1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Hanseat

Beiträge von Hanseat

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 7. September 2021 um 14:31

    Vielen Dank für deinen Input. Wir haben einige SEHR (!) am Licht interessierte Schülerinnen und Schüler, aber die Corona-Zeit hat deutliche Spuren hinterlassen. Ohne Praxis bei Konzerten kann man natürlich auch keine neuen Schüler mit der Technik vertraut machen. Mit Martin M-PC haben sich allerdings auch alle interessierten Mitglieder der AG sehr schwer getan. Einzige Ausnahme ist unser Ehemaliger - der ist aber eine absolute Ausnahmeerscheinung (völlig Technik-verrückt, tolle Vorstellungskraft, sehr schnelles Tempo und extremes Abstraktionsvermögen - das war schon ein eigenes Universum)... und wie gesagt - als Ehemaliger (hat schon sein Studium abgeschlossen) steht er uns nur in Notfällen zur Verfügung.

    Es gibt keinen jährlichen Wechsel (das war evtl. missverständlich), aber eben einen ständigen Wandel (neue Schüler kommen dazu, andere machen Abi...). Als Lehrer bin ich die Konstante im Team, selbst leidenschaftlich allerdings vor allem in der Tontechnik unterwegs, das Licht war für mich lange Zeit Neuland. In M-PC habe ich mich eingearbeitet, musste jedoch feststellen, dass mir - trotz Einarbeitung - die Arbeit mit dem System nie besonders leicht von der Hand ging. Wir haben einiges an Arbeit und Zeit investiert, um ein System aus Mini-PC, Touchscreen, einem angepassten APC-20-Controller und einer programmierten Kassentastatur für den "Programmer" zu bauen. Dennoch war die Arbeit mit M-PC eher umständlich und wenig intuitiv (nicht nur für mich).

    Die Beschränkung auf das Wesentliche kann daher hilfreich sein, gerade weil dadurch vielleicht nicht alles möglich ist. Die Interfaces des FLX-S und des Lampy finde ich - nach allem was ich in diversen Videos sehen konnte - gelungen. Sie führen schnell zum Ziel und machen den Eindruck, dass man sich zügig damit zurechtfinden wird. Über OSC (Lampy) oder die ZerOS Remote-/ Monitor-Apps lassen sich auch mit den Pulten gegebenenfalls "Hausmeisterlösungen" bauen. Das FLX-S gibt's auch als Software-Lösung. Auch diese Pulte bieten dann ja die Möglichkeit für verschiedene Arbeitsweisen.

    Software-Lösungen sind für Zuhause eine tolle Möglichkeit (wenn eine Visualisierung möglich ist), aber eine Show vor Ort alleine über ein Touchscreen zu steuern macht wenig Sinn. Mich nervt die reine Tablet-Bedienung schon beim Ton, der Blick hängt einfach zu viel am Display - beim Licht geht das gar nicht. Die dezidierten Controller sind meist aus Profi-Sicht gedacht (und kosten entsprechend). Bei den oben genannten Pulten kann man z.B. auf den Nummernblock gern verzichten - für Profis ganz sicher ein Manko, für Schüler ein Segen.

    4Art Danke für den Tipp zum LSC Mantra Lite. Hab mir grade ein paar Videos angesehen. Das sieht nach einem Pult mit einer sehr an modernen Apps orientierten Bedienung aus, die für viele Schüler geradezu selbsterklärend sein sollte. Die Möglichkeiten sind dabei gegenüber dem FLX-S und dem Lampy jedoch noch eingeschränkter, so mein erster grober Eindruck. Preislich ist das Pult auch interessant (evtl. mit einem zusätzlichen Wing). Derzeit reicht uns noch ein Universum, für die Zukunft dürfte das aber knapp werden (ein zweites lässt sich mit zusätzlicher Hardware nachrüsten).

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 7. September 2021 um 12:45

    Bin weiterhin am Nachdenken über mögliche Lösungen. Dabei gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Wege:

    A) Leicht bedienbares Pult für Theater und LED/Movinghead-Licht als oberste Priorität.

