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Beiträge von Hanseat

  • Monacor DSM 26LAN und EV DX-38

    • Hanseat
    • 1. Mai 2019 um 11:58

    Da sprechen die Praktiker... Hatte ich an einer Seite des Steckers schon gemacht, reicht leider nicht. Wenn ich die andere Seite des Kunststoffs auch noch entferne, dann wäre der Kontakteinsatz nicht mehr am Gehäuse befestigt. Aber so eine Lösung gefällt mir eigentlich auch am besten :)

    Edit: Hab jetzt gerade nochmal genauer nachgesehen. Das Problem ist anscheinend, dass der Anschluss an meinem ProBook so tief im Gehäuse sitzt (der "Kragen" der Kontakte schießt bündig ab), dass nur dann Kontakt hergestellt werden kann, wenn nichts über die "Montageplatte" des Steckkontakts am Kabel hinausragt. Bei meinem Stecker sind dort jedoch zwei Kunststoffhalter, die die "Montageplatte" des Kontakteinsatzes halten sollen. Einen habe ich bereits entfernt, das hilft leider nur wenig. Wenn ich den zweiten auch entferne, wäre der Steckeinsatz haltlos...

    Hab jetzt kurzerhand noch einen Adapter auf USB bestellt. Wenn der läuft, kann ich auch flexibel noch andere Rechner dafür nutzen. Sonst knipse ich den zweiten Kunststoffhalter auch noch ab und verpasse dem Stecker eine Füllung aus Heißkleber.

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • Hanseat
    • 30. April 2019 um 21:19

    Martijn van Veen (mit seinen diversen Tools, teilw. in Verbindung mit Bob McCarthy), AFMG (mit EASE Focus) oder Meyer Sound (mit Mapp XT), der altbekannte Room EQ Wizard und Waves (mit Tracks Live) sind nur einige Beispiele dafür, dass es Anbieter gibt, die wertvolle Tools im Audiobereich kostenlos anbieten. Die jeweils unterschiedliche Motivation kann man manchmal erahnen, in anderen Fällen nur darüber spekulieren.

    Tomys Vermutungen zu RiTAs Genese finde ich jedenfalls gut nachvollziehbar.

  • Monacor DSM 26LAN und EV DX-38

    • Hanseat
    • 30. April 2019 um 18:57

    Herzlichen Dank - das hilft mir weiter!

    Habe leider noch Probleme mit meinem selbstgelöteten Adapterkabel. Beim Kontaktversuch wird kein Gerät erkannt. Kann evtl. an der blöden Tatsache liegen, dass der Stecker an meinem Notebook nicht tief genug in die serielle Schnittstelle passt (und somit gar kein Kontakt hergestellt wird), weil die Kante des Notebook-Gehäuses stört. Werde mir wohl noch einen anderen Stecker besorgen müssen, der das Problem nicht hat.

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • Hanseat
    • 29. April 2019 um 09:59

    Hm... bei dir springt die Grafik für Pegel und Phase z.B. nach einer Änderung eines Filters unmittelbar auf die neuen Werte ? Bei meiner Verwendung von SATlive habe ich das anders beobachtet (meiner Erinnerung nach gibt es schon eine recht schnelle Änderung, die sich dann aber erst noch einige Sekunden "stabilisiert". Das ist das Verhalten, das ich meine.

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • Hanseat
    • 28. April 2019 um 23:25

    Habe jetzt mal RiTA 2.2 und eine Demo von SATlive beim Test mit unserer Anlage eingesetzt.

    Ziel war:

    • die Überprüfung der Frequenzgänge der verwendeten Systeme
      (weil ich z.B. vom Achat 115 Sub gern mal wissen wollte, wie sich das Ding so schlägt)
    • die Abstimmung zwischen vorderer und hinterer Reihe eines EFA-Sub-Systems
      (keine Überraschungen - berechnete Delayzeit stimmt)
    • der Phasenabgleich zwischen Tops und Subs
      (mit etwas Delay ließ sich der Phasengang gut aufeinander abstimmen)

    Interessant war die Frage, wie gut man sich mit der jeweiligen Software auch ohne tiefes Studium der Bedienungsanleitung oder längere Einarbeitung zurechtfindet. Außerdem stellte sich die Frage, inwieweit die Frage der Echtzeitmessung für unsere Anwendung eine Rolle spielt.


