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  2. mringhoff

Beiträge von mringhoff

  • Studenten abrechnung

    • mringhoff
    • 12. September 2008 um 19:52

    Wenn Du solche Dinge öfters machst, dann handelst Du gewerblich und solltest das anmelden.
    Das regelt die Gewerbeordnung - genauer der §14
    Man hat also nicht erst ein Gewerbe, wenn die Anmeldung erfolgt ist, sondern anderstrum: Man muss anmelden, wenn man die selbständige Tätigkeit ausführt.
    Ein Gewerbe ist eine auf (zumindest gewisse) Dauer ausgelegte wirtschaftliche Tätigkeit auf eigene Rechnung (und Verantwortung) mit Gewinnerzielungsabsicht.
    Hast Du ein Gewerbe, so mußt Du auch eine Buchführung und einen Jahresabschluss (EÜ-Rechnung etc.) machen.

    Darüber hinaus ist man zu Umsatzsteuererklärungen verpflichtet. Man muß hier die vereinnahmten USt. mit der gezahlten MWSt. (Vorsteuer) verrechnen.
    Kleinere Gewerbetreibende (Umsatz im Vorjahr unter 17.500 EUR) können sich von dieser Pflicht befreien lassen (sog. "Kleingewerbetreibende"). Allerdings dürfen sie dann auf den Rechnungen keine MWSt. ausweisen und müssen das auch so draufschreiben. Und auf der anderen Seite können sie die bezahlte Vorsteuer natürlich mit nichts aufrechnen.
    Vgl. hierzu das Umsatzsteuergesetz, v.a.
    http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html


    Wer aber kein Gewerbe ausführt, sondern nur mal eine Gelegenheitsarbeit entlohnt haben möchte, der darf aber trotzdem eine Rechnung stellen. (Natürlich ohne MWSt.)
    Diese sind als "sonstige Einkünfte" in der Steuererklärung anzugeben. (Anlage SO)

    Das Einkommenssteuergesetz erlaubt sogar in einen kleinen Betrag (bis 256,- EUR) steuerfrei einzunehmen:
    Vgl. §§22 EStG Abs. 3.:
    http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__22.html

    Alledings ist das eine Freigrenze und kein Freibetrag. Das bedeutet, wenn Du 256,01 oder mehr an sonstigen Einkünften hat, werden diese dann komplett zum versteuernden Einkommen hinzuaddiert (und nicht der darüber hinausgehende Betrag).

  • Ausrichtung Frontplatz

    • mringhoff
    • 11. September 2008 um 17:25

    Die eigentliche Frage dahinter ist ja doch, ob ich auf meinem Job stereo fahren möchte oder eher nicht.
    Oder sagen wir korrekt zweikanalig :) - eine "richtige" Stereoaufnahme macht ja wohl kaum einer auf Veranstaltungen.

    Wer kaum den PAN-Regler nutzt, der kann auch außermittig stehen.

    Ich persönlich halte nicht viel von stereo auf Liveveranstaltungen. Den eigentlichen Effekt haben ja nur die Gäste, die mittig stehen. Die allermeisten stehen entweder rechts oder links und bekommen zwangsläufig das Signal ja fast nur von einer Seite ab.
    Wer mit seinem Pult also außermittig steht, der steht im Prinzip dort, wo die Mehrheit der Leute steht. Und für die Mehrheit sollte man ja auch den Ton schrauben.

    Ganz rechts oder links finde ich aber auch nicht gut, da kommen je nach Location zu viele Reflexionen von der Wand und man sieht nicht mehr gut hin.

    Neben den o.g. Gründen gibts bei vielen Industriejobs sowieso die Ansage, daß man sich nicht einfach hinstellen kann, wo man möchte. Oft bleibt einem dann nur noch ganz hinten (dann ist es auch schon egal ob mitte oder außermittig) oder auf der Seite.

