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  2. MuellerSound

Beiträge von MuellerSound

  • Anschaffung einer PA, Hilfe bei Komponentenauswahl und Fehler ausräumen.

    • MuellerSound
    • 23. Mai 2022 um 15:58

    Mojen,

    hab das mal soweit überflogen und wollte zur Frage, was es denn an 2*12" so gibt, noch etwas die Liste erweitern (ich habe das schon mal iwo so geschrieben, auch mit grober Einstufung, bin gerade aber zu faul zum suchen):

    Selbstbau und relativ gut plug&play:

    PAF 212

    Jobst JM-Sat212
    Soundklinik SK212

    Jobst JL-Sat212 (hier nur 1" HT - daher keine unbedingte Empfehlung für live und vollgas - wobei ich persönlich die tatsächlich auch dafür recht zufrieden nutze)

    Konzeptionell anders, da durch Hornstummel / Winkelung der 12er unbedingt auf Controller angewiesen: PM90/PM60. Dann aber auch wohl ganz vorne mit dabei.

    Fertig und weitgehend plug&play:
    AZ ND212 m.E. etwa auf Niveau JM-Sat212
    Fertig und controllerpflichtig:

    Seeburg K24

    TW-Audio T24N

    richtiges Hornholz wurde ausgeschlossen, daher lassen wir mal bei den vorgenannten (Hornstummel) die Liste enden; mehr fällt mir gerade auch nicht als gängig ein...

    Alles vorstehende kommt mit 2-3 vernünftigen 18" pro Top durchaus noch mit.
    Ab vier amtliche Bässe pro Seite sind meist eh Größenordnungen mit Frontfills/Outfills oder aber gleich Horntops oder LA erreicht...

  • Full-Stack mit 15"- und 18"-Subs gemischt

    • MuellerSound
    • 11. Mai 2022 um 15:18

    absolutely, MiFa1969;):thumbup:
    drum schrub ich ja, es gehe bei mir erstmal um grundsätzliches und hatte mit andere Leute wissende HK-User sowie erst recht auch den Karel im Hinterkopf :)

  • Aktiv-Boxen Shootout / Empfehlungen

    • MuellerSound
    • 11. Mai 2022 um 11:59
    Zitat von Jan

    Wenn ich bei meinem Lieblingsverkäufer (Babbel+Haeger) anrufen würde und würde ihm sagen, hätte gern ne gute Box unter 1000 euro inkl. integriertem Amping, legt der doch eh wieder auf ;):D:D:D:D

    Dann aber safe, weil Du die Frage inkl ihrer Bestandteile und Anforderungen so formuliert hast, dass der Gerhard nen Lachflash bekommt, wo der Hörer wegfliegt ;)

  • Full-Stack mit 15"- und 18"-Subs gemischt

    • MuellerSound
    • 11. Mai 2022 um 11:33

    Moin,
    sicher kennen hier andere Leute konkret dieses Material erheblich besser als ich.

    Daher ist meine Aussage eher als grundsätzliche Überlegung zur Fragestellung zu verstehen, im konkreten Einzelfall kann das u.U. auch abweichen.

    Also grundsätzlich einmal sollte man sich für eine Sorte Bässe entscheiden und damit dann die entsprechend benötigte Rudelgröße skalieren.
    Das Mischen von Bässen unterschiedlicher Bauart, Konzeption, Größe und Abstimmung, ja sogar manchmal schon das Mischen identisch gebauter Gehäuse mit unterschiedlichen Treibern, kann einem manchmal mehr versauen als man damit positiv erzielt.

    Wenn man unterschiedliches Material zufriedenstellend miteinander kombinieren will, ist es in der Regel erforderlich, entsprechende Setups vernünftig zu vermessen, um Auslöschungen durch Phasenverschiebungen, Laufzeitdifferenzen und Unterschiede in der Performance zu vermeiden. Das ist oft nicht ganz trivial. Ob es den Aufwand lohnt, wenn man nicht gezwungen ist, verschiedenes bereits vorhandenes Equipment miteinander ans spielen zu bringen, weil man ohnehin zukauft? Ich behaupte nein.
    Mit gaaaanz viel Glück kann das Mischen manchmal dennoch überraschend gut funktionieren, sogar aus dem Stand. Hierauf würde ich mich jedoch einfach niemals verlassen wollen.
    Ich würde definitiv dazu tendieren, einfach die Zahl der vorhanden Bässe mit gleichen Schachteln zu vergrößern - vorausgesetzt Ihr seid mit denen zufrieden.

