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Beiträge von Hanseat

  • Beyerdynamic SHM-20: Empfindliche Schwanenhals-Übergänge verstärken?

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 21:12

    Hey danke, coole Idee! Darüber hatte ich auch schon nachgedacht. Einige Exemplare sind leider sogar mit Mikrofongewinde + langem und sehr dünnem Anschlusskabel versehen (und eins hat den einen XLR-F am Ende - war halt sehr günstig). Die wollte ich sowieso mal auf eine Variante mit Stecker direkt am Mikrofon umbauen. Müsste ich nur geeignete Stecker finden, die sich dann auch verkleben lassen.

    Sind echt feine kleine Teile - ich nenne sie manchmal spaßhalber meine "Billig-Schoeps" ^^

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 21:09
    Zitat von audiobo

    Soll es möglichst universell für verschiedenste Besetzungen sein, würde ich am ehesten tatsächlich auf pegelfeste, klanglich neutrale Kleinmembraner setzen. Gerade das mit den dynamischen Mikros an (tendenziell scharf klingenden) Blechbläsern kommt ja noch aus der Zeit als man keine Tiefpassfilter in den Kanalzügen hatte.

    Den Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Andererseits sind die meisten dynamischen Gesellen meinem Empfinden nach auch robuster. An welche (preis-werten) Kleinmembraner denkst du da etwa?

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 21:06

    guma Zum Preis hatte ich unter #7 etwas geschrieben. Das Ganze wird mit variablen Ensembles bis hin zur Bigband im Rahmen von Konzerten von Kulturzentren o.ä. zum Einsatz kommen (also zumindest mit guten Amateuren und KEINE Schulen ;) ). Kann also auch mal ein größerer Bläsersatz werden und dabei auch um Komplettabnahme gehen (zumindest bei Open-Air-Einsätzen).

    Die Mikros habe ich in unterschiedlicher Zahl. Von den 431/531 fünf Stück (+ ein weiteres, das ich checken muss), von den 441ern vier Exemplare, drei Exemplare von Peavey PVM-520 und MCE-81/Opus 81, zwei Exemplare bei MD-421, SM-57, ATM-710, BF-509 (an den Gitarren im Einsatz) und MK-012 (die hab ich aber gern an den OH) - kann man gegebenenfalls um weitere Exemplare ergänzen, um einen (z.B. Trompeten-) Satz einheitlich zu bestücken.

    Einsam und alleine stehen M88, PL20, e865, Superlux S-241, RM-700 (Ribbon), ein AT Pro 35 und ein SM-58 in der Landschaft - und ein altes Ramsa WM-S2 habe ich auch noch rumliegen. Von den SHM-20-Exoten ist dagegen ein ganzes Rudel da (mind. 10 - gab's mal echt spottbillig, habe ich u.a. für Chor eingesetzt). Dazu weitere Mikros, die aber fest am Schlagzeug eingeplant sind.

    Andere Mikrofone aus meinem Bestand kommen beim Recording zum Einsatz, die möchte ich ungern auf der Bühne haben (MKH-405T, AT4033, MXL M3/V6, AKG C-414 B-TL, alte Gefell und andere).

    Das ganze Anliegen hat auch den Hintergrund einer Art "Inventur" - es hat sich über die letzten zwei Dekaden einiges angesammelt und ich möchte entscheiden, was gehen kann, weil ich es für die geplanten Einsätze nicht mehr brauche und was evtl. ergänzt werden muss.

    steffenr Das ATM-350 würde mir schon wirklich gut gefallen (klingt super, kein Stativ nötig, sieht gut aus), aber in der Menge kostet der Kram schon ein wenig was (oder gibt's für die eine günstige Quelle?). Andererseits können in ein Stativmikro zur Not auch mal zwei reintröten (falls die Besetzung größer ist als Standard oder die Kanäle knapp werden) - beim Clipmic gilt eben ein Mikro je Instrument.

    An der Querflöte fand ich das oben genannte billige Headset wirklich super - und Wireless muss ja nicht sein (ein günstiger Speiseadapter tut's auch). Aber auch hier - je Instrument ein Mikrofon. Geht halt nicht immer.

  • Beyerdynamic SHM-20: Empfindliche Schwanenhals-Übergänge verstärken?

