Hallo,
habt ihr in letzer Zeit Amphenol EP Steckverbindungen verbaut oder benutzt? Wir haben neue Kabel mit EP5 von Amphenol (Alcatel EP5 gibts ja nicht mehr) gebaut, und feststellen müssen, daß die Verriegelung nicht spielt. MAn kann alle Steckverbindungen (Kabel-Kabel, Kabel-Box) auseinanderziehen ohne den Entriegelungsknopf drücken zu müssen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und evtl. schon eine Lösung gefunden?
Beiträge von utzr
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Ja, es gibt irgendwann eine Menge Probleme. Wenn nach jedem 2ten Job das Ding wieder in die Werkstatt muß, weil ein Kanal nicht das tat was es sollte, wirds nervig.
Im übrigen habe ich noch eine Vienna 1. 11Jahre alt. Diese Pult hat außer einem unregelmäßigen Aufleuchten aller IdleLEDs (Ist eine Serien-Netzteilkrankheit) keine Macken, klingt echt super, rauscht sehr wenig. Meine Ausstattung: 40 Kanal, 8 Mute, 8 VCA, 8 Matrix, 8 Gruppen, Meterbridge, Master-Slave Option
Es wiegt im Case etwa 450kg....
Änderungen zur Vienna 2 betrafen das LowBand des EQ, Pre/Post/On Schalter der Auxe und die VCA Sektion.
Ich behalte die Kiste auf jeden Fall, obwohl ich mittlerweile auch MH3 und Innoason im Stall habe. Die MH3 Konsole ist eine echte Alternative, die ich an deiner Stelle nehmen würde. -
wora warum nicht L-Acoustics:
Du meinst das kleine dV-Dosc?
1. Passt mir die Pool-Politik nicht.
2. Habe ich mich letztlich (nach dem Test) gegen alle Systeme mit frei programmierbaren und womöglich über Multicore abgesetzten Controller entschieden (Unnötige Fehlerquellen). Daher auch nicht Vertec,Martin,EAW.Das System ist sicherlich OK, auch preislich, aber s.o..
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Zunächst überwiegen die Vorteile der LAs deutlich: weniger Dachlasten,weniger Hands, weniger Truck etc.-> In Summa gerade bei großen Shows viel günstiger zu handeln und zu bezahlen. Und wenn einige Sachen beachtet werden klingt so ein System auch besser als ein konventionelles.
Werner: nicht jedes LA strahlt breit, ansonsten hilft nur eindrehen.
Das Problem ist eher andersrum: nicht jedes LA kommt in die Außenbereiche einer breiten Halle, da muß dann zugeflickt werden. -
Die OpenAirSchwierigkeiten die ich meine:
1. Weil ein LineArray in der Horizontalen eine Punktquelle darstellt:
Wenn die Beschallungsachse durch den Wind seitlich verblasen wird, hört man eben diesen einen Punkt nicht mehr.
2. Wegen des minimalen vertikalen Abstrahlwinkels:
Speziell bei böigem Gegenwind bzw. Rückenwind kommt es zur Anhebung bzw. Absenkung der Achse und das Publikum ist außerhalb der Richtcharakteristik.
3. Gibt es noch Beugungseffekte an Luftschichten unterschiedlicher Temperatur, Effekt wie 2.Die Probleme treten natürlich nicht bei jedem OpenAir auf, aber wer glaubt 100m ohne Delaytower auf freier Fläche beschallen zu müssen ist sehr optimistisch. In Geländen mit schützender Bebauung ist es natürlich nicht so kritisch
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Hallo Forumsteilnehmer,
ich kann euch ja mal von einem Line-Array-Test berichten, den ich im Frühjahr 2004 an 2 Tagen durchgeführt habe.Es ging darum ein System für den Verleihpark zu finden, mit dem möglichst viele Beschallungsaufgaben mit einem sauberen Ergebnis gelöst werden können. In Frage kamen Systeme "mittlerer" Größe. Bestückt also mit 2*8" oder 2*10" Systemen. Ferner sollten sie "ridertauglich" sein, was einige Hersteller ausschliesst. Ich sehe LineArrays als zusätzliches Tool um den einen oder anderen Job besser erledigen zu können, das konventionelle bestehende System (K&F Access) erledigt die Hauptarbeit.
