Moin ![]()
Also demnach sind 2 teurere chassis in der 300€ aufwärts Kategorie deutlich potenter als die 18-500er sodass ich von denen nur 2 anstatt für Thomänner benötigen würde bei doppelter Membranfläche?
die Vergleichsrechnung (einiger) teurerer Chassis gegenüber einiger günstiger Chassis kann zu der Schlußfolgerung führen, ja.
Es kommt eben auf mehrere Dinge an. Die T-Pappe kann so getuned werden, dass sie theoretisch im Pegel mit erheblich teureren mithalten kann, dann fehlt eben im Tiefgang vergleichsweise etwas. Ist eben wie immer mit den klassischen Kompromissen im LS-Bau. Eine Eigenschaft kann man verbessern, wenn man woanders Abstriche macht.
Die größere Membranfläche kann durchaus helfen, den "Nachteil" gegenüber anderen Bässen wett zu machen, gerade Outdoor. Ich würde schätzen, dass die "Ebenbürtigkeit" in etwa beim Faktor 1,5 bis 1,7 zu suchen sein dürfte, also man bei ähnlicher Abstimmung drei bis dreieinhalb Thomänner bräuchte, um vergleichbar zu zwei Bässen der oberen Mittelklasse zu spielen. Das Verhältnis hab ich zumindest bei meinen Budget-215ern mit T-Pappe einmal vergleichen können.
Betrachtet man dann, dass für den T die Gehäuse etwas größer sind und zudem mehr davon bewegt werden müssen, dann kann es für entsprechend leistungshungrige Anwendung unterwegs wirklich die Entscheidung zugunsten eines nach den eigenen Wünschen gewählten teureren Treibers beeinflussen.
Diese Kriterien sehe ich bei Dir jetzt aber nicht als führend an - Verwendung in der Partyscheune, eher Tiefgang statt letztes Quäntchen Pegel und (eher nur) gelegentliche Verwendung unterwegs können den Griff zum 18-500 durchaus rechtfertigen. Und ja, der spielt offensichtlich recht gut und einige Leute sind mit dem ziemlich zufrieden. Dass man bei volumengleicher Stackgröße eben ein paar dB weniger maxSPL bekommt, ist nicht für jeden kriegsentscheidend. Kommt ja auch noch auf die Tops und die sonstigen Umstände an...
Zu dem 18-500 kann ich Dir diesen Beitrag empfehlen:
Dort sind drei Gehäuse gegeneinander verglichen, alle drei funktionieren gut. Im JB-Sub18 ist der 18-500 etwas leiser, spielt am tiefsten, den Eckport hat ein Bekannter von mir mal gebaut und war überrascht, wie gut das tut (der spielt eigentlich fast nur mit richtig potentem Zeug und war da ma neugierig und hat den jetzt für Kleinkram und seine Werkstatt). Dieser wäre hier vermutlich meine Wahl, da er einen guten Kompromiss aus Größe, Pegel und Tiefgang bereitstellt.
Egal ob nun JB Gehäuse oder Flohs Eckport, ich würde in dem direkten Vergleich den 18-500 gefühlsmäßig dem Sigma Pro 18 vorziehen. Wäre aber rein subjektiv und eher nicht belegbar.
Ich denke, mit dieser wahl fährst Du tatsächlich recht gut für Dein Vorhaben.
Alternativen, nach denen Du fragst..
Also ich hab den 18hp1022 in netto 134 Liter (154 Gehäuse innen ./. ca 20 L Ports) bei 37 Hz Tuning iirc. Kollege nebenan hat 18 hp1042 in rund 145 L Netto, ebenfalls mega.
Beides etwas größer als Jobstis M-Serie 18er, der mit 1022 etwas höher getuned ist.
Willst Du v.a. tief, kann ein Blick auf die Achenbach 18er sinnvoll sein. gibts als 175 und als 195 Liter version je mit "normalem" und "tiefem" Tuning. Was rein gehört müsste man nachlesen. Ein Bekannter hat vier 195 Liter / 35 Hz mit 18LW1400 und ist hochzufrieden. Stellt man den neben meinen, sieht mein Bass fast aus wie ein 15er
Achso - ist btw fast exakt gleich groß wie das og Eckport von Floh... Würde also wiederum auch mit dem 18-500 gehen und ggf. in der Zukunft umbestückbar sein für mehr Performance...
Das sind jetzt nur meine spontansten Antworten - (gerade) zu Bässen kannst Du aber fünf Leute fragen und bekommst 17 Vorschläge.
Die Auswahl ist eben groß...
Hoffe, ich hab jetzt net mehr Verwirrung gestiftet als Info gebracht ![]()
Grüße Andy