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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • Tagessätze

    • mringhoff
    • 3. Dezember 2008 um 11:49

    Wobei wir dann gleich bei der Frage sind, was denn ein "normaler" Job ist?
    Wir haben hier ja - um mal beim Bandmischer zu bleiben - folgende Bandbreiten:
    1) Auftritt einer jungen Band in einer sozialen Einrichtung (Jugendzentrum etc.) ohne Gage, ohne Eintritt etc.
    2) kleine Feier eines örtlichen Sportvereins / Schulparty etc.
    3) Strassenfest des Gewerbeverbands
    4) kleine Firmenfeier
    5) ein öffentliches Konzert, von einer Agentur/Profiveranstalter organisiert, normaler Eintritt
    6) große Firmengala eines Unternehmens mit großen Budget
    7) großes Livekonzert / Festival mit über 10.000 Besuchern, international bekannte Künstler...

    So groß wie diese Bandbreite der Jobs ist, so unterschiedlich sind auch die Gagen der dortigen Mischer...

    Kein Tontechniker, der davon leben muss, wird sich im Bereich Nr. 1 oder 2 aufhalten, wenn er nicht eine private Veranlassung dazu hat.
    Und kein Veranstalter der Kategorie 1 + 2 wird sich jemals einen Techniker leisten können, der sonst auf Nr. 6 + 7 unterwegs ist.
    Die meisten hier Vollzeit-Gewerbetreibenden dürften sich im Bereich von 3-6 rumtreiben, aber jeder wird vermutlich mal in der Klasse 1+2 angefangen haben.

    Ich kategorisiere mal die Gagen:
    1) keine oder wenige Euros, bzw. gegen Pizza und ein paar Bierchen
    2) nur wenige Euros, vielleicht bis 100,- je nach Art der Veranstaltung vielleicht mal 150,- (Die Gage entspricht hier meist auch das Geld, was der Veranstalter, also Kunde zahlt)
    3) 100-200 für den Freelancer, ca. 150-250 gegenüber Kunden
    4+5) 150-300 für den Freelancer, ca. 200-400 gegenüber Kunden
    6) 250-400 für den Freelancer, ca. 300-500 gegenüber Kunden
    7) vermutlich mehr als 6)

  • Polyfusion 755 - Erfahrungen?

    • mringhoff
    • 3. Dezember 2008 um 10:46

    Gut, für Livemusik würde ich das auch nicht einsetzen, ich dachte hier eher an schwierige Sprachsituationen (viele offene Lavalliers, hallige Halle... etc....)

    Zitat von "wora"

    allerdings ist die arbeit des gerätes auch hörbar, die tonhöhe schwankt immer hin und her.


    echt? ich dachte, das stellt man einmal ein und hat dann immer den gleiche Tonhöhenänderung...
    Was soll das Schwanken bringen?

    Und wie effektiv ist das denn im Vergleich zu einem EQ? Wenn ich bei einer Sache vielleicht 5 oder 6 Bänder ziehen muss, um den GBF einigermassen passend zu haben, dann klingt es halt leider nicht mehr gut. Wenn ich die Tonhöhe um 10Hz verschiebe, wieviel dB gewinne ich dadurch ungefähr? (dürfte vermutlich schwierig zu sagen sein und sicherlich auch nicht zu verallgemeinern, aber vielleicht mal so als Daumen-mal-Pi-Wert...)

  • Tagessätze

    • mringhoff
    • 3. Dezember 2008 um 09:49

    ja, aber bitte unterscheiden:

    Zitat von "simonstpauli"

    Preise, die Personal dem technischen Dienstleister in meinem Umfeld normalerweise berechnet (Preise für den Kunden entziehen sich meiner Kenntnis...


    das ist was anderes, als

    Zitat von "Dirk Meier"

    Wir reden hier doch unter Unternehmern. Und da gilt für mich immer der Netto-Preis, der auf der Rechnung an den Kunden steht....


    Der VPLT setzt in seiner Auflistung die Preise an, die der Dienstleister dem Kunden berechnen sollte.

    Daß diese trotzdem noch sehr hoch sind, liegt auch daran, daß man sich bewußt war, daß man mit so einer Liste eher die Obergrenze beschreitet, als das Mittelmaß. Schliesslich will man ja den Wert der Arbeit stärken, also Ziele für eine faire Berechnung setzen und nicht die von vielen als zu niedrig empfundenen Durchschnittspreise noch offiziell in einer Liste festsetzen...

