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  2. Walgesang

Beiträge von Walgesang

  • Score 5, Voice-Acoustic

    • Walgesang
    • 3. Oktober 2019 um 11:09
    Zitat von schotte

    Hallo,

    der jetzige V.A. Entwickler ist ja ex Kling + Freitag Entwickler. Gewisse Ähnlichkeiten sind da kaum zu vermeiden da halt jeder Entwickler seine "Schiene" fährt und eigene Handschrift hat.

    ;) Schotte

    Das erklärt es vermutlich.

    Hatte mich schon auch gewundert, da im restlichen Produktportfolio ja durchaus auch einige eigenständige Ideen vorkommen.

  • DAUsicheres Funkmikrofon

    • Walgesang
    • 3. Oktober 2019 um 11:05

    Klar braucht man bei 3-6m nicht zwingend Richtantennen.

    Nach ein bisschen Nachdenken vermute ich das Problem eher beim Squelch.

    Wenn der vielleicht auf 19db gestellt war reißt das Signal schon recht schnell ab.

    Nach einem Reset ist der glaube ich auf 9db gestellt, wenn die Frequenz absolut sauber ist kann man aber auch ohne Probleme auf 5db gehen.

  • Score 5, Voice-Acoustic

    • Walgesang
    • 2. Oktober 2019 um 19:45

    Das sieht wie eine dreiste Kopie der Kling&Freitag Passio aus.

    Das Rigging ist bei der Neumann&Müller Version abgeschaut. Die haben eine OEM Version mit geändertem Rigging das so ähnlich wie die Voice Version ist.

    Keine Ahnung wie die Kopie ist, das Original ist ganz hervorragend und in Anbetracht des Originalpreises würde ich auch nicht nach Kopien schauen.

    Anwendungsbereich ist ganz klar Sprachbeschallung, das Original wirft 10-15m weit und ist nur schwer zu ersetzen.

  • DAUsicheres Funkmikrofon

    • Walgesang
    • 2. Oktober 2019 um 17:09
    Zitat von wora

    was aber wirklich quatsch ist, ist der einsatz von signalboostern bei kurzen kabellängen. und der einsatz von richtantennen bei sehr kurzen empfangsentfernungen ist zumindest überdenkenswert.

    Signalbooster braucht man in der Tat nur um Kabellängen (innerhalb gewisser Grenzen) auszugleichen wenn man keine aktiven Antennen hat.

    Richtantennen sind hingegen immer fast sinnvoll, übersteuern ist in der Praxis kein großes Thema.

    Das regelt man dann eher über die Ausgangsleistung der Sender, ein Shure Handsender z.B. muss bei 10mW Sendeleistung schon auf 10cm an die Antenne heran kommen um den Empfänger zu übersteuern.

    In Großstädten oder anderen Funkverseuchten Gegenden kann man sich mit der richtigen Ausrichten der Richtantennen auch gerne mal 6db Grundrauschen ersparen.

    Von daher sollte man immer versuchen die Empfängerseite zu verbessern und die Senderseite so weit wie möglich herunter zu schrauben, das hilft auch gegen Intermodulationen.

    Ansonsten gilt für Antennen das gleiche wie für Lautsprecher: Hoch geflogen ist besser :)

    Insbesondere InEar Antennen hänge ich am liebsten direkt ins Rigg und richte die dann nach unten.

  • DAUsicheres Funkmikrofon

    • Walgesang
    • 1. Oktober 2019 um 12:06

    Wenn bei einem Sennheiser Handsender das Signal wegbricht wenn du die Antenne zu hälst ist es definitiv nicht das Problem des Referenten.

    Da ist irgendwas im Argen. Auf deiner Seite der Signalkette.

    Also klassiches Handwerk:

    - sind die Frequenzen sauber? Ab ew300 hast du nen Netzwerkanschluss, dann WSM benutzten für Scan und Koordination

    - ist der Squelch richtig eingestellt? Die ew Serie muss man da anfassen, wenn der Squelch zu hoch ist geht das schnell aus, umgekehrt macht dir ein zu niedriger Ärger

    - vielleicht mal über Paddel oder andere abgesetzte Antennen nachdenken, Stummelantennen sind ohne direkte Sichtverbindung schnell am Ende

    - Antennen immer höher platzieren, Stichwort "Fresnellzone"

    - vielleicht ist auch einfach der Handsender im Eimer, normalerweise sind Handsender deutlich stressfreier als Taschensender

    Derzeitiger Standard im Industriebereich ist Shure ULXD oder für Kleinkram auch QLXD.

