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Beiträge von Hanseat

  • Asymmetrisches EFA-Setup (4+2 Subs) - Frage zur Endstufenbelastung (Dynacord SL-2400)

    • Hanseat
    • 27. Januar 2019 um 18:54

    Nach Vergleichen diverser Sub-Konfigurationen in EASE Focus möchte ich eine Art "asymmetrisches" EFA-Setup ausprobieren. Das Setup besteht aus ingesamt 6 Subs: Zwei übereinander gestapelt nahe der Bühne und weitere 4 übereinander gestapelt etwa 1m davor - das Ganze in einer Art "Y-Form" (damit wird eine breitere Abdeckung des Bereichs vor der Bühne erreicht). Die Dämpfung nach hinten funktioniert auch ganz gut (siehe Grafik):

    Als Subs kommen günstige the box pro Achat 115 Subs zum Einsatz (jeweils 500W/8Ohm - die Simulation habe ich mit einem anderen 15er-Sub ähnlicher Größe gemacht). Beim letzten Mal hatten wir ein symmetrisches (CSA-)Setup mit drei Subs hinten und drei vorne. Die maximal benötigte Leistung von 1500W an 2,6 Ohm je Kanal hat die Endstufe dabei gut liefern können (wir fahren sicher auch nicht im Grenzbereich). Vom neuen Setup verspreche ich mir aber eine bessere Impulswiedergabe und möchte dieses daher beim nächsten Einsatz nutzen.

    Nun frage ich mich, ob ich auch diese Variante mit der Dynacord SL-2400 bewältigen kann. Gedanken mache ich mir insbesondere, ob die Endstufe auch 4 Subs (an dann 2 Ohm) noch gut an einem Kanal kontrollieren kann. Die Leistung von rund 2kW liefert die Endstufe laut Test in der Tools4Music (baugliche Q1212) wohl noch - und wir werden den Grenzbereich sicher nicht ausreizen. Ich ereinnere mich aber noch an ein Gespräch mit einem Abteilungsleiter bei Thomann, der darauf hingewiesen hat, dass die Subs (wohl wegen der sehr großen Bassreflexöffnung) eine Endstufe benötigen, die die Membran auch wieder gut zur Ruhe bringen kann. Das war aber eher ein Thema bei der Überlegung, welche Endstufe es sein soll (wir schwankten damals zwischen Proline 3000 Eisenschwein, Dynacord SL-2400 und t.amp TSA 4-1300 - von letzterer hatte er in diesem Zusammenhang recht deutlich abgeraten).

    Da mir die Erfahrung fehlt: Was meinen die Experten?

    • Kein Problem, das läuft schon!
    • Nur mit Abstrichen sinnvoll.
    • Eine Unterstützung durch eine weitere Endstufe ist unerlässlich!
  • Komplettanlagen für Schulen und Vereine

    • Hanseat
    • 24. Januar 2019 um 11:22
    Zitat von MuellerSound

    Die RCF310A kenne ich v.a. aus gelegentlichem Vergnügen mit denen in der Nutzung als Monitore und Nearfills.

    Vom "nackten Eigenklang" mag ich sie nicht, die müssen schon ziemlich EQ't werden, tun dann aber recht gut für den Kurs. In der vg Nutzung zieht man eh untenrum viel weg, dann sind sie auch dicke leistungsfähig. Ein Bekannter nimmt die auch gern als Tops für die Front - nicht so meins vom Gefallen.

    Die aktiven RCF310A sind etwas gegenüber der passiven Variante "aufgemotzt" (schon recht kräftig im Bassbereich, ich meine aber auch in den Höhen), daher macht es Sinn - vor allem im Monitorbetrieb - , bei der aktiven Box untenrum aufzuräumen. Wir nutzen die passive Variante, da ist das nicht im gleichen Maß nötig. Die aktive Variante habe ich mal zusammen mit zwei Subs in einem Raum für 400 Leute gehört (natürlich kein Rock'n'Roll) und war schon erstaunt, was da so rauskommt.

  • Komplettanlagen für Schulen und Vereine

    • Hanseat
    • 24. Januar 2019 um 08:11

    Keine Halbwahrheit - auch die anderen beiden Topteile haben asymmetrische Hörner - nur eben mit einer meiner Ansicht nach deutlich praxistauglicheren Auslegung.