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 20:26

    Danke für die wertvollen Tipps!

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 19:36

    Ah - das feine Clip-Mikro. Das hat mir schon immer gut gefallen. Ist das günstigere Pro 35 eigentlich ähnlich gut wie das ATM 350?

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 19:23

    Zum Preis: "Nicht zu teuer" ist in gewissem Maß variabel. Das e609 liegt neu noch unter 100€ und gebraucht gibt es um Bereich von 100-250€ einige Möglichkeiten. Ein RE-20 beispielsweise käme allenfalls nur gebraucht infrage (wäre mir neu zu teuer).

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 19:01
    Zitat von yamaha4711

    Das MD441 hält schon was aus. Ist aber wohl empfindlicher als ein SM58.

    Ich hätte adhoc für die Bläser MD421 und an den Flöten MD441 (löst halt deutlich feiner auf) genommen.

    Auch die MCE81 für die Flöten. Sehe das Sennheiser hier aber klanglich im Vorteil.

    Beim MD-441 hatte ich mit meinen "Vintage"-Mics bislang auch keine Probleme, obwohl diese schon recht häufig zum Einsatz kamen. Von den drei von meiner Schule gekauften (neuere Serie, wenn auch schon ein paar Jahre her und daher aus der Garantie) sind aber schon zwei defekt - ohne dass ihnen Gewalt angetan worden wäre.

    Hast du schon mal das MD-431 am Gebläse gehabt? Die habe ich auch noch da und die Kapsel soll ja zumindest ähnlich dem 441er sein (so die Gerüchte).

    P.S.: Zuletzt hatte ich mal ein echt billiges T-Bone Headset (HC 444 TWS) an einer Querflöte am Sennheiser XSW im Einsatz. Klang echt super.

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 18:54
    Zitat von zegi

    Schöner ist das AT atm50.

    Das kann ich nicht finden. ATM 250?

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 18:22

    Welche guten Live-Mikrofone für Trompete, Posaune, Sax und Querflöte könnt ihr empfehlen?
    Sie sollten nicht zu teuer sein (evtl. auch gebraucht) sowie möglichst robust und feedback-arm.

    Zur Verfügung stehen mir u.a.: MD-421, MD-431 (und BF-531), MD-441 (klasse Sound, aber wohl nicht so robust), Peavey PVM-520 (eine Art Billig-PL20). Da ich an anderer Stelle auch schon Kondensator-Kleinmembranen eingesetzt hatte (z.B. SM-81 und MK-012), nenne ich auch noch als robustere Varianten das MCE81/Opus81, das MK-012 (als Hyperniere) und das ATM-710 (auch wenn manche davon eigentlich Gesangsmikrofone sind). Als Exot hatte ich auch mal das Beyer SHM-20 live eingesetzt, das ist aber sehr fragil.

    Empfohlen wurden (laut Recherche in Foren) auch immer mal wieder das SM-58 (für Trompete), M88, PL-20, e609 (klang auch beim Sound & Recording Vergleich ganz gut und ist günstig) und das e906.

    • Welche davon haltet ihr für besonders geeignet für die genannten Instrumente?
    • Gibt es noch andere empfehlenswerte und nicht so teure Modelle (auch gebrauchte, nicht mehr neu erhältliche)?
    • Würdet ihr tendenziell dynamische Mikrofone vorziehen bzw. gibt es es eigentlich Argumente gegen Kleinmembran-Kondensator-Mikrofone (z.B. an Trompete und Sax - an der Flöte ist das ja wohl fast Standard)?

    Gern würde ich auch erfahren, welche Vor- und Nachteile euch im Einsatz bei den verschiedenen Alternativen aufgefallen sind.

  • Beyerdynamic SHM-20: Empfindliche Schwanenhals-Übergänge verstärken?

    • Hanseat
    • 18. August 2023 um 17:33

    Das SHM-20 ist eigentlich ein Rednerpult-Mikrofon, das ich aber wegen seines recht linearen Frequenzgangs und der frequenzunabhängig nahezu perfekten Niere ganz interessant fand und so habe ich vor einiger Zeit einige dieses Typs günstig bekommen und diese auch einige Male live eingesetzt - klanglich hat das gut gefallen (z.B. an Querflöten und Saxophonen).

