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Beiträge von mringhoff

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 10. April 2008 um 12:44
    Zitat von "zegi"

    wenn da so viel illegal ist, könnte man sie darauf hinweisen. Sollte sich nichts ändern kann man eine Anzeige machen.

    Nur leider verstoßen diese Leute nicht gegen ein Gesetz, sondern beachten lediglich manche berufsgenossenschaftlichen Verordnungen nicht. Das ist zunächst mal nicht illegal und somit allein nicht strafbar.
    Nur im Schadensfall berufen sich natürlich der/die Geschädigten bzw. deren Versicherungen auf die fahrlässige oder evtl. grob fahrlässige Ausübung des Gewerbes.

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 10. April 2008 um 11:56
    Zitat von "Thomas Wanitschek"

    lediglich kleinst und kleinbeschallungen bis 4000 personen, also für dieses forum doch etwas 'mini'...

    Ich glaube, die allermeisten hier machen "Kleinstbeschallungen bis 4000 Leute" :)

    Ansonsten ist Dein Beispiel der Klassiker.
    Da gibt es aufstrebende, (noch) hochmotivierte Leute, die sich einfach jeden Auftrag an Land ziehen wollen, egal was es kostet.

    Das gabs schon immer und wirds immer geben.
    Meist sind es ein paar Freunde im Schüleralter, die einen Gewerbeschein ausgefüllt haben.
    Diese Preisgestaltung legt sich mit der Zeit wieder. Entweder sind die Jungs zerstritten, oder das Studium/Ausbildung beginnt und dann wird die Freizeit für solche Späße knapper oder das Taschengeld wird knapp oder sie ziehen von zuhause aus und müssen auf einmal mehr Geld verdienen oder sie besinnen sich mit der Zeit, werden etwas professioneller und gestalten die Preise dann auch marktgerechter...

    ...nur bis das soweit ist, gibts schon wieder den nächsten Kandidaten... :(

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 9. April 2008 um 22:08
    Zitat von "simonstpauli"

    ... aus dem LEH......gute Netzwerke von KMU....


    ? bitte übersetzen... :)

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 9. April 2008 um 18:51

    Die Threadfrage lautet ja eigentlich "wie Dumping bekämpfen?"

    Es gibt also den ein oder anderen Mitanbieter, mit dessen Preisgestaltung wir - sagen wir mal - "nicht einverstanden" sind.

    Wie soll man also dagegen vorgehen?

    Soll man dagegen überhaupt vorgehen oder regelt sich das nicht von selbst?

    Und wenn sich das nicht von selbst regelt, machen wir es nicht noch schlimmer, wenn wir "dagegen vorgehen"? Ein kollegiales Miteinander, selbst ein neutrales Nichtbeachten ist angenehmer ein ein Gegeneinander. Und was denkt sich möglicherweise der Kunde, der davon etwas mitbekommt?

    Wir haben eine freie Marktwirtschaft und können ja eigentlich gar nicht gegen unliebsame Preise vorgehen.
    Wir können höchstens unseren Kunden von der Qualität überzeugen und den Unterschied zu Billigangeboten erklären.

    Auf Dauer haben sich immer diejenigen durchgesetzt, die ein gutes Preis- UND Leistungsverhältnis haben. Also selber gut sein, sich ein etwas dickeres Fell zulegen und nicht nach jedem unsinnigen Auftrag hinterherrennen.

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 9. April 2008 um 09:43
    Zitat von "Freeze"

    Schau doch mal in die gelben Seiten. Da wirst du fündig... :wink:


    das ist eher schon ein Ausschlusskriterium. Wer eine - wie ich finde sehr teurere - Anzeige in den Gelben Seiten finanzieren kann, der denkt in anderen Größenordnungen.

    Die klassischen Billiganbieter findet man eigentlich nicht einfach so. Das ist vielleicht auch deren Manko. Da solche Anbieter in der Regel auch kaum Geld haben, drehen diese Firmen jeden Euro dreimal um, bevor sie ihn in eine Werbeanzeige stecken.

    Der Billiganbieter per se hat dafür eine geduldige Website, die, mal mehr und mal weniger gut gestaltet, dort das Wort "professionell" (oder "amtlich" :) in einem auffälligem Missverhältnis zur gebotenen Qualität wiederfinden lässt, teilweise gepaart mit Rechtschreib- und Grammatikfehler...

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 8. April 2008 um 12:17
    Zitat von "simonstpauli"

    Gab es schon Veranstaltungsabbrüche, Nicht-Auftritte aus Rider-Gründen?