    • Ausreichend Fader zur Bedienung aller Theater-Dimmer
    • Reduzierte Komplexität der Bedienoberfläche / Klares Design des Touchscreens
    • Guter FX-Generator und einfache Programmierung (z.B. mit sinnvollen Farb-Komb
    • Ein Verzicht auf einen Offline-Editor wäre denkbar, wenn die Umsetzung von Gestaltungsideen entsprechend einfach und ohne lange Einarbeitung machbar ist.

    In dieses Beuteschema passen meiner Einschätzung nach:

    • Zero 88 Flex S48 (2.575€)
      + automatische Funktionen bei FX/Grouping etc, Mood-Boards
      + Guidance-Funktion, Quick Access
      + lüfterlos = lautlos
      + App (iOs/Android) - auch als externer Touchscreen nutzbar (sogar mehrfach)
      - Touchscreen verwendet teilweise mehrere Tabs für einen Funktionsbereich
      - externer Touchscreen Monitor nur mit geringer Auflösung
      o Offline Editor vorhanden und sehr nahe an der Konsole, Darstellung dennoch gewöhnungsbedürftig
    • Showtec Lampy 40 2U (2.399€)
      + Interface: eigene Displays für Encoder-Wheels, LEDs an den Fadern verdeutlichen Funktionszuweisung
      + übersichtliches und modernes Touch-Screen-Design (vieles optisch selbsterklärend, z.B. bei Effekten)
      + automatische Funktionen, übersichtlicher FX-Generator, "Zauberstab"
      + externer Touchscreen-Monitor mit HDMI-Auflösung
      o verschachtelte Fader-Anordnung / etwas schmale Fader
      o OSC / aber keine dezidierte App
      - kein Offline-Editor vorhanden
      - Lüfter => Wie laut ist der?
    • EDIT: ETC Color Source 40 (3.279€) könnte auch noch eine Alternative sein - hab bislang noch keine Zeit gehabt, mir das Pult genauer anzusehen

    B) Priorität auf Software-Lösung zur Programmierung von Lichtdesigns

    • Tolle Möglichkeit zum Erarbeiten von Lichtdesigns durch Schüler => auch Zuhause
    • ! Macht nur Sinn mit der Möglichkeit zur kostenlosen Visualisierung (eines vorbereiteten Setups) / Visualisierung stellt u.U. recht hohe Ansprüche an die Hardware
    • ! Einarbeitung muss trotz möglicherweise großem Funktionsumfang leicht sein und darf nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen
    • ! Vor Ort muss die Bedienung mit Hardware-Controller / Lichtpult möglich sein

    In dieses Beuteschema könnten meiner Einschätzung nach passen:

    • MA3 on PC
      + integrierter Visualizer (funktioniert der auch als Offline-Editor uneingeschränkt?)
      ? Wie einfach funktionieren der FX-Generator / gibt es automatische Funktionen?
      - Teure Controller-Lösung
    • Obsidian Onyx
      ? Wie könnte eine Visualisierung-Lösung aussehen? (für Schüler kostenlos nutzbar)
      - Controller-Lösung verhältnismäßig teuer
      - FX-Generator für Laien nicht direkt verständlich (Erfahrung mit M-PC)

    Zwischenfazit:
    Ich neige derzeit eher zu Variante A. Diese Lösung mag zwar für Profis zu eingeschränkt sein, aber vielleicht ist das gerade der Vorteil für die Anwendung als Schule - und wenn es sehr leicht ist, eine Lichtgestaltung zu entwerfen, dann klappt das auch bei den Proben vor Ort ohne Vorbereitung zuhause. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fader hat Vorteile, da das Theaterlicht so weiterhin wie mit einem konventionellen Pult bedient werden kann (1 Lampe = 1 Fader).

    Falls jemand das FLX-S oder das Lampy sowie das ETC Color Source aus der Praxis kennt, würde ich mich noch über ein paar Hinweise zu Vor- und Nachteilen freuen!

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 6. September 2021 um 23:33

    Hab grade mal MA3 on PC runtergeladen, um einen kleinen Einblick zu bekommen. Leider gibt es beim Start Fehlermeldungen und das Programm stürzt ab. Neustart / Neuinstallation hat daran leider nichts geändert. Müsste ich bei der Installation etwas besonderes beachten?

    EDIT: Hab's auf meinem alten Notebook probiert (i5), anscheinend erfüllt das nicht die Hardware-Anforderungen (?). Muss ich dann morgen mal auf meinem Desktop-Rechner (i9) probieren.