    Die sind in vielerlei Hinsicht besser als ne alte ew G3, aber bei Handwerklichen Fehlern können die auch nicht zaubern.

    Viel Spaß!

  • Der Mischer, das Mischpult und die künstliche Intelligenz

    • Walgesang
    • 29. September 2019 um 12:57

    Für das generische Konferenzgeschäft bin ich für alles dankbar was mir Arbeit abnimmt.

    Zwei Headsets und nen Rednerpultmikro in nem suboptimalen Raum mit schlechten Rednern verwalten ist eine der Aufgaben die gerne von Maschinen übernommen werden können.

    Ist reine Verschwendung von Lebenszeit, reine Lohnarbeit und sowohl Kunde als auch Endkunde interessiert die Qualität des Ergebnisses nicht solange man irgendwas hört und es kein Feedback gibt.

    Es mag Menschen die solche Jobs wollen, ich gehöre nicht dazu und hab das vor Jahren so weit es geht aus meinem Portfolio aussortiert.

    KI, bitte übernehmen sie!

  • d&b Epc v3

    • Walgesang
    • 25. September 2019 um 22:44

    D6, D12, D20 und D80 können das alles nicht, daher würde es mich sehr wundern wenn der E-Pac das könnte.

  • Yamaha QL1 oder doch etwas anderes?

    • Walgesang
    • 23. September 2019 um 22:08

    Ganz klar Yamaha:

    - es gibt den hervorragenden Dugan Automixer, der macht einem das Leben bei Konferenzen oder bei mehreren Artisten erheblich einfacher

    - der Dynamic EQ ist sehr fein

    - der Neve Primary Source Enhancer ermöglicht ca. 6db mehr "Gain before Feedback"

    - native Dante Integration (aber nur 32x32 Kanäle)

    - native Nuendo Live Integration, macht Recording sehr einfach (auch wenn Nuendo Live an sich stark beschränkt ist)

    - gute iPad App

    - User Defined Keys mit Midi Mappings und GPIO, kann man z.B. auch in Q-Lab integrieren oder Lichtpulte triggern

    - native Steuerung von Shure und teilweise Sennheiser Funken

    - mit den MY-16 Karten kann man quasi jede Schnittstelle nachrüsten

    - sehr, sehr zuverlässig und haltbar

    Je nach dem ob die 16k Brutto oder Netto sind könntet ihr auch über ein CL1 nachdenken.

  • mc2e45 vs ma12000i

    • Walgesang
    • 17. September 2019 um 22:02

    Hallo,

    da bisher niemand geantwortet hat vermute ich mal das die "neuen" Macrotechs keine allzu große Verbreitung gefunden haben. Ich hab die nie in freier Wildbahn gesehen.

    Wenn du mehr Power brauchst und mit der MC² zufrieden bist nimm doch einfach eine MC² Delta 120.

    Ansonsten hat cuesale in Holland gerade gebrauchte 12000i im Angebot, zu dem Preis kann man die vielleicht auch einfach mal kaufen und ausprobieren.

  • Die Transienten

    • Walgesang
    • 26. August 2019 um 22:42
    Zitat von tobias kammerer

    Zum schnellen Subwoofer:

    Bei Subwoofern spielt die eigene Masseträgheit und die Masseträgheit der schwingenden Luft im Konstrukt eine große Rolle (Also Bandpass, Horn, Bassreflex...). Das erzeugt in der Regel Einschwing- und Nachschwingvorgänge, die das Originalsignal stark verzerren (und Zeitversetzt überlagern), auch spielen für die wahrgenommene "Präzision" noch erzeugte Nebengeräusche, wie z.B. Ventilation (Luftgeräusche am BR-Port) und alle möglichen anderen Nebengeräusche wie Partialschwingungen der Membran, Rasseln, Scheppern,... eine Rolle. Diese Nebengeräusche können auch weit oberhalb der Grenzfrequenz des zugeführten Signales sein. Viele dieser Effekte lassen sich bereits in der Impulsantwort darstellen, wobei natürlich die zugeführten Höhen zur Messung dann im normalen Betrieb an einer Frequenzweiche nicht mehr zugeführt werden.

    Fazit: Der perfekte Subwoofer folgt dem zugeführten Signal zu 100% ohne zeitliche Abweichung und ohne Verzerrungen. Dann klingt er "schnell" (wie auch jeder andere Lautsprecher).