    Die Sache mit dem ordentlichen und knackigen Kickbass steht und fällt (auch) mit einem ordentlichen Setup der Anlage. Passt da irgendetwas im Übergangsbereich nicht optimal (falsche Trennung, nicht zueinanderpassende Gains, Filter und Steilheiten, resultierend eine wenig optimale Summierung...) dann ist der hierdurch tangierte Kickbereich oft nicht sauber und druckvoll. Dann bekommt man es aber auch nur bedingt bis gar nicht in den Griff, wenn hier zusätzliche Kisten und Wege implementiert werden.

    Nachdem es sich bei Eurem Material ohnehin um eine Systemlinie handelt, sollte man von einem Durchmischen definitiv Abstand nehmen. Die Herstellerpresets und Überlegungen dazu werden sich (schon anhand der Piktogramme beim Bass) offensichtlich daran orientieren, dass man innerhalb des Systems je Top ein oder zwei identische Subs einsetzt.

    Da es sich hier um aktive Lautsprecher mit eingebauten Endstufen und vom Hersteller vorgegebenen Trennungen und Anwendungsfällen handelt, gehe ich mal davon aus, dass bereits geprüft wurde, ob hier alles korrekt eingestellt ist und ggf. mal mit verschiedenen Einstellungen sowie Invertierung und Pegelangleichung ausprobiert und idealerweise auch drübergemessen wurde? (Btw., ich gehe schwer davon aus, dass das sicherlich nur für Standalone gedachte BassBoost beim Top auf Flat steht? Das wird sonst ziemlich sicher ärgern)
    Ansonsten würde ich genau hier einmal ansetzen.
    Sollte sich wider Erwarten dann herausstellen, dass das System in sich nicht so kickt wie gewünscht, dann gibts m.E. zwei Gründe: es liegt dort eine Senke, die man ggf. leicht EQen könnte oder die Erwartungen an Kick sind andere, als es eine ordentlich abgestimmte Anlage mit 12" Top liefert.

  • Steh / Sitz - Schreibtisch

    • MuellerSound
    • 10. Mai 2022 um 09:47

    Auch ich kann von Ikea berichten. (+1 ^^ )
    Ist okay, tut was es soll und ist als Untergestell für knappe 300 schon in brauchbar zu bekommen, Modell heißt bei mir Rodulf. Gibt auch eine etwas dickere Variante mit anderem Namen. Dann gibts noch nicht-elektrisch, hat mir in der Ausstellung bereits beim Testen klargemacht, dass ich das dann eh nie verstellen würde...
    Bei der Tischplatte kann man die Variante der aufgebauten Empfehlung ggf. auch durch beliebige andere Tischplatte ersetzen - sei es durch "massiver" zB als stabverleimte Echtholz oder in günstig aus der "normale Tischplatte" Serie...
    Letztere Kombi verrichtet in meinem Homeoffice wunderbar Dienst. Natürlich nicht vergleichbar mit der professionellen Variante aus dem echten Büro (das ist schon noch mal erheblich massiver), jedoch dagegen halt erschwinglich bezahlbar, kompletter Tisch mit el. Verstellung für 320 Flocken oder so...

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • MuellerSound
    • 25. April 2022 um 15:22

    Achso, ja dann hatte ich die Frage doch nicht ganz korrekt verstanden... :/
    Dann kann ich es nicht beantworten, sondern lediglich den (bzw einen) Workaround darstellen ^^

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • MuellerSound
    • 25. April 2022 um 14:45
    Zitat von FAudio

    Ist das auch bei X32 -> 2x S16 -> X32 Compact möglich?