    Das ganz persönliche (!) Fazit nach diesem kurzen Test: Ich mag RiTA.
    Die Software hat vermutlich deutlich weniger Bells & Whistles als SATlIve - und ein Profi wird diese Fähigkeiten (und z.B. das Web-Interface) von SATlive sicher sehr zu schätzen wissen - aber für die oben genannten Anwendungen hat RiTA völlig ausreichend die anfallende Arbeit verrichtet. Der geringere Funktionsumfang brachte als Vorteil aus meiner persönlichen Perspektive einen schnelleren Zugang zur Bedienung des Programms mit sich.


    Die Frage der Echtzeitfähigkeit hat sich beim Test schließlich als nicht gerade weltbewegend herausgestellt. Eine neue Messung ist schnell gemacht und RiTA braucht nicht lange, bis das Ergebnis angezeigt wird. Auch echtzeitfähige Software braucht ja ein wenig Zeit, bis die Grafik der Messung folgt und eine z.B. am EQ vorgenommene Änderung anzeigt.

    Für die Anwendung an einer Schule ist natürlich auch vorteilhaft, dass RiTA in der kostenlosen Version auch auf mehreren Rechnern (oder am privaten Rechner von Schülern) zu Übungszwecken eingesetzt werden kann.

    EDIT: Nachteilig ist bei RiTA der recht umfangreiche Installationsaufwand (weil noch auf MatLab basierend - das alleine ist schon ein Paket von rund 1GB). Das soll sich allerdings in Version 3.0 ändern.

  • Monacor DSM 26LAN und EV DX-38

    • Hanseat
    • 28. April 2019 um 22:42

    Habe kürzlich einen Monacor DSM-26LAN bekommen und das Gerät in der Anwendung getestet. Macht einen guten Eindruck und die Software lässt sich gut bedienen. Die Möglichkeit, das Gerät über USB und Ethernet an den Rechner anschließen zu können, ist auch up-to-date. Nicht so richtig begeistert bin ich vom maximalen Ausgangspegel, der mit 4V rund 10dB niedriger liegt als beim bereits vorhandenen DX-38. Auch beim maximalen Eingangspegel und beim Dynamikumfang liegt der DX-38 etwas vorne.

    Mich würde mal interessieren, wie die Experten hier den ja nun schon etwas betagten EV DX-38 im Umfeld der (eher günstigeren) Controller-Alternativen (wie eben dem Monacor DSM) einschätzen (klanglich, technisch, Zuverlässigkeit...) und warum ihr evtl. eine der beiden Varianten vorziehen würdet.

    Und noch ein paar Fragen:

    • Kennt jemand die Latenzzeit des DX-38? Spielt in unserer Anwendung keine entscheidende Rolle, wäre aber dennoch schön zu wissen.
    • Habe mal gelesen, dass jemand Irisnet als die bessere Software-Alternative zu "RACE" empfohlen hat. Gibt es dafür gute Gründe - auch bei einem simplen Setup mit nur einem Controller? (RACE läuft auf meinem Rechner unter Win7 im Kompatibilitätsmodus, ist nur optisch etwas angegraut).
    • Gerne möchte ich die bekannte RS-232-XLR-Adapterlösung für die Programmierung vom FOH nutzen.
      Ist die folgende Belegung korrekt?
      - Pins 2 und 3 + Pin 5 auf Masse
      - rechnerseitig Pin 7 und 8 brücken
  • Kaufberatung Aktiv PA bis 2500 Euro

    • Hanseat
    • 19. März 2019 um 17:13

    Die von dir genannten Topteile (QSC K12.2) liegen ja im gleichen Preisbereich, daher finde ich die HK L5 112FA preislich absolut im Rahmen. Ich denke auch, dass du den Löwenanteil deines Budgets vor allem in gute Topteile investieren solltest, da man die gute Qualität an dieser Stelle am deutlichsten wahrnimmt.

    Gebraucht habe ich die HK L5112FA als Paar auch schon für 1000€ gesehen und etwas darüber auch das 15er-Modell. Dazu muss man wissen, dass es im letzten Jahr eine deutliche Preiserhöhung gab. Vorher lagen die 12er bei knapp 800€ / Stück neu.