    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=66729&postdays=0&postorder=asc&start=330

    Ich finde, das sollte viel öfters praktiziert werden, dann lernen manche Veranstalter ganz schnell.

    Leider ist es oft so, daß man vor Ort alle Augen zudrückt und mit Hängen und Würgen den Job durchzieht. Schliesslich kommt es nie gut an, wenn hunderte/tausende Fans draußen warten und die Band den Auftritt absagt.
    Nebenbei würde das dem Veranstalter einen beträchtlichen finanziellen Schaden bereiten und man darf sich auf Seiten der Band Gedanken machen, ob die vereinbarte Gage überhaupt jemals noch bezahlt werden kann. (Und wenn ja, wird das sicherlich nicht ohne gerichtlichen Streit ablaufen)

    Und von solchen Sachen lernt der Veranstalter genau das Gegenteil, so nach dem Motto "was wollt Ihr? Hat doch geklappt..."

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 8. April 2008 um 10:09

    Im Grunde genommen ist ja alles freie Marktwirtschaft, bzw. die von bertZ angesprochene Selektion nach der Darwinschen Evulutionstheorie.

    Ist ein VT-Dienstleister günstig wird er oft gebucht. Ist er zudem aber schlecht, gibts seltener Nachfolgejobs. Und später fehlt evtl. die Liquidität, um notwendiges Material zu kaufen bzw. um den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren. Und irgendwann gibt es diese Firma so nicht mehr. Aus.

    Ist er günstig und gut, dann gibts umso mehr Nachfolgejobs. Irgenwann gibts mehr Jobanfragen, als er leisten kann. Dann kommt schnell die Idee, dafür mehr Geld zu verlangen. Und irgendwann gibts kein Dumping mehr. Auch Aus.

    Ebenso bei den Veranstaltern:
    Macht er gute Events, kommen viele zahlende Gäste. Zu einer guten Veranstaltung gehört unter anderem auch, daß die Technik ausreichend ist. Wenn sich die Gäste nur ärgern, weil alles schlecht klingt oder laufend technische Pannen passieren oder einfach die Stimmung schlecht ist (weil die Künstler genervt sind, weil sie mal wieder übers Ohr gehauen wurden, bzw. weil das Saallicht wieder als ausreichende Lichtanlage gesehen wurde), dann ist es auch mit solchen Veranstaltern mit der Zeit vorbei.

    Wer nicht zu den kurzfristig auf dem Markt bestehenden Dienstleistern gehören will, der sollte also eher eine andere Strategie verfolgen. Auf Dauer zahlt sich nur ordentliche Arbeit aus.

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 8. April 2008 um 09:01
    Zitat von "BillBo"

    Möglichkeit 1: ich arbeite ausschließlich mit Künstlern, deren ‚Marktposition’ es ihnen erlaubt, mittels qualifizierten Personals und Managements jegliche Forderungen zur technischen Veranstaltungsdurchführung durchzusetzen. Hauptnachteil: ziemlich übersichtliche Kundenkartei.
    Möglichkeit 2: ich arbeite mit Künstlern, die bereit sind, für hochwertige technische Betreuung ihrer Darbietung einen Teil ihrer Gage zu opfern, und deswegen alles Wichtige selber mitzuschleppen. Hauptnachteil: ziemlich viel Arbeit. Sehr viel Arbeit. Überzeugungsarbeit und Muskelarbeit
    Möglichkeit 3: ich schaffe mir ein dickes Fell an, lerne zu improvisieren, und erarbeite mir den Ruf, notfalls auch aus Sperrmüll noch was Erträgliches herauszuholen. Hauptnachteil: Sperrmüll wird zum Regelfall.

    Möglichkeit 4: Die Traumwelt:

    Ich sehe mir vorher jede Veranstaltungsstätte an und überlege, was im Zusammenhang mit der zu erwartenden Publikumsmenge und der Intention der Veranstaltung (privat, kommerziell, gemeinnützig bzw. volle Show oder nur kleine Einlage etc.) eine sinnvolle technische Ausstattung wäre, vergleiche dies mit den Rider und kontaktiere dann den Technikverantwortlichen des Künstlers.
    Dann gehen wir gemeinsamt den Rider durch und einigen uns auf einen vernünftigen Kompromiss, erkläre es dem Veranstalter wiederum, das alles, was nun vereinbart ist, wichtig ist.