    Ja, das funktioniert, wenn ich Dich richtig verstehe.
    In einem wiederkehrenden Setup in meiner Umgebung wird das X32Producer der Band mit den dortigen Eingängen und einer S16 auf AES550A über den AES550B an das X32/FOH verbunden, wo man sich dann wiederum frei austoben kann.
    In kleinen Sets und Locations ist das X32P Monitor- und FOH-Pult per Mixingstation, bei "größeren" Jobs kommt das X32FS als FOH dazu.
    Noch Edit (nach Lesbarkeitskorrekturen): Vorab muss entschieden sein: Ein Pult (hier das X32P) ist für Phantom und Gain zuständig, das andere darf kein P48 geben und trimmt auch nur.

  • 1.4. und so

    • MuellerSound
    • 1. April 2022 um 09:29
    Zitat von floger

    Bei mir sehen alle deine heute hochgeladenen Bilder so aus:

    +1

  • aktuelle 4x4 oder 4x8 controller

    • MuellerSound
    • 29. März 2022 um 11:53

    Kanalmäßig über dem Bedarf, aber nach Aussage vom Bekannten ziemlich gut soll der Omnitronic DXO sein, gibts als 4/8 oder 8/8. Preislich mit etwas über 400 ganz okay.

    Selbst hab ich in 4x4 das kleine Thomann Ding und bin an sich angenehm überrascht. Nachteil ist eben, dass am Gerät nix ohne Laptop gemacht werden kann.

    Ansonsten wirds vermutlich teuer oder zwei Geräte benötigen...

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • MuellerSound
    • 15. März 2022 um 10:07

    lol,
    Das wäre ne Ansage...
    Ich denke eher, dass sich das Abziehen auf fehlende Einzelstücke umrechnen lässt - bei Verlust des Koffers werden da ziemlich viele Einsätze umsonst draus, oder ne kräftige Aufzahlung :D

  • Selbstbau Soundbox für Gartenfeiern

    • MuellerSound
    • 9. März 2022 um 17:28

    Moin und willkommen :)

    Die Kollegen haben es bereits in den gegebenen Antworten geschrieben:
    Bei allem Enthusiasmus, bei der Liebe zum Basteln und der Freude, aus "irgendwas" etwas zur Verwendung zu gestalten:
    Nimm das so nicht als Basis - das wird Dich nicht fröhlich machen.
    Das Gehäuse ist ungeeignet, auch für eine Anpassung denkbar schlecht verwendbar.
    Der 12-280/8W ist ein günstiger Bass, der funktioniert in grob 50 Liter Bassreflexgehäusen ganz okay, als Tiefmitteltöner ist er nicht zu empfehlen. Mit der Fertigweiche ist ebenfalls keine Schlacht zu gewinnen; zumindest nicht mit einfach mal irgendwas zusammenpacken und hoffen.
    Auch meine Empfehlung: Lieber was von der Stange, eine (ggf. gebrauchte) PA-Kiste mit etwas Tiefgang oder eines der üblichen aktuellen verdächtigen Akku-Böxlis.
    Selbst mit fortgeschrittenem Verständnis der Materie ist es zwischen Selbstbau eines Lautsprechers (nach Vorgabe) und eigener Entwicklung einer zudem noch Aktiv/Akku/Bluetooth/sowieso Box noch ein größerer Schritt als es zunächst mal erscheint.
    Gönn Dir die Zeit lieber zum Spaß haben, feiern und grillen, statt sie in einem Projekt zu versenken, das reichlich Geld und Zeit kostet und Dich ziemlich sicher eher frustriert als zu erfreuen...

  • Kurze Frage zum Stacking von MTH 30

    • MuellerSound
    • 8. März 2022 um 11:28

    Na denn viel Spaß, bin gespannt...
    Offtopic: Mir wundert sich grad mein kleiner Monk: Geld sei knapp, aber Du magst für ein Experiment einen >800 € Treiber zuzüglich drölf Quadratmeter Multiplex zu historischen Katastrophenpreisen kaufen, während man um das Geld im Selbstbau entspannt fast vier ordentliche BR bauen kann, von denen bereits zwei mehr Output und (den gewünschten) Tiefgang hätten als die jetzigen MTHs und auch bereits vermutlich mit den Tops mehr als nur mitkämen...

