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Beiträge von Hanseat

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 26. April 2021 um 18:20

    Nur um das klarzustellen: Ich hänge nicht fanatisch am RCF-Umbau des 118/800. Aber nach Erichs Erfahrungen kommt er dem 8004 nahe - auch wenn da ein etwas anderes Chassis drin ist. Das größere Volumen kommt nach ein paar Versuchen in Win ISP vor allem dem Tiefgang zugute. Wenn es darum geht, dann ist der Faital im kleineren Gehäuse vegleichsweise im Vorteil. Gegen den Faital habe ich auch absolut nichts einzuwenden. Wenn der Faital also die insgesamt bessere Lösung bietet - kein Problem!

    Der Faital 18hp1030 ist meines Wissens z.B. in einigen Q-Sub-Kopien verbaut (PL Audio B18 z.B.). Das Gehäuse ist noch kleiner und leichter. Dagegen wehre ich mich ganz sicher als Letzter! Aber kommt der Faital denn etwa auf gleiches Niveau in Sachen Pegel wie der 8004 (bzw. der Achat-Umbau)?

    Meine Frage bleibt also: Welche Lösung wäre die effektivere Variante - d.h. welche liefert in der Praxis aller Wahrscheinlichkeit nach das überzeugendere Bassfundamtent für die Tops (15"/1,4")?

    A) Zwei 15er-Subs (TSM-Sub) mit je 500W Belastbarkeit und 6dB Pegelgewinn bei zwei Subs.

    b) EIN einzelner Q-Sub-Clone mit Faital 18hp1030

    c) EIN einzelner Achat 118/800-Umbau mit RCF X401

    Wenn das nicht zu schwer ist, beantwortet mir doch bitte einmal die Frage, welche dieser Lösungen hinsichtlich des Maximal-Pegels die beste Lösung verspricht - vor allem, ob ihr den genannten zwei 15ern (TSM-Subs) oder einem 18er mehr in dieser Hinsicht zutraut. Ich wäre euch wirklich dankbar! :thumbup:

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 26. April 2021 um 15:09

    @Shurik: Das heißt, du stellst den vor längerer Zeit von ERICH gemachten Vergleich des 118/800 mit dem 8004 grundsätzlich infrage. Hast du denn selbst die beiden Varianten schon mal im Vergleich gehört?

    Den 8004 habe ich eben erwähnt, WEIL ich von dem Umbau des 118/800 weiß, der laut Erich eben sehr gut funktionieren soll. Der 8004 selbst kommt nicht infrage.

    ERICH: Was ich nicht selbst einschätzen kann (und gerade das interessiert mich hier noch sehr): Wäre ein einzelner umgebauter 118/800 insgesamt das "bässere" Paket im Vergleich zu zwei TSM-Subs?

    Beim Gesamtvolumen und dem Gesamtgewicht hätte der einzelne 118 sogar Vorteile gegenüber den zwei TSM-Subs, auch wenn sich die beiden kleinen 15er einfacher bewegen lassen. Preislich tun sich beide auch nichts (TSM gebraucht, der Achat-Umbau wäre neu).

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 26. April 2021 um 14:12

    @Shurik: Mein Ziel ist ja eben genau das: Der bestmögliche Kompromiss im Rahmen der Gegebenheiten.

    Wenn ERICH die Erfahrung gemacht hat, dass der RCF-Umbau des Achat 118/800 dem 8004 sehr nahe kommt, dann ist das schon eine interessante Alternative.


    Entscheidend ist für mich:
    (der Preis ist dabei nachrangig, aber nicht unbedeutend)

    • Gewicht: 8004: 51kg
      Achat-Umbau: 37kg
    • Maße: 8004: Passt mit seinen Maßen nicht zusammen mit dem Rest ins Auto
      Achat-Umbau: passt gut mit dem Rest des Equipments ins Auto
    • Leistungsfähigkeit: Zumindest weitgehend vergleichbar.
    • Preis: 8004: 2.200€
      Achat-Umbau: rund 750€ + Amp (TSA 4-1300 / anderer Clone)
  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 26. April 2021 um 10:55
    Zitat von ERICH

    Der verlinkte Beitrag im Lautsprecherforum ist von mir.