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 6. September 2021 um 22:29

    julian-k Habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt? Im Thema Licht stecke ich leider nur wenig drin, die Erfahrung mit M-PC aus den letzten Jahren war aber eben, dass sich Schülerinnen und Schüler (und auch ich selbst) damit recht schwer taten. Ob Onyx sich in Hinsicht Bedienerfreundlichkeit verbessert hat, kann ich nicht sagen. MA on PC soll nach allem was ich gelesen habe ein sehr mächtiges Werkzeug sein, das dann in dieser Hinsicht nicht viel besser aufgestellt sein dürfte.

    Vom ETC Color Source hat mir ein Thomann-Fachmann der Lichtabteilung eher abgeraten, da es mehr Know-How für die Bedienung benötige als etwa das Zero 88 Flex S-Pult - das ich immer noch im Auge habe, aber noch nicht genügend Zeit hatte, mir ein paar ausführliche Videos anzusehen. Das "Lampy" gefiel mir in Sachen Bedienerfreundlichkeit erstaunlich gut, aber das wäre dann eben nur vor Ort nutzbar.

    Leistungsfähig (und teuer) muss für uns als Schule auch nicht unbedingt sinnvoll sein. Das einfachere Bedienkonzept ist da viel wichtger! Da wir so ein Pult dann mind. 1 Jahrzehnt bei uns rumstehen haben, fällt eine Entscheidung nicht so leicht.

    EDIT: Kurze Nachfrage: Geht denn das mit der Nutzung eines anderweitig (mit Lizenz) erstellten Setups zur Visualisierung in "Capture" ohne eine eigene Lizenz zu besitzen?

    P.S.: Wäre auch das Work LightShark als kleine und evtl. intuitive Lösung für die Anwendung geeignet? Man liest von Bugs und unfertiger Software, andere sind begeistert...

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 6. September 2021 um 21:44

    Vielen Dank schon mal für die vielen konstruktiven Beiträge. Bislang verwenden wir - wie hier u.a. vorgeschlagen - das Elara als Lichtpult für die Theaterbeleuchtung und M-PC mit einem Rechner / Touchscreen für LEDs + Moving-Heads. beides läuft über einen Merger. Kann gut sein, dass wir schlussendlich doch wieder bei einer ähnlichen Lösung landen. Eigentlich würde ich mir aber eine "Komplett-Lösung" wünschen.

    Software ja oder nein - das ist eine gute Frage. Wenn ich den Schülerinnen und Schülern ermöglichen möchte, selbstständig Lichtdesigns zu entwerfen, dann kann ich auf ein "virtuelles Pult" als Softwarelösung nicht verzichten. Optimalerweise steht dann vor Ort aber die Hardware zur Verfügung. Das liefern u.a. Chamsys MagicQ, Zero88 Flex S, Infinity Chimp bzw. MA on PC, Obsidian Onyx - bei der Strand Neo S10 bin ich mir nicht so sicher, ob die Software wie beabsichtigt nutzbar wäre.

    Wir müssen übrigens zu nichts da draußen kompatibel sein. Einfache Programmierung (z.B. ein einfach zu bedienender FX-Generator oder eine Touch-Auswahl der Fixtures in einem 2D-Plan sind da weit praxisrelevanter). Martin M-PC fand ich in dieser Hinsicht nicht übermäßig intuitiv.

    Extrem wichtig ist die Visualisierung, da nur so Schülerinnen und Schüler Zuhause entsprechende Lichtdesigns ansehen können. Die kostenpflichtigen Versionen nützen uns wenig, da wir nicht die benötigten Lizenzen für eine Gruppe von Schülern kaufen können. Die Student-Version von Capture.se unterstützt leider nur wenige Fixtures (und natürlich nicht die bei uns vorhandenen). EDIT: Per Zufall bin ich gerade in einem Video (HIER) auf die Info gestoßen, dass man die Visualisierung auch ohne Lizenz nutzen kann, wenn das entsprechende Setup von jemand mit Lizenz vorbereitet wurde. Wenn also jemand - gegen einen Obulus - unser Standard-Setup bauen würde, könnten wir das kostenlos nutzen?

    Daniel_Frigger Mir ist nicht klar, was du mit dem Hinweis meinst, dass Strand NEO die Software Capture "nativ" unterstützt. Hilft uns das in diesem Fall irgendwie?