    Für Interessierte hier ein Link zum Datenblatt: LINK

    Leider ist der Schwanenhals sehr fragil und der Übergang des flexiblen zum fixen Teil ist besonders wenig "leidensfähig". Daher meine Frage: Was könnte man tun, um diesen Übergang zu verstärken? Ein oder zwei Lagen Schrumpfschlauch (der ist aber vermutlich recht steif)? Eine andere Idee?

  • Yamaha MG12X

    • Hanseat
    • 15. August 2023 um 19:59

    Dann miete dir doch was. So kannst du günstig herausfinden, ob du dir das Teil tatsächlich auch längerfristig "antun" willst.

  • Behringer Flow 8

    • Hanseat
    • 15. August 2023 um 13:01

    Sie werden tatsächlich eher seltener transportiert und ja, man muss mit dem Anschluss für das Netzteil sicher vorsichtig umgehen. Aber Zugentlastung ist ja möglich und ein Kabelbinder sollte helfen.

  • Yamaha MG12X

    • Hanseat
    • 15. August 2023 um 12:58
    Zitat von tby83



    Hanseat Ich habe mir das Flow 8 angeschaut. Ich denke für den Sänger selbst eine schöne Sache, für mich sieht es etwas zu verspielt aus (sorry, aber das Auge kauft mit 8o). Prinzipiell finde ich als Alternative das XR12 bzw. MR12 ganz interessant. Aber wie gesagt, selbst ich als Informatiker tue mich schwer damit, auf physische Steuerung zu verzichten.

    Hm, den Eindruck kann ich nicht nachvollziehen und das kleine Format sollte dich nicht täuschen. Haptische Bedienung ist für viele wesentliche Funktionen recht intuitiv verfügbar und das gibt es sonst nur für deutlich mehr Geld. Aber jeder setzt seine eigenen Prioritäten.

  • Behringer Flow 8

    • Hanseat
    • 15. August 2023 um 12:53

    Was meinst du damit? Ich habe an unterschiedlichen Stellen drei Stück im Einsatz und keine Hardware-Probleme.

  • Mixing Station - eine Mischpult Remote für verschiedene Hersteller auf mehreren Betriebssystemen

    • Hanseat
    • 15. August 2023 um 10:49

    Hallo David,

    wäre es denkbar, auch eine Mixing-Station-Variante für den Behringer Flow 8 zu veröffentlichen? Die Hersteller-App hat in der Bedienung so ihre Tücken (es gelingt nur schwer, kleinere Parameteränderungen vorzunehmen) und Mixing-Station ist eine tolle plattformübergreifende Software, die auch an dieser Stelle sicher weitere Nutzer finden würde.

  • Yamaha MG12X

    • Hanseat
    • 15. August 2023 um 10:44

    Für die genannte Anwendung würde ich heute auch nur noch auf digitale Kleinmixer zurückgreifen. Der Behringer Flow bietet alles was du suchst, anspruchsvollere Einstellungen gehen über die App, das Hardware-Interface ist sehr einfach bedienbar und das Teil kostet nicht viel. Lediglich der Netzteil-Anschluss (Micro-USB) ist auf Kritik bei der Hardware gestoßen (es gibt aber eine Zugentlastungs-Möglichkeit am Pult). Weitere Kritik gibt es an der App, da sich dort feine Parameteränderungen nicht immer ganz so einfach einstellen lassen (da könnte Behringer mit einer "Fine"-Variante noch nacharbeiten). Die Signalbearbeitungsmöglichkeiten sind in der Preisklasse allerdings top und für kleine Einsätze mehr als ausreichend und da sich am Pult vieles direkt per Hardware einstellen lässt, kann man auch mit den kleineren "Macken" ganz gut leben.

    Meine Hoffnung wäre auch, dass es evtl. mal eine "Mixing-Station"-Variante für das Teil gibt...

  • Was ist technisch bei einer PA anders als bei einem Heim(-kino) System?

    • Hanseat
    • 14. August 2023 um 20:47

    Der Wirkungsgrad deiner Teufel Ultima 40 liegt laut Hersteller (auf der Seite unter "Technische Daten" und "Lautsprecher") bei 87dB bei 1W/1m.

