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Beiträge von MuellerSound

  • Theatergruppe Beleuchtung vom Boden aus?

    • MuellerSound
    • 19. Oktober 2018 um 10:06

    Ein lol zu produzieren ist doch auch mal fein - grinse grad zum Kaffee ;)

    Auch wenn wir mit Teilen der Diskussion inzwischen ein wenig entfernter vom Kern der ursprünglichen Frage sind - ich find den entwickelten Austausch klasse und für mich persönlich auch durchaus lehr- und hilfreich.
    Ich gehe mal davon aus und hoffe, dass davon auch viele andere profitieren, die wie ich in der Theorie evtl. mal gelesen haben, was man wie machen sollte, aber nur wenig Praxisbezug (gerade in solch Kontext) haben.

    Danke für die Erläuterungen und die Tipps, Rebecca :thumbup:
    Grüße werden selbstverständlich gern ausgerichtet, da freuen die Damchen sich - vielleicht ergibt sich ja nochmal ein nettes Treffen 8)

    In dieser Location (=Notlösung) mit den gegebenen Voraussetzungen wird es tatsächlich nicht ohne weiteres einfach sein, das Licht "gut" zu gestalten. Da verstehe ich den Einwand von treibsand absolut - aber hier geht's ja jetzt auch fast schon drum, wie aus "wenig" was "brauchbares" gemacht werden kann; also die hoffentlich bessere Variante der Schadensbegrenzung, sag ich mal.

    Dass das diskutierte Gesamtpaket mit einer (vernünftigen) Theaterbühne mit den dort zu erwartenden Möglichkeiten nicht viel gemein hat, ist ja offensichtlich.

    Da aber nun der Fall ja gesetzt ist, dass nur diese Gewölbehalle genutzt werden kann und nun irgendwas so anzustellen ist, dass es der Truppe hilfreich ist, dann sind eben gerade die einfach und nahezu kostenneutral umzusetzenden Tipps und Ideen jene, die hier benötigt werden...

    Weitermachen ;):saint:

    VG Andy

  • Theatergruppe Beleuchtung vom Boden aus?

    • MuellerSound
    • 18. Oktober 2018 um 15:42

    Jau, ist schon klar und passt - verstehe Dich und die Vorschläge durchaus ;) (glaub ich)

    Das macht schon seinen Sinn. Deine Erläuterung macht es dann auch für kleine blonde Stifteschubser plausibel sinnig ^^ Ich denke, dass mir und vielleicht auch vielen anderen bei "Rosa" erst mal "ROSA!!!" in den Sinn schießt - egal wie deutlich ein "zartes" davor steht :D Letztlich ist es ja ne Folie, die gerade so viel bzw. wenig rosa reinbringt, dass man es gar nicht bewusst wahrnimmt...

    Den Rest versuch ich mal in meinen einfachen Gedanken :/

    Die (reinen) Grundfarben überdecken hier die Szene (stimmungs-)prägend, anstatt sie zu begleiten - (neutrale) Stimmung durch und dahin. Zudem ist grün für Gesichter denkbar "schlecht" von der Optik. Das Mauve passt unauffällig gut zum leichten rosa, ohne eine Konkurrenz oder einen Kontrast* herzustellen, und lockert dennoch durch seine farbige Anwesenheit auf.

    ( * => jetzt würde man das unmerkliche Rosa in der Front nämlich merken, wenn der Hintergrund so gar nicht farbverwandt wäre...)

    Ähnlich wäre es mit Orange und GoldenAmber (wäre einer meiner Favoriten gewesen). Die färben mit dem warmen Rotstich wieder etwas Leben rein, ohne "komisch" aus dem gewünschten Spektrum zu gehen und auch ohne kritische Konkurrenz zum light Rosa.
    Zu "meinem Hep-Verdacht": Neben (Halogenwarmweiß) ungefiltert als Versuch 1 hätte ich jedoch vermutlich in V2 zu einem hellen Orange mit (hier zuviel) Gelbanteil gegriffen. Wäre vermutlich nicht so vorteilhaft.

    Irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob ich mich (a) verständlich ausgedrückt habe 8o und (b) keinen Denkfehler drin hab...

    Grüße Andy

  • Bauprojekte mit FANE 12-250TC und Ringradiator Beyma CP 22

    • MuellerSound
    • 18. Oktober 2018 um 14:24

    Da muss ein Nest sein :D

    Grüße an die Andi/ys 8o

    ... und natürlich auch an den Rest der Welt :saint:

    Vielleicht finden sich ja noch weitere ein :/

  • Theatergruppe Beleuchtung vom Boden aus?