    Nun, ich will Dich net aufhalten. Sinn muss es für Dich und Deine gewünschte Marschrichtung ergeben ;)

    Ich drück Dir die Daumen und bin gespannt, wie die Story sich entwickelt und was wir zu lesen bekommen.

  • Kurze Frage zum Stacking von MTH 30

    • MuellerSound
    • 7. März 2022 um 11:52

    Gerne.

    Die Angaben dort basieren auf einer Simulation, nicht auf Messungen ;) Das führt dazu, dass die Kisten aufgrund der gar nicht schlecht aussehenden Simu gebaut werden. Meist sind die Erbauer ja auch tatsächlich nicht wirklich enttäuscht, weil halt eben schon auch gut was aus der Schachtel kommt. Man darf halt net hingehen und es vermessen, dann kommt -nach Zahlen- etwas Enttäuschung auf. Aber: Das Ding spielt ja und man kann es – Vernunft vorausgesetzt – tatsächlich sehr universell verwenden und damit durchaus quer Beet alles abdecken, was an VA kommt. Klingt ja net Sch**, wenn man bissi aufpasst.

    Wirklich sinnvoll habe ich das noch nicht getestet, unter die MTH noch einen zweiten Bassweg zu frimeln. Ich habe mal für Spaß meine 215er dazugelegt, invertiert und halt von ca. 40 Hz Low-Cut bis rund 55 Hz spielen lassen. Invertiert deshalb, weils tatsächlich normal stark ausgelöscht war. Das hat unter der Betrachtung „kann man aus Spaß mit nem Bier in der Hand mal machen“ funktioniert und etwas angedickt, extrem sinnvoll war das sicher nicht. (Edit: BR und MTH auf den gleichen Frequenzbereich spielen zu lassen, kann man nur ganz stark von abraten. Das wird tatsächlich ordentliche Phasenschweinerei und lässt sich keinesfalls zufriedenstellend über einen größeren Bereich summieren)

    Normalerweise habe ich halt entweder die 215er dabei oder die 18er. Bei beiden brauche ich eben keine MTH zusätzlich, das würde mehr Probleme machen als es gut spielt. Meine 18er sind auf 41 Hz getunte 18hp1022; da kommen auch 38 und 35 Hz schon noch raus wenn mans will; nur muss man eben auf Leistung Hub und sinnige Limitierung achten, und v.a. unterm Tuning nicht übertreiben… Wie überall eben.

    Einen zweiten Bassweg unter die MTH zu setzen ist sicher schon machbar, man sollte es dann eben ordentlich messen können und passend auf die Mth delayen und ggf. invertieren. Ob das am Ende brauchbarer und zufriedenstellender (und auch bezahlbarer) spielt als ein ordentlicher BR der den gesamten Bereich abdeckt, kann ich nicht beantworten.

    Für mich persönlich habe ich mich für alles was größer als 2-300 Leute wird und „richtig Schub“ braucht, eben nun auf anderes Material verlegt, wo ich dann keine Kompromisse machen muss.

  • Kurze Frage zum Stacking von MTH 30

    • MuellerSound
    • 7. März 2022 um 10:09

    Servus.

    Ich habe den Thread nur überflogen, kann vll aber eine Kleinigkeit beisteuern.

    Tldr: Nein, klappt nicht wirklich zufriedenstellend.

    Langversion:

    Zunächst: Ich besitze 8 MTH30, auch in billo, weils zum Anfang erst mal wichtig war, für kleines Geld im Nutzbass was aus der Traufe zu heben. Ich mag die Dinger, habe schon viel Spaß daran und damit gehabt, kann man durchaus mit arbeiten, wenn man bissl weiß was man tut und die Grenzen der Physik akzeptiert.

    Messungen findet man tatsächlich selten, meine eigenen halte ich nicht für valide genug um diese zu posten (ich übe da noch rum) und die vom Kollegen, der es wirklich kann haben wir leider nicht gespeichert.