    Was für ein Mischpult brauchst du? Für welchen Zweck? Wie viele Mic-Inputs...? Darf's auch mit Tablet-Steuerung sein oder willst du was zum Anfassen?

  • Kaufberatung Aktiv PA bis 2500 Euro

    • Hanseat
    • 19. März 2019 um 09:47

    Meine Suche nach guten Topteilen endete nach diversen Hörvergleichen bei der HK Audio Linear 5 112FA. Ich kann dir nur empfehlen, dir diese selbst einmal anzuhören. Mit etwas Glück findest du die auch gebraucht (oder als Vorführmodelle - unsere haben wir auf diese Weise günstig bekommen).

    Die the box pro TP18-800 wird hier gern mal als günstiger 18"-Sub empfohlen. In der aktiven Variante kostet er rund 700€. Insgesamt solltest du damit deine 2.500€ Budget ziemlich gut ausreizen.

    Wenn es kleiner sein soll: Wir haben uns in Kombination mit den HK Audio für die kleinen the box pro Achat 115 Subs entschieden (allerdings ein Rudel mit 6 Stück, passiv an einer Dynacord SL-2400, da wir diese auch Open-Air im Einsatz haben). Die aktive Version kostet mit 590€ etwas weniger als der 18er und ist etwas kleiner und leichter. Bei der Frage, ob es lieber der 18er sein soll, oder ob auch der 15er für dich reicht, kann dir am besten ein eigener Test weiterhelfen.

  • Billigstative und ihre sichere Anwendung

    • Hanseat
    • 19. März 2019 um 09:32
    Zitat von falcocgn

    Nur schade, dass die Gültigkeit des Zertifikats in 2012 abgelaufen ist...

    In dieser Sache habe ich grade mal an den Musicstore eine Mail geschrieben. Vielleicht gibt es ein gültiges Zertifikat, das möglicherweise nur online nicht aktualisiert wurde, dem Produkt bei Auslieferung aber beiliegt? Mal sehen...

    Interessant ist jedenfalls, dass die Stative vom gleichen Hersteller kommen und vermutlich baugleich sind.

  • Billigstative und ihre sichere Anwendung

    • Hanseat
    • 18. März 2019 um 23:09
    Zitat von falcocgn

    Schönes Thema, mit dem ich mich auch grade beschäftige. Da gibt es z.b. das Windup 85 KG TÜV bei den üblichen Verdächtigen zu erwerben. Da ich neugierig bin, lud ich mir die TÜV-Bescheinigung runter und recherchierte die dort angegebenen zwei Normen nach. Davon war keine die DIN 56950... Eine beschäftigte sich mit Lacken und die andere Zahlenfolge war nicht recherchierbar. Der von mir angeschriebene, nicht kleine Verkäufer hat das in die Technikabteilung gegeben und bisher bekam ich keine Reaktion darauf...

    Da mir ein solches Windup mal bei einem der üblichen Verdächtigen (Musicstore als Hausmarke "LightmaXX") aufgefallen war, habe ich mir gerade die entsprechende TÜV-Bescheinigung runtergeladen. Darin wird auf die "DIN 15560 27:2006" verwiesen. Eine Suche findet folgende Info:

    Scheinwerfer für Film, Fernsehen, Bühne und Photographie - Teil 27: Handbetriebene Stative, sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung

    Diese Norm bezieht sich auf hand- und kraftbetriebene Stative in Veranstaltungs-, Versammlungs- und Produktionsstätten wie zum Beispiel Theater, Mehrzweckhallen, Filmtheater, Schulen, Varietés, Kabaretts, Bars oder Diskotheken bei Film, Hörfunk und Fernsehen. Diese Norm enthält umfassende Hinweise zu sicherheitstechnischen Anforderungen, Anforderungen an die elektrische Ausrüstung, Prüfung und Benutzerinformationen.

    Das steht also zumindest mal im korrekten Zusammenhang zum Produkt.

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • Hanseat
    • 17. März 2019 um 14:30

    Vielen Dank! Das ist das schöne, wenn der Entwickler hier mitliest. Damit sind zu den Features noch ein paar wichtige Details ergänzt.

    Funktionell sehe ich Systune dann (nur) noch bei der Mehrkanal-Transfer-Funktion und dem SSA-Filter für Messungen in unruhigen Umgebungen im Vorteil.