    Ich hatte damals viel probiert und getestet - das war eine Aktion davon.

    Da ich mitten im Hausbau war hatte ich keine Zeit zum Selbstbau, daher hatte ich die Variante mit der Umbestückung gewählt.

    Als Amp würde ich aber eher nicht die TSA nutzen - da hört man von zu vielen Ausfällen.

    Hatte mir schon sowas gedacht :)

    Aufgrund des Budgetrahmens sind zwei Lösungen derzeit für mich interessant:

    • A: Zwei kleine 15er-Subs, z.B. Seeburg TSM-Sub, gebraucht (mögl. in einer dp+/passiv-Kombi)
    • B: Ein einzelner RCF-bestückter Achat 118/800, neu (evtl. mit einem LAB-Clon als Endstufe)

    Die zwei 15er vertragen zwar nicht so viel Leistung, versprechen aber 6dB Pegelgewinn im Rudel. Der umbestückte 118/800 braucht entsprechend Leistung und wurde von dir als gleichwertig zum 8004 beschrieben - was ja schon eine Ansage ist.

    Welche Lösung hältst du für die effektivere Variante - d.h. welche liefert in der Praxis aller Wahrscheinlichkeit nach das überzeugendere Bassfundamtent für die Tops (15"/1,4")?

    secluded: Interessant! Das kleine Teil ist ja echt winzig. Auf der Webseite der Firma steht was von "Manufaktur" - klingt gut, aber"Preis auf Anfrage" macht mir wenig Mut.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 25. April 2021 um 22:08

    karel noon: Der 1500A ist leider aus MDF und das ist mir zu heikel. Multiplex ist einfach stabiler.

    Der L7 1800A sieht dagegen interessant aus (auch mit MPX-Gehäuse), auch wenn ich die komplexen DSP-Features nicht brauche. Fragt sich, wie der Bass im Vergleich mit einem 8004A oder dem umgebauten 118/800 dasteht.

    Christian Engel: Sieht gut aus, ist sehr kompakt, das Gewicht für einen 15er dieser Größe etwas hoch (wahrscheinlich wegen des Fluggeschirrs) - aber das Teil ist wahrscheinich zu teuer für mich (gebraucht ehemals für rund 1.600€/Stück - vor allem, wenn ein Systemamp notwendig wird).

    4Art: Sind die TW Audio B15 etwa vergleichbar mit dem Seeburg TSM-Sub? Der ist ja auch noch im Rennen der 15er.

    Zitat von ERICH

    Hanseat

    Ich hab die RCF bestückten 18er und einen 705 AS II für den Kleinverleih hier.

    Da sind schon Welten dazwischen.

    Wenn es nur irgendwie geht arbeite ich mit den 18"ern.

    Wenn dich das interessiert und es möglich ist, dann komm einfach rum und stellen die Kisten mal nebeneinander.

    Das ist ein super Angebot, aber leider bist du echt weit von mir weg. Bei einer Recherche zu Berichten zum Umbau des 118/800 habe ich HIER in einem anderen Forum einen sehr interessanten Beitrag gefunden, bei dem diverse 15er und 18er-Subs verglichen werden, u.a. auch ein Achat 115, ein umgebauter 118/800 und als Referenz ein 8004A. Dabei schneidet der umgebaute 118/800 sehr gut ab. Der User klingt wie ein naher Verwandter von dir - hat auch die 112F als Topteile :)

    Deine Äußerung ("Welten dazwischen") klingt für mich so, als ob selbst EIN auf RCF umgebauter 118/800 eine bessere Lösung sein könnte, als zwei 15er-Subs der Klasse TSM-Sub/B15/705ASII). Preislich kostet ein umgebauter 118/800 ja nicht mal mehr als ein 705ASII (der mir beim Testhören mit meinen Tops nicht gefallen hat, war mir zu schwammig). Nur der Umbau der Schallwand käme hinzu.

    Klar, dann braucht's noch eine Endstufe. Also noch eine TSA 4-1300 dazu und fertig. Gibt's die TSA 4-1300 eigentlich noch neu oder muss man sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen? Bei Thomann finde ich sie derzeit nicht, könnte ja auch vorübergehend sein - aber vielleicht wurde das Modell auch ausgemustert? Neu wäre mir schon lieber, zwecks Garantie.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 20:15

    Wenn der "nette Onkel" tatsächlich was zum Thema schreibt, mach ich ihm bestimmt keinen Vorwurf daraus. Hier im Forum gibt's das ja auch mal hin und wieder...