  • Summen-EQ

    • mringhoff
    • 11. September 2008 um 17:10
    Zitat von "klauston"

    ich bin raus aus dem Tread.


    ach, nimms net so ernst, laß uns lieber wieder über die EQs quatschen :)

  • Summen-EQ

    • mringhoff
    • 11. September 2008 um 17:08
    Zitat von "klauston"

    Messsoftware ( meines Wissens nach schreibt man dieses Wort nacch der neuen deutschen Rechtschreibreform mit 3 s !!


    Müsst Ihr da drüben auch schon die neue deutsche Rechtschreibreform anwenden oder wollt Ihr nicht mal selber eine machen? :)

  • Summen-EQ

    • mringhoff
    • 11. September 2008 um 17:04
    Zitat von "Dirk Meier"

    also der von Dir verlinkte "Kultthread" ist tatsächlich gut. Aber die Frage des Threaderstellers war sicherlich nicht ernst gemeint, oder?


    vom Threadstarter war er schon ernst gemeint :)

    Zu 1.
    mögen tu ich beide :)
    Einen Outboard-Parametrischen EQ haben wir leider nicht, die befinden sich "nur" im Pult
    Daher gibts oft den grafischen im Rack und so schlecht finde ich das gar nicht, weil mal da eben mal schnell rangehen kann.
    Natürlich ist auch etwas von der "hab ich schon immer so gemacht"- Methode dabei. Man ist das halt so gewohnt und ich sehe auch gleich, ob und was dort so eingestellt ist.
    Bei kleineren Sprachbeschallungen mit kleinen analogen Mixern ist das auch der einzige EQ. Einfach, wirkungsvoll und in 95% der Fälle vollkommen ausreichend.
    Bei größeren Konferenzen gibts größere Pulte und da nehme ich gerne die grafischen EQ im Master bzw. für div. Auspielwege, wenns sein muss (Delays etc.).

    Das was Klauston mit den "Zwischenfrequenzen" erwähnt hat, ist schon richtig, aber manchmal genügt es schon, eine Frequenz daneben zu ziehen und schon geht das auch.
    Bei kleineren Jobs ist das nicht ganz so wichtig und bei größeren versuche ich das dann eher über den parametrischen Kanal-EQ zu lösen

    Zu 2. Hab ehrlichgesagt kaum damit zu tun, in den kleineren Pulten sind nur parametrische drin und die paar Mal, die ich am M7CL gestanden bin zählen nicht wirklich. Aber praktisch fand ich das schon, spart viel Siderack und kann man im prinzip genauso gut bedienen...


    Zu 3.
    Nachdem wir keine Meßsoftware (so liest es sich einfach besser :) haben, wird das mit dem Gehör und den Fingern gemacht.
    Lavallier / Headset: hier muss ein Kollege herhalten, der sich erstmal auf die Bühne stellt - dort wo dann auch später der Kunde vermutlich reden wird.
    Beim Rednerpultmikro (Kondenser) läufts anfangs erst ohne Kollegen.

    Dann wird langsam lauter gemacht bis die erste Frequenz pfeift. Diese wird dann rausgezogen und wieder lauter gemacht bis die nächste kommt. Nach ca. 2-3 Frequenzen ist dann Schluss - dann geht der Kollege rum (bei den Lavalliers/Headsets) bzw. geht ans Rednermikro und spricht. Unter Umständen gibts hier noch 1-2 Frequenzen zum ziehen und dann ist gut.
    Die Anzahl der gezogenen Frequenzen hängt natürlich von der benötigten Lautstärke ab. Außerdem müssen manche Frequenzen auch gar nicht "vollständig" gezogen werden, oft reichen schon 3-6dB.

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 11. September 2008 um 12:18
    Zitat von "Observ Lounge"

    Ich brauch dann noch oben im technikraum ein 32A auf 5 x camlok!
    "camlok was ist den das?"


    Camlok stellt Riggingequipment/Hebezeug her :)
    http://www.camlok.co.uk
    Vielleicht Adapter CEE32 auf 5 x Trussclamb?