    Hier mal der Link zur Vergütungsstudie, von der wir hier immer wieder reden (und bitte hier auch die Präambel lesen):
    http://www.vplt.org/Recht_und_Regeln/Verguetungsstudie.php

    So weit weg sind die VPLT-Vorschläge von der Realität übrigens gar nicht.
    Je nach Kundenklientel und Region kann man durchaus noch rund 400,- EUR für einen Techniker veranschlagen.
    Das heißt natürlich nicht, daß hier jetzt der Freelancer-Techniker dort dann die 400,- EUR bekommt.
    Genau so, wie der Unternehmer mit der Materialvermietung verdient, muss er auch mit dem Personal verdienen. Das ist nicht verwerflich, sondern betriebswirtschaftlich absolut notwendig.
    Nebenbei kann es ja auch so sein, daß er zwar dem Kunden einen Techniker berechnet, er aber dann mit zwei preiswerteren Kollegen auf die Baustelle kommt, von dem der Eine vielleicht 200 und der andere 180,- bekommt. Oder ein Techniker für 250/300,- nimmt noch den Azubi mit etc....
    Die Umsetzung ist also wieder ganz anders, als man dem Kunden berechnet hat.
    Und oft ist das auch nicht nur eine Mischkalkulation zwischen Material und Personal, sondern oft auch zwischen den einzelnen Kunden.
    Es gibt Kunden, die preissensibler sind als andere oder Stammkunden, die schon von Haus aus weniger bezahlen etc. Diese fehlenden Ertrag gleicht man dann wieder mit zahlungskräftigeren Kunden aus.
    Der Techniker vor Ort bekommt da natürlich nichts mit, er wird für beide Veranstaltungen gleich entlohnt.

    Es ist also ganz wichtig zu unterscheiden, von welchen Vergütungen wir hier reden.

  • Selbständigkeit und die Rentabilität

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2008 um 19:28
    Zitat von "Yetiszaf"

    Ich komme dann - wenn ich das alles in Betracht ziehe - auf einen Tagessatz von mindestens 270 Euro für 10 Stunden.
    Ist das realistisch? Ich höre immer wieder die Aussage "Tagessatz pauschal 230 Euro", allerdings ist das für mich eher unrealistisch ...

    Das ist immer eine recht kritische Sache.
    Am Anfang der Karriere wirst Du wenige Firmen finden (je nach Region), die einem Newcomer die 200-250,- EUR bezahlen. Im Norden und Osten in ländlichen Bereichen erfahrungsgemäß sowieso nicht...

    Am Anfang einer Selbständigenkarriere werden es oftmals auch weniger als die 12 Jobs p.m. werden (Urlaubszeit etc.)

    Aber das steigert sich ja üblicherweise mit der Zeit, mit der Qualität der abgelieferten Arbeit, mit dem Netzwerk, das man sich mit der Zeit aufbaut etc.
    Im ersten Jahr wirds sicherlich etwas mau ablaufen, wenn man nicht von vornherein schon den ein oder anderen Auftraggeber hat (z.B. ehemaliger Ausbildungsbetrieb etc.)

    Der Schritt in die Selbständigkeit hab aber nichts mit dem ersten Jahr zu tun, sondern hauptsächlich mit dem Spaß an der Tätigkeit und der Einstellung selbständig zu sein. Gepaart mit Willen, Wissen, Engagement und Sozialkompetenz wird das dann schon...

  • Tagessätze

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2008 um 19:15

    und über welche Gagen reden wir hier eigentlich?

    --> Die Sätze, die die Techniker von der Firma bekommen

    oder

    --> die Sätze die die Firmen von den Kunden verlangen?


    Wenn das hier nicht geklärt wird, werden die gegensätzlichen Diskussionen noch extremer....