    Klar, du hast Recht, dass eine erkennbare Richtwirkung bei allen derartigen Topteilen erst ab ca. 1k einsetzt - und die nominalen Werte noch ein ganzes Stück darüber erreicht werden. Dennoch halte ich eine gute und gleichmäßige Richtwirkung für ein wichtiges Kriterium in der Praxis (ähnlich wie die Rückwärtsdämpfung bei Mikrofonen).

    Bei meiner Suche nach guten Topteilen vor rund einem Jahr hatte ich mir daher mit dem EASE gll-Viewer einige Speaker genauer angesehen und dabei ist mir u.a. aufgefallen, dass bei einigen der interessanten RCF-Tops die Messungen recht weit von ihren nominellen Werten abweichen (also erst sehr spät die nominellen Werte erreichen). Das macht sie natürlich nicht gleich zu einer schlechten Box, könnte aber möglicherweise der Grund sein, warum du keinen Unterschied wahrnimmst.

    Bei der HK L5 112FA und bei der LD DDQ12 sieht die Richtwirkung dagegen recht überzeugend aus (im Rahmen des Möglichen). EDIT: Für die Opera-Serie gibt es leider keine gll-Daten, anhand derer man das mal vergleichen könnte.

  • Mono

    • Hanseat
    • 24. Januar 2019 um 07:59

    Für den im Ausgangsposting genannten Fall macht Mono (mit einem Stack) absolut Sinn!

    Sobald man aber Mono-Signale über mehrere Schallquellen (Stacks L-R) wiedergibt (um die gesamte Publikumsfläche abzudecken), bekommt nan andere Probleme. Da die Signale der beiden Seiten exakt gleich sind, gibt's für jeden, der nicht perfekt im Zentrum steht Interferenzen bzw. Kammfiltereffekte.

    Dave Rat: The same sound from multiple sources (anschauliches Video)

    Artikel, in dem Dave Rat sein Konzept näher erläutert

    Stereo bietet daher schon große Vorteile bei Signalen, die sowieso in unkorreliertem Stereo vorliegen (OH, E-Piano) und auch eine bessere Mix-Transparenz. Was Dave Rat vorschlägt, das scheint mir allerdings wenig praktikabel (zu großer Aufwand) noch völlig schlüssig zu sein. In niedrigen Frequenzbereichen ist es zweifelhaft, ob man an einer Signalquelle tatsächlich ausreichend unkorrelierte Signale bekommen würde. Und schließlich gibt es die Lead-Vocals,.. die man - wie alle Mono-Signale, bei denen es nicht möglich ist, seine Technik anzuwenden - dann konsequenterweise über ein zusätzliches Center-System abstrahlen müsste. Ein L-C-R-System wäre daher gut geeignet, um ein derartiges Konzept zu realisieren. Den Aufwand wird man aber wohl kaum bei kleineren Veranstaltungen treiben.

  • Komplettanlagen für Schulen und Vereine

    • Hanseat
    • 23. Januar 2019 um 23:46

    Zu den Tops kann man nur empfehlen: Hört sie euch an oder - noch besser - probiert sie in eurer Anwendung aus.

    Bei der Opera-Serie fällt der große vertikale Öffnungswinkel mit insgesamt 85° (+25/-60) auf. Das halte ich für eher ungünstig. Bei der HK L5 112FA und der LD DDQ12 sind es mit 55 bzw. 50 Grad praxistauglichere Werte.

    P.S.: Wenn es nicht aus unbedingt ein iPad sein muss, dann kann man auch ein Samsung Galaxy Tab A 10.1 kaufen - das ist mit 520cd/m² genau so hell wie das iPad - kostet aber nur etwas mehr als die Hälfte.

  • Komplettanlagen für Schulen und Vereine

    • Hanseat
    • 23. Januar 2019 um 18:11

    Na da bleibe ich mal bei meiner Empfehlung: (Subwoofer halte ich für die Anwendung nicht für notwendig)

    • HK L5 112FA - gebraucht für 1000€ das Paar oder 1.500€ neu
    • RCF 310A - neu für 598€ das Paar (die sind für eure Anwendung meiner Meinung nach auch laut genug)
    • Behringer XR12 - neu für 229€
      (wobei man auch ein X32 Rack neu und gebraucht inzwischen sehr günstig bekommt - das bietet gegebenenfalls noch Reserven für größere Anwendungen)