Den Test habe ich in einer großen, akustisch einwandfreien Halle durchgeführt, da alle Linearrays OpenAir so ihre Schwierigkeiten haben, und die Ergebnisse dadurch stark verfälscht würden.
Am Start waren D&B Q1, Alcons LR16, Meyer M2D, Martin W8LM, und als Klangreferenz unser Kling&Freitag Access und Line212. Die eigentliche Hardware kam teilweise von Verleihern der Region, teilweise ab Werk und vom Vertrieb. Preislich fällt eigentlich nur das Meyer System nach oben aus dem Rahmen. Alle Systeme wurden an einer 20m langen PreRigTruss in Stereo mit jeweils einem Motoren aufgehängt.
Entscheidend: Es gab 4 relevante Aufgabenstellungen zu erfüllen;
1. mit nur drei Tops pro Seite eine Fläche von 5m bis 30m aus nur 4m Höhe
2. mit sechs Tops pro Seite eine Fläche von 5m bis 45m aus 6m Höhe
3. mit sechs Tops pro Seite eine Fläche von 15m bis 72m aus 6m Höhe
4. mit zwölf Tops Mono eine Fläche von 5m bis 72m aus nur 8m Höhe
möglichst gleichmäßig zu beschallen.
Hierdurch war übrigens auch immer eine Vergleichbarkeit hinsichtlich Arraylänge gegeben.Nachdem die Systemspezies (Alle Hersteller/Deutschlandvertiebe waren gut vertreten) die Anlagen berechnet und aufgehängt hatten, wurde mit Musik gecheckt, Controllereinstellungen korrigiert und dann vergleichs-gehört.
Alle Systeme mussten ohne Bassboxen ihre Fullrangetauglichkeit beweisen, und wurden ohne EQ's angesteuert. Meßsysteme waren zwar genug vorhanden (Smaart,Melissa,SIM), kamen aber nur gelegentlich für kurze Überprüfungen zum Einsatz. Das wichtigste Meßsystem: Die OHREN.Wichtig war nicht nur der Sound nach genau 40m (Dort stand halt der FOH), sondern die Gleichmäßigkeit im ganzen Raum, der Klangcharakter, das Treffen der vorhergesagten Simulation, die Bedienbarkeit usw.
Ergebnis: Das Q und Alcons gefielen am besten (nicht nur mir). Nach weiteren Live-Tests fiel die Wahl auf Q. Ein weiterer teilnehmender Interessent aus der Kölner Musical Scene entschied sich 2 Tage nach dem Test übrigens auch für Q.
Einige Bildchen des Aufbaus findet ihr unter:
http://www.rockservice.de/referenz/0400line/refinfo.htmUnd zu guter Letzt: Seit letzter Woche gibt es ein komplettes Q-System im meinem Verleihbestand.
An dieser Stelle möchte ich nochmal den beteiligten Verleihern und Vertrieben für das Engagement danken. Alle Beteiligten (Auch die Hersteller) waren hinterher um einige Erfahrungen reicher, und Spaß gemacht hat es auch.
In der Hoffnung euch sinnvolle Infos gegeben zu haben,
verbleibe ich mfG
UTZ -
Siehe meinen Beitrag im Thema:
http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=21235&start=30&postdays=0&postorder=asc&highlight=&sid=fb0b0b72c0e6971d5f4736381dce7722Dort habe ich einen anderen LA-Vergleichstest beschrieben.
MfG
UTZ -
Hallo an alle Beteiligten des Tests,
nach der Lektüre der Beiträge zu eurem Test stelle ich mir so einige Fragen: Nach welchen Kriterien wurden die Systeme eigentlich aufgebaut und eingestellt? Nachdem ich die Fotos gesehen habe, drängt sich mir der Verdacht auf, daß dort Äpfel mit Bananen verglichen worden sind. Die subjektiven Ergebnisse (Viele verschiedene Meinungen) zeigen dies auch.
Die Arrays waren unterschiedlich lang, hingen in verschiedenen Höhen und die Bässe waren wohl auch sehr unterschiedlich in der Anzahl.
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Mein Tipp: Crown PCC-160, kostet nicht gar so viel, hat eine gute Richtwirkung.
Etwas Schaumstoff drunterkleben (Gegen den Trittschall) und Hochpaß einschalten (Schalter an Gehäuseunterseite)