    • MuellerSound
    • 18. Oktober 2018 um 13:42

    ^^

    vielleicht einen Hauch...

    Zugegeben, ich habe mir gerade erst noch mal Mauve angesehen und danach noch mal die Bilder durchgeklickt. Ich bin jetzt (außer was meine Töchter angeht) nicht allzu rosa-pink-lila-affin - aber zum alten Gemäuer ist das sicherlich wesentlich passender als das sterile, beinahe kühle reine weiß der vorhandenen Leuchten 8o

    Ich denke der Vorschlag hat seine Berechtigung - ich hätts vermutlich von vorn schlicht ungefiltert versucht, damit die Wärme im schlichten Weiß drin bleibt - für so ne Location verbietet sich m.E. ein Frostfilter oder gar mehr in die Richtung gänzlich. Falls mit Farbe nachgeholfen, wäre ich wohl mit dem ersten Versuch woanders gelandet, aber ich weiß nicht ob die Wahl besser gewesen wäre - möglicherweise gäbs dann optischen Hepatitisverdacht =O (Vielleicht ist es eben doch gut, dass Theater nicht zu meinen Hauptbaustellen gehört :D)

    Ein Hauch der vorgeschlagenen Farben kann bissl Leben reinbringen stelle ich mir vor. Soll ja kein Diner-Disco-Bonbonpink von vorne drauf 8)

  • Bauprojekte mit FANE 12-250TC und Ringradiator Beyma CP 22

    • MuellerSound
    • 18. Oktober 2018 um 11:35

    Netter Ansatz. Oldschool mag ich ;) Soll das direktstrahlend oder geladen werden?

    Horngeladen find ich den Tipp von Ralle prima - soll ja ne Waffe sein :S

    Mir ging da was mit F durch den Kopf, also hab ich noch etwas bei den Faital gestöbert, allerdings geht der 6FE100 wie auch der 8FE200 nur bis rund 5k. Etwas weiter rauf kann der 6FE200, nach Datenblatt rund 6k. Ist eben die Frage, ob 95 dB bei 130 W Dir hinreichen. Die 5" sind allesamt net so arg stark.

    Überlegenswert mit 6,3k, 97 dB und 200 W könnte der 8PR155 aussehen, wird aber schon direkt bissi teurer.

    Andersrum überlegt, mit einem dickeren 1,4" oder 2" Treiber um die 900Hz/1k anzukoppeln ist vermutlich nicht die zu der gewünschten Oldschool- Variante passende Überlegung gell? Finde ich dann auch in Relation mit rund 200 Euronen aber auch eigentlich fast zu teuer, für unter ne Zitronenpresse. Andererseits kann letztere eben die Brillanz nachlegen, die den dickeren Deckeln manchmal eher fehlt. (Wenn dieser Weg in Frage käme und es günstig sein soll: mal nach den 2" Kenford, Comp50/Comp75, gucken. Net schön fein obenrum, dafür rockig-knallig. Würde konzeptionell auch gehen, wenn MHT als Horn soll... )

    Zitat von Andi44

    ...am überlegen ob ich tiefton und mittelhochton-Sektion getrennt baue, ....

    Aber dann ist es ja wieder nicht oldschool

    Das wiederum würde mich im Oldschool-Kontext nun so gar nicht abschrecken - oder was es nur bei uns so, dass damals statt "kompletter" Lautsprecher einzelne Kisten für die jeweiligen Wege aufgestapelt wurden... :/;)

    Eigentlich wäre das sogar (für mich) fast "the way to go" ^^

    Grüße Andy

  • Theatergruppe Beleuchtung vom Boden aus?

    • MuellerSound
    • 18. Oktober 2018 um 10:13

    Sieht ja gar nicht mehr soooo schlimm aus ;)

    *Beiträge der Vorredner unterschreib*

    Mit zwei Stativen (max. vier, wenn Frontlicht von weiter hinten) bist Du doch da entspannt "an der Sonne" ;)

  • Theatergruppe Beleuchtung vom Boden aus?

    • MuellerSound
    • 15. Oktober 2018 um 11:52

    Meine Überlegungen als kein Theaterprofi:

    Bei den Verhältnissen würde ich versuchen, vor oder unmittelbar außen neben den ersten Säulen mit Stativen von halbwegs oben/seitlich Licht auf die Bühne zu bekommen. Besser für den Abstand zur Bühne, aber optisch doofer, wären Stative hinten innen der ersten Säulen.