    Der Veranstalter weiß nun, daß ich auch in seinem Sinne gehandelt habe, indem daß ich Fantasie-Rider auf das technisch notwendige gestrichen habe - natürlich im Einverständnis mit dem Künstler - und weiß gleichzeitig, daß er dennoch professionelles Material und Service dazu erhält und der Künstler damit zufrieden ist.

    So freuen sich alle Beteiligten, die Künstler (weil sie zwar nicht alles, aber dafür alles notwendige erhalten haben, was sie brauchen), der Veranstalter (weil ihm Kosten erspart blieben und der Job dennoch gut und erfolgreich war) und die VT-Firma (weil keine Dumpingfirma mit Minimaltechnnik den Job weggenommen hat und man angemessen bezahlt wurde).

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann veranstalten sie alle heute noch...


    ...in diesem Sinne: Auf daß wir der Traumwelt ein Stück näher kommen!....

  • wie Dumping bekämpfen?

    • mringhoff
    • 8. April 2008 um 08:47

    Eine durchaus sehr ansprechend geschriebene Überlegung, lediglich mit einem kleinen Punkt, der hier vergessen wurde:

    Der/die/das Veranstalter bekommt üblicherweise den Rider mitsamt dem Vertrag. Er unterschreibt sozusagen das Komplettpaket "Künster plus Sonderwünsche"
    Wer das nicht so will, bucht halt einfach den Künstler nicht, sondern ein anderen.
    Unter dem Strich landet ja alles beim Geld. Auch die Sonderwünsche. Ein professionell arbeitender Veranstalter kalkuliert sich das vorher durch (Gage plus Technikkosten lt. Rideranweisung plus Crewcatering plus Übernachtungskosten plus sonstige Spesen)
    Wenn dann die Gesamtsumme des "Gesichts" immer noch ein Plus der Einnahmen über den Ausgaben verspricht, dann findet die Veranstaltung statt.

    Wenn aber nun ein Veranstalter nur die Gage auf seiner Kalkulation hat und alles andere fahrlässig überliest oder unter den Tisch kehrt, dann ist hinterher das Jammern groß.

    Deinen Dachdecker engagierst Du ja auch, nachdem Du weißt, wieviel er kostet mitsamt seinen Nebenkosten. Selbst wenn er dafür einen Schampus braucht, kann es sich ja rentieren, wenn Dein Dach dafür viel schöner und schneller gedeckt ist, als mit dem Dorfdachdecker von nebenan, der sich sein Bier selber mitbringt...

  • "Fachtage" für VT bei München 15.4. + 16.4.08

    • mringhoff
    • 7. April 2008 um 12:13

    Von diversen Herstellern wie JB-Lighting, DPA, Klotz, HK-Audio, Mega Audio (Digidesign), Hear Safe und anderen wird am 15. und 16.04.08 in der Stadthalle Erding eine Art erweiterte Hausmesse veranstaltet. Dort gibts neben Livedemos auch ein paar Fachseminare (Line Array Basics, LED-Technologie Basics, Lärmschutzverordnung etc.) und anderes.

    Weitere Infos und ein Anmeldeformular gibt es unter: http://www.hkaudio.com/ffv

  • 3-fach Dose, Schuko, nicht hintereinander stecken (!?!)

    • mringhoff
    • 7. April 2008 um 11:09
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Oder wer prüft, ob die fünf Steckdosen in dem Konferenzraum nicht doch an einer Phase hängen?
    Bleibt sich alles gleich... :wink:

    nicht ganz, wer sagt denn, wieviel Übergangswiderstände sich bei 26 3fachdosen mit eventuell bereits korrodierten oder bereits vorgeschädigten Kontakten (weil früher mal 5 Heizlüfter dran waren) summieren? Diese billigen Metallstreifenkontakte in einer Haushalts-Dreifachdose sind ja alles andere als optimal.

    Dann lieber 9 Wandsteckdosen mit je einer 3fach-Dose, da kann man zumindest davon ausgehen, daß die Installation in der Wand ordnungsgemäß ist...

  • Osram SharXS

    • mringhoff
    • 4. April 2008 um 09:18
    Zitat von "MatzePA"

    Folge: Andere Farbtemperatur, kühlere Temperaturen, weniger Probleme.


    Ja, laut Herstelleraussage :) Angeblich sollen die P3 mit den angebotenem Austauschset (neuer, besserer Reflektor und die überarbeitete Lampe) sogar lichtstärker sein.