    In dieser Zusammenstellung: 1.827€ (mit gebrauchten Tops) oder 2.327€ neu

  • Komplettanlagen für Schulen und Vereine

    • Hanseat
    • 23. Januar 2019 um 09:54

    Im Bereich der kleineren Topteile kann ich Gutes von der HK Audio Linear 5 112FA berichten, die wir als Schule bei verschiedenen Anlässen einsetzen. Eine bis in hohe Pegelbereiche weitgehend verzerrungsarme Wiedergabe (siehe Tools4Music-Test) und ein recht ausgewogener Sound kombiniert mit einem guten Richtverhalten, zwei verschieden geneigten Boxenflanschen und der direkten Anschlussmöglichkeit mit einem Mikrofon- und einem Lineeingang haben uns nach dem Vergleich diverser Alternativen in diesem Bereich überzeugt. Das Gewicht ist mit knapp 25kg auch noch in Ordnung. Je nach Angebotslage werden sie für knapp 800€/Stück angeboten. Wenn Gebrauchtkauf möglich ist, dann geht es natürlich auch günstiger.

    Von den kleinen Soundcraft UI-12/16 weiß ich aus Userberichten, dass die Mic-Inputs nicht so gut sein sollen (deutlich mehr Rauschen als Konkurrenzprodukte). Ich selbst hatte die Kiste allerdings nicht in Gebrauch.

    Die "Mixing Station"-App für Behringer-Produkte finde ich immer noch eine sehr bedienungsfreundliche Lösung, daher käme sicher auch das Behringer-Produkt in Frage (inzwischen auch für iOS verfügbar). Bei den wenigen von euch geplanten Signalen sollte das sogar auf einem stinknormalen Handy noch ausreichend sinnvoll bedienbar sein.

    Als Monitore setzen wir RCF 310 ein (klein, leicht, guter Klang). Die aktive Version gibt's inzwischen für rund 300€ - und ist auch gut geeignet, wenn mal nur ein ganz kleiner Einsatz ansteht. Dann kann man auch diese als Topteile für Vocals + Keyboard einsetzen.

  • Gesangskompression

    • Hanseat
    • 9. Januar 2019 um 23:51

    Man beachte den Unterschied zwischen den Angaben von dB/msec bei der Attack-Zeit und dB/sec bei der Release-Zeit.

    Die schnellste/längste Release beträgt für (wahllos angenommene) 20dB Regelweg 80ms (kürzester Wert) bzw. 4s (größter Wert) - die schnellste / langsamste Attack-Zeit beträgt für den gleichen Regelweg knapp 7ms (kürzester Wert) bzw. 500ms (größter Wert).

    P.S.: Bei der Attack-Regelung ist auch links der schnellste und rechts der langsamste Wert. Und die Angabe hat nichts damit zu tun, wie viel das Signal über dem Threshold liegt (dazu ist ja der Threshold-Paramter da), sondern wie schnell dann geregelt wird (eben mit schnellstmöglich 3dB/ms).

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 2. Januar 2019 um 18:15

    Die verschiedenen Bühnenangebote sind eingetrudelt. Alle liegen auf ähnlichem Niveau von 1.550-1730€ (was ja auch nicht überrascht). Die mindestens gut 1000€ Differenz zwischen dieser (berechtigten) Preislage und dem für uns als Schule verfügbaren günstigen Anbieter eines Kulturzentrums (Trailerbühne mit Auf-/Abbau durch Fachkraft, nur für nichtkommerzielle Zwecke angeboten) kann ich dennoch nicht übersehen.

    Nachdem ERICH ja schon an mehreren Stellen ein Groundstack empfohlen hat, habe ich daher nach einem Kompromiss für die Aufstellung der Tops neben der Bühne gesucht, bei der wir dennoch unsere Subs als zentrales CSA-System nutzen können und folgende Variante durchdacht (mit vorhandenem Material):

    • Unten: Scherenpodest 2x1m (40 cm Höhe) + Ausgleichsbretter
      (oder ersatzweise: Europalette)
    • Darauf fest verzurrt: db Technologies Opera Sub 15 (60cm hoch)
      (stehen sonst in einem Proberaum der Schule, bei der Veranstaltung nicht in Betrieb)
    • Distanzstange K&M 21366 "Ring Lock" (125cm - gehört auch zur Proberaum-Anlage)
    • HK L5112 FA Tops obendrauf (akustisches Zentrum + ca. 40cm), mit eingebautem Flansch 7° geneigt

    Gesamtgewicht mit Scherenpodest rund 100kg, Standfläche 2x1m, Standmoment der verzurrten Konstruktion auch im ungünstigsten Fall (seitlich) mindestens 50% über Kippmoment. "Effektive" Höhe des akustischen Zentrums der Tops: 2,65m.