    Auch denkbar wäre eine gut gepolstert über dem Säulensockel festgeratschte Pipe oder besser ein Stück 2-Punkt (die verdreht sich nicht). Diese wegen des Abstands gerne publikumsseitig, also "hinter" die Säule, dann nur innen je eine Lampe an Ober- und Untergurt. Damit ist kein Stativ im Weg, allerdings günstiger und vor allem einfacher ist das eher nicht.

    Ist der Abstand von den ersten Säulen bis zur Bühne so verheerend gering, dass von dort nichts sauber geht oder die flächige Deckung vom ersten Säulenpaar aus nicht "gut" wird, muss das Licht (auch) von den hinteren Säulen kommen (oder Stative dort stehen). Wegen Entfernung und Breite werden Torblenden dann obligat sein, aber die sind sicher drauf. Weiter könnte man sich mit den zwei Spots von hinten helfen, Hauptakteure noch etwas verbessert vorzuheben.

    Evtl. könnte mal hinten Pipe oder 2-Punkt auch an den Säulen über das Publikum spannen. Vorne jedoch würde ich das lassen; das drückt zu sehr und gibt ein „Guckloch“.
    Wie schon genannt: Licht vom Boden bitte nicht ;)

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 11. Oktober 2018 um 09:37

    Danke für das Angebot, Hab Dir mal ne Nachricht geschickt ;)

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 10. Oktober 2018 um 10:38

    Ah jetzt ja jetzt hab ich sie - und die hatten sich sogar noch versteckt bei meiner Suche :|

    Manchmal komisch...

    Mal sehen, wann ich mal wieder zu etwas basteln und testen komm :S

    Päckchen vom M ist im Zulauf, nächste Bestellung beim T wird sicher auch die Tage noch geklickt. Für die nächsten Wochen geht eh nix mit zeitintensivem Umbau; also muss es ohnehin erstmal bei einem im Zweifel fliegenden Provisorium bleiben. Wenn also das eine nicht überzeugt, kann's ja immer noch mit der professionell spritzgussgebastelten Lösung upgedated werden. Danke ;)

  • Berechnung Endstufenleistung bei unterschiedlicher Impedanz von Top und Sub

    • MuellerSound
    • 10. Oktober 2018 um 10:23

    Grob über den Daumen würde ich sagen, runde 600 W RMS an 4 Ohm sollte man schon einplanen, das wird etwa hingehen. Ein bissl was mehr darf es freilich ruhig sein, Headroom tut nicht weh, sorgt für mehr Betriebssicherheit und minimiert evtl. Clipgefahr gegen Limit.

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 10. Oktober 2018 um 09:26

    :/8) Neee, Wäre zwar geil, aber ist leider nicht so...

    Der Unterschied errechnete sich aus dem ersten Treffer zu "D-Norm Toslink", den gabs bei Rockshop für 12,90. Dann kommt lange nix. Beim großen M gibt's die normale Verbinderbuchse für 2,50. Geht theoretisch noch um gut die Hälfte billiger, aber nur bei entsprechendem Einkaufswert. Unterm Strich also M., dort ist auch der Rest an benötigter Angelschnur preislich am angenehmsten ;)

    Macht nach meinen nicht allzu ausgeprägten Rechenkünsten zwei mal 10,4 Ören Differenz für zwo Verbinder bei Anbindung von zwo Strippen. Hab aber seinerzeit auch Mathe in der 12 abgewählt ;) Da war bei mir eh nix mehr zu richten :D

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 9. Oktober 2018 um 13:50

    Danke MRspeaker und floger, das bestätigt meine Annahme :thumbup:

    Die Toslink D-Norm-Buchsen hatte ich bisher noch nicht gesehen - allerdings auch nie interessiert danach geguckt.

    Da muss ich wohl zugeben, dass ich bei einem Preisunterschied von gut 20 € für das Pärchen Verbinder wahrscheinlich die Guerilla-Lösung anstrebe und mich drangebe, einen Verbinder in ein selbst gebohrtes Loch einzukleben ^^

    Heute hat endlich der Upload geklappt - Zwei Bildchen im ersten Post eingefügt, für alle die gern was buntes sehen ;)

    Grüße Andy

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 5. Oktober 2018 um 14:43

    Hey, Danke Euch für die Infos :thumbup:

    Angelschnur ist geil :D

    Jau, so wird's dann demnächst umgesetzt: kleines Rack ans FOH mit zwei ADAs drin, Toslink-Strippe* zur Karte und das Ganze noch mit ner gescheiten Patchbay-Lösung oder nem Multipin-Anschluß verfeinern...