    Fakt ist: unter 55-50 Hz tut sich bei der Einzelkiste nicht mehr viel, da fällt das Ding extrem steil ab. Dafür hat man halt darüber Spaß mit dem Nutzbassprügel - wenn man den knalligen Sound mag und das mit der Trennung zum Top gescheit hinbekommt.

    Unter rund 60 Hz mogelt sich der Klang eigentlich nur durch den Blubb und die Laufzeit dick.

    Sowohl im Pegel als auch (allerdings gerade einmal bescheiden) im Tiefgang tut sich etwas bei Vermehrung. Gefühlt machen die Sprünge von 2 auf vier und von vier auf acht der Bässchen mehr her als man zunächst als Verdopplung vermuten würde. Andererseits bleibts eben ein Budget-Nutzbass-Bässchen mit einem sehr günstigen 12" Treiber. Heißt nicht, dass das nix kann, aber es ist halt auch nur was es ist. Mir war iwann das Schleppen von Bergen an Zeug zu nervig und ich habe auf gut-und-günstig 215er und amtliche 18er umgestellt, nutze die MTH eigentlich nur noch für kleine Spaßsachen.

    Zurück zur Frage: Im 8er Pack haben wir auch schon eine einsetzbare f3 von ca. 45 Hz hingebogen. Das geht, aber Du verzichtest auf rund 4 dB Pegel dafür. Mir persönlich war der - btw kaum wirklich spürbare - Zuwachs im Tiefgang diesen Pegelverlust nicht wert, ich lass es lieber dann im Nutzbass lauter scheppern und dicke untenrum nix künstlich an, was die Kiste net gut wiedergeben kann.

    Das beste Ergebnis diesbezüglich war eine Line der 8 Bässe mit dem Mund am Boden.

    Die von Dir vorgeschlagene Aufstellung funktioniert auch, tatsächlich sogar recht gut. (Edit: Das was Du jedoch nach der Frage suchst, nämlich erheblich mehr Tiefgang, bringt Dir auch diese Aufstellung nicht.) Das was Du hochkant stapelst, habe ich in waagerecht auch schon mobil auf nem Anhänger genutzt, damit ich mit den unteren vier Mündern über die Seitenwand kam. Tatsächlich tat das erheblich besser las ich vermutet hätte – war eben eine Sonderlösung mit extremst knapper Auf/Abbauzeit vor Ort; das ging nur vormontiert und mit dem einzigen Zusatzaufwand Plane Weg, Tops drauf, Strom dran, spielt.

    Favorisiert habe ich mit den Kisten eigentlich meist eine Zahnlücke. Alles in ner Reihe oder auf nen Haufen geht vorneraus genauso; ich persönlich habe den leichten Pegelabfall hinter der Zahnlücke gerne, wenn ich als Tech/Lichtler neben dem DJ den ganzen Abend da bleiben muss…

    In Post #9 schreibst Du „35 anstatt 42 hz finde ich schon einen unterschied. 35hz reichen mir für pa anlegenheiten vollkommen. bei 42 fehlt einfach nur das kleine bisschen etwas...“

    Nimms mir net übel, aber DAS kannst Du mit MTH30 völlig hacken. Dass die iwas gut hörbar reproduzieren, was ne 3 vorne hat, ist nicht drin. Machbar ist da allenfalls das Gefühl, das zu hören, weils die Obertöne und die Gruppenlaufzeit suggerieren, unfachmännisch ausgedrückt.

    Sofern Du Bässe suchst, die in Richtung 40 Hz brauchbar spielen, brauchst Du definitiv was anderes. Dann besorg Dir ein Rudel 15“ oder 18“ halbwegs tief abgestimmte BR-Subs, dann geht’s. Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, bin ich an der Stelle jedoch der Vermutung, dass hier Wunsch und Wirklichkeit zu den Hz-Angaben im Tiefgang der Musik auseinanderdriften. Vermutlich wärest Du überrascht, wie viele „ich brauche unbedingt 30 Hz flat Menschen“ garnix vermissen, wenn man ihnen einen bei 70 Hz gefilterten Kickbass mit nem Spaßbuckel vorsetzt ;)

  • Jb sub 118 (lbb118) chassis

    • MuellerSound
    • 25. Januar 2022 um 08:02

    Gerne.

