.

    Ich denke ich bin nicht die einzige die gerne wissen möchte wie man mit den hochpreisigen aktuellen Pulten arbeiten kann. Aber auch ein Wissensaustausch zwischen den älteren und den günstigeren ist her mein Anliegen.

    ALSO es geht in diesem Workshop um ALLE Pulte d. H. Der Amateursektor ist genauso aufgerufen wie der Profisektor. Egal ob ein Dc2448 oder ein großes MA System, Zero 88, chamsys, eine Licon oder gar ein Masterpiece..., was auch immer...

    Egal ob Hardware oder Software!

    Die Aufgabe befasst sich nicht mit dem ausleuchten, sie ist Allgemein gehalten, passt für ein kleines Schultheater, aber auch für eine Stage Produktion. Egal ob 8, 80 oder 800 Lampen. Wir benutzen eine Mischung aus starrem und bewegtem Licht.


    Hier die Aufgabe :

    1 Blackout

    2 "Einlass" Licht

    3" Vorhang auf" Licht

    4 Bühnenlicht A

    5 Bühnenlicht B

    6 Bühnenlicht A

    7 Bühnenlicht B

    8 Bühnenlicht A

    9 Bühnenlicht C

    10 Blackout

    11 verbeugen

    12 "Einlass" Stimmung

    Die Vorgaben :

    Es darf zwischen den Blackouts (1 & 10) keine weiteren Blackouts geben.

    A = Hintergrund 1, Front Mitte und links, ML Positionen 1, GOBO 1

    B= Hintergrund 2, Front Mitte und rechts, ML Positionen 2, Gobo 2

    C= Hintergrund 1, Front gesamte Breite, ML Positionen 3, Gobo 1

    Die Wechsel der Hintergründe zwischen A, B und /oder C sollen immer sanft überblenden.

    Es darf keine Bewegungsfahrt und Gobowechsel etc. sichtbar sein(Lampe aus).


    Das sollte mit jedem Pult gehen das etwas speichern kann. Nur wie macht ihr es?

    Bonus Aufgabe :

    Erschaffe eine Step Programmierung.

    Pro Bonus Aufgabe :

    Mache die Show so einfach wie möglich zu bedienen, es sollte auch von einem 11 jährigen zu fahren sein.


    Ich werde meine Arbeitsweise am Masterpiece108 noch nicht erörtern, da ich hoffe, dass Müllersound und Club cillis mir erst mal ihre Vorgehensweise zeigen.

    Nutze deinen jetzigen Wissensstand.

    Stell dir vor, du bist die letzte Rettung!!! keine Zeit mehr für jemand anderes... (helft uns obi wan kenobi, ihr seid unsere letzte Hoffnung)

    Wie bekommst du das mit dem Pult deiner Wahl hin? Alt, neu, günstig, teuer oder teurer... Alles egal.

    Mach mit.


    Ich freue mich andere Pulte mal auf diese Art und Weise kennenzulernen. Von der Chamsys wird hier ja immer wieder geschwärmt... Nichts geht über eine grandma?

    Zeigt es uns!

    LG Rebecca


  • Empfehlung Treiber für kompakten Sub mit max. 60l

    • MuellerSound
    • 8. Oktober 2020 um 16:02
    Zitat von marce

    Jobsti hat wohl mit 2x Kappalite 3010 LF was kleines zusammengebastelt (JK-sub210).

    Kann ich bestätigen, selber schon gehört und war tatsächlich fasziniert, wie "groß" und erwachsen das Ding spielt. (Glaube aber der Doppel-10er will etwas mehr als 60l haben...)

    Ansonsten wäre ich bei der Richtung 1* Kappalite 3012 LF, 12 TBX 100 oder minimal günstiger 12 PS 100 oder 12er Sica bei den 60 Liter gewesen, wo sich schon nett was anstellen lässt...

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • MuellerSound
    • 8. Oktober 2020 um 10:00
    Zitat von hamberger

    Nach längerem Herumprobieren bin ich der Überzeugung, dass ich das

    Teil eher mit einem PC als mit einem ipad nutze werde.


    Bringt mir dann die Mixing-Station Vorteile gegenüber der M-AIR Software.

    Zitat von floger

    Die Touchbedienung am Tablet sollte deutlich flüssiger sein, als mit dem Editor. Oder willst du das mit der Maus bedienen?<X

    In der Pro-Version von Mixing-Station kannst du dir deine Oberfläche komplett selber zusammenbasteln, wie du sie für eine schnelle Bedienung brauchst.

    Dem schließe ich mich an... :)

    Ich nutze die Mixing Station ebenfalls auf Android Tablet, gelegentlich IPad und selten am Laptop.

    Die Bedienung am Läppi geht freilich, ist aber systembedingt (Maus oder Touchpad) erheblich fummeliger und langsamer als auf Touchgeräten.

    Für mich persönlich ist das daher eher eine zusätzliche Hilfestellung zur Einrichtung am Pultplatz, zur Überwachung und Ansicht von zusätzlichen Features pp., die ich dann eben nebenher laufen lassen kann, wenn ich mal meine, dass ich da noch mal was auf nem großen Screen zusätzlich brauche.

    Zum wirklichen echten mischen (außer vielleicht ein paar Redner o.ä.) ist mir das vergleichsweise zu umständlich, da ist man im Direktvergleich zur Touchbedienung im Zweifel einfach zu langsam (versuch mal, mit der Maus drei Fader zugleich zu bewegen ;) )

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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