Zitat von "DirkB"
denkt hier ernsthaft jemand, wenn für Schulfeiern eine "Fachkraft nach VStättV" per Verordnung erzwungen würde, kämen mehr Aufträge herein? Unter Garantie nicht: die Veranstaltungen würden alle ausfallen.
ob mehr Aufträge reinkommen, das sei mal dahin gestellt. Vielmehr geht es doch darum, daß Veranstaltungen ab einer gewissen Größe auch technisch ordentlich durchgeführt werden sollten.
Es würden vermutlich auch keine Veranstaltungen ausfallen müssen.
Die kleine Feten im Privatbereich, auch kleinere Schulfeiern (Klassenfeiern) sind kein Problem, da sie ja noch nicht in die VStättV reinfallen.
Aber ab einer gewissen Personenanzahl und Größe sollte es einfach ein gewisses Sicherheitsdenken geben. Die größeren Uni- oder Schulfeten mit mehreren hundert Gästen laufen doch sowieso schon relativ gewerbsmäßig ab. Oft geht es ja auch nur um Gewinnmaximierung, selbst in diesen Bereichen.
Und wenn hier mal 500,- EUR mehr ausgegeben wird, weil man "ordentliche" Firmen buchen muss, dann sind das vielleicht 5-10% weniger Gewinn, aber auch eine Investition in die Sicherheit.
Letzteres darf einfach nicht vom Geld abhängen.
Zitat von "DirkB"
Zweite Sache: das Sicherheitsdenken. (...)Damals mußten Bestatter nach großen Feiern aber auch keine Sonderschichten schieben, ein Volksfest hat keineswegs Hunderte von Feiernden dahingerafft.
"Damals" gabs erstens weniger Technik, die über den Leuten schwebte.
zweitens auch weniger Veranstaltungen wie heute
und drittens konnte nicht jeder Schüler für sein Taschengeld Partytechnik kaufen.
Das Risko von Unfällen war damals also schon mal quantitativ erheblich geringer.
Außerdem gab und gibt es immer wieder Unfälle in kleinen und größeren Ausmaß. Auch tödliche (kenne selber einen Fall aus der Nachbarschaft).
Das Ziel sollte es sein, diese Unfälle nicht zu verharmlosen, nur weil sie zum Glück selten sind, sondern diese weiter zu reduzieren.
Dies gelingt vor allem durch verantwortungsvolles und durch Erfahrung und Wissen gestütztes Handeln.