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  2. Walgesang

Beiträge von Walgesang

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • Walgesang
    • 27. März 2020 um 23:15
    Zitat von billbo

    Was geht denn hier ab? :/

    Okay, zurück ins wirkliche Leben. Nun ist es so weit: auch in NRW ist seit heute Mittag das Füllhorn eröffnet. EUR 9.000,- Soforthilfe; u. a. auch für Solo- Selbständige. Anfangs ist offensichtlich gleich mal der Server zusammengebrochen…

    Wie gehe ich nun persönlich mit dieser Situation um?

    Da ich seit 40 Jahren selbständig bin und seit mindestens 10 Jahren praktisch ausschließlich von mittelgroßen Tourneen und Live- Konzerten lebe (und das nicht schlecht), erfülle ich die formalen Mindestvoraussetzungen (mindestens 50% Einnahmenverluste im Vergleich zu den Vormonaten) für die kommenden Monate mit links – sämtliche für diese Zeit vereinbarten Aufträge fallen weg, Umsatzerlöse 0,00 sind deutlich weniger als 50%, Ersatz ist nicht in Sicht. Festivalsaison dürfte ebenfalls komplett ausfallen, und von einer Wiederaufnahme des internationalen Band- Tourneebetriebs im Herbst "so als wäre nichts gewesen“ - wie sich das offenbar im Moment fast alle so erträumen – gehe ich ebenfalls nicht aus. (Es sei denn, übermorgen kommt jemand mit dem eilzulassungsfähigen Wundermittel um die Ecke, das die Notwendigkeit intensivmedizinischer Behandlung gegen dieses Virusdings auf nur noch äußerst wenige Extremfälle beschränkt.)

    Andererseits: aktuell sehe ich mich nicht in einer akuten Bedürfnislage. Meine Hausaufgaben als Selbständiger habe ich lange gemacht. Laufende Kosten sind ausgesprochen übersichtlich. Private Rücklagen (beim Einzelunternehmer ja praktisch identisch mit den Reserven für geschäftliche Un- oder Notfälle) sind in dem Maße vorhanden, dass ich notfalls auch ein ganzes Jahr oder länger auf dem Sofa verbringen könnte (trotzdem gruselige Vorstellung). Wäre indes ganz schlecht für die Altersrente, die auch nicht mehr sooo weit entfernt ist. Zahle seit ein paar Jahren freiwilligen Höchstbeitrag in die GRV, damit man das Ergebnis dann anschließend irgendwann tatsächlich auch mal Rente nennen kann.

    Kurz und gut – ich hadere mit mir und habe fast ein paar Skrupel, dieses Geld auch tatsächlich abzurufen. Andere haben es in der augenblicklichen Situation sicherlich nötiger als ich.

    Wiederum andererseits zahle ich seit über 40 Jahren brav gesetzliche Renten- und Krankenversicherungsbeiträge; ohne irgendwelchen Schmu mit KSK, proforma- Mindestlohnbeschäftigungen o. ä., und auch über so manche Durststrecke hinweg. Der Gedanke, dass da jetzt so manch ein 'Selbständiger‘ mit diesen 9000 Euronen über, sagen wir mal, 3 Monate gerechnet unverhofft die einnahmenstärkste Zeit seines bisherigen Berufslebens verbuchen wird, relativiert derlei Skrupel dann schon wieder ein wenig.

    An Einzelselbständigen, speziell in meiner Altersgruppe, dürfte es gerade in unserer Branche ja doch noch so einige geben. Wie würdet bzw. werdet ihr mit dieser Situation umgehen?

    Alles anzeigen

    Das hatte ich auch überlegt, allerdings gibt es bei uns in Hessen das Kriterium 50% Umsatzeinbuße nicht.

    Bei uns musst du wirklich Liquiditätsprobleme haben, sprich erst wenn alle Barreserven aufgebraucht sind und dir deine Gläubiger (sprich Vermieter) keinen Aufschub gewähren.

    Da kommst du nicht in die Verlegenheit das ohne Bedarf zu bekommen...

    Ob ich die Regelung in NRW besser finde weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Von daher abwarten und Tee trinken, evtl. später beantragen und notfalls wieder zurück zahlen falls sich die Situation ändert.

    Bei mir läuft es mittelfristig eher auf eine Beschäftigung in einer anderen Branche hinaus. Ich hoffe aber auch noch auf Festinstallationen diesen Sommer.

    Das genaue Reglement ist bei uns noch nicht 100% veröffentlicht, daher kann sich das auch noch ändern bzw. mag ich mich irren.

  • COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

    • Walgesang
    • 24. März 2020 um 18:42
    Zitat von wora

    du solltest den falschmeldern nicht solche steilvorlagen geben.

    ich sehe es schon kommen: bald wird jemand behaupten, dass die kleine Greta das virus während ihrer segelfahrt über den antlantik entwickelt hat...:/

    Mit Verschwörungstheorien ist es wie mit Pornos:

    Immer wenn du denkst, das gibt es nicht, entdeckst du das es ein ganzes Subgenre gibt das sich nur damit beschäftigt ^^

  • Delayline - Mono oder Stereo

    • Walgesang
    • 7. März 2020 um 08:53

    Wenn es irgendwie geht immer Stereo.

    Zum einen funktioniert die Ortung in der Breite für die Leute die hinten in der Mitte sitzen dann besser und zum anderen kann man sich die Ortung nach vorne kaputt machen wenn man Mono mischt.


    Beispiel: Eine Quelle mit viel Hochtoninhalt ist hart links gepannt, kommt aber aus beiden Delays.

    Das Publikum das rechts hinten sitzt hört jetzt die Delayline deutlich lauter als die Front und dementsprechend ist die Ortung auch bei der Delayline.

    Dabei ist zu beachten das die Ortung deutlich besser mit Hochtonfrequenzen funktioniert.

    Bei Flangereffekten springt die Ortung dann immer von vorne nach hinten und zurück.

    Ansonsten, einfach mal ausprobieren, ne Beschallung mit 2x Front + 2x Delay sollte einem im Berufsalltag mal über den Weg laufen.

  • Turbosound tms 2

    • Walgesang
    • 26. Februar 2020 um 17:18

    Du findest mit ein bisschen suchen die Datasheets im Netz.

    Trennfrequenzen sind 250Hz und 3700 (oder 4000Hz!?), getrennt mit 24db/oktave LR Filtern.

    Wahrscheinlich würde der Box auch ein korrektes Time-Alignment gut tun, das müsstest du selber messen.

    Gain der einzelnen Treiber ebenfalls.

    Alternativ kannst du mal bei Funktion-One in England nachfragen, die wissen das, die haben die TMS damals entwickelt. Für weitere Lektüre empfehle ich einfach mal alles zu lesen was du auf der Funktion-One Homepage findest, das ist gleiche wie deine TMS nur 20 Jahre moderner. Ansonsten gibt es glaube ich bei Fratzenbuch ne Turbosound User Group, da wird sowas auch besprochen.

  • Tablets/Convertibles reparieren

    • Walgesang
    • 26. Februar 2020 um 12:49

    Für Lenovo Laptops kann ich wärmstens das thinkpad-forum.de empfehlen.

    Da gibt es enormes Wissen gerade über Display Mods, Reparaturen und die Bezugsquellen.

  • Testen und Messen an Netzwerkleitungen

    • Walgesang
    • 18. Februar 2020 um 19:27

    Viele Kollegen benutzen das Pockethernet.

    https://pockethernet.com/

    Ich hab es mir noch nicht angeschaut, aber das sollte das eigentlich können.

    Wäre mal einen Blick wert.

  • Low Budget CAT Cores

    • Walgesang
    • 17. Februar 2020 um 20:53

    Hat irgendjemand Messungen zu der Kanaltrennung von verschiedenen CAT Leitungen?

    Ich hab bisher noch gar keine CAT Cores selber gekauft, habe aber bei fest installierten Systemen teilweise Werte von unter 45db erlebt.

    Das ging dann aber auch dreimal durchs Haus mit mehreren Patchfeldern und über 100m Kabellänge.

    Daher würden mich mal Werte interessieren bei verschiedenen Kabeln.

    Relevanter Anwendungsfall:

    Kanal 1+2 Rednerpultmikrofon, +48V, gain auf +45

    Kanal 3+4 Input Bühnenlaptop, Gain auf +6

    Da ist auf einmal recht viel Laptopsignal in den Kanälen 1+2 gewesen

  • I don't need that, 2.0

    • Walgesang
    • 17. Februar 2020 um 10:18

    Mein beruflicher Beginn in dieser Branche war so nen halbes Jahr nach dem allgemeinen Rauchverbot.

    Wenn es das nicht gegeben hätte wäre mein Leben vermutlich deutlich anders verlaufen, dann hätte ich nie in ner Disco angefangen Licht zu machen... manchmal sind es so Kleinigkeiten.

  • Schaltplan MC² E90

    • Walgesang
    • 16. Februar 2020 um 18:30
    Zitat von philipp c.

    die Engländer hab ich noch nicht angefragt.