    Ein ehemaliger Schüler, der extrem fit in Sachen Lichttechnik war, hat bei sich mal "Sunlite Magic 3D Easy View" auf dem Rechner installiert und mit einem Tool den Datenstrom des ArtNet-Signals umgeleitet. Vielleicht geht ja auch das irgendwie. Wie auch immer, wenn ich den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum Basteln geben will, dann brauche ich dafür unbedingt eine kostenfreie Lösung.

    Zu den vorgeschlagenen Pulten:

    - Obsidian Onyx => haben wir ja praktisch als M-PC, fand ich nicht so intuitiv erlernbar
    - MA on PC => professionell im Anspruch, aber vermutlich auch nicht unbedingt intuitiv

    - Chamsys MagicQ: Hardware liegt wohl über unserem Budget (von der QuickQ wurde ja abgeraten)

    - Zero 88 Flex S: Kann ich noch nicht so recht einschätzen.

    - Strand Neo Compact 10: dito (auch recht teuer)

    Die Showtec "Lampy" finde ich recht gelungen (eher leicht erlernbar, guter FX-Generator etc.), leider gibt's dazu aber keine Editor-Software, die Zuhause genutzt werden könnte.

    Optimal wäre auch eine Möglichkeit zur Rechteeinschränkung (mit Passwort-Schutz), so dass im "Hausmeistermodus" nur die normalen Theaterscheinwerfer nutzbar sind und nichts am Setup geändert werden kann. Wäre für Tipps dankbar, wo das gegebenenfalls möglich ist. Bei der derzeitigen Lösung verschwinden PC und Touchscreen in einem verschlossenen Fach und nur das Theaterpult ist verfügbar. So geht's natürlich auch...

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 3. September 2021 um 09:48

    Dann scheine ich die "üblichen Verdächtigen" gefunden zu haben. Nun würden mich ein paar Dinge zu den Pulten interessieren:

    • Bei vielen Lichtpulten gibt es heute ja Software zum Offline-Editing und auch die Möglichkeit, das Lichtdesign zu visualisieren und auf einer virtuellen Bühne am Rechner vorzubereiten. Das wäre für unsere Schüler perfekt, weil sie so Ideen zuhause entwickeln könnten und wir den Veranstaltungsraum auch nicht jederzeit zum Ausprobieren nutzen können.
      Gibt es diese Möglichkeit bei allen genannten Pulten (und können das auch Laien möglichst problemlos einsetzen) oder hat die ein- oder andere Lösung dabei deutliche Vorteile?
    • Einige Pulte haben die Möglichkeit, einen externen Monitor anschließen zu können. Das kann ja für einige Dinge ganz sinnvoll sein. Manchmal ist auch der Anschluss eines Touchscreens oder die Verwendung eines Tablets möglich (Letzteres ist ja zum Einleuchten sehr sinnvoll).
      Beim Zero 88 ist mir jedoch aufgefallen, dass Monitore nur in einer Auflösung von 1024x768 unterstützt werden. Das finde ich recht weltfremd. Bei der Chamsys gibt es einen HDMI-Anschluss, der vermutlich auch höhere Auflösungen unterstützt, allem Anschein nach aber keinen Touchscreen (wir haben noch einen FullHD-Touchscreen hier, daher wäre das ja nicht verkehrt).
      Mich würde interessieren, bei welchem Pult diese Möglichkeiten sinnvoll und praxisnah implementiert wurden, d.h. wo ergänzen sie die Möglichkeiten des Pults in der Praxis besonders gut?
    • Schließlich bleibt die Frage der Robustheit von Hard- und Software. Bei der ETC und bei der Chamsys habe ich von Software-Problemen gelesen, bis hin zum Absturz des Geräts bei der ETC. Beim Zero 88 bin ich nicht gleich auf derartige Berichte gestoßen - was aber auch nichts bedeuten muss. Bei der Chamsys wurde teilw. die Hardware bemängelt (Fader und Buttons nicht von so guter Qualität).
      Daher würden mich zu diesem Punkt Berichte aus der Praxis interessieren. Wenn ihr also ein oder zwei Pulte aus dieser Kategorie kennt, würde ich mich über ein paar Hinweise freuen.
    • Benutzerfreundlichkeit/Lernkurve: Bei welchem Pult ist die Bedienung (nach der ersten Grundeinrichtung) am leichtesten zu erlernen, d.h. an welchem Gerät wäre die Erstellung eines Lichtdesigns für Anfänger am einfachsten?
    • Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Zero 88 FLX S48 wäre das güntstigste Gerät (rund 2.500€), gefolgt vom ETC Color Source 40 (ca. 3.000€) und der Chamsys QuickQ30 (mit mehr als 4.000€).
      Was sind die Vorteile der teureren Geräte? Sind sie robuster, leistungsfähiger, leichter zu bedienen...?