    Auf deren Homepage wird das (unter den News / Titel: "Nachrüstaktion - Signifikante Verbesserung beim P2 und P3") sogar bildlich demonstriert:
    http://www.jb-lighting.de/start.php?Lang=DE

    ...Aber Papier (bzw. Websiten) sind geduldig, deshalb wahrscheinlich o.g. Frage an die Praxisanwender.
    (Wir haben uns mal die Austauschsets bestellt und sind mal gespannt, ob das wirklich so ist).
    Die zukünftige Betriebssicherheit kann sich hingegen ja nur erst nach längerer Einsatzzeit beweisen...

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 2. April 2008 um 11:11

    Ich glaube nicht, daß die Stammtechnikfirma der Künstler mehr berechnet als geliefert hat. Manchmal bekomme ich ja auch noch solche Gegenangebote, weil man mir schwarz auf weiß zeigen möchte, daß das keine Finte der Agentur ist.

    Der Veranstalter sieht ja in 90% der Fälle nur die Endsumme, alles darüber sind oft Böhmische Dörfer. Und solange er davon ausgeht, daß sich wegen der Technik keiner der Künstler aufregt (über die eigene Stammtechnikfirma der Künstler wird sich ja wohl selbstredend keiner der Künstler beschweren), ist alles recht.

    Oder es gibt im Künstlervertrag einen Passus, da steht dann z.B. "mit entsprechender Techniker dann xx,- EUR Aufpreis". Der Veranstalter will natürlich noch seinen eigenen VT-Dienstleister fragen und bittet um ein Angebot. Das ist dann doppelt so teuer (weil man sich nach dem Rider gerichtet hat) und dann kommt halt " Sorry, aber das musst Du schon verstehen, bei DEM Preisunterschied"
    Und rein aus betriebswirtschaftlicher Sicht des Veranstalters kann ich das auch sehr gut verstehen...

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 2. April 2008 um 10:23
    Zitat von "wora"

    denn sie wissen, das sie ohne mich VERLOREN sind ! :D
    deshalb bezahlen sie mich doch...


    oh, ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Wir sind die anderen :)
    Als VT-Dienstleister sind unsere Kunden zu 99% die Veranstalter, und lernen die Künstler (die oft auch ohne eigenen Tonmann kommen) erst auf den Jobs kennen.

    Wir haben aber eher ein anderes Problem: Der Veranstalter fragt nach einem Angebot und gibt uns den Rider. Dann folgt dasselbige brav am Rider orientiert. Und beizeiten kommt später der Kommentar, daß sie sich für einen anderen Dienstleister entschieden haben, weil der um soundsoviel EUR preiswerter war.
    Wenn man dann mal vor Ort vorbeischaut oder mal auf Nachfragen das andere Angebot vorgelesen bekommt, erkenne ich eigentlich immer, daß hier nach Gutdünken der Rider zusammengestrichen wurde.

    Ganz extrem war es einmal, wo das Gegenangebot sogar von der Stammtechnikfirma der Künstler gekommen ist.
    Allein beim Licht stand auf dem Rider: Verfolger, 8 Stufen, mind. 24 Kannen, 4-6 Movinglights, Hazer, Front- und Backtruss etc.
    Was war vor Ort?: 4 Stufen auf Stativ vorne, 2 x 6er Bars auf Stativ hinten. Fertig!
    Beim Ton war es nicht anders.
    Die meisten Veranstalter/Agenturmädels checken das in der Angebotsphase gar nicht. Und wenn, dann ist denen das ja nur recht.
    Das ärgert doch extrem. Wozu dann der Rider?

  • Shure UHF-R vs. AKG WMS4000

    • mringhoff
    • 1. April 2008 um 16:10
    Zitat von "Gerald1"


    Trotz alledem kann man die AKG 4000 nicht mit der R gleichsetzen


    Wäre schön, wenn Du hier auch die Gründe mit aufführen kannst...
    (Vielleicht als Hintergrund: Wir nutzen derzeit das WMS4000, liebäugeln aber mit dem UHF-R. Insofern bin ich um Praxisberichte und Fakten dankbar, die über das Prospektwissen hinausgehen...)

    Zitat von "Gerald1"

    Wenn es jedoch um Netzwerkanbindung geht und man irgendwie doch vergleichen will oder möchte, dann muß man natürlich auf die AKG 4000 noch das Ding mit draufrechnen http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html
    Das ist nämlich in jeder R gleich mit drin und kostet nix extra!


    DAS ist mal ein Argument. Danke mal dafür....