  • SATlive Version 1.70.40 ist da

    • Hanseat
    • 17. März 2019 um 13:50

    Meyer Sound: Test Signal for ‘Real World’ Loudspeaker SPL Measurements

    und hier: M-Noise-Org (mit Möglichkeit zum Download des Testsignals)

  • Systune vs. SatLive vs. SMAART DI (+RiTA) => Praxiserfahrungen im Vergleich ?

    • Hanseat
    • 17. März 2019 um 12:12

    Ich suche gerade nach einer Mess-Software und habe vor allem SatLive und SysTune im Auge (sowie SMAART DI und daneben das noch in Entwicklung befindliche RiTA). Hinsichtlich der Features habe ich mir einen Überblick verschafft (s.u.), aber erst mit der Langzeit-Erfahrung häufiger Praxiseinsätze kann man sicher beurteilen, welche Software die praxistauglichere ist bzw. wo die individuellen Vor- und Nachteile jeder Lösung liegen.

    Da ich weiß, dass hier einige mit beiden Systemen gearbeitet haben und sicher schon viel Erfahrungen sammeln konnten, möchte ich euch auf diesem Wege um eure persönliche Einschätzung zu den verschiedenen Alternativen bitten. Ganz besonders interessiert bin ich an Erfahrungen von Usern, die Erfahrungen mit mehreren dieser Systeme sammeln konnten und daher gerade Unterschiede hinsichtlich nützlicher Features und Praxistauglichkeit gut beurteilen können.

    Die Software soll vor allem für die Phasenabstimmung zwischen Tops und Subs sowie zur Unterstützung der klanglichen Optimierung zum Eisnatz kommen. Für Letzteres wären mehrkanalige Messungen praktisch.

    Wavecapture und SMAART in der großen Version kommen aus Kostengründen übrigens nicht in Frage.


    Systune Standard:

    + Mehrkanal-Transfer-Funktion möglich

    + SSA-Filter sorgt für valide Ergebnisse auch bei Störgeräuschen

    + Messung mit Live-Sound-Signal möglich (können das die anderen auch?)

    + einfacher virtueller EQ

    (?) Echtzeit-Mittelung der mehrkanaligen FFTs möglich?

    - Wird schon seit langem nicht/kaum weiterentwickelt

    - Lizenzverwaltung über Server / Lizenzausfälle nach Windows-Updates

    SatLive:

    + Regelmäßige Weiterentwicklung

    + Entwickler direkt ansprechbar (Forum)

    + Lizenz auf Dongle

    + Zum Preis von Systune Standard gibt's das Paket inkl. "LevelCheck" (Systune enthält aber auch eine geeignete Funktion)

    ? Messung mit Live-Sound-Signal möglich ?

    - nur einkanalige Transfer-Funktion möglich

    SMAART DI:

    + sehr hohe Auflösung im tiefen Frequenzbereich (MTW-FFT)

    + nach Kohärenz gewichtete Mittelung möglich (können das die anderen auch?)

    - kein gutes Remote-Interface (nur mit zweiter Lizenz / kein Web-Interface)
    - nur einkanalige Transfer-Funktion möglich ("große" Version ist mir zu teuer)

    - teurer als die Konkurrenten

    Außer Konkurrenz (weil noch in Entwicklung):
    Educasound RiTa :

    + in der aktuellen Version kostenlos

    + 4 gleichzeitige Messungen möglich

    + Virtuelle Filter inkl. Allpass-Filter (testweise Optimierung auch ohne "Lärm" möglich)

    - derzeit noch keine Echtzeit-Transfer-Funktion (soll in V 3.0 folgen)

    - bislang nur spanische Anleitung (ändert sich mit V 3.0)

  • Notebooks/Bildschirme am FOH => Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung

    • Hanseat
    • 15. März 2019 um 12:02
    Zitat von oton

    Danke für den Link, ich habe mir die Teile , auch für Pultbildschirme, bis jetzt immer selber geschnitzt, aber das ist einen schöne Halbare Alternative !!

    Was hast du zum "selbst schnitzen" verwendet? Stinknormale schwarze Pappe oder gibt's da was besseres?
    Auch das Display des X32 könnte nämlich etwas Sonnenschutz vertragen...