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2008 um 09:09

    das sieht aber eher aus, als ob Du einen netten Abend am FOH hattest.... :)

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 2. Dezember 2008 um 09:01
    Zitat von "rockline"

    ... denn mittlerweile verdichten sich die Hinweise wo der Dumper ist. .


    daraus schliesse ich jetzt mal, daß diese Firma bis dato noch keinen von den angebotenen Jobs gemacht hat...
    Wann ist denn die erste Veranstaltung? Ich vermute mal, daß Du da sicherlich mal kurz vorbeischaust oder?
    (wir warten hier auf den Qualitätsbericht)

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 1. Dezember 2008 um 21:36

    Die Kalkulation oder auch die Preisgestaltung steht jedem frei, da sehe ich nichts verwerfliches darin....

    Nur wenn die Preise nur deshalb zustande kommen, weil ein Hobbyverleiher (Vermieter kann man da ja schon fast nicht mehr sagen) sich nicht um Sicherheitsvorschriften/Unfallverhütung/Arbeitschutz etc. kümmert und somit zwangsläufig viel weniger Fixkosten hat, dann hab ich da Bauchschmerzen.
    Da bei uns in D so eine Arbeitsweise nicht im Vorfeld unterbunden werden kann, sondern nur im Schadensfall ein Verantwortlicher gesucht wird, finde ich das wettbewerbsverzerrend.

  • Polyfusion 755 - Erfahrungen?

    • mringhoff
    • 1. Dezember 2008 um 13:13

    http://www.polyfusionaudio.com/755.html

    Wer hat schon Erfahrung gesammelt mit o.g. Gerät?


    Hilfts wirklich? Und hört man das wirklich nicht heraus?

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 1. Dezember 2008 um 09:14

    So leicht darf man sich das auch wieder nicht machen. Ich finde nach wie vor, daß irgend ein Titel oder Stück Papier nicht von allen Sorgen befreien darf. Unter dem Strich kommt es auf die geleistete Arbeit an.
    Ein bestimmter Titel KANN ein Hinweis auf gute Qualität sein, muss es aber nicht.

    Also sollte auch die Arbeit an sich geprüft werden und nicht das Vorhandensein eines bestimmten Schriftstücks...

  • Gaffa reste von Kabeln entfernen

    • mringhoff
    • 30. November 2008 um 23:27

    dann ist das ein Fall für den Lumpen mit Waschbenzin...

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 30. November 2008 um 23:22

    Ausschreibungen hin- oder her. Das meiste Zeug wir doch gar nicht ausgeschrieben. Die Jobs von Agenturen, von der Industrie, vom Konzertveranstalter, vom lokalen Verein, vom Partyveranstalter etc.
    Bis auf irgendwelche Installationsjobs hab ich noch nie mit Ausschreibungen zu tun gehabt...
    (nebenbei lese ich diese Zwischentitel so gut wie gar nicht, hab das mit der Dame auch erstmal nicht kapiert...)

  • Eurovision Song Contest 2008

    • mringhoff
    • 29. November 2008 um 23:01
    Zitat von "Finelight"

    Wir haben übrigens am Donnerstag hier den Alpenländischen Abend (so mit echter Weißwurst und Weißbier)

    Naja, also "echte" Weißwürste werden vormittags gegessen... :)

    Ansonsten bis auf die ersten drei Beiträge endlich mal ein praxisrelevantes Praxisthema...

  • Gaffa reste von Kabeln entfernen

    • mringhoff
    • 29. November 2008 um 22:40
    Zitat von "f4sT.eX3"

    Anscheinend ist das schon so lange drauf das es garnichtmehr im ganzen abgeht, sondern nur das Gewebeband und der Kleber bleibt hängen.


    Gewebe so gut wie es geht abzupfen, dann mit einem mit Waschbenzin getränktem Tuch abreiben. (Gibts entweder für viel Geld in kleinen Mengen beim Apotheker oder für wenig Geld in Literflaschen beim Campingausrüster...)
    Spiritus/Alkohole etc. taugen hier kaum bis gar nicht

    Wenns frische Klebereste sind, dann wirklich mal den Tipp von barley ausprobieren, klappt ganz gut.

    Extrem ausgetrocknete Klebereste mit der Spachtel abkratzen, bzw. durch Biegen des Kabels abblättern lassen.
    Aber wenn so etwas schon jahrelang dran ist, dann interessiert diese Art von Patina auch die nächsten Jahre keinen... :)

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 29. November 2008 um 21:59
    Zitat von "FalcoCGN"

    Solange die Qualität/Sicherheit stimmt, kann dagegen nichts gemacht werden. WENN die Qualität/Sicherheit NICHT stimmt, dann kann man nur durch solche versuchen, zu überzeugen oder im Umfeld Aufklärung betreiben.