    Genau das würde ich tun, die sind normalerweise recht zugänglich.

  • DPA 2028

    • Walgesang
    • 14. Februar 2020 um 14:39
    Zitat von wora

    ok, damit ist das wohl so ähnlich wie der unterschied zwischen Neumann KM84 und KM184?

    Da bin ich überfragt. Das 184 ist ja eher der Nachfolger des 84 wenn ich das richtig verstanden habe.

    Das 2028 ist eher nen preiswerteres 4018 um in den Preisbereich eines KSM9 zu kommen.

  • Speaker Management / Controller mit 2x AES3 Eingang und min. 6x Ausgang gesucht

    • Walgesang
    • 14. Februar 2020 um 13:18
    Zitat von Walgesang

    Für viele AES i/o wäre der Outline Newton die Eierlegende Wollmichsau, aber wo der preislich angesiedelt ist weiß ich nicht.

    Den werde ich mir in Amsterdam aber auf jeden Fall mal anschauen.

    Um das noch abzuschließen:

    Der Newton ist zwar sehr mächtig und die Software sieht auch gut aus, allerdings ist er als Speaker Manager nicht brauchbar.

    Das Gerät hat keinerlei Limiter und auch keine Crossover abgesehen von generischen 12db/24db Oktave High- und Lowcut. Aber kein LR oder BW Filter.

    Die sehen das Ding eher als sehr mächtige 16x16 Matrix.

    Wofür die IIR, FIR und Allpassfilter braucht habe ich nicht verstanden.

  • DPA 2028

    • Walgesang
    • 14. Februar 2020 um 13:15

    Ich hab auf der ISE mit einem Dänen sprechen können der mir die Unterschiede erklärt hat.

    2028 und 4018 sind unterschiedliche Kapseln, auch wenn sie klanglich ähnlich sind.

    Die 2028 ist einfacher in der Produktion um den niedrigeren Preis zu ermöglichen.

    DIe Aufhängung der Kapsel ist auch anders.

    Der Griff der Kabelgebundene Version ist nur lackiert, während die 4018 irgendeine kratzfestere Beschichtung hat.

    Die Komponenten werden wohl noch in Dänemark gefertigt, aber die Endmontage ist in einem anderen Land.

    Klanglich bleibt es sicherlich ein sehr gutes Mikrofon das alles macht was man von einem DPA erwartet, aber ein 1:1 Ersatz für ein 4018 ist es nicht.

  • DPA 2028

    • Walgesang
    • 9. Februar 2020 um 19:51

    Hast du die Möglichkeit das mit einem d:facto 4018 zu vergleichen?

    Ich versuche schon ne Weile herauszufinden ob die Unterschiede nur die fehlende Modularität ist.

  • 2X MC2 Audio E-45 ersetzen mit MC2 Audio Delta 100 oder Linea Research 44M20 oder...

    • Walgesang
    • 9. Februar 2020 um 18:50

    Nabend,

    bei der MC² kann man im AudioCore auch für einzelne Kanäle Presets aufrufen, das geht seit der vorletzten(?) Software Version.

    Die Einzelpresets kann offiziell nur MC² erstellen, aber die Bibliothek ist mittlerweile recht gut gefüllt.

    Ich habe Delta 80, 100 und 120 hier stehen, ein Nachteil wäre das die Dinger im Leerlauf recht viel Strom brauchen, dafür ist der Wirkungsgrad unter Last sehr gut.

    Lüftergeräusch ist hörbar, aber geregelt und Normalfall leise genug, für sehr geräuschempfindliche Situationen wären andere Endstufen evtl. besser. Die 80er ist leiser als die 100er.

    Die 120er ist am Bass im Direktvergleich noch eine Spur besser als die 100er, aber ohne direkten A/B Vergleich hört man das nicht.

    Vorteil gegenüber der Linea sind die vier Kanäle AES Eingang und die vier weiteren Aux-Outs. Da könntest du auch die E45 weiter benutzen.

    Der deutsche MC² Vertrieb ist sehr motiviert und hat bisher bei mir einen super Service gemacht.

    Wenn du sonst praktische Fragen hast immer her damit.

  • L Acoustics Verstärker

    • Walgesang
    • 31. Januar 2020 um 19:10
    Zitat von niggles

    Doch, da sind ganz normale C16 Automaten drin, genauso wie im 3x D80 Systemrack...

    Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich meine auch d&b hat die D80 direkt verdrahtet, die Sicherungen sind meines Wissens nur für die Aux-Ausgänge.