    Viel Spaß bei Bau und Ausprobieren :)
    Gerne lesen wir ein paar Zeilen über Deine Eindrücke und Erkenntnisse ;)

  • Jb sub 118 (lbb118) chassis

    • MuellerSound
    • 24. Januar 2022 um 19:25

    Die Maße die ich nannte sind die (netto) Längen des Portbrettes, das hinter der Schallwand (in der der Treiber sitzt) anschließt. also in a) 25 cm, in b 51 cm (54 Kanal minus 3 Schallwand) und c 37 cm (40-3).

    Da Du den 18-500 und das Holz für den LBB118 hast, bau Dir die Kiste einfach mal auf und teste und vergleiche auch gern mit dem LW2400.

    Ich denke, dass Du einerseits einen deutlichen Unterschied in der Performance feststellst (der nicht gerade bei 2:1 liegen wird, aber dennoch gut bemerkbar) und andererseits mit und mit zu der Erkenntnis kommen wirst, dass für Deinen Anwendungsfall einige Deiner Sorgen eher unbegründet sein werden: Ich orakle, dass Du die vielleicht 2 dB Pegelverlust durch tiefere Abstimmung nicht vermissen wirst.

    Nun - ich sag mal gut Holz - bau ma die Kiste, wo das Holz eh da ist.

    Noch grad paar Pfennig am Rande: Die Aussagen Schwabbelig und kann nix für PA kannst Du m.E. mal getrost ein Stück auf Seite legen. Mit ist noch nix vom Jobsti untergekommen, das nix taugt oder schwabbelig klingt. Der legt Wert auf eher knackige Abstimmung. Der LBB118 ist im Portfolio in der (günstigen Einsteiger-) Liga angesiedelt, einfach weil dort auch günstige Treiber was rausholen können, die in Gehäusen für viele teure Treiber einfach nicht so funktionieren...
    Wer weiß, ob das was da schwabbelig geklungen haben soll, korrekt aufgebaut mit einem gescheit funktionierenden Treiber war oder in welchem Vergleich das gegen Kiste xy antreten musste...

  • Jb sub 118 (lbb118) chassis

    • MuellerSound
    • 24. Januar 2022 um 12:14
    Zitat von MuellerSound

    Meine Suchmaschine spuckt bei diesen zwei Begriffen ohne "er" als ersten Treffer (http://lsv-achenbach.de/plaene/plan_sub18.htm) aus und dort ist alles zu sehen was man sich wünscht...

    Ich verweise noch mal auf diese Fundstelle. Dort sind doch die Planunterlagen inkl. der Angaben zum Tuning in Hz sowie der dazu nötigen Portbrettlängen geschrieben. (Edit: auch zum Schalldruckpegel, wo die Frage jetzt noch mal explizit kam: ABER - das bezieht sich in der Grafik auf das RCF-Chassis aus der ursprünglichen Entwicklung, nicht auf den 18LW2400. Der muss in dem Gehäuse einen Top-Job machen, ich kenne aber keine Meßdaten dazu)

    Nochmal zum Mix aus Pegel und Tiefgang: Du kannst entweder den höher getunten mit etwas mehr Pegel bekommen oder Du verzichtest auf etwas Pegel und bekommst mehr Tiefgang. Jeweils zwei Varianten für die Achenbach-Gehäuse hat der Entwickler getestet und freigegeben. Ich sehe keinen Anlass, dort noch irgendetwas zu vermixen und ein unbekanntes Konstrukt aus etablierten und funktionierenden Vorschlägen abzuleiten.
    Oder ich habe Dich falsch verstanden. Aber da die Frage in ähnlicher Form immer wieder kommt, müssten wir hier herausfinden, wo wir genau aneinander vorbeireden...