  • Shure UHF-R vs. AKG WMS4000

    • mringhoff
    • 1. April 2008 um 15:57
    Zitat von "Gerald1"


    @ mringhoff
    Aus Deiner Artikulation verstehe ich Deine im Eingang gestellte Frage nicht. Es sei denn, es geht nur darum: "Wer hat den Längsten?"
    Restliche Minutenanzeige der Batterie-Laufzeit:
    Wer seinem Kunden ne 20%er oder 30%er Restlaufzeit auf eine Showbühne schickt, handelt meiner Meinung nach fahrlässig.


    Nein, ich wollte damit sagen, daß man mit dem WMS4000 eine wesentlich genauere Kontrolle über die Restlaufzeit hat, als mit 5 LED-Balken.

    Und ja, ich kann auch bei wichtigen Jobs eine Funke mit 30% Restlaufzeit rausgeben (sind noch 4 Stunden), wenn beispielsweise der Redner nur max. 1-2 Stunden redet. Das hat auch länger gedauert, bis man so ein Vertrauen aufbaut, aber die Restlaufzeit hat noch nie enttäuscht.

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 1. April 2008 um 15:36
    Zitat von "wora"

    ...und dann bist du aus sicht des publikums auch noch der sündenbock, wenn die PA rauscht und knackst.
    aber dafür lieben uns dann auch wieder die musiker...

    aber auch erst NACHDEM Du denen erklären konntest, daß die Schuld nicht bei Dir liegt und selbst dann wird man immer noch angemault, schliesslich ist man als Techniker der erste Ansprechpartner vor Ort...

  • I don't need that, 2.0

    • mringhoff
    • 1. April 2008 um 09:34
    Zitat von "wora"

    KULTUR-ÄMTER,
    die die besten musiker buchen - und dazu "passend" die billigste PA-firma aus der gegend

    oh ja, altes Thema...
    Der Klassiker auch bei manchen Agenturen. Da kommt dann oft der Satz: "die Band kostest schon soundsoviel, da haben wir für die Technik leider kaum noch Budget..."
    Ich habe so das Gefühl, daß manche Veranstalter oftmals den Passus "die entsprechende Technik wird vom Veranstalter gemäß unserer Technikanweisung gestellt" überlesen oder als kleineren To-Do-Punkt zwischen den Getränkeanforderungen und den 20 sauberen Handtüchern einsortieren (budgetmäßig wie auch zeitmäßig).

  • Ich brauche gute Kabel

    • mringhoff
    • 1. April 2008 um 09:29

    Wer aber kaum bis keine Löterfahrung hat, dem würde ich auch nicht raten, die Kabel selber zu löten.
    Wer mit einem Billigkolben zwischen den feinen Litzen und Lötfähnchen rumpfuscht und seine Lötbatzen setzt, der hat natürlich auf der Bühne wieder seine Probleme.

    Insofern kann ich jeden gut verstehen, der fertige (Qualitäts-)Kabel kaufen will.
    Wer nicht grad viel Zeit übrig hat, für den lohnt sich das auch nicht wirklich, wenn er die Kabelbastelei nicht wirklich zügig hinbekommt...

  • Shure UHF-R vs. AKG WMS4000

    • mringhoff
    • 1. April 2008 um 09:17
    Zitat von "klauston"

    Die 50mW Option sollte eher für Notfälle sein, weil sie auf einer regulären Bühne auch schnell mal den gegenteiligen effekt haben kann.

    Wer gerne die Empfänger beim FOH stehen hat, weil an der Bühne keiner Monitor macht oder sonst keinen Systembetreuer für den Funk hat, der weiß das zu schätzen, wenn vor allem die Taschensender etwas kräftiger sind.

    Zitat von "wora"

    ...damit kann man dann auch problemlos 2 shows plus soundcheck machen.


    Das ist das, was ich an den WMS4000 so schätze. Dort gibt es eine wie ich finde sehr gute Batterie-Restlaufzeit-Anzeige. Die zeigt Dir in der letzten Stunde sogar noch die Minuten bis zum Exodus an und das sehr genau und zuverlässig.
    Da kann man das ganze immer sehr genau abschätzen, für wieviele Shows und Soundchecks das reicht. Ein sehr gutes Feature.
    Seitdem gibts bei uns kaum noch halbleere, ungenutzte AA-Batterien...
    Ach und nochwas: mit 2 x AA kommt man bei den AKGs auf rund 12-14 Stunden

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