    Ich glaube der 32A Powercon wird aber nur für USA/110V benötigt, bei 230V würde wohl ein 16A reichen, aber auch da habe ich die genaue Aussage nicht mehr im Kopf.

    Auch PLM+ und XTA APA haben 32A Powercon wegen der 110V Geschichte. Anderes Extrem ist FFA, die verbauen zwei 16A PowerCon an einer 2-Kanal Endstufe für 230V, aber das hat andere Gründe...

  • Speaker Management / Controller mit 2x AES3 Eingang und min. 6x Ausgang gesucht

    • Walgesang
    • 31. Januar 2020 um 18:04
    Zitat von guma

    Mit Outline habe ich ein Problem, seit ich vor ~ 28 Jahren mal in der Schweiz gegen eine völlig un-EQ-bare riesige OUTLINE Horn-Pa anmischen mußte. Kein Anwenderfehler, das System war einfach Müll.

    Das scheint ein lösbares Luxusproblem zu sein :D Vielleicht hat sich in den letzten drei Jahrzehnten ja etwas getan.:/

    Ich bin zum Glück jung genug um bisher keinerlei Berührungspunkte mit der Firma gehabt zu haben...

  • L Acoustics Verstärker

    • Walgesang
    • 31. Januar 2020 um 18:01

    Es gibt schon von einigen Herstellern sehr genaue Angaben zum Stromverbrauch.

    Der springende Punkt ist dabei der Crestfaktor. Vereinfacht gesagt geht man davon aus das Musikmaterial "langfristig" weniger Energie benötigt als die Sinusförmige Stromaufnahme liefern kann. Kurze Peaks werden vom Netzteil gepuffert.

    Wer sich dafür interessiert empfehle ich die Hersteller XTA (Delta und vor allem APA), Dynacord (die neue Touring Serie) oder auch labgruppen. Die haben alle verschieden Datenblätter/Whitepaper auf ihrer Homepage.

    Da ist teilweise sehr gut ausgeführt wie viel Leistung die Endstufen bei welchem Crestfaktor wie lange liefern und wie viel Strom dabei gebraucht wird. Auch die Messverfahren werden da vorgestellt.

    Bei XTA/MC^2 sind auch Demomusikstücke auf der Homepage mit verschiedenen Crestfaktoren, da kann man mal hören wie stark man Musik komprimieren muss um auf niedrige Crestfaktoren zu kommen.

    Ob eine Endstufe dauerhaft Leistung bringt ist sicherlich eine Interessante Frage und auch stark unterschiedlich, die Netzsicherung ist aber nicht der limitierende Faktor sondern das Netzteil bzw. Endstufendesign.

    Wenn man die Datenblätter genau studiert sieht man auch sehr gut das verschiedene Hersteller stark verschiedene Wirkungsgrade bei verschiedenen Lasten haben.

  • Speaker Management / Controller mit 2x AES3 Eingang und min. 6x Ausgang gesucht

    • Walgesang
    • 31. Januar 2020 um 17:40

    von den IPDen wurde zumindest inoffiziell die IPD4800 angekündigt, aber ich weiß nicht ob die schon ausgeliefert werden.

    Für viele AES i/o wäre der Outline Newton die Eierlegende Wollmichsau, aber wo der preislich angesiedelt ist weiß ich nicht.

    Den werde ich mir in Amsterdam aber auf jeden Fall mal anschauen.

  • Speaker Management / Controller mit 2x AES3 Eingang und min. 6x Ausgang gesucht

    • Walgesang
    • 29. Januar 2020 um 16:46

    NST Audio D48S

    FullFatAudio Matrix DSP (ist nen NST OEM)

    XTA dp448 mit Moxa RS485 auf Ethernet Adapter gebraucht recht günstig

    Linea Research ASC48

    edit:

    MC² Delta DSP Serie wenn eine Endstufe mit dabei sein darf...

  • Lange Strecken | Funk | Netzwerk | Glasfaser | Richtfunk

    • Walgesang
    • 28. Januar 2020 um 18:22
    Zitat von Techhnikfreak

    wo ich mir ein bisschen sorgen mache ist wegen dem Glas, das ganze bei so einer Entfernung Vandalismus und Beschädigungssicher zu verlegen.

    Sobald da OpticalCon oder FiberFox im Spiel ist sind die Fasern in der Regel stabiler als XLR Leitungen oder Netzwerkkabel.

    Ohne Werkzeug bekommt man die eigentlich nicht kaputt.

    Ob es jetzt RockNet oder Dante wird würde ich davon abhängig machen was man an erfahrenem Personal und Material besser hat / bekommt.

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