    Ich werde diesen Jungs dann erklären, daß
    - das Personal keine 20 Stunden am Stück arbeiten darf
    - das Truss mit der Beule längst ablegereif ist
    - die alten Windups regelmäßig überprüft gehören
    - sie die Lautsprecher mit dem teurem Zubehör-Fluggeschirr fliegen sollen und nicht mit Ratschengurten
    - alle elektrischen Geräte und Betriebsmittel (Kabel etc.) regelmäßig nach BGV-A3 geprüft werden sollten
    - Arbeitssicherheit nicht ein Begriff aus einer entfernten Welt der Großbetriebe ist
    - ein Aufbau eines Bühnendachs nicht allein aus den Erfahrungen des letzten Campingurlaubs zu bewerkstelligen ist
    - für den Betrieb des China-Laserlichteffekt ein Laserschutzbeauftragten benötigen
    - ein gewisses Maß von statischem Verständis bei der Konstruktion von Traversenkonstellationen besser ist als ein "das-wird-schon-Passen"

    usw.

    Ich denke, der würde denken, daß ich ein besserwissender Dummschwätzer und nur auf seine Jobs neidisch bin...


    Wenn aber auf einmal einer "vom Amt" auftaucht und ihm das schriftlich - mit einem Ordnungsgeld unterlegt gibt, oder bei extremen Dingen auch den Weiterbetrieb untersagt (also die Veranstaltung beendet bzw. gar nicht erst starten lässt), dann dürften solche Jungs möglichst rasch:
    - mit mehr Personal für die Jobs kalkulieren
    - gefährliches Material aussortieren
    - regelmäßige Wiederholungsprüfungen gem. BGV-C1 durchführen lassen
    - passendes Fluggeschirr incl. Zubehör einkaufen
    - Wiederholungsprüfungen gem. BGV-A3 durchführen (lassen)
    - externe Bühnenanbieter beauftragen und nicht mehr selber basteln
    - den Laserschutzbeauftragten machen
    - diverse Fachseminare belegen

    Und erst dann wird sich auch ganz selbstständig das Verständis einschleichen, daß man dann auf Dauer keine Jobs für eine Pizza und einen Kasten Bier machen kann.

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 29. November 2008 um 21:11
    Zitat von "klauston"


    Das kann aber dann sein, das dies für viele, die kleinere Feste usw organisieren, finanziell nicht mehr drin ist.

    Diese Art von Veranstaltungen fallen ja oft gar nicht unter die VStättV...
    Wir reden ja nicht vom Hobbykeller und den Privatfeierlichkeiten.

    Wir brauchen auch nicht mehr Reglementierungen, sondern nur jemand, der mal darauf schaut, daß die existierenden auch eingehalten werden.

    Das alles hat zwar mit Dumping in erster Linie nichts zu tun, und für mich kann auch jeder Preise machen, wie er will (das regelt sich alles mit der Zeit), aber wenn Gewerbetreibende Preise auf Kosten der Sicherheit machen, finde ich das auf Dauer wettbewerbsverzerrend...

    Und warum muss immer erst etwas passieren, bis jemand einschreitet?

  • Die Sache mit den "roten" DJ's

    • mringhoff
    • 27. November 2008 um 09:36

    Das Überleben der Anlage war bis dato noch kein Problem, dafür gibts passende Controller.
    Es geht einfach um den Klang. Und der stammt beim ungezügeltem Gaingebrauch beim DJM500/600 einfach vom Eingangsverstärker.
    Wenn der mal zerrt, dann kannst Du sogar den Master auf 10% runter ziehen, und das Summensignal zerrt leise vor sich hin und kein Controller der Welt kann das ändern.

    Das ganze hängt also wirklich von der Bedienung ab. Die meisten DJ kapieren das ja auch, aber es gibt halt immer wieder ein paar Kandidaten, die das eben nicht tun.

    Wenn ein Controller als "DJ-Erzieher" eingebaut wird, also der dann ab einem gewissen Threshold das Signal sogar merklich runterfährt, dann dürfte der DJ doch eher den Masterregler zurücknehmen, damit es "draußen" leiser wird und der Controller wieder aufmacht.
    An den Gain denkt so einer doch nur im dritten Anlauf.