    Das scheint eigentlich ein ganz vernünftiger und praktikabler Kompromiss zu sein.

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 22. Dezember 2018 um 15:33

    Konstruktive Hinweise nehme ich gerne auf und ich glaube, dass ich an KEINER STELLE gesagt habe, dass ich das "auf Teufel komm raus" durchziehen möchte, sondern dass ich herausfinden will, ob es eine SICHERE und SINNVOLLE Lösung in Kombination mit der genannten günstig zu nutzenden Bühne (Stagemobil L) des Kulturzentrums gibt.

    WENN es diese gäbe - WARUM IN ALLER WELT sollte ich sie dann nicht nutzen, um die VERDAMMT knappen Ressourcen des Schulbudgets zu schonen? Das ist eine VERNÜNFTIGE Frage und hat mit "auf Teufel komm raus" nun mal rein gar nichts zu tun. Wenn das dagegen NICHT funktioniert - und genau DIESE Frage habe ich DEUTLICHST von Anfang an gestellt - dann wird das auch NICHT in dieser Weise gemacht - das habe ich auch nicht einmal nur angedeutet. Alles andere sind schlicht unsachliche und völlig unbegründete Unterstellungen.

    Übrigens: Wenn ich aus gutem Grund bestimmte sinnvolle Vorgaben mache (das CSA etwa), dann kann es dir doch schnurzegal sein, ob du das auch so machen würdest. Das Setup hat in der Praxis überzeugt (fast NULL Bass auf der Bühne und gleichmäßig satten Bass davor) - und wir werden auch in Zukunft auf dieses Stückchen angewandter Physik vertrauen (im Zweifel darf mir aber auch jeder gern erklären, wie er aus 3x 45cm hohen Subs ein sinnvolles Sidestack bauen will).

    So, wenn noch jemand einen Tipp hat, wo ich eine mobile Bühne der genannten Größe (Stagemobil L oder vergleichbar) für den Hamburger Raum anmieten kann, dann nur her damit. Sonst ist für mich hier "over and out".

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 22. Dezember 2018 um 14:23

    Die bisherigen Angebotsvarianten und -preise habe ich ja im Ausgangspost schon genannt. Die Traversenbühne ist eben arbeitsaufwändig und hat daher ihren Preis. Die dort erwähnte Trailerbühne ist für unsere Zwecke eigentlich zu groß und vermutlich daher auch teurer als notwendig.

    Als Bühnengröße würde uns ein Stagemobil L reichen - und in der Variante mit den Stützen an der Front reicht auch die Traglast für das Fliegen der Tops völlig aus.

    Wenn ihr Hinweise hättet, bei welchen Firmen ich diese (oder eine ähnliche Variante) für eine Veranstaltung im Hamburger Raum anfragen könnte, dann würde mir das sehr helfen.

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 22. Dezember 2018 um 13:37
    Zitat von yamaha4711

    Das eigentliche Problem bei dieser Anfrage ist doch einfach wieder das 4 K Problem: keine Kohle, kein Krach. Gepaart mit unzulänglichen, örtlichen Gegebenheiten, was letztendlich darin mündet entweder das ganze so zu machen wie bisher (leider keine Kohle) oder das ganze illegal mit allen Risiken und nachwehen durchzuführen und darauf hoffen, dass es gut geht.

    (...)

    Einfach einen frei stehenden Standardlift zu nehmen, an diesen eine entsprechende Last auf 4-5 m zu heben ist nicht ohne und man sollte sehr genau wissen was man da tut. Ohne Balast wird das nicht sicher.