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 19:30

    Schon klar. Schöne Grüße an deinen Psychoanalytiker, er kann sich ja mal mit meinem unterhalten, wenn er Zeit hat. Und vielleicht findet sich noch ein Paket Leberwurst oder Kartoffelsalat. Match!

    Deinen Seitenaspekt fand ich gut, habe aber meine Entscheidung getroffen - hat ja auch nichts mit dem Thema hier zu tun. Mal ganz konret:

    Bislang wurde zum Thema des OP folgendes beigetragen (abgesehen vom Ausflug zu exotischen Transportmitteln):

    • Die von mir vorgeschlagenen 705ASII und TSM-Sub sind nicht pegelfest. Dafür soll ich lieber den 8004A kaufen - oder Q-Sub-Clones (passt richtig gut zu "kleiner 15er-Sub gesucht").
    • Mit den TSM-Subs kann man arbeiten. (Das ist nett zu wissen. Geht das mit den 705ASII auch? Und wie kann man beide im Vergleich einschätzen?)
    • Ich soll mir Paveosubs anschauen (die selbst gebraucht mehr kosten als die von mir als eher unerschwinglich bezeichneten G-Subs), aber dafür gibt's die auch mit Dante.
      (Da hat wohl jemand den Hinweis auf "preislich vergleichbar" - eindeutig auf die "günstige Klasse" bezogen - wohl nicht gelesen. Oder nicht beachtet.)
    • Die G-Subs (die ich mir nicht leisten kann) haben Strömungsgeräusche. Oder auch nicht.
      (Gut, die kann ich mir sowieso nicht leisten, aber das steht ja schon im OP.)
    • Es gibt auch was von L'Acoustics (natürlich günstig mit Systemamps) und von Fohn.
      (Wie war das noch mit dem "preislich vergleichbar"???)

    Dagegen habe ich zu folgenden Fragen bislang keine Antwort gelesen:

    • Welche Variante kann den Nutzbass mit satterem Pegel und möglichst impulstreu wiedergeben (nicht über der Kotzgrenze)?
    • Sind bei einem der Bässe die Strömungsgeräusche auffälliger?
    • Sind die Datenangaben zum RCF 705ASII in irgendeiner Weise aussagekräftig hinsichtlich des nutzbaren Pegels? Kann man die Werte mit dem TSM-Sub vergleichen?
    • Wie sind die "Thomas-Subs" mit dem B&C-Treiber im Verhältnis einzuordnen?
    • Wie sind die RCF 705ASII nun im Vergleich zum TSM-Sub einzuschätzen?
    • Gibt es klar bessere Alternativen zu den genannten Modellen (kleinformatig, 15", preislich vergleichbar), die hier noch genannt werden sollten?

    Na? Fällt was auf? Bis auf das mäßig hilfreiche "mit den TSM-Subs kann man arbeiten" war recht viel nicht nur knapp am Thema vorbei (Danke aber für die Erklärung zur Frage der Pegeladdition!). Und dann wunderst du dich, dass man auch mal beim Nachbarn nach den Kirschen angelt? Das kann doch nicht dein Ernst sein...!

    Ich hab mal 'nen Tipp: Wer lieber mit den ganz großen Spielzeugen spielt, muss ja nichts dazu schreiben, wenn hier (im Hobby-Forum!) nur ein paar kleinere gesucht werden (die er vielleicht gar nicht so gut kennt). Dann wird der Thread zwar kürzer, aber damit komm ich schon klar.

    Eigentlich mag ich Dieter Nuhr nicht mehr so sehr, aber nun muss ich das Zitat doch noch einmal herausholen: "Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht."