    Nochmal zu dem Achenbach 195:

    Bauplan sagt:

    a) Portbrett 25 cm Tuning 46 Hz
    b) Tunnellänge* 54 cm Tuning 35 Hz

    c) Für Hifi-Zwecke kann der Reflexkanal* bis auf 40cm verlängert werden (Tuning nicht benannt, wird dann so in Richtung 40/38 Hz gehen)

    *=> Da hier von Portbrettlängen und von Tunnel-/Reflexkanal-Länge gesprochen wird, sind in den Fällen b und c jeweils 30mm (Frontplattendicke) abzurechnen für die korrekte Länge des hinter der Front anzusetzenden Portbretts.

    Hope, that can help a little ;)

  • Jb sub 118 (lbb118) chassis

    • MuellerSound
    • 21. Januar 2022 um 13:00

    Gerne. Jetzt bin ich aber auch etwas verwirrt.

    Also ich mache das normal so, dass ich erstmal alle Infos zusammentrage und dann zu einer Entscheidung komme und danach das Holz besorge 8o

    Ehrlich gesagt verstehe ich gerade nicht, was mit dem Portbrett sein soll... Es gibt den Bauvorschlag, da ist eine konkrete Länge vorgegeben. In einem Fall las ich die Info vom Jobsti, dass man das Brett innen kürzen (entsprechend mit gleichem Maß) sollte, wenn man außen die Überstände vergrößert, um mit der Gittermontage besser zurechtzukommen. Ansonsten verändert man durch abweichende Portlänge halt das Tuning und jedes Mal kommt ein anderer Bass dabei raus... Ich empfehle: Bass passend zum Wunsch wählen und so bauen, wie er bereits etabliert und verifiziert funktioniert. Irgendwelche Änderungen, die nicht verifiziert sind, sollte man ohne fundiertere Kenntnisse und der Möglichkeit der messtechnischen Überprüfung grds. erstmal bleiben lassen.

    Warum hast Du den 195er Achenbach net gefunden? Meine Suchmaschine spuckt bei diesen zwei Begriffen ohne "er" als ersten Treffer (http://lsv-achenbach.de/plaene/plan_sub18.htm) aus und dort ist alles zu sehen was man sich wünscht...

    Zu der Frage der Liga: Ja, die Liga Mittelklasse/obere Mittelklasse um 300/400 Euro spielt deutlich anders als der günstige 18-500, das wurde ja oben schon beschrieben. Die Oberklasse spielt nochmal ganz anders. Ist bei jedem Auto auch so.

    Nun muss eben entschieden werden, wo denn nun der Fokus drauf gelegt werden soll.

    Mir persönlich setzt sich die Preis/(Mehr)Leistung Relation der Oberklasse gegenüber der guten Mittelklasse nicht weit genug ab, um Chassis für ums doppelte Geld zu kaufen. Die Mittelklasse jedoch ist in meinem Beispiel den Aufpreis gegenüber dem günstigen Chassis wert.

    Das sind jedoch absolut individuelle Entscheidungen, die Dir am Ende niemand abnehmen kann, man kann Dir nur - wie geschehen - möglichst umfassend aufzeigen, welche mehr oder minder (noch) einfach zu bewertende Aspekte Auswirkungen auf die Entscheidung haben können oder sollten.

    Jetzt muss bei Dir die Überlegung reifen, was Du genau möchtest, wie Du Vor- und Nachteile siehst und bewertest und was am Ende möglichst nah an die Wunschkriterien und die sich immer ergebenden Kompromisse anzunähern ist.

    ;)

  • LMT 212 Preisleistung

    • MuellerSound
    • 19. Januar 2022 um 17:04

    Oha, sehr gar nicht schön... :/
    Leider liest man sowas immer wieder mal, ich hatte bisher Glück.

    Ich meinte insgesamt vier 18" Bässe auf zwei Tops, habe ich oben bissl doof geschrieben. Vier pro 12" Top erfordert entweder ne Waffe, die hier nicht so in Rede stehen wird und physikalisch mit 12"/1" wohl schwierig wäre, oder bescheidene Bässe ;)

    Edit: Die Achat 112M sind iirc 12"/1,4" bestückt, die sollten also mit zwei Bässen noch nicht zwingend am Limit sein, aber vier wird eines auch eher nicht packen...