    Ist also noch etwas Bastelfreude für die kommenden dunklen Abende reserviert ;)

    Achso, Aufruf aus dem ersten Post wegen Asylgewährung von ADAs: erledigt. Es gehen zwei Adas auf den Weg zu mir - Danke für das super Angebot und für den netten Kontakt, pfeiffe ;)

    *Zu der Toslink-Leitung hatte ich gerade noch folgende Überlegung:
    Macht das evtl. Sinn, die jeweils zweiteilig mit so einem Verbinder dazwischen anzulegen?

    Also Pult - 1m - Verbinder - 2m - ADA8000.

    Dies einfach dafür, dass man immer an der Verbinderbuchse trennen kann und so nicht im Laufe der Zeit die Buchsen an Karte oder ADA mördert. So wäre im Falle von Materialversagen einfach nur Kabel/Verbinder zu tauschen und gut.. Oder ist das übertrieben? :/

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 5. Oktober 2018 um 11:13

    ... und schon wieder was gelernt ^^:thumbup:

    Danke!

    Und ich hatte mich noch gefragt, wie man denn so n ADA o.ä. auf der Bühne betreibt - zumal ich vom Gefühl solche LWL wie die Toslink-Strippen jetzt nicht unbedingt in die Kategorie "chaosfest roadtauglich" sortiert hätte. :/

  • Monitor mit EQ gesucht

    • MuellerSound
    • 5. Oktober 2018 um 09:59

    Ich ertappe mich bei solchen Mehrfachpost-Dingern auch immer wieder beim Kopfschütteln...

    Es ist ja nix verbotenes dabei, verschiedene Quellen anzuzapfen - aber ich für meinen Teil finde es einfach eine Sache des höflichen und respektvollen Umgangs, das dann auch dazu zu schreiben.

    Zumindest wurde mir sowas mal unter dem Titel fairer Umgang miteinander vermittelt und gilt m.E. vor allem denen gegenüber, die sich Zeit nehmen und Mühe machen, um jemandem zu helfen... Wenn man nicht weiß, dass es woanders u.U. schon längst ausgiebig abgefrühstückt wurde und man sich kopfüber reinhängt und sich auch noch viel Mühe gibt - ist dann schon schade...

    Solch Überlegung und Empfinden ist aber wohl heutzutage sehr sehr oldschool 8o

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 5. Oktober 2018 um 09:49

    Danke für die Idee :thumbup:

    Das klingt ziemlich vernünftig und wird mal als Anregung auf die Liste gesetzt.

    Kurze blonde Nachfrage: Für die beiden ADAT-Wandler war dann zusätzlich zum 72er Harting noch ein kleines Büschelchen Toslink-Kabel zum Rack verlegt, oder gibt es da neben der optischen Anbindung weitere mir nicht bekannte Varianten?

    Grüße

  • Kleber für Frontschaumstoff Bässe

    • MuellerSound
    • 4. Oktober 2018 um 14:24

    Mal noch ne kurze Nachfrage....

    Der Titel sagt zwar hier explizit "Frontschaumstoff Bässe", mithin gibt's hier keine Beeinträchtigung im Hochton.

    Dennoch frag ich mich, da es ja letztlich das gleiche Problem ist (Gitter, Kleber, Schaum, hälts, ....):
    macht Ihr das bei Tops anders oder sprüht Ihr da auch auf den Schaum? Keine Einbuße im Hochton?

  • Yamaha 02R V2 - sinnvoll und umfassend nutzen inkl. Erweiterungskarten pp.

    • MuellerSound
    • 4. Oktober 2018 um 13:25

    Guten Tag, Ihr lieben Leute ;)

    Vorab: Ich schreib u.U. mal viel und stelle vielleicht zu viel Gedanken an. Es geht mir darum, die Technik, mit der ich arbeiten will, ordentlich und umfassend zu verstehen. Manches ist daher bereits nicht mehr als Frage formuliert, ich nehme aber gern Tipps an, wenn ich mich iwo gedanklich verirrt habe. Merci vorab! :thumbup:

    Wer wenig Zeit und Bock auf Hintergrundgedanken hat, bitte direkt zu den kursiven Teilen ;)

    Ich möchte ein heutzutage eher seltenes Thema aufmachen (statt an uralte nochmal anzuhängen) und ein paar Fragen stellen, mit denen ich mich zwar bereits beschäftigt habe, aber zu denen ich noch ein paar Profi-Tipps sowie verifizierende oder nachhelfende Anmerkungen gebrauchen könnte…

    Es geht um ein (altes) Yamaha 02R V2, kein …96.