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 15:49

    Vielen Dank für den Hinweis. Durch deinen Beitrag hier im PA-Forum und einen Beitrag in einem anderen Forum hatte ich davon erfahren, dass die Treiber wohl nicht ganz identisch sind (die niedrigere Impedanz hat sicher auch was mit der besseren Ausnutzung des Amp-Moduls zu tun). Aber wie an anderer Stelle berichtet, gehen die X401 im Achat 118/800 wohl richtig gut. Und wenn diese Lösung Pegel satt lieferen kann (und zwei 15er locker übertrumpft), dann mach ich mir über den X401 zumindest mal Gedanken.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 15:39

    O.K., das heißt ein einzelner 18er müsste 6dB mehr Pegel liefern, damit er genau so laut ist wie zwei 15er.

    Möglicherweise habe ich morgen oder kommende Woche mal Gelegenheit, meine Tops im Zusammenhang mit 2x 705ASII im Vergleich zu 1x 8004A zu hören. Wenn die beiden 705er annähernd an die Pegelfestigkeit eines 8004A heranreichen, dann wäre mir diese Lösung allemal lieber. Falls der 8004A auch als Einzelkämpfer deutlich mehr Pegel liefern kann, würde ich über einen B18 (32kg) oder einen 118/800 (37kg) in der umgerüsteten Version nachdenken.

    Der 8004A (mit 49kg) wird es ganz sicher nicht - ich kann ja den Sub nicht auf der Sackkarre aus dem Kofferraum ziehen. Die freundlichen 24kg/Sub bei den TSM-Subs und 28kg beim 705ASII kann man sicher besser handhaben.

    Nebenbei: Zwei 18er je Seite klingen sicher toll und die würde ich gern nutzen, sie lassen sicher nur leider so schlecht handlich zusammenklappen. 8o Mir geht es ja hier nicht darum, eine ausgewachsene PA zusammenzustellen, sondern das Mögliche auszuloten, was noch in meinen PKW passt. Das sind eben ein eher kleiner 18er oder zwei richtig kleine 15er. Das war's.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 12:45

    Frage: ERICH und andere haben erwähnt, dass sie den Achat 118/800 mit dem RCF LF18X401 umgerüstet haben (z.B. HIER). Das ist ja der Treiber aus der 8004A, der auch anerkannt gut geht.

    Wie schlägt sich aller Wahrscheinlichkeit nach EINER dieser 18er im Verhältnis zu ZWEI als "Rudel" aufgestellten kleineren 15er-Subs (wie den RCF 705 ASII oder den TSM-Subs)?

    Dazu auch folgende Frage: Welchen Unterschied hinsichtlich des Pegelgewinns macht es eigentlich, ob ich:

    • A: zu einem aktiven Sub einen weiteren passiven Sub ergänze (z.B. an einen TSM dp+ noch einen passiven hänge => hängen damit am gleichen Amp)? (L-R-Aufstellung)
    • B: zu einem aktiven Sub noch einen weiteren aktiven Sub ergänze? (L-R-Aufstellung)
    • C: Die Subs dann nicht L/R, sondern nebeneinander aufstelle?

    Bitte entschuldigt, ich ahne, dass diese Frage schon häufiger kam und ich will hier keine Grundsatzdiskussion. Mir ist schlicht nicht klar in welchen Fällen ich mit etwa 3dB und wann ich mit etwa 6dB Gewinn rechnen könnte. Das ist ja für den Vergleich zwischen zwei 15ern und einem (lauteren) 18er relevant, daher würde ich mich mir in diesem Fall über eine knappe "praxisbezogene" Antwort dazu freuen.

  • RCF LF18X401 in möglichst kleinem Gehäuse => gibt's dazu schon ein Konzept?

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 12:02

    Vielleicht hab ich mich in dem gewünschten Ergebnis (kleines Gehäuse) auch ordentlich verschätzt, was die endgültige Gehäusegröße angeht? Netto 110 Liter sind ja brutto so einiges mehr - vor allem das Volumen des Reflexkanals (neben Holz, Treiber etc.) legen noch einmal ordentlich was drauf.

    Laut einem Thread, den ich gerade in einem anderen Forum gefunden habe (Umrüstung einer Box auf den RCF-Treiber), haben die JBL PRX 481S rund 135Liter Nettovolumen - die Box insgesamt bringt es dann auf rund 224 Liter Volumen. Das ist nicht mehr weit vom Achat 118/800 entfernt, der es brutto auf ca. 231 Liter bringt.