    Ich freue mich über jeden hilfreichen Hinweis!

  • Neues Lichtpult für Schule (Theaterscheinwerder + LED + Moving-Head)

    • Hanseat
    • 2. September 2021 um 21:11

    Das alte Elara-Pult unserer Festinstallation hat inzwischen mehr als 20 Jahre auf dem Buckel und ist nicht mehr taufrisch. Da nun unverhofft etwas Geld zur Verfügung steht, kann ein neues Lichtpult angeschafft werden. Bislang haben wir LED-Scheinwerfer und Moving-Heads über Martin M-PC (Software) genutzt und das Theaterpult nur für die Theaterscheinwerfer. Schöner wäre eine einheitliche Lösung, die beides steuern kann. Eine Übersicht über die auf der Bühne bislang verwendete Lichttechnik findet sich im pdf-Anhang (die blauen Geräte sind mobil einsetzbar). Geändert haben sich nur die 6 Frontscheinwerfer (sind nun 6x Desisti Leonardo 2kW).

    Was wichtig ist:

    • Das Theaterlicht muss jederzeit ohne Einweisung nutzbar sein (alle 24 Adressen auf Fadern).
    • Halbwegs robuste Technik. Es soll ja wieder ein paar Jährchen halten. Die Software sollte stabil laufen (und nicht erst in ein paar Jahren).
    • Darüber hinaus gibt es ein Technikteam, dessen Mitglieder aber von Jahr zu Jahr wechseln, daher sollte die Einarbeitung - abgesehen von der erstmaligen Grund-Einrichtung - auch für Laien in möglichst geringer Zeit möglich sein.
    • Aus gleichem Grund wäre eine einfache Programmierung von Szenen mit LEDs und der Moving-Heads gut.
    • Weil zwei Moving-Heads an der hinteren Traverse nicht parallel zueinander montiert sind, sollte das Pult die Möglichkeit für einen "Default-Offset" bieten, damit symmetrische Bewegungen einfach programmierbar sind.
    • Zuletzt ist ein geräuschloser Betrieb wünschenswert, weil Theateraufführungen oft ohne Mikrofonunterstützung stattfinden. Falls ein Lüfter vorhanden ist, sollte dieser zumindest äußerst unauffällig arbeiten.

    Leider bin ich in Sachen Lichttechnik überhaupt nicht auf dem Stand der Dinge und weiß nicht, welches Pult sich für unsere Anwendung empfiehlt. Wir werden wohl ein Angebot bekommen, aber mich würde interessieren, welche Pulte ihr für empfehlenswert haltet. Das Budget ist nicht ganz klar, aber ich vermute dass rund 2.000€ sicher drin sind und mit etwas Überzeugungsarbeit auch das Doppelte noch möglich wäre (insofern das nachvollziehbare Vorteile bietet).

    Falls es Einschätzungen, Erfahrungen oder andere Empfehlungen gibt, würde mich das sehr freuen!

    Hab gerade mal beim großen T etwas geblättert und u.a. folgende Pulte gefunden, die halbwegs in die angestrebte Richtung gehen könnten:

    • Zero 88 FLX S48
    • ChamSys QuickQ 30
    • ETC ColorSource 40

    Dateien

    Bühnenplan - DMX Adressen.pdf 38,51 kB – 442 Downloads
  • Backline Strom

    • Hanseat
    • 30. August 2021 um 12:49

    Die sind doch toll für den "Guerilla-Auftritt" auf dem Rasen 8o

  • Old mans Horntop <30kg, flugfähig , alle Schwingspulen auf einer Ebene (Phasenverlauf), passiv, 2x8"/1,4"

    • Hanseat
    • 30. August 2021 um 10:34

    Das ist ein wirklich tolles Projekt mit beeindruckender Umsetzung und auch von mir vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, das auch noch so ausführlich zu dokumentieren.