  • LMT 212 Preisleistung

    • MuellerSound
    • 19. Januar 2022 um 15:29

    Zunächst kann ich die Aussagen von floger (edit: und von madmax der schneller war) so durchaus unterschreiben.

    Jobsti ist ein guter Entwickler, leider aber auch ein manchmal schwieriger Kontakt, da braucht man leider öfters mal einen langen Atem und etwas Glück.

    Der Preis im Shop wird schlicht veraltet sein - es ist in der Tat einiges gut teurer geworden.

    Ich besitze u.a. dieses JL-Sat212 in der dort beschriebenen Version 1 mit Kappa und Oberton.

    Die Tops der L-Serie hat Jobsti überarbeitet, hier gibt es neue Bestückungen im Hochton und neue Weichen, eigentlich müßte das am Markt sein...
    Die Weichen für V1 bekommt man aber auch noch (wenn man ihn erreicht).

    Ich persönlich mag das Top, da kommt (auch obwohl des kleinen HT) ordentlich was raus. Nicht zu verachten ist die TMT-Fläche von 2*12", das macht schon Spaß.

    Keinen Spaß macht es, u.U. nachts alleine abzubauen, wenn alle zugesagten lokalen Helfer mal wieder inexistent oder so voll sind, dass man lieber das Top selbst von der Stange nimmt, bevor die sich Leid antun...

    Das ist mit einem gescheiten single 12" Top erheblich schöner. Ich denke auch nicht, dass Du (absehbar) ein Top in der Größe tatsächlich brauchst. Vier 18er schafft ein gutes 12" Top noch. (Edit: Vier Bässe auf ein Paar 12"/1" Tops, nicht pro Top. Sorry, war schlecht ausgedrückt)

    Das 112M ist out of the Box brauchbar und recht potent. Dazu gibt es auch Modweichen (vom Jobst und iirc auch noch von wem anders), die aus der Kiste ein wirklich ernst zu nehmendes Top machen. Mir war aber so, als habe ich neulich was von einer Änderung gelesen, wo die neue Generation des 112M wohl weniger potent bestückt sei - bin mir net ganz sicher.

    Unterschiede gibts klar noch im Sound. Die Jobst 12er und 212er sind entwickelt, um sehr direkt auf die Nase zu gehen. Live sehr praktisch, weil ohne Anschieben sehr durchsetzungsfähig. Mit Konserve ohne Bremse per EQ eher zu stramm, das muss man entschärfen. Die 112M ist das Gegenteil: Sehr gefällig und eher etwas zurückhaltend abgestimmt. Die muss man für ein Brett ein bissl anschieben, dafür geht sie einem aber plug&play auch nirgends in den Mitten auf dem Senkel.


    Noch Aspekte zum Unterschied: eine ganze 12" Pappe mehr im Lowmidweg ist ein durchaus erheblicher Unterschied in der abstrahlenden Fläche und damit in der bewegbaren Luft. Wenn man das vergleicht mit einem schönen Mittenbrett und knackigen Drums, dann weiß man, warum solche Tops echt Spaß machen. Die "nur 5 dB" find ich recht schwer nachvollziehbar, denn bei der 112M ist keine Angabe zum 1W/1m Schalldruck ersichtlich. Wo da also tatsächlich die Wahrheit liegt, bleibt etwas im Nebel.
    Die 212er sind dennoch einfach eher etwas für größere Baustellen. Man kann sie freilich auch für 300 Pax und weniger nutzen, Sinn machts aber v.a. im Handling wenig (und sie sind eben dann unnötig auch erheblich teurer). Zudem muss man wegen des Abstrahlverhaltens eigentlich für einen schönen homogenen Sound etwas weiter weg als mit ner Singlekiste (vernünftige Addition der einzelnen Quellen)... Bei den Baustellen, die Du vermutlich damit in den nächsten Jahren bedienst bei bis zu vier Bässen, würde ich tatsächlich eine ordentliche Single 12" Kiste empfehlen, das ist in vielen Belangen zunächst einfacher, günstiger und geschickter ;)

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    28. September 2026 um 17:06
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    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
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    27. September 2026 um 10:16
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    23. September 2026 um 10:33
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    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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