  • Notebooks/Bildschirme am FOH => Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung

    • Hanseat
    • 15. März 2019 um 12:01
    Zitat von secluded

    ...steck' Dein Lappi notfalls in 'nen Karton :)

    Klar, das ist die Low-Budget-Variante :) - ich suche aber etwas "handlicheres". Bei einem 27"-Monitor sähe das dann auch optisch eher nach Umzugskarton als nach FOH-Platz aus.

    Die "IKEA"-Billigvariante, die an anderer Stelle vorgeschlagen wird, ist dagegen mit Vorsicht zu genießen, weil sie die Lüfteröffnungen eines typischen 15"-Notebooks veschließt.

  • Notebooks/Bildschirme am FOH => Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung

    • Hanseat
    • 15. März 2019 um 11:57

    Danke für den Tipp. Das ist ja auch preislich ganz in Ordnung. Zur Qualität gibt es allerdings - wie immer - auch andere Wahrnehmungen: 27"-Modell des gleichen Herstellers (das stabilisierende Material im Innern soll nur Pappe sein ?)

    Von Eizo gibt's entsprechende und vermutlich hochwertigere Lösungen, die kosten mir mit rund 200€ für ein wenig Plastik aber schlicht zu viel.

    Für mein Notebook hatte ich kürzlich mal nach sowas geschaut und nun folgende Lösung bestellt: MacHood MB-17

  • Notebooks/Bildschirme am FOH => Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung

    • Hanseat
    • 15. März 2019 um 11:02

    Gerne lasse ich am FOH parallel zum X32-Pult einen Monitor mit X32-Edit laufen, um die Insert-FX übersichtlich im Zugriff zu haben und bei Bedarf eine schnelle Komplettübersicht über die Inputs und deren Einstellungen zu bekommen.

    Vor allem bei Open-Air-Gigs gabe es durch die Helligkeit der Sonne trotz einem gewissen Sonnenschutz durch das FOH-Zelt oft Probleme mit meinem Notebook und dem angeschlossenen Touchscreen. Beide liegen bei der Helligkeit um 250-300cd/m² und das ist im Sommer offensichtlich zu wenig.

    Bei meinem Samsung-Tablet (Tab A 10.1" mit rund 520cd/m²) ist bei direkter Sonneneinstrahlung zwar auch irgendwann Ende, aber das Display funktioniert schon deutlich besser.

    Mich würde interessieren, wie ihr das für euch gelöst habt.

    Habt ihr besonders helle Monitore im Einsatz oder schattet ihr eure Notebooks/Monitore gezielt ab?

    Welche Lösung könnt ihr aus eurer Praxis empfehlen?

  • Gravity LS 331 B

    • Hanseat
    • 8. März 2019 um 14:41

    Das könnte ein Nachteil sein. Oder auch nicht.

    Vermutlich fällt das Ding schon lange vorher um, bevor die Belastbarkeit der M20-Verbindung zum Problem wird.
    Anders sähe das sicher aus, wenn man die Grundplatte mit Ballast belegt.

  • Gravity LS 331 B

    • Hanseat
    • 8. März 2019 um 14:32

    Der Witz ist, dass man bei Dreibeinstativen subjektiv immer erst einmal den Außen-Standkreis wahrnimmt, der ja deutlich größer ist als etwa beim Gravity "Teller" - und daraus auf die Standfestigkeit Rückschlüsse zieht. Als Praktiker hätte ich jedenfalls grundsätzlich mehr Vertrauen in ein solides Dreibein als einen "Teller".

    Der im worst case (direkt gegenüber eines Beins) relevante Innenkreis des Dreibeins ist jedoch nur halb so groß wie dessen Außenkreis. Zumindest für diesen ungünstigsten Fall gibt es auch zwischen dem K&M 213 und dem Gravity nur verschwindend geringe Unterschiede (von rechnerisch 0,005kN). Das Gravity hat mit der schweren Grundplatte (und knapp 18kg Gesamtgewicht) in dieser Hinsicht einen Vorteil gegenüber dem knapp halb so schweren K&M 213.

    Aus dieser Sicht (Standmoment) lässt sich kein relevanter Unterschied zwischen beiden Lösungen erkennen.