    Ausgehend von den in deinem OP gestellten Anforderungen (8"-TT, unter 30kg, pegelstarke Mitten) kam mir im Vergleich zu deinem Projekt die HK Linear 5 LTS als "Fertigpizza" in den Sinn (3x8"-TT, 24,9kg in der aktiven Version, FIR-DSP).

    Abgesehen davon, dass ein Selbstbau natürlich ganz eigene Möglichkeiten und Reize hat und ich die Hochtonlösung der LTS persönlich nicht so mag - worin siehst du die wesentlichen Differenzen deiner Entwicklung hinsichtlich Sound-Output / Einsatzmöglichkeit zu einem Produkt wie der LTS?

  • Backline Strom

    • Hanseat
    • 28. August 2021 um 10:37

    Für die Backline auf kleinen Bühnen habe ich mir das hier gekauft (IP44 spritzwassergeschützt, 10m Länge, Steckdosen auf 5m - 7,5m und 10m): REV Supraflex 10m

    Edit DJ Heini: Bild wegen Urheberrecht entfernt. Nur eigene Bilder bitte.

    Edit Hanseat: Danke für den Hinweis. Werde zukünftig darauf achten.

  • Allen Head qu16 oder sq5

    • Hanseat
    • 27. August 2021 um 00:51

    Kann es sein, dass hier Q-Faktor und Bandbreite in Oktaven verwechselt wurden? Beim QU-16 wird die Filterbreite in Oktaven angegeben, beim X32 dagegen als Q-Faktor. Bandweiten-Rechner (Q-Faktor / Oktaven)

    Wenn man den Parameter also ausgehend von einem Pult beim anderen Pult vermeintlich "gleich" einstellt, muss es zu recht "interessanten" Ergebnissen kommen, Eine große Bandbreite in Oktaven entspricht ja einem kleinen Q-Faktor und umgekehrt.

  • Schwachstellen Mikrofonkabel

    • Hanseat
    • 23. August 2021 um 14:03
    Zitat von billbo

    JEDES Kabelende, von Schaltdraht starr über NF-DIN-, Koax-, LS-, Scart-, Netz-, Antennenerder- bis hin zur 25kV-Farbbildröhrenanodenleitung mit nichts weiter als einem (guten, scharfen!) Seitenschneider innerhalb von Sekunden beschädigungsfrei in perfekt lötfertigen Zustand zu bringen. So mach‘ ich das seit Jahrzehnten

    So mach ich das auch, seitdem ich als ca. 14-jähriger erstmals mit dem Löten angefangen habe. Während des Studiums habe ich so ein ganzes analoges Tonstudio neu verkabelt. Bei NF-Kabeln funktioniert das eigentlich immer gut. Nur bei harten Ummantelungen (z.B. Netzkabel) fehlt mir die Praxis.

  • Welches Gehäuse für B&C 15TBX100?

    • Hanseat
    • 20. August 2021 um 16:12

    Als Selbstbau-Lösung kannst du dir ja auch mal den PS-Bass MKII ansehen: LINK

  • RCF NX 912 A [Erfahrungen?]

    • Hanseat
    • 20. August 2021 um 11:45

    Es würde Sinn machen, zwei als Tops konzipierte Speaker miteinander zu vergleichen. Daher eben die 112FA testen!

  • RCF NX 912 A [Erfahrungen?]

    • Hanseat
    • 20. August 2021 um 11:24

    ERICH wies ja schon auf das Horn hin: Der Vorteil der 112FA als Tops ist u.a. die asymmetrische Abstrahlung: Nach unten (vor der Bühne) ca. 90°, weiter oben (auf die entfernteren Bereiche gerichtet) dann enger gebündelt (ca. 60°).

  • RCF NX 912 A [Erfahrungen?]

    • Hanseat
    • 20. August 2021 um 09:30

    Die L5 112FA und die 112XA unterscheiden sich nach übereinstimmenden Userberichten erheblich im Klang (ich selbst kenne nur die 112FA)! Als Top solltest du daher möglichst die 112FA vergleichen!

  • RCF NX 912 A [Erfahrungen?]