    Davon ausgehend kalkuliert müsste ein Gehäuse mit 110 Litern netto auf etwa 182 Liter brutto kommen - und siehe da, das ist eine ziemlich genaue Punktlandung auf dem Brutto-Volumen eines PL-Audio B18. :/

    Hab's nachgemessen: Ein EINZELNER 18er-Sub würde reinpassen (z.B. Achat 118/800 mit Umbau auf LF18X401). Ein zweiter hat keine Chance. Also entweder zwei kleinere 15er oder ein größerer 18er.

    Dann machen zwei kleinere 15er wohl mehr Sinn (Pegelgewinn als Center-Rudel, jeweils leichter etc.).

    Und damit hat das Gedankenexperiment auch schon ein Ende... 8)

  • RCF LF18X401 in möglichst kleinem Gehäuse => gibt's dazu schon ein Konzept?

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 11:33

    Hab hier schon einiges an alten Threads durchforstet. Meine ersten Selbstbauversuche liegen allerdings schon sehr lange zurück und waren auch eher eine Jugendsünde; Eine Monitorbox aus 21mm Spanplatte - mit einem 12"-Breitbandlautsprecher, :D

    Ich suche nach einem pegelstarken kleinen Sub. Er muss in den Kofferraum passen und sollte:

    • Pegelstark sein: Guter Wirkungsgrad + entsprechende Leistung
    • Guten Kickbass mit etwas Tiefe liefern (-3dB bei 45 Hz wären schön)

    Nachdem ich nun diverse 15er-Lösungen in Win ISD simuliert und verglichen habe (PS-Bass V2, Thomas-Bass, Jobst 15K), ist mir der RCF LF18X401 aufgefallen, der ja u.a. auch im RCF 800A-Sub verwendet wird (wenn auch mit niedrigerer Impedanz, um das Amp-Modul besser ausnutzen zu können). Ich habe ihn mal mit 110 Liter netto und einer Abstimmung um die 40Hz simuliert. Als Gesamtpaket verspricht diese Lösung laut Simulation einen mindestens 3dB höheren Pegel im Vergleich zu den diversen 15er-Subs und auch der Tiefgang wäre nicht schlechter.

    Daher meine Frage: Gibt es bereits ein passendes Gehäusekonzept mit einem ähnlich geringen Volumen für den LF18X401 - und das möglichst auch mit einer großen Portöffnung, um Strömungsgeräusche und Kompression zu minimieren? Oder ist eine große Portöffnung in einem kleinen Gehäuse nicht machbar? Ich hab lang nicht mehr mit Selbstbau beschäftigt und bin einfach nicht mehr up-to-date.

    Weil ich wenig Möglichkeiten für den professionellen Bau habe, würde ich das Gehäuse gegebenenfalls anfertigen lassen und es evtl. etwas in den Maßen für meine Zwecke (PKW-Kofferraum) optimieren.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 10:51
    Zitat von Ton Heini

    DV-Sub von l-acoustics kommt da wohl ran. Ist aber tripple 15er Bandpass passiv 92kg und benötigt ordentlich Leistung. Ist leider auch nichts für den Kofferraum.

    Sorry konnte nicht widerstehen ;)

    Viel Erfolg

    Einfach Bluewheels drunter und an der Abschlepp-Öse festmachen - dann klappt das schon :P

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 10:49

    Nach einigem Rumspielen in Win ISP ziehe ich- ganz andes als geplant - nun doch noch einmal eine DIY-Lösung in Erwägung (kann das Gehäuse ja gegebenenfalls bauen lassen).

    Grund ist, dass ein RCF LF18X401-Treiber (der u.a. in der 8004A stecken soll) bereits in einem ziemlich kleinen Gehäuse möglich wäre und beim Maximalpegel ca. 4-5dB lauter spielen kann als etwa ein TSM Sub. Zwar spielt der Treiber in einem kleineren Gehäuse dann nicht so weit runter wie in der 8004A, aber damit kann ich sehr gut leben.

    Die Gehäuse könnte ich gegebenenfalls so wählen, dass die Maße günstig für den Transport sind und die zwei pegelfesten 18er würden mehr Pegel und Tiefgang bringen, als es z.B. vier TSM-Subs liefern könnten.