  • Summen-EQ

    • mringhoff
    • 10. September 2008 um 19:03
    Zitat von "Dirk Meier"


    Wir sollten uns mehr darauf konzentrieren, wie man in den beschriebenen Fällen mit dem EQ umgeht. Der Rest ist uns allen klar. Mir scheint überhaupt eine große Schwäche des PA-Forums zu sein, dass bei jeder kleinen Frage immer wieder versucht wird, das Rad neu zu erfinden. Dabei ist das gar nicht nötig. Wenn eine Frage zum EQing gestellt wird, muss nicht überlegt werden, ob man nicht auch ohne den EQ schon hätte was verbessern können.

    Nun, da ja diverse Vorgehensweisen, wie man mit dem Master-EQ arbeitet ja schon beschrieben wurden - wenngleich solche Beiträge immer zwischen diversen OT-Beiträgen verschwinden - gibts jetzt nicht mehr so weltbewegendes zu sagen. Was bringt das, wenn sich andere User hier nur wiederholen?

    Wenn Du was genaues wissen möchtest, dann frag mal direkter. Möchtest Du wissen, wie unsereins so die Feedbackfrequenzen findet und rauszieht? Oder wer grafisch oder wer parametrisch arbeitet und warum? Ob ein im Digitalmischer integrierter Master-EQ besser oder schlechter als ein Outboard-EQ ist?

    Bei dem Thema fällt mir immer folgender Kultthread ein (ist zwar jetzt von der Fragestellung eine andere Liga, aber irgendwie muss ich trotzdem immer dran denken):
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=19412

  • Gleiches Lavalier für alle? oder besser verschiedene typen?

    • mringhoff
    • 10. September 2008 um 10:54

    Ein Fan vom Gate auf Konferenzen bin ich auch nicht, dazu sind die Sprecher einfach zu verschieden.
    Einmal gehts nicht auf, weil der Sprecher zu leise bzw. zu weit weg ist oder es ist grad so im Übergangsbereich. Manchmal verschluckt es den ersten Buchstaben (das "Meine Damen und Herren..." wird zu "eine Damen und Herren...")

    Und manchmal macht das Mikro auf wenns nicht soll, weil einer lautstark sein Wasserglas absetzt oder hustet etc.

    Ein Gate kann auch gefährlich sein und zwar wenn die Summe aller Mikros bereits ohne Gate ein Feedback erzeugen würde. Da schlummert eine kleine Bombe.
    Im Laufe der Veranstaltung zieht man den/die Fader immer weiter hoch, viele Mikros sind brav gegatet, aber mit dem Fader auf 100%. Es passiert nichts, weil ja immer nur 1-2 Mikros offen sind. Aber dann kommt ein unerwatetes lautes Geräusch (irgendwas fällt um oder eine Türe knallt zu etc.) und dann öffnen alle Mikros gleichzeitig und dann steht das Feedback mit voller Wucht im Raum...

  • Schlechte Werbung durch Veranstaltung

    • mringhoff
    • 9. September 2008 um 23:04
    Zitat von "Markus Olk"

    ...Die erwähnte Firma stellte damals lediglich das Mat und hatte wohl Werbung hängen. Der Tech war der des Headliners, einer überregionalen Band. ...
    Was mich jetzt daran aufregt, ist die Tatsache, dass es an der Firma hängen bleibt, die das Mat gestellt hat.

    Ehrlichgesagt ist so ein "Marketingverhalten" etwas kurzsichtig gedacht.
    Wo ein permanentens Banneraufhängen hinführen kann, hast Du ja schon selbst geschildert.

    Zu früheren Zeiten waren wir auch noch stolz, überall ein Banner von uns hinzupinnen. Auch der Dryhirekunde bekam hin und wieder mal eins mit.
    Sehr bald bekamen wir natürlich auch die Nachteile zu spüren: Auf einer stark budgetorientierten Jugendveranstaltung mit div. Nachwuchsbands aus der Gegend kam der Veranstalter auf uns zu, möglichst günstig Material zur Verfügung zu stellen. Natürlich gegen Werbemöglichkeit :)
    Die Betreuung werde von "ausgebildeten Tontechnikern" übernommen...