    • Hanseat
    • 19. August 2021 um 19:41
    Zitat von karel noon

    Gemessen wird dabei immer gleich, sehr sehr ähnlich übrigens wie der schon genannte Herr Görtz.

    Wenn dem so ist, würde ich mir sehr wünschen, dass diese Daten auch in ähnlich aussagekräftiger Darstellung für den Kunden zur Verfügung gestellt werden würden wie in den beliebten Production Partner oder Tools4Music-Testberichten (max. Pegel bei 3%/10% Klirr über Frequenz oder K2/3/4 bei verschiedenen Pegeln,. Leider gibt's das viel zu selten.

    Beim Abstrahlverhalten nutze ich gern den GLL-Viewer. Wenn der Hersteller dort hochaufllösende Daten veröffentlicht, ist das oft sehr aufschlussreich.

  • 4 Kanal Endstufe

    • Hanseat
    • 19. August 2021 um 10:10

    Tulun 10.000Q aus Fernost (Lieferung aber aus europäischem Lager inkl. CE-Kennzeichnung)

  • Neue PA Anlage gesucht

    • Hanseat
    • 19. August 2021 um 09:49

    Da ich die NX45A nach langer Recherche und akustischem Test für meine Zwecke gewählt habe und als Lehrer die Situation einer Schule ganz gut kenne gebe ich dazu gern meinen Senf dazu. Ich finde das Topteil klanglich hervorragend und das homogenene sowie schon bei verhältnismäßig tiefen Frequenzen bündelnde Abstrahlverhalten ist durch die niedrige Trennfrequenz und das große Horn so gut, wie das eben in einer solchen Konstruktion funktionieren kann. Die Treiber scheinen von hoher Qualität zu sein, die FIR-Entzerrung tut ihr Übriges. Dazu kommt, dass die Box bei kleineren Einsätzen auch sehr gut Fullrange einsetzbar ist und das Gewicht für eine Holzbox auch im Rahmen bleibt (zum Vergleich: die HK Audio L5 112FA wiegt nur etwa 0,5kg weniger).

    Allerdings ist das Gewicht von knapp 25kg nicht ganz unerheblich, wenn die Box von einer einzelnen Person auf ein Stativ gewuchtet werden wird - gerade wenn das ein Schüler machen soll. Ich würde das möglichst nicht eine einzelne Person machen lassen. Das betrifft aber alle Boxen in der Gewichtsklasse.

    Die genannten HK Audio L5 112FA kannst du ja mal im Vergleich hören. Wir haben die Tops für die Schule gekauft und sind auch damit zufrieden (auch wenn ich die NX45A inzwischen für das bessere Top halte). Vorteil der HK-Boxen: Du hast zwei Eingänge und einen "Mix"-Ausgang. Damit ist ein System für eine kleine Sprachbeschallung + Hintergrundmusik oder eine Chorunterstützung (Solo-Mic + E-Piano) auch ohne Mischpult schnell am Start. Das asymmetrische Horn ist auch ein nettes Feature der Box, ebenso wie der Boxenflansch mit zwei verschiedenen Winkeln.

    Als aktiven Subwoofer von RCF würde ich die 8004A empfehlen. Mit 4 Subs und 2 Tops wird das aber wohl etwas über das Budget hinausgehen - aber vielleicht bekommt ihr ja einen guten Paketpreis. Sonst reichen für eure Anwendung aber auch 2 Subs, da der 8004A recht leistungsstark ist. Sollte man später mehr Bassbedarf haben, könnte man ja noch zwei dazustellen.

    Für eine möglichst sichere Aufstellung würde ich euch noch eine K&M Kurbel-Distanzstange empfehlen. Durch das Gewicht des Subs steht das System dann sicherer als mit einem Dreibein-Stativ und durch die Kurbel lässt sich die Box völlig problemlos auf Höhe bringen.

  • RCF NX 912 A [Erfahrungen?]

    • Hanseat
    • 18. August 2021 um 13:46

    Die einzige vernünftig nutzbare Vergleichbarkeit von Datenangaben gibt es bei Messungen unter vergleichbaren/gleichen Bedingungen. Das bedeutet: Anselm Görtz (Production Partner) und in der Tools4Music (RIP).

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  2. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  3. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  4. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  5. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  6. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  7. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  8. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  9. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  10. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™