    Falls jemand bereits eine Lösung mit einem solchen Gehäuse kennt, (ca. 110 Liter netto) würde ich mich über einen Hinweis freuen. Sonst kommt der Faden in Kürze ins Selbstbau-Brett.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 23. April 2021 um 00:15
    Zitat von Dr.Bass

    Die 705AS II sowie der TSM sind eher Basserweiterungen als wirkliche Subwoofer.

    Beide 3" Coil also nicht wirklich pegelfest.

    Welche kleinen 15er-Subs würdest du denn als "pegelfest" ansehen - bzw. was verstehst du unter "wirklichen" Subwoofern? Beziehst du dich auf den Tiefgang, den Pegel oder was ganz anderes?

    Die meisten der üblichen Verdächtigen habe ich mal in Win ISP simuliert. Dabei werden schon Unterschiede erkennbar, vor allem in der unteren Grenzfrequenz sind sie deutlich (im Nutzbass-Bereich liefern aber alle gute Ergebnisse). 18er in großen Gehäusen laufen natürlich viel weiter runter und auch beim Pegel gibt es ein paar Ausnahmen (nach oben und unten) - aber in der Summe kochen doch alle nur mit Wasser.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 22. April 2021 um 14:15

    Die Unterschiede beim SPLmax spielen bei einem Sub je Top ganz sicher keine Rolle, tut aber auch nicht weh. Und beim Solo-Fullrange-Einsatz bin ich dann vielleicht doch hin und wieder ganz froh über die Pegel-Reserven am unteren Ende.

    Da ich die NX45 ja gerade WEGEN ihrer guten und gleichmäßigen Richtwirkung gewählt habe, werde ich wohl in den sauren Apfel bei Größe und Gewicht beißen. Die T20 hätten das schicker gelöst - aber das hatten wir ja schon. ^^

    Zurück zum Sub: Hat hier irgendjemand noch Erinnerungen an den "Thomas-Sub" und kann evtl. sogar was im Vergleich zum TSM-Sub dazu sagen?

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 22. April 2021 um 13:02

    Das nenn ich mal ein gesundes Praktikerherz - Danke für's Mitdenken! :thumbup: 
    Ich bin ja jetzt schon nicht mehr ganz jung =O

    Rund 30% voluminöser ist die NX45 und auch knapp 3,5 kg schwerer (24,5kg gegenüber 21,1kg). Das spricht für dein Argument - und auch der Platz im Kofferraum :D
    Mit Sub-Ergänzung wäre der 12er ja auch kein Nachteil.

    Der Hochtöner (und evtl. auch das Horn) sind bei der NX32 allerdings anders (4"-VC in der NX45, 3"-VC in der NX32) und die Richtwirkung der NX45A ist insgesamt "smoother" (NX45 oben / NX32 unten)

    Der 15er der NX45A könnte auch standalone ganz nützlich sein, wobei sich der Frequenzgang beider Boxen im Bass dank Entzerrung eigentlich gar nicht unterscheidet (die NX45A ist aber sicher etwas pegelfester).

    Die NX45A habe ich schon gekauft - eine Änderung wäre aber evtl. möglich (Lieferung steht noch aus).

    Hmmm... ?(

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 22. April 2021 um 12:01

    zegi: Danke für den Tipp. Das Brutto-Volumen des Paveosubs 15 liegt übrigens gleichauf mit dem "Thomas-Bass" (oder dem Jobst 15K - nur zum Vergleich), nur dass diese "würfelförmiger" als der Paveosub sind. Diese drei würden perfekt und das etwas größere Pärchen Seeburg TSM auch noch sehr gut passen. Die RCFs und der 1501 sind von den Maßen ein klein wenig ungünstiger, gingen aber auch.

    Das Problem Kofferaum ist damit ja geklärt. Gibt's noch Erfahrungswerte zu den Subs?