    Die Höhe der Last und ihr Gewicht spielen eine entscheidende Rolle, wenn Bewegung ins Spiel kommt, weil dann doch mal jemand an das Stativ gestoßen ist. Zumindest rechnerisch gibt es aber auch in dieser Hinsicht keinen großen Unterschied zwischen dem K&M213 und dem Gravity.

    Tja so ist das: Mein Bauchgefühl würde dem Dreibein mehr Vertrauen schenken - fragt sich nur, ob das berechtigt ist (und ob man subjektiv dem recht schweren "Teller" zu wenig zutraut, oder dem Dreibein doch eher zu viel).

  • Gravity LS 331 B

    • Hanseat
    • 8. März 2019 um 13:16
    Zitat von maccaldres

    das Stichwort heißt hier Gefährdungsbeurteilung

    Im groben heißt das, das du dir bei jeder zu erfüllenden Aufgabenstellung im Vorfeld gedanken machst, welche Gefahren auftreten können, mit welcher Wahrscheinlichkeit sowie schwere der Folgen.


    Nun gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Verringerung der Wahrscheinlichkeit und der Folgen

    Begriff und Verfahren sowie verschiedene Möglichekiten zur Gefährdungsminderung (Ausschluss der Gefährdung durch Verzicht, technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen) sind mir bekannt.

    Mir ist auch durchaus klar, welche Bedeutung das hat. Was ich ausdrücken wollte: Mit meinem gesundem Menschenverstand habe ich schon immer entsprechende Gefahrenanalysen gemacht (und für Verringerung des Gefahrenpotentials gesorgt), auch bevor ich von diesem Wort jemals was gehört hatte.

    Die Beiträge von niggles und UweLam weisen ja gut darauf hin, dass man bei derartigen Lösungen immer auf die ein oder andere Weise dafür sorgen muss, dass es nicht zu "Kontakten" mit dem Stativ kommt.

    Gestolpert bin ich dann aberüber folgenden Beitrag:

    Zitat von zegi

    Für Gala wäre es schon schön, wenn das Stativ so dezent daher kommt. Aber wenn ich das so lese, dann werde ich vorerst noch beim 3-Bein bleiben. Die 2.4 Meter würden schon benötigt und das mit knapp 13kg.

    Mit dem 3-Bein komme ich auf 3m und dürfte 50kg beladen. Dort habe ich keine Bedenken mit den 13kg.

    Das hat mich zum Nachdenken gebracht:

    • Es hat zumindest bei mir die Vorstellung suggeriert, dass das 3-Bein deutlich standfester als das "Tellerstativ" sein solle.
    • Die Argumentation "dürfte 50kg beladen - daher keine Bedenken mit 13kg klingt so, als ob eine größere Tragfähigkeit einen besonderen Vorteil bringen würde.
    • Der Hinweis "die 2,4 Meter" werden schon benötigt (bezogen auf das "Tellerstativ" im Vergleich zum Millenium-Kurbelstativ klingen ebenfalls so, als wäre das Millenium eine deutlich bessere Lösung bei dieser Höhe.

    Dazu ist anzumerken:

    • Wie ich oben in meinem Beitrag gezeigt habe, unterscheidet sich das Standmoment zwischen der "Tellerlösung" und dem Dreibein nur um rund 10%. Ein relevanter Unterschied ist daher nicht zu erkennen.
    • Die Tragfähigkeit laut Hersteller hat nichts mit der Standfähigkeit des Stativs zu tun (solange die Last die Tragfähigkeit nicht schlicht überschreitet).
    • Das Standmoment ist nicht von der Höhe der Last abhängig. In dieser Hinsicht gibt es keinen Unterschied zwischen beiden Stativ-Varianten.

    Berücksichtigt man ein Anstoßmoment durch (gemäßigten) Publikumsverkehr, so ist - wie oben gezeigt - KEINE der Lösungen auch nur annähernd ausreichend. Bei einer wandnahen Aufstellung hat das Dreibein hinsichtlich der Kippsicherheit zwar Vorteile (mit zwei Beinen an der Wand aufgestellt), das herausstehende Bein ist dann allerdings als Stolperfalle eine weitere Gefahr. In beiden Fällen helfen dann eben nur "Pflanzendeko" oder andere Maßnahmen, die das Anstoßen verhindern. Und schon sind wir wieder beim gesunden Menschenverstand...

    Wie ich oben mit der Berechnung gezeigt habe, ist das Standmoment

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