    Das 4K-Problem ist ja nicht für uns existent. Ich bemühe mich, eine möglichst langfristig umsetzbare und von den Schulen auch ohne das auslaufende Förderprogramm realisierbare Lösung zu finden. Die Trailer-Bühne des Kulturzentrums (ein Stagemobil L - aber noch ohne Abstützung des Frontdaches) wäre dafür gut geeignet und preislich sehr attraktiv, nur ist sie eben ein etwas älteres Modell ohne Abstützung des Daches an der Vorderkante mit entsprechend geringer Traglast. Gerade weil wir kein Risiko eingehen wollen, werden wir da auch keine Spielchen treiben. Wir haben bislang nichts mit Risiken und Nachwehen gemacht und werden das ganz sicher auch in Zukunft nicht tun.

    Zitat von ERICH

    Das ist wie schon im anderen Thema gesagt ganz einfach, wenn man sicher sein will.

    Palette auf den Boden.

    Mit Unterlegerettern ausgleichen.

    Bässe darauf stapeln.

    Spanngurte drum.

    Topfteil drauf.

    Neigebrett dazwischen.

    Spanngurte drum .

    Die paar Meter weniger Reichweite mit Delayline hinter FoH ausgleichen.

    Fertig.


    Wenn du keine Stative stellen kannst / willst, dann Stelle einfach keine.

    Alles anzeigen

    Das ist in vielen Fällen sicher die einfachste Lösung, leider lässt sich diese bei uns nicht umsetzen: Wie du dich vielleicht erinnerst, nutzen wir sehr kleine 15"-Subs (Höhe knapp 45cm), da käme ich mit 3 Subs je Seite bei weitem nicht hoch genug. Außerdem weißt du vielleicht auch noch, dass wir unsere 6 Subs sehr erfolgreich als zentrales CSA-System einsetzen, so dass diese Variante leider nicht infrage kommt.

    Dass wir die Topteile auf Höhe bringen wollen, das hat vor allem was mit der Pegelverteilung vor der Bühne zu tun. Wir brauchen keine große Reichweite, möchten aber eine gleichmäßige Beschallung auf den ersten 10m vor der Bühne erreichen und den Rahmen der zulässigen Pegel ausnutzen. Das lässt sich eben bei hoch aufgehängter Position und entsprechender Neigung recht einfach erreichen (und funktioniert ja auch bestens in der Praxis). Bei auf Kopfhöhe stehenden Boxen wäre das unter Einhaltung der DIN 15905-5 dagegen nicht vernünftig lösbar.

    Zitat von 4Art

    Jede Lösung mit EINEM Lift für EINE Box in einer Dimension, wo es nicht lächerlich wird, ist unbrauchbar. Punkt. Ich habe fertig.

    Danke für die klare Aussage.

    Zitat von Tobias Zw.

    Lieber Hanseat, das meine ich jetzt gar nicht mal böse: Wenn Du in einem Internetforum nachfragst, ob es solche Stative gibt, würde ich eher empfehlen, Fachpersonal mit dem Thema zu beauftragen. Ich frage doch auch nicht als Nicht-Elektriker in einem Heimwerkerforum, warum die ganzen Strippen, die von außen in den Hausanschlusskasten kommen, unterschiedliche Farben haben, und ob das schlimm ist, wenn ich die vertausche...? Mit einem fallenden Stativ kannst Du ähnlich viele Personen genau so schnell töten wie mit falsch angeklemmtem Strom. Folgerung; Lasst das jemanden machen, der's gelernt hat.

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Danke für die freundlichen Hinweise. Über die möglichen Gefahren bin ich mir absolut bewusst (und habe u.a. dafür gesorgt, dass das Thema inzwischen in größerem Rahmen bei Verantwortlichen an Schulen die notwendige Beachtung findet) und gerade deswegen werden wir die entsprechenden Arbeiten IMMER von einer Fachfirma durchführen lassen. Vielleicht war der Hinweis "Miete" missverständlich - ich meinte damit nicht, dass wir einfach nur das Stativ leihen und das dann selbst aufbauen, sondern dass das von Fachleuten erledigt wird.

    Um mögliche Missverständnisse auszuräumen: Ich frage hier als Grundlage meiner Kosten-Nutzen-Abwägung für die Planung. GIBT es eine nicht zu aufwändige und wirtschaftlich interessante Lösung zum Aufstellen von Topteilen neben der Bühne, die zusammen mit der Nutzung der günstigen Trailerbühne Sinn macht? Falls JA, dann wäre das eine interessante Lösung für die chronisch unterfinanzierten Schulen. Falls NEIN, dann müssen sich die Schulleitungen den Kopf zerbrechen, wie sie das lösen wollen.