    Beste Volumen-Kosten-Kombi wären z.Zt:

    • Seeburg TSM Sub (dp+ / passiv-System) mit 18Sound 15ND930
      => Bislang klingt das Feedback nach "kann man mit arbeiten" (ohne relevante Nachteile)
      => Als Markenprodukt sicher auch ganz gut beim evtl. Wiederverkauf.
    • Thomas-Bass (gebraucht, passiv) mit B&C 15NW100
      => Davon könnte ich mit Glück evtl. sogar 4 Stück unterbringen. Gibt's damit Erfahrungen?
      => Hätte eine 4" VC und wäre höher belastbar / möglicherweise etwas mehr Pegel als der TSM Sub
      => Wäre eine TSA 4-1300 für so ein Setup geeignet? Gibt's die eigentlich noch? (Finde sie grad nicht.)

    AlphaC: Danke für den Vergleich. Auf die tiefere Grenzfrequenz bin ich nicht so unbedingt aus, ein Nutzbereich von 45-50 Hz (-3dB) wäre in Ordnung. Die hohe Belastbarkeit bringt sicher noch einen Klecks Pegel obendrauf, es ist aber nicht so einfach, die Wärme der VC bei so hoher Verlustleistung erfolgreich abzuführen. Der G-Sub 1501 wäre dennoch ein feines Teil. Neu als Kombi aktiv/passiv leider deutlich über meinem Budget.

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 22. April 2021 um 09:35

    Der beim TSM verwendete Treiber ist ja der 15ND930 - der hat tatsächlich eine 3" VC. Aber auch der RCF TTS-15A hat einen Treiber mit 3" VC. Welcher Treiber im G-Sub 1501 steckt, ist mir unbkannt.

    Inwiefern ist die Größe der VC ein wichtiges Kriterium? Ist das vorwiegend wichtig für die Belastbarkeit des Speakers oder hat es auch Vorteile hinsichtlich einer geringeren Powerkompression (wegen besserer Kühlmöglichkeit)...?

    Wäre der B&C 15NW100 möglicherweise der im Vergleich bessere Treiber (und verspricht das den besseren Sub, insofern die Abstimmung des Gehäuses passt)?
    EDIT: Nach Bildern und Abmessungen handelt es sich um einen "Thomas-Bass" (verkleinerter "Achenbach" mit Eckports), der HIER im PA-Forum mal vorgestellt wurde.

    Die von Dr.Bass genannten Subs werden ja oft empfohlen - und sicher nicht ohne Grund. In meinem Fall passen nur kleine 15er-Subs, da ich die Anlage mit meinem PKW transportieren muss. Außerdem bin ich hier auch in einer kleineren "Gewichtsklasse" (mit ca. 25-33kg).

  • Kleiner und möglichst pegelfester 15"-Subwoofer

    • Hanseat
    • 21. April 2021 um 22:59

    Nachdem nun zwei RCF NX45A als Tops gefunden wurden, sollen nun noch zwei kleine 15"-Bässe als Ergänzung her. Da gibt's im DIY-Bereich so einiges, aber da mir die Möglichkeiten fehlen, forste ich nun das Angebot nach möglichen Optionen durch.

    Ich habe zu den genannten Produkten ganz konkrete Fragen formuliert (siehe unten) und freue mich auf Hinweise dazu.

    Vorweg ein paar Hinweise zur Anwendung:

    • Klanglich geht es mir um "Nutzbass" für Live-Konzerte mit (Schüler-) Bands (kein harter Rock) und einer Schüler-Bigband und ähnliche Anwendungen.
    • Die Bässe sind als Abrundung des Sounds gedacht, nicht mit dem Anspruch, den Tops bei Vollpegel mit nur einem Bass pro Seite ein sattes Fundament liefern zu können. Für größere Einsätze werden Subs gemietet (muss dann auch nicht kompatibel sein).
    • Dennoch sollten die Subs zumindest keine "Weicheier" sein, was den möglichen Pegel angeht. Daten-Vergleiche sind schwierig. Halbraum-Angaben finde ich grundsätzlich bei Subs nicht verkehrt, aber bei Peak-Angaben darf man wohl gern mal 6 dB abziehen.
    • Aktive Lösungen wären mir am liebsten, weil sie Platz sparen, gut auf das System abgestimmt und schnell am Start sind. Dazu gehören auch Kombinationen von Aktiv- und Passiv-Subs (wie z.B. bei Seeburg).