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Danke!

  • sound beam

    • Walgesang
    • 26. August 2019 um 22:42

    Moin,

    frag doch mal bei Neumann & Müller nach, ich meine die hatten mal diese Parabollautsprecher.

    Ich weiss nur nicht ob das nur für ein Projekt war oder ob die dann im Mietpark gelandet sind.

    Viel Glück!

  • Die Transienten

    • Walgesang
    • 21. August 2019 um 14:12
    Zitat von TobiasNolle

    der schnelle Subwoofer !!

    Highend- oder PA-Forum ?!? ^^:/

    Wie gesagt, vielleicht eine dumme Frage. Eine bessere Nomenklatur ist mir nicht eingefallen, da bin ich offen für besseres.

    Aber das in der Praxis verschiedene Subwoofer auch abgesehen vom Frequenzgang verschieden klingen ist doch jetzt keine abwegige Aussage oder?

  • Die Transienten

    • Walgesang
    • 21. August 2019 um 13:19

    Mal ne vielleicht dumme Frage, aber warum haben verschieden Subwoofer verschieden viel "Kick"?

    Oder warum empfinden wir manche Subwoofer als "schneller" und manche als eher langsam?

    In der Theorie sollten ja keine höheren Frequenzanteile durch den Lowpass durchgehen aber eigentlich sollten die "schnellen" Signalanteile ja in höheren Frequenzanteilen "verpackt" sein?

    Oder haben "langsame" Bässe einfach nur die Addition von "Primär" und "Bassreflex" Anteil nicht im Griff

    Ich gebe ehrlich zu das ich den ganzen Nachrichtentechnischen Kram in diesem Zusammenhang nie komplett verstanden habe, deswegen wäre ich schon dankbar für einen Link oder einen Hinweis in welche Richtung ich da mal weiter recherchieren kann.

    Grüße!

  • Der Untergang der Studios und wie "richtige" Musik produziert wird

    • Walgesang
    • 10. August 2019 um 11:01

    Ich sehe im Moment eher einen Trend zu mehr Studios.

    Vielleicht ist das nur eine zufällige Häufung im meinem Umfeld, aber ich kenne mehrere Kollegen die sich in den letzten Jahren ein eigenes Studio gebaut haben.

    Sicherlich auch weil es eben nur noch einen 5-stelligen Betrag kostet und nicht mehr einen 6-7 stelligen, aber es gibt da weiterhin einen Bedarf für.

    Aber die haben alle eine Nische gefunden und haben dafür die Kunden. Das ist aber in fast allen angewandten Künsten so, sei es als freischaffender Künstler, Photograph oder Studiomensch. Wenn man die Kunden und die Nische hat geht das alles. Und wenn es der berufliche Ausgleichssport ist neben der Tätigkeit als Veranstaltungstechniker.

    Sei es das Proben/Projektstudio mit angeschlossener Ferienwohnung in traumhafter Urlaubslage, das Live-Recording Studio das an eine etablierte Live Location angeschlossen ist oder auch Filmton.

    Ein weiterer Microtrend sind derzeit Synchronisationsstudios. Durch die Masse an Filmen und Serien die gerade durch die Streamingdienste auf den Markt schwemmen ist der Bedarf an deutscher Synchronisation erheblich gewachsen. Da zählt oft eher die Masse als die Qualität, aber da ist derzeit auch eine Lücke im Markt. Muss man aber auch wollen und zählt doch eher in die Kategorie Dienstleistung.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • Walgesang
    • 10. August 2019 um 10:46
    Zitat von heartcore

    Access ist noch aktuell? Dann ist die ja schon Jahrzehnte auf dem Markt, Klang gganz gut (bis auf die Bässe)

    Da hatte ich mal bei K&F nachgefragt, die Access ist als "build to order" erhältlich und wird vor allem im Programm gehalten weil es

    a) zur Philosophie von K&F gehört möglichst lange Produktlebenszyklen zu haben, die bauen prinzipiell auf Anfrage jede alte Box nochmal neu.

    b) es noch Bestandskunden im Bereich Festinstallation gibt die bei Erweiterungen noch mal ein identisches System kaufen und das auch neu kaufen müssen

    c) es bei neuen Festinstallationen, gerade in Chinesischen Openhäusern (da ist K&F anscheinend recht stark) trotz Vida, Sequenza und Co immer noch mal einen Rang oder eine Loge gibt wo eine einzelne Access genau den Bereich abdeckt wo das Hauptsystem nicht hinkommt.