    In jungen Jahren war man ja nicht so, außerdem will man der örtlichen Jugend auch etwas Unterstützung zukommen lassen.
    Ich habe damals mal kurz beim Soundcheck vorbeigesehen und schreckliche Dinge bemerken müssen. Chaotische Bühnensituation, hinter dem Pult standen mindestens immer zwei Leute, die sich gegenseitig das Livepult erklärten und die wie wild, wahllos an Kompressoren, Gates und sonstigen Geräten im Siderack rumschraubten und sage und schreibe mind. 15 Minuten für den Soundcheck der Bassdrum gebraucht haben.
    Ich habe mir nur überlegt, woher denn diese "ausgebildeten Tontechniker" ihre Ausbildung gewonnen hatten und bin wieder gegangen.

    Nachdem das Material am nächsten Tag wieder vollständig und ohne größere Schäden wieder im Lager war, sowie alles gleich bezahlt wurde, hab ich mir nicht mehr viel gedacht.

    Dann aber rund ein paar Monate später hörte ich zufällig, wie ein Musiker bei einem Veranstalter schimpfte, der plante, uns zu buchen.
    Dieser bezog sich auf die damalige Veranstaltung. Der Sound sei wohl ziemlich schlecht gewesen und die Leute hinter dem Mischpult auch sehr unprofessionell. Er rate dringend ab, uns zu buchen.
    Da fiel mir erstmal die Kinnlade herunter und erinnerte mich, was unsere Werbung alles angerichtet hat. Hier konnte ich zwar dem Veranstalter alles erklären, aber wieviele potentielle Kunden haben wir an diesem Abend vergrault?

    Seit dem also nie wieder eine Werbung irgendeiner Art, wenn wir nicht den kompletten Service übernehmen und sicher gehen können, daß alles gut verläuft.

  • Summen-EQ

    • mringhoff
    • 9. September 2008 um 21:56

    nimms nicht so ernst, unser guma ist manchmal etwas direkt (dafür bleibts besser im Gedächtnis :)
    Und ein Moderator ist auch einer "von uns" - mit eigener Meinung und Diskussionsfreudigkeit, kein neutraler Richter im Hintergrund...

  • Gleiches Lavalier für alle? oder besser verschiedene typen?

    • mringhoff
    • 9. September 2008 um 13:46

    Um das beurteilen zu können, müsste man ja mal einen A-B-Vergleich starten:
    zuerst z.B. 6 gleiche Lavalliers und dann 6 verschiedene, ohne Einstellungen zu verändern.

    Bei gleichen Mikros hat man (theoretisch) die Chance, mit einer gemeinsamen (Master-)EQ-Einstellung die entsprechenden Feedbackfrequenzen herauszufiltern. Hat man zwei verschiedene Mikrosorten müsste man ja theortisch hier schon mehrere Frequenzen am Master-EQ ziehen, was dem Gesamtsound nicht gut täte.
    In diesem Fall würde ich eher auf den Kanal-EQ ausweichen, falls das ausreichend ist.

    Soweit aber zur Theorie. In der Praxis ist mir aufgefallen, daß selbst gleiche Mikrofone (Lavallier/Headsets) teilweise unterschiedlich klingen. (Ich rede hier schon von Markenmikros).
    Ich vermute mal, daß das einerseits von der Herstellungstoleranz her rührt, andererseits sicher auch vom entsprechenden Gebrauch/Pflege bzw. Alter.
    Und wie sich die Mikros vom Klang her unterscheiden, so verhalten sie sich teilweise auch im Feedbackverhalten.
    Insofern sind "gleiche" Mikros eher etwas für die Theorie.

    Ich hatte auch schon mal Jobs mit zwei verschiedenen Arten von Lavalliers. Die hatten natürlich einen etwas anderen Klang und andere Problemfrequenzen, aber wenn das mit dem Kanal-EQ eingestellt wurde, dann fiel das nicht mehr auf.
    Ich glaube, es hängt stark davon ab, welches Mikro man verwendet und wieviele, nicht davon, ob sie unterschiedlich oder gleich sind...