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 22. Dezember 2018 um 01:45
    Zitat von skyworker

    Warum zum Beispiel funktioniert das nicht?

    Platzprobleme. Ein Abspannseil bräuchte ja einen gewissen Radius (darauf basiert ja offensichtlich die Wirkung) - mindestens auf einer Seite der Bühne wäre das jedoch meiner Einschätzung nach kaum möglich, da in recht naher Entfernung ein Hauptdurchgangsweg freizuhalten ist. Muss ich mir vor Ort nochmal genauer ansehen. Wie viel Platz bräuchte man denn etwa zum Abspannen vom Zentrum des Stativs aus?

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 22. Dezember 2018 um 00:35

    So weit war ich schon lange, bevor ich meine Frage formuliert habe.

    Wenn es KEINE sinnvolle und sichere Lösung dafür gibt, die eine Fachfirma für diesen Zweck liefern kann und die wirtschaftlich für uns effizienter ist, DANN bleibt ja nur dieser Weg. Aber die Frage war hier genau anders herum gestellt: GIBT es überhaupt eine entsprechende Lösung, die eine für uns effizientere Lösung (mit der günstigen Trailerbühne ohne Flugmöglichkeit) realisierbar werden lässt?

    Also noch einmal: Hat niggles Recht - und es gibt keine derartige Lösung?
    Oder ist euch eine konkrete Lösung für die Anwendung bekannt, die ich beim Verleiher vor Ort anfragen kann?

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 21. Dezember 2018 um 23:55
    Zitat von guma

    Klug wäre, diese Aufgabe und damit auch die Verantwortung aus den von Dir bereits genannten Gründen für kleines Geld an eine Fachfirms Deiner Wahl abzugeben ...

    Meine Frage ist erst einmal grundsätzlich gemeint: Gibt es eine derartige Lösung überhaupt - ohne großen Ballasttank oder Abspannen (da das vor Ort nicht geht)? Ich versuche zu klären, ob dieser Weg überhaupt machbar ist, denn sonst kommt die Variante mit einer Bühne ohne Flugmöglichkeit gar nicht in Frage.

    Siehe dazu das Zitat von niggles aus einem anderen Thread:

    In der Praxis gibt es (von Sonderkonstruktionen wie den ST25-Abspannsets von DSL abgesehen) keine für Freiluftveranstaltungen im Geltungsbereich der deutschen VStättVOen zugelassenen Kurbellifte mehr. Die ganzen schönen Zeichnungen mit Abspannleinen etc. auf den Stativen gelten nur für Filmsets und ähnliche Anwendungen ohne Publikum. Leichte (12-15kg) (Plastik-)boxen auf einem stabilen Kurbelstativ auf 2,50m Höhe kann man sich noch schönrechnen, das geht aber auch nur wenn sie sicher (Unterlegplatten!) auf festem Boden stehen und das Publikum durch eine Absperrung davon fern gehalten wird. Selbst dann versuche ich immer die Teile durch anratschen an festen Gegenständen (Poller, Strassenschild, Geländer) zusätzlich zu sichern.

    Daher habe ich meine Zweifel, ob es eine solche Lösung für unsere Anwendung (Box+Neigebügel wiegen ca. 25kg, Höhe der Last ca. 3,5m) überhaupt gibt. Falls ihr von einer geeigneten Lösung wisst, dann würde ich mich über einen konkreten Tipp freuen.

  • Mikrofone für Chorverstärkung

    • Hanseat
    • 21. Dezember 2018 um 23:28

    Das ist ja das schöne an dieser Welt, dass sich jeder frei entscheiden kann, womit er seine Zeit "verschwendet". Mir macht es eben Spaß, mich mit diesen Dingen intensiv auseinanderzusetzen. Du findest sicher auch DIESEN oder JENEN Thread völlig überzogen. Aber das kann mir völlig egal sein, denn mir hat der Austausch mit anderen viel Spaß gemacht, ich habe in vielen Fällen sinnvolle, passende und praktikable Lösungen gefunden und dazu auch noch viel interessantes gelernt. Für mich passt das so...

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 21. Dezember 2018 um 22:46

    Es geht mir nicht nur darum, ob es ein Stativ in dieser Höhe mit einer entsprechenden zentrischen Belastbarkeit gibt.