    Eine Box mit 92kg und MAN Stud / Ketten Flugsystem würde ich für den mobilen Einsatz allerdings als nicht mehr ganz zeitgemäß betrachten, dafür hat K&F die Spektra, auch wenn es da mit 5000 Leuten eher schwierig wird :)

    Das Polardiagramm der Access nehme ich aber in Schulungen oft als Demonstration her, da sieht man sehr schön wie gut gut ein Hornsystem richten kann, vor allem in tieferen Frequenzen.

  • In-Ear

    • Walgesang
    • 6. August 2019 um 23:30
    Zitat von Karel Noon

    Ich hab es ehrlich gesagt noch nicht gemessen. Negativ aufgefallen ist es aber bisher auch nicht.

    Bei mir im Einsatz waren aber auch immer analoge Funken in beide Richtungen sowie die internen analogen Ausgänge der klang, womit es ja kein roundtrip beim Dante ( oder Madi) ist sondern nur eine Richtung + DA Wandlung.

    Aber ich nehme es mir fest vor das mal zu messen.

    Ah ok.

    Ich hatte nur mal ein Setup gesehen wo die Returns aus der Klang noch mal durchs Pult gegangen sind.

    So bist du je nach Pult ja unter 5ms, das sollte wohl reichen.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • Walgesang
    • 6. August 2019 um 22:41

    Grundsätzlich sollte jedes System um so weiter "werfen" je enger der Abstrahlwinkel ist.

    Das dürfte der Grund sein warum F1 bei den großen Systemen 25°x20° bzw. 40°x20° Abstrahlwinkel hat. Oder d&b bei der C4 mit 35°x35°.

    In der Praxis entscheiden natürlich noch nen Paar andere Dinge darüber ob ein System auf Entfernung funktioniert, aber da will ich mich theoretisch nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen.

    Zitat von heartcore

    Willkommen Hannes! Hörner werfen schön weit, wobei das ja anscheinend rein subjektiv ist und nicht messbar, oder? Subjektiv wirft ja ein engabstrahlends Horn weiter. Ist das Alles nur Einbildung?. Sorry für das(mein ) Niveau, aber ich bin damit aufgewachsen und laut Theorie dürfte das ja überhaupt keinen Unterschied machen , sondern allein die Art der Welle (wobei ja ein Horn auch keine Kugelwelle, sondern gerichtet ist?!

  • In-Ear

    • Walgesang
    • 6. August 2019 um 22:27
    Zitat von Karel Noon

    Hi,

    Wie immer gibt es keine Standards, sondern ein breites Spektrum von „billig wie möglich“ bis „3D-Immersive-Luxusklasse“.

    Mono reicht vielen Musikern bis sie Stereo mal gehört haben, Stereo reicht vielen bis sie 3D/Immersive mal gehört haben.

    Wichtig am Anfang: drummer und sonstige feste Positionen können sehr gut mit kabelgebundenen Lösungen leben.

    Master auf InEar? Habe ich so noch nie gemacht, klingt für mich aber eher wie ein sehr spezieller Wunsch des Künstlers oder Notlösung, hat aber natürlich auch seine Vorteile.

    In meiner Praxis arbeite ich immer mit speziellen mixen für den jeweiligen Musiker.

    Drei Punkte noch:

    - Atmo Mikros helfen sehr oft und stören fast nie, also aufbauen!

    - Systeme wie Aviom, Behringer P16 oder A&H ME sind oft eine schöne Hilfe

    - Klangfabrik! Googeln und kaufen ;) das ist wirklich ein tolles System, leider wird das selten wirklich bezahlt, aber manchmal spielen wir ja gerne mit Technik :saint: Das ist ein 3D Prozessor, mein absoluter Liebling in letzter Zeit.

    Alles anzeigen

    Kannst du was zu der Latenz bei der KLANG Fabrik sagen?

    Datenblatt sagt unter 2,6ms, dazu noch der Dante Round Trip und natürlich die Monitorkonsole und gegebenenfalls die digitale Funkstrecke.

    Ist das insgesamt dann ein Thema in der Praxis oder ist das Ergebnis so "anders" das Latenzprobleme nicht auffallen?