    Bei Sprachveranstaltungen, bei denen viele Lavalliers offen sind, pfeife ich einerseits die einzelnen Mikros als auch dann mal die Summe aller offenen Mikros zusammen (über den MasterEQ) ein. Da schaukelt sich manchmal eine ganz neue Resonanzfrequenz auf....
    Eine weitere gbf-Erhöhung läuft dann über den Techniker, der die Mikros mitregelt und diejenigen ein paar db runterzieht, die nicht gebraucht werden.

  • Summen-EQ

    • mringhoff
    • 9. September 2008 um 13:25
    Zitat von "Jim"

    Wenn du keine neuralgischen sondern alles die gleichen Lavalliers einsetzt und die Lautsprecher in einer vernünftigen Entfernung zu den Mic`s setzt, dann geht auch das ohne Master Eq Eingriffe.

    ja, manchmal gehts, aber oft auch nicht. Das hängt ja auch stark von den äußeren Umständen ab.
    Und von der Anzahl der gleichzeitig offenen Lavallliers (z.B. bei einer Diskussion)...
    Und von der gewünschten/benötigten Lautstärke vor Ort...
    Und von der Sprechlautstärke des Redners...
    Und die durch die Raumarchitektur vorgegebene Abweichung von der Idealaufstellung der Lautsprecher
    Und von der Reflexionsfreudigkeit der Location
    Und vom Sicherheitsbefinden des Technikers, der gerne immer noch etwas mehr Gain before Feedback hat, als im Soundcheck für ausreichend befunden
    Und...
    Und...
    Und...

  • Shure PGX24/Beta58

    • mringhoff
    • 9. September 2008 um 11:02

    Danke für die Info.
    Dann werde ich das Gerät mal dem Service übergeben.

    Die Netzteilproblematik kenne ich aber noch von anderen Geräten her. Beim Soundcraft Notepad zum Beispiel kann es sein, daß man sich einen kleines Surren einfängt, wenn man die Steck-Reihenfolge nicht beachtet...

  • Summen-EQ

    • mringhoff
    • 9. September 2008 um 10:53

    Letzten Endes geht es auch darum, welche Art von Veranstaltung man betreut. Daß hier viele Meinungen aneinandertreffen liegt ja nicht nur daran, daß die Geschmäcker unterschiedlich sind, sondern auch, daß jeder sich auf anderen Baustellen tummelt.

    Da ich fast nirgends als Gasttech eintreffe, sondern als VT-Dienstleister die Technik stelle, liegt es auch in meiner Hand, das für die Veranstaltung angemessene Material zu stellen / positionieren. Mit guten Lautsprechern und der passenden Aufstellung ist hier schon die halbe Miete gewonnen.
    Im Optimal-Fall bleibt der Master EQ dann so wie er ist - auf Null.

    Hier mal ein paar Vorgehensweisen für den Master-EQ bei unterschiedlichen Veranstaltungen:

    Live-Musik bis 1.000 PAX:
    Test-CD und leichte Raumanpassung, falls nötig.
    Sängermikro(s) auf Feedbacks in der Front-PA testen, notfalls 1-2 Frequenzen ziehen.
    Ansonsten ziehe ich es vor, die Einstellungen eher am Kanal-EQ vorzunehmen als am Summen-EQ

    größere Partys mit wechselnden DJ:
    Test CD und nur dann eine Raumanpassung, wenn etwas extrem auffällt, ansonsten eher den EQ auf Null belassen.
    Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei dem verwendeten Tonmaterial zu extremen Unterschieden von Klang und Lautstärke kommen kann, so daß jede EQ-Einstellung zur Farce wird.
    Manche DJ tun dann noch den Rest, indem daß sie auf ihrem DJ-Mixer noch fleissig die Kanal-EQs verwenden (und dann beim nächsten Lied deren Einstellung so belassen, obwohl es wieder ganz anders klingt)
    Hier ist dann der Systemtech selbst der Master-EQ, indem daß er beizeiten zum DJ geht und eine Problemstellung dort korrigiert :)