    Der Gaingebrauch liegt ja auch daran, daß der DJ auf dem Kopfhörer nicht mehr genug hört. (falscher Kopfhörer, taube Ohren, zu lauter Bühnenmonitor etc...) Wenn der Poti für den Kopfhörer aber schon voll offen ist, was bleibt dann noch für eine Möglichkeit, da mehr Saft drauzubekommen? Richtig - der Gain...

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 27. November 2008 um 09:22
    Zitat von "Kracky"

    Hat dann aber was wie die Herrschaften des Ordnungsamts, da kommt jemand und kontrolliert der eigentlich keine Ahung von der Materie ansich hat, du bräuchtest also wieder geschultes Personal wie es das z.B. bei der Polizei gibt extra für LKW kontrollen. Aber wer will auf den vielen tausend VAs in deutschland diese Aufgabe in Angriff nahmen.


    Es genügt, wenn hier stichprobenartig kontrolliert wird. Natürlich von einem, der geschult ist. Sollte ja kein Problem sein, festanstellungsjobsuchende VT-Meister gibts ja genug...
    Allein die Wahrscheinlichkeit, DASS jemand kontrolliert, dürfte die Arbeitsweise erheblich verbessern.

    Das ist wie mit dem U-Bahn-Fahren. Wer würde heutzutage noch eine Fahrkarte lösen, wenn er 100%ig weiß, daß sie keiner jemals kontrollieren wird???


    Aber das norwegische Qualitätskonzept finde ich auch gut. Du sprachst von einem Verbraucherschutz. Hier in D wird ja immer zwischen Gewerbetreibenden und Verbrauchern getrennt. Ist das dort auch so? Gibt es also "gewerblichen Waren", die nicht für Verbraucher bestimmt sind und die auch somit nicht kontrolliert werden?
    Das würde ja bedeuten, daß mancher Chinakübel einfach nur als gewerblich klassifiziert wird...

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 26. November 2008 um 12:17
    Zitat von "Stephan Graeske"

    Das ist sogar besser, als wenn sich die Technikfirma durch eigene Fachkräfte selbst kontrolliert.


    Noch besser wäre es, wenn es externe Kontrolleure gibt, die selbständig stichpunktartig und unangemeldet kontrollieren.

    Was glaubst Du wie schnell sich die geldaffinen Veranstalter nach sauber arbeitenden Firmen (egal ob Titel oder nicht) umsehen, wenn sie mal mitbekommen haben, daß eine Veranstaltung wegen erheblichen Mängel beim Technikaufbau aufgelöst wurde....

  • Die Preisdumper sind unter uns

    • mringhoff
    • 26. November 2008 um 12:00
    Zitat von "Kracky"

    Wie gesagt auf dem Papier was noch lange nicht bedeutet das dieses in der Praxis bedeutet das du etwas besser kannst wie andere ohne Papier!


    Zumindest mein Gedanke geht nicht dahin, daß man sich nur mit irgendwelchen Titeln ausweisen muss, sondern daß die Arbeit an sich zählt.
    Und da liegt halt das Problem. Wenn jemand gängige Sicherheitsregeln nicht beachtet - egal ob mit oder ohne oder mit drei Titeln - dann kann keiner dagegen etwas unternehmen (außer vielleicht der Veranstalter, weil er es mit der Angst zu tun hat).

    Wenn man zu schnell fährt (und andere evtl. gefährdet) und man erwischt wird, dann muss man zahlen und bekommt Punkte.

    Wenn man ein Truss auf Chinastativen vollkommen überlastet und ohne weitere Absicherungen über dem Partypublikum stehen hat, dann kann man zwar sagen, daß man es zwar nicht so machen sollte, aber keiner kann veranlassen, daß das Truss wieder weg muss, wenn die Beteiligten (VT-Firma/Veranstalter) nicht wollen.
    Die BG-Vorschriften sind halt keine Gesetze...

    Im Grunde genommen ist dies Art der Deregulierung und Verantwortungsübetragung auf den Handelnden ja eine positive Sache, aber es gibt eben auch eine Kehrseite der Medaille....

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