    Ultima 40 | Teufel

    Bei der db Technologies ES 602 wird der einzelne Treiber auch nicht mehr Wirkungsgrad haben (eher etwas weniger) - allerdings wird durch Parallelschaltung mehrerer Treiber eine Wirkungsgraderhöhung erzielt (vermutlich um 6dB). Der errechnete Wirkungsgrad von ca. 91dB könnte hinkommen, ist für eine PA-Box allerdings noch im untersten Bereich (da geht noch deutlich mehr).

    Für einen Datenvergleich sind aber diese Zahlen nicht unbedingt aussagekräftig,. Auch das Messverfahren spielt eine wesentliche Rolle für die angegeben Werte (und die tatsächliche Leistung). Zum Beispiel wäre wichtig zu wissen, welche Art der Messung der jeweilige Hersteller verwendet hat. Die sogenannte "Halbraum-Messung" ist gern gesehen (gibt einen 6dB höheren Wert gegenüber der "Vollraum"-Messung auf dem Datenblatt). Außerdem ist unklar, bei welchem Verzerrungswert die beiden Hersteller gemessen haben. Üblich im PA-Bereich ist 10% - das geht aus den Angaben aber nicht hervor. Wenn man das bis zur letzten Kotzgrenze ausreizt, wird da sicher das ein oder andere dB mehr rauskommen. Und schließlich steht da ja nicht, auf welchen Frequenzbereich sich der maximale Pegel bezieht. Jeder Speaker hat Schwächen (Frequenzbereiche, die früher an die Verzerrungsgrenze kommen - dort wird der angegebene Wert NICHT erreicht) und "lautstarke" Bereiche (Frequenzen, bei denen der Treiber noch ein paar dB mehr rauswürgt).

    Wenn es also keine aussagekräftigen Angaben zum Messverfahren gibt, kann man die Daten auch nicht sinnvoll vergleichen (wenn db technologies einen Wirkungsgrad angeben würde, dann wäre das eher möglich - nur macht man das bei aktiven Speakern eben eigentlich nie).

    Echte Vergleichbarkeit gibt es nur bei identischen Messbedingungen (wie z.B. Messungen von Anselm Görtz bei Production Partner) - oder eben mit dem dir eigenen Messinstrument (deinem Ohr). Das hat ja offensichtlich schon ein klares Ergebnis hervorgebracht. 8o

  • Was ist technisch bei einer PA anders als bei einem Heim(-kino) System?

    • Hanseat
    • 14. August 2023 um 15:31

    Der wesentliche Unterschied liegt im Wirkungsgrad der Lautsprecher, also wieviel "bewegte Luft" die Box aus der ihr zugeführten Leistung macht. Leistungsunterschiede sind demgegenüber nicht so bedeutsam, wie das auf den ersten Blick erscheinen mag.

    Links:

    Wirkungsgrad von Lautsprechern: Watt und Dezibel - Lexikon fairaudio
    Der Wirkungsgrad zeigt das Verhältnis auf, mit dem ein Lautsprecher elektrische in akustische Leistung umwandelt. Je höher dieser ...
    www.fairaudio.de

    Wirkungsgrad und Kennschalldruck Umrechnung Lautsprecher Prozent dB boxen box Sensitivity Sensivity Schall sound dB/W/m sensitivity 1 watt = 2,83 volt - sengpielaudio Sengpiel Berlin

  • Preiswerte Mikros Toms/HH/OH z.B. Lewitt?

    • Hanseat
    • 11. August 2023 um 16:56

    Alles klar - Danke für die Klarstellung. In Beitrag Nr. 13 ging es ja auch um ein Billig-Billig-Set aus dem Wegwerfregal. Das T-Bone CD-56 Beta ist demgegenüber - zusammen mit dem SRM-2 - auch als Mikro schon deutlich brauchbarer, wenn das Geld wirklich knapp ist.

  • Preiswerte Mikros Toms/HH/OH z.B. Lewitt?

    • Hanseat
    • 11. August 2023 um 14:35
    Zitat von guma

    und die Halterung bei den t.bones ist ne Katastrophe.

    Magst du das kurz erklären? Die SRM-2 finde ich eigentlich ganz gut. Bei der SRM-1 könnte ich deine Abneigung verstehen.

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