  • In-Ear

    • Walgesang
    • 5. August 2019 um 22:52

    Grundsätzlich bereite ich wo immer es geht alle Monitor Mixe Stereo vor, allerdings hab ich die Erfahrung gemacht das viele Musiker dediziert Mono möchten.

    Ich vermute die nehmen lieber einen brauchbaren Mono Mix als einen schlechten Stereo.

    Athmo hab ich auch immer parat aber noch nie gebraucht. Selbst Bands die mit viel Shout and Response arbeiten wollten das nicht, auch nicht dynamisch gefahren.

    Auch Hall haben bisher die meißten abgelehnt, ich hab auch viele Sänger erlebt die wollten nur eigenes Vocal und Keyboard weil der restliche Bühnensound laut genug war.

    Drummer allerdings gerne In-Ear Stereo und nen Subwoofer zusätzlich fürs Gefühl.

    An Sends fange ich eigentlich immer bewusst bei null an, es ist immer wieder erstaunlich wie wenig andere Instrumente manche Musiker haben wollen.

    Wir hatten das schon mal in nem anderen, alten Thread, aber mir immer wichtig:

    Ich lege mir immer ne DCA mit allen Monitor Mixen fest auf den letzten Regler der oberen Pultoberfläche, wenn es dann doch ein Feedback gibt und sei es über die Front kann ich einfach schnell reagieren bevor ich jemand das Gehör weg schiesse. Wenn man in der Kategorie PSM1000 unterwegs ist geht das sonst doch sehr schnell.


    Ich splitte auch oft den Leadgesang und hab da nen (Sicherheits) Limiter auf dem Kanal der auf die Band geht.

    Gerade wenn der/die Lead mit Wedge singt und sehr dynamisch ist sind die Pegelsprünge sonst zu krass für den Rest der Band.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • Walgesang
    • 5. August 2019 um 22:35

    Hallo zusammen,

    um mal zur Ausgangsfrage zurück zu kommen hier noch ne Praxiserfahrung zu aktuellen Funktion One Systemen:

    Sowohl die Resolution 5 als auch das EVO7 System schmeißen im Rudel geflogen ohne Probleme 60m+ und dementsprechend sind auch 5000 Leute kein Problem.

    Der horizontale "Clusterwinkel" ist durch den Flugrahmen bzw. das Stackingrahmen vorgegeben, da kann man nicht viel falsch machen.

    Den vertikalen Gesamt- und Zwischenwinkel muss man eben selber wählen.

    Bisher musste man sich da mit Zeichnungen oder Erfahrung helfen.

    Es gibt eine (recht finale beta) Simulationssoftware für das große Vero System, da sind auch die Daten der EVO7 hinterlegt, damit kann man sehr gut simulieren was mit welchen vertikalen Winkeln und Clusterbestückungen passiert.

    Die beta Version ist leider noch(?) nicht öffentlich.

    Das Rigging ist definitiv anders als bei klassischen LineArrays.

    Man hängt die Kisten untereinander und wählt die Winkel vor, allerdings wird das erst nachträglich auf Spannung gezogen, ähnlich wie der Compression Mode bei dem neuen SL-Systemen von d&b. So kann man die Winkel auch noch nachträglich ändern, was ohne Simulation auch oft nötig war.

    Den Höhen- und Pegelabfall auf Entfernung kompensiert man in dem man den oberen (Hochton) Treibern mehr Pegel/Gain gibt.

    Je nach Zielfrequenzgang sollte man dann auch den Pegel der größeren Treiber zurück nehmen da die im Cluster mehr koppeln. Bei F1 arbeitet man insgesamt deutlich mehr mit den Gains der Treiber als mit EQ Offsets wie das z.B. d&b benutzt (HFC, CPL, HFA, etc.)

    Da die Controller komplett offen sind geht das.

    Das schafft mehr Möglichkeiten, sowohl in Richtung gut als auch in Richtung schlecht.

    Ob das Ganze zeitgemäß ist?

    Preis, Preis, Preis und Preis sind neben Bekanntheit, visueller Größe und Verfügbarkeit (heutzutage?) deutlich entscheidender als die Frage ob Horn oder Line. Nicht zu vergessen das es für die großen Hersteller einfach deutlich mehr gute Systemer gibt.

    Nach jahrelangen mitlesen hab ich übrigens erst vor kurzem gemerkt das die Registrierung wieder ohne Verifizierung geht und mich dann endlich mal angemeldet... In diesem Sinne, hallo zusammen!

    Grüße!

    Hannes.

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