    Also - Das gute Stück ist mir neulich für einen gescheiten Kurs zugelaufen und sollte mir von den Features auf absehbare Zeit erst mal alles bieten, was ich so für meine kleinen Baustellen benötige. Vermutlich gibt's auch genug Stimmen à la "Warum so n alten Krüppel" u.ä. - einfach weil ich Spaß dran hab... 8)

    Die (in Relation zu der mutmaßlichen verkauften Menge dieser Pulte) relativ wenigen Beiträge und Infos im Netz habe ich versucht aufzuspüren und mir zu Gemüte zu führen; gleiches gilt für „das Buch zum Pult“ :D

    Zur Einordnung meines Kenntnisstandes sei erklärt und zugegeben – ich bin weder tontechnischer Profi noch ausgenommen gut in der Anwendung meiner Pulte und dem sonstigen Zeug. Ich bin interessiert, hab Spaß an Musik und Technik und ein recht gutes Gehör. In der Summe komme ich probat zurecht und nenne es mal vom Stand „medium fortgeschrittener Amateur“. Klanglich und technisch gabs bisher zumindest keine Beschwerden :saint:

    Grundlagen der Arbeit mit dem Pult sind soweit klar, gelegentlich gönne ich mir den Spaß und setze mich wie gestern in die Herbstsonne und versuche Dinge zu finden, zu vertiefen und Abläufe zu optimieren. Üben muss ja auch sein, erst recht solange man nicht dauernd dran schafft und eh schon sehr gut ist.

    Mein Pult verfügt auf Slot 1 über eine TC-UnitY-Karte mit ADAT-Schnittstellen (2*optisch in/out, „Toslink“). In Slot 2 ist eine CD8-AD-S Karte (8*analog in, Klinke) gesetzt.

    Damit bin ich derzeit technisch/physisch also bei 24 Mic/Line-In und 4 Stereo-In. Zum Ausspielen stehen die Summe, 6 Auxe und zur Not noch der Abhörweg „Studio“ zur Verfügung. Das Klinkensammelsurium soll demnächst mit einer XLR-Patchbay (oder evtl. einer ins Dockhouse verbauten Stagebox, dann wäre auch eine Multipin-Leitung nutzbar) ergänzt werden, da ich keine Lust auf ein dauerhaftes loses Kabelwirrwarr habe.

    Je nach Bedarf werden Summe und Auxe noch durch ein EQ-Rack geschickt; der Anschluß wird dann in der nächsten Ausbaustufe wohl ebenfalls „in Schön“ in die Bay integriert.

    Damit sollte der Status Quo halbwegs korrekt beschrieben sein.

    Von HenrySalayne fand ich mal:

    „Entscheidend ist erst einmal, wo die Karte verbaut ist:

    Slot 3 entspricht Kanal 1-8, Slot 4 Kanal 9-16, Slot 1 Kanal 17-24 und Slot 2 Kanal 25-32. Es ist also von Vorteil die Karten in Slot 1 und 2 zu stecken.

    Allerdings liegen an den Ausgängen von Slot 1 automatisch die Direct-Outs der Kanäle 1-8, an Slot 2 die der Kanäle 9-16. Das kann man unter Digital I/O auf Seite 3/5 einsehen und ändern.

    Unter Digital I/O Seite 2/5 kann man dann noch die Stereo-Returns (Ch. 17/18, 19/20) durch Bus-Master ersetzen. (…)“

    Mir fällt erst jetzt beim Tippen so richtig auf, dass ich die Belegung des zweiten Layers bisher nie genau gecheckt habe. Ich hab bislang nur max 14-16 Kanäle und zwei Stereos gebraucht und mich auch beim rumspielen bisher nur auf den originären Eingängen 1-16 aufgehalten. Hmm - ausbaufähig.

    Meine Kanalbelegung ist derzeit 1-16 normal, dann erscheint laut Display (sowohl im Flip als auch unter I/O als auch unter Routing) eine voll belegte (also zur Verfügung stehende) zweite 16-kanalige Seite.