    Die Subs: Leider werde ich die Subs nicht im Vergleich hören können, daher hoffe ich auf Erfahrungswerte aus dem Forum


    Günstige Klasse: RCF 705 ASII (neu) vs Seeburg TSM Sub (gebrauchte Kombi: dp+ und passive Box bzw. zwei passive Varianten).

    • Zur Info: Die gebrauchte TSM-Kombi wäre etwas günstiger als zwei neue RCF 705 ASII (so groß ist der Unterschied aber nicht)
    • Welche Variante kann den Nutzbass mit satterem Pegel und möglichst impulstreu wiedergeben (nicht über der Kotzgrenze)?
    • Sind bei einem der Bässe die Strömungsgeräusche auffälliger?
      cen-music hat auf deutliche Strömungsgeräusche bei kräftigem Tiefbass hingewiesen. Möglicherweise ist das aber ein generelles Problem mit kleineren Subs ohne große Portöffnung - dann lässt sich das eben nicht ändern.
    • Im Datenblatt des 705ASII zeigt RCF einen Frequenzgang mit einem Durchschnittspegel von ca. 109dB. Da dies ein aktiver Sub ist, wird der Pegel für den Bezugswert -20dBu/2m angegeben. Die Empfindlichkeit (für Vollpegel?) wird mit +4dBu angegeben. Sagt mir das irgendwas sinnvolles über die Fähigkeit des Subs bzw. dessen Wirkungsgrad?
      Kann man aus dem angegebenen Peak-Wert (131dB) in Verbindung mit der Leistung des Amp-Moduls (1400W peak / 700W RMS) auf den RMS-Dauerpegel des Subs rückschließen? Gibt es zu Peak- und RMS-Werten eine Art Umrechnung oder macht da jeder was er will?
    • Beim TSM Sub lässt sich aus dem Daten des passiven Subs ein Wert von ca. 98dB als Wirkungsgrad aus dem Frequenzgang ablesen. Der Treiber hat eine Belastbarkeit von 500W RMS. Rechnerisch sollte das einen RMS-Pegel von ca. 125dB ergeben (angegeben sind 131dB peak).
    • Bei beiden Subs lässt sich die fest integrierte Frequenzweiche nicht umgehen. Inwiefern ist das ein Nachteil, wenn man die Subs gut mit den NX45A als Tops "verheiraten" oder diese z.B. als Mono-Center einsetzen will?
    • Mir wurden nun doch auch noch gebrauchte passive Subs auf Basis des B&C 15NW100 in eher kleinen Gehäusen angeboten. Wie ist dieser Treiber im Verhältnis zum 705/TSM einzuordnen?
      Laut Simu mit Win ISD hat das System einen Wirkungsgrad von 94dB/1W/1m (vermutlich Vollraum) und einen Maximalpegel von 124dB bei 1kW Leistung. Halbraum müsste dann 6dB mehr sein - so die Werte aus dem Taschenrechner (ohne Verluste durch Kompression etc.)
    • Gibt es klar bessere Alternativen zu den genannten Modellen (kleinformatig, 15", preislich vergleichbar), die hier noch genannt werden sollten?

    Den RCF 905 ASII habe ich nicht in der Liste, weil ich zu dem Sub eher gemischtes Feedback gelesen habe und ich die DSP-Funktionen nicht benötige.

    Deutlich teurere Subs:
    RCF TTS 15
    (käme neu allenfalls als einzelner Sub in Frage) vs. Seeburg G-Sub 1501 (dp/passiv - für's Budget wohl auch zu teuer):

    • Wäre EIN einzelner TTS 15 in der Lage zwei der günstigeren Subs (705/TSM - als Mono-Center mit Pegelgewinn) zu ersetzen?
    • Was hat Seeburg am G-Sub 1501 gegenüber dem TSM-Sub verbessert und wie macht sich das bemerkbar? Wäre das in meiner Anwendung relevant?
    • Wodurch unterscheidet sich die hochwertigere Ausführung des TTS-Subs von den kleineren Serien? Geht es im Wesentlichen um höheren Pegel und aufwändigere Elektronik (TTS 15: RD-Net, DSP-Funktionen) und eine leistungsstärkere Endstufe - oder gibt es darüber hinaus auch deutliche klangliche Vorteile?

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