    Im Bereich Veranstaltungssicherheit des Forums hatten mich einige Gedankenanstöße hinsichtlich Standmoment/Kippmoment/Anstoßkräfte/Windlasten zum Nachdenken gebracht, ob eine derartige Aufstellung überhaupt unter dem Gesichtspunkt der Sicherheit zulässig und umsetzbar ist (ohne dass wir gleich über eine Traversenkonstruktion mit Ballasttanks nachdenken müssten). Viele Stative sind aufgrund der viel zu geringen Standfläche (die ist bei Dreibeinen auch noch deutlich ungünstiger) dafür absolut nicht geeignet!

    Falls es dazu noch ein paar kompetente Hinweise gibt, würde mich das freuen.

  • Mikrofone für Chorverstärkung

    • Hanseat
    • 21. Dezember 2018 um 22:07

    Überlesen habe ich das nicht. Aber jedem das Seine. Ich durchdenke Dinge gerne im Vorwege - vor allem, weil die schulischen Gegebenheiten eben wenig Gelegenheit bieten, das im konkreten Fall auszuprobieren. Wenn du das lieber anders machst, dann ist das sicher auch nicht verkehrt. :thumbup:


    Meinem Verständnis sind Foren gerade zu diesem Zweck gemacht: Gedanken austauschen, von den Anregungen und Erfahrungen anderer profitieren - und dann später sinnvollerweise auch berichten, wie die gefundene Lösung in der Praxis funktioniert hat.

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • Hanseat
    • 21. Dezember 2018 um 22:00

    Ausgangspunkt:

    • Kleines Stadtteilfest einmal im Jahr mit Beiträgen diverser Schul-Ensembles (Chöre, Bands, Bigband...)
    • Finanzielle Möglichkeiten zukünftig stark eingeschränkt (Wegfall eines Förderprogramms)
    • Kosten für Bühne (8x6m) mit Auf-/Abbau und Flugmöglichkeit unserer Tops bisher rund 1.300-1.350€ netto
      (Traversenbühne aus Podesten mit gestaffelter Höhe inkl. Bewachung über Nacht nach Aufbau am Vortag
      / auch möglich: Trailerbühne mit 8 Podesten zur zweifachen Staffelung im hinteren Bereich => für Chöre etc.)

    Alternative:

    • Günstige Trailerbühne eines Kulturzentrums (ca. 7x6m) - für 450€ netto (nur für nichtkommerzielle Zwecke)
      => wäre auch mit geringem Budget machbar
    • ABER: Keine Flugmöglichkeit für Tops (auf die hohe Positionierung der Tops möchten wir aber nicht verzichten)

    Daher: Gibt es sichere (Vierbein-)Stative zur Miete, mit denen wir die Tops (HK Audio L5 112FA im Neigebügel des Herstellers) auf ca. 3,5-4m Höhe aufstellen könnten? Der Untergrund ist fest, aber leider nicht völlig eben, sondern "leicht gewellt" (Abfluss von Oberflächenwasser)?

    Was müsste ich beim lokalen Vermieter dann konkret anfragen?

    Habt ihr sonst einen Tipp für eine günstigere Bühnenlösung als bisher (im Hamburger Raum)?

  • Mikrofone für Chorverstärkung

    • Hanseat
    • 21. Dezember 2018 um 21:42

    Und was hätte sich der werte Herr stattdessen gewünscht? Eine unglaublich komplizierte Lösung? Ein selbstgebautes Cardioid-Ebenen-System oder mindestens irgendwelche High-End-Mikrofone aus handgeklöppelter Manufaktur?

    Tut mir ja außerordentlich leid, wenn sich in diesem Fall eine einfache Lösung als ausreichend gut funktionierender Kompromiss (mehr aber auch nicht) herausgestellt hat.

    Dank an die Beteiligten (u.a. Wora und Yamaha 4711, die mich mit ihren sachlichen Argumenten dazu gebracht haben, den usprünglichen Ansatz zu überdenken (vor allem nun weniger Nierenmics statt eine größere Anzahl von Super/Hypernieren zu verwenden, das hätte ich sonst ganz sicher falsch gemacht). Die dicht gestaffelte Aufstellung des Chors hat ihr Übriges getan, so dass wir sogar mit nur zwei Mikrofonen auskommen konnten - auch ein Ergebnis der Gedankenanstöße aus der Diskussion. Damit bin ich völlig zufrieden.

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