    Okay - Nächste Hausaufgabe damit: Testen der (physischen) Belegung von Layer 2 und damit dem Routing von CH17-32, wobei ich davon ausgehe, dass die CH17-24 auf der ADAT-IN der TC-UnitY-Karte liegen. Also muss ich ebenfalls noch checken, wie ich Signale auf die 8 Outs der ADAT-Schnittstelle bekomme.

    Damit einhergehend stellt sich die Frage nach der Hardware zur ADAT-Anbindung:

    Wenn ich das korrekt ermittelt habe, brauche ich nun einen ADA8000 oder Nachfolger ADA8200, um das Pult „voll“ mit 32 Mic/Line-In belegen und nutzen zu können? Will ich es ganz krass machen und reichen mir die Gain-Reserven auf der CD8-AD-S Karte nicht, nehme ich noch einen zweiten ADA und habe die entsprechenden (evtl. besseren) PreAmps dann damit zur Hand?

    Sorry für den Haufen Text!

    Hab ich das insgesamt so halbwegs brauchbar aufgedröselt und begriffen?

    Stimmen meine Annahmen zur ADAT-Anbindung?

    Wie würdet Ihr die Patchbay umsetzen? Ich überlege, ob die Nutzung von zb. solch einer Kiste (https://www.thomann.de/de/the_sssnake…65-6c66503a2e6a) geschickt wäre – da müsste eben „nur“ noch ein Berg Kabelstücke mit Stereoklinken an die Buchsen gelötet werden. Ansonsten ist wahrscheinlich eine Platte mit D-Norm-Löchern einer Sammlung entsprechender Rackblenden vorzuziehen, oder?

    Einige der Gedanken führen eigentlich „jetzt“ auch schon ein bisschen zu weit, da meine Baustellen „zu klein“ sind. Dennoch würde ich gerne alle gegebenen Möglichkeiten auch nutzbar haben. Klar könnte man auch ein M/X32 oder eine SQ anschaffen – will ich aber (noch) nicht. So was kann her, wenn’s sich zuverlässig kurzfristig selbst bezahlt.

    Möchte zufällig noch jemand arbeitslose ADA’s loswerden, die gegen eine gern geringe Ablöse bei mir Asyl erhalten können?

    Grüße und Danke vorab für Infos

    Andy

    Edit und PS: Bilder mag es grad net - ich probier es später nochmal.

  • Kleber für Frontschaumstoff Bässe

    • MuellerSound
    • 2. Oktober 2018 um 09:25

    Die Idee mit dem Klett muss ich mal testen ;)

    Ich habe mehrere Sprühkleber probiert, mit dem Adam Hall gings gut, akzeptabel funktioniert haben auch der Uhu (aber P/L m.E. teuer) und überraschenderweise ein Noname-Produkt aus der Bucht.

    Ebenfalls sehr haltbar ist Kontaktkleber (eigentlich für Bodenbeläge) - auf das Gitter tupfen oder gar rollen und dann flächig beschwert nen Tag liegen lassen.

    Nicht selbst getestet bisher, aber mehrfach als Empfehlung gelesen: Weißleim/Holzleim oder Warnex/Tuffcab sollen funktionieren und wenig Sauerei machen bzw. durch die schwarze Farbe "unsichtbar" sein.

  • Monitormix mit 2 Mischpulten

    • MuellerSound
    • 2. Oktober 2018 um 09:09

    und dann sind wir wieder beim Kernproblem der meisten jungen Bands und Co - dem schnöden Mammon... Viele Jungkapellen sehen da schon einen unheimlichen Reiz drin und hätten eine solche Lösung mehr als nur gern, haben aber das Budget dafür einfach nicht.
    Also wird's dann doch anders gelöst - ist dann weniger schön und bietet nicht die "immer gleiche Qualität" der eigenen Split-und-Monitor-Lösung, geht aber ja auch (wobei das bitte nicht auf die Goldwaage soll, idR. weiß der FOH-Mensch ja schon, was er tut und bietet auch einen brauchbaren Monitormix - ist aber eben immer mit dem Risiko verbunden, dass es von Gig zu Gig anders ist).
    Die schöne Lösung ist eben doch ein bissl Geld, und bis das bei neuen Formationen "übrig" gemacht werden kann, dauerts in aller Regel...

    Aber ich seh grad, wir laufen vom Thema weg, als hätten wir Angst vor dem eigentlichen Topic 8| Allerdings kann ich zu dem auch derzeit nix beitragen - Bin schon still ;)

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