    Kleinere Sprachbeschallungen:
    je nach Situation verwende ich hier den Master-EQ um das Sprachmikrofon einzupfeifen, weil bei kleineren Jobs auch meist ein kleineres Mischpult dasteht, das keinen besonderen Kanal-EQ hat.

    größere Sprachbeschallungen / Konferenzen / Industrie:
    meist gibt es hier ein paar neuralgische Mikros. Entweder das Rednerpultmikro oder ein paar Lavalliers.
    Hier verwende ich den Master-EQ um hauptsächlich die ersten Feedbacks besagter Mikros zu ziehen. Der Rest läuft über die Kanal-EQs (meist 01V96, also gibts hier schon mal 4 Band parametrisch.)
    Klangeinstellungen/Raumeinstellungen sind bei solchen Veranstaltungen aufgrund der geringen Lautstärke kaum relevant (wie erwähnt, muss ich bei unserem Equipment keine Lautsprecherfehler ausbügeln)

    Ansonsten sehe ich das auch so, daß "weniger" (Geschraube) einfach "mehr" (an Sound) ist. Ein EQ ist für mich auch ein "Schadensbegrenzer" wie weiter oben so schön gesagt wurde. Hautpsächlich gegen Feedbacks manchmal gegen störende Raumfrequenzen. Dort wo kein Schaden ist, muss man nichts begrenzen. Je mehr Regler auf Null bleiben, desto besser.
    Ein EQ kann aber auch ganz schnell von einem Schadensbegrenzer zu einem Schadesverursacher wechseln.

  • DJ-CD-PLayer mit USB Eingang

    • mringhoff
    • 8. September 2008 um 17:06

    Pioneer CDJ400
    http://www.pioneer.de/de/products/44…-400/index.html

  • Shure PGX24/Beta58

    • mringhoff
    • 8. September 2008 um 17:02

    Für einfache Consumeranwendungen nutzen wir seit ein paar Wochen ein PGX Handheld.
    Nun haben wir festgestellt, daß es wohl einen Unterschied macht, ob man zuerst das Netzteil in die Schukodose und dann den Empfänger an das Netzteil anschließt oder anderstrum.
    Im letzten Fall geht der Sender nicht an (bzw. blinkt die linke "Audio"-LED aufgeregt in rot). Wie gesagt, nur wenn man zuerst das Netzteil an das Gerät ansteckt und dann das Netzteil in die Steckdose steckt.

    Ist das normal in dieser Preisklasse oder liegt hier ein Fehler vor?

  • Skybeamer ?

    • mringhoff
    • 8. September 2008 um 10:06

    alles klar, wir fragen nach einem Jahr nochmal nach.
    (Denn kurz nach dem Einkauf ist man erstmal auch mit Chinaware zufrieden :) - Die meisten Probleme kommen erst mit dem längeren Gebrauch...

  • Welche Sinnvolle Werbung????

    • mringhoff
    • 6. September 2008 um 13:13

    meinst Du google AdWords?
    Das kostet pro Klick und ist in der Summe ziemlich teuer. :(

  • Termine für Yamaha Digital Pult Seminar

    • mringhoff
    • 6. September 2008 um 13:10
    Zitat von "Markus Verza"

    In Summe waren über 120 Teilnehmer da.
    Sollen wir das Wiederholen ?


    Yamaha Pulte oder allgemeiner?
    Da ich leider keine Zeit hatte, wäre ich an einer Wiederholung des Pultseminars sehr interessiert (in München)

  • Großhändler

    • mringhoff
    • 5. September 2008 um 11:54
    Zitat von "TideMic"

    Oder GmbH - noch besser Limited. :D


    die Ltd ist auf dauer teurer als eine GmbH...
    (und hat den wesentlich schlechteren Ruf)
    Mehr zum Thema gibts bereits im Cash & Co Brett ein paar mal...

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